Forschungsprojekte

DIGENSO - Stadt Wien

Ziel des Forschungsprojekt DIGENSIO ist die transdisziplinäre Technikfolgenabschätzung der Digitalisierung in der Energiewende. Dies ist wichtig, da von den Veränderungen urbaner Energiesysteme alle Menschen, jedoch in unterschiedlicher Weise betroffen sind: Es geht um die Gestaltung des Alltags durch Energieflexibilisierung von Haushalten („Smart Home“), die Rolle von EndkundInnen am Strommarkt, den Datenschutz und die Leistbarkeit neuer technischer Lösungen für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, sowie deren barrierefreie Handhabung. Bevölkerungsdichte und –heterogenität, und die Vielzahl an energetischen Dienstleistungen und Systemen stellen dabei den urbanen Raum vor spezielle Herausforderungen. Dazu kommen volkswirtschaftliche Fragen und der Anspruch an Lösungen, die von Anfang an umweltfreundlich und nachhaltig sind. Um diese Entwicklungen tragfähig zu gestalten, ist die rechtzeitige und vor allem umfassende und daher transdisziplinäre Abschätzung gesellschaftlich positiver wie negativer Folgen unabdingbar.  So soll im Rahmen des Projekts auch sichergestellt werden, dass zukünftige Digitalisierungsbestrebungen mit den langfristigen gesellschaftlichen Zielen bis 2050 (Dekarbonisierung des Energiesystems, Ressourcenschonung, Innovation und Lebensqualität) kompatibel sind und einen maximalen Beitrag dazu leisten können.
Für das Projekts DIGENSIO lassen sich drei synergetisch wirkende Leitziele definieren:

  1. Einen substanziellen Beitrag zur Digitalisierung des Wirtschaftsstandorts Wien zu leisten durch die systematische Erfassung der bekannten Use Cases der Digitalisierung urbaner Energiesysteme und die Entwicklung einer transdisziplinären Bewertungsmethode, um deren Wirkkategorien mit den Zielen der Stadt Wien abzugleichen und daraus Handlungsoptionen für EntscheidungsträgerInnen der Stadt Wien ableiten zu können.
  2. Die konsequente Einnahme einer transdiszisplinären Perspektive in der Projektbearbeitung durch Einbindung von EndnutzerInnen unter Berücksichtigung von Gender und Diversity in deren Auswahl, sowie eines ExpertInnen-Beirats aus der Stadtverwaltung und ExpertInnen aus der energietechnischen und sozialwissenschaftlichen Forschung.
  3. Den konsequenten Ausbau zukunftsorientierter Lehrangebote für die Fachkräfte von morgen durch die Entwicklung von transdisziplinären Lehrinhalten zum Thema Digitalsierung urbaner Energiesysteme und die Weiterentwicklung interdisziplinärer Didaktik-Konzepte.

DIGENSIO soll so maßgeblich zur Erreichung der Ziele der Wiener FTI-Strategie „Innovatives Wien 2020“, insbesondere den Handlungsfeldern „Nachhaltige Finanzierung und effektive Förderung“, sowie „Bildung, die auf Innovation vorbereitet“ beitragen.

Zeitraum

September 2020 bis September 2023

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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ettwein frederike

Dipl.-Ing. Frederike Ettwein, MSc

+43 1 333 40 77-6678
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Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Andrea Werner

Andrea Werner, MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
+43 1 333 40 77-2646
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Leibold Jens

Jens Leibold, MSc

Lektor
+43 1 333 40 77 - 5900
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Vitaly District - FFG Stadt der Zukunft

Hauptziel des Projekts VITALITY District ist es, Photovoltaik-Planung bereits in der Entwurfsphase von Gebäudeverbünden und Quartieren, abgestimmt mit Verbrauchsprofilen, Gebäudetopologie und Lösungen für Energy-Communities Speicher und Begrünung, auszulegen und zu optimieren.

  • Durch eine integrale Systemplanung auf Quartiersebene können Energiespitzen reduziert werden und Überschüsse in städtischen Energiespeichern gepuffert werden. Zusätzlich können dadurch Gebäude des Quartiers optimal koordiniert und versorgt, und durch Begrünung Kühlungseffekte erreicht werden.
  • VITALITY District stellt Werkzeuge und Methoden für die Frühplanungsphase von Quartieren im Bereich verteilter Energieerzeugung, verteilter Speicherung und Interaktion zwischen Gebäuden und Speichern bereit. Dies würde auch EU-Richtlinie European Green Deal vorgreifen und zu der Umsetzung beitragen.
  • Parameter zur Entwicklung von Energiegrobkonzepten auf Quartiersebene herauszuarbeiten und zu evaluieren (z.B.: Anteil erneuerbarer Energien, Energieeffizienz, Raumkomfort, beste Platzierung von PV-Modulen und die Größe des Speichers, um den Eigenverbrauch auf Quartiersebene zu erhöhen, usw.)

Das Projekt VITALITY District soll Möglichkeiten der Stadtplanung mit Photovoltaik für eine quartiersweise Entwicklung hin zu einer „Low-Carbon“-City mit hoher Lebensqualität und guter Resilienz unter Berücksichtigung vorhandener und geplanter Gebäude, Infrastruktur und Nutzung aufzeigen. Das Projekt legt besonderen Schwerpunkt auf das Einbinden bestehenden Wissens und vorliegender Untersuchungen und Forschungsergebnisse. Mit den Ergebnissen dieses Projektes soll eine Fachgrundlage für die PV-Integration in einer ambitionierten und umsetzbaren Stadtplanung für die Stadt der Zukunft auf Quartiersebene erstellt werden.
Die Innovation liegt in der Entwicklung und Verbreitung von CO2-armen Energiekonzepten auf Quartiersebene bereits in der frühen Planungs- und Ausschreibungsphase. Dies kann nicht nur einen umfangreichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der Stadt Wien und in weiterer Folge der Republik Österreich leisten, sondern auch den entscheidenden Innovationsvorsprung für österreichische Stakeholder auf diesem Gebiet schaffen.
Ergebnisse:

  • Modelle zur Simulation von aggregierten PV-Erträgen für verteilte und teilverschattete Anlagen unterschiedlicher Größe und Technologie. Methoden und Potential für die städtische Energiespeicherung. Kriterienkatalog zur Frühplanung und Ausschreibung von energetisch aktiven Quartieren.
  • Energieerzeugungsprofile erneuerbarer Energien und Lastprofile unterschiedlicher Gebäudetypen auf Quartiers-Ebene werden generiert.
  • Tool auf Basis Grasshopper for Rhino für Stadtplaner zur Simulation von Quartieren in der frühen Planungsphase. Optimierungspotential gegenüber Bestandsquartieren und nicht optimierten Use-cases mittels Bewertungsmatrix.
  • Ganzheitliche Lösungsvorschläge für abgestimmte Energienutzung von lokalen Energieressourcen verbunden mit energieeffizienten Komponenten bis hin zu Begrünungen.

Zeitraum

September 2020 bis September 2022

Fördergeber

Österreichische Forschungs- förderungsgesellschaft FFG
Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Illich Peter FHTW

Peter Illich, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77-577
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Martin Hödl-Holl, MSc

Lektor
+43 1 333 40 77 - 2452
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Leibold Jens

Jens Leibold, MSc

Lektor
+43 1 333 40 77 - 5900
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Andrea Werner

Andrea Werner, MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
+43 1 333 40 77-2646
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Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Plus-Energie-Campus - FFG Stadt der Zukunft

Energieflexibler Plus-Energie-Campus mit Living-Lab

Die vorliegende Sondierung soll Entwicklungsszenarien für das Quartier rund um den Hochschulstandort der FH Technikum Wien hin zu einem nachhaltigen, zukunftsfähigen Plus-Energie-Quartier mit gemischter Nutzung und Campus erarbeiten und insbesondere die Machbarkeit eines Hochschul-Neubaus als Plus-Energie-Lehr-Gebäude im Detail untersuchen und dessen Umsetzung vorbereiten. Der zentrale Innovationsgehalt, der zusätzlich zu frühzeitiger Stakeholder-Integration das Sondierungsvorhaben notwendig macht, ist die Bereitstellung von Energieflexibilität durch den Neubau und den Quartiersverbund, und die Konzeption des Plus-Energie-Gebäudes als „Living lab“, das die innovativen energieflexiblen und -effizienten Komponenten des Plus-Energie-Lehr-Gebäude sowie dessen NutzerInnenverhalten und Monitoring für die experimentelle Erforschung und Lehre zugänglich macht und damit die Multiplikation von Plus-Energie Konzepten befördert. Durch die Rolle der FH Technikum Wien als Projektentwicklerin, Knowhow-Trägerin im Bereich erneuerbare Energie, Plusenergiequartiere, Smart Grid und Smart Home ist eine hohe Umsetzungsqualität gesichert.


Die Ziele des Projekts liegen in folgenden drei Bereichen:


Sondierung eines energieflexiblen Plus-Energie-Neubau „Plus-Base“

  1. Plus-Energie- Konzept für Hochschul-Neubau „Plus-Base“
  2. Energetische und LCC- Optimierung des Entwurfs
  3. Quantifizierung innovativer Energieflexibilitätsoptionen
  4. Stärken-Schwächen-Analyse der betrachteten Maßnahmen und Varianten
  5. Darstellung der Schnittstellen zu Quartier, NutzerInnen, Stadt- und Energieplanung und Energieversorgern
  6. Schaffung einer Entscheidungsgrundlage für die Umsetzung dieses Plus-Energie-Demonstrationsgebäudes

Sondierung dieses Hochschul-Neubaus als „Living Lab“

  1. Identifikation der Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Umsetzung eines Living Labs im akademischen Forschungs- und Lehrkontext
  2. Bedarfserhebung innerhalb der relevanten Hochschullandschaft inklusive höherer technischer Lehranstalten und allgemeinbildender höherer Schulen
  3. Konzeptualisierung des Plus-Base Living Lab unter Berücksichtigung angepasster Lehrformen und einer Vision für F&E Vorhaben

Sondierung von Entwicklungspfaden zu einem „Plus-Energie-Campus“ am Standort

  1. Erarbeitung möglicher Entwicklungsszenarien des Quartiers zu einem „Plus-Energie-Campus“ unter Einbeziehung der Quartiers-Stakeholder
  2. Bedürfnisanalyse: Erfassung der spezifischen Anforderungen der Quartiers-Stakeholder an den Campus
  3. Erarbeitung energieflexibler, netzdienlicher Quartierslösungen inkl. Mobilität
  4. Quantifizierung des ökonomischen und ökologischen Potentials der Plus-Energie-Quartiersentwicklung mit Fokus auf Energieflexibilität & Klimaanpassung

Zeitraum

Juli 2020 bis Juni 2021

Fördergeber

Österreichische Forschungs- förderungsgesellschaft FFG
Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Elisabeth Kerschbaum, MSc

+43 1 333 40 77 - 8601
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Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Thomas Zelger

DI Thomas Zelger

+43 1 333 40 77-572
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Manfred Tragner

DI Dr. Manfred Tragner

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-2541
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Leibold Jens

Jens Leibold, MSc

Lektor
+43 1 333 40 77 - 5900
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Phorsch! - FFG Talente Regional

Photonik für Schulen

Im Rahmen des Projekts Phorsch! wollen wir Schülerinnen und Schülern die Photonik als Schlüsseltech-nologie des 21. Jahrhunderts durch forschendes Lernen erfassbar machen. Dafür nutzen wir bereits entwickelte und erprobte Bildungsformate und führen diese mit Schülern sowie mit Lehrern durch. Im Speziellen wird dazu zum einen der Baukasten „Photonics Explorer“ herangezogen und zum anderen werden die im EU Projekts „Phablabs 4.0“ entwickelten und sehr erfolgreichen Photonik-Workshops verwendet. Darüber hinaus soll im Projekt Phorsch! zusätzlich ein neuer Workshop konzipiert werden, der die Technologie des teilnehmenden Unternehmenspartners, der ams AG, in ein neues photonisches Demonstrationsgerät integriert. Damit sollen junge Menschen einen Einblick in die Hightech-Anwendungen der Photonik bekommen, auf spielerische Weise für naturwissenschaftliche und techni-sche Belange begeistert werden und somit den übermäßigen Respekt vor der MINT-Forschung und den Hochtechnologien verlieren.

Zeitraum

Juni 2020 bis Mai 2022

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Applied Mathematics & Physics

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Langer Karin FHTW

Dr. Karin Langer

Teaching and Learning Center
+43 1 333 40 77 - 6786
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Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-8198
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Mag. Paul Schreivogl

Lektor
+43 1 333 40 77 - 2987
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SAMY - FFG Produktion der Zukunft

Kollaborationsfähiger Robotersysteme können in der industriellen Praxis noch nicht das komplette Potential entfalten da jede Modifikation Einfluss auf die Sicherheit hat. In SAMY werden Methoden entwickelnt um kollaborationsfähiger Industrieroboter basieren auf formalen Aufgabenbeschreibungen autonom zu programmieren und deren Verhalten zu verifizieren.

Projektpartner

  • Fraunhofer Austria Research Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Leadpartner)
  • JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
  • Eberle Automatische Systeme GmbH & Co KG
  • HENKEL CENTRAL EASTERN EUROPE OPERATIONS GESELLSCHAFT MBH
  • TDK Electronics GmbH & Co OG
  • Franz Josef Mayer Gesellschaft m.b.H.
  • SSI Schäfer Automation GmbH

Zeitraum

April 2020 bis September 2022

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Wilfried Wöber, MSc

Researcher
+43 1 333 40 77 – 3157
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Jakob Langthaler, BSc

+43 1 333 40 77 – 7225
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SPHERIOGRAPH - FFG Bridge

Das Projekt „Dynamic column-based 3D cell culture method for drug and radiotracer evaluation” wird in Kooperation mit der Firma DOC Medikus GmbH und der Medizinischen Universität Wien (Verena Pichler, PhD, klinische Abteilung für Nuklearmedizin) durchgeführt. Dieses Projekt soll durch die Kombination von Erfahrungen aus dem Tissue Engineering bzw. der 3D Zellkultivierung mithilfe von Biomaterialien (FHTW) mit Methoden der Nuklearmedizin (MedUni Wien) zur Entwicklung eines neuen Testsystems für Radiotracer führen. Das neuentwickelte System soll zu einer effizienteren PET-Tracerentwicklung (PET... Positronen-Emissions-Tomographie) und damit genaueren Detektierung und angepassten Therapie von Krebsgewebe beitragen. Weiters hat Spheriograph das Potential die benötigten Tierversuche im Rahmen einer Medikamentenentwicklung deutlich zu reduzieren.

Zeitraum

April 2020 bis März 2023

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Life Science Engineering

Forschungsschwerpunkt

Tissue Engineering & Molecular Life Science Technologies

Projektteam

Andreas Teuschl

DI Dr. Andreas Teuschl

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-2367
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AI Anwenden und Verstehen - Stadt Wien Call 26

Artificial Intelligence bedeutet einen Paradigmenwechsel – für alle Branchen. Potentielle Einsatzmöglichkeiten, konkreter Nutzen sowie Risiken und Gefahren sind allerdings in vielen Anwendungen noch unklar. Die Überführung von theoretischen Ansätzen in die Praxis und die Abschätzung der Auswirkungen im täglichem Geschäft sind im Unternehmen oft nicht leistbar. Das Projekt „AI Anwenden und Verstehen“ ist eine von der FH Technikum Wien initiierte Wissensdrehscheibe. Ziel ist die Identifikation potentieller Nutzen und Risiken durch Artificial Intelligence in Unternehmen. Inhaltlich bestimmt durch Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer und begleitet von den Expertinnen und Experten der FH Technikum Wien wird die Wissensdrehscheibe einerseits Know-How zur Verfügung stellen und andererseits Forschung und Praxis miteinander vernetzen.

Mehr zum Projekt: 

Projektseite AIAV

Zeitraum

März 2020 bis Februar 2023

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Judith Klamert-Schmid

FH-Prof. Mag. (FH) Dr. Judith Klamert-Schmid

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-6691
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Sabine Zangl

Sabine Zangl, MBA

Stv. Leitung
+43 1 333 40 77-4671
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Wilfried Wöber, MSc

Researcher
+43 1 333 40 77 – 3157
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Gerhard Käfer

DI Gerhard Käfer

Projektleiter Technologietransfer & Lektor für Managementlehre
+43 1 333 40 77-2640
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Lars Mehnen

FH-Prof. DI Dr. Lars Mehnen

Senior Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77-5868
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Felix Mödritscher FHTW

DI Dr. Felix Mödritscher

Kompetenzfeldleitung Artificial Intelligence & Data Analytics
+43 1 333 40 77-2863
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Smart Maintenance - Stadt Wien Call 27

Übergeordnetes Ziel des Projektes SMART MAINTENANCE ist die Demonstration eines konkreten Vorschlags zur Nutzung von Chancen der
digitale Transformation für den Wirtschaftsstandort Wien. Mobilität ist ein Grundbedürfnis der Menschheit, Grundlage des menschlichen
Wirtschaftens und somit wesentlicher Standortvorteil. Ziel der Stadt Wien ist daher die Bereitstellung von optimalem Öffentlichen Personennahverkehr
(ÖPNV). Wesentliches Element der gesicherten Bereitstellung des ÖPNV ist die Instandhaltung der Systeme. Die Digitalisierung erlaubt hier innovative
neue Ansätze in der Instandhaltung – namentlich „Predictive Maintenance“.

Durch Einsatz moderner, digitaler Technologien zur Optimierung des Betriebs (speziell der Instandhaltung) von Fahrzeugen eines öffentlichen
Verkehrsunternehmens (Predicitve Maintenance) können unmittelbar Kosten dieses Unternehmens gesenkt und somit finanzielle Mittel frei gemacht werden.
Ebenso können daraus unternehmerische Innovationen entwickelt sowie gleichzeitig KundInnen- aber auch MitarbeiterInnenzufriedenheit und die Qualität
öffentlicher Leistungen weiter gesteigert werden. Dazu werden innovative digitale Sensorkonzepte mit modernen Data Science/-Mining Methoden kombiniert,
um die Effizienzpotenziale zu heben und Systemverfügbarkeiten zu erhöhen.

Im Rahmen eines inter- und transdisziplinären Forschungsansatzes wird eine umfassende technische Lösung für Predicitve Maintenance entwickelt und
an einem Anwendungsfall des öffentlichen Verkehrsunternehmens demonstriert werden. Diese technische Lösung wird gemeinsam mit den betroffenen
Menschen hinsichtlich BenutzerInnen-Akzeptanz sowie Technikfolgenabschätzung begleitend optimiert. Zusätzlich wird der Mehrwert für den
Wirtschaftsstandort ganzheitlich erforscht. Die Forschungsergebnisse finden breiten Eingang in die Fachhochschullehre sowie in Ausbildungsprogramme
der Technikum Wien Academy für die Wiener Unternehmen.

Zeitraum

März 2020 bis Februar 2023

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Wilfried Kubinger

FH-Prof. Dr. Wilfried Kubinger

Departmentleitung Electronic Engineering
+43 1 333 40 77-2584
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A4SEE - EU Erasmus+

Alliance for Sports Engineering Education

Die globale Sportindustrie ist vielfältig, fragmentiert und in schnellem Wandel begriffen, sie ist auch eine große Industrie (vergleichbar mit der Luft- und Raumfahrt) und ein Early Adopter. Sie umfasst zahlreiche verschiedene Sektoren und setzt daher auf Innovation und Technologie, die sich über viele Disziplinen erstreckt. Es ist bekannt, dass Sport eine wichtige positive Rolle bei gesellschaftlichen Herausforderungen wie Gesundheit, demografischem Wandel und Integration spielt.
Diese Vielfalt der Technologiedisziplinen verlangsamt jedoch den Innovationsprozess. Die sektorübergreifende Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Forschungszentren, Industrie und Sportverbänden könnte das unternehmerische Verhalten beschleunigen und das Innovationsklima verbessern. Ein effektiver Wissenstransfer wird jedoch durch Unterschiede in Kultur und Sprache zwischen Industrie und Wissenschaft behindert. Dies behindert auch das akademische Personal bei der Ausbildung von Studenten mit geeigneten transversalen Fähigkeiten.


Die rasanten Veränderungen in der Sportindustrie spiegeln sich nicht immer in der relativ statischen Bereitstellung der sporttechnischen Ausbildung wider. Die aktuellen Universitätsstudiengänge in Sportingenieurwesen bieten keine Ausbildung in neuen Technologien (z.B. große Datenmengen, selbstheilende Materialien, IoT, Künstliche Intelligenz, etc.) oder in gesellschaftlichen Veränderungen (z.B. Demographie, sitzende Verhaltensweisen etc.). Darüber hinaus verfügen Hochschulabsolventen von Lehrplänen für Sportingenieure nicht immer über die für die Bedürfnisse der Sportindustrie geeigneten Innovations- und unternehmerischen Fähigkeiten (auch "transversale Fähigkeiten" oder "Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts"). Die aktuellen Lehrpläne für Industriedesign berücksichtigen diese transversalen Fähigkeiten und konzentrieren sich stark auf das benutzerorientierte Design. Es fehlt ihnen jedoch an spezifischem Wissen und Verständnis für die Anwendung dieser Innovationen und unternehmerischen Fähigkeiten im Sportbereich.
Zusammenfassend lässt sich die Problemanalyse in die folgenden Aspekte bezüglich Sportindustrie und Hochschulen unterteilen.

Sportindustrie

Große, wachsende und frühe Anwender. Fragmentierte Industrie mit wenig sektorübergreifender Zusammenarbeit
Die Abhängigkeit von verschiedenen Technologien verlangsamt den Innovationsprozess
Der Wunsch nach zukünftigen Mitarbeitern mit multidistiplinarer Ausbildung, der Bedarf an lebenslanger Weiterbildung für bestehende Mitarbeiter

Hochschulen

Schwache unternehmerische und fachübergreifende Ausbildung in klassischen Lehrplänen der Sportingenieure vs. mangelnder Einblick in die Sportindustrie in den Lehrplänen für Design/Innovation.
Relative statische Bereitstellung von Kursen, unzureichend an neue Technologien angepasst
Eingeschränktes Verständnis von Unternehmenskultur und Sprache durch Hochschulpersonal

Die spezifischen Probleme/Herausforderungen, mit denen sich dieses Projekt befassen wird, sind daher wie folgt;

  1. Wie kann die Sportindustrie mit geeigneten Lösungen für lebenslanges Lernen versorgt werden?
  2. Wie kann man eine sektorübergreifende Zusammenarbeit in der Sportindustrie ermöglichen?
  3. Wie kann die Übereinstimmung zwischen den aktuellen Hochschullehrplänen und der Sportindustrie verbessert werden?
  4. Wie können die kulturellen Barrieren zwischen Hochschulen und Sportindustrie abgebaut werden?

Das Projekt A4SEE wird drei wichtige Projektmaßnahmen durchführen, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

  1. Erstellung und Durchführung gemeinsamer Lernaktivitäten (Industry Collaboration Experience, Special Topics Week und Innovation Marketplace)
  2. Erstellung und Durchführung von offenen Online-Kursen (Grundlagen-, Fortgeschrittenen- und Profikurse Sporttechnik)
  3. Schaffung und Durchführung von Innovationsstipendien für sportliche Innovationen und neue Technologien. (Akademien für die Industrie, Industrie für die Akademie und Studenten für die Industrie)

Als Verbreitungsmaßnahme werden A4SEE-Symposien und eine Online-Plattform eingerichtet. Diese Symposien und die Plattform werden es Studenten und Arbeitgebern der Sportindustrie ermöglichen, sich über die folgenden Wege zu verbinden: Unternehmenspräsentationen, (Technologie-)Demonstrationsmarkt und akademische Einblicke (Doktoranden-, Masterprojekt-Poster).
Das Projekt wird eine transnationale Plattform und Aktivitäten entwickeln und etablieren, die ein starkes und nachhaltiges Ökosystem aufbauen, das fest in Industrie und Universitäten verankert ist. Durch die Gewinnung weiterer assoziierter Projektpartner bleibt dieses nachhaltige Ökosystem auch nach der Förderperiode mit den Zielgruppen verbunden und liefert weiterhin Aktivitäten, die dies ermöglichen:

  • Entwicklung neuer, innovativer und multidisziplinärer Ansätze für das Lehren und Lernen
  • Förderung des Unternehmertums und der unternehmerischen Fähigkeiten von Hochschullehrern und Unternehmensmitarbeitern
  • den Austausch, die Weitergabe und die gemeinsame Schaffung von Wissen zu erleichtern.

Zeitraum

Januar 2020 bis Dezember 2022

Fördergeber

Erasmus+

Institut

Life Science Engineering

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Stefan Litzenberger FHTW

DI (FH) Stefan Litzenberger, MSc

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-4810
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EURYDICE - EU Erasmus+

Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit im Bereich der erneuerbaren Energien auf der Grundlage einer engeren Zusammenarbeit zwischen Universität und Industrie

Innerhalb dieses Projekts konzentrieren wir uns auf erneuerbare Energien mit dem übergeordneten Ziel, die Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern. Die Landschaft der Energieerzeugung in Südafrika befindet sich in einem grundlegenden Wandel, da die Vision der Energiestrategie darin besteht, zu einer für alle erschwinglichen Energie beizutragen.

Die Schließung der Lücke zwischen den Studiengängen der technischen und beruflichen Bildung (TVET) und dem Diplomstudium durch die Definition der Anforderungen an die industrielle Erfahrung von Diplomstudierenden der Technischen Universität (UoT) führt zu einer erhöhten Bereitschaft und "Studierbarkeit" von UoT-Diplomstudierenden. Die InteressenvertreterInnen der Industrie werden in den Prozess integriert. Das Projekt wird ein "Industrie-Portal" als Arbeitsinstrument entwickeln.

Die industriellen Erfahrung in der UoT-Bachelor-Ausbildung wird durch die Integration der praktischen Erfahrung in den Lehrplan erhöht. Das im Rahmen des Projekts angebotene Fast-Track Acceleration Programm für AbsolventInnen ermöglicht den Studierenden eine schnelle Anstellung oder die Gründung eines neuen Unternehmens in diesem Bereich.

Um die Zusammenarbeit mit der Industrie in der Postgraduiertenausbildung zu verstärken, werden im Rahmen des Projekts "OpenLabs" und "MobileLabs" entwickelt. Es ist beabsichtigt, dass die Industrie industrielle Probleme in die "Labs" bringt, die dann von den Studierenden gelöst werden.

Workshops und Sommerschulen garantieren, dass Best-Practice-Beispiele bei der Definition und Umsetzung der Maßnahmen genutzt werden und dass der Input aller relevanten Akteure (d.h. südafrikanische Studierenden) berücksichtigt wird.

Zeitraum

Januar 2020 bis Januar 2023

Fördergeber

Europäische Union

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, PhD. MSc

+43 1 333 40 77-5815
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mHealth Hub - EU

A European project to collect and share national experiences on mHealth and to support countries and regions in setting up large-scale mHealth programmes.

The mHealth Hub aims:

  • To operationalise an mHealth Innovation Hub for integration into the national health systems in Europe.
  • To serve as a focal point for expertise on mHealth in the WHO European Region.
  • To assist countries in implementing mHealth strategies.
  • To act as facilitator of innovation in mHealth.
  • To act as an accelerator for the EU Digital Single Market.
  • To produce Knowledge Tools for health systems and services on NCDs.
  • To provide a code of ethics for mHealth data.

Zeitraum

Januar 2020 bis August 2021

Fördergeber

Europäische Union

Institut

Life Science Engineering

Forschungsschwerpunkt

Secure Services, eHealth & Mobility

Projektteam

Stefan Sauermann

FH-Prof. DI Dr. Stefan Sauermann

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-2555
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Mathias Forjan FHTW

FH-Prof. Mathias Forjan, PhD, MSc

Kompetenzfeldleitung Integrated Healthcare
+43 1 333 40 77-385
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frohner matthias

Matthias Frohner, PhD, MSc

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77-354
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SocialLowCostFlex - FFG Stadt der Zukunft

Gemeinschaftliche flexible Low-Cost-Energieversorgungskonzepte im sozialen Wohnbau

Ausgangssituation, Problematik und Motivation: Durch die im Rahmen der Energiewende steigende Anzahl dezentraler fluktuierender Energieerzeugungsanlagen steht unser Energiesystem vor komplexen Herausforderungen. Verschiedene systemische Entwicklungen und Modelle bieten hier neue Möglichkeiten diesen auf lokaler oder regionaler Ebene z. B. in Form von Local Energy Communities gemeinsam zu begegnen. Die Umsetzung ist jedoch in der Regel mit erheblichen Kosten verbunden, wodurch einkommensschwächere Bevölkerungsschichten ausgeschlossen werden. Die Energiewende muss jedoch umfassend sein und auch diese Gruppe mit einbeziehen - vor allem in Anbetracht des Potenzials, denn mit rd. 900.000 Wohnungen hat der soziale Wohnbau in Österreich einen Anteil von 24 % am gesamten Wohnungsbestand. Darüber hinaus schlagen die resultierenden Kosten wie z. B. steigende Energiepreise oder Erhöhung von Mietkosten hier besonders stark zu Buche. Aktuelle Lösungen wie z. B. zweckgebundene Heizkostenzuschüsse helfen zwar punktuell den einzelnen Betroffenen, leisten jedoch weder für die Betroffenen noch zur Energiewende einen nachhaltigen Beitrag. Um dieses Potenzial zu erschließen, sind daher neue Low-Cost Lösungen notwendig.
Ziele und Innovationsgehalt: Das Projekt zielt daher darauf ab, umsetzbare Low-Cost Lösungen zu erarbeiten, die BewohnerInnen von Mehrparteienhäusern, speziell von sozialen Wohnbauten, ermöglichen sich an der Energiewende bzw. an damit verbundenen aktuellen Entwicklungen (z. B. gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen, Flexibilitätsnutzung) zu beteiligen und davon zu profitieren. Dazu werden gemeinsam mit den BewohnerInnen/NutzerInnen und basierend auf deren individuellen Anforderungen, Bedürfnisse und Lebensrealitäten annehmbare, nachhaltige und gesellschaftlich tragfähige

  • Low-Cost Konzepte für gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen (ElWOG §16a) und zur Nutzung vorhandener Flexibilitäten (z. B. Warmwasserspeicher) mit minimal invasiven Eingriffen
  • sowie entsprechende Kooperations- und Geschäftsmodelle, unter anderem als nachhaltige Maßnahme gegen Energiearmut für den sozialen Wohnbauten entwickelt und deren Machbarkeit am konkreten Beispiel der SOZIALBAU-Wohnhausanlage in der Wiener Anton-Krieger-Gasse untersucht.

Angestrebte Ergebnisse und Erkenntnisse: Ergebnis des Projekts sind auf ihre Realisierbarkeit geprüfte Low Cost Konzepte und Geschäftsmodelle zur Umsetzung von gemeinschaftlichen Energieerzeugungs- und –nutzungskonzepten im sozialen Wohnbau. Diese basieren auf den besonderen Anforderungen der Lebensrealitäten der einkommensschwachen Haushalte und berücksichtigen die Rahmenbedingungen des sozialen Wohnbaus wie hohe MieterInnenfluktuation und die Notwendigkeit minimal invasiver Lösungen.

Zeitraum

Januar 2020 bis Mai 2022

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

ettwein frederike

Dipl.-Ing. Frederike Ettwein, MSc

+43 1 333 40 77-6678
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Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Illich Peter FHTW

Peter Illich, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77-577
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Andrea Werner

Andrea Werner, MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
+43 1 333 40 77-2646
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DigitalEnergy4All - FFG Laura Bassi

DigitalEnergy4All with Digital Citizen Energy Communities

Die zunehmende Digitalisierung des Energiesystems bietet eine Vielzahl an neuen Chancen und Möglichkeiten, lässt die Energiewende jedoch auch näher an die Menschen/Gesellschaft heranrücken, und beeinflusst damit zunehmend deren Alltag. Damit rückt auch das Thema Chancengleichheit in den Fokus der Betrachtung. Das geplante Forschungsvorhaben zielt daher darauf ab gemeinsam mit den zukünftigen NutzerInnen unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen transdisziplinär

  • genossenschaftlich und nicht ausschließlich gewinnorientierte Partizipations-, Abrechnungs und Geschäftsmodelle sowie digitale Energieaustauschmodelle/-plattformen für digitale Energiegemeinschaften zur gemeinschaftlichen, lokalen Energieversorgung
  • geeignete Regelungs- und Optimierungsalgorithmen auf Basis Distributed-Ledger- Technologie (um Transparenz und Unabhängigkeit zu ermöglichen)
  • ein verständliches, nutzbares User Interface, das den NutzerInnen die Möglichkeit bietet ihre individuellen und unter Umständen sich ändernden Bedürfnisse zu kommunizieren zu entwickeln, in einer realen Umgebung (Living Lab) zu implementiert und zu testen.

Begleitet wird das Projekt von einem im Anfangsstadium zu etablierenden Innovationsnetzwerk aus ProjektpartnerInnen und hinzugezogenen externen ExpertInnen

  • zur interaktiven, interdisziplinären Wissensvermittlung, -vertiefung und –anwendung
  • zur Vernetzung und Etablierung neuer interdisziplinärer Kooperation
  • zur Sicherstellung der Chancengleichheit im Bereich Digitalisierung der Energieversorgung

über das gesamte Projekt um die Exklusion einzelner Gruppen von der Teilnahme an Energiegemeinschaften zu verhindern.

Projektpartner:

AIT, Avantsmart, Futus Energietechnik GmbH, OurPower Energiegenossenschaft, Sonnenplatz Großschönau, Terram Sequitur

Zeitraum

November 2019 bis Oktober 2022

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Andrea Werner

Andrea Werner, MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
+43 1 333 40 77-2646
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Illich Peter FHTW

Peter Illich, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77-577
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Benedikt Salzbrunn

Benedikt Salzbrunn, MSc

Lehrgangsleitung User Experience Management
+43 1 333 40 77-2875
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Beyond - EU ERA-Net

Blockchain based ElectricitY trading for the integration Of National and Decentralized local markets)

Das BEYOND-Projekt entwickelt regionale und lokale Prosumer-Systeme, indem ein sicherer, automatisierter und dezentraler lokaler Markt basierend auf intelligenten Verträgen und Blockchain-Technologien implementiert wird. Dies wird validiert und anhand der "Need-Owners" (Marktakteure: Verbraucher, Aggregatoren, Communities) sowie der Stakeholder-Einbindung (insbesondere der VNB und Marktbetreiber) demonstriert
In Österreich wird an zwei Demo-Standorten (Gemeinde und Genossenschaft von KMU) das entwickelte Marktdesign lokaler Märkte getestet. Das österreichische Konsortium deckt die gesamte Wertschöpfungskette der "Need-Owners" ab. Durch nutzerzentrierte Co-Creation-Prozesse können Menschen, Gemeinden, Stadtteile, Städte und Regionen Akteure der zukünftigen nachhaltigen Energieversorgung werden. Etablierung neuer Kooperationspartnerschaften und Stakeholder einschließlich der Einbindung von Konsument_innen in den Innovationsprozess.

