Funded Projects

Servicecenter Lehre

gefördert

Das Projekt Servicecenter Lehre dient der Förderung der Fachhochschulentwicklung durch die Etablierung qualitativ hochwertiger Serviceangebote im Lebenszyklus Lehre, sowie der Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung bereits vorhandener Lehrveranstaltungen und Module an der FH Technikum Wien. Die Serviceleistungen des Servicecenters Lehre werden nicht nur auf Lehrveranstaltungs- und Modulebene der Qualitätssteigerung didaktischer Konzepte und deren Umsetzung in der Hochschullehre dienen, sondern auch auf Studiengangs- bzw. Institutsebene, durch Studiengangs-spezifische Weiterbildungs- und Beratungsangebote, zur Qualitätssicherung der modularisierten Curricula der Hochschule beitragen. Auch der Gender-Mainstreaming und Diversity-Management Strategie der FH Technikum Wien trägt das vorliegende Projekt durch zahlreiche Maß-nahmen, welche im Kapitel 5 angeführt wurden, Rechnung. Alle in diesem Antrag definierten Projektziele und deren Ergebnisse dienen der Qualitätsverbesserung und –sicherung der Hochschullehre aller Studienangebote der FH Technikum Wien.

Projektziele
Das hier beantragte Projekt verfolgt die anschließend angeführten fünf Kernziele:

  • Die Anforderungserhebung an ein Servicecenter Lehre, sowie die Entwicklung eines auf diesen Anforderungen basierenden Servicekatalogs.
  • Die Analyse und Modellierung des Lebenszyklus Lehre an der FHTW, sowie die anschließende Hinterlegung der Prozessschritte mit den Serviceleistungen des Servicecenters Lehre und die Veröffentlichung des Lebenszyklus Lehre an der FHTW.
  • Die Einrichtung des Servicecenters Lehre in Bezug auf Personal, Raum und Material, sowie dessen Bewerbung und Veröffentlichung der Servicezeiten und Räumlichkeiten.
  • Die Planung, Entwicklung und Umsetzung der Beratungs- und Weiterbildungsangebote, sowie der Produktionsleistungen des Servicecenters Lehre, sowie die anschließende Evaluierung der durchgeführten Angebote und Leistungen.
  • Die Hinführung des Servicecenters Lehre zum Normalbetrieb. Der Normalbetrieb umfasst dann sowohl die Durchführung der Beratungs- und Weiterbildungsangebote, als auch die Produktionsleistungen des Servicecenters Lehre und die Förderung der Informations- und Kommunikationspolitik und des Wissenstransfers im Bereich Hochschuldidaktik und eLearning.

Zeitraum

March, 2018 to February, 2021

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Teaching and Learning Center

Projektteam

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Vorbereitungskurse

+43 1 333 40 77-511
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FH-Prof. Mag. Gabriela Brezowar

Short Cycle Programs

+43 1 333 40 77-223
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ENGINE: Engineering goes international

gefördert

In order to prepare for diverse labour markets and to recruit international students, the offer of foreign language (especially English) higher education with an international profile becomes increasingly important. The project ENGINE project addresses this need with several measures.

Together with international partners, ENGINE develops an engineering case study in mixed international teams. This also enables students with limited physical mobility (e.g., due to professional obligations) to make virtual experiences abroad. Case-development is based on extensive previous experience from interdisciplinary workshops and case studies. The student teams have to solve several technical and non-technical, country-specific tasks. Solutions are presented online to world-wide distributed lecturers. In order to ensure a sound practical orientation, the case study scenarios are based on real-world companies use cases. The small (20%) research part of the project develops country-specific parameterizable demonstrators for the teaching case study (for example a 3D-printed robot vehicle).

In the course of the case studies, ENGINE expands the existing international university network and defines 1-3 focus partners for the FHTW study programs in mechatronics/ robotics, mechanical engineering and international business engineering, with whom a particularly intensive co-operation should be set up (e.g., joint degree, joint curriculum development, research projects).

In order to make UAS Technikum Wien courses sustainably attractive in an international context (establishing the university as an adequate academic partner), ENGINE examines the areas in which foreign-language engineering courses could be created in cooperation with the international partners, and defines respective internationalization measures in the curricula (learning content, learning targets, methods, lecturers, literature and also mobility windows). In terms of content, ENGINE identifies country-specific differentiation requirements for teaching in the engineering environment (e.g., due to different technical standards, intercultural peculiarities, deviating financial/ legal systems). Teachers may be supported with training courses. Also important are gender/ diversity goals (e.g., taking into account the heterogeneous professional experiences of engineers who work in fundamentally similar engineering projects worldwide).

UAS Technikum Wien students benefit from this offer in many ways: They are able to actively apply their expertise in the international science language. They are better prepared for the international labour market, and already have own intercultural experiences, even in case, their personal situation (e.g., occupation, care obligation, salary, health restriction) does not permit a stay abroad. As a synergy effect ENGINE strengthens the possibilities for student mobility and enables international encounters with incoming students "at home" by expanding the worldwide network of partners.

Well-chosen dissemination measures stimulate university-internal multi-use and external accessi-bility to the project results for Viennese (higher) schools, companies and the population.

Zeitraum

November, 2017 to October, 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Advanced Engineering Technologies

Projektteam

FH-Prof. Dr. Corinna Engelhardt-Nowitzki

Program Director

+43 1 333 40 77-490
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ENGINE: Engineering goes international

gefördert

Zur Vorbereitung auf unterschiedliche Arbeitsmärkte und für die Rekrutierung internationaler Studierender wird das Angebot fremdsprachiger (insbesondere englischer) Hochschullehre mit internationalem Profil immer wichtiger. Das Projekt ENGINE adressiert diesen Bedarf mit mehreren Maßnahmen.

Gemeinsam mit internationalen Partnern entwickelt ENGINE auf Basis umfassender Vorerfahrungen aus hochschulübergreifenden Workshops und Fallstudien eine Engineering-Fallstudie in international gemischten Teams, die auch Studierenden mit eingeschränkter physischer Mobilität (z.B. aufgrund von Berufstätigkeit) eine – virtuelle – Auslandserfahrung ermöglicht: Im Rahmen einer typischen Produktentwicklung lösen die Teams technische und nicht-technische, länderspezifisch unterschiedliche Aufgaben und präsentieren dies online den weltweit verteilten LektorInnen. Zur Absicherung der Berufsfeldorientierung beruhen die Fallstudienszenarien auf Anwendungsfällen aus Unternehmen. Ein kleiner (20%) Forschungsanteil des Projektes dient der Entwicklung länderspezifisch parametrierbarer Demonstratoren für die Fallstudie (z.B. 3D-gedrucktes Roboterfahrzeug).

