Internationales Wirtschaftsingenieurwesen: Berufsaussichten nach dem Studium

Dem/der Internationalen WirtschaftsingenieurIn eröffnet sich aufgrund seiner/ihrer interdisziplinären Ausbildung ein weites Spektrum an Einsatzfeldern. Das größte Betätigungsfeld bietet sich in der Industrie, aber auch im Handel und im Dienstleistungs-sektor besteht eine signifikante Nachfrage nach international ausgerichteten und wirtschaftlich ausgebildeten Ingenieuren mit hoher Vernetzungskompetenz. Dementsprechend gut sind für Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Internationales Wirtschaftsingenieurwesen die Aussichten.  

In welchen Branchen und Sektoren kommen Absolventinnen und Absolventen zum Einsatz?

  • Metallerzeugung und -bearbeitung
  • Maschinenbau
  • Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen
  • Sonstiger Fahrzeugbau (z.B. Schienenfahrzeugbau)
  • Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen
  • Herstellung von Kunststoffwaren
  • Herstellung von chemischen Erzeugnissen
  • Energie- und Wasserversorgung
  • Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung
  • Transport und Verkehr
  • Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie
  • Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben
  • Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin
  • Allgemeine Öffentliche Verwaltung

Welche Jobs und Funktionen üben sie aus?

  • ProduktentwicklerIn, Technologin und Technologe
  • ProzessmanagerIn
  • ProduktionsingenieurIn, ProduktionsmanagerIn, FertigungsingenieurIn
  • BetriebstechnikerIn
  • Logistikexperte/in, Internationaler Supply Chain Manager
  • Industrial Engineer
  • ProjektleiterIn
  • Technische/r BereichsleiterIn
  • ProduktmanagerIn
  • Business Unit LeiterIn
  • ManagerIn in strategischen und operativen Bereichen
  • BeraterIn für wirtschaftliche und technische Fragestellungen
  • Entrepreneur

Wie sehen typische Aufgaben und Tätigkeiten aus?

  • Produktentwicklung und Produktverbesserungen unter Einsatz neuester Technologien und Werkstoffe
  • Fertigungsgerechtes Design von Produkten und Konzeption der Produktion
  • Wettbewerbsanalyse und Erstellung von Produktstrategien
  • Planung, Implementierung und Optimierung von Produktionsprozessen
  • Gestaltung, Steuerung und Optimierung von gesamten Produktionsabläufen
  • Entwicklung von Konzepten zur Vernetzung von Komponenten, Maschinen, Systemen und Anlagen verbunden mit digitaler Kommunikation und Computerintegration
  • Analyse und Bewertung von Produkten, Produktions- & Informationsprozessen sowie Kostenfaktoren und Risiken
  • Planung und Organisation der Produktion, Ressourcenmanagement
  • Konzeption und Umsetzung effizienter Entscheidungsstrukturen und rationeller Verfahrensabläufe
  • Gestaltung von Arbeitsabläufen und Arbeitsplanung
  • Ausbau von Fertigungskapazitäten und Planung neuer Betriebsstätten
  • Beschaffungsmanagement und SRM (Supplier Relationship Management)
  • Ganzheitliche Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen in der Produktion und Logistik
  • Optimierung des Material- und Erzeugungsflusses unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten
  • Entwicklung innovativer Unternehmensstrategien zur Verstärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Sicherung der Nachhaltigkeit des Unternehmens
  • Entwicklung von Konzepten zur Verbesserung von Produktivität und Qualität CRM (Customer Relationship Management)
  • Gestaltung regionaler, nationaler und globaler betrieblicher Netzwerke