Zeitraum

Oktober 2019 bis September 2022

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Andrea Werner

Andrea Werner, MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
+43 1 333 40 77-2646
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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PV&Storage Community - FFG Qualifizierungsseminar

Ausgangssituation, Motivation und behandelten Thematik: Die Photovoltaik (PV) – als eine der Schlüsseltechnologien der Energiewende – hat in den letzten Jahren wesentlich an Bedeutung gewonnen. Zur Erreichung nationaler und internationaler Klimaziele ist es jedoch notwendig, die Ausbauraten der PV noch maßgeblich zu steigern. Das nunmehr im Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz (ElWOG) gesetzlich verankerte Konzept der „gemeinschaftlichen Erzeugungsanlage“ macht es möglich, auch Dachflächen von Mehrparteienhäusern und Bürogebäuden für gemeinschaftliche PV-Anlagen zu nutzen und den Ausbau der Photovoltaik somit weiter voranzutreiben.
Durch die steigende Anzahl dezentraler fluktuierender PV-Anlagen steht unser Energiesystem jedoch auch vor komplexen Herausforderungen. Gemeinschaftsspeicher sowie lokale Energiegemeinschaften – ermöglicht durch das Clean Energy for all Europeans Paket der EU Kommission  - bieten neue Möglichkeiten, diesen Herausforderungen auf lokaler oder regionaler Ebene gemeinsam zu begegnen.
Für die Umsetzung und den Betrieb gemeinschaftlicher PV-Anlagen und Batteriespeicher bzw. lokaler Energiemeinschaften fehlt es jedoch gerade in kleineren und mittleren Unternehmen (z. B. kleinere Netzbetreiber, Stadtwerke, lokale Energieversorger,…) oftmals am dafür erforderlichen Know-how, das primär bei den Forschungseinrichtungen liegt.
Qualifizierungsziele und Methode: Mangels verfügbarer Aus- und Weiterbildungsangebote in diesen Themenbereichen entwickelt die FH Technikum Wien daher gemeinsam mit PartnerInnen aus Wissenschaft und Wirtschaft im geplanten Projektvorhaben eine zukunftsorientierte und maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahme in den Themenfeldern PV- und Speicher-Gemeinschaftsanlagen sowie lokale Energiegemeinschaften. Vorrangiges Ziel dieser Qualifizierungsmaßnahme ist die Erhöhung der Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationskompetenz in den beteiligten Unternehmen sowie die Erarbeitung und nachhaltige Etablierung von neuem, innovativem Wissen und neuen Kooperationen. Es ist geplant, den Unternehmen umfassendes, spezifisches Wissen - unter anderem aus noch laufenden Forschungsprojekten sowie Erfahrung aus bereits umgesetzten Best Practice Beispielen - in Theorie und Praxis zu vermitteln und ihnen damit ein grundlegendes Verständnis für dieses komplexe und interdisziplinäre Themenfeld der Energiegemeinschaften zu ermöglichen. Neben der klassischen, interaktiv gestalteten Wissensvermittlung mittels Impulsvorträgen, gemeinsamen Workshops, Übungen in Kleingruppen, usw. ist zudem ein intensiver Austausch mit relevanten Stakeholdern im Rahmen eines offenen Workshops am Anfang sowie am Ende der Qualifizierungsmaßnahme vorgesehen.
Angestrebte Erkenntnisse und Ergebnisse: Das Qualifizierungsseminar leistet damit einen entscheidenden Beitrag lokale Energiegemeinschaften sowie im speziellen gemeinschaftliche PV-Anlagen und Batteriespeichersysteme in Österreich langfristig und mit entsprechender Qualität zu etablieren und deren Potenzial zu erschließen. Um die erarbeiteten Inhalte dauerhaft und für alle interessierten Unternehmen verfügbar zu machen beabsichtigt das Konsortium die entwickelte Ausbildung über das Projektende hinaus beispielsweise über die Technikum Wien Academy (z. B. als zertifizierter Lehrgang oder Seminar) dauerhaft anzubieten.

Zeitraum

Oktober 2019 bis März 2020

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Illich Peter FHTW

Peter Illich, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77-577
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Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Andrea Werner

Andrea Werner, MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
+43 1 333 40 77-2646
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Aufreinigungskaskade - BMNT Altlastenforschung

Das Forschungsprojekt „Aufreinigungskaskade“ fokussiert auf innovative physikalische und biochemische Verfahren zur in-situ Sanierung von persistenten Kohlenwasserstoff­schäden (MKW, aber auch PAK) und prüft Anwendungsmöglichkeiten für einen kombinierten Einsatz am Beispiel der Altlast N77 „Petroleumfabrik Drösing“. Der Großteil der Arbeiten wird in den Labors der wissenschaftlichen Partner mit kontaminiertem Material aus Drösing durchgeführt und dient der Entwicklung neuartiger Verfahren, die in einem ersten Schritt die Hauptfracht an Schadstoffen durch Einsatz von Pflanzenöl-Mikroemulsionen und Vliesen aus dem Untergrund bergen. In einem zweiten Schritt werden im Untergrund verbliebene Kontaminanten mittels Enzymen metabolisiert. Dadurch soll der in-situ Abbau von persistenten Kohlenwasserstoff-Gemischen, wie sie an gealterten Schadensfällen bzw. Altlasten vorzufinden sind, ermöglicht und signifikant beschleunigen werden. Daraus resultiert eine erhebliche Verkürzung von Sanierungszeiten und eine Reduktion der damit verbundenen Kosten. Durch die Einbindung von wirtschaftlichen Partnern (KMU) wird die Feldanwendung von Erkenntnissen bereits zu Beginn der Forschungsarbeiten mitgedacht und in weiterer Folge in der Verfahrensentwicklung berücksichtigt. Das gegenständliche Projekt baut auch auf einem abgeschlossenem KPC-Projekt auf (ISPAK - Entwicklung eines Pflanzenöl-basierenden Verfahrens zur in-situ-Sanierung von PAK-kontaminierten Böden). Die Vorteile dieser Technologie sollen auf MKW-Kontaminationen umgelegt und in die neue Verfahrenskombination integriert werden. Das Konsortium besteht aus drei KMU, einer Fachhochschule und einer Universität. Die federführenden Wissenschaftler sind Prof. Dr. Andreas Loibner, Dr. Doris Ribitsch, PD DI Dr. Maximilian Lackner und Dr. Hermann J. Heipieper.

Zeitraum

September 2019 bis August 2021

Fördergeber

Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus

Institut

Computer Science

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Maximilian Lackner

PD DI Dr. Maximilian Lackner , MBA

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-8926
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AutoHoney(I)IoT - FFG Bridge

Automated Device Independent Honeypot Generation of IoT and Industrial IoT Devices

Die Vernetzung von physischen Geräten, Fahrzeugen, Haushaltsgeräten und anderen Gegenständen, welche Elektronik, Software, Sensoren und Aktoren enthalten, sind zu einem integralen Bestandteil unseres modernen Lebens geworden. Auch die Industriesparte befindet sich im Wandel. Traditionell wurden automatisierte Anlagen und kritische Infrastruktur strikt vom Internet getrennt. Seit der Einführung von Industry 4.0 sind jedoch Geräte der Steuerungs- und Prozessleitebene häufig mit dem Internet verbunden, um Analysedaten zu sammeln. Heutzutage spricht man bei den vernetzten Geräten vom Internet of Things (IoT) und Industrial Internet of Things (IIoT). Angreifer versuchen, die vernetzten Geräte mittels Malware-Kampagnen zu kompromittieren, um diese für das Versenden von Spam, Distributed-Denial-of-Service-Angriffe (DDoS), Cryptomining oder als Angriffsvektor bei Advanced-Persistent-Threat-Angriffen (APT) zu missbrauchen. Aus diesem Grund sind die vernetzten Geräte laufenden Bedrohungen und täglichen Angriffen ausgesetzt. Die große Auswahl an unterschiedlicher Hard- und Software in Kombination mit der Vernachlässigung von Security-Best-Practice-Empfehlungen (z.B. die Verwendung von Standardpasswörtern auf allen Geräten), die oft nicht vorhandenen Update-Richtlinien und die meist fehlende Verfügbarkeit von Schutzmaßnahmen bei eingesetzter Software machen die IoT- und IIoT-Geräte zu einem idealen Ziel für Angreifer. Zur Überwachung des Internets im Hinblick auf Malware-Infektionen wurden bereits zahlreiche Lösungen vorgestellt. Eine gängige Praxis sind sogenannte „Honeypots“, welche für IoT und IIoT aufgrund der Heterogenität der Geräte deutlich schwerer als bei Standardsystemen (z.B. Desktopcomputer, Smartpho- ne) zu realisieren sind. Die heterogene Landschaft der IoT- und IIoT-Geräte stellt neue Herausforderungen an den Einsatz von Honeypots, die noch zu lösen sind. Bislang gibt es jedoch kein generisches Honeypot-Framework, das in der Lage ist, Angreifer für die unterschiedlichsten Hardware- und Softwarearchitekturen anzulocken. Unser Ziel ist es, eine Framework zu entwickeln, welches automatisch maßgeschneiderte Honeypots für das (Industrielle) Internet der Dinge erstellt, die in der Lage sind, einen Angreifer davon zu überzeugen, dass statt eines Köders ein echtes Gerät angegriffen wurde. Unsere Honeypots werden in einer Virtualisierungsumgebung ausgeführt, welches mit der Außenwelt über gängige IoT- und IIoT-Kommunikationskanäle interagiert und es uns ermöglicht, detaillierte Techniken anzuwenden, um das Verhalten eines Angreifers während des gesamten Angriffs zu überwachen.

 

Zeitraum

September 2019 bis Dezember 2021

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Embedded Systems & Cyber-Physical Systems

Projektteam

Wenzl Matthias

DI Mag. Matthias Wenzl

Research & Development, Lektor
+43-1-3334077-3407
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FLUCCO+ - FFG Stadt der Zukunft

Energieflexibilität – damit soll es zukünftig möglich sein, zwar vorhersehbare, aber zeitlich nicht beeinflussbare Energiemengen aus erneuerbaren Energiequellen (Sonne, Wind) direkt zu nutzen und heute teils noch diametral gegenüberstehende Interessen von Akteuren in der Energieversorgung, dem Netz- und Gebäudebetrieb, der Immobilienentwicklung, sowie der NutzerInnen und letztlich der Gesellschaft besser zu verbinden. So sollen die Energienetze entlastet und die Notwendigkeit von zusätzlichen Speichern reduziert werden. Denn aus heutiger Sicht wird nicht die Energieknappheit sondern die fehlende Speicherkapazität das Hauptthema bei der Umstellung auf regenerative Energieformen darstellen.
Eine wichtige Rolle bei dieser Energieflexibilisierung werden Gebäude und Quartiere spielen, deren Konstruktionsweise, Ausstattung und Nutzung eine gute Möglichkeit bieten, den Verbrauch an die volatile Produktion anzupassen und damit die Utilisation regenerativer Energiequellen zu verbessern. Da NutzerInnen bekanntlich sehr sensibel auf Komforteinschränkungen reagieren, erscheint es wesentlich, die Akzeptanz energieflexibler Angebote im Alltag besser zu erforschen, denn die Realisierung monetärer Vorteile durch Energieflexibilität für NutzerInnen und BetreiberInnen stellt nur einen – inzwischen konsequent beforschten – Faktor bei dem Nutzungswandel dar.
Die derzeitige Aufgabenstellung besteht in der Quantifizierung und Abwägung der mehrdimensionalen Zusatznutzen (und Nachteile), die sich für die einzelnen Stakeholder durch Flexibilisierung von Energiedienstleistungen ergeben.

Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Planungsgrundlagen für energieflexible Bestands- und Neubauten in drei konkreten Bereichen:
1. Der Weiterentwicklung bestehender Modelle thermischen NutzerInnenkomforts für dynamische Situationen,
2. der Quantifizierung zukünftiger Netzdienlichkeit durch Erstellung eines viertelstündlichen „CO2-Signals“ bzw. „EE Peak-Shaving Signals“ des österreichischen Stromnetzes und
3. der holistischen Erprobung des Komfort- und CO2-Modells an drei beispielhaften Plusenergiequartieren hinsichtlich dieser Bewertungsdimensionen unter Berücksichtigung der Ökobilanz sowie der Investitions- und Lebenszykluskosten.

Die drei Ergebnisse des Projekts sind
1. ein experimentell überprüftes dynamisches NutzerInnenkomfort-Modell, das Rückschlüsse über die Akzeptanz thermischer Energieflexibilitätsmaßnahmen erlaubt,
2. viertelstündliche aufgelöste „CO2-Signale“ bzw. „EE Peak-Shaving Signals“ des österreichischen Stromnetzes nach verschiedenen erneuerbaren Energieszenarien 2030 – 2050,
3. die holistische Energieflexibilitätsbewertung (inkl. Erg 1 und 2) anhand dreier potentieller Plusenergiequartiere, sowie heuristische Methoden zu deren Optimierung.

Zeitraum

September 2019 bis August 2021

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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ISaFe - FFG Bridge

Injecting Security Features into Constrained Embedded Firmware

Innerhalb der letzten zehn Jahre wurden Computersysteme durch neu entstandene Anwendungsfälle wie ``Ambient Assistive Technologies``, ``Car2X`` Kommunikation, ``Smart Homes``, ``Smart Cities`` und Industrie 4.0 zu allgegenwärtigen Begleitern in unserem täglichen Leben. Die unausweichliche Vernetzung dieser Geräte wird heute auch häufig als das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) bezeichnet. Dieses besteht zu einem überragenden Teil aus speziell für Ihren Anwendungsfall optimierten vernetzten Computern, sogenannten eingebetteten Geräten (Embedded Systems). Aufgrund ihrer Spezialisierung und den damit verbundenen Randbedingungen wie zum Beispiel Energieverbrauch, sowie der deterministischen Einhaltung zeitlicher Vorgaben (Echtzeitbedingungen), ist es in vielen Embedded Systems nicht möglich ein Standardbetriebssystem für eingebettete Systeme wie zum Beispiel Windows IoT Core, oder Linux zu verwenden. Daraus resultierend verfügen eine Vielzahl der Computer im Internet der Dinge nicht über ausreichend Sicherheitsfeatures, welche in Standardbetriebssystemen bereits flächendeckend integriert sind. Die quelltextseitige Nachrüstung sämtlicher Software für eingebettete Systeme ist jedoch unter anderem Aufgrund des hohen Grades an Software- (Systeme mit speziellen Betriebssystemen, komplett ohne Betriebssystem) und Hardwarediversität (unterschiedlichen Prozessorarchitekturen, Speichergrößen und Zusatzhardware) illusorisch. Das Projekt ISaFe nimmt sich dieser Problematik an und hat es sich zur Aufgabe gemacht automatisierte Lösungsansätze für die Implantierung von Sicherheitsfeatures in vernetzte eingebettete Systeme - welche das Rückrat des IoT bilden - zu entwickeln. Gemeinsam mit dem IoT Startup Riddle & Code, welches sich zur Aufgabe gesetzt hat Schnittstellen zwischen eingebetteten Systemen und Blockchain Technologien zu Entwickeln, vefolgen SBA-Research und die FH Technikum Wien einen neuen auf Binary Rewriting basierenden Ansatz um neue und bestehende Systeme im IoT immuner gegen Angriffe Unbefugter zu machen.

Partner: SBA Research gGmbH (LEAD), FH Technikum Wien, Riddle&Code

Zeitraum

September 2019 bis Dezember 2021

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Embedded Systems & Cyber-Physical Systems

Projektteam

Wenzl Matthias

DI Mag. Matthias Wenzl

Research & Development, Lektor
+43-1-3334077-3407
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Wissensdrehscheibe für Barrierefreie Technologien - Stadt Wien Call 26

Die „Wissensdrehscheibe für Barrierefreie Technologien“ hat das Ziel, barrierefreie Technologien vermehrt zur Anwendung zu bringen und dadurch zu einer inklusiven Gesellschaft beizutragen. In einer Vermittlerfunktion zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Pflegedienstleistern und AnwenderInnen („Need-Knowers“) schafft die Wissensdrehscheibe ein Bewusstsein für Möglichkeiten und Vorteile von Assistierenden Technologien (AT), Active Assisted Living (AAL) und barrierefreier Gestaltung von Information. Firmenpartner werden bei der barrierefreien Gestaltung ihrer Produkte und Arbeitsplätze sowie der Erschließung neuer Zielgruppen unterstützt. Darüber hinaus werden in Kleinprojekten neue Lösungen entwickelt – etwa zur Unterstützung einer konkreten Person beim Computerzugang oder bei der Umsetzung eines Konzeptes für eine barrierefreie Firmenhomepage.

Zeitraum

September 2019 bis August 2022

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Embedded Systems & Cyber-Physical Systems

Projektteam

Christoph Veigl

DI Christoph Veigl

Research & Development
+43 1 333 40 77-5060
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Benjamin Aigner FHTW

Benjamin Aigner, MSc

Research & Development
+43 1 333 40 77-7024
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Birgit Pohn

DI (FH) Birgit Pohn, MSc

Senior Researcher
+43 1 333 40 77-2930
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CLUE - EU ERA-Net

Concepts, Planning, Demonstration and Replication of Local User-friendly Energy Communities

CLUE erarbeitet Know-how zu optimiertem Design, Planung und Betrieb von Local Energy Communities (LECs) und entwickelt ein Tool Kit für Planung und Betrieb als Basis für eine erfolgreiche Verbreitung von LECs. Forschung und Entwicklung erfolgt in Bezug auf Technologien mit dem Fokus auf Flexibilitäten und Sektorkopplung, auf Dienstleistungen durch Geschäftsmodellentwicklung und Empfehlungen zur Verbesserung des regulativen Umfelds und auf die Einbeziehung lokaler Akteure, sowohl Entwickler und Anbieter von Dienstleistungen als auch Verbraucher und dezentrale Energieerzeuger in einem Reallabor-Konzept. CLUE wird von führenden Europäischen Forschungsinstituten, Unternehmen und lokalen Partnern in fünf Demo-Quartieren in vier Ländern gemeinsam umgesetzt. Das Testen von verschiedenen technischen und Marktlösungen sowie der Ländervergleich ermöglicht CLUE, optimierte LEC Lösungen in Abhängigkeit von Länder-spezifischen und lokalen Rahmenbedingungen zu entwickeln.
Im Innovationslabor Sürdburgenland wird vollautomatisches kontaktloses Laden für Elektrofahrzeuge auf Basis der Blockchain-Technologie für die Abrechnung implementiert. In der zweiten Demo-Region (Almenland) wird ein zentraler Gemeinschaftsspeicher implementiert, neue Energiemenagementsysteme an die Kunden verteilt und neue Tarifmodelle getestet.

Zeitraum

Juli 2019 bis Juni 2022

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Andrea Werner

Andrea Werner, MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
+43 1 333 40 77-2646
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Digital4Energy - FFG Qualifizierungsseminar

Technologies for Energy Systems

Die Teilnehmer kennen nach dem Seminar die Vor- und Nachteile der unter­schiedlichen tech­nischen Möglichkeiten für eine laufende Überwachung und Steuerung von dezentralen Energiesystemen und sind in der Lage, das Geeignete für ihren spezifischen Forschungsbedarf aus­zuwählen. Sie wissen über die verfügbaren Open-Source-Software­systeme und deren Funk­tionen zur Messwerterfassung und Steuerung und die Übertragung zeitaktueller Daten auf mobile Geräte (Handy, Laptop) Bescheid und können ihren Einsatz für ihre konkreten Be­dürfnisse (z.B. Eigenbedarfs­optimierung) im Laborumfeld experimentell erarbeiten. Sie können auch die Kosten für die Installation und den Betrieb eines solchen digitalen Systems ab­schätzen und entsprechend wirtschaftliche Entscheidungen für ihren spezifischen Bedarf treffen. Der Wissenstransfer unter den aus unterschiedlichen Disziplinen kommenden Teil­nehmern ist eine zusätzliche Qualifizierung für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit. In einem eigenen Seminar­block werden auch neue Geschäftsmodelle zur Vermarktung und die tech­nischen Möglichkeiten von Blockchain sowie der im Forschungsprojekt IES-Austria neu entwickelte innovative Pro­zess zur Sicherstellung von Interoperabilität im Energiesystem vor­gestellt.

Zeitraum

Juli 2019 bis Dezember 2019

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Karl Knöbl

DI Karl Knöbl, MSc

+43 1 333 40 77-2048
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Lukas Rohatsch

Lukas Rohatsch, MSc

Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77 - 4330
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Wissenstransferzentrum - Kooperationsvorhaben MINT - AWS WTZ

Das WTZ Projekt dient zur Förderung des inter-, intradisziplinären & institutionsübergreifenden Wissenstransfers mit Wirtschaft und Gesellschaft an einem der größten Hochschulstandorte im deutschsprachigen Raum. Die FH Technikum Wien koordiniert und betreut in diesem Projekt:

Die Erhebung bestehender MINT-Initiativen im WTZ Ost an Universitäten und Fachhochschulen. Sowie zielgruppenspezifische Erhebungen bei LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern und WissenschafterInnen. Entwicklung von neuen Vermittlungsinitiativen und -formaten.

Nähere Informationen:  www.wtz-ost.at

Projektpartner: Universität Wien (LP), Technische Universität Wien, Medizinische Universität Wien, Universität für Bodenkultur Wien, Veterinärmedizinische Universität Wien, Wirtschaftsuniversität Wien, Akademie der bildenden Künste Wien, Universität für angewandte Kunst Wien, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Fachhochschule Campus Wien, Fachhochschule St. Pölten

Zeitraum

Juli 2019 bis Dezember 2021

Fördergeber

WTZ Ost - gefördert durch aws, aus Mittlen der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung (Österreich-Fonds)

Institut

Applied Mathematics & Physics

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-8198
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Giuliana Sabbatini

Dr. Giuliana Sabbatini

Leitung Forschungsorganisation
+43 1 333 40 77-2574
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Zukunftsquartier 2.0 - FFG Stadt der Zukunft

Ziel von Zukunftsquartier 2.0 ist die Entwicklung eines replizierbaren Konzepts zur
netzdienlichen Integration von innovativen (Plus-Energie-) Quartieren mit hoher Vor-Ort-
Energieaufbringung in die bestehende Netzinfrastruktur (Strom- und Fernwärmenetz) – ein
besonderer Bedarf für den dichten urbanen Raum.
Der Innovationsgehalt liegt in einer wissenschaftlichen Methode zur optimalen
Systemauslegung unter Nutzung von Speichertechnologien in Abstimmung mit der Gebäude-
Energieeffizienz, der Eigenstromerzeugung und der Verbrauchsprofiloptimierung sowie der
Entwicklung einer lokalen Regelungsstrategie, um die Interaktion mit dem Gesamtnetz bzw.
-system zu ermöglichen. Alle technischen Innovationen werden sozialwissenschaftlich
hinsichtlich NutzerInnenakzeptanz geprüft, laufend durch Analysen der LCC und der LCA
begleitet und durch geeignete Geschäfts- und Betreibermodelle unterstützt.
Die Planungsbegleitung eines realen, als Plus-Energie konzipierten Quartiers in Wien Floridsdorf,
ermöglicht tradierte Leistungsbeschreibungen der Planungsdisziplinen weiterzuentwickeln und
neue Planungsverantwortlichkeiten und -schnittstellen zu identifizieren.
Eine Stärke des Projektansatzes liegt in der umfassenden Integration der relevanten
Stakeholder, deren Fachwissen und Erfahrungen in die Forschung zentral mit einfließen und den
Grundstein für robuste Erkenntnisse legen, die zur Entwicklung einer allgemein gültigen,
effektiven, Sektor koppelnden Planungsmethodik für innovative (Plus-Energie-) Quartiere im
dichten urbanen Kontext führen, welche mit gezielten Maßnahmen an die relevanten
Zielgruppen (Planende, Bauträger, Städte) verbreitet wird.

Zeitraum

Juni 2019 bis November 2021

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Manfred Tragner

DI Dr. Manfred Tragner

PD Urban Renewable Energy Technologies
+43 1 333 40 77-2541
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Andrea Werner

Andrea Werner, MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
+43 1 333 40 77-2646
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Thomas Zelger

DI Thomas Zelger

+43 1 333 40 77-572
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Regional Renewable Energy Cells

Das Projekt R2EC zielt darauf ab, ein skalierbares System für dezentrale, interagierende
Energiezellen mit einer hohen Konzentration an lokaler erneuerbarer Energieerzeugung zu
entwickeln, z.B. aus Photovoltaik (PV) -Systemen, Speicherelementen sowie einer hohen
elektrischen Nutzung wie E-Heizung und E-Fahrzeugen. Dieses System beabsichtigt, die
Nutzung erneuerbarer Energie auf lokaler und regionaler Ebene durch ein intelligentes
Zusammenwirken von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch zu maximieren. Das System
wird auch die Wechselwirkung auf lokaler Ebene mit anderen Energiezellen optimieren und
somit den lokalen Energieverbrauch verbessern. Darüber hinaus sollen Untersuchungen zur
Gesamtsystemoptimierung und -Resilienz sowie zur Marktteilnahme durch Aggregation und
Blockchain-Nutzung durchgeführt werden. Die Hauptziele von R2EC und des
österreichischen Konsortiums sind (1) die Erstellung eines Simulationsmodells / eines
umfassenden Implementierungskonzepts, (2) die Weiterentwicklung der für das System
erforderlichen Hardware und Software und die (3) prototypische Anwendung einzelner
Systemkomponenten in den beobachteten Testregionen.

 

Projektpartner:

  • FH Technikum Wien – FHTW (Lead)
  • 4ward Energy Research GmbH – 4ER (P1)
  • Diehl Metering GmbH - Diehl(P2)
  • EffiCent Energieeffizienz Dienstleistungen GmbH – EED(P3)
  • EVN AG – EVN (P4)
  • KEM / WYNERGY e.U. – KEM (P5)
  • TPPV Austrian Photovoltaic Technology Platform – TPPV (P6)
  • NORCE Norwegian Research Centre AS (P7)
  • Z Energi AS (P8)
  • DNT Norwegian Trekking Association (P9)
  • Becquerel Institute (P10)
  • GreenWatch (P11)

Zeitraum

April 2019 bis März 2022

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Manfred Tragner

DI Dr. Manfred Tragner

PD Urban Renewable Energy Technologies
+43 1 333 40 77-2541
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Illich Peter FHTW

Peter Illich, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77-577
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Karl Knöbl

DI Karl Knöbl, MSc

+43 1 333 40 77-2048
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Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Andrea Werner

Andrea Werner, MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
+43 1 333 40 77-2646
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Alexander Hirschl, BSc

Alexander Hirschl, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77-5177
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addmanu knowledge - FFG Qualifizierungsnetze

Wissenstransfer additive Fertigung - aktuelle Forschung für die österreichische Wirtschaft

Das Gebiet der additiven Fertigung (AM) entwickelt sich mit hoher Dynamik. Das Zusammenwirken von Forschung, Entwicklung und technischen Umsetzung ist der Faktor für erfolgreiche Umsetzung am Markt. Sowohl von nationaler Seite als auch europäischer Seite laufen eine Reihe von geförderten F&E Projekten, die eine Vielzahl von relevanten Erkenntnissen für die Anwendung von additiver Fertigung hervorbringen.

Für den wirtschaftlichen Erfolg bildet der rasche Transfer von Wissen in die Unternehmen einen essentiellen Erfolgsvorteil.
Ausgehend vom addmanu Konsortium soll frei verfügbares Wissen aus den Forschungsprojekten für die Weitergabe in Form eines Lehrganges aufbereitet werden und so an interessierte Unternehmen weitergegeben werden.

Die Inhalte des Lehrgangs, der im Rahmen eines FFG Qualifizierungsnetzwerk‐ Projektes entwickelt und durchgeführt werden, konzentriert sich auf die Vermittlung folgender Inhalte.

  • Neue Werkstoffe für additive Fertigung – Metalle, Kunststoffe, Keramiken und Hybride
  • Neue AM Verfahren für additive Verarbeitung dieser Materialien, incl. neuer Ansätze im Postprocessing
  • Bauteilcharakteristik‐ und Eigenschaften von gedruckten Bauteilen
  • Anwendung von Software für Design und Topologie‐Optimierung in der additiven Fertigung
  • Design und Konstruktionsrichtlinien für AM Bauteile
  • Aufbereitung von Konstruktionsdaten für den additiven Druck
  • Automatisierung von additiver Fertigung und digitale Einbindung in Produktionsketten
  • Robotik und additive Fertigung
  • Neue Businessmodell, Kennzahlen zur Bewertung und Einführung von AM Lösungen, Kostenbetrachtungen in der Produktionskette
  • Begleitthemen der additiven Fertigung, wie zum Beispiel Sicherheitskonzepte bei Pulverhandling und Anlagensicherheit
  • Qualitätssicherungskonzepte und Prozess‐ bzw. Bauteilüberwachung

Das zu vermittelnde Wissen soll in Lehreinheiten in Form von Vorlesungen, Laborübungen und Workshops angeboten werden; zur Vertiefung des erlernten Wissens und zur nachhaltigen Verankerung im Unternehmen ist eine abschließende Projektarbeit geplant.

addmanu knowledge Logo

Zeitraum

Februar 2019 bis Juli 2020

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Wilfried Kubinger

FH-Prof. Dr. Wilfried Kubinger

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-2584
anrufen E-Mail senden
Maximilian Lackner

PD DI Dr. Maximilian Lackner , MBA

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-8926
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KoLPEQ - Stadt Wien Call 24

Im Projekt KoLPEQ an der FH Technikum Wien beschäftigt sich ein interdisziplinäres Stadt Wien Kompetenzteam mit der nachhaltigen Verankerung von lebenswerten Plusenergiequartieren in der Lehre. Dazu gehört die Aufbereitung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse, die Evaluierung und Entwicklung von hochschul- und studiengangsübergreifenden Lehrangeboten gemäß Gender und Diversity Richtlinien in Abstimmung mit den Anforderungen aus der Wirtschaft, aber auch der Aufbau einer adäquaten Laborinfrastruktur für Plusenergiequartiere.
Die Konzeption und Durchführung von transdisziplinären Lehrveranstaltungen und einer Sommerakademie soll zukünftige Qualifizierungsmöglichkeiten für die Wiener Bevölkerung verbessern und das Fachkräfteangebot für die Wiener Wirtschaft sichern. Die Dissemination der Ergebnisse und die Ausrichtung einer internationalen Konferenz soll die wissenschaftliche Sichtbarkeit der FH Technikum und der Stadt Wien in diesem zukunftsträchtigen Bereich erhöhen.

Zeitraum

Januar 2019 bis Dezember 2021

Fördergeber

MA23

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Simon Schneider, MSs

Simon Schneider, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77-6530
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daniel.bell

Mag. Daniel Bell

Junior Lecturer/Researcher
Lukas Rohatsch

Lukas Rohatsch, MSc

Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77 - 4330
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Kleinwindenergieanlagen in besiedelten Gebieten

Mangels verfügbarer Aus- und Weiterbildungsangebote entwickelt das Konsortium eine zeitlich begrenzte, zukunftsorientierte und maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahme zur Planung und Errichtung von Kleinwindenergieanlagen (KWEA) in besiedelten Gebieten. Ziel ist es, den Unternehmen umfassendes, spezifisches Wissen - unter anderem aus noch laufenden Forschungsprojekten - in Theorie und Praxis zu vermitteln und ihnen damit ein grundlegendes Verständnis für dieses komplexe und interdisziplinäre Themenfeld zu ermöglichen. Neben der klassischen, interaktiv gestalteten Wissensvermittlung erhalten die TeilnehmerInnen in Zusammenarbeit mit dem Energieforschungspark Lichtenegg darüber hinaus die Möglichkeit das erlernte Wissen unter kontrollierten Bedingungen in der Praxis anzuwenden und damit dauerhaft zu verankern. Damit leistet das Qualifizierungsseminar einen entscheidenden Beitrag die Kleinwindkraft in Österreich langfristig und mit entsprechender Qualität zu etablieren und deren Potenzial zu erschließen. Um die erarbeiteten Inhalte dauerhaft und für alle interessierten Unternehmen verfügbar zu machen beabsichtigt das Konsortium die entwickelte Ausbildung über das Projektende hinaus über die Technikum Wien Academy (z. B. als zertifizierter Lehrgang) dauerhaft anzubieten.

Projektpartner:

  • Lead: Fachhochschule Technikum Wien, 1060 Wien, VNR 074476426
  • P1 HSG Hybrid Strom GmbH, 2301 Groß-Enzersdorf, FN 194476w
  • P2 VB-LifeManagement KG, 2524 Oberwaltersdorf, FN 401477h
  • P3 AUTOCOM RENTAL & TRADING GES.M.B.H., 5020 Salzburg, FN 212074z
  • P4 GRA-MA GmbH, 9400 Wolfsberg, FN 486704t
  • P5 Stromwerkstatt GmbH, 4812 Pinsdorf, FN 468242t
  • P6 BluePower GmbH, 4553 Schlierbach, FN 396044v

 

Zeitraum

Dezember 2018 bis Mai 2019

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Mauro Peppoloni

Mauro Peppoloni, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77 - 559
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Alexander Hirschl, BSc

Alexander Hirschl, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77-5177
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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FPGA 4.0 - Stadt Wien Call 19

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:
embsys.technikum-wien.at

 

Zeitraum

November 2018 bis Dezember 2021

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Computer Science

Projektteam

Roland Höller

DI Roland Höller

Research & Development, Lektor
+43-1-3334077-299
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Innovative Plattformen für Elektronische Systeme - CDG Josef Ressel Zentrum

Am 7. März 2019 fand an der FH Technikum Wien die offizielle Eröffnung des nunmehr zweiten Josef Ressel Zentrums der Fachhochschule statt. Fünf Jahre lang wird in Kooperation mit Unternehmen aus der Branche an „Innovativen Plattformen für Elektronische Systeme“ geforscht. Die Finanzierung des Josef Ressel Zentrums trägt das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen.

„Innovative Hardware ist eine der Voraussetzung der Digitalisierung“, sagt Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. „Flexible, reprogrammierbare Hardware wird viele Bereiche weiter voranbringen, darunter elektronische Mautsysteme, autonome Fahrzeuge und Industrie 4.0. Dieses JR-Zentrum wird dazu einen wertvollen Beitrag leisten und stärkt damit gleichzeitig wichtige österreichische Unternehmen und die österreichische Forschungslandschaft.“
„Wir freuen uns über das bereits zweite Josef Ressel Zentrum an der FHTW“, sagte Rektor Fritz Schmöllebeck im Rahmen der Eröffnung. „Es unterstreicht sowohl die Qualität unserer Forschung im Bereich Embedded Systems and Cyber-Physical Systems als auch das Vertrauen von Fördergeber und Industrie in unsere Kompetenz.“

Standortfaktor: Komplexe Mikroelektronik mit verringerten Kosten

Das neue Josef Ressel Zentrum beschäftigt sich mit sogenannten Field-Programmable Gate Arrays (FPGAs). Dabei handelt es sich um mikroelektronische Bauelemente, mit denen heute ganze Multiprozessor-Systeme auf einem Chip realisiert werden können. Das macht FPGAs zu hochinnovativen Plattformen für elektronische Systeme. Als Bauelemente kommen sie etwa in der Telekommunikation, aber auch in Bereichen wie Fahrzeug- oder Unterhaltungselektronik zur Anwendung. Marktstudien sehen einen weiter steigenden Bedarf nach diesen hochentwickelten Komponenten in den nächsten Jahren. Gerade für KMU-dominierte Länder wie Österreich eröffne die FPGA-Technologie die Möglichkeit zur Realisierung komplexer Elektronik, unter Vermeidung der in diesem Bereich mittlerweile exorbitanten Einmalkosten bei der Herstellung anwendungsspezifischer Schaltkreise (sogenannten „ASICs). Darüber hinaus kann das Josef Ressel Zentrum an aktuelle österreichische Initiativen wie „Silicon Austria Labs“ oder „Silicon Alps“ im Bereich der „Electronic Based Systems“ anknüpfen.