Im Zuge der Fallstudienentwicklung erweitert ENGINE das bestehende internationale Hochschulnetzwerk und festigt für die FHTW-Studiengänge Mechatronik/ Robotik, Maschinenbau und internationales Wirtschaftsingenieurwesen jeweils 1-3 Fokuspartner, mit denen eine besonders intensive Kooperation gepflegt werden soll (z.B. Joint Degree, gemeinsame Curriculumsentwicklung, FuE-Projekte).

Um die Studiengänge dauerhaft international anschlussfähig (d.h. als Hochschulpartner attraktiv) zu machen, prüft ENGINE, in welchen Bereichen der Engineering-Ausbildung gemeinsam mit den internationalen Partnern ein fremdsprachiges Lehrangebot geschaffen werden kann, und verankert entsprechende Internationalisierungsmaßnahmen in den Curricula (Lernziele, -inhalte, Methoden, Vortragende, Literatur und auch Mobilitätsfenster). Inhaltlich identifiziert ENGINE dazu fachspezifi-sche Differenzierungsnotwendigkeiten der Lehre im Engineering-Umfeld (z.B. aufgrund unterschiedlicher technischer Standards, interkultureller Besonderheiten, abweichender Finanz-/ Rechtssysteme). Lehrende können ggf. durch Fortbildung unterstützt werden. Wichtig sind auch Gender-/ Diversity-Ziele, z.B. gendergerechte Lehre (Berücksichtigung der heterogenen Berufswelten von Ingenieuren, die weltweit in prinzipiell gleichartigen Engineering-Projekten tätig sind).
Studierende der FHTW profitieren von diesem Angebot vielfach: Sie sind befähigt, ihre Fachkenntnis¬se in der internationalen Wissenschaftssprache aktiv anzuwenden. Sie sind fachlich besser auf den internationalen Arbeitsmarkt vorbereitet und verfügen selbst dann über erste eigene interkulturelle Erfahrungen, wenn ihre persönliche Situation (z.B. Beruf, Pflegeverpflichtung, Finanzierung, gesundheitliche Einschränkung) keinen Auslandsaufenthalt erlaubt. Als Synergieeffekt steigert ENGINE durch die Festigung des weltweiten Partnernetzwerks die Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte bzw. ermöglicht internationale Begegnungen mit Incoming Students „at home“.

Gezielte Dissemination-Maßnahmen stellen die FH-interne Mehrfachnutzung und die externe Zugänglichkeit der Projektergebnisse für Wiener (Hoch-)schulen, Firmen und die Bevölkerung sicher.

Zeitraum

November, 2017 to October, 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Advanced Engineering Technologies

Projektteam

FH-Prof. Dr. Corinna Engelhardt-Nowitzki

Leitung

+43 1 333 40 77-490
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Biokunststoffe - vom Wissen zur Anwendung

gefördert

A tailor-made seminar on bioplastics and their application is carried out for 10 Austrian companies. Motivation: ""Bioplastics"" are materials made from renewable resources and/or biodegradable. Well-known examples are thermoplastic starch (TPS) and polylactic acid (PLA); Bioplastics are characterized by a higher sustainability than fossil plastics (e.g. resource conservation, climate change, microplastics in the sea). However, they are also more expensive than fossil plastics and have a narrower processing window. Today, bioplastics have a market share of 2%, and their distribution is steadily increasing. In practice companies struggle with unknown characteristics and processing difficulties of bioplastics, as well as with questions of positioning.  Among the 10 companies, there is a high level of knowledge about conventional plastics. However, bioplastics require special knowledge, which is not common. This knowledge is typically built up by the manufacturers individually, and there is no wide educational offer with regard to bioplastics. This was confirmed by a research in the German-speaking world in July 2017.

Qualification objectives: The participating companies have experience with conventional plastics; The knowledge about bioplastics is still very limited. The aim is to increase the level of knowledge of bioplastics to that of conventional plastics. The seminar aims at specific applications (1 product per affiliate company). Within the framework of this project, production-safe and market-oriented bioplastics products and their positioning are discussed. In advance, there was a joint preparatory workshop (1/2 day on June 9, 2017) to detail the needs of the companies. The measure ""BioKSem"" consists of a 5-day training. After the training, there is an individual follow-up with the participants (one day each) to ensure the transfer into practice (outside project budget and scope, provided by the organizers). The focus of the qualification measures is based on the practical feasibility.

 

Zeitraum

October, 2017 to March, 2018

Fördergeber

FFG

Institut

Advanced Engineering Technologies

Projektteam

PD DI Dr. Maximilian Lackner , MBA

Teaching

+43 1 333 40 77 - 491
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DI Gudrun Kinz

Deputy Program Director

+43 1 333 40 77 -716
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Biokunststoffe - vom Wissen zur Anwendung

gefördert

An fünf Tagen erfolgt eine umfassende Schulung von zehn österreichischen Unternehmen zum Thema Biokunststoffe. Neben Experten und Expertinnen der FH Technikum Wien, wo zwei Tage der Schulung abgehalten werden, tragen Fachleute aus Österreich und Deutschland vor. Am TCKT (Wels) werden auch Versuche zur Verarbeitung von Biokunststoffen durchgeführt. Weitere Vortraege gibt es an der NDU St. Pölten und am IFA Tulln/BOKU.

