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Von Zombies und gefährlichen Sümpfen

21.02.2012

Vier Gruppen aus dem dritten Semester des Master-Studiengangs Game Engineering und Simulation präsentierten Ende Jänner ihre Games. In unzähligen Stunden Programmierarbeit erstellten sie auf Basis einer bestehenden oder selbst entwickelten Game Engine ihr Spiel. Unterstützt wurden sie dabei von Betreuern aus Unternehmen der Branche.

Schein

EntwicklerInnen: Michael Benda, Sabine Pölzlbauer, Kilian Reisenegger, Philipp Schäfer (Art: Schürz Philipp & Sound: Förster Florian)

 

Das Spiel Schein wurde nach der Präsentation mit dem „Award of Excellence 2012“ des Master-Studiengangs Game Engineering und Simulation ausgezeichnet. Das Spiel ist ein Puzzle-Jump'n'Run für eineN SpielerIn, in dem man in die Rolle eines jungen Mannes schlüpft, der sich auf das Abenteuer seines Lebens begibt. Begleitet von einem freundlichen Irrlicht, bewegt er sich durch einen gefährlichen Sumpf. Die Macht des Irrlichts nützt er dabei, um die Umgebung in verschiedene Farben zu tauchen und somit neue Dimensionen sichtbar zu machen. Dadurch bieten sich nicht nur neue Interaktionsmöglichkeiten mit Objekten und Gefahren, sondern auch die Chance neue Wege zu finden. Auf der Reise durch den Sumpf trifft der/die SpielerIn auf uralte Geschöpfe deren Vernichtung ihm/ihr neue Fähigkeiten gewährt, die wiederum Einfluss auf die Spielweise haben.

 

Website des Spiels Schein

Brainville

EntwicklerInnen: Sven Beyer, Andreas Hager, Martin Höfermeyer, Bernhard Klemenjak, Philipp Pallierer

 

Brainville ist ein Zombie-Echzeit-Strategiespiel, in dem Zombies vom/von der SpielerIn rekrutiert und kontrolliert werden. Ziel des Spiels ist es, die Menschen im Heimat-Bezirk zu „ernten“, um daraus Zombies für die eigene Armee zu bauen und die Gegner zu besiegen. Damit die Ressourcen nicht ausgehen und man sich zum gegnerischen Heimat-Bezirk vorarbeiten kann, muss man weitere Bezirke mit der eigenen Zombiehorde einnehmen. Diese steuert man indirekt, indem man sie mit „Brainmarks“ (quasi Gehirnflüssigkeit, die die Zombies lieben) an eine beliebige Position lockt. Neben den dummen Standard-Zombies gibt es noch Spezial-Zombies, welche durch ihre Einflüsse (z.B. Zombies stärker oder resistenter machen) taktische Möglichkeiten in die Massenkämpfe bringen. Der „Garbage-Zombie“ etwa (welcher in einem Müllcontainer herumfährt) schützt Zombies, die in seinem Umkreis sind. Wurde der gegnerische Heimat-Bezirk eingenommen oder der eigene verloren, ist das Spiel zu Ende.

ColorIt

Entwickler: Alexander Hofstädter, Georg Jobst, Martin Nieratschker, Paul Vonbank, Thomas Redel

 

ColorIt ist ein Echtzeit-Taktik-Spiel, das die SpielerInnen in einer öden grauen Welt gegeneinander antreten lässt. Das Ziel ist es, die Welt zu bemalen, um die auf der Karte verteilten Punkte zu erobern und gegen die Farben anderer SpielerInnen zu verteidigen. Zwei bis vier SpielerInnen können in diesem „Domination“- basiertem Spiel auf einem PC gegeneinander spielen und teilen sich dabei in guter alter Konsolenmanier einen Bildschirm. Die Engine für das Spiel wurde dabei von den Studenten selbst entwickelt.

Lucky Leprechauns

Entwickler: Bernd Steinberger, Alexander Osou

 

Lucky Leprechauns ist ein Netzwerk-Multiplayer Spiel, bei dem jedeR SpielerIn einen Leprechaun im 3rd Person Modus steuert. Nach dem Prinzip "jeder gegen jeden" müssen die SpielerInnen ein frei umherlaufendes Glücksschwein jagen und um den Besitz von sogenannten Magic Mushrooms kämpfen, um letzten Endes einen Topf voll Gold zu gewinnen. Dabei können neben drei jederzeit verfügbaren Attacken auch sieben unterschiedliche Arten von Items aufgesammelt und eingesetzt werden, um sich einen Vorteil gegenüber seinen/seiner GegnerIn zu verschaffen.