Wirtschaftsministerium fördert: Anwendungsfälle in Telekom, Industrie 4.0 und AI

Im Forschungszentrum werden etwa neue Entwurfsmethoden, Möglichkeiten zur Stromverbrauchsminimierung oder Aspekte bei der Realisierung sicherheitskritischer Systeme mittels FPGAs untersucht – stets anwendungsnahe und an konkreten Applikationen der
Unternehmenspartner Elektrobit Austria GmbH, Kapsch TrafficCom AG und Oregano Systems Design & Consulting GmbH. Die Anwendungsfelder umfassen Automobilelektronik und -diagnose, Automatisierungstechnik, elektronische Mautsysteme und den Bereich der hochgenauen Uhrensynchronisation.

„Auch für viele Anwendungen im Bereich der Artificial Intelligence, Industrie 4.0 oder des Internet-of-Things stellen moderne elektronische Systeme wesentliche Basisplattformen dar“, sagt Dr. Peter Rössler, Leiter des Josef Ressel Zentrums. „Der rasche
technologische Fortschritt der Mikroelektronik macht es notwendig, sich permanent mit den neuesten Entwicklungen in diesem Bereich zu beschäftigen. Geförderte Projekte wie die Josef Ressel Zentren schaffen eine sehr gute Möglichkeit, sich als Hochschule gemeinsam mit Industriepartnern durch anwendungsnahe Forschung dieser Entwicklungen anzunehmen und diese auch in einem gewissen Rahmen mitzugestalten.“


Josef Ressel Zentren: Internationale Best-Practice, offen für weitere Unternehmen

In Josef Ressel Zentren wird anwendungsorientierte Forschung auf hohem Niveau betrieben, hervorragende ForscherInnen kooperieren dazu mit innovativen Unternehmen. Für die Förderung dieser Zusammenarbeit gilt die Christian Doppler Forschungsgesellschaft international als Best-Practice-Beispiel. Josef Ressel Zentren werden vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und den beteiligten Unternehmen gemeinsam finanziert. Durch das flexible Fördermodell können sich während der fünfjährigen Laufzeit des Zentrums auch weitere interessierte Unternehmen an der Kooperation beteiligen. Das neue Josef Ressel Zentrum ist die zweite solche Einrichtung in Wien und zugleich das zweite Josef Ressel Zentrum an der FH Technikum Wien: Von 2013 bis 2018 wurde hier mit der Verifikation eingebetteter Computersysteme bereits in einem eng verknüpften Bereich geforscht.
Zusätzliche Informationen gibt es hier.

Zeitraum

Juli 2018 bis Juni 2023

Fördergeber

Christian Doppler Forschungsgesellschaft

Institut

Electronic Engineering

Projektteam

Peter Rössler

FH-Prof. DI Dr. Peter Rössler

Program Director
+43 1 333 40 77-6977
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Smart Readiness Indikator

Die Europäische Kommission hat 2016 einen Vorschlag zur Änderung der bestehenden Gebäuderichtlinie (EPBD 2010) vorgelegt.

Ein „Smartness Indicator“ soll eingeführt werden:


„… and introduces a smartness indicator to assess the technological readiness of the building to interact with their occupants and the grid and to manage themselves efficiently.”
Noch 2016 wurde von der Europäischen Kommission die Konzeption eines “Smart Readiness Indicators” (SRI) ausgeschrieben. Ein Konsortium um das Flemish Institute for Technological Research NV (“VITO”) hat den Zuschlag zur Durchführung bzw. Konzeption erhalten. Sollte der Vorschlag der Kommission durch Parlament und Rat angenommen werden, dann liegt die Umsetzung bzw. Konkretisierung bei den Einzelstaaten. Die Vorbereitung einer möglichen nationalen Spezifizierung des SRI für Österreich ist Inhalt dieses Projektes. Und zwar sowohl ein Vorschlag zur nationalen Umsetzung als auch eine mögliche Einbindung in den Prozess der Energieausweiserstellung und -handhabung.

 

Ziele und Innovationsgehalt gegenüber dem Stand der Technik / Stand des Wissens


Die EU möchte auf Basis des „Clean Energy for All Europeans“ Maßnahmenpakets von 2016 im Gebäudebereich intelligente Technologien mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien und mit Energieeffizienz verschränken. Dazu soll auch die Bewertung der „smart readiness“ durch einen Indikator beitragen, um die Gebäude fit für die zukünftigen Anforderungen in erneuerbaren Energienetzen und die Bedürfnisse der NutzerInnen zu machen.
Im Austausch mit dem Projekt IEA EBC Annex 67, in dem der BIEGE-Leiter eine Untergruppe leitet, und auf Basis des Auftrags der EU an das VITO-Konsortium, zu dem Kontakte bestehen, wird der Vorschlag eines SRI Austria ausgearbeitet. Österreichische Technologieanbieter, Energiedienstleister, ExpertInnen und weitere relevante Stakeholder werden zu ihren Meinungen und zu Potentialen smarter Technologien befragt, ein Technologiescreening, eine Wirkungsanalyse und Klassifikation möglicher Technologien und Services durchgeführt, und der Einfluss von/ auf nationale Regelwerke untersucht.


Angestrebte Ergebnisse und Erkenntnisse


Das vorliegende Projekt konzipiert einen österreich-spezifischen Smart Readiness Indikator auf EU-Basis als Bewertungsschema für intelligente Gebäude und nimmt ein TechnologieRating mit Anforderungen an den Gebäudemarkt und als Entscheidungsgrundlage für die politische Umsetzung vor. Ein Vorschlag für eine nationale Spezifizierung des SRI auch für eine mögliche Anwendung in Energieausweisen wird in Abstimmung mit dem OIB erstellt.

Stadt der Zukunft: https://www.nachhaltigwirtschaften.at/de/sdz/

         

Zeitraum

Juli 2018 bis Oktober 2019

Fördergeber

FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Thomas Zelger

DI Thomas Zelger

Stadt Wien Stiftungsprofessor für energieeffiziente und nutzerInnenfreundliche Gebäude und Stadtquartiere
+43 1 333 40 77-5663
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Zukunftsquartier - FFG Stadt der Zukunft

Mit der „Smart City Wien Rahmenstrategie“ (2014) hat sich die Stadt Wien für einen Pfad in Richtung Dekarbonisierung entschieden. Eine der vielen Herausforderungen, die dabei zu bewältigen sind, ist die Entwicklung von nachhaltigen, sicheren und leistbaren Energieversorgungsstrategien für (Neubau-)Quartiere. Zur Unterstützung und Vorbildwirkung hat sich die Wiener Stadtregierung in ihrem Regierungsübereinkommen (2015) im Kapitel „Energie“ die Umsetzung eines innovativen Vorzeigestadtteils vorgenommen.

Die gegenständliche Sondierung soll hierzu einen wertvollen Beitrag leisten und durch ein kompetentes Konsortium im Spannungsfeld Forschung – Planung – Umsetzung die Vorbereitung eines derartigen Vorzeigestadtteils mit neuem Wissen und Erfahrungen substanziell vorantreiben.

Hohe Praxisrelevanz wird durch die involvierten Quartiere und Stakeholder angestrebt: Mit Unterstützung der Stadt Wien und zahlreichen Bauträgern werden in dieses Sondierungsprojekt zumindest sechs konkrete gemischte Gebiete von attraktiver Größe eingebracht, die in zwei bis fünf Jahren baulich entwickelt werden und deren Energieversorgung noch nicht entschieden ist. Die Mitwirkung der relevanten Grundstückseigentümer, Projektentwickler und Energieversorger wurde im Vorfeld der Einreichung weitestgehend sichergestellt. Die Gebiete sind vorwiegend Neubauquartiere, aber auch Bestandquartiere, mit einer interessanten Bandbreite sowohl bei den Vor-Ort-Energiepotenzialen, bei der Nutzungsmischung als auch bei den Bedürfnissen der Quartiersstakeholder.

Am Beginn des Projekts steht die Auseinandersetzung mit der Frage adäquater Systemgrenzen und Indikatoren für Plus-Energie-Quartiere. Parallel dazu werden Grobkonzepte und Varianten für die betrachteten Quartiere entwickelt, evaluiert und so die ein bis zwei umsetzungswahrscheinlichsten Quartiere ermittelt. Für diese werden auf Basis der lokalen Energiesituation und der Stakeholder/NutzerInnen-Anforderungen Energiekonzepte auf Vorentwurfsniveau ausgearbeitet. Dabei werden die technische und wirtschaftliche Machbarkeit analysiert sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren (u. a. städtebauliche Anforderungen an Lebensqualität und Attraktivität) beleuchtet.

Die Bedeutung des Projekts besteht in der Aufbereitung von Handlungsempfehlungen für weitere Quartiere in Wien und anderen Städten, die auf den „Lessons Learned“ der Erarbeitung von Versorgungskonzepten für die unterschiedlichen Quartiere basieren. Dies betrifft beispielsweise Empfehlungen für das Setzen der Systemgrenzen, für den Planungsprozess von Quartieren, für den Prozess der Integration der Energie- und Architekturplanung, für Technologiekombinationen mit gutem Kosten-Nutzen-Verhältnis und für die Einbindung der Stakeholder und NutzerInnen.

Zeitraum

Juli 2018 bis Juni 2019

Fördergeber

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Thomas Zelger

DI Thomas Zelger

Stadt Wien Stiftungsprofessor für energieeffiziente und nutzerInnenfreundliche Gebäude und Stadtquartiere
+43 1 333 40 77-5663
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Manfred Tragner

DI Dr. Manfred Tragner

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-2541
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Simon Schneider, MSs

Simon Schneider, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77-6530
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Flex+ - FFG Energieforschungsprogramm

Ausgangssituation, Problematik und Motivation

Die Integration von Prosumern in Energiemärkte wird sowohl auf europäischer Ebene, wie beispielsweise im sogenannten Winterpaket, aber auch auf nationaler Ebene forciert, um die Prosumer aktiv ins Marktgeschehen einzubinden und mit Hilfe ihrer Flexibilität fluktuierende Erneuerbare Energien zu integrieren. Aus technischer Sicht eignen sich dazu vor allem automatisch ansteuerbare Prosumer-Komponenten wie Wärmepumpen, Elektroboiler, PVSpeichersysteme und die E-Mobilität. Befragungen in den Projekten BS+ und EcoGrid EU haben gezeigt, dass von Seiten der Prosumer durchaus großes Interesse besteht, ihre Flexibilität extern zur Verfügung zu stellen, um damit einen Beitrag zu einer raschen und für die Gesellschaft leistbaren Energiewende zu leisten. Anders als in Österreich gibt es in Deutschland und der Schweiz bereits vereinzelt bestehende Geschäftsmodelle im Bereich privater Flexibilitäts-Vermarktung. Aufgrund der unterschiedlichen rechtlichen, regulatorischen sowie wirtschaftlichen Gegebenheiten sind diese jedoch nicht direkt auf Österreich übertragbar. Untersuchungen in den genannten Forschungsprojekten zeigen darüber hinaus, dass die Bereitschaft der Prosumer zur Mitwirkung sehr stark von bestimmten Faktoren wie z. B. der Berücksichtigung ihrer Eigeninteressen abhängt – ein Aspekt der bei bestehenden Geschäftsmodellen auch in anderen Ländern nicht oder nur unzureichend berücksichtigt wird. Im Vergleich dazu spielen finanzielle Interessen eine weniger wichtige Rolle. Um das vorhandene Potenzial unter wirtschaftlichen Aspekten zu erschließen, müssen die Bedürfnisse der Prosumer daher entsprechend berücksichtigt werden.

Ziele und Innovationsgehalt

Im geplanten Projekt werden skalierbare Optimierungsalgorithmen auf Aggregator- und Prosumer-Ebene entwickelt, die nicht nur die Interessen des Aggregators, sondern auch die Bedürfnisse/Eigeninteressen der Prosumer berücksichtigen und unter dieser Prämisse eine für alle Beteiligten optimale Märkteübergreifende Nutzung und Vermarktung der vorhandenen Flexibilität in privaten Haushalten ermöglichen. Diese werden anschließend für ausgewählte Märkte, wie beispielsweise Spotund Regelenergiemärkten sowie Minimierung der Ausgleichsenergie, im großflächigen Realbetrieb getestet und evaluiert. Während bestehende Geschäftsmodelle jeweils nur für eine einzelne Komponente/Technologie verfügbar sind, zielt das geplante Projekt darauf ab, die Flexibilität verschiedener Komponenten in einem Haushalt wie z.B. Wärmepumpen, Elektroboiler, Batteriespeicher und E-Mobilität zu nutzen und diese Märkte-übergreifend für verschiedene ausgewählte (System-)Dienstleistungen nutzbar zu machen. Als Schnittstelle zum Markt wird eine Plattform (Flex+ Plattform) entwickelt, die die Koordination zwischen den Prosumern und den Lieferanten übernimmt und für Vermarktung, Planung und Vorhersage, Aggregation sowie den bedarfsgerechten Abruf der Prosumer-Flexibilitäten zuständig ist. Prosumer haben dabei über ein im Projekt gemeinsam mit den zukünftigen Nutzern entwickeltes User-Interface die Möglichkeit, ihre individuellen Eigeninteressen zu spezifizieren und damit die mögliche Flexibilitäts-Vermarktung zu beeinflussen. Da es keine bestehenden Lösungen für eine solche Plattform sowie für die zur Berücksichtigung der Eigeninteressen erforderliche dynamische Interaktion zwischen Flex+ Plattform und Prosumer gibt, werden im Projekt entsprechende Konzepte entwickelt, umgesetzt und getestet. Weitere Ziele im Projekt sind die Entwicklung geeigneter Verfahren zur Prognose der nutzbaren Flexibilität privater Haushalte sowie die Berücksichtigung möglicher Auswirkungen auf das Stromnetz (in enger Abstimmung mit dem bereits laufenden Leitprojekt LEAFS). Um eine hohe Akzeptanz der entwickelten Lösungen sicher zu stellen, werden Nutzer mittels Co-Creation über den gesamten Projektverlauf in das Projekt eingebunden. Angestrebte Ergebnisse und

Erkenntnisse

Basierend auf den Ergebnissen des Realbetriebs werden Vergütungsmodelle und Tarife für Prosumer entwickelt und notwendige Prozesse bei Prosumern und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette  implementiert.

Projekt-Website

www.flexplus.at

Zeitraum

Mai 2018 bis April 2021

Fördergeber

FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Andrea Werner

Andrea Werner, MSc

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
+43 1 333 40 77-2646
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Illich Peter FHTW

Peter Illich, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77-577
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Benedikt Salzbrunn

Benedikt Salzbrunn, MSc

Lehrgangsleitung User Experience Management
+43 1 333 40 77-2875
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EsprESSO-IT - Stadt Wien Call 21

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:
embsys.technikum-wien.at

 

Zeitraum

März 2018 bis Februar 2021

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Projektteam

Christian Kaufmann

DI (FH) Mag. DI Christian Kaufmann

Program Director IT Security
+43 1 333 40 77-6255
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Servicecenter Lehre - Stadt Wien Call 21

Das Projekt Servicecenter Lehre dient der Förderung der Fachhochschulentwicklung durch die Etablierung qualitativ hochwertiger Serviceangebote im Lebenszyklus Lehre, sowie der Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung bereits vorhandener Lehrveranstaltungen und Module an der FH Technikum Wien. Die Serviceleistungen des Servicecenters Lehre werden nicht nur auf Lehrveranstaltungs- und Modulebene der Qualitätssteigerung didaktischer Konzepte und deren Umsetzung in der Hochschullehre dienen, sondern auch auf Studiengangs- bzw. Institutsebene, durch Studiengangs-spezifische Weiterbildungs- und Beratungsangebote, zur Qualitätssicherung der modularisierten Curricula der Hochschule beitragen. Auch der Gender-Mainstreaming und Diversity-Management Strategie der FH Technikum Wien trägt das vorliegende Projekt durch zahlreiche Maß-nahmen, welche im Kapitel 5 angeführt wurden, Rechnung. Alle in diesem Antrag definierten Projektziele und deren Ergebnisse dienen der Qualitätsverbesserung und –sicherung der Hochschullehre aller Studienangebote der FH Technikum Wien.

Projektziele
Das hier beantragte Projekt verfolgt die anschließend angeführten fünf Kernziele:

  • Die Anforderungserhebung an ein Servicecenter Lehre, sowie die Entwicklung eines auf diesen Anforderungen basierenden Servicekatalogs.
  • Die Analyse und Modellierung des Lebenszyklus Lehre an der FHTW, sowie die anschließende Hinterlegung der Prozessschritte mit den Serviceleistungen des Servicecenters Lehre und die Veröffentlichung des Lebenszyklus Lehre an der FHTW.
  • Die Einrichtung des Servicecenters Lehre in Bezug auf Personal, Raum und Material, sowie dessen Bewerbung und Veröffentlichung der Servicezeiten und Räumlichkeiten.
  • Die Planung, Entwicklung und Umsetzung der Beratungs- und Weiterbildungsangebote, sowie der Produktionsleistungen des Servicecenters Lehre, sowie die anschließende Evaluierung der durchgeführten Angebote und Leistungen.
  • Die Hinführung des Servicecenters Lehre zum Normalbetrieb. Der Normalbetrieb umfasst dann sowohl die Durchführung der Beratungs- und Weiterbildungsangebote, als auch die Produktionsleistungen des Servicecenters Lehre und die Förderung der Informations- und Kommunikationspolitik und des Wissenstransfers im Bereich Hochschuldidaktik und eLearning.

Zeitraum

März 2018 bis Februar 2021

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Applied Mathematics & Physics

Projektteam

Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-8198
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Gabriela Brezowar

FH-Prof. Mag. Gabriela Brezowar

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-5070
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StudyATHome Internationally - Stadt Wien Call 22

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:
embsys.technikum-wien.at

Zeitraum

Februar 2018 bis Januar 2022

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Projektteam

deinhofer martin

Martin Deinhofer, MSc

Research & Development
+43 1 333 40 77 - 297
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ENGINE: Engineering goes international - Stadt Wien Call 22

Zur Vorbereitung auf unterschiedliche Arbeitsmärkte und für die Rekrutierung internationaler Studierender wird das Angebot fremdsprachiger (insbesondere englischer) Hochschullehre mit internationalem Profil immer wichtiger. Das Projekt ENGINE adressiert diesen Bedarf mit mehreren Maßnahmen.

Gemeinsam mit internationalen Partnern entwickelt ENGINE auf Basis umfassender Vorerfahrungen aus hochschulübergreifenden Workshops und Fallstudien eine Engineering-Fallstudie in international gemischten Teams, die auch Studierenden mit eingeschränkter physischer Mobilität (z.B. aufgrund von Berufstätigkeit) eine – virtuelle – Auslandserfahrung ermöglicht: Im Rahmen einer typischen Produktentwicklung lösen die Teams technische und nicht-technische, länderspezifisch unterschiedliche Aufgaben und präsentieren dies online den weltweit verteilten LektorInnen. Zur Absicherung der Berufsfeldorientierung beruhen die Fallstudienszenarien auf Anwendungsfällen aus Unternehmen. Ein kleiner (20%) Forschungsanteil des Projektes dient der Entwicklung länderspezifisch parametrierbarer Demonstratoren für die Fallstudie (z.B. 3D-gedrucktes Roboterfahrzeug).

Im Zuge der Fallstudienentwicklung erweitert ENGINE das bestehende internationale Hochschulnetzwerk und festigt für die FHTW-Studiengänge Mechatronik/ Robotik, Maschinenbau und internationales Wirtschaftsingenieurwesen jeweils 1-3 Fokuspartner, mit denen eine besonders intensive Kooperation gepflegt werden soll (z.B. Joint Degree, gemeinsame Curriculumsentwicklung, FuE-Projekte).

Um die Studiengänge dauerhaft international anschlussfähig (d.h. als Hochschulpartner attraktiv) zu machen, prüft ENGINE, in welchen Bereichen der Engineering-Ausbildung gemeinsam mit den internationalen Partnern ein fremdsprachiges Lehrangebot geschaffen werden kann, und verankert entsprechende Internationalisierungsmaßnahmen in den Curricula (Lernziele, -inhalte, Methoden, Vortragende, Literatur und auch Mobilitätsfenster). Inhaltlich identifiziert ENGINE dazu fachspezifi-sche Differenzierungsnotwendigkeiten der Lehre im Engineering-Umfeld (z.B. aufgrund unterschiedlicher technischer Standards, interkultureller Besonderheiten, abweichender Finanz-/ Rechtssysteme). Lehrende können ggf. durch Fortbildung unterstützt werden. Wichtig sind auch Gender-/ Diversity-Ziele, z.B. gendergerechte Lehre (Berücksichtigung der heterogenen Berufswelten von IngenieurInnen, die weltweit in prinzipiell gleichartigen Engineering-Projekten tätig sind).
Studierende der FHTW profitieren von diesem Angebot vielfach: Sie sind befähigt, ihre Fachkenntnis¬se in der internationalen Wissenschaftssprache aktiv anzuwenden. Sie sind fachlich besser auf den internationalen Arbeitsmarkt vorbereitet und verfügen selbst dann über erste eigene interkulturelle Erfahrungen, wenn ihre persönliche Situation (z.B. Beruf, Pflegeverpflichtung, Finanzierung, gesundheitliche Einschränkung) keinen Auslandsaufenthalt erlaubt. Als Synergieeffekt steigert ENGINE durch die Festigung des weltweiten Partnernetzwerks die Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte bzw. ermöglicht internationale Begegnungen mit Incoming Students „at home“.

Gezielte Dissemination-Maßnahmen stellen die FH-interne Mehrfachnutzung und die externe Zugänglichkeit der Projektergebnisse für Wiener (Hoch-)schulen, Firmen und die Bevölkerung sicher.

Zeitraum

November 2017 bis Oktober 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Corinna Englehardt-Nowitzki

FH-Prof. Dr. Corinna Engelhardt-Nowitzki

Departmentleitung
+43 1 333 40 77-8723
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Biokunststoffe - vom Wissen zur Anwendung

An fünf Tagen erfolgt eine umfassende Schulung von zehn österreichischen Unternehmen zum Thema Biokunststoffe. Neben Experten und Expertinnen der FH Technikum Wien, wo zwei Tage der Schulung abgehalten werden, tragen Fachleute aus Österreich und Deutschland vor. Am TCKT (Wels) werden auch Versuche zur Verarbeitung von Biokunststoffen durchgeführt. Weitere Vortraege gibt es an der NDU St. Pölten und am IFA Tulln/BOKU.

Es wird ein maßgeschneidertes Seminar über Biokunststoffe und deren Anwendung durchgeführt. Motivation: „Biokunststoffe“ sind Werkstoffe, die aus nachwachsenden Ressourcen herstellt werden und/oder biologisch abbaubar sind. Bekannte Beispiele sind thermoplastische Stärke (TPS) und Polymilchsäure (PLA); Biokunststoffe zeichnen sich durch eine höhere Nachhaltigkeit gegenüber fossilen Kunststoffen aus (Stichworte Ressourcenerschöpfung, Klimawandel, Mikroplastik im Meer). Allerdings sind sie auch teurer als fossile Kunststoffe und haben ein engeres Verarbeitungsfenster. Heute haben Biokunststoffe einen Marktanteil von 2%, und ihre Verbreitung nimmt stetig zu. In der Praxis kämpfen Firmen mit unbekannten Eigenschaften und Verarbeitungsschwierigkeiten von Biokunststoffen, sowie mit Fragestellungen der Positionierung. Angebot Bildung/Wissensstand Biokunststoffe: Bei konventionellen Kunststoffen gibt es einen hohen Wissensstand; Biokunststoffe erfordern spezielles Wissen, welches nicht gängig ist. Dieses Wissen wird typischerweise von den Herstellern individuell aufgebaut, und es gibt kein breites Bildungsangebot in Bezug auf Biokunststoffe. Dies wurde durch eine Recherche bei gängigen Bildungsinstituten im deutschsprachigen Raum im Juli 2017 bestätigt. Geplante Qualifikations-Ziele: Die teilnehmenden Firmen haben Erfahrung mit konventionellen Kunststoffen; Das Wissen zu Biokunststoffen ist bei ihnen derzeit noch sehr eingeschränkt. Ziel ist es, das Wissensniveau der Biokunststoffe auf das der konventionellen Kunststoffe zu bringen. Das Seminar zielt auf konkrete Anwendungen ab (1 Produkt pro Teilnehmerfirma). Im Rahmen dieses Projekts soll den Firmen geholfen werden, produktionssichere und marktgängige Biokunststoffprodukte zu identifizieren, zu entwickeln und zu positionieren. Im Vorfeld gab es einen gemeinsamen Vorbereitungsworkshop (1/2 Tag am 09. Juni 2017) zur Detailausarbeitung des Bedarfs der Firmen. Die Maßnahme besteht aus einer 5-tägigen Schulung. Nach der Schulung gibt es ein individuelles Follow-up mit den Teilnehmern (jeweils 1 Tag), um den Transfer in die Praxis sicherzustellen (außerhalb von Projektbudget und -umfang, gestellt von den Organisatoren). Der Fokus der Qualifizierungsmaßnahme liegt auf der praktischen Umsetzbarkeit. Daher wird angestrebt, dass die Firmen Mitarbeiter aus ihrer gesamten Wertschöpfungskette zum Seminar entsenden (Einkauf, Entwicklung, Produktion, Marketing/Verkauf). In Parallelsessions wird für die jeweiligen Experten relevante Wissensvermittlung angeboten, um die Firmen zu befähigen, Biokunststoffprodukte erfolgreich einzuführen.

Zeitraum

Oktober 2017 bis März 2018

Fördergeber

FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Maximilian Lackner

PD DI Dr. Maximilian Lackner , MBA

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-8926
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Brückenkurse und STEOP - Stadt Wien Call 21

Mathematisch naturwissenschaftliche Kompetenzen stellen die zentrale Basis für das erfolgreiche Absolvieren eines technischen Studiums dar. Das beantragte Projekt kombiniert, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die bewährten Elemente erfolgreicher Vorgängerprojekte mit innovativen Ansätzen zur Qualitätssicherung der Lehre in verschiedenen Brückenkursen für Mathematik und Physik, sowie in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern in der Studieneingangsphase. Ziel ist zum einen die optimale individualisierte Förderung und Betreuung der Studierenden zu gewährleisten sowie zum anderen die Qualität und Methodenvielfalt der Lehre weiterzu steigern. Die Betreuung beginnt in optionalen Vorbereitungslehrgängen ab der Immatrikulation mit einer gezielter Studienvorbereitung, geht über diese Vorbereitung und ihren Schwerpunkt, der kritischen Studien-Eingangs- und Orientierungsphase (STEOP) hinaus und legt den Grundstein optimaler begleitender Förderung bis zum Studienende.

Inhaltliche Maßnahmen sind der Ausbau des Blended Learnings, die Qualitätssicherung in Brückenkurs-Lehrveranstaltungen sowie die Implementierung von Online-Tutorien und eines Buddy- Systems für weibliche Studierende. Besondere Berücksichtigung finden in diesem Projekt Maßnahmen zur Berücksichtigung der Diversität der Studierendengruppen, Gendergerechtigkeit sowie die nationale Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung. Die interdisziplinär breite Kooperation mit ExpertInnen verschiedener Zugänge und Fachrichtungen hinterfragt, im Sinne des Qualitätsmanagements, bestehende Konzepte und ihre Aspekte. Evaluation und Applikation der evaluierten Ergebnisse zur Qualitätssicherung und -steigerung sind integraler Bestandteil des Projektes.

Zeitraum

September 2017 bis August 2022

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Applied Mathematics & Physics

Projektteam

Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-8198
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Health-CONNECT - Stadt Wien Call

Das Projekt Health-CONNECT hat zum Ziel die Kompetenzen in der Schnittmenge des multidisziplinären und zukunftsorientierten Themengebiets „eHealth“ an der FH Technikum zu stärken. Dies wird vor allem durch eine auf- und auszubauende Internationalisierungsstrategie für diesen Themenbereich ermöglicht. Dabei werden die Curricula, Lernziele und Inhalte mit dem Thema befasster Studiengänge an der FH Technikum Wien mit Partneruniversitäten in Portugal und in Deutschland verstärkt synchronisiert. Die kompetenz- und themenorientierte Vertretung durch Lehrende und ForscherInnen der FH Technikum Wien wird im Mittelpunkt der Projektumsetzung stehen. Die betroffenen Studiengänge, welche an 2 Instituten der FH Technikum Wien angesiedelt und mit dem interdisziplinären Forschungsschwerpunkt „Secure Services, eHealth & Mobility“ eng verbunden sind, werden durch dieses Projekt einer verstärkten Internationalisierung und engeren Abstimmung zur Gewinnung synergistischer Effekte in der Ausbildung im Bereich eHealth unterzogen.

Das Projekt soll (1) eine nachhaltige Integration von Lehrenden- und Studierendenmobilität in das jeweilige Curriculum ermöglichen, (2) die Erweiterung der individuellen interkulturellen Kompetenzen und Erfahrungen unterstützen und (3) gleichzeitig die Lernziele und Inhalte internationalisieren. Das Projekt Health-CONNECT wird dazu ein Bachelorstudiengang und drei Masterstudiengänge an der FH Technikum Wien, die inhaltliche Schwerpunkte im Themenbereich eHealth aufweisen, analysieren und die Lernziele und Inhalte sowie Möglichkeiten zur Mobilität mit den Partneruniversitäten abgleichen und exemplarisch in das jeweilige Curriculum integrieren. Dazu zählen auch die Möglichkeiten zur Ergreifung einer weiteren akademischen Laufbahn in diesem Umfeld (Bsp. BSc in Jena, MSc in Wien, PhD in Vila Real).

Darüber hinaus ist durch eine Pilotierung der identifizierten Maßnahmen zur Internationalisierung und deren Evaluierung eine exemplarische Umsetzung geplant. Da das Thema eHealth zum Teil als stark abstrakt wahrgenommen wird, sind jährliche „eHealth Summer Schools“ im Rotationsprinzip an den beteiligten Universitäten geplant. Dabei können die Inhalte und unterschiedlichen Wissensgebiete des Themas vernetzt und „angreifbar“ vorgestellt werden und auch mögliche Hemmschwellen und Vorurteile zum Thema „Technik und Gesundheit“ adressiert und verringert werden. Ebenso soll dadurch die Attraktivität des themenbezogenen Studienangebots an der FH Technikum Wien gesteigert werden und der Ausbildungs- und Kompetenzstandort Wien gestärkt werden.

Zeitraum

September 2017 bis August 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Life Science Engineering

Projektteam

frohner matthias

Matthias Frohner, PhD, MSc

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77-354
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Natascha Bayer

Natascha Bayer, MSc

Lektorin, F&E
+43 1 333 40 77 - 557
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pasteka richard

Ing. Richard Pasteka, MSc

Lektor
+43 1 333 40 77 - 2602
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Stefan Sauermann

FH-Prof. DI Dr. Stefan Sauermann

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-2555
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mense alexander

FH-Prof. DI Alexander Mense

Fakultätsleitung
+43 1 333 40 77-2535
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Andreas Drauschke

FH-Prof. Dr. Andreas Drauschke

+43 1 333 40 77-4212
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Michael Windisch

DI (FH) Michael Windisch, MA

Head of Department Electronic Engineering
+43 1 333 40 77-8587
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Johannes Martinek

FH-Prof. DI Dr. Johannes Martinek

Program Director
+43 1 333 40 77-2291
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IoCEST - Stadt Wien Call

Das Projekt IoCEST („Internationalization of the Curricula in Engineering, Environmental, Smart Cities and Sport Technologies“) hat das Ziel, auf struktureller und curricularer Ebene Rahmenbedingungen für die Internationalisierung der Lehre zu schaffen, sodass alle Studierenden an der FH Technikum Wien die Möglichkeit haben, die auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt als Schlüsselqualifikationen nachgefragten interkulturellen und internationalen Kompetenzen zu erlangen. Wenngleich Internationalisierung an der FH Technikum Wien strategisch verankert ist, findet – vor allem basierend auf der Diversität der Studierenden – derzeit nur ein Teil der Studierenden die optimalen Rahmenbedingungen vor; Internationalisierung ist in den einzelnen Studiengängen unterschiedlich verankert.

Um der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie als Hochschule nachzukommen, alle Studierenden auf den Arbeitsmarkt dahingehend bestens vorzubereiten, gliedert sich das Projekt in drei Themenbereiche: Primär werden die Curricula von 13 ausgewählten Studiengängen der FH Technikum Wien internationalisiert, sodass die Erlangung von internationalen und interkulturellen Kompetenzen im Curriculum verankert ist. Ausgangspunkt ist somit die Formulierung von „international learning outcomes“, auf Basis derer studiengangspezifische Maßnahmen zur Internationalisierung getroffen werden. Mit 9 strategischen internationalen Partnerhochschulen der FH Technikum Wien sollen auch – im Rahmen einer international Week – Synergien in Bezug auf Curricula, Mobilität in allen Bereichen und Forschungszusammenarbeit ausgetauscht und nachhaltig Mehrwert für alle Beteiligten geschaffen werden. Zweitens soll ein „Certificate for Cross Cultural Competences for Engineers“ entwickelt und umgesetzt werden. Auf Modulbasis sollen alle Studierenden der FH Technikum Wien extracurricular die Möglichkeit haben, sich im interkulturellen Bereich ein zusätzliches Zertifikat zu erwerben, um ihre damit erworbenen internationalen und interkulturellen Kompetenzen sichtbar zu machen. Drittens sollen zwei Module im Bereich „Industrial Engineering“ entwickelt und umgesetzt werden, welche aus Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 30 ECTS im Bereich Maschinenbau, erneuerbare Energie, Smart Cities, Mechatronik, Sports Technologies und Aspekten zu Gender & Diversity in englischer Sprache bestehen und vorrangig für Incoming-Studierende angeboten werden. Diese Module werden mit dem Certificate for Engineers verbunden und im Sinne der „Internationalization at home“ für alle Studierenden nutzbar gemacht. 

IoCEST basiert auf der Diversität der Studierenden und kombiniert Internationalisierung mit der Individualität der einzelnen Fachdisziplinen; die Studierenden sind im technischen Bereich wie auch interkulturell bestmöglich auf den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt vorbereitet. Damit positioniert sich die FH Technikum im Sinne ihrer internationalen strategischen Ausrichtung und in den Bereichen Industrie 4.0, Erneuerbare Energien, Smart Cities und Sports Technologies als qualitativ hochwertige und zukunftsorientierte Hochschule sowohl im Raum Wien als auch international und stärkt damit nachhaltig den Wirtschafts- und Industriestandort Wien. 