Es wird ein maßgeschneidertes Seminar über Biokunststoffe und deren Anwendung durchgeführt. Motivation: „Biokunststoffe“ sind Werkstoffe, die aus nachwachsenden Ressourcen herstellt werden und/oder biologisch abbaubar sind. Bekannte Beispiele sind thermoplastische Stärke (TPS) und Polymilchsäure (PLA); Biokunststoffe zeichnen sich durch eine höhere Nachhaltigkeit gegenüber fossilen Kunststoffen aus (Stichworte Ressourcenerschöpfung, Klimawandel, Mikroplastik im Meer). Allerdings sind sie auch teurer als fossile Kunststoffe und haben ein engeres Verarbeitungsfenster. Heute haben Biokunststoffe einen Marktanteil von 2%, und ihre Verbreitung nimmt stetig zu. In der Praxis kämpfen Firmen mit unbekannten Eigenschaften und Verarbeitungsschwierigkeiten von Biokunststoffen, sowie mit Fragestellungen der Positionierung. Angebot Bildung/Wissensstand Biokunststoffe: Bei konventionellen Kunststoffen gibt es einen hohen Wissensstand; Biokunststoffe erfordern spezielles Wissen, welches nicht gängig ist. Dieses Wissen wird typischerweise von den Herstellern individuell aufgebaut, und es gibt kein breites Bildungsangebot in Bezug auf Biokunststoffe. Dies wurde durch eine Recherche bei gängigen Bildungsinstituten im deutschsprachigen Raum im Juli 2017 bestätigt. Geplante Qualifikations-Ziele: Die teilnehmenden Firmen haben Erfahrung mit konventionellen Kunststoffen; Das Wissen zu Biokunststoffen ist bei ihnen derzeit noch sehr eingeschränkt. Ziel ist es, das Wissensniveau der Biokunststoffe auf das der konventionellen Kunststoffe zu bringen. Das Seminar zielt auf konkrete Anwendungen ab (1 Produkt pro Teilnehmerfirma). Im Rahmen dieses Projekts soll den Firmen geholfen werden, produktionssichere und marktgängige Biokunststoffprodukte zu identifizieren, zu entwickeln und zu positionieren. Im Vorfeld gab es einen gemeinsamen Vorbereitungsworkshop (1/2 Tag am 09. Juni 2017) zur Detailausarbeitung des Bedarfs der Firmen. Die Maßnahme besteht aus einer 5-tägigen Schulung. Nach der Schulung gibt es ein individuelles Follow-up mit den Teilnehmern (jeweils 1 Tag), um den Transfer in die Praxis sicherzustellen (außerhalb von Projektbudget und -umfang, gestellt von den Organisatoren). Der Fokus der Qualifizierungsmaßnahme liegt auf der praktischen Umsetzbarkeit. Daher wird angestrebt, dass die Firmen Mitarbeiter aus ihrer gesamten Wertschöpfungskette zum Seminar entsenden (Einkauf, Entwicklung, Produktion, Marketing/Verkauf). In Parallelsessions wird für die jeweiligen Experten relevante Wissensvermittlung angeboten, um die Firmen zu befähigen, Biokunststoffprodukte erfolgreich einzuführen.

Zeitraum

October, 2017 to March, 2018

Fördergeber

FFG

Institut

Advanced Engineering Technologies

Projektteam

PD DI Dr. Maximilian Lackner , MBA

Lektor

+43 1 333 40 77 - 491
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DI Gudrun Kinz

Stv. Leitung

+43 1 333 40 77 -716
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IoCEST - Internationalisation of the Curricula in Engineering, Environmental, Smart Cities and Sport Technologies

gefördert

Das Projekt IoCEST („Internationalization of the Curricula in Engineering, Environmental, Smart Cities and Sport Technologies“) hat das Ziel, auf struktureller und curricularer Ebene Rahmenbedingungen für die Internationalisierung der Lehre zu schaffen, sodass alle Studierenden an der FH Technikum Wien die Möglichkeit haben, die auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt als Schlüsselqualifikationen nachgefragten interkulturellen und internationalen Kompetenzen zu erlangen. Wenngleich Internationalisierung an der FH Technikum Wien strategisch verankert ist, findet – vor allem basierend auf der Diversität der Studierenden – derzeit nur ein Teil der Studierenden die optimalen Rahmenbedingungen vor; Internationalisierung ist in den einzelnen Studiengängen unterschiedlich verankert.

Um der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie als Hochschule nachzukommen, alle Studierenden auf den Arbeitsmarkt dahingehend bestens vorzubereiten, gliedert sich das Projekt in drei Themenbereiche: Primär werden die Curricula von 13 ausgewählten Studiengängen der FH Technikum Wien internationalisiert, sodass die Erlangung von internationalen und interkulturellen Kompetenzen im Curriculum verankert ist. Ausgangspunkt ist somit die Formulierung von „international learning outcomes“, auf Basis derer studiengangspezifische Maßnahmen zur Internationalisierung getroffen werden. Mit 9 strategischen internationalen Partnerhochschulen der FH Technikum Wien sollen auch – im Rahmen einer international Week – Synergien in Bezug auf Curricula, Mobilität in allen Bereichen und Forschungszusammenarbeit ausgetauscht und nachhaltig Mehrwert für alle Beteiligten geschaffen werden. Zweitens soll ein „Certificate for Cross Cultural Competences for Engineers“ entwickelt und umgesetzt werden. Auf Modulbasis sollen alle Studierenden der FH Technikum Wien extracurricular die Möglichkeit haben, sich im interkulturellen Bereich ein zusätzliches Zertifikat zu erwerben, um ihre damit erworbenen internationalen und interkulturellen Kompetenzen sichtbar zu machen. Drittens sollen zwei Module im Bereich „Industrial Engineering“ entwickelt und umgesetzt werden, welche aus Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 30 ECTS im Bereich Maschinenbau, erneuerbare Energie, Smart Cities, Mechatronik, Sports Technologies und Aspekten zu Gender & Diversity in englischer Sprache bestehen und vorrangig für Incoming-Studierende angeboten werden. Diese Module werden mit dem Certificate for Engineers verbunden und im Sinne der „Internationalization at home“ für alle Studierenden nutzbar gemacht. 

IoCEST basiert auf der Diversität der Studierenden und kombiniert Internationalisierung mit der Individualität der einzelnen Fachdisziplinen; die Studierenden sind im technischen Bereich wie auch interkulturell bestmöglich auf den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt vorbereitet. Damit positioniert sich die FH Technikum im Sinne ihrer internationalen strategischen Ausrichtung und in den Bereichen Industrie 4.0, Erneuerbare Energien, Smart Cities und Sports Technologies als qualitativ hochwertige und zukunftsorientierte Hochschule sowohl im Raum Wien als auch international und stärkt damit nachhaltig den Wirtschafts- und Industriestandort Wien. 

 

Zeitraum

September, 2017 to August, 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Sozialkompetenz & Managementmethoden

Projektteam

FH-Prof. Mag. Dr. Thomas Wala, MBA

Program Director Innovation and Technology Management

+43 1 333 40 77-628
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Mag. Florian Ellinger

Incoming-Studierendenmobilität

+43 1 333 40 77-641
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FH-Prof. DI Peter Franz

Internationaler Koordinator Erneuerbare Energie

+43 1 333 40 77-570
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Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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DI (FH) Patricia Kafka

Deputy Program Director MSc Sports Equipment Technology

+43 1 333 40 77-364
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DI (FH) Stefan Litzenberger, MSc

Deputy Program Director BSc Sports Equipment Technology

+43 1 333 40 77-377
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FH-Prof. DI Dr.techn. Harald Wahl

Leitung Bachelor Verkehr und Umwelt

+43 1 333 40 77-236
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Mag. Nicolai Sawczynski, MAS

Department Coordination

+43 1 333 40 77-275
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Nicole Sagmeister, MA

Assistenz des Rektors

+43 1 333 40 77-261
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Mag. Dr. Kurt Sohm

Leitung Qualitäts- und Studiengangsentwicklung

+43 1 333 40 77-285
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Sabine Zangl, MBA

Stv. Leitung

+43 1 333 40 77-467
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FH-Prof. Mag. Dr. Otto Maderdonner

Deputy Program Director Electronics and Business

+43 1 333 40 77-325
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IoCEST - Internationalisation of the Curricula in Engineering, Environmental, Smart Cities and Sport Technologies

gefördert

IoCEST („Internationalization of the Curricula in Engineering, Environmental, Smart Cities and Sport Technologies“) is a project dedicated to establishing structural and curricular frameworks in the context of internationalization of teaching/teacher training/didactics. Its aim is to provide all students at FH Technikum with the opportunity to obtain a variety of intercultural and international competencies which serve as beneficial and profitable key skills for the national and international employment markets.

