Tissue Engineering & Molecular Life Science Technologies

SignalTissue

gefördert

Die Ziele des Projekts umfassen die Sicherung  als auch die Vertiefung der bereits bestehenden Kompetenzen im Bereich Bioreaktoren und Stoßwelle. Außerdem sollen diese Kompetenzen mit den neuen Bereichen Biomaterialien und Signaltransduktion erweitert werden. Damit kann die Gewebebildung und -regeneration einerseits genauer verstanden sowie gezielt gesteuert werden und andererseits auch für technische Lösungen besser nutzbar gemacht werden. Die produktive Forschungsarbeit und die aufgebauten nationalen und internationalen Kooperationen tragen zur Sichtbarkeit Wiens als F&E Standort für Tissue Engineering und Regenerative Medizin bei, liefern topaktuelle Inhalte für die Lehre in dem berufsbegleitenden Master-Studiengang Tissue Engineering and Regenerative Medicine und dem Bachelor-Studiengang Biomedical Engineering und sichern somit den hohen Stellenwert der FH Technikum Wien als Ausbildungsstandort für exzellente Fachkräfte im Tissue Engineering.

Zeitraum

September 2016 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Biochemical Engineering

Projektteam

DI Dr. Andreas Teuschl

Leitung Kompetenzteam SignalTissue

+43 1 333 40 77-964
anrufen E-Mail senden

Mag. Dr. Christiane Fuchs

Kompetenzteam SignalTissue

+43 1 333 40 77-989
anrufen E-Mail senden

Anna Weihs, PhD

Competence Team SignalTissue

+43 1 333 40 77-971
anrufen E-Mail senden

DiseaseTissue

gefördert

Die Hypothese, dass die extrakorporale Stoßwellentherapie nicht nur bei chronischen nicht-heilenden Wunden überzeugende Ergebnisse liefert, soll mit Hilfe von Krankheitsmodellen (Disease Models) unter mechanischer Stimulierung für die häufigste degenerative Gelenkserkrankung, die Osteoarthritis, überprüft werden. Der postulierte heilende Einfluss der Stoßwelle auf die einem frühen Stadium der Erkrankung entsprechenden Knorpelkonstrukte soll weiters mit epigenetischen Methoden untersucht werden. Dabei soll die auffallend höhere Erkrankungshäufigkeit bei Frauen durch Einbeziehung der Verwendung von Knorpelzell-Isolationen aus Hüftkopf-Explantaten besonders berücksichtigt werden. Zusätzlich zum Osteoarthritis Disease Model sollen weitere Krankheitsmodelle für chronisch degenerative Sehnenerkrankungen und kalzifizierende Herzklappen etabliert werden, um eine mögliche Wirksamkeit der Stoßwellentherapie bei diesen Erkrankungen zu prüfen. Die erzielten Ergebnisse und Erkenntnisse sollen auch über Folgeprojekte den Forschungsschwerpunkt Tissue Engineering sowie denMaster-Studiengang Tissue Engineering & Regenerative Medicine an der Fachhochschule Technikum Wien nachhaltig weiterentwickeln und festigen.

Zeitraum

November 2014 bis Oktober 2019

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft - FFG

Institut

Biochemical Engineering

Projektteam

FH-Prof. Mag. Dr. Dominik Rünzler

Leitung MSc Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie

+43 1 333 40 77-481
anrufen E-Mail senden

Zellkulturtechniken

gefördert

Der Stellenwert von Zellkulturtechniken in der Life-Science-Branche hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Der Einsatz moderner zellbasierter Verfahren hat ein großes therapeutisches Potenzial; neue Ansätze in der Stammzellbiologie mit enormen gesellschaftlichen, medizinischen und wirtschaftlichen Implikationen und ein zunehmender Bedarf an ökotoxikologischen Testverfahren tragen zu diesem Bedeutungsaufschwung bei.

Im Rahmen des Projekts „Lehre - Zellkulturtechniken“ wird dieser Entwicklung Rechnung getragen und in den berufsbegleitenden Master-Studiengängen Tissue Engineering and Regenerative Medicine und Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie bzw. im Bachelor-Studiengang Biomedical Engineering das Angebot an Zellkulturtechniken erweitert und weiterentwickelt. In enger Zusammenarbeit mit den Forschungsteams am Institut für Biochemical Engineeringwird der „Problem based Learning“-Ansatz im Labor umgesetzt und damit ein nachhaltiger Kompetenzerwerb sichergestellt.