 

Zeitraum

September 2017 bis August 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Entrepreneurship & Communications

Projektteam

Thomas Wala

FH-Prof. Mag. Dr. Thomas Wala, MBA

Head of Competence Center Management, Business & Law
+43 1 333 40 77-2376
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Florian Ellinger FHTW

Mag. Florian Ellinger

Incoming-Studierendenmobilität
+43 1 333 40 77-6959
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Peter Franz FHTW

FH-Prof. DI Peter Franz

Internationaler Koordinator Fakultät Industrial Engineering
+43 1 333 40 77-2433
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tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Patricia Kafka FHTW

DI (FH) Patricia Kafka

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-364
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Stefan Litzenberger FHTW

DI (FH) Stefan Litzenberger, MSc

Program Director
+43 1 333 40 77-4810
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Harald Wahl

FH-Prof. DI Dr.techn. Harald Wahl

Studiengangsleitung Informatik
+43 1 333 40 77-2549
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Nicolai sawczynski

Mag. Nicolai Sawczynski, MAS

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-275
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Nicole Sagmeister

Nicole Sagmeister, MA

Assistenz des Rektors
+43 1 333 40 77-261
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sohm kurt

Mag. Dr. Kurt Sohm

Leitung Qualitäts- und Studiengangsentwicklung
+43 1 333 40 77-6139
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Sabine Zangl

Sabine Zangl, MBA

Stv. Leitung
+43 1 333 40 77-4671
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PBL-Problem-based Learning - Stadt Wien Call 21

Im Projekt „Problem-based Learning (PBL) in Molecular Life Science Technologies und Technisches Umweltmanagement“ soll durch einen umfassenden Ausbau der vorhandenen Expertise in Problem-based Learning (PBL) und einer signifikanten Erhöhung des Anteils an PBL-Ansätzen vor allem in den beiden berufsbegleitenden Master-Studiengängen Tissue Engineering and Regenerative Medicine und Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie sowie im Bachelor Studiengang Biomedical Engineering die Qualität der Lehre weiter erhöht werden.

Problem-based Learning (PBL) soll als Grundsatz der Wissensvermittlung Studierendenteams die eigenständige Arbeit an interdisziplinären, berufsfeldspezifischen Problemstellungen unter Anwendung praktischer und überfachlicher (sozial-kommunikativer) Kompetenzen ermöglichen. Die Entwicklung realitätsnaher Lernumgebungen mit hohem Laboranteil und Lehrende, die individuell auf Kleingruppen eingehen können, sorgen hierbei für einen hohen Anwendungsbezug und den Erwerb von in Unternehmen stark nachgefragten berufsspezifischen Fertigkeiten. Die systematische Erweiterung der fachdidaktischen und methodischen PBL Expertise des Lehrpersonals in der Organisation wird durch ein intensives Train-the-Trainer Konzept und durch Methodencoaching sowie durch ein Supportsystem, begleitende Evaluierung und Wissensmanagement umfassend unterstützt. Diese reflektierten Begleitmaßnahmen sichern die nachhaltige Verankerung von PBL an der FH Technikum Wien und Tragen zu einer Verbesserung der Studierbarkeit durch Flexibilität und gut abgestimmte und vorbereitete Lehrveranstaltungen bei. Der Aufbau eines internationalen Didaktik-Netzwerks, öffentliche Veranstaltungen, Workshops und Konferenzbesuche tragen zur Sichtbarkeit der FH Technikum Wien und des Standorts Wien für innovative und hochwertige Lehre in den Zukunftsbereichen der Life Sciences; Biomedizin, Umwelt und Biotechnologie; und zur Nutzbarkeit der Projektergebnisse auch für andere Bildungsträger bei.

Zeitraum

September 2017 bis August 2022

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Life Science Engineering

Projektteam

leitner rita

Rita Leitner, MA

Projektleitung PBL in Life Science Technologies
+43 1 333 40 77-3918
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Natural3D - FFG Produktion der Zukunft

3D-Druck (FDM, fused deposition modeling) ist eine beliebte, aufstrebende Fertigungstechnik geworden, allerdings nutzt das Verfahren durch den schichtweisen Aufbau nicht das volle Potential der Werkstoffe. In diesem Projekt „Natural3D“ werden Werkstoffe und Prozesse zum Freiform-3D-Drucken entwickelt, um Kunststoffstränge frei im Raum, in Richtung der Kraftflüsse, zu deponieren. Dazu kommen kurz- und endlosfaserverstärkte Biokunststoffe zum Einsatz, die über einen Roboter manipuliert werden. Das Projekt, welches von K Wood geleitet wird und an dem auch die Shanghai Universitaet mitarbeitet, dauert 3 Jahre. Der Schwerpunkt der Forschung an der FH Technikum Wien liegt im Bereich Material- und Prozessenwicklung. Bachelor- und Masterstudenten sollen in das Projekt eingebunden werden.

Der traditionelle 3-Achs-3D-Druck hat in den letzten Jahren viel Aktivität erlebt, was zu zahlreichen Materialien, die verarbeitet werden können, geführt hat. Allerdings arbeiten praktisch alle Techniken an einem kartesischen 3-Achsen-Prinzip (x, y, z), sodass jede Materialschicht in 2D aufgebaut wird und aufeinanderfolgend eine Schicht auf die nächste Seite gestapelt wird, um einen 3D-Teil zu erzeugen. Diese Methode erzeugt in vielen Fällen Teile mit unzureichenden mechanischen Eigenschaften, einem Bedarf an Stützstrukturen und geometrischen Einschränkungen. Daher sind diese Teile aufgrund ihrer Einschränkungen, die durch das Additivherstellungsverfahren gegeben werden, oftmals nicht für industrielle Anwendungen geeignet.

In diesem Projekt werden sowohl die angewandten Materialien als auch der Prozess verbessert, um einen echten 3D-Druck mit hochfesten Materialien zu realisieren. Verbundwerkstoffe aus harten, aber biobasierten Polymeren werden mit langen Fasern (Naturfasern und karbonisierten Fasern) verstärkt, und die resultierenden Materialien werden in Richtung des erwarteten Kraftflusses frei in den Raum gedruckt (vergleiche die Wachstumsstruktur eines Baumes). Dabei kann das anisotrope Verhalten von orientierten Fasern ausgenutzt werden, da deutlich höhere Lasten aufgenommen werden können (was den Anwendungsbereich von 3D-Druckobjekten auf größere Strukturen erweitert und / oder die Verringerung des Materialverbrauchs ermöglicht). Dieser Ansatz erfordert einen Freiform-Oberflächendruck, daher wird das Projekt die Erzeugungsmethode der 5-Achs-Fused Filament Fabrication (FFF, zusätzliche Bewegung der Bauplattform) sowie 6 Achsen (Druckkopf auf Roboterarm) 3D-Druck auf der Grundlage der erwarteten Kraftflussrichtungen der Zielstrukturen. Die Druckstrategie kann entsprechend den Anforderungen der Endanwendung des Teils sowie den anisotropen Eigenschaften der faserverstärkten Polymermatrixsysteme angepasst werden. Die Realisierung von 5-Achsen- und 6-Achs-3D-Druckprozessen kann den Bedarf an Stützmaterial erheblich reduzieren oder ganz vermeiden sowie die geometrische Flexibilität erhöhen.

Zusätzlich ist die Anpassung der vorliegenden FFF-Druckkopf-Designs an die Bedürfnisse von Kompositmaterialien, die mit langen Fasern gefüllt sind, bis zu einer Faserbeladung von 60 bis 70%, Projektziel. Dies wird in Verbindung mit der gedruckten Lastpfadverstärkung die mechanische Leistung der gedruckten Teile stark erhöhen.

Im Laufe dieses Projekts werden sowohl die Materialien als auch das Druckverfahren entwickelt und verbessert, um ein fortschrittliches 3D-Druck-Verfahren zu realisieren, z.B. 5- und 6-Achs-Druck, wobei gleichzeitig faserverstärkte Naturmaterialien verwendet werden.

Dabei kann die Anwendung dieser neuartigen Methoden in Kombination mit dem verstärkten Material dazu beitragen, die Druckprozesszeit zu reduzieren und die Qualität des Endteils in Bezug auf die mechanischen Eigenschaften zu steigern.

Zeitraum

Juli 2017 bis Juni 2020

Fördergeber

FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Maximilian Lackner

PD DI Dr. Maximilian Lackner , MBA

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-8926
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Mohamed Aburaia FHTW

Dr.techn. Mohamed Aburaia, MSc

Head of Competence Center

sLiM - Stadt Wien Call 19

Durch den Wandel unseres Energiesystems ergeben sich besondere Herausforderungen in urbanen Räumen: Erneuerbare dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung einerseits sowie neue technologische Ansätze bei der Energiespeicherung und die Themen Smart Homes oder E-Mobilität andererseits bringen neue Anforderungen mit sich. Damit verbunden sind auch Veränderungen im Alltag der NutzerInnen zu erwarten. Von diesen Veränderungen werden unterschiedliche Personen(gruppen) auf unterschiedliche Weise betroffen sein.

Das übergeordnete Ziel des Projekts sLiM ist es, Kompetenzen aus unterschiedlichen Disziplinen zu bündeln, um vor dem Hintergrund wichtiger Trends in Technik und Gesellschaft ein tieferes Verständnis für das urbane Energiesystem zu entwickeln und konkrete Maßnahmen für dessen Flexibilisierung und nachhaltige Gestaltung für EntscheidungsträgerInnen in der Stadt-, Raum- und Energieplanung abzuleiten.

Um dieses Ziel zu erreichen, beschäftigt sich im Projekt sLiM ein interdisziplinäres Team der FH Technikum Wien, zusammengesetzt aus MitarbeiterInnen der Institute „Erneuerbare Energie“ im Bereich Smart Grid und dezentrale Energiesysteme, „Information Engineering & Security“ im Bereich Mobility und „Informatik“ im Bereich Usability, mit der Entwicklung und Beurteilung von Szenarien, welche ausgehend von aktuellen technologischen und gesellschaftlichen Lösungsansätzen die möglichen Entwicklungen urbaner Energiesysteme bestmöglich abbilden sollen. In die Entwicklung der Szenarien und der Bewertungskriterien werden interdisziplinäre ExpertInnen aus den Bereichen Technik, Stadtplanung, Raumplanung, Energiewirtschaft, Ökologie, Gender und Diversity, Technikfolgenabschätzung, Usability und Soziologie eingebunden.

Die unterschiedlichen Szenarien werden mit dem Ziel entwickelt, den Flexibilisierungsgrad des urbanen Energiesystems mittels verschiedener Ansätze zu erhöhen, und einer anschließenden Bewertung hinsichtlich ihrer Wirkung auf Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt unterzogen.

Die Erkenntnisse daraus bilden die Basis für konkrete Handlungsempfehlungen für EntscheidungsträgerInnen in der Stadt-, Raum- und Energieplanung abzuleiten, und bieten Orientierungswissen für die aktuelle und zukünftige Stadtplanung.

Zeitraum

Juli 2017 bis Juni 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-583
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Alexander Hirschl, BSc

Alexander Hirschl, MSc

Scientific Staff
+43 1 333 40 77-5177
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tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Mann schwarz weiß Icon

Ing. Josef Wagner, BSc

Research & Teaching
Benedikt Salzbrunn

Benedikt Salzbrunn, MSc

Lehrgangsleitung User Experience Management
+43 1 333 40 77-2875
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Play!Science - FFG Talente Regional

Spiele durchwirken immer mehr Bereiche der Gesellschaft (bspw. Persuasive Games) und gewinnen auch in der Forschung sowohl als Methode als auch als Forschungsgegenstand an Bedeutung. Das Projektkonsortium will daher SchülerInnen aller Schulstufen dazu anregen, sich mit dem Thema Spiele vertieft und kritisch auseinanderzusetzen. Im Projekt Play!Science durchlaufen die SchülerInnen in altersadäquaten Workshops verschiedene Bereiche der Forschung und Technologieentwicklung, von Grundlagenforschung zu Spielen über spielerisches Forschen in der Art von Citizen Science Projekten bis zur Entwicklung von Spielen für Computer oder Smartphones. Sie reflektieren über gesellschaftliche Rahmenbedingungen und ihren Umgang mit Spielen und lernen innovative Möglichkeiten wie Virtual Reality Spiele kennen. Es wird darauf geachtet, dass alle Schulfächer einbezogen werden können. 

Das Smartphone ist für Kinder und Jugendliche (insbesondere mit Migrationshintergrund) das wichtigste Identifikations- und Statussymbol. Gleichzeitig nutzen sie nur einen Bruchteil des wissenschaftlich-technischen Potenzials ihrer Smartphones und Computer. Aus unseren Schul-Workshops wissen wir, dass ein Großteil der Mediennutzung im Spielen von Computer-, Konsolen- und Handyspielen besteht. Wir holen die Kinder und Jugendlichen dort ab, wo sie mit viel Kreativität und Einsatz bei der Sache sind. Sie lernen, was unter der Oberfläche von Computerspielen an Naturwissenschaft, Technik, Forschung und Innovation steckt. Auf diese Weise können sie die „Geheimnisse“ der Wissenschaft und Technologieentwicklung entdecken, finden Interesse an einem spannenden technologischen Forschungsfeld und reflektieren zugleich auch kritisch gesellschaftliche und persönliche Auswirkungen. 

Die Ziele des Projekts sind: 

  • Steigerung des Interesses von Kindern und Jugendlichen an FTI
  • Aktive Einbindung der Kinder und Jugendlichen in die Projekte
  • Spezielle Einbindung von SchülerInnen und ForscherInnen mit Migrationshintergrund
  • Vermitteln von Gender-Aspekten im Rahmen von Technologieentwicklung 

Mit einem extra für das Projekt entwickelten altersadäquaten Forschungsspiel erheben SchülerInnen aller Schulstufen in ihrem Umfeld Daten zu Medienkompetenz, Gender und Gewalt in Computer- und Smartphone-Spielen. In Workshops an der FH Technikum Wien experimentieren die Kinder und Jugendlichen mit Virtual Reality und Eye Tracking. In weiteren Workshops erfinden, designen und programmieren sie selbst erfundene Spiele und experimentieren mit Elektronik. In weiteren Workshops reflektieren sie die gesellschaftlichen und persönlichen Folgen von Computerspielen hinsichtlich Geschlechterrollen, Gewalt und Technikfolgen. SchülerInnen der Oberstufe werten mit der Programmiersprache „R“ die Ergebnisse der Datenerhebung zu Spielen aus und halten Referate für die Jüngeren. In 3 schulübergreifenden Fortbildungen lernen die Lehrkräfte die Spieldesign- und –programmierInhalte und können sie danach in sehr unterschiedlichen Fächern einsetzen. Die Eltern erhalten vier mehrsprachige Info-Karten damit sie ihre Kinder möglichst gut unterstützen.

Zeitraum

Mai 2017 bis April 2019

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Computer Science

Projektteam

dolezal dominik

Dominik Dolezal, MSc

Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77-2006
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Sabrina Rubenzer

Sabrina Eckerl, MA

Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77-5180
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Benedikt Salzbrunn

Benedikt Salzbrunn, MSc

Lehrgangsleitung User Experience Management
+43 1 333 40 77-2875
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HdZ2Market - FFG Qualifizierungsnetze

Österreich liegt im Bereich der Entwicklung und Errichtung innovativer, energieeffizienter Gebäude im internationalen Spitzenfeld. Angesichts des steigenden Wohn- und Ressourcenbedarfs, der Erhöhung des Energiebedarfs zur Raumkonditionierung infolge des Klimawandels und steigender Komfortansprüche sind wirtschaftliche, energetische und ökologische Betrachtungen im Hinblick auf die Umsetzung zukunftsfähiger Gebäude von vordergründigem Interesse. Neben Fragen zur wirtschaftlichen und energetischen Effizienz an zukünftige Gebäudelösungen und -konzepte, stellt sich in diesem Zusammenhang vor allem die Frage nach der Ausrichtung der technologischen Basis für zukünftige Gebäude und deren Versorgung bzw. Integration ins Versorgungssystem.

In enger Kooperation mit Unternehmen wird im Rahmen der Qualifizierungsinitiative „HdZ2Market“ die Kompetenzerweiterung und Höherqualifizierung bzw. das Schließen von Qualifizierungslücken des Forschungs- und Innovationspersonals am Markt erfolgreicher Unternehmen im Bereich nachhaltigen Bauens vorangetrieben und vertieft. Zum einen soll die Innovationskraft der teilnehmenden Unternehmen in den adressierten Themenfeldern nachhaltig gestärkt werden.  Zum anderen sollen Inhalte und Erkenntnisse der Qualifizierung so aufbereitet werden, dass sie sowohl einer breiteren Verankerung des Wissens in den Unternehmen als auch der Information einer interessierten Öffentlichkeit dienen können.

Die gewählten Instrumente zur Erreichung der ambitionierten Ziele beinhalten einen Mix an didaktischen Methoden und praxisorientiertem Erfahrungs- und Wissensaustausch vor:

  • Themenworkshops zur Vermittlung von Know-How, Fähigkeiten und Werkzeuge in jeweiligen Gebäudetechnologien, Komponenten und Querschnittsmaterien bzw. Einordnung in einen umfassenderen/gesamtheitlicheren Kontext
  • Fernlehre und Projektarbeiten ermöglichen flexible Anwesenheitszeiten (Präsenz) und gehen dabei mehr auf individuelle (Lern-)Bedürfnisse der TeilnehmerInnen ein
  • Exkursionen zu zukunftsweisenden Gebäuden in Neubau und Sanierung
  • Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit und Wissenstransfer etablieren langfristige Kooperationen von Wissenschaft und Unternehmen über das Projektkonsortium hinaus

Vorrangige Ziele des Qualifizierungsnetzwerks umfassen die Verankerung des Wissens und Erhöhung der Innovationsfähigkeit in den Unternehmen sowie den Aufbau langfristiger Kooperationen sowohl zwischen den teilnehmenden Unternehmen als auch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Anhand etablierter didaktischer Konzepte und zielgruppenorientierter Lernmethoden wird gemeinsam ein Anforderungskatalog an das Gebäude der Zukunft erarbeitet und Studienangebote der ForschungspartnerInnen hinsichtlich aktueller Anforderungen und Kompetenzen aus der Praxis abgestimmt.

Projektpartner

  • FH Burgenland GmbH
  • ÖGUT: Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik
  • 4ward Energy Research GmbH
  • IBO – Österreichisches Institut für Bauen und Ökologie GmbH
  • ATB Becker Green Technologies
  • Nikko Engineering GmbH
  • Nikko PV GmbH
  • MS.GIS Informationssysteme GmbH
  • Sonnenplatz Großschönau
  • Dr. Lunzer Energie und Umwelt eU
  • TBH Ingenieur GmbH
  • Weissenseer Holz-System-Bau GmbH
  • caFM engineering GmbH
  • ATP Sustain GmbH
  • e² engineering GmbH
  • Fronius International GmbH
  • Herz Energietechnik GmbH
  • Vasko+Partner Ingenieure ZT

Zeitraum

April 2017 bis September 2018

Fördergeber

FFG

Institut

Industrial Engineering
Computer Science

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-583
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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SIP 4.0 - Stadt Wien Call 19

Das Projekt ist im Stärkefeld Smart Production angesiedelt. Es beforscht eine essentielle Voraussetzung der intelligenten Produktion: die Sicherheit. Intelligente Produktionskonzepte wie Industrie 4.0, Smart Production (etc.) verändern Arbeitssituationen und damit die Anforderungen an die Sicherheit. Das hat mehrere Ursachen: Einerseits verschmelzen in der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine die Grenzen (Collaborative Robotics), sodass zu klären ist, wie im gleichen Arbeitsraum Sicherheit erreichbar ist. Andererseits ist aufgrund des zunehmenden Softwareanteils in der intelligenten Produktion die Maschinensicherheit immer stärker von der IT-Sicherheit bestimmt. Maschinensicherheit (Safety) und IT-Sicherheit (Security) sind nicht mehr trennbar. Hinzu kommen neue Risiken und die Tatsache, dass sich aufgrund der Vernetzung lokale Risiken u.U. im Maschinennetzwerk exponentiell verstärken.

Aktuelle Sicherheitskonzepte genügen künftigen Anforderungen noch nicht. Kritisch ist insbesondere die fehlende Integration von Safety und Security. Eine wichtige Frage ist z.B., wie man in Sicherheitskonzepten mittels IT-Security die funktionale Safety gewährleisten kann. Da die Entwicklung technischer Standards und Normen hinter dem Tempo der Technologieentwicklung zurückbleibt, fehlen den Unternehmen technische Leitlinien und rechtssichere Regelwerke. Das fehlende Know-how gefährdet heutige und künftige Wettbewerbspositionen.

Hier sind aus Sicht des Innovations- und Wirtschaftsstandorts Wien insbes. die FHs gefordert, dem Arbeitsmarkt hochqualifizierte Fachkräfte zur Verfügung zu stellen. Allerdings entspricht der Erfahrungsstand österreichischer FHs, die sich mit Sicherheit in der Produktion beschäftigen, meist erst dem Stand Industrie 3.0. Insbes. fehlt derzeit die wichtige Integration der Gebiete Safety und Security.

 

Das Projekt analysiert die komplexen Wechselwirkungen von Safety und Security in der Smart Produktion für relevante Gefährdungen in 4 Anwendungsszenarien und entwickelt auf dieser Basis ein integriertes Sicherheitskonzept incl. Umsetzungsleitfaden in die Praxis, das TÜV-Anforderungen an zukunftsfähige, rechtssichere Sicherheit genügt. Dieses Sicherheitskonzept wird in der Digitalen Fabrik der FHTW als Pilotprojekt implementiert, validiert, und vom TÜV Austria zertifiziert; die Digitale Fabrik wird so zum „Living Lab“ für den Wissenstransfer an Unternehmen (insbes. KMUs) und Hochschulen. Anschließend wird in einem Leitprojekt mit einem Wiener Unternehmen die Praxistauglichkeit abgesichert. Das Forschungswissen wird breit in Fachartikeln publiziert und auf Veranstaltungen präsentiert.

Das Projekt ist in den FTI Schwerpunktfeldern IKT und Smart Production der Strategie „Innovatives Wien 2020“ angesiedelt, die Projektziele tragen zu 100% zur Wiener FTI Strategie bei. Die Digitale Fabrik soll zur Lern- und Forschungsplattform für Sicherheitslösungen mit Vordenkercharakter im Bereich Smart Production entwickelt werden, die allen WienerInnen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter (etc.) attraktive Bildungs- und Innovationschancen eröffnet. Das Projekt fördert damit nachhaltig die Zukunfts-fähigkeit der FH Technikum Wien, und stärkt den Standort Wien mit den ansässigen Unternehmen, Hochschulen und weitere Institutionen im Umfeld der intelligenten Produktion.

„Technologiehotspots“ für die Smart Production wie Aspern IQ und die Digitale Fabrik der FHTW sind als FuE-Zentren, Lernstätte, Pilotplattform, Testfeld und Multiplikator gerade für Hochlohnstandorte unverzichtbarer Hebelfaktor im internationalen Wettbewerb. Sicherheit – im Sinne integrierter Safety und Security auf Industrie 4.0 Standard – ist hierfür unverzichtbar und sichert die Zukunftsfähigkeit vorhandene Stärkefelder nachhaltig ab.

Zeitraum

April 2017 bis März 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Computer Science

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Vinzenz Sattinger

DI(FH) Dr. Vinzenz Sattinger

Studiengangsleiter
Cecilia Perroni

Ing. Maria Cecilia Perroni, MSc

Lecturer
+43 1 333 40 77-2879
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Kemajl Stuja

DI Dr. Kemajl Stuja

Lektor
+43 1 333 40 77-3951
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Mann schwarz weiß Icon

Bernhard Kauzinger, BSc

Lektor
+43 1 333 40 77-3957
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GreisslerPlus - FFG Benefit

Die Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs stellt für alle Menschen ein Grundbedürfnis dar. Besonders im ländlichen Raum ist die Versorgung mit diesen Gütern zunehmends schwieriger. Große Warenketten siedeln sich nur in größeren Gemeinden an, kleine lokale NahversorgerInnen können nicht mehr überleben. Besonders für ältere und weniger mobile Menschen gefährdet diese Entwicklung die Versorgung. Gibt es kein Geschäft mehr im Ort, müssen weitere Strecken für den Einkauf zurückgelegt werden – oder der Einkauf gänzlich von jemand anderem übernommen werden. Ältere und mobilitätseingeschränkte Personen verlieren damit die Möglichkeit weiterhin für sich selbst zu sorgen und auch im Alter ein selbständiges und unabhängiges Leben zu führen. Neben der Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs geht gleichzeitig auch die soziale Funktion der lokalen NahversorgerInnen, als Treffpunkt und Austauschmöglichkeit, verloren und ist für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen nicht mehr zugänglich.

In der Kleinregion Schneebergland versucht man derzeit mit dem ETZ-Forschungsprojekt „Active Ageing“ die Möglichkeiten des aktiven Alterns in verschiedenen Lebensbereichen in der Region darzustellen. Teil dieses Projekt ist auch die Erhebung der Nahversorgungsstruktur in den Gemeinden bzw. der Region und sich daraus ergebender Versorgungslücken. Diese ergeben sich insbesondere in den stark dispers verteilten Gemeinden, welche auch von der Altersstruktur tendenziell älter sind. Ziel des Projekts „GreisslerPLUS“ ist es nun, dieser Herausforderung mit einer IKT-Plattform zur Nahversorgung in der Kleinregion Schneebergland entgegen zu kommen und eine funktionsfähige IKT-Plattform zur Verknüpfung von NahversorgerInnen, lokalen ProduzentInnen und KonsumentInnen unter Rücksichtnahme auf lokale/regionale Bedürfnisse und Gegebenheiten zu entwickeln. Kern des Projektes ist eine kooperative Entwicklung, in die einerseits das Konsortium und andererseits KonsumentInnen und lokale AnbieterInnen eingebunden sind. In einem ersten Schritt werden daher Workshops mit den verschiedenen Zielgruppen der Plattform durchgeführt um eine Bedürfnismatrix und einen Kriterienkatalog zu erstellen, der vorgibt, welche Anforderungen potentielle NutzerInnen an die Plattform stellen.

Die technische Umsetzung der IKT-Plattform erfolgt inklusive eines Testbetriebes. Hierfür eine umfassende Prozessbegleitung durch das Projektteam, die den NutzerInnen die Scheu vor neuen Techniken nehmen soll und sie in der Anwendung, insbesondere in den ersten Testphasen, unterstützen kann.

Am Ende des Projekts steht eine marktreife IKT-Plattform zur Verbesserung der Nahversorgung in ländlichen Gebieten mit Fokus auf ältere und mobilitätseingeschränkte Personen inkl. Businessmodell und der Einbindung der lokalen NutzerInnen sowie weiterer lokaler und regionaler Stakeholder.

Presseberichte

"Nahversorgung in Zeiten des Greißlersterbens"

24.03.2017, Der Standard

http://derstandard.at/2000054576363/Nahversorgung-in-Zeiten-des-Greissle...

 

"Die Waren des täglichen Bedarfs"

23.03.2017, total regional

http://www.tips.at/zeitung-epaper/?ausgabe=tips-wiener-neustadt-land&id=...

 

"Nahversorgt im Schneebergland"

06.03.2017, Bezirksblätter Wiener Neustadt

https://www.meinbezirk.at/wiener-neustadt/wirtschaft/nahversorgt-im-schn...

Projektpartner

RaumRegionMensch (http://www.raumregionmensch.at)

FH Technikum Wien (http://www.technikum-wien.at/)

LEADER-Region NÖ Süd, gemeinnütziger Verein zur Regionalentwicklung (http://www.leader-noe-sued.at/)

OPESTRA (http://www.opestra.com/)

Zeitraum

Januar 2017 bis Dezember 2018

Fördergeber

FFG - Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Computer Science

Projektteam

Harald Wahl

FH-Prof. DI Dr.techn. Harald Wahl

Program Director
+43 1 333 40 77-2549
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Lukas Rohatsch

Lukas Rohatsch, MSc

Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77 - 4330
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SmallWindPower@Home - FFG Stadt der Zukunft

Ausgangssituation, Problematik und Motivation

Speziell unter der Prämisse eine versorgungssichere, nachhaltige und resiliente urbane Energieversorgung sicher zu stellen, die nicht ausschließlich auf Energieerzeugung aus dem Umland angewiesen ist, gilt es die vorhandenen Energieressourcen in der Stadt bestmöglich zu nutzen. Neben der Photovoltaik stellt die Kleinwindkraft eine der wenigen Möglichkeiten dar, auch in dicht bebauten Gebieten sowie im städtischen Umfeld umweltfreundlich elektrische Energie zu erzeugen und somit die Ziele der neuen EU-Gebäuderichtlinie, mit der Forderung nach „nearly zero energy“ Gebäuden, zu erreichen. Gemeinsam mit dem immer stärker werdenden Wunsch nach privater Energieautonomie führt dieser Umstand dazu, dass Kleinwindenergieanlagen (KWEA) vermehrt auch in den Fokus privater Haushalte rücken und zunehmend auch in dicht besiedelten Gebieten bzw. im Stadtgebiet auf oder in unmittelbarer Nähe zu Ein- und Mehrfamilienhäusern errichtet werden. Mangels Erfahrungswerten wird jedoch dabei oftmals der Einfluss der Umgebung auf die Performance der Anlage vernachlässigt. Geringe Erträge bzw. häufige Störungen und Defekte sind unter anderem die Folgen dieser Planungsfehler. Darüber hinaus müssen auch sicherheitstechnische Aspekte sowie die unmittelbaren Auswirkungen der KWEA (z. B. Schall, Infra- und Körperschall, Vibrationen, Schwingungen) auf das Gebäude, dessen BewohnerInnen sowie die bewohnte Umgebung berücksichtigt werden, um eine Beeinflussung der Lebensqualität zu vermeiden.

Ziele und Innovationsgehalt

Um diese Aspekte bei zukünftigen Planungen berücksichtigen zu können, bedarf es einer umfassenden messtechnischen Evaluierung. Im Zuge des geplanten Projekts werden daher 3 am Markt verfügbare KWEA unterschiedlicher Technologie (Savonius Vertikalläufer, Darrieus-Helix Vertikalläufer, 2-Blatt Horizontalläufer) auf einem Gebäude montiert und unter Berücksichtigung verschiedener Dachaufbauten im Praxisbetrieb messtechnisch untersucht. Dabei werden primär folgende Ziele verfolgt:

  • Evaluierung der Auswirkungen von komplexen Hindernissen (Wohngebäude mit unterschiedlichen Dachaufbauten) auf die Strömung sowie auf die Anströmung von gebäudemontierten KWEA unter realen Betriebs- und Umgebungsbedingungen
  • Messtechnische Evaluierung der Auswirkungen unterschiedlicher, dachmontierter KWEA auf deren Performance (Ertrag, Lebensdauer,...) sowie auf das Gebäude, dessen BewohnerInnen und die unmittelbare Umgebung hinsichtlich Schall, Infraschall und Körperschall, Vibrationen und Schwingungen sowie sicherheitstechnischer Aspekte

Um diese Ziele zu erreichen, wird im Energieforschungspark Lichtenegg ein Gebäudenachbau mit variablem Dachaufbau (Flachdach, Giebeldach) errichtet. Während sich bisher durchgeführte Untersuchungen auf Simulationen bzw. Modellmessungen im Windkanal beschränken, bietet diese Infrastruktur die Möglichkeit KWEA unter realen Umgebungsbedingungen direkt auf einem Gebäude zu vermessen und die Auswirkung gebäudemontierter KWEA messtechnisch zu erfassen. Dazu werden im Betrieb

  • die Strömungsverhältnisse rund um das Gebäude (Windgeschwindigkeit, -richtung und -beschleunigung, Turbulenzintensität und -frequenz),
  • Ertrag und ausgewählte Betriebsparameter der KWEA (z. B Leistung, Drehzahl,…),
  • Vibrationen und Schwingungen an der KWEA sowie im/am Gebäude,
  • Schall und Infraschall in unmittelbarer Umgebung sowie Körperschall im Gebäude

erfasst. Im Sinne einer gesamtheitlichen Betrachtung werden die Messergebnisse mit einer Technikfolgenabschätzung (Lebenszyklusanalyse, Wirtschaftlichkeitsbewertung, Auswirkungen auf Betroffene,…) ergänzt.

Angestrebte Ergebnisse und Erkenntnisse

Auf Basis der gewonnen Mess- und Erfahrungswerte werden ein Kriterienkatalog für die Umsetzung von KWEA in dicht bebauten und bewohnten Gebieten auf oder in unmittelbarer Umgebung von Wohngebäuden sowie ein Anforderungskatalog für die Prüfung/Zertifizierung von gebäudemontierten KWEA erarbeitet. Um die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, werden diese in einem Leitfaden für die Errichtung und den Betrieb von gebäudemontierten KWEA zusammengefasst und online sowie in gedruckter Form veröffentlicht. 

Projektpartner

  • Energiewerkstatt Verein
  • Solvento energy consulting gmbH
  • Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
  • Sensenwerk Sonnleithner GmbH

Zeitraum

Januar 2017 bis Dezember 2020

Fördergeber

BMViT

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-583
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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Mauro Peppoloni

Mauro Peppoloni, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77 - 559
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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eNDUSTRIE 4.0 - FFG Qualifizierungsnetze

Die Digitalisierung wird Prozesse, Strukturen und Technologien in Unternehmen verändern –ebenso werden sich die Rollen, Aufgaben und Arbeitsweisen der Mitarbeiter_innen wandeln. Die „neuen“ Hebel für Effizienzsteigerung und unternehmerischen Erfolg liegen in immer intelligenteren Sensoren, die über das Internet of Things (IoT) miteinander kommunizieren und ihre Services anbieten. Leistungsfähige Algorithmen zur Analyse der resultierenden Daten ermöglichen eine immer gezieltere Ansteuerung einzelner Komponenten und versprechen enorme Leistungspotentiale, Flexibilitätsgewinne und Energieersparnisse. Prozesse können besser gesteuert werden, Energie kann effizienter genutzt werden, mit Big Data Analysen wird die Planung präziser, Losgrößen kleiner und Unternehmen können auf dieser Basis neue Services und Geschäftsmodelle entwickeln.

Diese digitale Transformation stellt produzierende Unternehmen jedoch auch vor immense Herausforderungen. Um zukünftige Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 besser antizipieren und neue, innovative Produkte und Dienstleistungen fördern zu können, bedarf es in den Unternehmen einer umfassenden und spezialisierten Kompetenzvertiefung in Industrie 4.0 Themengebieten.

Die TU Wien entwickelt deshalb gemeinsam mit der FH Technikum Wien, der Donau-Universität Krems sowie weiteren wissenschaftlichen PartnerInnen in Zusammenarbeit mit engagierten Unternehmen, eine zukunftsorientierte und maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahme. Im Zuge des gegenständlichen Qualifizierungsnetzes „eNDUSTRIE 4.0“ werden gemeinsam mit den UnternehmenspartnerInnen stark nachgefragte, zukunftsrelevante Themen identifiziert und in vorläufig 23 ganztägigen interdisziplinären Kerncurricula-Workshops bearbeitet.