Despite the fact that internationalization works as a strategic and defining factor at FH Technikum, only a number of students is able to profit from the ideal parameters of its diverse programs, which is, in part, due to the diversity of the student body. In order to fulfill our role as an institution of higher education, to meet economic as well as societal expectations, and to prepare all students for the job market to the best of our abilities, this project pursues three main objectives: First, IoCEST is invested in internationalizing the curricula of 13 selected degree programs at FH Technikum in order to embed the acquisition of key competencies and skills within the respective courses.

The formulation/verbalization of “international learning outcomes” forms the basis of this objective; within this frame, measures with the regard to the internationalization of the respective programs can be taken. In collaboration with 9 strategic international partner institutions, this project seeks to create synergies within the frame of FH Technikum’s curricula as well as student and staff mobility in order to support and foster research cooperation and carve out the additional benefits of teamwork for all involved parties. Second, the project intends to develop and implement a “Certificate for Cross-Cultural Competences for Engineers.” In the context of program modules, all students at FH Technikum will be given the extracurricular opportunity to obtain this intercultural certificate and thereby make their international and intercultural skills visible and marketable. The third objective concerns the development and realization of a study module in the context of “Industrial Engineering.”

This program, which uses English as its medium of instruction, comprises courses in the fields of mechanical engineering, renewable energy, smart cities, mechatronics, sports technologies, as well as gender and diversity, and is mainly offered to incoming international students. This module will be interconnected with the “Certificate for Engineers” and thereby made available to all students as a type of “internationalization at home.” IoCEST is predicated on the diversity of the study body and is set on joining internationalization with the unique qualities of the individual subject disciplines. In this way, students devoted to technical modules and programs receive optimal preparation for the national and international employment markets.  FH Technikum’s international orientation as well as its investment in domains such as Industry 4.0, Renewable Energies, Smart Cities, and Sport Technologies innervate its status as a high-value, forward-looking tertiary institution, both in Vienna and on an international level. On a larger scale, FH Technikum strengthens Vienna as a business and industry site in this way.

Zeitraum

September, 2017 to August, 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Social Competence & Management Methods

Projektteam

FH-Prof. Mag. Dr. Thomas Wala, MBA

Program Director Innovation and Technology Management

+43 1 333 40 77-628
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Mag. Florian Ellinger

Coordinator Incoming Students

+43 1 333 40 77-641
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FH-Prof. DI Peter Franz

International Coordinator Renewable Energy

+43 1 333 40 77-570
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Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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DI (FH) Patricia Kafka

Deputy Program Director MSc Sports Equipment Technology

+43 1 333 40 77-364
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DI (FH) Stefan Litzenberger, MSc

Deputy Program Director BSc Sports Equipment Technology

+43 1 333 40 77-377
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FH-Prof. DI Dr.techn. Harald Wahl

PD Transport & Environment, PD Integrative

+43 1 333 40 77-236
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Mag. Nicolai Sawczynski, MAS

Department Coordination

+43 1 333 40 77-275
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Nicole Sagmeister, MA

Rector's Assistent

+43 1 333 40 77-261
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Brückenkurse und STEOP

gefördert

Mathematisch naturwissenschaftliche Kompetenzen stellen die zentrale Basis für das erfolgreiche Absolvieren eines technischen Studiums dar. Das beantragte Projekt kombiniert, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die bewährten Elemente erfolgreicher Vorgängerprojekte mit innovativen Ansätzen zur Qualitätssicherung der Lehre in verschiedenen Brückenkursen für Mathematik und Physik, sowie in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern in der Studieneingangsphase. Ziel ist zum einen die optimale individualisierte Förderung und Betreuung der Studierenden zu gewährleisten sowie zum anderen die Qualität und Methodenvielfalt der Lehre weiterzu steigern. Die Betreuung beginnt in optionalen Vorbereitungslehrgängen ab der Immatrikulation mit einer gezielter Studienvorbereitung, geht über diese Vorbereitung und ihren Schwerpunkt, der kritischen Studien-Eingangs- und Orientierungsphase (STEOP) hinaus und legt den Grundstein optimaler begleitender Förderung bis zum Studienende.

Inhaltliche Maßnahmen sind der Ausbau des Blended Learnings, die Qualitätssicherung in Brückenkurs-Lehrveranstaltungen sowie die Implementierung von Online-Tutorien und eines Buddy- Systems für weibliche Studierende. Besondere Berücksichtigung finden in diesem Projekt Maßnahmen zur Berücksichtigung der Diversität der Studierendengruppen, Gendergerechtigkeit sowie die nationale Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung. Die interdisziplinär breite Kooperation mit ExpertInnen verschiedener Zugänge und Fachrichtungen hinterfragt, im Sinne des Qualitätsmanagements, bestehende Konzepte und ihre Aspekte. Evaluation und Applikation der evaluierten Ergebnisse zur Qualitätssicherung und -steigerung sind integraler Bestandteil des Projektes.

Zeitraum

September, 2017 to August, 2022

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Angewandte Mathematik & Naturwissenschaften

Projektteam

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Vorbereitungskurse

+43 1 333 40 77-511
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Natural3D

gefördert

3D-Druck (FDM, fused deposition modeling) ist eine beliebte, aufstrebende Fertigungstechnik geworden, allerdings nutzt das Verfahren durch den schichtweisen Aufbau nicht das volle Potential der Werkstoffe. In diesem Projekt „Natural3D“ werden Werkstoffe und Prozesse zum Freiform-3D-Drucken entwickelt, um Kunststoffstränge frei im Raum, in Richtung der Kraftflüsse, zu deponieren. Dazu kommen kurz- und endlosfaserverstärkte Biokunststoffe zum Einsatz, die über einen Roboter manipuliert werden. Das Projekt, welches von K Wood geleitet wird und an dem auch die Shanghai Universitaet mitarbeitet, dauert 3 Jahre. Der Schwerpunkt der Forschung an der FH Technikum Wien liegt im Bereich Material- und Prozessenwicklung. Bachelor- und Masterstudenten sollen in das Projekt eingebunden werden.