Zeitraum

September 2014 bis August 2017

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Biochemical Engineering

Projektteam

FH-Prof. MMag. Dr. Veronika Jesenberger

derzeit in Karenz

+43 1 333 40 77-483
anrufen E-Mail senden

Mag. Christine Leeb, PhD

Leiterin Kompetenzteam Lehre Zellkulturtechniken

+43 1 333 40 77-485
anrufen E-Mail senden

DI Dr. Barbara Gepp

Stadt Wien Kompetenzteam Zellkulturtechniken

+43 1 333 40 77-486
anrufen E-Mail senden

Ökotoxikologie – Hormonaktive Stoffe in Wasser

gefördert

Die Ökotoxikologie hat sich in den beiden letzten Jahrzehnten international als eigenständige Wissenschaft etabliert und vereint chemische, toxikologische sowie ökologische Betrachtungsweisen zur Gefährdungsabschätzung von Chemikalien in der Umwelt. Ziel des Projekts ist der Aufbau von Forschungskompetenz im Bereich Ökotoxikologie, um die Qualität der Lehre im Master-Studiengang Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie sowie im Bachelor-Studiengang Verkehr und Umwelt nachhaltig zu sichern.

Dabei sollen einerseits ökotoxikologische Screening-Assays und umweltanalytische Methoden neu etabliert und optimiert werden, andererseits bereits an der FH Technikum Wien etablierte Zellkulturmethoden für ökotoxikologische Anwendungen adaptiert werden. Besonders aktuell sind dabei der Einsatz von Fischzellen, um ökotoxikologische Tests an lebenden Fischen zu ersetzen, sowie die Testung von Abwasser, Grundwasser und Trinkwasser auf hormonaktive Stoffe mittels Zellkulturmethoden.

Zeitraum

März 2014 bis Februar 2017

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Biochemical Engineering

Projektteam

FH-Prof. Mag. Dr. Dominik Rünzler

Leitung MSc Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie

+43 1 333 40 77-481
anrufen E-Mail senden

Cartiscaff

gefördert

„Cartiscaff“ ist ein von der FFG gefördertes Projekt im Rahmen der „Bridge- Frühphase-Förderschiene*“. Dieses Projekt wird gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, eine bessere artikuläre Knorpelregeneration mithilfe von allogenem Knorpelgewebe und vorselektierten Stammzellen zu erreichen. Die Kombination von natürlicher Knorpelmatrix mit hochpotenten Stammzellen soll eine sofortige mechanische Stabilität im Kniegelenk und langzeitige Funktionalität garantieren. Das Institut für Biochemical Engineering an der FH Technikum Wien wird im Speziellen an der mechanischen Stimulation der generierten Konstrukte mithilfe von Bioreaktoren arbeiten.

Projektpartner

  • Rotes Kreuz Blutzentrale Linz
  • LBI Trauma
  • Eidgenössische Techn. Hochschule Zürich/Institute for Biomechanics 
  • AO Research Institute Davos
  • University Medical Center in Rotterdam/Department of Orthopaedics

Zeitraum

Januar 2014 bis Dezember 2016

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft - FFG

Institut

Biochemical Engineering

Projektteam

FH-Prof. Mag. Dr. Dominik Rünzler

Leitung MSc Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie

+43 1 333 40 77-481
anrufen E-Mail senden

Tissue Engineering International

gefördert

Das Projekt Tissue Engineering International soll den im FHplus Projekt New Tissue – Neue Ansätze in der Geweberegeneration und Tissue Engineering erfolgten Kompetenzaufbau mit dem Ziel der internationalen Vernetzung weiterführen und dabei auch das 2012 gestartete Stadt Wien Kompetenzteam für Tissue Engineering Bioreaktoren unterstützen.

Einerseits sollen damit Forschungsaufenthalte von Tissue Engineers der FH Technikum Wien ermöglicht werden, andererseits sollen renommierte GastforscherInnen sowohl die Forschung als auch die Lehre im Master-Studiengang Tissue Engineering and Regenerative Medicine bereichern, um zusätzliche Forschungsaktivitäten zu initiieren.

Als spezieller neuer Anwendungsbereich soll die Miniaturisierung von Bioreaktoren erschlossen werden. Diesbezüglich wurden bereits entsprechende Vorprojekte mit Partnern außeruniversitärer Forschungseinrichtungen auf den Gebieten Mikroanalytik und Mikrosysteme begonnen.