Dabei werden insbesondere folgende Schwerpunkte adressiert, bei denen horizontal durchlässige Learning Outcomes und breite Kompetenzvermittlung im Vordergrund stehen: Digitalisierung, Smart Manufacturing, Automation und kollaborative Robotik; Energieeffizienz in der Produktion, ressourcenschonender Lebenszyklus und Kreislaufmanagement; Innovationsstrategien, Geschäftsmodelle und Design von digitalen Produkten; oder interdisziplinäre Querschnittsthemen wie Sicherheit in Sensornetzen, Chancengleichheit oder Rapid Prototyping.

Die didaktischen Methoden umfassen dabei unter anderem dialogorientierte Impulsvorträge, Gruppendiskussionen, technische live Demonstrationen von Best Practice Ideen zum Lernen durch Begreifen, Projektarbeiten in Kleingruppen, geführte Exkursionen zu themenrelevanten Vorzeigebetrieben und Laborübungen, einen geplanten Hands-on Hackathon, sowie einen moderierten Ideenmarktplatz als Vernetzungsevent.

Die angestrebten Ergebnisse beinhalten eine Erhöhung der Forschungs‐, Entwicklungs‐ und Innovationskompetenz in den beteiligten Unternehmen durch teilnehmende Know-How- TrägerInnen, sowie einen erfolgreichen Beitrag zur nachhaltigen Etablierung von branchenrelevantem, innovativem Wissen und neuen Kooperationen. Aus dem Grenzgebiet zu Tschechien konnten vier Unternehmen gewonnen werden um sich für dieses zukunftsrelevante Thema zu qualifizieren. Gerade für diese Region sind Know-How Gewinn, Innovation und Vernetzung wesentliche Faktoren um den unternehmerischen Erfolg sicher zu stellen. Die Unternehmen profitieren durch diese Initiative durch Wettbewerbsvorteil und Nutzung der vorhandenen Synergien.

Projektpartner

  • TU Wien, ICT
  • Donau Universität Krems, Zentrum für Integrierte Sensorsysteme
  • Microtronics Engineering GmbH
  • ATB Becker GmbH
  • Ella AG
  • RMTH GmbH
  • SEC Consult Unternehmensberatung GmbH
  • nxtControl GmbH
  • Scharf Automation GmbH
  • Kapsch Components GmbH & Co. KG
  • BECOM Electronics GmbH
  • 3F Solar Technologies GmbH
  • Kubator GmbH
  • AVL List GmbH
  • Fresnex GmbH

Zeitraum

Oktober 2016 bis März 2018

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering
Computer Science

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-583
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Benedikt Salzbrunn

Benedikt Salzbrunn, MSc

Lehrgangsleitung User Experience Management
+43 1 333 40 77-2875
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INNOVATE - Stadt Wien Call 19

eHealth und mHealth Lösungen stehen rund um die Welt ganz oben auf der Agenda von Strategien zur Verbesserung und Effizienzsteigerung der Gesundheitsversorgung. Österreich befindet sich in Europa momentan mit an der Spitze. Innovationen sind in diesem Bereich auch in nächster Zukunft hochgradig notwendig um bestehende Entwicklungen und Technologien breit nutzbar zu machen, um neue Ansätze zu finden und den Vorsprung zu halten und auszubauen. Die Einstiegshürden sind jedoch sehr hoch. In der Praxis zeigen sich wesentliche Herausforderungen für die Umsetzung innovativer Ideen: interoperable Integration von Gesamtsystemen, die Umsetzung von Security und Privacy oder die Bereitstellung von geeigneten Test-, Simulations- und Präsentationsumgebungen.

In dem gegenständlichen Projekt soll daher an der FH Technikum Wien ein Innovation Lab für Medizintechnik und eHealth umgesetzt werden. Das Lab bietet eine einfach nutzbare technologische Basis, auf der datenschutzkonforme, einfach bedienbare Lösungen auch ohne hochrangiges Spezialwissen entwickelt werden können. Das Test- und Demonstrationslabor senkt die technologische Einstiegsschwelle für Entwicklungsteams und macht innovative Produkte für alle angreifbar und erlebbar. Das Lab demonstriert auch strukturierte Innovationsprozesse, ausgehend von den BenutzerInnenanforderungen bis zur Implementierung von Systemen.

Das Innovation Lab ermöglicht es, die Wissensgesellschaft der Zukunft aktiv mitzugestalten, In dieser Umgebung können Studierende, JungforscherInnen aber auch Unternehmen selbst innovative Anwendungen und Lösungen erforschen und bestehende Lösungen erweitern und verbessern. Für die Wirtschaft kann die entwickelte technologische Basis die Einstiegshürde für die Implementierung zukünftiger innovativer neuer (mobiler) eHealth Produkte für Österreich und den Weltmarkt wesentlich senken.

 

Zeitraum

September 2016 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Life Science Engineering
Computer Science

Projektteam

frohner matthias

Matthias Frohner, PhD, MSc

Research & Development
+43 1 333 40 77-354
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Philipp Urbauer

FH-Prof. Philipp Urbauer, PhD MSc

Research Coordinator “Data-Driven, Smart & Secure Systems"
+43 1 333 40 77-2485
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Birgit Pohn

DI (FH) Birgit Pohn, MSc

Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77-2930
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mense alexander

FH-Prof. DI Alexander Mense

Fakultätsleitung
+43 1 333 40 77-2535
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dolezal dominik

Dominik Dolezal, MSc

Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77-2006
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SC_Mikroquartiere - FFG Stadt der Zukunft

Das Projekt SC_Mikroquartiere zeigt Möglichkeiten der Stadtplanung für eine quartiersweise Entwicklung hin zu einer Low-Carbon City mit hoher Lebensqualität und guter Resilienz unter Berücksichtigung vorhandener und geplanter Gebäude, Infrastruktur und Nutzung. Das zentrale Element ist die Modellierung von Stadtstrukturen auf Mikroquartiersebene, die genetisch Stadtquartier- und Objekteigenschaften enthält.

Zu den Kernergebnissen zählen (i) Smart City Indikatoren für Mikro- und Stadtquartiere und deren Bezug auf Detailebene (Gebäude, Einzeltechnologien, öffentliche Räume), (ii) Modelle und eine Handlungsanleitung für energieoptimierte Mikroquartiere in Bezug auf Nachverdichtung, Energieeffizienz, Erneuerbare Energie, deren Speicherung, Energienetze und der Qualität der öffentlichen Räume, und (iii) eine kompakte Darstellung der Ergebnisse auf Mikroquartiersebene für Stadtplanung, AnwohnerInnen, Politik, Projektentwicklung etc..

Die Wissensverbreitung und Integration von Stakeholder-Meinungen via Blog und Weiterbildungskonzept hat einen Schwerpunkt im Projekt. 

Zeitraum

September 2016 bis August 2018

Fördergeber

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Thomas Zelger

DI Thomas Zelger

Stadt Wien Stiftungsprofessor für energieeffiziente und nutzerInnenfreundliche Gebäude und Stadtquartiere
+43 1 333 40 77-5663
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Simon Schneider, MSs

Simon Schneider, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77-6530
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SignalTissue - Stadt Wien Call 18

Die Ziele des Projekts umfassen die Sicherung  als auch die Vertiefung der bereits bestehenden Kompetenzen im Bereich Bioreaktoren und Stoßwelle. Außerdem sollen diese Kompetenzen mit den neuen Bereichen Biomaterialien und Signaltransduktion erweitert werden. Damit kann die Gewebebildung und -regeneration einerseits genauer verstanden sowie gezielt gesteuert werden und andererseits auch für technische Lösungen besser nutzbar gemacht werden. Die produktive Forschungsarbeit und die aufgebauten nationalen und internationalen Kooperationen tragen zur Sichtbarkeit Wiens als F&E Standort für Tissue Engineering und Regenerative Medizin bei, liefern topaktuelle Inhalte für die Lehre in dem berufsbegleitenden Master-Studiengang Tissue Engineering and Regenerative Medicine und dem Bachelor-Studiengang Biomedical Engineering und sichern somit den hohen Stellenwert der FH Technikum Wien als Ausbildungsstandort für exzellente Fachkräfte im Tissue Engineering.

Zeitraum

September 2016 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Life Science Engineering

Projektteam

Anna Weihs

Anna Weihs, PhD

Projektleitung SignalTissue
+43 1 333 40 77-5347
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Elisabeth Simböck FHTW

Mag. Dr. Elisabeth Simböck

Kompetenzteam SignalTissue
+43 1 333 40 77 - 5115
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Carina Hromada FHTW

Carina Hromada, BSc

Junior Researcher SignalTissue
+43 1 333 40 77-8658
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smart(D)ER - FFG Innovationslehrveranstaltung

Ausgangssituation, Motivation und Thematik 

Sinkende Preise und attraktive Förderungen, in Verbindung mit dem wachsenden Wunsch privater Haushalte und Gewerbebetriebe nach Energieautonomie, aber auch die Klimaziele der EU sowie die neue EU Gebäuderichtlinie treiben eine Entwicklung an, die dezentrale erneuerbare Erzeugungstechnologien zunehmend zu einer Massenanwendung werden lassen. Immer mehr private Haushalte und Gewerbebetriebe nutzen Photovoltaikanlagen und kleine Windkraftanlagen um ihren eigenen Strom zu erzeugen, immer öfter auch in Kombination mit Batteriespeichersystemen. Waren es bisher primär aufdachmontierte bzw. freistehende PV Anlagen, die zur Energieerzeugung in besiedelten Gebieten genutzt wurden, rücken mittlerweile auch bauwerksintegrierte PV-Anlagen (BIPV) sowie Klein- und Microwindenergieanlagen (KWEA) immer stärker in den Fokus privater Haushalte und Gewerbebetriebe. Auch in Österreich beschäftigen sich mehr und mehr Klein- und Mittelunternehmen mit diesen Technologien und decken von der Entwicklung, über die Produktion, dem Systemdesign, bis hin zur fachgerechten Montage die gesamte Bandbreite der Wertschöpfungskette ab. Um zukünftige Entwicklungen in diesen Bereichen besser antizipieren und neue, innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln zu können, bedarf es in den Unternehmen jedoch einer umfassenden und spezialisierten Kompetenzvertiefung in relevanten Themengebieten.

Qualifizierungsziele und Methoden zur Zielerreichung

Mangels verfügbarer Aus- und Weiterbildungsangebote entwickelt die FH Technikum Wien gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology sowie weiteren wissenschaftlichen PartnerInnen und DrittleisterInnen sowie in Zusammenarbeit mit den 15 beteiligten Unternehmen (davon 13 KUs) eine zukunftsorientierte und maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahme im Bereich dezentraler erneuerbarer Energieerzeugung mit Schwerpunkt Bauwerksintegrierte PV und Kleinwindkraft. Die vorrangigen Ziele dieser Qualifizierungsmaßnahme sind die Erhöhung der Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationskompetenz in den beteiligten Unternehmen sowie die Erarbeitung und nachhaltige Etablierung von neuem, innovativem Wissen und neuen Kooperationen (Vernetzung). Um diese Ziele zu erreichen, sind unter anderem folgende didaktische Konzepte und Methoden geplant:

  • themenspezifische Workshops zur interaktiven/dialogorientierten Erarbeitung von für die UnternehmenspartnerInnen relevanten Inhalten in den adressierten Themenfeldern
  • Projektworkshops und Transferprojekte um innovative Ideen bzw. individuelle Themenstellungen aus den Unternehmen aufgreifen und die Inhalte der Qualifizierung in den Unternehmen stärker und breiter verankern zu können
  • Laborübungen und Exkursionen um den TeilnehmerInnen einen Einblick in die Praxis zu ermöglichen bzw. Inhalte praxisnah vermitteln zu können
  • Fernlehre und Projektarbeiten um die individuellen Rahmenbedingungen der UnternehmensparterInnen zu berücksichtigen
  • Teilnahme an und Organisation von Veranstaltungen und Vernetzungsaktivitäten sowie Öffentlichkeitsarbeit zur Vernetzung von Wissenschaft und Unternehmen über das Projektkonsortium hinaus

Angestrebte Erkenntnisse und Ergebnisse

Die entwickelte Qualifizierungsmaßname trägt entscheidend dazu bei, die vorhandene Qualifizierungslücke in den adressierten Themenfeldern zu schließen. Über die Erhöhung der Kompetenz und des Engagements der teilnehmenden MitarbeiterInnen wird die Innovationskraft der teilnehmenden Unternehmen in den adressierten Themenfeldern nachhaltig gestärkt. Sämtliche Unterlagen und Ergebnisse des Innovationslehrgangs stehen am Ende der Maßnahme schriftlich aufbereitet zur Verfügung. Ein adaptiertes, zeitlich deutlich kompakteres Aus- und Weiterbildungskonzept, das die wesentlichen Inhalte und Ergebnisse beinhaltet, wird erarbeitet. Die Zusammenarbeit der KonsortialpartnerInnen wird über das Projektende hinaus fortgesetzt (z. B. durch gemeinsam initiierte F&E Projekte bzw. in Form einer Arbeitsgruppe oder Technologieplattform). Ergebnisse und Erkenntnisse fließen in das bestehende (universitäre) Aus- und Weiterbildungsangebot an der FH Technikum Wien bzw. bei den wissenschaftlichen PartnerInnen ein.

Projektpartner

  • Austrian Institute of Technology GmbH
  • Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
  • Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik
  • AEE Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NÖ-Wien
  • ATB Becker
  • Nikko Engineering GmbH
  • Crystalsol GmbH
  • Mischtechnik Hoffmann & Partner GmbH
  • Schachner Wind GmbH
  • Energieagentur der Regionen
  • Sunplugged – Solare Energiesysteme GmbH
  • Energiewerkstatt Verein
  • ALLESWIRDGUT ARCHITEKTUR ZT GMBH
  • oekostrom Produktions GmbH
  • Solvento energy consulting gmbh
  • STRABAG SE
  • Telereal Telekommunikationsanlagen GmbH
  • Sensenwerk Sonnleithner Gesellschaft m.b.H.
  • Rheinberg ZT GmbH

Zeitraum

September 2016 bis August 2020

Fördergeber

Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-583
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Mauro Peppoloni

Mauro Peppoloni, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77 - 559
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tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Benedikt Salzbrunn

Benedikt Salzbrunn, MSc

Lehrgangsleitung User Experience Management
+43 1 333 40 77-2875
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ToRaDes - Toolbox for Rapid Design of Smart Homes and Assistive Technologies

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:
embsys.technikum-wien.at

Zeitraum

September 2016 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Embedded Systems & Cyber-Physical Systems

Projektteam

Christoph Veigl

DI Christoph Veigl

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77-5060
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Benjamin Aigner FHTW

Benjamin Aigner, MSc

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77-7024
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PersonalFilmAssistant

Intelligentes Assistenzsystem zur Videoerstellung auf Mobilgeräten

Moderne Mobilgeräte wie Smartphones ermöglichen es Laien heute auf einfache Weise qualitativ hochwertige Fotos zu erstellen. Neben dem technologischen Fortschritt bei der Bildsensorik führte vor allem das Integrieren von benutzerunterstützenden Analyse- und Korrekturtechniken (z.B. automatische Belichtung und Gesichtserkennung) zu deutlichen Verbesserungen der Fotoqualität. Im Gegensatz zur Einzelbildaufnahme ist das Erstellen von qualitativ hochwertigen Videos für AmateuranwenderInnen immer noch sehr anspruchsvoll, da zumeist kein filmtechnisches Fachwissen vorhanden ist.

Dieses Projekt – eine Kooperation des Unternehmens emotion3D, spezialisiert auf Softwareentwicklung und Bildverarbeitung (z. B. für 3D Vision Systeme) für die Filmproduktion und Post-Produktion, mit der Forschungsgruppe für Image and Video Analysis & Synthesis der TU Wien und ExpertInnen bezüglich User-Centered Design der Technikum Wien GmbH - zielt auf die Entwicklung von Algorithmen und deren Umsetzung in Softwarewerkzeugen zur Unterstützung der BenutzerInnen bei der Videoaufnahme auf Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablets ab. Dabei werden den BenutzerInnen Vorschläge in Form von für Laien verständlichen Regieanweisungen für die Umsetzung eines Videoclips gemacht (d. h. Storyboardbasiertes Aufnahmekonzept) und dann bei der Aufnahme Feedback bzw. Verbesserungsvorschläge geliefert.

Die technische Realisierung des PersonalFilmAssistant erfolgt durch geeignete Videoverarbeitungsalgorithmen, welche Low-Level Informationen wie Objektbewegungen in der Szene extrahieren, um nach einem anschließenden Domain-Transfer auf die Expertenebene der Regieanweisungen einen Abgleich mit den ursprünglichen Vorgaben durchzuführen und Empfehlungen bzgl. Verbesserungen abzugeben.

Zeitraum

Juli 2016 bis Dezember 2018

Fördergeber

Wirtschaftsagentur Wien - Call „Users in Focus“

Institut

Computer Science

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Benedikt Salzbrunn

Benedikt Salzbrunn, MSc

Lehrgangsleitung User Experience Management
+43 1 333 40 77-2875
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EA PVPS Task 15

Bauwerksintegrierte Photovoltaik (BIPV) ist eines der Zukunftsfelder in der Photovoltaik, welches Energietechnik, Bauingenieurswesen und Architektur zu einem Element zusammenführt. Der IEA-PVPS Task 15 fokussiert sich auf die internationale Vernetzung und gemeinsame Forschung in dieser Technologiesparte um:

  • den Übergang von Prototypen und Demonstratoren zu marktfähigen Produkten zu beschleunigen
  • neue Geschäftsfelder und Geschäftsmodelle zu identifizieren
  • die vielseitigen technischen und ästhetischen Potentiale in Ausführung und Anwendung der BIPV zu demonstrieren
  • Ansätze zur internationalen BIPV Standardisierung zu entwickeln und umzusetzen
  • Nachhaltigkeitsaspekte zu betrachten und Umweltbewertungsmethoden für BIPV zu entwickeln
  • Projektdatenbanken zu erstellen und einer breiten Öffentlichkeit zugängig zu machen
  • gemeinsame Disseminierungsmöglichkeiten zu nützen

 

Die BIPV wird oft als WegbereiterIn zum Erreichen neuer Gebäudestandards wie zum Beispiel den von der EU im Rahmen der Energy Performance of Buildings Directive (EPBD) geforderten „Nearly Zero Energy Buildings“ oder zur Deckung des steigenden Energiebedarfs genannt. Um somit der Notwendigkeit nachzukommen, international abgestimmte Kommunikation und Forschung im Gebiet der BIPV zu ermöglichen, wurde im Rahmen des Photovoltaic Power System Programs (PVPS) der Internationalen Energieagentur (IEA) ein eigener Task zum Thema „Acceleration of BIPV“ ins Leben gerufen. Dieser Task behandelt Schwerpunktthemen zur BIPV um eine national und international erhöhte Marktdurchdringung zu ermöglichen.

So bestehen derzeit zum Beispiel noch klare bürokratische Barrieren, wie zum Beispiel das auch in Österreich noch immer nicht gelöste Problem der Einspeisung und Eigenverbrauchsnutzung vor Ort gewonnener Energie durch BewohnerInnen/BesitzerInnen von Wohnungen in Mehrparteienhäusern oder das Fehlen klarer Ansätze zur Normierung bzw. Standardisierung in der BIPV. Deshalb werden im Task 15 neue Geschäftsmodelle entwickelt und eine Vereinheitlichung der BIPV-Normen auf internationaler Ebene vorangetrieben. Zwar wird der BIPV seit Jahren ein hohes Wachstum vorausgesagt, der Durchbruch vom experimentellen Nischenprodukt zum standardisierten Commodity-Produkt lässt aber weiter auf sich warten. Genau in diesem Punkt will der neu geschaffene IEA Task 15 ansetzen, um den Übergang der BIPV von einzelnen Demonstrationsobjekten zu einer hohen Akzeptanz, technischen Marktreife und in der Folge einer hohen Marktdurchdringung zu erreichen bzw. zu beschleunigen. 

So wird ein Schwerpunkt der österreichischen Teilnahme und zusätzlichen Forschung im Task 15 auf die Darstellung der Langzeitbeständigkeit, Leistungsstabilität und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der BIPV gelegt. Das Aufzeigen der Diversität der Produkte in Erscheinung (Farbe, Form, Größe, …) und Anwendungsbereich (als Fassadenelement, Dachabdeckung, Verschattungselement, Lärmschutzwand, …) kann die Wahrnehmung und Akzeptanz von BIPV bei den diversen Stakeholdern stark verbessern.

Die Nutzung erneuerbarer Energieträger wird oft per se als nachhaltig betrachtet. Argumentiert wird dies mit der Stärkung regionaler Wirtschaftsräume, Ressourcenschonung, Umweltentlastung oder neuen Perspektiven für den primären, sekundären oder auch tertiären Sektor. Ob bzw. wie nachhaltig der Einsatz erneuerbarer Energien tatsächlich ist, hängt jedoch von einer Vielzahl von Faktoren ab. Methoden zur Umweltbewertung sind für Photovoltaik bereits in Entwicklung und werden im Rahmen des Tasks 15 unter Miteinbeziehung der Gebäudekomponenten für BIPV weiterentwickelt und adaptiert.

Mit dem Konsortium, bestehend aus der Technikum Wien GmbH, ERTEX Solar, Austrian Institute of Technology (AIT), OFI - Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik, Austria Solar Innovation Center (ASIC) und JOANNEUM RESEARCH sind wichtige Akteure aus den Ingenieurwissenschaften, der Produktentwicklung und erneuerbaren Energien kombiniert. Mit diesem aggregierten Wissen ist eine hochqualitative österreichische Beteiligung im „IEA PVPS Task 15 – Acceleration of BIPV“ mit folgender, fokussierter Ausrichtung und Forschung möglich:

  • Implementierung von maßgeschneiderten und anwendbaren BIPV-Lösungen zur integralen Planung
  • Kombination von ökologischen und ökonomischen Vorteilen
  • Erarbeitung von soliden Geschäftsmodellen und Richtlinien
  • Kombination von elektrotechnischem, materialtechnischem und konstruktivem Ingenieurswissen

Projektpartner

  • OFI, Austrian Research Institute for Chemistry and Technology, Wien, Österreich
  • AIT, Austrian Institute of Technology GmbH, Energy Department, Wien, Österreich
  • JOANNEUM RESEARCH, 8160 Weiz, Österreich
  • ASIC, Austrian Solar Innovation Center, Wels, Österreich
  • ERTEX Solartechnik GmbH

Zeitraum

Juni 2016 bis Juni 2019

Fördergeber

BMViT
Klima- und Energiefonds

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Illich Peter FHTW

Peter Illich, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77-577
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MBS+

Ausgangssituation, Problematik und Motivation

Innerhalb von nur 2 Jahren wurden in Österreich und Deutschland über 11.000 Solarstromspeicher gefördert und installiert. Investitionsförderungen, in Verbindung mit dem immer stärker werdenden Wunsch nach privater Energieautonomie, treiben eine Entwicklung an, die Kleinspeicher zu einer Massenanwendung werden lässt. Der netz- bzw. systemdienliche Nutzen dieser Speicher ist derzeit jedoch noch sehr gering. Gerade unter dem Aspekt einer öffentlichen Förderung erscheint es daher volkswirtschaftlich sinnvoll, diese Speicher in einem definierten Umfang auch für systemdienliche Zwecke nutzen zu dürfen. Vor allem die Nutzung dieser Solarstromspeicher zum Ausgleich von Fahrplanabweichungen durch Bilanzgruppenverantwortliche oder BetreiberInnen von fluktuierenden Erzeugungsanlagen (z. B. Windparks) stellt einen volkswirtschaftlich interessanten, vielversprechenden Anwendungsfall dar.

Ziele und Innovationsgehalt

Das Sondierungsprojekt zielt darauf ab, ein Konzept für ein dezentral organisiertes Batteriespeicher-Netzwerk zu entwickeln, um öffentlich geförderte Solarstromspeicher in Haushalten zum Ausgleich von Fahrplanabweichungen in Bilanzgruppen – aber auch für andere netz- und systemdienliche Anwendungen - außerhalb der bestehenden Marktmechanismen nutzen zu können. Neben einer Potenzialabschätzung für diesen Anwendungsfall werden im Rahmen der geplanten Sondierung mögliche Aus- und Rückwirkungen auf die Bilanzgruppe – insbesondere auf den weiteren Fahrplan - evaluiert. Darüber hinaus werden vorhandene technische, ökonomische, rechtliche und regulatorische Problemstellungen diskutiert und Lösungsvorschläge dafür erarbeitet. Vorbereitend für die geplante Umsetzung eines solchen Speichernetzwerkes in einem Folgeprojekt werden unterschiedliche dezentral organisierte Softwaresysteme (z. B. Agentensysteme) evaluiert, um den Aufwand für Umsetzung und Betrieb zu minimieren.

Angestrebte Ergebnisse und Erkenntnisse

Im Rahmen des Projekts werden primär die folgenden Fragestellungen beantwortet und darauf aufbauend ein Konzept für ein dezentral organisiertes Kleinspeicher-Netzwerk zum Ausgleich von Fahrplanabweichungen in einer Bilanzgruppe erarbeitet:

  • Welches Potenzial kann durch die Nutzung dezentraler Solarstromspeicher (in unterschiedlichen Ausbaustufen) erschlossen werden? Ist eine Umsetzung aus gesamtwirtschaftlicher Sicht sinnvoll?
  • Wie wirkt sich der Einsatz dezentraler Solarstromspeicher zum Ausgleich von Fahrplanabweichungen in der Folge auf eben diesen Fahrplan aus? Wie können diese Aus- bzw. Rückwirkungen so gering wie möglich gehalten werden?
  • Wann bzw. in welchem Ausmaß dürfen externe Zugriffe auf einen Solarstromspeicher erfolgen? Wie wirken sich diese zusätzlichen Zugriffe auf die Lebensdauer dieser Solarstromspeicher aus?
  • Welche finanziellen Auswirkungen für den/die SpeicherbetreiberIn sind zu erwarten? Wie hoch ist die Akzeptanz bzw. Bereitschaft der SpeicherbetreiberInnen externe Zugriffe zuzulassen? Sind neben einer (erhöhten) Förderung noch weitere Anreize notwendig und wenn ja in welcher Form und Höhe?
  • Welche Methoden und Softwaresysteme eignen sich am besten, um ein solches aufeinander abgestimmtes Kleinspeichernetzwerk kostengünstig und mit geringem operativem Aufwand zu modellieren und zu implementieren?
  • Welche technischen, gesellschaftlichen, rechtlichen und regulatorischen Unklarheiten bzw. Barrieren verhindern aus heutiger Sicht eine Umsetzung und wie können diese zukünftig beseitigt werden?

Projektpartner

  • TU Wien EEG
  • Software Competence Center Hagenberg GmbH
  • ms.GIS informationssysteme gmbh
  • Schrack Technik Energie GmbH
  • neovoltaic AG
  • Fronius International GmbH
  • Energie Burgenland 

Zeitraum

Juni 2016 bis Mai 2017

Fördergeber

Klima- und Energiefonds

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-583
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Mauro Peppoloni

Mauro Peppoloni, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77 - 559
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smart(D)ER - Entwicklung eines dezentral organisierten Kleinspeicher-Netzwerks zum Ausgleich von Fahrplanabweichungen

Ausgangssituation, Motivation und Thematik

Sinkende Preise und attraktive Förderungen, in Verbindung mit dem wachsenden Wunsch privater Haushalte und Gewerbebetriebe nach Energieautonomie, aber auch die Klimaziele der EU sowie die neue EU Gebäuderichtlinie treiben eine Entwicklung an, die dezentrale erneuerbare Erzeugungstechnologien zunehmend zu einer Massenanwendung werden lassen. Immer mehr private Haushalte und Gewerbebetriebe nutzen Photovoltaikanlagen und kleine Windkraftanlagen um ihren eigenen Strom zu erzeugen, immer öfter auch in Kombination mit Batteriespeichersystemen. Waren es bisher primär aufdachmontierte bzw. freistehende PV Anlagen, die zur Energieerzeugung in besiedelten Gebieten genutzt wurden, rücken mittlerweile auch bauwerksintegrierte PV-Anlagen (BIPV) sowie Klein- und Microwindenergieanlagen (KWEA) immer stärker in den Fokus privater Haushalte und Gewerbebetriebe. Auch in Österreich beschäftigen sich mehr und mehr Klein- und Mittelunternehmen mit diesen Technologien und decken von der Entwicklung, über die Produktion, dem Systemdesign, bis hin zur fachgerechten Montage die gesamte Bandbreite der Wertschöpfungskette ab. Um zukünftige Entwicklungen in diesen Bereichen besser antizipieren und neue, innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln zu können, bedarf es in den Unternehmen jedoch einer umfassenden und spezialisierten Kompetenzvertiefung in relevanten Themengebieten. 

Qualifizierungsziele und Methoden zur Zielerreichung

Mangels verfügbarer Aus- und Weiterbildungsangebote entwickelt die FH Technikum Wien gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology sowie weiteren wissenschaftlichen PartnerInnen und DrittleisterInnen sowie in Zusammenarbeit mit den 15 beteiligten Unternehmen (davon 13 KUs) eine zukunftsorientierte und maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahme im Bereich dezentraler erneuerbarer Energieerzeugung mit Schwerpunkt Bauwerksintegrierte PV und Kleinwindkraft. Die vorrangigen Ziele dieser Qualifizierungsmaßnahme sind die Erhöhung der Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationskompetenz in den beteiligten Unternehmen sowie die Erarbeitung und nachhaltige Etablierung von neuem, innovativem Wissen und neuen Kooperationen (Vernetzung). Um diese Ziele zu erreichen, sind unter anderem folgende didaktische Konzepte und Methoden geplant:

  • themenspezifische Workshops zur interaktiven/dialogorientierten Erarbeitung von für die UnternehmenspartnerInnen relevanten Inhalten in den adressierten Themenfeldern
  • Projektworkshops und Transferprojekte um innovative Ideen bzw. individuelle Themenstellungen aus den Unternehmen aufgreifen und die Inhalte der Qualifizierung in den Unternehmen stärker und breiter verankern zu können
  • Laborübungen und Exkursionen um den TeilnehmerInnen einen Einblick in die Praxis zu ermöglichen bzw. Inhalte praxisnah vermitteln zu können
  • Fernlehre und Projektarbeiten um die individuellen Rahmenbedingungen der UnternehmensparterInnen zu berücksichtigen
  • Teilnahme an und Organisation von Veranstaltungen und Vernetzungsaktivitäten sowie Öffentlichkeitsarbeit zur Vernetzung von Wissenschaft und Unternehmen über das Projektkonsortium hinaus

Angestrebte Erkenntnisse und Ergebnisse

Die entwickelte Qualifizierungsmaßname trägt entscheidend dazu bei, die vorhandene Qualifizierungslücke in den adressierten Themenfeldern zu schließen. Über die Erhöhung der Kompetenz und des Engagements der teilnehmenden MitarbeiterInnen wird die Innovationskraft der teilnehmenden Unternehmen in den adressierten Themenfeldern nachhaltig gestärkt. Sämtliche Unterlagen und Ergebnisse des Innovationslehrgangs stehen am Ende der Maßnahme schriftlich aufbereitet zur Verfügung. Ein adaptiertes, zeitlich deutlich kompakteres Aus- und Weiterbildungskonzept, das die wesentlichen Inhalte und Ergebnisse beinhaltet, wird erarbeitet. Die Zusammenarbeit der KonsortialpartnerInnen wird über das Projektende hinaus fortgesetzt (z. B. durch gemeinsam initiierte F&E Projekte bzw. in Form einer Arbeitsgruppe oder Technologieplattform). Ergebnisse und Erkenntnisse fließen in das bestehende (universitäre) Aus- und Weiterbildungsangebot an der FH Technikum Wien bzw. bei den wissenschaftlichen PartnerInnen ein.

Projektpartner

  • Austrian Institute of Technology GmbH
  • Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
  • Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik
  • AEE Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NÖ-Wien
  • ATB Becker
  • Nikko Engineering GmbH
  • Crystalsol GmbH
  • Mischtechnik Hoffmann & Partner GmbH
  • Schachner Wind GmbH
  • Energieagentur der Regionen
  • Sunplugged – Solare Energiesysteme GmbH
  • Energiewerkstatt Verein
  • ALLESWIRDGUT ARCHITEKTUR ZT GMBH
  • oekostrom Produktions GmbH
  • Solvento energy consulting gmbh
  • STRABAG SE
  • Telereal Telekommunikationsanlagen GmbH
  • Sensenwerk Sonnleithner Gesellschaft m.b.H.
  • Rheinberg ZT GmbH

Zeitraum

Juni 2016 bis Mai 2017

Fördergeber

Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Mauro Peppoloni

Mauro Peppoloni, MSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
+43 1 333 40 77 - 559
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Benedikt Salzbrunn

Benedikt Salzbrunn, MSc

Lehrgangsleitung User Experience Management
+43 1 333 40 77-2875
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Gebäude und Stadtquartiere

Die Forderung der neuen EU Gebäuderichtlinie nach „Nearly Zero-Energy Buildings“ bis 2020 benötigt eine grundlegende Neuausrichtung der Lehre im Thema der Gebäude- und Stadtquartiere. Neben der Energieversorgung betrifft dies auch die gesamte Frage der Nachhaltigkeit von Gebäuden, d.h. Materialeinsatz, Wohnkomfort, Baubiologie und –ökologie. Zudem ist die NutzerInnenperspektive unter Gender- und Diversity-Aspekten bislang nur wenig in den alltäglichen Gebäude-Planungsprozess eingebunden.

Projektziele

Die FH Technikum Wien möchte

  • die neuen Ansätze der Planung, Optimierung, Umsetzung und Bewertung von Gebäuden und Stadtquartieren praxisnahe und auf aktuellen Forschungsstandard in der Lehre verankern. Grundlegend neu daran ist, dass zukunftsfähige Gebäude Bauteile für die Energiegewinnung und –speicherung nutzen und den Energieverbrauch an das erneuerbare Anbot vor Ort anpassen.
  • Die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden von der Rohstoffgewinnung, Errichtung über Betrieb, Recycling und Entsorgung inklusive der entstehenden Lebenszykluskosten als Basis einer umfassenden Bewertung und Optimierung von Gebäuden heranziehen.
  • NutzerInnenkomfort und AnwenderInnenfreundlichkeit aus Gender Mainstreaming und Diversity - Perspektive als zentrale Eigenschaften von zukunftsfähigen Gebäuden verstanden wissen und zukünftig praxisnahe in Forschung und Lehre einbinden.
  • vor allem in den Bereichen Komfort-Elastizität, Usability, dynamische Simulation von Gebäuden, Anlagen und Stadtquartieren und Lebenszyklusanalysen von Quartieren anwendungsnahe Forschung betreiben und deren Ergebnisse aufbereitet in die Lehre einbinden.

