Das Institut für Biochemical Engineering (Biochemische Technologien) macht biochemische Prozesse, die den biologischen Systemen zu Grunde liegen, technisch nutzbar.
Im Bereich der Medizin liegt die Geweberegeneration (Tissue Engineering) im Zentrum des Interesses des Instituts. Beim Tissue Engineering werden noch gesunde Zellen im Zellkulturlabor vermehrt und in speziellen Bioreaktoren optimal stimuliert. Diese voll funktionsfähigen Konstrukte werden dann den PatientInnen re-implantiert, um so fehlendes oder krankhaftes Gewebe zu ersetzen. Da diese Gewebekonstrukte aus den eigenen Zellen der PatientInnen gezüchtet wurden, kommt es in weiterer Folge zu keinerlei Abstoßungsreaktionen.
Im Bereich der Umwelt erstrecken sich die Aktivitäten des Instituts auf die Umweltauswirkungen menschlicher Handlungen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Wirkung von Chemikalien in ökologischen Systemen (Ökotoxikologie). Um Umweltschäden möglichst zu verhindern, führen immer mehr Betriebe Umweltmanagementsysteme ein. Ein Umweltmanagementsystem gewährleistet eine systematische Vorgehensweise, um möglichst alle Umweltaspekte eines Betriebs strukturiert zu erfassen und zu kontrollieren. Davon abgeleitete Umweltmaßnahmen setzen im Sinn einer kontinuierlichen Verbesserung neueste Umwelttechnologien ein.
Wesentlich für die Qualität technischer Studien ist die Ausstattung der Labore. Ein virtueller Rundgang durch die Labore des Instituts zeigt nicht nur die hervorragende Ausstattung mit Geräten, sondern gewährt auch einen Einblick in die etablierte Vielfalt interdisziplinärer Methoden an der FH Technikum Wien im Bereich der Life Science Technologies.
Die Themenschwerpunkte des Instituts werden in der Lehre speziell im Bachelorstudiengang Biomedical Engineering und in den Masterstudiengängen Biomedical Engineering Sciences und Technisches Umweltmanagement vermittelt.
Institutsleitung:
Mag. Dr. Dominik Rünzler
T: +43 1 333 40 77-481