Erfahrungsbericht von Clemens Frühwirth - Mid Sweden University Östersund

Der Alltag hier in Östersund ist kaum ein anderer zu dem in Wien, doch abseits vom Alltag können die Tage hier sehr unterschiedlich gestaltet werden als man das von Wien gewohnt ist. Unter der Woche verbringe ich den Tag meist in der Universität und arbeite an meiner Masterarbeit und nachmittags steht dann meistens etwas sportliches auf dem Programm. Die Zeit kann man sich hier sehr frei einteilen und gut für Sport oder sonstige Hobbies nützen. Das Sportangebot der Universität ist auch sehr groß doch kann man auch perfekt abseits der Universität das richtige Angebot finden. Da man keine fix vorgegebenen Bürozeiten hat, kann man gut die raren Sonnenstunden im Winter draußen verbringen und den Arbeitstag erst am frühen Nachmittag mit dem Einzug der Dunkelheit beginnen.

Mein Masterarbeitsthema „Hand-Cycling Aerodynamics: An investigation into the mechanical and physiological effects of different riding positions in competitive para hand-cycling“ beschäftigt sich wie der Titel schon sagt mit dem para Sport Hand-Cycling. Im genauen geht es um einen Vergleich gewisser Kräfte die auf einen Hand-Cycling Athleten, während der Ausübung des Sportes in unterschiedlichen Positionen, wirken. Im Zuge dieser Arbeit habe ich die Möglichkeit in einem weltweit einzigartigen Windkanal zu arbeiten und forschen, welches ich als eine einzigartige Chance empfinde.

Die Erwartungen, die ich vor dem Start dieses Double-Degrees hatte, wurden so gut wie alle erfüllt und zu meist auch übertroffen. Hier möchte ich vor allem die Möglichkeiten, die uns an der MIUN geboten werden und die hervorragende Betreuung seitens der Universität hervorheben.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mich in Schweden und speziell Östersund als auch der MIUN sehr wohl fühle und es für mich definitiv die richtige Entscheidung war für mein letztes Studienjahr nach hier her zu kommen.

 

Frühwirth Clemens

Lust auf mehr? Franziska Hoell und Sebastian Klein haben ebenfalls ihre Erfahrungen in einem spannenden Bericht verpackt.

Franziska Hoell Sebastian Klein