Der traditionelle 3-Achs-3D-Druck hat in den letzten Jahren viel Aktivität erlebt, was zu zahlreichen Materialien, die verarbeitet werden können, geführt hat. Allerdings arbeiten praktisch alle Techniken an einem kartesischen 3-Achsen-Prinzip (x, y, z), sodass jede Materialschicht in 2D aufgebaut wird und aufeinanderfolgend eine Schicht auf die nächste Seite gestapelt wird, um einen 3D-Teil zu erzeugen. Diese Methode erzeugt in vielen Fällen Teile mit unzureichenden mechanischen Eigenschaften, einem Bedarf an Stützstrukturen und geometrischen Einschränkungen. Daher sind diese Teile aufgrund ihrer Einschränkungen, die durch das Additivherstellungsverfahren gegeben werden, oftmals nicht für industrielle Anwendungen geeignet.

In diesem Projekt werden sowohl die angewandten Materialien als auch der Prozess verbessert, um einen echten 3D-Druck mit hochfesten Materialien zu realisieren. Verbundwerkstoffe aus harten, aber biobasierten Polymeren werden mit langen Fasern (Naturfasern und karbonisierten Fasern) verstärkt, und die resultierenden Materialien werden in Richtung des erwarteten Kraftflusses frei in den Raum gedruckt (vergleiche die Wachstumsstruktur eines Baumes). Dabei kann das anisotrope Verhalten von orientierten Fasern ausgenutzt werden, da deutlich höhere Lasten aufgenommen werden können (was den Anwendungsbereich von 3D-Druckobjekten auf größere Strukturen erweitert und / oder die Verringerung des Materialverbrauchs ermöglicht). Dieser Ansatz erfordert einen Freiform-Oberflächendruck, daher wird das Projekt die Erzeugungsmethode der 5-Achs-Fused Filament Fabrication (FFF, zusätzliche Bewegung der Bauplattform) sowie 6 Achsen (Druckkopf auf Roboterarm) 3D-Druck auf der Grundlage der erwarteten Kraftflussrichtungen der Zielstrukturen. Die Druckstrategie kann entsprechend den Anforderungen der Endanwendung des Teils sowie den anisotropen Eigenschaften der faserverstärkten Polymermatrixsysteme angepasst werden. Die Realisierung von 5-Achsen- und 6-Achs-3D-Druckprozessen kann den Bedarf an Stützmaterial erheblich reduzieren oder ganz vermeiden sowie die geometrische Flexibilität erhöhen.

Zusätzlich ist die Anpassung der vorliegenden FFF-Druckkopf-Designs an die Bedürfnisse von Kompositmaterialien, die mit langen Fasern gefüllt sind, bis zu einer Faserbeladung von 60 bis 70%, Projektziel. Dies wird in Verbindung mit der gedruckten Lastpfadverstärkung die mechanische Leistung der gedruckten Teile stark erhöhen.

Im Laufe dieses Projekts werden sowohl die Materialien als auch das Druckverfahren entwickelt und verbessert, um ein fortschrittliches 3D-Druck-Verfahren zu realisieren, z.B. 5- und 6-Achs-Druck, wobei gleichzeitig faserverstärkte Naturmaterialien verwendet werden.

Dabei kann die Anwendung dieser neuartigen Methoden in Kombination mit dem verstärkten Material dazu beitragen, die Druckprozesszeit zu reduzieren und die Qualität des Endteils in Bezug auf die mechanischen Eigenschaften zu steigern.

Zeitraum

July, 2017 to June, 2020

Fördergeber

FFG

Institut

Advanced Engineering Technologies

Projektteam

PD DI Dr. Maximilian Lackner , MBA

Lektor

+43 1 333 40 77 - 491
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Mohamed Aburaia, MSc

Deputy Program Director

Play!Science - Spiele erforschen - spielerisch forschen

gefördert

Spiele durchwirken immer mehr Bereiche der Gesellschaft (bspw. Persuasive Games) und gewinnen auch in der Forschung sowohl als Methode als auch als Forschungsgegenstand an Bedeutung. Das Projektkonsortium will daher SchülerInnen aller Schulstufen dazu anregen, sich mit dem Thema Spiele vertieft und kritisch auseinanderzusetzen. Im Projekt Play!Science durchlaufen die SchülerInnen in altersadäquaten Workshops verschiedene Bereiche der Forschung und Technologieentwicklung, von Grundlagenforschung zu Spielen über spielerisches Forschen in der Art von Citizen Science Projekten bis zur Entwicklung von Spielen für Computer oder Smartphones. Sie reflektieren über gesellschaftliche Rahmenbedingungen und ihren Umgang mit Spielen und lernen innovative Möglichkeiten wie Virtual Reality Spiele kennen. Es wird darauf geachtet, dass alle Schulfächer einbezogen werden können. 

Das Smartphone ist für Kinder und Jugendliche (insbesondere mit Migrationshintergrund) das wichtigste Identifikations- und Statussymbol. Gleichzeitig nutzen sie nur einen Bruchteil des wissenschaftlich-technischen Potenzials ihrer Smartphones und Computer. Aus unseren Schul-Workshops wissen wir, dass ein Großteil der Mediennutzung im Spielen von Computer-, Konsolen- und Handyspielen besteht. Wir holen die Kinder und Jugendlichen dort ab, wo sie mit viel Kreativität und Einsatz bei der Sache sind. Sie lernen, was unter der Oberfläche von Computerspielen an Naturwissenschaft, Technik, Forschung und Innovation steckt. Auf diese Weise können sie die „Geheimnisse“ der Wissenschaft und Technologieentwicklung entdecken, finden Interesse an einem spannenden technologischen Forschungsfeld und reflektieren zugleich auch kritisch gesellschaftliche und persönliche Auswirkungen. 

Die Ziele des Projekts sind: 

  • Steigerung des Interesses von Kindern und Jugendlichen an FTI
  • Aktive Einbindung der Kinder und Jugendlichen in die Projekte
  • Spezielle Einbindung von SchülerInnen und ForscherInnen mit Migrationshintergrund
  • Vermitteln von Gender-Aspekten im Rahmen von Technologieentwicklung 

Mit einem extra für das Projekt entwickelten altersadäquaten Forschungsspiel erheben SchülerInnen aller Schulstufen in ihrem Umfeld Daten zu Medienkompetenz, Gender und Gewalt in Computer- und Smartphone-Spielen. In Workshops an der FH Technikum Wien experimentieren die Kinder und Jugendlichen mit Virtual Reality und Eye Tracking. In weiteren Workshops erfinden, designen und programmieren sie selbst erfundene Spiele und experimentieren mit Elektronik. In weiteren Workshops reflektieren sie die gesellschaftlichen und persönlichen Folgen von Computerspielen hinsichtlich Geschlechterrollen, Gewalt und Technikfolgen. SchülerInnen der Oberstufe werten mit der Programmiersprache „R“ die Ergebnisse der Datenerhebung zu Spielen aus und halten Referate für die Jüngeren. In 3 schulübergreifenden Fortbildungen lernen die Lehrkräfte die Spieldesign- und –programmierInhalte und können sie danach in sehr unterschiedlichen Fächern einsetzen. Die Eltern erhalten vier mehrsprachige Info-Karten damit sie ihre Kinder möglichst gut unterstützen.

