Telecommunications & Internet Technologies
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F&E-Aktivitäten am Institut für Telecommunications & Internet Technologies

Als eines der ersten Institute führte das Institut für Telecommunications & Internet Technologies Forschungsprojekte an der FH Technikum Wien durch.

 

Die F&E-Aktivitäten des Fachbereiches umfassten zunächst elektroniknahe Themen mit Schwerpunkt "Low Earth Orbit Satellites“ (LEOs). Startpunkt war das FFF-Projekt "Satellitenkommunikationsnetze der 3. Generation“, welches im Jahr 2002 erfolgreich abgeschlossen wurde. Daraus entstanden Folgeprojekte, speziell mit dem Institut für WasserRessourcenManagement, Hydrogeologie und Geophysik, am Joanneum Research. Thema der Projekte waren die Datenerfassung und Übertragung mittels LEO-Satelliten in der Umwelttechnik.

 

Das Institut für Telecommunications & Internet Technologies nahm auch an dem vom BMWA geförderten F&E-Projekt "Kompetenznetzwerk Wasser“ (Waterpool) teil. In dem von den Fachbereichen Telekommunikation und Embedded Systems gemeinsam ausgeführten Projekt "Data Communication Platform (DCP)" erfolgte die Entwicklung eines Satellitenmodems. Das Projekt "Satellitenkommunikationsnetze“ war darüber hinaus Inkubator für andere F&E-Projekte, u.a. auf dem Gebiet der Verkehrstelematik. Die Ergebnisse aus den LEO-Satelliten-Forschungen wurden bislang in über 15 Vorträgen auf internationalen Fachtagungen und in wissenschaftlichen Arbeiten in Fachzeitschriften veröffentlicht.

 

In den letzten Jahren hat das Institut für Telecommunications & Internet Technologies seine Kompetenzen besonders auf den Gebieten Kommunikationsnetze, Kommunikationsprotokolle sowie Telekom und Internetdienste erweitert. Vor allem in Hinblick auf moderne Technologien wie Session Initiation Protocol (SIP), Fixed Mobile Convergence (FMC) und IP Multimedia Subsystem (MS) konnten große Fortschritte erzielt werden. Dazu besitzt der Fachbereich ein eigenes Labor, in welchem SIP- und auch IMS-Netzwerke installiert, betrieben und untersucht werden.

 

Im Rahmen des Projektes "SIP Security“ mit der Firma Kapsch CarrierCom wurden erfolgreiche Versuche zum Test der Sicherheit von SIP Übertragungstechniken durchgeführt. Ein weiteres, gemeinsam mit der Firma Siemens durchgeführtes Projekt (SIREDIS), beschäftigte sich mit der Software-Entwicklung für eine Diagnoseplattform für Kommunikationsprotokolle sowie der Entwicklung der entsprechenden Sensorik. In dem von der Stadt Wien geförderten Projekt "Fixed Mobile Convergence Services“ (FMCS) werden – ebenfalls mit Kapsch CarrierCom – Software Komponenten für FMC basierte Dienste entwickelt. Die Ergebnisse wurden unter Einbeziehung des Projektes VITE ("Vienna IT Enterprises“) des WWFF den Wiener Unternehmen präsentiert. In dem von der Firma MEC über eine FFG Basisförderung finanziertem Projekt "Mobile Client" werden Telekommunikationsdienste auf Smartphone-Plattformen entwickelt.

 

Neben der bereits laufenden Auftragsforschung für seine Industriepartner ist es auch ein Ziel, die wissenschaftliche Kompetenz, z.B. im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Telekommunikation Wien, weiter auszubauen. 

 

>>> Die Projekte im Detail