Projektinhalt, Ergebnisse

  • Leuchtturmgebäude und –Stadtquartiere werden detailliert in Energieeffizienz, Komfort, Usability, Gender Mainstreaming (GM) und Diversity Management (DM), Lebenszyklusanalyse (LCA) und -kosten (LCC) über alle Planungsphasen und den realen Betrieb aufbereitet und über das gesamte Curriculum in Lehrveranstaltungen, Übungen, Praktika und Bachelor/Masterarbeiten integriert.
  • Innovative technische und planerische Entwicklungen für Energiegewinnung und Speicherung in Gebäudeteilen, die Integration von erneuerbaren Energietechnologien in den Gebäudekonstruktionen und die Verortung des Gebäudes in Energienetzen (Strom/Wärme/Kälte) werden durch eine konsequent dynamische Modellierung und Integration von Simulationsprogrammen in einem in sich stimmigen SimulationsKit zusammengefasst und optimiert.
  • Die nachhaltige Wirkung von Energieeffizienzmaßnahmen wird durch die Einbeziehung der NutzerInnen möglich: NutzerInnen-Komfort, Usability/AnwenderInnenfreundlichkeit in Gender/Diversity-Perspektive werden als zentrale Anforderung beim Gebäudedesign und im Gebäudebetrieb in Lehre und Forschung etabliert. Ökobilanzen von Baustoffen, Gebäudetechniksystemen und Infrastrukturen im Quartiersbereich werden im Rahmen von Lebenszyklusanalysen (LCA) von Gebäuden und Stadtquartieren systematisch integriert.

Die unterschiedlichen Perspektiven Energieeffizienz – Komfort – Usability in GM und DM-Perspektive – LCA und LCC werden durch umfangreiche Kooperationen mit ExpertInnen, Betroffenen und FH-intern mehrstufig in die Lehre und Forschung eingebunden.

Zeitraum

März 2016 bis Februar 2021

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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IES Austria

Interoperabilität ist ein wesentlicher Baustein für das Gelingen der Energiewende und trägt zum Investitionsschutz sowohl auf Seiten der Anwender, als auch der Hersteller bei. Die genormte Verwendung technischer Standards für Schnittstellen und Kommunikationsprotokolle ist ein zentrales Erfordernis einer kosteneffizienten Systemintegration. Nahtlose Interoperabilität im Smart Grid ist besonders wichtig, da der Wandel zu Smart Grids schrittweise stattfindet und neue Komponenten in ein existierendes Gesamtsystem integriert werden müssen. Ein Beispiel eines Kommunikationsstandards in der Energietechnik ist der IEC 61850, der aufgrund seiner Flexibilität nur durch eine normierte Anwendung zu Interoperabilität führen kann. Das Ziel des Projektes IES ist die Entwicklung einer modularen Prozesskette zur Erreichung von Interoperabilität im Smart Grid, beginnend mit der Auswahl von Anwendungsfällen und Standards für die Realisierung, Spezifikation einer normierten Anwendung dieser Standards als Interoperabilitätsprofile, deren Umsetzung und schließend mit einer Demonstration der Prozesse und der Interoperabilitätstests.

Als Grundlage für das Projekt dienen die Standards der CEN-CENELEC-ETSI Smart Grid Coordination Group (SGCG/M490) und für die Interoperabilität die Methodik der IHE (Integrating the Healthcare Enterprise, www.ihe.net), die sich bereits seit vielen Jahren bewährt hat. Im Gesundheitswesen etablierte die IHE ein Verfahren zur kooperativen Entwicklung von Interoperabilitätsprofilen zur Umsetzung definierter Anwendungsfälle. Diese Profile verweisen auf ausgewählte "Basis Normen", die die vollständigen technischen Spezifikationen festlegen, um alle Fragen der Interoperabilität (z.B. Datenformate, Protokolle, Semantik, Sicherheitsmethoden) abzudecken. Das "European Interoperability Framework (EIF) for European public services " empfiehlt die "Formalisierung von Kooperationsvereinbarungen in Interoperabilitätsvereinbarungen", um die rechtliche, organisatorische, semantische und technische Interoperabilität zu gewährleisten. Mit dem EIF und IHE-Prozess entstand eine Methodik, um die Interoperabilität technischer Lösungen zu bewerten und zu testen. Die Notwendigkeit von Interoperabilität ist auch im Rahmen des Mandates M490/SGAM identifiziert worden. Die wichtigste Innovation in diesem Projekt ist die branchenübergreifende Übertragung des vorhandenen Wissens der Projektpartner, z.B. bezüglich der Profilerstellung und der Testumgebung, auf die Smart-Grid-Domäne. Die geplante Entwicklung der Methodik von Interoperabilitätstests wird in einer Demonstration gezeigt, um die Interoperabilität auf verschiedenen Ebenen zu testen. Beispielsweise werden Syntax und Semantik, aber auch Engineering, Laufzeit und Archivierungszwecke überprüft.

Eine breite Anwendbarkeit und Akzeptanz von Testsystemen sorgt dafür, dass in Zukunft in Smart Grid Systemen die notwendige Interoperabilität gewährleistet ist. Das Ergebnis des Projekts ist ein detailliertes, dokumentiertes Verfahren zur normierten Verwendung von Standards im Smart Grid. Die Beschreibung der Prozesse und die praktische Umsetzung erfolgt herstellerneutral, um die langfristige Interoperabilität und Akzeptanz im Energiebereich zu gewährleisten. Das transparente Verfahren und die offene Zugänglichkeit der Datenbank für technische Spezifikationen und Profile garantieren den Technologieanbietern interoperabler Produkte und Dienstleistungen nachhaltigen Investitionsschutz. Auf diese Weise wird die Interoperabilität zunehmenden Wettbewerb für bessere Produkte auf vorgegebenem Sicherheitsniveau mit sinkenden Preisen schaffen.

ProjektleiterIn

Technologieplattform Smart Grids Austria

Auflistung der weiteren Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen

  • Tiani Spirit GmbH, AT
  • FH Technikum Wien, AT
  • Sprecher Automation, AT
  • AICO EDV-Beratung GmbH, AT
  • OFFIS, D

Zeitraum

März 2016 bis Mai 2019

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Stefan Sauermann

FH-Prof. DI Dr. Stefan Sauermann

Program Director Medical Engineering & eHealth
+43 1 333 40 77-2555
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SPIN.OFF

Angesichts des fortschreitenden Klimawandels ist die Entwicklung resilienter Städte und Stadtteile mit hoher Ressourcen- und Energieeffizienz und der verstärkten Nutzung von Erzeugungstechnologien auf Basis erneuerbarer Energieträger ein zentrales Anliegen. Ein wichtiger Baustein ist dabei die die Energieversorgung durch lokal verfügbare Energieträger wie Windkraft oder Photovoltaik. Fluktuierende Erzeugungsanlagen stellen Energie jedoch nicht bedarfsgerecht zur Verfügung. Dieser Umstand führt dazu, dass Energie gespeichert oder der Verbrauch an die Erzeugung (Demand Side Management) angepasst werden muss.

Bisher gibt es jedoch gerade in gewerblichen oder öffentlichen Gebäuden wenig Erfahrungen hinsichtlich der Integration sowie dem Betrieb von Batteriespeicher. Daher wird im vorliegenden Projektvorhaben ein Zink-Bromid Redox Flow Batteriespeicher in die Tech2Base, ein in Planung befindliches Bürogebäude im 21ten Wiener Gemeindebezirk, integriert. Anhand dieser Demonstrationsanlage sollen Fragen, die bei der Integration und dem Betrieb von Batteriespeichern in gewerblichen oder öffentlichen Gebäuden auftreten, beantwortet werden.

Ein wichtiger Aspekt dabei ist die integrative Planung. Die steigende Komplexität der Haustechnik verlangt eine immer intensivere Abstimmung der einzelnen Gewerke. Daher wird in Abstimmung mit allen Beteiligten ein elektrotechnisches und architektonisches Konzept zur Integration eines Batteriespeichers erarbeitet. Parallel dazu werden technische, rechtliche und regulative Hemmschwellen und Barrieren identifiziert. Als Ergebnis wird ein Informationsblatt für Gebäudeplaner erstellt.

Neben der elektrotechnischen Integration ist auch die Einbindung des Batteriespeichers in das Energiemanagement des Gebäudes ein wichtiger Faktor. Um ein bestmögliches Zusammenspiel aller Komponenten sowie einen flexiblen und bedarfsorientierten Betrieb zu ermöglichen, wird ein selbstlernendes Energiemanagementsystem entwickelt. Primär werden dabei eine hohe Eigenverbrauchsdeckung sowie die Glättung von Lastspitzen angestrebt. Dazu wird ein selbstlernendes künstliches neuronales Netzwerk zur Prognose des Verbrauchs entwickelt. Gemeinsam mit der Strahlungsprognose und weiterer Einflussfaktoren kann darauf aufbauend der bestmögliche Lade- und Entladefahrplan für das Batteriesystem ermittelt werden.

Trotz hoher Versorgungsqualität und –sicherheit soll das Batteriesystem auch einen Inselbetrieb ermöglichen, um im Falle einer Störung oder eines Netzausfalls einen Notbetrieb aufrecht halten zu können. In der Praxis herrscht allerdings noch große Unklarheit darüber, ob die Funktionalität der elektrotechnischen Schutzeinrichtungen weiterhin in vollem Ausmaß gegeben ist. Um dies zu überprüfen, wird eine Versuchsreihe im Hybrid Energy Lab durchgeführt.

Eine eineinhalb jährige Betriebs- und Monitoringphase ermöglicht es neue Erfahrungen und Erkenntnisse über den Einsatz von Batteriespeichersystemen in gewerblichen oder öffentlichen Gebäuden zu gewinnen sowie die Funktionsweise des Energiemanagers und der gewählten Batterietechnologie zu überprüfen und zu optimieren. Im Zuge dieser Monitoringphase erfolgt eine ergänzende Bewertung der Umweltwirkungen. Dazu wird eine Lebenszyklusanalyse des Zink-Bromid-Redox-Flow Speichers durchgeführt und mit anderen Technologien verglichen.

Am Ende der Monitoringphase erfolgt eine Befragung der MieterInnen bzw. der GebäudenutzerInnen, um die Akzeptanz von Batteriespeichern am Arbeitsplatz einschätzen zu können. Um das Bewusstsein sowie die Sichtbarkeit des Batteriespeichers zu erhöhen, erfolgt dazu eine Visualisierung des Batteriesystems im Eingangsbereich des Gebäudes.

Projektpartner

  • TU Wien
  • ATB Becker e.U.
  • Blue.Sky Energy GmbH

 

Zeitraum

Januar 2016 bis August 2018

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft - FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Karl Knöbl

DI Karl Knöbl, MSc

+43 1 333 40 77-2048
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Infinity - Climate sensitive long-time reliability of photovoltaics

Die nahezu unbegrenzte und vollständig kostenlose Verfügbarkeit von Sonnenenergie macht die Photovoltaik nach wie vor zu einer der attraktivsten Form der erneuerbaren Energieerzeugung. PV ist kostengünstig und kann weit verbreitet genutzt werden. Daher zählt sie zu den Schlüsselfaktoren für den von der EU geplanten Anteil der erneuerbaren Energien auf 20% der Gesamtenergieerzeugung bis zum Jahr 2020.

Das rapide Wachstum des Markts für Photovoltaikmodule in den letzten Jahren hat aktuell zu einem enormen Preisverfall und einer Konsolidierung der Industrie geführt. Die aktuelle Situation ist geprägt vom Wettbewerb bestehender Technologien und globaler Produktionsstandorte (Europa und Amerika vs. Asien). Nichtsdestotrotz wächst der Markt nach wie vor stetig, besonders in klimatisch-sensiblen Regionen mit hoher Solareinstrahlung. Die prognostizierten Wachstumsraten liegen bei mehr als 10% bis 2020. Die nachhaltige Sicherung der technologischen Führerschaft in Europa bedarf allerdings umfangreicher Investitionen in neue technologische Lösungen und Herstellungsverfahren. Die wesentlichen Herausforderungen sind dabei: eine effizientere Verwendung der Material- und Energieressourcen bei der Herstellung von PV Modulen und die Entwicklung von neuen und innovativen Produktlösungen, die für unterschiedliche Klimabedingungen optimiert sind, um neue Märkte erschließen zu können. Das Leitprojekt INFINITY wird sich diesen Herausforderungen stellen und innovative Komponenten und PV-Module für den Betrieb in unterschiedlichen Umgebungsbedingungen und Lastprofile für aufstrebende Märkte konzipieren.

Die Innovationen sollen langfristig in globalen Wachstumsmärkten etabliert und unter Realbedingungen evaluiert werden. Außerdem werden für einen effizienten Betrieb von PV-Systemen, die in unterschiedlichen Klimazonen (z.B. gemäßigt, Wüste, tropisch, alpin) installiert sind, technisch und ökonomisch angepasste, und standortabhängige Richtlinien für das Monitoring und die Wartung entwickelt. Das vorliegende Projekt konzentriert sich darauf, die Grundlagen für wettbewerbsfähige, innovative Produkte zu schaffen, wie etwa klima-angepasste Materialien und PV-Module, die flexibel und kurzfristig an definierte Nutzungsbedingungen angepasst werden können.

INFINITY wird in enger Kooperation von 5 wissenschaftlichen und 8 Industriepartnern abgewickelt. Das Konsortium deckt alle Aspekte entlang der Wertschöpfungskette ab, von PV-Materialien und Komponenten über die Modulfertigung bis zur Installation und Wartung von PV-Kraftwerken. Die beteiligten Forschungsinstitute bringen ihr wissenschaftliche Exzellenz und Analysekompetenz ein, um Fehlerquellen zu finden und innovative Lösungen für unterschiedliche Klimazonen und regionale Eigenheiten, wie etwa instabile Stromnetze zu entwickeln. Die Firmenpartner werden die Erkenntnisse in erfolgreiche Innovationen für die globalen Märkte umsetzen. Die Optimierung von Qualität und Ertrag bei PV-Materialien, -Komponenten und -Modulen, die in Europa produziert werden, könnten ein Schlüsselkriterium werden, um die technologische Führerschaft europäischer PV-Produkte zu unterstreichen - in klarer Unterscheidung zu den lediglich kostenoptimierten Standardprodukten asiatischer Mitbewerber.

Das Projekt INFINITY wird grundlegend dazu beitragen, dass Österreich eine Vorreiterrolle in definierten Bereichen der PV Industrie einnimmt und neue Chancen für die Schaffung von Arbeitsplätzen in Forschung und Industrie eröffnet, in einem Bereich, der in der 1. Hälfte des 21. Jahrhunderts weiterhin von weltweiter Bedeutung sein wird.

Projektpartner

  • CTR Carinthian Tech Research AG
  • AIT Austrian Institute of Technology GmbH (A)
  • ENcome Energy Performance GmbH (A)
  • FH Technikum Wien (A)
  • Fronius International GmbH (A)
  • Infineon Technologies Austria AG (A)
  • Isovoltaic AG (A)
  • Kioto Photovoltaics GmbH (A)
  • OFI Technologie & Innovation GmbH (A)
  • PCCL Polymer Competence Center Leoben GmbH (A)
  • Polytec PT GmbH (D)
  • PVI GmbH (A)
  • PVSV e.U. (A)
  • Tyco Electronics Austria GmbH (A)
  • Ulbrich of Austria GmbH (A)

Zeitraum

November 2015 bis Oktober 2018

Fördergeber

Klima- und Energiefonds - Energieforschungsprogramm

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Karl Knöbl

DI Karl Knöbl, MSc

+43 1 333 40 77-2048
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iPlat - Innovative Plattformen für gemischte Hardware/Software-Systeme (Kompetenzteam Lehre)

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:

embsys.technikum-wien.at

Zeitraum

November 2015 bis Oktober 2018

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Embedded Systems & Cyber-Physical Systems

Projektteam

Roland Höller

DI Roland Höller

Research & Development, Lektor
+43-1-3334077-299
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Peter Rössler

FH-Prof. DI Dr. Peter Rössler

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-6977
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KiTSmart

Bevölkerungswachstum und eine steigende Urbanisierung, die einhergehenden steigenden Mobilitätsbedürfnisse, die Notwendigkeit für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Energie und die Senkung von CO2 Emissionen werden in den nächsten Jahren die bestimmenden Themen im urbanen Bereich darstellen. Intelligente Technologien, basierend auf Informationstechnologien, leisten einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung dieser Herausforderungen. Durch eine umfassende und qualitativ hochwertige Ausbildung können ExpertInnen ausgebildet werden, die Lösungen planen und umsetzen können.

Das übergeordnete Ziel des Projekts besteht darin, ein Stadt Wien Kompetenzteam für Lehre zum Schwerpunktthema Intelligente Technologien in Smart Cities aufzubauen und nachhaltig an der FH Technikum Wien zu verankern. Das Team wird aus Vollzeitkräften gebildet, bestehend aus einer fachlich exzellenten TeamleiterIn und zwei Nachwuchskräften. Damit soll einerseits der Mittelbau gestärkt werden und das Angebot hochwertiger Qualifizierungsmöglichkeiten in den für die Wirtschaft besonders relevanten Zukunftsbranchen (IKT für Smart Mobility und Smart Energy) verbessert werden.

Das Team wird Kompetenzen aufbauen, um konkrete Lehrveranstaltungen unter Berücksichtigung von Gender und Diversity-Richtlinien umzusetzen und basierend auf Erkenntnisse der Smart Cities Berufsfeldanalyse einen berufsintegrierten (dualen) Master Studiengang Smart Cities auszuarbeiten. In die finale Entwicklung des Studiengangs fließen einerseits speziell Gender Erfahrungen ein, um das technische Studium für Frauen interessanter zu machen, andererseits werden Diversity Aspekte eine tragende Rolle spielen. Nachhaltig kann dadurch das Angebot an qualitativ hochwertig ausgebildeten Fachkräften in dem Zukunftsthema Smart Cities gesichert werden.

Zeitraum

November 2015 bis Oktober 2018

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Computer Science

Forschungsschwerpunkt

Secure Services, eHealth & Mobility

Projektteam

Olaverri Monreal Cristina FHTW

Dr. Christina Olaverri Monreal, MA

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77-8090
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Mathias Ballner

Mathias Ballner, MSc

PD Short Cycle Programs App- and Web-Development
+43 1 333 40 77-230
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Kossak Bernhard FHTW

Bernhard Kossak, MSc

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77 584
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DEM4BiPV: Development of innovative educational material for building-integrated photovoltaics

Building-integrated photovoltaics (BIPV) are photovoltaic elements that are used to replace conventional building materials in parts of the building envelope (roof, or facades). They are increasingly being incorporated into the construction of new buildings as a principal or ancillary source of electrical power, rather than added on later, although existing buildings may be retrofitted with similar technology. The advantage of integrated PVs over more common non-integrated systems is that the initial cost can be offset by reducing the amount spent on building materials and labour that would normally be used to construct the part of the building that the BIPV modules replace. These advantages make BIPV one of the fastest growing segments of the photovoltaic industry forecasted to add 4.6 GW of new capacity by 2017 globally (Pike Research, August 2012).

BIPV is sometimes the optimal method of installing renewable energy systems in urban, built-up areas where undeveloped land is both scarce and expensive and in fact a wide variety of BIPV systems are available in today's markets. In both new projects and renovations, BIPV is proving to be an effective building energy technology in residential, commercial, industrial, and institutional buildings and structures. It is generally expected that in the next century, photovoltaics will be able to contribute substantially to the mainstream power production, and that through their widespread commercialization, BIPV systems will become the backbone of the zero energy building (ZEB) European target for 2020.

Despite technical promise, social barriers to widespread use have been identified (conservative culture of the building industry and integration with high-density urban design) and in fact, there is a notable disparity between the progress made in terms of the technology and the knowledge and skills of the professionals (architects, engineers, designers, planners) who are ultimately responsible for the integration of BIPV systems. PV can be included in building projects only if the professionals involved in the development have sufficient knowledge about PV technologies and appropriate design tools to assist them. High level of knowledge and skills is required for successful BIPV systems planning since the projects realized in the past show that a successful BIPV system designing is based heavily on technical knowledge and competences. Poorly designed systems usually have to be redesigned or repaired, consequently swelling maintenance costs and lowering system efficiency rate.

The general objective of HEIs is to provide high quality education utilizing modern learning methods. In particular for engineering departments, learning has to be in line with the needs of the industry and the new trends (such as renewable sources of energy, sustainability and PV for example). Meeting the needs of the EU industry in general and the local industry in particular and forging sustainable relationships with the industry are important issues. For the industry the objective is to be competitive and help enhance their presence on the market in the field of BIPV. An important aspect is skilled staff with up to date knowledge, something which this project is aiming at. For other partners & stakeholders their objective is o help enhance knowledge in the field and keep up to date with the technology and adoption of it.

In an increasingly globalised and knowledge-based economy, Europe is in need of a well-skilled workforce to compete in terms of productivity, quality, and innovation. The proposed project is fully aligned with the EU’s commitment “to contribute to the development of quality education by encouraging cooperation between Member States, through actions such as promoting the mobility of citizens, designing joint study programmes, establishing networks, exchanging information or teaching languages of the European Union” (Art. 165 of the Treaty on the Functioning of the European Union).

Dem4BiPV is based on the principle of European cooperation through which innovative educational material utilizing ICTs will emerge on the topic of BIPV, which is of crucial importance for the future development and penetration of the PV market in Europe with a potential significant contribution in meeting Europe’s energy challenges. Education and training are crucial for both economic and social progress, and aligning skills with labour market needs plays a key role in this. This project has been designed and structured so as to meet the real needs of the PV market and and contributes positively to EU benchmarks for 2020 in relation to education. It also indirectly tackles fast-rising youth unemployment, as it places emphasis on delivering the right skills for employment in the BIPV industry and increasing the efficiency of higher education in the field of sustainable energy and on working collaboratively with all relevant stakeholders.

Zeitraum

September 2015 bis August 2018

Fördergeber

This project is funded by the KA2 Strategic Partnerships for higher education programme of Erasmus+ under contract 2015-1-NL01-KA203-008882.

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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DIScoVER – Stiftungsprofessur der Stadt Wien

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:

embsys.technikum-wien.at

Zeitraum

September 2015 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Embedded Systems & Cyber-Physical Systems

Projektteam

Wenzl Matthias

DI Mag. Matthias Wenzl

Research & Development, Lektor
+43-1-3334077-3407
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eLearning Stiftungsprofessur

Die eLearning Stiftungsprofessur leistet durch die FH-weite Implementierung einer nachhaltigen eLearning Strategie einen wesentlichen Beitrag zur Flexibilisierung berufsfördernder Studienformen. eDidaktische Methoden und eLearning Tools werden systematisiert, um diese anschließend FH-weit auf alle Studienformen auszurollen. Zusätzlich trägt die Implementierung neuer Blended Learning Studienformen zur Ermöglichung zusätzlicher Flexibilität Studierender berufsfördernder Studiengänge bei. Die Qualitätssicherung und -steigerung der MitarbeiterInnen-Kompetenz wird durch Schulungen zum Einsatz eDidaktischer Methoden und eLearning Tools, sowie zu Gender Mainstreaming und Diversity Management generiert und durch ein zu entwickelndes Qualifikationsprogramm deren Effizienz nachweisbar. Die Online Plattform der eLearning Stiftungsprofessur wird den stetigen Informations- und Wissenstransfer unterstützen.

Die eLearning Stiftungsprofessur verfolgt dabei die anschließend angeführten sechs Projektziele:

  1. Aufbau von Umsetzungsteams und Entwicklung von Kooperationsmodellen zur Umsetzung der FH-weiten eLearning Strategie.
  2. Implementierung von Maßnahmen zum Informationsaustausch und Wissenstransfer im eLearning (Informationsveranstaltungen, Publikationen, Online Plattform)
  3. Systematisierung des Einsatzes von eDidaktischen Lehr-/ Lernmethoden, eLearning Tools und des eSupports (Entwicklung eLearning Toolbox und eDidaktisch Methodenpool, sowie Implementierung im eDidaktik Forum im Forum Hochschuldidaktik („DicFo“))
  4. Implementierung neuer curricularer Modellvarianten für zukünftige BB-Studien
  5. Personalentwicklung durch Förderung der eDidaktik- und eLearning Tool-Kompetenz mittels Schulungs- und Qualifikationsmaßnahmen und dem Qualifikationsprogramm „eQUAL“
  6. Evaluierung der implementierten eLearning Strategie und entwickelten eLearning Elemente und Modelle

Die Projektergebnisse stellen sich demnach wie folgt dar:

  • Eine FH-weite zentrale eLearning Servicestelle, welche die fachhochschulweite eLearning Strategie implementiert und weiterentwickelt, Weiterbildungsmaßnahmen im eLearning durchführt, eLearning Produkte und Prozesse implementiert, den fachhochschulweiten Informations- und Wissensaustausch zur eLearning Strategie fördert und eine zentrale Anlaufstelle als Service- und Beratungsstelle im eLearning darstellt.
  • Einen vielfältigen eDidaktik Methodenpool, sowie die eLearning Toolbox
  • Die Implementierung von Modellen zur Flexibilisierung des Blended Learning Einsatzes
  • Einen umfassenden Weiterbildungskatalog für MitarbeiterInnen und Studierende in berufsfördernden Studiengängen
  • Das Qualifikationsprogramm „eQUAL“, welches die Qualifizierung erworbener Kenntnisse und Fähigkeiten im Zuge der Weiterbildung ermöglicht
  • Implementierte Plattformen zur Präsentation der eLearning Strategie, sowie zum Informations- und Kommunikationsaustausch im eLearning Bereich
  • Evaluationsergebnisse zur Qualität didaktisch eingesetzter Methoden, technischer Implementierungen von didaktischen Vorgehensweisen (eLearning Toolbox), sowie neuer curricularer Modelle

Zeitraum

September 2015 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Entrepreneurship & Communications

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Daniela Waller

Daniela Waller, MSc

Hochschullektorin
+43 1 333 40 77 - 397
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Mentoring Projekt BMVIT

SchülerInnen benötigen Orientierung, Information und Impulse – beispielsweise welche vorwissenschaftlichen Arbeiten möglich sind. (Peer) Mentoring hat sich als vielversprechender Ansatz der individualisierten Heranführung an künftige Herausforderungen durch „Erfahrenere“ herausgestellt. Wir gehen davon aus, dass das Interesse an „gesellschaftlich relevanten Themenstellungen“ gemeinsam mit Fachhochschulen und StudentInnen als Peers gesteigert werden kann und wollen exemplarisch für den Mobilitätsbereich diese Unterstützung erproben.

Dieser Workshop soll VertreterInnen aus Schulen, Fachhochschulen/Universitäten und Unternehmen in Austausch treten lassen. Gemeinsam sollen Vorstellungen für einen verbesserten Informationsfluss zu Ausbildungsmöglichkeiten und vorwissenschaftlichen Arbeiten gesammelt werden.

Wie gelingt es nun SchülerInnen zu „vorwissenschaftlichen Arbeiten“ zu motivieren und auch während Ihrer Arbeit fachkundig zu unterstützen?

Wie soll eine e-Mentoring Plattform, die beispielsweise Themen aus dem Mobilitätsbereich anbietet, aussehen?

Projektpartner

Zeitraum

September 2015 bis August 2016

Fördergeber

Bundesministerium für Verkehr, Infrastruktur und Technologie

Institut

Computer Science

Forschungsschwerpunkt

Secure Services, eHealth & Mobility

Projektteam

Harald Wahl

FH-Prof. DI Dr.techn. Harald Wahl

Studiengangsleitung Informatik
+43 1 333 40 77-2549
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Shape-PV – The shape of BIPV to come: Concept

Ausgangslage:

Entsprechend der EU Gebäuderichtlinie 2010 für energieeffiziente Gebäude (EPBD) sind die EU-Mitgliedsstaaten aufgefordert, den Anteil an energieeffizienten Gebäuden zu steigern und Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz von renovierten Gebäuden zu stellen. Die Lücken zwischen geplanten Vorhaben und der konkreten Umsetzung der Direktive kann nur unter Berücksichtigung aller für Gebäude geeigneten Formen von erneuerbaren Energien geschlossen werden. Bauwerks-integrierte Photovoltaik (BIPV) ist eine wesentliche Form der Stromgewinnung, die anwendbar ist.

Ziele und Methodik:

Im vorliegenden Projekt wird ein Screening der vorhandenen technischen Lösungen für die energetische Bilanz von Gebäuden in Österreich durchgeführt. Weiters werden Aspekte des Gebäude-Engineerings und der Bauphysik, sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die verschiedenen architektonischen Perioden analysiert und Barrieren aufgezeigt. Ein Screening über eine Energieeffizienzanalyse unter Berücksichtigung regionaler Aspekte und genereller österreichischen Bedingungen wird durchgeführt. Das Konzept umfasst sowohl technische als auch wirtschaftliche Punkte in einer Reihe von Untersuchungen und Experteneinschätzungen (Anpassung architektonischer und technischer Anforderungen, PV-Systemaspekte). Methodisch werden Recherche, Workshops und Experteninterviews durchgeführt.

Das Konsortium ist ein multi-disziplinär zusammengesetztes Team, das die unterschiedlichen Teilbereiche der Implementierung von BIPV aus mehreren Perspektiven beleuchten kann. Es setzt sich aus einem Architekten, einem PV-Systemplaner und – errichter und aus Forschungsinstituten zusammen, die ausgezeichnet vernetzt sind und ihr gebündeltes Know-how einbringen.

Ergebnisse:

Die Ergebnisse umfassen energetische Konzepte für verschiedene Gebäudekategorien, Stile und Strukturen, gesetzliche Vorschriften, wirtschaftliche und energetische Aspekte und die entsprechend optimierten BIPV oder BAPV Lösungsansätze. Diese Sondierung dient als Vorbereitung für ein Cluster-Projektbündel. Dazu zählen Simulation, Analyse und Versuch. Schließlich wird die Projektkette strukturell logisch durch eine Demonstration der Untersuchungen und Erkenntnisse anhand von aktiver Renovierung von Gebäuden und den dazu gehörenden Markteinführungsstrategien abgeschlossen.

Zeitraum

September 2015 bis August 2016

Fördergeber

Klima- und Energiefonds

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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Way2Smart Korneuburg: Start Up in eine sozial verträgliche, energieautonome Smart City

Projektziele

Ab dem Jahr 2036 will die Stadtgemeinde Korneuburg energieautonom und CO2-neutral sein. Um dem Leitbild und Masterplan „Korneuburg 2036“ konzertierte Taten folgen zu lassen, soll in einem Demonstrationsprojekt aufgezeigt werden, dass Energieeffizienz- und Suffizienzmaßnahmen keineswegs im Widerspruch mit sozialverträglichem, leistbarem Wohn- und Lebensraum sowie ökoeffizienter Mobilität stehen müssen.

Projektinhalte

Die Stadt Korneuburg will im Rahmen des vorgeschlagenen Projekts 

  • zwei Wohnbauten im Gemeindeeigentum sanieren, 
  • das Grundstück durch Auf- und Zubauten verdichten und die Gebäude mit energiegewinnenden Flächen ausstatten, 
  • einen Mobilitätsknoten im Bereich der sanierten Objekte und damit Alternativen zur Benützung privater Autos schaffen.
  • Dabei soll der Stand des zurzeit technisch Möglichen demonstriert werden. 

In dieser Musterwohnsiedlung sollen gezielt leistbare kleine Wohnungen für junge Mieter bereitgestellt werden. Flankierend dazu werden 

  • durch Kommunikationsprogramme Maßnahmen und Bedürfnisse von Alt- und NeumieterInnen auf Augenhöhe mit ExpertInnen abgestimmt. Dabei geht es um Akzeptanz für Sanierungsmaßnahmen sowie Selbstorganisation 
  • MieterInnen und weitere BürgerInnen für das Ziel Energieautonomie Korneuburg informiert und aktiviert 
  • unter sozialwissenschaftlicher Begleitung Bauträger in den Prozess eingebunden.

Schließlich sollen diese exemplarischen Maßnahmen in Hinblick auf die hochgesteckten Energie-und CO2-Einsparungsziele der Stadt in einer Datenbank so aufbereitet und dokumentiert werden, dass die Einzelmaßnahmen als Vorbilder und Anregungen für vergleichbare Projekte Korneuburg und anderen Städten zur Verfügung stehen.

Innovation

Der Innovationsgehalt besteht vor allem in der Engführung von hochwertigen technischen Lösungen, die teilweise multifunktional wirken, und den sozialen Qualitäten, die für eine nachhaltige Umsetzung des Ziels Energieautonomie unabdingbar sind.

Um auch im Bereich der Mobilität energieneutral zu werden, baut das Projekt auf den Umstieg vom eigenen PKW auf das multimodale Mobilitätsangebot der Stadt. 

Ergebnisse und Erkenntnisse

Zwei musterhaft sanierte Gebäude, leistbares Wohnangebot für junge Leute, informierte und motivierte Alt- und Neumieter, verbesserter Nahverkehr, dokumentierter Fortschritt in Richtung Leitbild und Masterplan Korneuburg 2036 und unter Einbindung von Bauträgern erarbeiteter Leitfaden, der weiteren Projekten als Anschauungsbeispiel dient.

Zeitraum

Juli 2015 bis Juni 2018

Fördergeber

Klima- und Energiefonds

Institut

Applied Mathematics & Physics

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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OpenLab

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:

embsys.technikum-wien.at

Zeitraum

April 2015 bis März 2018

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Embedded Systems & Cyber-Physical Systems

Projektteam

beneder roman

Roman Beneder, MSc

Kompetenzfeldleitung Electronic Based Systems
+43-1-3334077-4900
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Patrick Schmitt

Patrick Schmitt, BSc

Research & Development
+43-1-3334077-298
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Markus Lechner

Markus Lechner

Research & Development
+43-1-3334077-811
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Technology Transfer Initiative

Die Erkenntnisse der Wissenschaft sollen auch für die Wirtschaft nutzbar sein. Leider gibt es auf dem Weg dorthin eine Menge Hemmschwellen. Um solche Hindernisse aus dem Weg zu räumen und den Technologietransfer von der Fachhochschule Technikum Wien hin zu Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMUs) in der Region zu forcieren, wurde die Technology Transfer Initiative ins Leben gerufen. Das von der Stadt Wien geförderte Projekt startete vor kurzem und läuft noch bis Ende 2017. 

Um mehr Technologietransfer-Projekte anzustoßen, sollen bereits im Akquisitionsprozess von Technologietransfer-Partnern potenzielle Hemmschwellen identifiziert und adäquat adressiert werden. Neben einer Palette an Kommunikationsmaßnahmen und Veranstaltungen ist der Kernpunkt des Projektes der Aufbau eines Netzwerks mit Wirtschaftsintermediären. Über dieses Netzwerk soll das Kompetenzangebot der FH potentiellen Kooperationspartnern gegenüber sichtbar, attraktiv und transparent gemacht werden. Zunächst einmal  geht es darum, den Bedarf zu analysieren. Welche von den vielen hundert KMUs allein in Wien wären passende Partner im Rahmen des Technologietransfers? Was brauchen die Unternehmen, was kann die FH bieten? 