Zeitraum

November 2013 bis Oktober 2016

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Biochemical Engineering

Projektteam

FH-Prof. DI Dr. Carina Huber-Gries

Leitung MSc Tissue Engineering and Regenerative Medicine,

+43 1 333 40 77-462
anrufen E-Mail senden

Michaela Purtscher, BSc

Junior Researcher Projekt Tissue Engineering International

+43 1 333 40 77-965
anrufen E-Mail senden

Bernhard Rieder, MSc

Junior Researcher Projekt Tissue Engineering International

+43 1 333 40 77-484
anrufen E-Mail senden

Mikroanalytik für Ökotoxikologie und Moderne Werkstoffe

gefördert

Das Projekt startete im September 2012 unter der Leitung von Mag. Dr. Dominik Rünzler, Leiter des Instituts Biochemical Engineering und Studiengangsleiter desMaster-Studiengangs Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie. Ziel des Projekts ist es, den Studierenden der Master-Studiengänge Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie sowie Internationales Wirtschaftsingenieurwesen und den Bachelor Studiengängen Biomedical Engineering, Verkehr und Umwelt sowie Internationales Wirtschaftsingenieurwesendas Erlernen moderner Methoden der Mikroanalyse zu ermöglichen.

(Schad-)Stofferkennung mit Mikroanalyse - eine Übersicht der neuen Geräte

Mit Hilfe des neuen Röntgenfluoreszenzdetektors wird  die chemische Bestimmung von Elementen und deren Häufigkeiten in Mikrometerbereich von Festkörpern im bereits vorhandenen Rasterelektronenmikroskop der FH Technikum Wien möglich.

Das Lumineszenzspektrometer erlaubt die Bestimmung hormonähnlicher Stoffe in Umweltproben schon in geringsten Konzentrationen durch die Anwendung enzymatischer Reaktionen, die dem Glühwürmchen abgeschaut sind.

Das ATR-Infrarot-Spektrometer eröffnet in der Lehre die Möglichkeit, die chemische Zusammensetzung millimeterkleiner Partikel, wie etwa Kunststoffpartikel aus Fluss-, See- und Meeres-Sedimenten, oder die Abgaszusammensetzung durch die Messung in der Gasmesszelle zu bestimmen.

Komplexe Umweltproben können mit der Ultra-HPLC (Ultra High Performance Liquid Chromatography) in Minutenschnelle chromatographisch aufgetrennt und mit Standardproben verglichen werden.

Zeitraum

September 2012 bis August 2015

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Biochemical Engineering

Projektteam

FH-Prof. Mag. Dr. Dominik Rünzler

Leitung MSc Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie

+43 1 333 40 77-481
anrufen E-Mail senden

reacTissue - Tissue Engineering Bioreaktoren - Stadt Wien Kompetenzteam für Forschung

gefördert

Am 1. April 2012 startete an der FH Technikum Wien das "Stadt Wien Kompetenzteam Tissue Engineering Bioreaktoren". Das Projekt baut auf den Kompetenzen des FHplus Projekts „NewTissue – Neue Ansätze in der Geweberegeneration und Tissue Engineering“ auf. Die bereits gewonnenen Erkenntnisse sollen für die Lehre noch besser nutzbar gemacht werden. Der neueMaster-Studiengang Tissue Engineering and Regenerative Medicine erhält durch die erweiterte Expertise des Kompetenzteams für Forschung ideale Voraussetzungen für eine aktuelle und anwendungsbezogene interdisziplinäre Ausbildung an der Schnittstelle zwischen Technik, Naturwissenschaften und Medizin.

Schwerpunkte: 

Der Projektinhalt besteht in der Weiterentwicklung und Optimierung von Bioreaktoren in Richtung klinischer Anwendung, die bereits im FHplus Projekt „NewTissue – Neue Ansätze in der Geweberegeneration und im Tissue Engineering“ entwickelt wurden. Bioreaktoren sind ein wichtiger Bestandteil bei der Züchtung von Zellen im Labor, da sie die Zellen „trainieren“. In den Bioreaktoren werden Zellen bestimmten Kräften ausgesetzt um später die für sie bestimmten Aufgaben übernehmen zu können (z.B. werden Muskelzellen einer Zugkraft ausgesetzt).