Zeitraum

May, 2017 to April, 2019

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Informatik

Projektteam

Dominik Dolezal, MSc

Stadt Wien Kompetenzteam Usability von IT

+43 1 333 40 77-896
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Sabrina Rubenzer, MA

Robotics in Education – RoboCup Junior

+43 1 333 40 77-234
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Benedikt Salzbrunn, MSc

Lehrgangsleitung User Experience Management

+43 1 333 40 77-901
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SIP 4.0 - Sicherheit in intelligenten Produktionsumgebungen

gefördert

Das Projekt ist im Stärkefeld Smart Production angesiedelt. Es beforscht eine essentielle Voraussetzung der intelligenten Produktion: die Sicherheit. Intelligente Produktionskonzepte wie Industrie 4.0, Smart Production (etc.) verändern Arbeitssituationen und damit die Anforderungen an die Sicherheit. Das hat mehrere Ursachen: Einerseits verschmelzen in der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine die Grenzen (Collaborative Robotics), sodass zu klären ist, wie im gleichen Arbeitsraum Sicherheit erreichbar ist. Andererseits ist aufgrund des zunehmenden Softwareanteils in der intelligenten Produktion die Maschinensicherheit immer stärker von der IT-Sicherheit bestimmt. Maschinensicherheit (Safety) und IT-Sicherheit (Security) sind nicht mehr trennbar. Hinzu kommen neue Risiken und die Tatsache, dass sich aufgrund der Vernetzung lokale Risiken u.U. im Maschinennetzwerk exponentiell verstärken.

Aktuelle Sicherheitskonzepte genügen künftigen Anforderungen noch nicht. Kritisch ist insbesondere die fehlende Integration von Safety und Security. Eine wichtige Frage ist z.B., wie man in Sicherheitskonzepten mittels IT-Security die funktionale Safety gewährleisten kann. Da die Entwicklung technischer Standards und Normen hinter dem Tempo der Technologieentwicklung zurückbleibt, fehlen den Unternehmen technische Leitlinien und rechtssichere Regelwerke. Das fehlende Know-how gefährdet heutige und künftige Wettbewerbspositionen.

Hier sind aus Sicht des Innovations- und Wirtschaftsstandorts Wien insbes. die FHs gefordert, dem Arbeitsmarkt hochqualifizierte Fachkräfte zur Verfügung zu stellen. Allerdings entspricht der Erfah-rungsstand österreichischer FHs, die sich mit Sicherheit in der Produktion beschäftigen, meist erst dem Stand Industrie 3.0. Insbes. fehlt derzeit die wichtige Integration der Gebiete Safety und Security.

 

Das Projekt analysiert die komplexen Wechselwirkungen von Safety und Security in der Smart Produktion für relevante Gefährdungen in 4 Anwendungsszenarien und entwickelt auf dieser Basis ein integriertes Sicherheitskonzept incl. Umsetzungsleitfaden in die Praxis, das TÜV-Anforderungen an zukunftsfähige, rechtssichere Sicherheit genügt. Dieses Sicherheitskonzept wird in der Digitalen Fabrik der FHTW als Pilotprojekt implementiert, validiert, und vom TÜV Austria zertifiziert; die Digitale Fabrik wird so zum „Living Lab“ für den Wissenstransfer an Unternehmen (insbes. KMUs) und Hochschulen. Anschließend wird in einem Leitprojekt mit einem Wiener Unternehmen die Praxistauglichkeit abgesichert. Das Forschungswissen wird breit in Fachartikeln publiziert und auf Veranstaltungen präsentiert.

Das Projekt ist in den FTI Schwerpunktfeldern IKT und Smart Production der Strategie „Innovatives Wien 2020“ angesiedelt, die Projektziele tragen zu 100% zur Wiener FTI Strategie bei. Die Digitale Fabrik soll zur Lern- und Forschungsplattform für Sicherheitslösungen mit Vordenkercharakter im Bereich Smart Production entwickelt werden, die allen WienerInnen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter (etc.) attraktive Bildungs- und Innovationschancen eröffnet. Das Projekt fördert damit nachhaltig die Zukunfts-fähigkeit der FH Technikum Wien, und stärkt den Standort Wien mit den ansässigen Unternehmen, Hochschulen und weitere Institutionen im Umfeld der intelligenten Produktion.

„Technologiehotspots“ für die Smart Production wie Aspern IQ und die Digitale Fabrik der FHTW sind als FuE-Zentren, Lernstätte, Pilotplattform, Testfeld und Multiplikator gerade für Hochlohnstandorte unverzichtbarer Hebelfaktor im internationalen Wettbewerb. Sicherheit – im Sinne integrierter Safety und Security auf Industrie 4.0 Standard – ist hierfür unverzichtbar und sichert die Zukunftsfähigkeit vorhandene Stärkefelder nachhaltig ab.

Zeitraum

April, 2017 to March, 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Advanced Engineering Technologies

Projektteam

DI Walter Wölfel

Stv. Leitung

+43 1 333 40 77-501
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Ing. Maria Cecilia Perroni, MSc

Lecturer

+43 1 333 40 77-492
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DI Dr. Kemajl Stuja

Lektor

+43 1 333 40 77-489
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Bernhard Kauzinger, BSc

Lektor

eLearning Stiftungsprofessur

gefördert

Die eLearning Stiftungsprofessur leistet durch die FH-weite Implementierung einer nachhaltigen eLearning Strategie einen wesentlichen Beitrag zur Flexibilisierung berufsfördernder Studienformen. eDidaktische Methoden und eLearning Tools werden systematisiert, um diese anschließend FH-weit auf alle Studienformen auszurollen. Zusätzlich trägt die Implementierung neuer Blended Learning Studienformen zur Ermöglichung zusätzlicher Flexibilität Studierender berufsfördernder Studiengänge bei. Die Qualitätssicherung und -steigerung der MitarbeiterInnen-Kompetenz wird durch Schulungen zum Einsatz eDidaktischer Methoden und eLearning Tools, sowie zu Gender Mainstreaming und Diversity Management generiert und durch ein zu entwickelndes Qualifikationsprogramm deren Effizienz nachweisbar. Die Online Plattform der eLearning Stiftungsprofessur wird den stetigen Informations- und Wissenstransfer unterstützen.