„Wir als FH sind gefragt, Orientierung zu geben“, sagt Projektleiter DI Gerhard Käfer. „Dafür müssen wir unser Beratungskompetenz stärken. Ich würde die Leute auch gerne in unsere Labore holen um den Technologietransfer anzuregen. An solchen Orten, weg vom Tagesgeschäft entstehen neue Ideen. Außerdem würde  sich so die Bekanntheit der Infrastruktur unserer Fachhochschule erhöhen."

Wo Technologietransfer bislang nicht funktioniert, liegt es nicht zwangsläufig daran, dass die Technik nicht stimmt. Oft hapert es eher an den Rahmenbedingungen. „Neue Technologien erzeugen mancherorts Ängste und Abwehrhaltung. Wenn wir gute Partner für Technologietransfer sein wollen, müssen wir über Technik hinausblicken und einen kulturellen Wandel begleiten, besonders gegenüber nicht-technolgieaffinen Unternehmen“, so Käfer. 

Am Ende soll eine noch engere Vernetzung und Verzahnung der FH mit der regionalen Wirtschaft stehen. Dafür sollen, überall wo möglich, auch Studierende eingebunden werden, die dadurch ihre wirtschaftlichen und sozialen Kompetenzen stärken können.  

Zeitraum

Februar 2015 bis Dezember 2018

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Entrepreneurship & Communications

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Gerhard Käfer

DI Gerhard Käfer

Projektleiter Technologietransfer & Lektor für Managementlehre
+43 1 333 40 77-2640
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DiseaseTissue

Die Hypothese, dass die extrakorporale Stoßwellentherapie nicht nur bei chronischen nicht-heilenden Wunden überzeugende Ergebnisse liefert, soll mit Hilfe von Krankheitsmodellen (Disease Models) unter mechanischer Stimulierung für die häufigste degenerative Gelenkserkrankung, die Osteoarthritis, überprüft werden. Der postulierte heilende Einfluss der Stoßwelle auf die einem frühen Stadium der Erkrankung entsprechenden Knorpelkonstrukte soll weiters mit epigenetischen Methoden untersucht werden. Dabei soll die auffallend höhere Erkrankungshäufigkeit bei Frauen durch Einbeziehung der Verwendung von Knorpelzell-Isolationen aus Hüftkopf-Explantaten besonders berücksichtigt werden. Zusätzlich zum Osteoarthritis Disease Model sollen weitere Krankheitsmodelle für chronisch degenerative Sehnenerkrankungen und kalzifizierende Herzklappen etabliert werden, um eine mögliche Wirksamkeit der Stoßwellentherapie bei diesen Erkrankungen zu prüfen. Die erzielten Ergebnisse und Erkenntnisse sollen auch über Folgeprojekte den Forschungsschwerpunkt Tissue Engineering sowie denMaster-Studiengang Tissue Engineering & Regenerative Medicine an der Fachhochschule Technikum Wien nachhaltig weiterentwickeln und festigen.

Zeitraum

November 2014 bis Oktober 2019

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft - FFG

Institut

Life Science Engineering

Forschungsschwerpunkt

Tissue Engineering & Molecular Life Science Technologies

InnErTech - INNovationen ERneuerbare TECHnologien

Um auch zukünftig mit dem stark steigenden Bedarf an innovativen und nachhaltigen Energiesystemen und -technologien Schritt halten zu können, muss Technologieentwicklung verstärkt mit der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften kombiniert werden. Innovationsmanagement ist dabei einer der wesentlichen Aspekte der erfolgreichen Verwertung von F&E-Ergebnissen. Um zu verhindern, dass die Umsetzung zukünftiger Forschungsergebnisse mangels systematischer Verwertungsstrategien und -methoden scheitert, muss entsprechendes Fachwissen in den Unternehmen geschaffen werden.

Das Qualifizierungsnetz InnErTech beschäftigt sich mit eben dieser Vernetzung von Wirtschaft und Forschung im Bereich der erneuerbaren Wärmetechnologien und leistet einen wichtigen Beitrag zum systematischen Aufbau der für Innovationen notwendigen Kompetenzen in den teilnehmenden Unternehmen. Diese Erhöhung der Innovations-Kompetenz soll durch die Entwicklung, Durchführung und Evaluierung maßgeschneiderter Qualifizierungsmodule erreicht werden. Dadurch soll gewährleistet werden, dass innovative Ideen und Forschungsergebnisse erfolgreich umgesetzt und an zukünftige Entwicklungen angepasst werden. Diesbezüglich richten sich die Ausbildungsinhalte vorrangig an MitarbeiterInnen der Bereiche Forschung, technische Entwicklung und Innovation (FTEI) sowie an EntscheidungsträgerInnen der teilnehmenden Unternehmen.

Um ein bedarfsorientiertes Qualifizierungsangebot zu gewährleisten, werden die teilnehmenden Unternehmen bereits in die Ausarbeitung der Inhalte miteinbezogen und ihre spezifischen Bedürfnisse sowie den vorliegenden Fortbildungs- und Weiterbildungsbedarf hinsichtlich der adressierten Themengebiete ermittelt. Diese Erkenntnisse fließen in der Folge direkt in die Grundmodule sowie die Spezialisierungs-Workshops ein. Um qualitativ hochwertige, innovative und praxisnahe Inhalte sicherzustellen wird unter anderem auf das Fachwissen externer Experten zurückgegriffen.

Ziel der Grundmodule ist es, potenzielle Möglichkeiten, Methoden und Werkzeuge aufzuzeigen, die einem forschungsinteressiertem Unternehmen zur Umsetzung seiner Ideen zur Verfügung stehen sowie die technische Kompetenz der TeilnehmerInnen hinsichtlich innovativer Technologien der erneuerbaren Wärmeerzeugung zu erhöhen.

Darauf aufbauend werden themenspezifische Spezialisierungs-Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten. In Kleingruppen werden dabei die vermittelten Kompetenzen in die Praxis umgesetzt, notwendiges praxisorientiertes Fachwissen geschult und konkrete Aufgabenstellungen der ProjektpartnerInnen aus der Praxis bearbeitet. Dabei sind auch technologieübergreifende Aktivitäten geplant, um aufgrund der unterschiedlichen Kompetenzen der jeweiligen TeilnehmerInnen in ihrem Spezialgebiet neue Potenziale und Kombinationsmöglichkeiten in allen Bereichen der erneuerbaren Wärmetechnologien zu erschließen und zu forcieren.

Über die gesamte Dauer der Ausbildungsinitiative erfolgt eine begleitende Evaluierung, um im Sinne einer laufenden Weiterentwicklung die Qualität der Qualifizierung noch während der Laufzeit zu erhöhen. Abschließend soll ein Netzwerk etabliert werden, das einen Informationsaustausch über die Projektlaufzeit hinaus ermöglicht und den beteiligten KooperationspartnerInnen hilft, Entwicklungen vorab zu erkennen und bestmöglich zu nutzen. Darüber hinaus erfolgt eine abschließende Evaluierung der Ausbildung mit allen ProjektpartnerInnen, um zukünftige Ausbildungsinitiativen nachhaltig verbessern zu können. Die beteiligten Unternehmen bringen langjährige Erfahrung und umfangreiche Kompetenzen im Bereich der erneuerbaren Wärme ein. Die gezielte Zusammenstellung des Konsortiums ermöglicht deshalb eine erfolgreiche Durchführung der Ausbildungsinitiative.

Zeitraum

Oktober 2014 bis März 2016

Fördergeber

Klima- und Energiefonds

Institut

Industrial Engineering
Entrepreneurship & Communications

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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Kurt Woletz

DI Dr. Kurt Woletz

Lektor für Managementlehre
+43 1 333 40 77-6489
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ViTAL

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:

embsys.technikum-wien.at

Zeitraum

Oktober 2014 bis Februar 2018

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Embedded Systems & Cyber-Physical Systems

Projektteam

Praus Friedrich

FH-Prof. Mag. DI Dr. Friedrich Praus

Studiengangsleitung Informations- und Kommunikationssysteme
+43 1 333 40 77 - 2577
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Benjamin Aigner FHTW

Benjamin Aigner, MSc

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77-7024
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frohner matthias

Matthias Frohner, PhD, MSc

Research & Development
+43 1 333 40 77-354
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Clemens Hammer

Clemens Hammer, BSc

Research & Development
+43-1-3334077-531
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Martin Nirtl

Martin Nirtl, BSc

Research & Development
+43-1-3334077-532
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Denise Schindelböck

Ing. Denise Schindelböck, BSc

Research & Development

HKLS&E-Netzwerk

Im Rahmen des Projektes HKLSE-Netzwerk wird eine für die beteiligten Branchen unabdingbare Kompetenzsteigerung im Bereich energieeffizientes und intelligentes Bauen durchgeführt. Zwischen den Unternehmen, Beratungsorganisationen sowie den wissenschaftlichen Partnern FH Technikum Wien und AIT soll ein wechselseitiger Wissenstransfer stattfinden. Die Angebote richten sich vor allem an Installateurbetriebe und Fertighausproduzenten, um eine gewerkübergreifende, fachspezifische, bedarfsorientierte und praxisnahe Ausbildung zu etablieren. Sowohl Basismodule als auch vertiefendes Wissen werden angeboten. In Form von Diskussionsrunden, Gruppenarbeiten und Initialvorträgen wird ein reger Erfahrungsaustausch in diesem Qualifizierungsnetz angestrebt.

 

Zeitraum

September 2014 bis April 2016

Fördergeber

Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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LOALiS

Der Laser hat wie kein anderes optisches Gerät in den letzten Jahren die Lebensweise vieler Menschen tiefgreifend verändert. Das Projekt LOALiS (Laser and Optics in Applied Life Sciences) beschäftigt sich mit der praxisnahen Vermittlung von Laser und Optik in der Lehre. Dazu werden didaktische Methoden entwickelt und umgesetzt. Außerdem wird im Rahmen des Projektes der menschliche Sehsinn erforscht. Der Graue Star ist eine Trübung der Augenlinse, durch die der menschliche Sehsinn stark beeinträchtigt wird. Zur Behandlung wird die getrübte Augenlinse durch eine künstliche Linse ersetzt. Diese künstlichen Linsen und das damit wieder verbesserte Sehempfinden werden im Projekt LOALiS getestet, um sie auf Basis der Testergebnisse weiterentwickeln zu können.

Presseberichte

"Ein Blick durchs künstliche Auge"

17.09.2017, Der Standard

https://derstandard.at/2000063968500/Der-Blick-durchs-kuenstliche-Auge

Zeitraum

September 2014 bis August 2019

Fördergeber

Institut

Life Science Engineering

Forschungsschwerpunkt

Secure Services, eHealth & Mobility

Projektteam

Traxler Lukas

DI Dr. Lukas Traxler, BSc

Kompetenzfeldleitung Medical Devices & Health Engineering
+43 1 333 40 77-5208
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Andreas Drauschke

FH-Prof. Dr. Andreas Drauschke

F&E Beatmungstechnik
+43 1 333 40 77-4212
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Natascha Bayer

Natascha Bayer, MSc

Lektorin, F&E
+43 1 333 40 77 - 557
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Photonik - Grundlagen und industrielle Anwendungen

Der Schwerpunkt des Projektes liegt in der Umsetzung einer möglichst praxisnahen Photonik­ausbildung der Studierenden. Dies soll durch mehr Wissensvermittlung in Laborübungen und mit experimentellen Demonstratoren für Vorlesungen erreicht werden. Geplant sind Grundlagenlaborversuche aus den Themenbereichen bildgebende Systeme, LEDs, Quantenkryptographie und photonische Grundlagen, die in großer Zahl realisiert werden sollen, um in der Lehre in Kleingruppen zum Einsatz zu kommen. In Studierendenprojekten wird unter anderem die Farb- und Helligkeitssteuerung von Lichtquellen vermittelt. Darüber hinaus werden photonische Konzepte der Sensorik und Messtechnik sowie der Optomechatronik entwickelt und der Einsatz photonischer Technologien aus der Verkehrstechnik in Laborübungen zur intelligenten Bilderfassung, Augmented Reality Darstellung und Sichtfelderweiterung demonstriert.

Zeitraum

September 2014 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Industrial Engineering
Electronic Engineering
Electronic Engineering
Applied Mathematics & Physics

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-8198
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Wilfried Kubinger

FH-Prof. Dr. Wilfried Kubinger

Departmentleitung Electronic Engineering
+43 1 333 40 77-2584
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Christian Kollmitzer

FH-Prof. DI Dr. Christian Kollmitzer

Vizerektor
Emil Simeonov

FH-Prof. DI Mag. Emil Simeonov

Leitung MSc Intelligent Transport Systems
+43 1 333 40 77-2119
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REHABitation

Um kostenintensive stationäre Aufenthalte in Rehabilitationskliniken möglichst kurz zu halten, sollten unterstützende Rehabilitationsmaßnahmen sowie bewusstseinsfördernde Präventivmaßnahmen auf den außerklinischen Bereich ausgedehnt werden. Das dient dem Erhalt der posturalen Kontrolle (Körperhaltung) und damit auch dem Erhalt der persönlichen Mobilität. Heutzutage kann die Compliance von PatientInnen nach der Entlassung aus der stationären Rehabilitation nicht überprüft oder objektiv bewertet werden, obwohl sich der Gesundungsprozess nicht auf die Zeit des Klinikaufenthaltes beschränken lässt.

Das Ziel des Projekts REHABitation ist ein Auf- und Ausbau von F&E-Kompetenzen für unterstützende Rehabilitations- und Präventionsmaßnahmen im häuslichen Umfeld. Unter Einbeziehung eines Kompetenznetzwerks (u.a. EndbenutzerInnen) werden integrative Methoden entwickelt, die mittels mobiler bzw. im häuslichen Umfeld anwendbarer Technologien die Funktionen des biomechanischen Bewegungssystems und der posturalen Kontrolle erfassen und validieren. Gleichzeitig werden Ergebnisse und Daten von begleitenden Therapiemaßnahmen standardisiert und übertragen, um diese dem betreuenden medizinischen Personal zur Fernbetreuung und Dokumentation zur Verfügung zu stellen. Mithilfe von Gamifizierung der Rehabilitations- und Präventionsübungen sowie der Möglichkeit, die User auf Plattformen für einen freiwilligen, anonymen Leistungsvergleich zu vernetzen, wird die Adhärenz und Motivation zur regelmäßigen Durchführung dieser Übungen gesteigert.

Eines der Ergebnisse nach den ersten zwei Projektjahren ist ein Katalog an ausgewählten rehabilitativen und präventiven, an den klinischen Bereich angelehnten Maßnahmen, die im häuslichen Umfeld technologieunterstützt umgesetzt werden können. Ein Weiteres stellt die interdisziplinäre Kompetenz der beteiligten Institute an der FH Technikum Wien dar, diese Maßnahmen in den Folgeprojekten erfolgreich zu implementieren.

Aktuelles Team: 

Ehemalige Teammitglieder:

Zeitraum

September 2014 bis August 2018

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG (5. Ausschreibung, COIN-Programmlinie „Aufbau“)

Institut

Computer Science
Life Science Engineering
Computer Science

Forschungsschwerpunkt

Secure Services, eHealth & Mobility

Urbane Windenergie

Die Kleinwindkraft stellt neben der Photovoltaik in besiedelten Gebieten eine Möglichkeit dar, die Ziele der neuen EU Gebäuderichtlinie, mit der Forderung nach „nearly zero energy“ Gebäuden, zu erreichen. Es mangelt jedoch einerseits an innovativen Konzepten für Kleinwindenergieanlagen, andererseits gibt es bei der Standortevaluierung und dem Einsatz von Kleinwindenergieanlagen (KWEA) bei stark turbulenten Windverhältnissen, wie sie in urbanen Gebieten oftmals vorherrschen, noch viele planungs- und sicherheitstechnische Unsicherheiten. So ist die Wirkung turbulenter Strömungsbedingungen auf die Performance von Kleinwindenergieanlagen im Detail nicht bekannt. Außerdem liegen für den Einsatz von KWEA im urbanen Gebiet bis dato keine umfassenden  Wirkungs- und sicherheitstechnischen Analysen zur Beurteilung der Interaktion mit der Umgebung und des Gefährdungspotentials vor.

Die Untersuchungen werden an zwei repräsentativen Technologien, einer KWEA mit vertikalem und einem mit horizontalem Rotor, am gleichen urbanen Standort, der ENERGYbase in Wien – Floridsdorf, und am ländlichen Teststandort in Lichtenegg durchgeführt. Aufgrund der methodischen Vorgangsweise, stellen die Ergebnisse des vorliegenden Projektvorhabens eine wesentliche Grundlage für die technische Beurteilung des Einsatzes von KWEA im urbanen Raum im Allgemeinen dar.

Für den gewählten urbanen Standort wird eine umfassende mess- und simulationstechnische Charakterisierung der turbulenten Windverhältnisse durchgeführt. Durch eine Evaluierung unterschiedlicher CFD-Modelle wird untersucht, welcher Simulationsansatz für die Standortbegutachtung einer KWEA im urbanen Raum am geeignetsten ist. Anschließend werden die Auswirkungen von turbulenten Strömungsbedingungen auf die Performance einer KWEA anhand ausgewählter Turbulenzeigenschaften untersucht.

In einer Wirkungsanalyse werden basierend auf Schwingungsmessungen einerseits die Interaktionen mit dem Gebäude und andererseits die Belastung der KWEA selbst in Abhängigkeit von der Turbulenzstärke der vorherrschenden Windbedingungen untersucht. Da die verursachten Schallemissionen ein weiterer sehr wichtiger Entscheidungsparameter für den Einsatz von KWEA besiedelten Gebieten sind, wird dieser Aspekt im vorliegenden Projektvorhaben einer detaillierten Untersuchung unterzogen. Zusätzlich wird auch die Frage nach der von KWEA im urbanen Raum ausgehenden Gefährdung für Personen, insbesondere das Risiko durch Vereisung, untersucht. Durch eine experimentelle Untersuchung des Eiswurfes sowie die Anwendung einer probabilistischen Sicherheitsanalyse zur Ermittlung der Risiken durch Brand, wird die Basis für die Beurteilung der Sicherheit von KWEA geschaffen.

Grundsätzlich sollen folgende fünf Fragen durch das Projekt beantwortet werden:

  1. Wie können die Windverhältnisse bei stark turbulenten Strömungsbedingungen im städtischen Bereich charakterisiert werden? Welche Messungen und Modellansätze sind geeignet, um einen geplanten KWEA-Standort im städtischen Bereich hinsichtlich Leistungspotential der vorgesehenen Anlage zu beurteilen?
  2. Welchen Einfluss haben stark turbulente Windverhältnisse auf den Ertrag und die Lebensdauer einer KWEA sowie die Qualität des ins Netz eingespeisten elektrischen Stroms?
  3. Welche Belastung der umgebenden Infrastruktur durch Vibrationen und potenzielle Gefährdung für Personen geht von KWEA im urbanen Raum aus und wie hoch ist das Gefährdungspotential?
  4. Welche KWEA-Technologie ist für die Anwendung in bebauter Umgebung geeignet?
  5. Wie erfolgt eine umfassende Standort-Bewertung für die Errichtung von KWEA in Siedlungsgebieten?

Zeitraum

September 2014 bis August 2017

Fördergeber

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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Zellkulturtechniken

Der Stellenwert von Zellkulturtechniken in der Life-Science-Branche hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Der Einsatz moderner zellbasierter Verfahren hat ein großes therapeutisches Potenzial; neue Ansätze in der Stammzellbiologie mit enormen gesellschaftlichen, medizinischen und wirtschaftlichen Implikationen und ein zunehmender Bedarf an ökotoxikologischen Testverfahren tragen zu diesem Bedeutungsaufschwung bei.

Im Rahmen des Projekts „Lehre - Zellkulturtechniken“ wird dieser Entwicklung Rechnung getragen und in den berufsbegleitenden Master-Studiengängen Tissue Engineering and Regenerative Medicine und Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie bzw. im Bachelor-Studiengang Biomedical Engineering das Angebot an Zellkulturtechniken erweitert und weiterentwickelt. In enger Zusammenarbeit mit den Forschungsteams am Institut für Biochemical Engineeringwird der „Problem based Learning“-Ansatz im Labor umgesetzt und damit ein nachhaltiger Kompetenzerwerb sichergestellt.

Zeitraum

September 2014 bis August 2017

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Life Science Engineering

Forschungsschwerpunkt

Tissue Engineering & Molecular Life Science Technologies

Projektteam

Veronika Jesenberger

FH-Prof. MMag. Dr. Veronika Jesenberger

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-3531
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Barbara Gepp

DI Dr. Barbara Gepp

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-4600
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Smart Energy Services

Unser Energiesystem befindet sich im Wandel, und damit verbunden auch das Stromnetz als Rückgrat einer verlässlichen Energieversorgung. Intelligente Stromnetze, sogenannte Smart Grids, schaffen dabei nicht nur die Rahmenbedingungen, um maßgeschneiderte technische Lösungen für einen optimierten Netzbetrieb zu entwickeln, sondern bieten auch Möglichkeiten zur Entwicklung und Umsetzung innovativer Geschäftsideen. Digitale Stromzähler, sogenannte Smart Meter, dienen dabei als Schnittstelle und ermöglichen neuen AkteurInnen eine aktive Teilnahme am Elektrizitätsmarkt von Morgen. Unter dem Aspekt, dass bis 2019 95 % aller Stromkunden mit digitalen Zählern ausgestattet werden, gilt es neue Produkte und Dienstleistungen in diesem zukunftsträchtigen Geschäftsfeld zu entwickeln.

 

Dazu ist jedoch branchenübergreifendes Fachwissen, zum Beispiel aus Bereichen wie Energieversorgung, Netzbetrieb, Telekommunikation und IT sowie Gebäudetechnik erforderlich. Mangels verfügbarer Aus- und Weiterbildungsangebote in relevanten Themengebieten wie Smart Grids, Smart Meter und Smart Market ist dieses Fachwissen jedoch in den meisten Unternehmen nicht in erforderlichem Ausmaß vorhanden. Daher besteht für diesen neuralgischen Bereich dringender Bedarf an maßgeschneiderten Qualifizierungsmaßnahmen für Unternehmen.

 

Ziel des Qualifizierungsnetzes „Smart Energy Services“ ist die Entwicklung und Durchführung einer zukunftsorientierten und maßgeschneiderten Qualifizierungsmaßnahme, damit Unternehmen ihre Kompetenzen in der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen des Geschäftsbereiches "intelligente Netze" vertiefen können – in Kooperation mit allen Konsortialpartnern und unter Berücksichtigung der heterogenen Rahmenbedingungen. Zu diesem Zweck wurden die führenden Forschungseinrichtungen und ExpertInnen in den Bereichen Smart Grids und Smart Market als wissenschaftliche Projektpartner oder DrittleisterInnen eingebunden. Damit trägt das geplante Qualifizierungsnetz entscheidend dazu bei, die vorhandene Qualifizierungslücke im Bereich „Smart Energy Services“ zu schließen.

 

Um ein bedarfsorientiertes Qualifizierungsangebot zu gewährleisten, werden die teilnehmenden Unternehmen bereits in die Ausarbeitung der Inhalte miteinbezogen. So können ihreindividuellen Bedürfnisse und Anforderungen bestmöglich berücksichtigt werden. Das vorläufige Curriculum  stellt dafür die Grundlage bzw. das inhaltliche Gerüst dar.

 

Die Qualifizierungsmaßnahmen selbst erstrecken sich über eine Dauer von 10 Monaten und werden von international anerkannten ExpertInnen unter Einsatz neuester Lehr- und Lernmethoden abgehalten. Der Gesamtaufwand pro TeilnehmerIn beträgt maximal 25 Tage, wobei an 15 bis 20 Tagen Anwesenheit am Veranstaltungsort erforderlich ist. Für die verbleibenden Einheiten werden innovative Lehr- und Lernformen angeboten, die keine physische Anwesenheit am Schulungsort erfordern. Dies zeigt bereits, dass bei der Auswahl der didaktischen Methoden die unterschiedlichen Rahmenbedingungen der involvierten Unternehmen bestmöglich berücksichtigt wurden. Neben der Fernlehre werden interaktive Unterrichtsformen, wie zum Beispiel Vorträge mit dialogorientierten Inhalten, interdisziplinäre Workshops, Diskussionen, Gruppenpuzzles und Laborübungen angewandt.

Neben der Kompetenzvertiefung nimmt auch die Vernetzung von Wissenschaft und Forschung mit der Wirtschaft eine zentrale Rolle im Projekt ein. Um die Vernetzung nicht nur auf das Konsortium zu beschränken, wird ein Vernetzungsworkshop im Rahmen der Smart Grids Week 2015 mit nationalen bzw. internationalen TeilnehmerInnen aus Wissenschaft und Forschung veranstaltet.

Das Qualifizierungsnetz „Smart Energy Services“ trägt somit entscheidend dazu bei, die vorhandene Qualifizierungslücke in den Bereichen Smart Grids und Smart Market zu schließen und ermöglicht den teilnehmenden Unternehmen einen Wettbewerbsvorsprung in diesem zukunftsträchtigen Geschäftsfeld.

Zeitraum

August 2014 bis Januar 2016

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft - FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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Kurt Woletz

DI Dr. Kurt Woletz

Lektor für Managementlehre
+43 1 333 40 77-6489
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Benedikt Salzbrunn

Benedikt Salzbrunn, MSc

Lehrgangsleitung User Experience Management
+43 1 333 40 77-2875
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ARGE Energieforschungspark Lichtenegg

Das Interesse an Kleinwindrädern ist steigend, jedoch gibt es eine Vielzahl ungelöster Probleme: Unsicherheiten über die Qualität und den zu erwartenden Energieertrag, offene Fragen zu Netzrückwirkungen sowie Rechtsunsicherheiten bei der Genehmigung behindern die Entwicklung der Kleinwindkraft hin zu einer marktfähigen Technologie. Um erste Fragen zu beantworten, wurde das Forschungsprojekt Kleinwindkraftanlagen initiiert. Im Zuge dieses Forschungsprojekts, gefördert vom österreichischen Klima und Energie-Fonds im Zuge der Programmlinie „Neue Energien 2020“, wurde im Jahre 2010 die Infrastruktur für ein Testfeld für "Kleinwindkraftanlagen" in Lichtenegg, NÖ aufgebaut. Während des Forschungsprojektes konnten laufend mindestens sechs verschiedene Kleinwindkraftanlagen getestet und an fünf davon eine Leistungskennlinienvermessung durchgeführt werden. Insgesamt wurden in 36 Monaten 12 verschiedene Kleinwindanlagen getestet. Im Zuge des Projektbetriebes wurde das Windaufkommen am Standort selbst über mehr als 12 Monate gemessen und nach Auswertung der Messergebnisse dem Standort ein ausgezeichnetes Windaufkommen attestiert.

Aufgrund des weiterhin steigenden Interesses an Kleinwindkraftanalgen in Österreich haben sich die Projektpartner FH Technikum Wien, Energiewerkstatt e.V., EVN AG und Solvento GmbH nach Ablauf des Projekts "Kleinwindkraftanlagen" dazu entschlossen, eine Arbeitsgemeinschaft zur Prüfung solcher Kleinwindkraftanlagen zu gründen. Dazu wird die vorhandene Infrastruktur am Standort in Lichtenegg weiter genutzt.

Um eine wirtschaftliche Weiterführung der geschaffenen Infrastruktur in Lichtenegg zu ermöglichen, werden zukünftig folgende Dienstleistungen von der ARGE Energieforschungspark Lichtenegg angeboten:

Bestimmung der Leistungskennlinie einer Kleinwindkraftanlage
Untersuchung der Stromqualität von Kleinwindkraftanlagen in Anlehnung an EN 50438 „Requirements for the connection of micro-generators in parallel with public low-voltage distribution networks“
Langzeitevaluierung, in der Verfügbarkeit, Ertrag, sowie diverse charakteristische Kennzahlen (z.B. Volllaststunden, spez. Erträge) ermittelt werden

Durch die normgerechte Prüfung von Kleinwindkraftanalgen sowie der Veröffentlichung der Ergebnisse soll mehr Transparenz hinsichtlich der Leistungsfähigkeit von Kleinwindkraftanlagen insgesamt, aber auch hinsichtlich des Vergleichs zwischen unterschiedlichen Modellen und technischen Lösungen für den Kundenmarkt geschaffen werden.

Neben den angebotene Mess‐ und Prüfdienstleistungen dazu veranstaltet die ARGE Energieforschungspark Lichtenegg kostenlose öffentliche Führungen, um der interessierten Öffentlichkeit einen Einblick in das Thema Kleinwindkraft zu ermöglichen. Interessierte können sich vor Ort ein Bild über Technik und Betrieb verschiedener Kleinwindrädern sowie die angebotenen Mess‐ und Prüfdienstleistungen machen.

Zeitraum

Juni 2014 bis Mai 2017

Fördergeber

Klima- und Energiefonds
Amt der Oö. Landesregierung
Amt der NÖ Landesregierung

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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Ökotoxikologie – Hormonaktive Stoffe in Wasser

Die Ökotoxikologie hat sich in den beiden letzten Jahrzehnten international als eigenständige Wissenschaft etabliert und vereint chemische, toxikologische sowie ökologische Betrachtungsweisen zur Gefährdungsabschätzung von Chemikalien in der Umwelt. Ziel des Projekts ist der Aufbau von Forschungskompetenz im Bereich Ökotoxikologie, um die Qualität der Lehre im Master-Studiengang Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie sowie im Bachelor-Studiengang Verkehr und Umwelt nachhaltig zu sichern.

Dabei sollen einerseits ökotoxikologische Screening-Assays und umweltanalytische Methoden neu etabliert und optimiert werden, andererseits bereits an der FH Technikum Wien etablierte Zellkulturmethoden für ökotoxikologische Anwendungen adaptiert werden. Besonders aktuell sind dabei der Einsatz von Fischzellen, um ökotoxikologische Tests an lebenden Fischen zu ersetzen, sowie die Testung von Abwasser, Grundwasser und Trinkwasser auf hormonaktive Stoffe mittels Zellkulturmethoden.

Zeitraum

März 2014 bis Februar 2018

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Life Science Engineering

Forschungsschwerpunkt

Tissue Engineering & Molecular Life Science Technologies

S-chameleonStore

Batteriespeichersysteme sind eine Möglichkeit, die Versorgungsqualität und -sicherheit bei steigendem Anteil fluktuierender erneuerbarer Energiequellen im Stromnetz zu gewährleisten. Hohe Kosten verhindern allerdings einen flächendeckenden Einsatz. Darum soll im Folgeprojekt chameleonStore eine flexible Steuerungs- und Konfigurationsplattform erarbeitet werden, die eine einfachere und raschere Adaptierung von Batteriespeichersystemen für verschiedene Einsatzbereiche ermöglicht. Damit können Systemkosten gesenkt, und die Möglichkeit zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energieträger geschaffen werden.

Diese Sondierung liefert eine Entscheidungs- und Planungsgrundlage für die folgende Umsetzung einer flexiblen Steuerungs- und Konfigurationsplattform für Batteriespeichersysteme. Dabei sollen Anforderungen, Potentiale, Risiken und Kosten verschiedener Strategien und Systeme beleuchtet werden.

 

Zeitraum

März 2014 bis Februar 2015

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft – FFG
Klima- und Energiefonds

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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ULEA - Unterrichtslabor für Elektromobilität und Assistive Technologien

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:

embsys.technikum-wien.at

Zeitraum

März 2014 bis Mai 2018

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Embedded Systems & Cyber-Physical Systems

Projektteam

Matthias Otto

Matthias Otto, BSc

Research & Development
+43-1-3334077-289
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Prosperity4All

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:

embsys.technikum-wien.at

Zeitraum

Februar 2014 bis Januar 2018

Fördergeber

The 7th Framework Programme funded European Research and Technological Development from 2007 until 2013

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Embedded Systems & Cyber-Physical Systems

Projektteam

deinhofer martin

Martin Deinhofer, MSc

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77 - 297
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Christoph Veigl

DI Christoph Veigl

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77-5060
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Cartiscaff

„Cartiscaff“ ist ein von der FFG gefördertes Projekt im Rahmen der „Bridge- Frühphase-Förderschiene*“. Dieses Projekt wird gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, eine bessere artikuläre Knorpelregeneration mithilfe von allogenem Knorpelgewebe und vorselektierten Stammzellen zu erreichen. Die Kombination von natürlicher Knorpelmatrix mit hochpotenten Stammzellen soll eine sofortige mechanische Stabilität im Kniegelenk und langzeitige Funktionalität garantieren. Das Institut für Biochemical Engineering an der FH Technikum Wien wird im Speziellen an der mechanischen Stimulation der generierten Konstrukte mithilfe von Bioreaktoren arbeiten.

Projektpartner

  • Rotes Kreuz Blutzentrale Linz
  • LBI Trauma
  • Eidgenössische Techn. Hochschule Zürich/Institute for Biomechanics 
  • AO Research Institute Davos
  • University Medical Center in Rotterdam/Department of Orthopaedics

Zeitraum

Januar 2014 bis Dezember 2016

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft - FFG

Institut

Life Science Engineering

Forschungsschwerpunkt

Tissue Engineering & Molecular Life Science Technologies

eNNOVATION

Energiespeicher sind Schlüsseltechnologien (neuralgischer Aspekt) einer zukünftigen nachhaltigen Energiewirtschaft mit großem Marktpotenzial (mehr als 70 Milliarden Euro allein in Österreich). Bei der Wahl der Speichertechnologien müssen alle Energieformen (Wärme, Strom und Kälte) vernetzt betrachtet werden. Dieser Bereich der „smarten Energiespeicheranwendungen“ ist heterogen, interdisziplinär, komplex, holistisch und stellt ein System der Systeme dar (Integration von Einzellösungen,  Systemintegration und Systemoptimierung).

Systemisches und interdisziplinäres Know-how sind Voraussetzung. Die zukünftige Energiewirtschaft bedarf daher neuer Kompetenzen und Qualifizierungen. Trotz vieler Neuentwicklungen der letzten Jahre ist im Energiespeicherbereich dennoch ein umfassender interdisziplinärer F&E- sowie Qualifizierungsbedarf gegeben. Hier liegt der Ausgangspunkt von eNNOVATION: Um diesen neuralgischen Qualifizierungsbedarf zu adressieren, setzt das Projekt auf umfassende Kompetenzvertiefung und fördert Innovationen im Energiespeicherbereich, wobei das integrative und Systemdenken behandelt wird.

eNNOVATION soll über maßgeschneiderte Höherqualifizierungsmaßnahmen für 16 involvierte Unternehmen und umfassenden Transfermaßnahmen eine Kompetenzerweiterung in der angewandten Forschung und Entwicklung von Energiespeichern ermöglichen. Über einen Mix aus Akademikern und Praktikern sowie aus FTEI-erfahrenen und weniger erfahrenen vertikal zu einander ausgerichteten Unternehmen soll durch die Zusammensetzung ein signifikanter Mehrwert geschaffen werden. Dadurch soll neues Innovations-Know-how aufgebaut werden.

