FH oder Uni?

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Bereits seit über 20 Jahren sind Fachhochschulen in der österreichischen Bildungslandschaft fest etabliert. Trotzdem gibt es immer wieder Fragen zu den Unterschieden zwischen Universitäten und Fachhochschulen. Die wichtigsten Fragen werden hier beantwortet.

FH-Studiengänge werden zum Großteil in technischen, wirtschaftlichen oder sozialen Bereichen angeboten. Studien wie z.B. Medizin oder Jus kann man nach wie vor nur an Universitäten studieren. Gerade im technischen Bereich gibt es eine breite Auswahl an Fachhochschul-Studiengängen. Alleine an der FH Technikum Wien besteht die Möglichkeit, aus 30 Studiengängen zu wählen.

An einer Fachhochschule gibt es vorgegebene Lehrveranstaltungspläne, die Studierenden werden in Jahrgängen zusammengefasst und arbeiten häufig projektbasiert in kleinen Gruppen. Im Allgemeinen herrscht Anwesenheitspflicht. Es ist also ein stärkerer Rahmen vorgegeben als in vielen universitären Studien. Gleichzeitig erlangen alle FH-Absolventinnen und -Absolventen eine akademische Ausbildung auf der Höhe der Zeit.

Bei den meisten Studiengängen an der FH Technikum Wien gibt es die Möglichkeit, sich in höheren Semestern für eine Vertiefungsrichtung oder Spezialisierung zu entscheiden. Dies geschieht oft auch schon im Hinblick auf die Wahl eines anschließenden Master-Studiums, das weitere Vertiefungsmöglichkeiten bietet.

Auch Universitäten bieten praxisorientierte Lehrveranstaltungen und integrieren zum Teil Praktika in den Lehrveranstaltungsplan. Trotzdem sind Fachhochschulstudiengänge sicher noch stärker praxisorientiert, da es neben den verpflichtenden Berufspraktika enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und Industrie gibt und viele der Lektorinnen und Lektoren aus der Wirtschaft kommen.

Die FH Technikum Wien hat zahlreiche Kooperationen mit Wirtschaft und Industrie, dank deren unsere Labors bestens ausgestattet sind und den Studierenden immer wieder Praktika- und Jobmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

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Im Gegensatz zur gängigen Meinung gibt es die Studiengebühren auch an Universitäten nach wie vor. Da es aber sehr viele Ausnahmen gibt, zahlen nur wenige Studierende diese Gebühren. An den meisten österreichischen Fachhochschulen und so auch an der FH Technikum Wien wird eine Studiengebühr in Höhe von € 363,36 eingehoben. Hinzu kommen am Technikum ein Kostenbeitrag von € 75,00 pro Semester (für Zusatzleistungen, die über das Studienangebot hinausgehen) und € 19,20 ÖH-Beitrag. Unter dem Punkt Kosten & Stipendien haben wir alle Gebühren zusammengefasst. 

Es gibt allerdings eine Vielzahl an unterschiedlichen finanziellen Förderungen und Beihilfen für Studierende: Studienbeihilfe, Selbsterhalterstipendien oder sonstige Förderungen wie Fahrtkostenzuschuss, Reisekostenzuschuss, Sprach-, Leistungs- oder Förderstipendien. Wir haben die wichtigsten Förderungen zusammengefasst.

 

Ja, Studierende an Fachhochschulen können Sie alle Förderungen in Anspruch nehmen, die auch Universitäts-Studierenden zustehen. Alle Infos zu Förderungen und Beihilfen finden Sie unter Kosten & Stipendien.

 

Durch die Einführung des Bachelor-/Master-Systems und den damit verbundenen ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) – Credits, sind die Leistungen von Studierenden in ihrem Studium nun europaweit vergleichbar. Ein Bachelor, für den 180 Credits erworben worden, ist somit immer gleich viel wert, unabhängig davon, ob er an einer Fachhochschule oder einer Universität absolviert wurde.

Fachhochschulstudiengänge bieten eine begrenzte Zahl an Studienplätzen. Daher müssen alle BewerberInnen nicht nur gewisse Zugangsvoraussetzungen erfüllen, sondern auch ein Auswahlverfahren durchlaufen. 

Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten. Manche Unternehmen bevorzugen Fachhochschulabsolventen, manche präferieren Uniabsolventen. Letztendlich zählen für das Gehalt nicht nur das Studium, sondern auch Zusatzausbildungen, Mitarbeit in freiwilligen Einrichtungen oder ganz einfach gute Selbstvermarktung.