Die eLearning Stiftungsprofessur verfolgt dabei die anschließend angeführten sechs Projektziele:

  1. Aufbau von Umsetzungsteams und Entwicklung von Kooperationsmodellen zur Umsetzung der FH-weiten eLearning Strategie.
  2. Implementierung von Maßnahmen zum Informationsaustausch und Wissenstransfer im eLearning (Informationsveranstaltungen, Publikationen, Online Plattform)
  3. Systematisierung des Einsatzes von eDidaktischen Lehr-/ Lernmethoden, eLearning Tools und des eSupports (Entwicklung eLearning Toolbox und eDidaktisch Methodenpool, sowie Implementierung im eDidaktik Forum im Forum Hochschuldidaktik („DicFo“))
  4. Implementierung neuer curricularer Modellvarianten für zukünftige BB-Studien
  5. Personalentwicklung durch Förderung der eDidaktik- und eLearning Tool-Kompetenz mittels Schulungs- und Qualifikationsmaßnahmen und dem Qualifikationsprogramm „eQUAL“
  6. Evaluierung der implementierten eLearning Strategie und entwickelten eLearning Elemente und Modelle

Die Projektergebnisse stellen sich demnach wie folgt dar:

  • Eine FH-weite zentrale eLearning Servicestelle, welche die fachhochschulweite eLearning Strategie implementiert und weiterentwickelt, Weiterbildungsmaßnahmen im eLearning durchführt, eLearning Produkte und Prozesse implementiert, den fachhochschulweiten Informations- und Wissensaustausch zur eLearning Strategie fördert und eine zentrale Anlaufstelle als Service- und Beratungsstelle im eLearning darstellt.
  • Einen vielfältigen eDidaktik Methodenpool, sowie die eLearning Toolbox
  • Die Implementierung von Modellen zur Flexibilisierung des Blended Learning Einsatzes
  • Einen umfassenden Weiterbildungskatalog für MitarbeiterInnen und Studierende in berufsfördernden Studiengängen
  • Das Qualifikationsprogramm „eQUAL“, welches die Qualifizierung erworbener Kenntnisse und Fähigkeiten im Zuge der Weiterbildung ermöglicht
  • Implementierte Plattformen zur Präsentation der eLearning Strategie, sowie zum Informations- und Kommunikationsaustausch im eLearning Bereich
  • Evaluationsergebnisse zur Qualität didaktisch eingesetzter Methoden, technischer Implementierungen von didaktischen Vorgehensweisen (eLearning Toolbox), sowie neuer curricularer Modelle

Zeitraum

September, 2015 to August, 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Management, Wirtschaft & Recht

eLearning Endowment Professorship

gefördert

By implementing a sustainable eLearning strategy for the university as a whole , the eLearning Endowment Professorship aims to make an essential contribution to the flexibilization of vocational studies. eDidactic methods and eLearning tools are going to be systematized. Subsequently these methods and tools are going to be enrolled to all types of study degrees at UAS Technikum Wien. The implementation of new Blended Learning study types additionally contributes to the flexibilisation of vocational studies. Trainings about eDidactic methods and eLearning tools as well as Gender Mainstreaming trainings and Diversity Management activities are going to secure and increase the quality of the employees‘ competences. The efficiency of these trainings is going to be verified by the qualification program „eQUAL“, which will also be developed during the eLearning endowment professorship. Furthermore, the Professorship‘s online platform will support continuous information and knowledge transfer.

Zeitraum

September, 2015 to August, 2019

Fördergeber

City of Vienna

Institut

Management, Business & Law

Technology Transfer Initiative

gefördert

Die Erkenntnisse der Wissenschaft sollen auch für die Wirtschaft nutzbar sein. Leider gibt es auf dem Weg dorthin eine Menge Hemmschwellen. Um solche Hindernisse aus dem Weg zu räumen und den Technologietransfer von der Fachhochschule Technikum Wien hin zu Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMUs) in der Region zu forcieren, wurde die Technology Transfer Initiative ins Leben gerufen. Das von der Stadt Wien geförderte Projekt startete vor kurzem und läuft noch bis Ende 2017. 

Um mehr Technologietransfer-Projekte anzustoßen, sollen bereits im Akquisitionsprozess von Technologietransfer-Partnern potenzielle Hemmschwellen identifiziert und adäquat adressiert werden. Neben einer Palette an Kommunikationsmaßnahmen und Veranstaltungen ist der Kernpunkt des Projektes der Aufbau eines Netzwerks mit Wirtschaftsintermediären. Über dieses Netzwerk soll das Kompetenzangebot der FH potentiellen Kooperationspartnern gegenüber sichtbar, attraktiv und transparent gemacht werden. Zunächst einmal  geht es darum, den Bedarf zu analysieren. Welche von den vielen hundert KMUs allein in Wien wären passende Partner im Rahmen des Technologietransfers? Was brauchen die Unternehmen, was kann die FH bieten? 

„Wir als FH sind gefragt, Orientierung zu geben“, sagt Projektleiter DI Gerhard Käfer. „Dafür müssen wir unser Beratungskompetenz stärken. Ich würde die Leute auch gerne in unsere Labore holen um den Technologietransfer anzuregen. An solchen Orten, weg vom Tagesgeschäft entstehen neue Ideen. Außerdem würde  sich so die Bekanntheit der Infrastruktur unserer Fachhochschule erhöhen."

Wo Technologietransfer bislang nicht funktioniert, liegt es nicht zwangsläufig daran, dass die Technik nicht stimmt. Oft hapert es eher an den Rahmenbedingungen. „Neue Technologien erzeugen mancherorts Ängste und Abwehrhaltung. Wenn wir gute Partner für Technologietransfer sein wollen, müssen wir über Technik hinausblicken und einen kulturellen Wandel begleiten, besonders gegenüber nicht-technolgieaffinen Unternehmen“, so Käfer. 

Am Ende soll eine noch engere Vernetzung und Verzahnung der FH mit der regionalen Wirtschaft stehen. Dafür sollen, überall wo möglich, auch Studierende eingebunden werden, die dadurch ihre wirtschaftlichen und sozialen Kompetenzen stärken können.  

Zeitraum

February, 2015 to December, 2018

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Management, Wirtschaft & Recht

Projektteam

DI Gerhard Käfer

Projektleiter Technologietransfer & Lektor für Managementlehre

+43 1 333 40 77-471
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Innovative Technik im Schlittensport

gefördert

Im Projekt Innovative Technik im Schlittensport werden für den österreichischen Rodelverband messtechnisch unterstützte Analysen durchgeführt, um innovative Konzepte zur Optimierung von Material und Technik entwickeln zu können. Daten aus Windkanalmessungen und Laborversuchen, unter Zuhilfenahme verschiedenster Sensorik und Messtechnik, sollen dabei Aufschluss über Potentiale im Bereich der Geräteentwicklung geben. Die Aerodynamik und die Tribologie spielen hier eine wesentliche Rolle. All zu viel soll an dieser Stelle jedoch nicht verraten werden, vielleicht zeichnet sich ein erster Erfolg schon bei den nächsten Olympischen Spielen ab.