Die mechanische Stimulierung von Zell-Scaffold-Konstrukten* unter möglichst physiologischen Bedingungen ist entscheidend, um aus körpereigenen Zellen der PatientInnen ein funktionelles Gewebe im Labor zu züchten, dass dann re-implantiert werden kann. Die extrakorporale Anwendung von Stoßwellen kann dabei durch Stimulierung der Zellen zu einer verbesserten Gewebe-Regeneration führen, wie seit Jahren in der Behandlung von chronischen Wunden in der klinischen Anwendung beobachtet werden kann.

Offenbar spielt auch hier wie bei den Bioreaktoren das biologische Prinzip der Mechanotransduktion** eine entscheidende Rolle. Die abwechselnde mechanische Stimulierung im Bioreaktor und durch die Stoßwelle stellt einen innovativen Ansatz dar, der unter Nutzung hochkarätiger internationaler Kontakte zu einer internationalen Sichtbarkeit des Kompetenzteams beitragen kann.

Ziele:

Das Projektziel des Kompetenzteams für Forschung ist die Weiterführung des F&E-Schwerpunkts Tissue Engineering der Fachhochschule Technikum Wien. Dabei wird einerseits erforscht, wie Bioreaktoren zur mechanischen Stimulierung von Tissue-Engineering-Konstrukten verwendet werden können und andererseits der Einsatz von Stoßwellen zur Stimulierung von Zellen näher beleuchtet. Der internationale Anschluss an aktuelle Forschung durch Präsenz auf Konferenzen und eigene Publikationstätigkeit soll einen Beitrag zur Sichtbarkeit von Wien als F&E-Standort für Regenerative Medizin leisten.

Lehre: 

Der Beitrag für die Lehre setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: dem Etablieren aktueller Methoden an bereits vorhandenen Geräten, der Nutzbarmachung von F&E-Ergebnissen und -Erkenntnissen, den Erfahrungen, die Studierende in Firmenprojekten sammeln können und der Internationalisierung der Lehre. Die zusätzliche Förderung von Gastlektoraten internationaler Kooperationspartner soll besonders im neuen Master-Studiengang Tissue Engineering and Regenerative Medicine zur Sicherstellung der Qualität der Lehre beitragen. Dies dient sowohl dazu, den Anteil qualifizierter ausländischer BewerberInnen zu erhöhen als auch den Anteil an Outgoing-Studierenden zu steigern. Die Teilnahme an etablierten Aktionen zur Förderung des Nachwuchses soll das Interesse für die interdisziplinäre Thematik Tissue Engineering nachhaltig stärken.

Kooperationen: 

Insbesondere die langjährige Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für klinische und experimentelle Traumatologie am benachbarten Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus und mit dem Austrian Cluster for Tissue Regeneration soll die Weiterführung internationaler Kooperationen durch das Kompetenzteam und die Verfügbarkeit hochqualifizierter Fachkräfte für Wiener Unternehmen ermöglichen. In einem Pilotprojekt mit SchülerInnen der HTL TGM werden erfolgreich Bioreaktormodelle gebaut. Auch Studierende werden in die Kooperation als StudienassistentInnen integriert. Der damit ermöglichte Aufbau eines Mittelbaus für einen der vier Forschungsschwerpunkte der FH Technikum Wien soll schließlich auch dem Austausch der Erkenntnisse mit anderen Fachhochschulen dienen. Die Zusammenarbeit erfolgt dabei vor allem über das FH-Bioforum, einen Zusammenschluss von acht biotechnologisch ausgerichteten Studiengängen der österreichischen Fachhochschulen.

* Zell-Scaffold-Konstrukte: Gerüstsubstanzen zur Herstellung von künstlichem Gewebe bzw. zur Ansiedelung von Zellen. 

**Mechanotransduktion: Bezeichnung für einen Vorgang, der mit einem mechanischen Impuls startet und mit einer biochemischen Reaktion endet. 

Zeitraum

April 2012 bis März 2015

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Biochemical Engineering

Projektteam

DI Dr. Andreas Teuschl

Leitung Kompetenzteam SignalTissue

+43 1 333 40 77-964
anrufen E-Mail senden

Mag. Dr. Christiane Fuchs

Kompetenzteam SignalTissue

+43 1 333 40 77-989
anrufen E-Mail senden

Anna Weihs, PhD

Kompetenzteam SignalTissue

+43 1 333 40 77-971
anrufen E-Mail senden