Vier F&E-Projekte sollen initiiert werden, das Projekt eNNOVATION dient hierbei als F&E-Ideengenerator. Mindestens zwei Sessions einer wissenschaftlichen Tagung sollen inhaltlich befüllt werden, mindestens sechs F&E-bezogene Round Tables sollen durchgeführt werden, jedes teilnehmende Unternehmen hat bis zum Ende des Projektes mindestens ein wissenschaftliches Paper (oder Fachartikel) erstellt und publiziert (gemeinsame Dissemination), mindestens zwei Transferworkshops oder Round Tables sollen in jedem teilnehmenden Unternehmen durchgeführt werden und eine F&E-Umsatzsteigerung der teilnehmenden KMUs von 10 Prozent wird angestrebt.

Zeitraum

Januar 2014 bis Dezember 2016

Fördergeber

Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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EU-ASCIN (European Academic Smart Cities Network)

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines akademischen Smart Cities Netzwerks, der durch Bildung von Kooperationen mit in- und ausländischen Universitäten und Forschungsinstituten im zentraleuropäischen und südosteuropäischen Raum vorangetrieben wird. Die Bedeutung dieses Themengebietes ist in der jüngsten European Energy Research Alliance (EERA) Initiative, "Joint Programme on Smart Cities", dokumentiert: „As urbanization is progressing worldwide and due to the fact that almost two thirds of our energy is consumed in urban environments, intelligent cities will play a significant role for the complete and successful implementation of the EU Strategic Energy Technology Plan.”

An der FH Technikum Wien beschäftigen sich die Bachelor-Studiengänge Urbane Erneuerbare Energietechnologien und Verkehr und Umwelt sowie die Master-Studiengänge Erneuerbare Urbane Energiesysteme sowie Intelligent Transport Systems intensiv mit Teilbereichen des Themas Smart Cities: Smart Energy, Smart Environment und Smart Mobility. Dieses Ausbildungsangebot soll im Rahmen des Projekts erweitert werden, indem das Konzept „Smart Cities“ im Sinne eines integrativen, ganzheitlichen systemischen Ansatzes in der Lehre implementiert wird. Im Zuge des Netzwerkaufbaus ist somit die Konzeption und Umsetzung eines international abgestimmten Studienschwerpunkts Smart Cities geplant. Unter Einbindung lokaler Smart Cities Kompetenzen wird die akademische Sichtbarkeit in diesem Bereich unterstützt und gestärkt. Über den Studienschwerpunkt an der FH Technikum Wien hinaus werden auch die Möglichkeiten für internationale Joint Degree/Double Degree Studienprogramme evaluiert und entwickelt.

Ein weiteres wesentliches Ziel des Projekts ist das Wecken von Interesse für Smart Cities als Studienmöglichkeit bzw. zukünftiges Betätigungsfeld. Dazu werden interdisziplinäre und länderübergreifende Studierenden-Projektarbeiten unter der Anleitung von ExpertInnen der KooperationspartnerInnen durchgeführt.

Die Darstellung des Netzwerks wird durch eine Plattform sichtbar gemacht, welche die interdisziplinäre Thematik aufbereitet, Details zu aktuellen Technologien und Standards bereitstellt, aber auch die Kompetenzen der einzelnen Kooperationspartner darstellt, um etwa für zukünftige internationale Forschungsanträge gezielt Ansprechpersonen identifizieren zu können. Über eine reine ExpertInnen-Plattform hinausgehend werden aber auch Studierende angesprochen, die hier die thematisch passenden Studienangebote der KooperationspartnerInnen und auch Informationen für mögliche Austauschszenarien vorfinden.

Projektleitung

MOOSMOAR Energies OG

Kooperationspartner

Projektwebsite

www.eu-ascin.at

Zeitraum

November 2013 bis Oktober 2016

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Industrial Engineering
Computer Science

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Harald Wahl

FH-Prof. DI Dr.techn. Harald Wahl

Studiengangsleitung Informatik
+43 1 333 40 77-2549
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Peter Franz FHTW

FH-Prof. DI Peter Franz

Internationaler Koordinator Fakultät Industrial Engineering
+43 1 333 40 77-2433
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Mathias Ballner

Mathias Ballner, MSc

Leitung Kurzstudien App- und Web-Development
+43 1 333 40 77-230
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IEA PVPS Task 12 – Environmental Health and Safety

Ziel des IEA PVPS Task 12 ist es, internationale Zusammenarbeit im Bereich der Umweltwirkung von  Photovoltaik (PV) zu unterstützen. Dazu gehören Erstellung und Dissemination von verlässlichen Informationen zu Umwelt, Gesundheit und Sicherheit, sowie aller Dimensionen der Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus der PV an Öffentlichkeit und Entscheidungsträger. Die Basis dazu wird in 4 Subtasks entwickelt:

  • Subtask 1: Recycling of Manufacturing Waste and Spent Modules
  • Subtask 2: Life Cycle Assessment (LCA)
  • Subtask 3: Safety in Facilities
  • Subtask 4: Information Dissemination

Der Beitrag des Instituts für Erneuerbare Energien der FH Technikum Wien in Task 12 liegt im Bereich einer diskutierten Neuausrichtung und vor allem im Bereich des Subtask 2 - LCA ; hier wird auch besonders die Implementierung von Nachhaltigkeitsaspekten eine Rolle spielen und Subtask 4 -Dissemination. Schwerpunkte des Subtask 2 sind Methodenentwicklung und Datenerstellung für LCAs, Harmonisierung von Methoden, die Erstellung von Leitfäden etc. Basis des methodischen Vorgehens bildet das Rahmenwerk der ISO 14040 und 14044 welches für PV-Komponenten konsistent gestaltet wird. Zudem sollen unterschiedliche Herangehensweisen harmonisiert und Anleitungen in Form von speziellen Parametern und Annahmen entwickelt werden. 

Zeitraum

November 2013 bis November 2017

Fördergeber

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Susanne Schidler

Mag. Dr. Susanne Schidler

+43 1 333 40 77-5909
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Karl Knöbl

DI Karl Knöbl, MSc

+43 1 333 40 77-2048
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IEA Wind Task 27 – Gütesiegel für Kleinwindkraftanlagen

Im nationalen Forschungsprojekt „Kleinwindkraftanlagen“  wurde ein vereinfachtes Zertifizierungsverfahren für Kleinwindkraftanlagen entwickelt. Ohne Abstimmung bzw. Harmonisierung mit den laufenden internationalen Aktivitäten und daraus eventuell resultierenden Vorschriften läuft man jedoch Gefahr, dass ein Gütesiegel geschaffen wird, das lediglich in Österreich Akzeptnaz findet. Für Hersteller von Kleinwindkraftanlagen bedeuten jedoch mehrere nationale Vorschriften eine schwer überwindbare Hürde für die weltweite Verbreitung dieser Technologie.

Durch die aktive Mitarbeit im IEA Wind Task 27 (Labelling of small wind turbines) der Internationalen Energieagentur soll sichergestellt werden, dass die nationalen Bestrebungen zur Schaffung eines vereinfachten Zertifizierungsverfahren mit den internationalen Aktivitäten auf diesem Gebiet abgestimmt und harmonisiert werden. Ein international anerkanntes Gütesiegel bzw. Zertifikat, das in Österreich ausgestellt werden kann, bietet einerseits einen den Herstellern die Möglichkeit Kosten zu sparen. Andererseits können die ausführenden Prüfinstituten eine Dienstleistung anbieten, die international anerkannt wird.

Zusammengefasst sollen durch die aktive Mitarbeit im IEA Wind Task 27 folgende nationale Ziele erreicht werden:

  • Erstellung von jährlichen Survey Reports über den Stand der Kleinwindkraft in Österreich
  • Entwicklung und Harmonisierung der nationalen Anforderung für die Planung und Zertifizierung von Kleinwindkraftanlagen durch aktive Mitarbeit in IEA Windenergy Task 27
  • Etablierung einer Technologieplattform „Kleinwindkraft“ nach dem Vorbild der österreichischen Technologieplattformen Photovoltaik und Smart Grids für einen dauerhaften Informationsaustausch und laufende Innovationsimpulse
  • Anbindung der österr. Kleinwindakteure an die internationale Entwicklung durch eine jährliche Kleinwind-Fachtagung mit internationalen Experten

 

Zeitraum

November 2013 bis Februar 2016

Fördergeber

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Kurt Leonhartsberger

Kurt Leonhartsberger, MSc

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-6517
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Hubert Fechner

FH-Prof. DI Hubert Fechner, MAS, MSc

+43 1 333 40 77-6881
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Tissue Engineering International

Das Projekt Tissue Engineering International soll den im FHplus Projekt New Tissue – Neue Ansätze in der Geweberegeneration und Tissue Engineering erfolgten Kompetenzaufbau mit dem Ziel der internationalen Vernetzung weiterführen und dabei auch das 2012 gestartete Stadt Wien Kompetenzteam für Tissue Engineering Bioreaktoren unterstützen.

Einerseits sollen damit Forschungsaufenthalte von Tissue Engineers der FH Technikum Wien ermöglicht werden, andererseits sollen renommierte GastforscherInnen sowohl die Forschung als auch die Lehre im Master-Studiengang Tissue Engineering and Regenerative Medicine bereichern, um zusätzliche Forschungsaktivitäten zu initiieren.

Als spezieller neuer Anwendungsbereich soll die Miniaturisierung von Bioreaktoren erschlossen werden. Diesbezüglich wurden bereits entsprechende Vorprojekte mit Partnern außeruniversitärer Forschungseinrichtungen auf den Gebieten Mikroanalytik und Mikrosysteme begonnen.

Zeitraum

November 2013 bis Oktober 2016

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Life Science Engineering

Forschungsschwerpunkt

Tissue Engineering & Molecular Life Science Technologies

Projektteam

Carina Huber-Gries

FH-Prof. DI Dr. Carina Huber-Gries

Departmentleitung
+43 1 333 40 77-7230
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Purtscher Michaela

Michaela Purtscher, BSc

Laborantin
+43 1 333 40 77-965
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Software Analyse Toolbox

Innerhalb des Projekts werden Open-Source-Tools für Embedded Systems Software entwickelt und in Form einer Cloud-basierten IDE zur Verfügung gestellt. Die plattformunabhängige integrierte Entwicklungsumgebung mit Tools zur statischen Code-Analyse sowie Test- und Debug-Tools sollen das Verständnis von Programmabläufen erhöhen und den Einstieg in die Thematik erleichtern.

Publikationen

09/2014 - Konferenzteilnahme MESA 2014, Senigallia - Italien
09/2015 - Konferenzteilnahme MESA 2015, Boston - USA
07/2016 - Konferenzteilnahme DEPEND 2016, Nizza - Frankreich
 

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:

embsys.technikum-wien.at

Zeitraum

Oktober 2013 bis Oktober 2017

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Embedded Systems & Cyber-Physical Systems

Projektteam

Birgit Pohn

DI (FH) Birgit Pohn, MSc

Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77-2930
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Martin Horauer

FH-Prof. DI Dr. Martin Horauer

Studiengangsleitung Elektronik
+43-1-3334077-2528
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AsTeRICS Academy for Cross-Cultural Education and Research in Assistive Technologies

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:

embsys.technikum-wien.at

Zeitraum

September 2013 bis August 2016

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Embedded Systems & Cyber-Physical Systems

Projektteam

Benjamin Aigner FHTW

Benjamin Aigner, MSc

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77-7024
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deinhofer martin

Martin Deinhofer, MSc

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77 - 297
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Christoph Veigl

DI Christoph Veigl

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77-5060
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eLearning4eHealth Network

eHealth – die Unterstützung von Prozessen im Gesundheitswesen mittels Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) – ist derzeit ein weltweit essentielles Thema für Regierungen, Organisationen, Unternehmen und BürgerInnen. Obwohl im Moment der Einsatz von eHealth-Lösungen vor allem regionale Vorteile bringen soll, zeigt eine Reihe von Faktoren, dass das Thema in einem internationalen Kontext zu sehen ist. Betrachtet man z.B. die Definitionen zur Umsetzung der österreichischen elektronischen Gesundheitsakte (ELGA), so beruhen diese auf internationalen Standards. Des Weiteren macht etwa auch die eHealth Governance-Inititive der EU die internationale Dimension des Themas sichtbar.

Der European eHeath Strategy Report nennt als einen der Kernfaktoren für den Erfolg von eHealth-Anwendungen entsprechend qualifizierte Personen, "Qualified human resources are another key ingredient for success", und weist auf eine entsprechende Qualifikation und Ausbildung hin: "The most important part of eHealth investment that needs expanding is the eHealth skills and knowledge of healthcare staff and ICT suppliers’ staff. An expanded capability is essential to achieve more success and so help to boost eHealth investment." [Zitat: European eHeath Strategy Report].

Ziel des Projektes ist der Aufbau eines internationalen Netzwerkes zur Entwicklung international abgestimmter Schulungsprogramme und Zertifizierungen für Aus- und Weiterbildung im Bereich eHealth. In Form modernster eLearning-Angeboten soll es sowohl Studierenden als auch in weiterer Folge Unternehmen und Organisationen (in Form von Zertifikaten) einen flexiblen, zeit- und ortsunabhängigen Wissenserwerb ermöglichen.

Das Projekt ermöglicht die kontinuierliche Fortführung des bisherigen Know-how-Aufbaus und des Transfers in die Lehre im Bereich eHealth. Das Thema konnte in den letzten Jahren sehr breit in die Lehre integriert werden. Die Standardisierung der Ausbildungsmodule auf internationalem Niveau mit der Möglichkeit des Erwerbs von Qualifikationszertifikaten bietet einen enormen Vorteil für die Studierenden. Die Umsetzung als eLearning-Einheiten mit der Einbindung zusätzlicher Expertisen durch das Partnernetzwerk trägt zur wesentliche zur Qualitätssteigerung bei. Derartige Qualifikationszertifikate erweitern das Berufsfeld und eröffnen den Studentierenden zusätzliche Chancen auf einem wachsenden Arbeitsmarkt.

Die Ergebnisse des Projektes können auch FH-externen Personen, Organisationen und Unternehmen als flexible Aus- und Weiterbildungsmaßnahme angeboten werden. Durch die im Rahmen des Projektes aufgebaute Partnerstruktur und mögliche Einbindungen in Folgeforschungsprojekte kann eine nachhaltige Internationalisierung etabliert werden.

Aktuell: Survey about finding user requirements to generate knowledge profiles for education in eHealth.

Projektpartner

Zahlreiche internationale Partner aus dem universitären Bereich sowie internationale eHealth Organisationen

Zeitraum

September 2013 bis August 2016

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Life Science Engineering
Computer Science
Computer Science

Forschungsschwerpunkt

Secure Services, eHealth & Mobility

Projektteam

Philipp Urbauer

FH-Prof. Philipp Urbauer, PhD MSc

Research Coordinator “Data-Driven, Smart & Secure Systems"
+43 1 333 40 77-2485
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Mathias Forjan FHTW

FH-Prof. Mathias Forjan, PhD, MSc

Kompetenzfeldleitung Integrated Healthcare
+43 1 333 40 77-385
anrufen E-Mail senden
frohner matthias

Matthias Frohner, PhD, MSc

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77-354
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mense alexander

FH-Prof. DI Alexander Mense

Fakultätsleitung
+43 1 333 40 77-2535
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Birgit Pohn

DI (FH) Birgit Pohn, MSc

Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77-2930
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Stefan Sauermann

FH-Prof. DI Dr. Stefan Sauermann

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-2555
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Mobile Instrumented Stroke Rehabilitation in AAL (MISTRAAL)

Die persönliche Mobilität ist ein wesentlicher Faktor zur Erhaltung und Führung eines lebenswerten und selbstbestimmten Lebensstils älterer Menschen. Unterschiedliche chronische Erkrankungen, die vermehrt im fortgeschrittenen Alter auftreten, können zu einer starken Einschränkung der Mobilität und damit der Unabhängigkeit und Lebensqualität von SeniorInnen beitragen. Eine der häufigsten schweren Erkrankungen, die u.a. zu Lähmungserscheinungen der unteren Extremitäten, und damit zu Mobilitätseinschränkungen führen, ist der Schlaganfall.

Im Rahmen von stationärer Rehabilitation im Anschluss an Akuttherapien erfolgen intensive therapeutische Behandlungen durch entsprechende ExpertInnen. Nach Entlassung aus der klinischen Rehabilitation ins häusliche Umfeld kann sehr schnell ein Bruch in der persönlichen Weiterverfolgung der von den (meist älteren) PatientInnen durchzuführenden Trainingsmaßnahmen erfolgen.

Aufbauend auf Ergebnissen aus dem benefit Projekt vitaliSHOE wird ein mobiles Bewegungsanalyse- und Feedbacksystem für zu Hause entwickelt. Dieses unterstützt und regt ältere SchlaganfallpatientInnen an, den Verlauf der Entwicklung ihrer Gangqualität nach der stationären Anschlussheilbehandlung selbst zu überwachen und darauf Einfluss zu nehmen. Eine instrumentierte Einlagesohle erfasst Bewegungsparameter direkt am Fuß, während der Durchführung von Mobilitätsassessments und physischen Übungsaufgaben. Die Daten werden automatisiert ausgewertet und über eine Gesundheitsmanagementplattform auf einem Tablet-PC seniorenfreundlich und leicht verständlich dargestellt. Die Daten werden soweit abstrahiert, dass sie durch die BenutzerInnen leicht und schnell interpretiert werden können.

Durch die regelmäßige Durchführung der instrumentierten Assessments und Übungen wird die Verfolgung des Fortschritts der Rehabilitation möglich. In einer Reihe von Feldtests sollen in einem ersten Schritt die medizinisch-wissenschaftliche Validierung und in der Folge die Erprobung des Systems unter Real-Life Bedingungen erfolgen.

Eines der Ergebnisse ist die Weiterentwicklung eines mobilen, biometrischen Messgeräts mit Anbindung an eine Gesundheitsmanagement-Plattform, das bereits auf Machbarkeit geprüft wurde, hin zu einem produktnahen und marktreifen Prototyp. Im Zuge von Feldtests wird in einer ersten Phase die Eignung aus medizinischer Sicht (Genauigkeit, Verlässlichkeit, Reproduzierbarkeit) geprüft. Eine zweite (Reha@Home) Phase wird Erkenntnisse über die Eignung des Systems für den Einsatz bei PatientInnen zu Hause bringen und Auswirkungen auf Motivation und Adherence der PatientInnen zeigen.

Zeitraum

Juli 2013 bis Juni 2015

Fördergeber

Programm benefit der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft - FFG

Institut

Life Science Engineering

Forschungsschwerpunkt

Secure Services, eHealth & Mobility

Projektteam

frohner matthias

Matthias Frohner, PhD, MSc

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77-354
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Josef Ressel Zentrum für die Verifikation eingebetteter Computersysteme

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:
embsys.technikum-wien.at

 

Zeitraum

Mai 2013 bis April 2018

Fördergeber

Christian Doppler Forschungsgesellschaft

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Embedded Systems & Cyber-Physical Systems

Brückenkurse

Im Projekt sollen diagnostische Methoden entwickelt und evaluiert werden, die die Qualität der Lehre in den Brückenkursen sichern und verbessern. Das Projekt gliedert sich in zwei aufeinander abgestimmte Arbeitspakete AP_AMUN und AP_SPK, welche die unterschiedlichen fachdidaktischen Methoden in den Gebieten Mathematik/Naturwissenschaften bzw. Sprachen/Kulturwissenschaften berücksichtigen.

Durch die individuelle Beseitigung von Defiziten in Bezug auf schulisches Vorwissen sowie die Festigung und den Ausbau der Sprach- und Kommunikationskompetenz wird die Qualiät der Lehre in den Brückenkursen verbessert. Dadurch wird die Schwelle für den Studieneintritt unabhängig von Geschlecht und soziokulturellem Hintergrund niedrig gehalten und die Durchlässigkeit des Bildungssystems gefördert.

Die Homogenisierung der Vorkenntnisse in Mathematik und Physik sowie eine ausreichende Sprach- und Kommunikationskompetenz in Deutsch und Englisch schafft zudem eine wesentliche Voraussetzung für den Studienerfolg in allen naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen. Dadurch verbessert das Projekt die Qualität der Lehre in allen Studiengängen der Fachhochschule nachhaltig und liefert somit einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung von qualifizierten Fachkräften.

Zeitraum

März 2013 bis Februar 2016

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Applied Mathematics & Physics
Entrepreneurship & Communications

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-8198
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Hybrid Energy

In der ENERGYbase der FH Technikum Wien eröffnete am 18. Februar 2016 das erste Smart Grids Lehrlabor, Smart Hybrid Energy Lab in Österreich. Vier Haushalte ausgestattet mit Smart Meter und einer Photovoltaikanlage sind die Grundpfeiler des Lehrlabors an der FH Technikum Wien. Im elektrischen Ortsnetz des Labors kommen noch ein stellbarer Ortsnetztransformator, Speicher und eine Ladestation von Elektroautos hinzu. Ergänzt wird dies mit einem Datennetz, das die einzelnen Komponenten digital miteinander vernetzt. Der Aufbau des Smart Hybrid Energy Lab wurde maßgeblich von der Stadt Wien, MA 23, im Rahmen der Fachhochschul-Förderung finanziell unterstützt.

Das Smart Hybrid Energy Lab bietet ab sofort maßgeschneiderte Ausbildungsangebote für Mitarbeiter aus Energieversorgungs-, Industrie- und Gewerbeunternehmen an. Das Kursangebot besteht aber auch für Interessierte, die sich zu den Möglichkeiten und Herausforderungen intelligenter Stromnetze speziell für die Stromebene des Haushalts weiterbilden möchten.

Die Auslöser für die Entwicklung der Smart Grids sind der steigende Energieverbrauch und die Integration erneuerbarer Energien in das bestehende Stromnetz. Österreich befindet sich in der Entwicklung von Smart-Grids-Technologien in einer Vorreiterrolle. Diese werden bereits in zahlreichen Modellregionen erforscht und im Testbetrieb erprobt. Die großen österreichischen Projekte werden zu den so genannten Smart-Grids-Pionier- und Modellregionen in Salzburg, Oberösterreich, Vorarlberg, Steiermark und Wien zusammengefasst. Das sind international anerkannte Demonstrationsprojekte und ein großer Erfolg der bisherigen Aktivitäten. Die Forschungsschwerpunkte befassen sich zum Beispiel mit der intelligenten Netzintegration von Kunden, Gebäuden, kleinen PV-Anlagen, Elektroautos und der Integration von Kleinwasserkraftwerken. Die unterschiedlichen Themen zeigen das breite Spektrum von Smart-Grids-Technologien auf.

Vollständige Presseaussendung


 

Zeitraum

März 2013 bis Februar 2016

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Renewable Urban Energy Systems

Projektteam

Karl Knöbl

DI Karl Knöbl, MSc

+43 1 333 40 77-2048
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AlveoPic

Das Projekt AlveoPic (Advanced Lung research for VEterinary medicine Of Particles for Inhalation - Cooperation) ist ein Kooperationsprojekt mit der Brno University of Technology. Strategischer Partner ist das College of Polytechnics Jihlava, welches auch schon im laufenden Projekt ElBiK als Partner im Bereich der Lungensimulation mit der FH Technikum Wien kooperiert. Die FH Technikum Wien ist bei diesem Projekt Lead Partner.

AlveoPic beinhaltet drei thematische Blöcke und einen strategische Einheit. Für die drei thematischen Blöcke wird das bestehende Lungenmodell aus dem Beatmungslabor der FH Technikum Wien als Ausgangspunkt genommen. Das Ziel ist es Atemsimulationen und dabei vorgehende Partikel In- und Exhalationen noch realistischer zu ermöglichen. Dabei ist ein essentieller Teil die Integration eines anatomisch und physiologisch möglichst realistischen Lungenäquivalents. Dieses soll im Rahmen von AlveoPic eine Schweinelunge sein. 

Als Alternative zum Tierversuch besteht die Aufgabe darin, die Lunge aus dem Schlachtprozess zu entnehmen und diese möglichst lange in physiologisch gutem Zustand zu erhalten. Das Organ kann dann im Lungensimulator definierte Atemzyklen durchmachen und dabei vordefinierte Aerosole ein und ausatmen. Simultan wird eine Messung der Partikel durchgeführt um den Abscheidegrad der Partikel bestimmen zu können. Direkt nach der Entnahme wird das Organ an einen zu entwickelnden Ernährungskreislauf angeschlossen und permanent überwacht. Insgesamt soll dadurch eine anatomisch und physiologisch möglichst realistische Atemsimulation gelingen. Durch die integrierte Telemetrie der Lunge wurde das Projekt auch in den Forschungsschwerpunkt eHealth eingebettet.

Die drei thematischen Blöcke sind:

  • Präparation der Lunge nach der Entnahme
  • Entwicklung des Ernährungskreislaufs
  • Entwicklung standardisierten Organ-Telemonitorings

Ein weiteres, aber strategisches Ziel von AlveoPic ist der Aufbau einer festen Kooperation mit der Brno University of Technology. Innerhalb dieser soll ein Joint-/bzw Double- Degree Programm der betroffenen Master-Studiengänge Biomedical Engineering beider Universitäten entwickelt und gestartet werden.

Projektpartner

Zeitraum

Januar 2013 bis Dezember 2015

Fördergeber

European Regional Development Fund
AUVA
European Territorial Cooperation

Institut

Life Science Engineering
Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Secure Services, eHealth & Mobility

Projektteam

Mathias Forjan FHTW

FH-Prof. Mathias Forjan, PhD, MSc

Kompetenzfeldleitung Integrated Healthcare
+43 1 333 40 77-385
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frohner matthias

Matthias Frohner, PhD, MSc

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77-354
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Stefan Sauermann

FH-Prof. DI Dr. Stefan Sauermann

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-2555
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Mikroanalytik für Ökotoxikologie und Moderne Werkstoffe

Das Projekt startete im September 2012 unter der Leitung von Mag. Dr. Dominik Rünzler, Leiter des Instituts Biochemical Engineering und Studiengangsleiter desMaster-Studiengangs Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie. Ziel des Projekts ist es, den Studierenden der Master-Studiengänge Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie sowie Internationales Wirtschaftsingenieurwesen und den Bachelor Studiengängen Biomedical Engineering, Verkehr und Umwelt sowie Internationales Wirtschaftsingenieurwesendas Erlernen moderner Methoden der Mikroanalyse zu ermöglichen.

(Schad-)Stofferkennung mit Mikroanalyse - eine Übersicht der neuen Geräte

Mit Hilfe des neuen Röntgenfluoreszenzdetektors wird  die chemische Bestimmung von Elementen und deren Häufigkeiten in Mikrometerbereich von Festkörpern im bereits vorhandenen Rasterelektronenmikroskop der FH Technikum Wien möglich.

Das Lumineszenzspektrometer erlaubt die Bestimmung hormonähnlicher Stoffe in Umweltproben schon in geringsten Konzentrationen durch die Anwendung enzymatischer Reaktionen, die dem Glühwürmchen abgeschaut sind.

Das ATR-Infrarot-Spektrometer eröffnet in der Lehre die Möglichkeit, die chemische Zusammensetzung millimeterkleiner Partikel, wie etwa Kunststoffpartikel aus Fluss-, See- und Meeres-Sedimenten, oder die Abgaszusammensetzung durch die Messung in der Gasmesszelle zu bestimmen.

Komplexe Umweltproben können mit der Ultra-HPLC (Ultra High Performance Liquid Chromatography) in Minutenschnelle chromatographisch aufgetrennt und mit Standardproben verglichen werden.

Zeitraum

September 2012 bis August 2015

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Life Science Engineering

Forschungsschwerpunkt

Tissue Engineering & Molecular Life Science Technologies

ModuLAAr

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:

embsys.technikum-wien.at

Zeitraum

September 2012 bis August 2015

Fördergeber

Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Embedded Systems & Cyber-Physical Systems

Projektteam

Praus Friedrich

FH-Prof. Mag. DI Dr. Friedrich Praus

Studiengangsleitung Informations- und Kommunikationssysteme
+43 1 333 40 77 - 2577
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Benjamin Aigner FHTW

Benjamin Aigner, MSc

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77-7024
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Nikolaus Wagner

Nikolaus Wagner

Laborant
+43-1-3334077-300
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reacTissue - Tissue Engineering Bioreaktoren - Stadt Wien Kompetenzteam für Forschung

Am 1. April 2012 startete an der FH Technikum Wien das "Stadt Wien Kompetenzteam Tissue Engineering Bioreaktoren". Das Projekt baut auf den Kompetenzen des FHplus Projekts „NewTissue – Neue Ansätze in der Geweberegeneration und Tissue Engineering“ auf. Die bereits gewonnenen Erkenntnisse sollen für die Lehre noch besser nutzbar gemacht werden. Der neueMaster-Studiengang Tissue Engineering and Regenerative Medicine erhält durch die erweiterte Expertise des Kompetenzteams für Forschung ideale Voraussetzungen für eine aktuelle und anwendungsbezogene interdisziplinäre Ausbildung an der Schnittstelle zwischen Technik, Naturwissenschaften und Medizin.

Schwerpunkte: 

Der Projektinhalt besteht in der Weiterentwicklung und Optimierung von Bioreaktoren in Richtung klinischer Anwendung, die bereits im FHplus Projekt „NewTissue – Neue Ansätze in der Geweberegeneration und im Tissue Engineering“ entwickelt wurden. Bioreaktoren sind ein wichtiger Bestandteil bei der Züchtung von Zellen im Labor, da sie die Zellen „trainieren“. In den Bioreaktoren werden Zellen bestimmten Kräften ausgesetzt um später die für sie bestimmten Aufgaben übernehmen zu können (z.B. werden Muskelzellen einer Zugkraft ausgesetzt).

Die mechanische Stimulierung von Zell-Scaffold-Konstrukten* unter möglichst physiologischen Bedingungen ist entscheidend, um aus körpereigenen Zellen der PatientInnen ein funktionelles Gewebe im Labor zu züchten, dass dann re-implantiert werden kann. Die extrakorporale Anwendung von Stoßwellen kann dabei durch Stimulierung der Zellen zu einer verbesserten Gewebe-Regeneration führen, wie seit Jahren in der Behandlung von chronischen Wunden in der klinischen Anwendung beobachtet werden kann.

Offenbar spielt auch hier wie bei den Bioreaktoren das biologische Prinzip der Mechanotransduktion** eine entscheidende Rolle. Die abwechselnde mechanische Stimulierung im Bioreaktor und durch die Stoßwelle stellt einen innovativen Ansatz dar, der unter Nutzung hochkarätiger internationaler Kontakte zu einer internationalen Sichtbarkeit des Kompetenzteams beitragen kann.

Ziele:

Das Projektziel des Kompetenzteams für Forschung ist die Weiterführung des F&E-Schwerpunkts Tissue Engineering der Fachhochschule Technikum Wien. Dabei wird einerseits erforscht, wie Bioreaktoren zur mechanischen Stimulierung von Tissue-Engineering-Konstrukten verwendet werden können und andererseits der Einsatz von Stoßwellen zur Stimulierung von Zellen näher beleuchtet. Der internationale Anschluss an aktuelle Forschung durch Präsenz auf Konferenzen und eigene Publikationstätigkeit soll einen Beitrag zur Sichtbarkeit von Wien als F&E-Standort für Regenerative Medizin leisten.

Lehre: 

Der Beitrag für die Lehre setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: dem Etablieren aktueller Methoden an bereits vorhandenen Geräten, der Nutzbarmachung von F&E-Ergebnissen und -Erkenntnissen, den Erfahrungen, die Studierende in Firmenprojekten sammeln können und der Internationalisierung der Lehre. Die zusätzliche Förderung von Gastlektoraten internationaler Kooperationspartner soll besonders im neuen Master-Studiengang Tissue Engineering and Regenerative Medicine zur Sicherstellung der Qualität der Lehre beitragen. Dies dient sowohl dazu, den Anteil qualifizierter ausländischer BewerberInnen zu erhöhen als auch den Anteil an Outgoing-Studierenden zu steigern. Die Teilnahme an etablierten Aktionen zur Förderung des Nachwuchses soll das Interesse für die interdisziplinäre Thematik Tissue Engineering nachhaltig stärken.

Kooperationen: 

Insbesondere die langjährige Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für klinische und experimentelle Traumatologie am benachbarten Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus und mit dem Austrian Cluster for Tissue Regeneration soll die Weiterführung internationaler Kooperationen durch das Kompetenzteam und die Verfügbarkeit hochqualifizierter Fachkräfte für Wiener Unternehmen ermöglichen. In einem Pilotprojekt mit SchülerInnen der HTL TGM werden erfolgreich Bioreaktormodelle gebaut. Auch Studierende werden in die Kooperation als StudienassistentInnen integriert. Der damit ermöglichte Aufbau eines Mittelbaus für einen der vier Forschungsschwerpunkte der FH Technikum Wien soll schließlich auch dem Austausch der Erkenntnisse mit anderen Fachhochschulen dienen. Die Zusammenarbeit erfolgt dabei vor allem über das FH-Bioforum, einen Zusammenschluss von acht biotechnologisch ausgerichteten Studiengängen der österreichischen Fachhochschulen.

* Zell-Scaffold-Konstrukte: Gerüstsubstanzen zur Herstellung von künstlichem Gewebe bzw. zur Ansiedelung von Zellen. 

**Mechanotransduktion: Bezeichnung für einen Vorgang, der mit einem mechanischen Impuls startet und mit einer biochemischen Reaktion endet. 

Zeitraum

April 2012 bis März 2015

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Life Science Engineering

Forschungsschwerpunkt

Tissue Engineering & Molecular Life Science Technologies

Projektteam

Andreas Teuschl

DI Dr. Andreas Teuschl

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-2367
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Anna Weihs

Anna Weihs, PhD

Projektleitung SignalTissue
+43 1 333 40 77-5347
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Berufsfeldforschung - Stiftungsprofessur der Stadt Wien

Die Stiftungsprofessur Berufsfeldforschung für Technikberufe untersucht die Entwicklung von beruflichen Tätigkeitsfeldern im tertiär aus- und weitergebildeten Ingenieurswesen. In dieser Funktion unterstützt sie als Teil der Servicestelle Qualitäts- und Studiengangsentwicklung (QSE) Neu- und Weiterentwicklungen von Studiengängen der Fachhochschule Technikum Wien im Sinne des Fachhochschul-Studiengesetzes (FHStG, vor allem § 3, Abs. 1 Z 2): "Die Vermittlung der Fähigkeit, die Aufgaben des jeweiligen Berufsfeldes dem Stand der Wissenschaft und den Anforderungen der Praxis entsprechend zu lösen". Ziel ist somit die sozialwissenschaftliche Erhebung von technikorientierten Sektor-, Berufs- und Arbeitsprozessen, um dadurch eine systematische und anlassbezogene Abstimmung zwischen curricularen Studiengangserfordernissen und berufspraktischen Kompetenzprofilen zu unterstützen. In diesem Sinne kommt der Berufsfeldforschung eine inhärente Servicerolle bei der (Weiter-)Entwicklung von Studiengängen zu, die dafür ein breites Spektrum an theoretischen und methodischen Analysemöglichkeiten bereitstellt.

Zeitraum

März 2012 bis Februar 2017

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Servicestelle Qualitäts- und Studiengangsentwicklung

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Günther Essl

Mag. Dr. Günter Essl

Koordination Wissenschaftliches Arbeiten
+43 1 333 40 77-5355
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