 

Zeitraum

January, 2015 to December, 2016

Fördergeber

Sportministerium

Institut

Biomedical, Health & Sports Engineering

Projektteam

DI (FH) Patricia Kafka

Stv. Studiengangsleiterin Master Sports Equipment Technology

+43 1 333 40 77-364
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Photonics - Foundations and industrial applications

gefördert

The project is focused on the implementation and extension of student courses and laboratory sessions in step with actual practice. The connection to practical applications will be established by experiments that are suitable for use in lectures and laboratory sessions. Experiments are planned from the fields of quantum cryptography, imaging systems, light-emitting-diodes and foundations of optics. The experiments are planned in high reproduction to ensure small student groups and efficient learning and gender equality. In project sessions students will work with colour- and brightness-controll-units. Photonical concepts of sensorics, instrumentation and optomechatronics will be studied and the use of photonical technologies from traffic and intelligent transport systems for image processing, augmented reality will be used in laboratory and project sessions.

Zeitraum

September, 2014 to August, 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Advanced Engineering Technologies
Elektronik und Telekommunikation
Embedded Systems

Projektteam

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Coordination warm-up courses and advanced courses

+43 1 333 40 77-511
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FH-Prof. Dr. Wilfried Kubinger

Automation & Robotics

+43 1 333 40 77-493
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FH-Prof. DI Dr. Christian Kollmitzer

Vice Rector

+43 1 333 40 77-270
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FH-Prof. DI Mag. Emil Simeonov

Program Director Intelligent Transport Systems

+43 1 333 40 77-380
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Photonik - Grundlagen und industrielle Anwendungen

gefördert

Der Schwerpunkt des Projektes liegt in der Umsetzung einer möglichst praxisnahen Photonik­ausbildung der Studierenden. Dies soll durch mehr Wissensvermittlung in Laborübungen und mit experimentellen Demonstratoren für Vorlesungen erreicht werden. Geplant sind Grundlagenlaborversuche aus den Themenbereichen bildgebende Systeme, LEDs, Quantenkryptographie und photonische Grundlagen, die in großer Zahl realisiert werden sollen, um in der Lehre in Kleingruppen zum Einsatz zu kommen. In Studierendenprojekten wird unter anderem die Farb- und Helligkeitssteuerung von Lichtquellen vermittelt. Darüber hinaus werden photonische Konzepte der Sensorik und Messtechnik sowie der Optomechatronik entwickelt und der Einsatz photonischer Technologien aus der Verkehrstechnik in Laborübungen zur intelligenten Bilderfassung, Augmented Reality Darstellung und Sichtfelderweiterung demonstriert.

Zeitraum

September, 2014 to August, 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Advanced Engineering Technologies
Angewandte Mathematik & Naturwissenschaften
Elektronik und Telekommunikation
Embedded Systems

Projektteam

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Vorbereitungskurse

+43 1 333 40 77-511
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FH-Prof. Dr. Wilfried Kubinger

Automation & Robotics

+43 1 333 40 77-493
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FH-Prof. DI Dr. Christian Kollmitzer

Vizerektor

FH-Prof. DI Mag. Emil Simeonov

Leitung MSc Intelligent Transport Systems

+43 1 333 40 77-380
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Brückenkurse

gefördert

Im Projekt sollen diagnostische Methoden entwickelt und evaluiert werden, die die Qualität der Lehre in den Brückenkursen sichern und verbessern. Das Projekt gliedert sich in zwei aufeinander abgestimmte Arbeitspakete AP_AMUN und AP_SPK, welche die unterschiedlichen fachdidaktischen Methoden in den Gebieten Mathematik/Naturwissenschaften bzw. Sprachen/Kulturwissenschaften berücksichtigen.

Durch die individuelle Beseitigung von Defiziten in Bezug auf schulisches Vorwissen sowie die Festigung und den Ausbau der Sprach- und Kommunikationskompetenz wird die Qualiät der Lehre in den Brückenkursen verbessert. Dadurch wird die Schwelle für den Studieneintritt unabhängig von Geschlecht und soziokulturellem Hintergrund niedrig gehalten und die Durchlässigkeit des Bildungssystems gefördert.

Die Homogenisierung der Vorkenntnisse in Mathematik und Physik sowie eine ausreichende Sprach- und Kommunikationskompetenz in Deutsch und Englisch schafft zudem eine wesentliche Voraussetzung für den Studienerfolg in allen naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen. Dadurch verbessert das Projekt die Qualität der Lehre in allen Studiengängen der Fachhochschule nachhaltig und liefert somit einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung von qualifizierten Fachkräften.

Zeitraum

March, 2013 to February, 2016

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Angewandte Mathematik & Naturwissenschaften
Sprachen & Kulturwissenschaften

Projektteam

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Vorbereitungskurse

+43 1 333 40 77-511
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Berufsfeldforschung - Stiftungsprofessur der Stadt Wien

gefördert

Die Stiftungsprofessur Berufsfeldforschung für Technikberufe untersucht die Entwicklung von beruflichen Tätigkeitsfeldern im tertiär aus- und weitergebildeten Ingenieurswesen. In dieser Funktion unterstützt sie als Teil der Servicestelle Qualitäts- und Studiengangsentwicklung (QSE) Neu- und Weiterentwicklungen von Studiengängen der Fachhochschule Technikum Wien im Sinne des Fachhochschul-Studiengesetzes (FHStG, vor allem § 3, Abs. 1 Z 2): "Die Vermittlung der Fähigkeit, die Aufgaben des jeweiligen Berufsfeldes dem Stand der Wissenschaft und den Anforderungen der Praxis entsprechend zu lösen". Ziel ist somit die sozialwissenschaftliche Erhebung von technikorientierten Sektor-, Berufs- und Arbeitsprozessen, um dadurch eine systematische und anlassbezogene Abstimmung zwischen curricularen Studiengangserfordernissen und berufspraktischen Kompetenzprofilen zu unterstützen. In diesem Sinne kommt der Berufsfeldforschung eine inhärente Servicerolle bei der (Weiter-)Entwicklung von Studiengängen zu, die dafür ein breites Spektrum an theoretischen und methodischen Analysemöglichkeiten bereitstellt.

Zeitraum

March, 2012 to February, 2017

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Servicestelle Qualitäts- und Studiengangsentwicklung

Projektteam

Mag. Dr. Günter Essl

Koordination Wissenschaftliches Arbeiten

+43 1 333 40 77-382
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