Weitere Forschungsprojekte

Servicecenter Lehre

Das Projekt Servicecenter Lehre dient der Förderung der Fachhochschulentwicklung durch die Etablierung qualitativ hochwertiger Serviceangebote im Lebenszyklus Lehre, sowie der Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung bereits vorhandener Lehrveranstaltungen und Module an der FH Technikum Wien. Die Serviceleistungen des Servicecenters Lehre werden nicht nur auf Lehrveranstaltungs- und Modulebene der Qualitätssteigerung didaktischer Konzepte und deren Umsetzung in der Hochschullehre dienen, sondern auch auf Studiengangs- bzw. Institutsebene, durch Studiengangs-spezifische Weiterbildungs- und Beratungsangebote, zur Qualitätssicherung der modularisierten Curricula der Hochschule beitragen. Auch der Gender-Mainstreaming und Diversity-Management Strategie der FH Technikum Wien trägt das vorliegende Projekt durch zahlreiche Maß-nahmen, welche im Kapitel 5 angeführt wurden, Rechnung. Alle in diesem Antrag definierten Projektziele und deren Ergebnisse dienen der Qualitätsverbesserung und –sicherung der Hochschullehre aller Studienangebote der FH Technikum Wien.

Projektziele
Das hier beantragte Projekt verfolgt die anschließend angeführten fünf Kernziele:

  • Die Anforderungserhebung an ein Servicecenter Lehre, sowie die Entwicklung eines auf diesen Anforderungen basierenden Servicekatalogs.
  • Die Analyse und Modellierung des Lebenszyklus Lehre an der FHTW, sowie die anschließende Hinterlegung der Prozessschritte mit den Serviceleistungen des Servicecenters Lehre und die Veröffentlichung des Lebenszyklus Lehre an der FHTW.
  • Die Einrichtung des Servicecenters Lehre in Bezug auf Personal, Raum und Material, sowie dessen Bewerbung und Veröffentlichung der Servicezeiten und Räumlichkeiten.
  • Die Planung, Entwicklung und Umsetzung der Beratungs- und Weiterbildungsangebote, sowie der Produktionsleistungen des Servicecenters Lehre, sowie die anschließende Evaluierung der durchgeführten Angebote und Leistungen.
  • Die Hinführung des Servicecenters Lehre zum Normalbetrieb. Der Normalbetrieb umfasst dann sowohl die Durchführung der Beratungs- und Weiterbildungsangebote, als auch die Produktionsleistungen des Servicecenters Lehre und die Förderung der Informations- und Kommunikationspolitik und des Wissenstransfers im Bereich Hochschuldidaktik und eLearning.

Zeitraum

März 2018 bis Februar 2021

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Teaching and Learning Center

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-511
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Gabriela Brezowar

FH-Prof. Mag. Gabriela Brezowar

Short Cycle Programs
+43 1 333 40 77-223
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IoCEST - Internationalisation of the Curricula in Engineering, Environmental, Smart Cities and Sport Technologies

Das Projekt IoCEST („Internationalization of the Curricula in Engineering, Environmental, Smart Cities and Sport Technologies“) hat das Ziel, auf struktureller und curricularer Ebene Rahmenbedingungen für die Internationalisierung der Lehre zu schaffen, sodass alle Studierenden an der FH Technikum Wien die Möglichkeit haben, die auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt als Schlüsselqualifikationen nachgefragten interkulturellen und internationalen Kompetenzen zu erlangen. Wenngleich Internationalisierung an der FH Technikum Wien strategisch verankert ist, findet – vor allem basierend auf der Diversität der Studierenden – derzeit nur ein Teil der Studierenden die optimalen Rahmenbedingungen vor; Internationalisierung ist in den einzelnen Studiengängen unterschiedlich verankert.

Um der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie als Hochschule nachzukommen, alle Studierenden auf den Arbeitsmarkt dahingehend bestens vorzubereiten, gliedert sich das Projekt in drei Themenbereiche: Primär werden die Curricula von 13 ausgewählten Studiengängen der FH Technikum Wien internationalisiert, sodass die Erlangung von internationalen und interkulturellen Kompetenzen im Curriculum verankert ist. Ausgangspunkt ist somit die Formulierung von „international learning outcomes“, auf Basis derer studiengangspezifische Maßnahmen zur Internationalisierung getroffen werden. Mit 9 strategischen internationalen Partnerhochschulen der FH Technikum Wien sollen auch – im Rahmen einer international Week – Synergien in Bezug auf Curricula, Mobilität in allen Bereichen und Forschungszusammenarbeit ausgetauscht und nachhaltig Mehrwert für alle Beteiligten geschaffen werden. Zweitens soll ein „Certificate for Cross Cultural Competences for Engineers“ entwickelt und umgesetzt werden. Auf Modulbasis sollen alle Studierenden der FH Technikum Wien extracurricular die Möglichkeit haben, sich im interkulturellen Bereich ein zusätzliches Zertifikat zu erwerben, um ihre damit erworbenen internationalen und interkulturellen Kompetenzen sichtbar zu machen. Drittens sollen zwei Module im Bereich „Industrial Engineering“ entwickelt und umgesetzt werden, welche aus Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 30 ECTS im Bereich Maschinenbau, erneuerbare Energie, Smart Cities, Mechatronik, Sports Technologies und Aspekten zu Gender & Diversity in englischer Sprache bestehen und vorrangig für Incoming-Studierende angeboten werden. Diese Module werden mit dem Certificate for Engineers verbunden und im Sinne der „Internationalization at home“ für alle Studierenden nutzbar gemacht. 

IoCEST basiert auf der Diversität der Studierenden und kombiniert Internationalisierung mit der Individualität der einzelnen Fachdisziplinen; die Studierenden sind im technischen Bereich wie auch interkulturell bestmöglich auf den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt vorbereitet. Damit positioniert sich die FH Technikum im Sinne ihrer internationalen strategischen Ausrichtung und in den Bereichen Industrie 4.0, Erneuerbare Energien, Smart Cities und Sports Technologies als qualitativ hochwertige und zukunftsorientierte Hochschule sowohl im Raum Wien als auch international und stärkt damit nachhaltig den Wirtschafts- und Industriestandort Wien. 

 

Zeitraum

September 2017 bis August 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Sozialkompetenz & Managementmethoden

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Thomas Wala

FH-Prof. Mag. Dr. Thomas Wala, MBA

Program Director Innovation and Technology Management
+43 1 333 40 77-628
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Mag. Florian Ellinger

Incoming-Studierendenmobilität
+43 1 333 40 77-641
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Peter Franz

FH-Prof. DI Peter Franz

Internationaler Koordinator Erneuerbare Energie
+43 1 333 40 77-570
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Momir Tabakovic

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Patricia Kafka

DI (FH) Patricia Kafka

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-364
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Stefan Litzenberger

DI (FH) Stefan Litzenberger, MSc

Program Director
+43 1 333 40 77-377
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Harald Wahl

FH-Prof. DI Dr.techn. Harald Wahl

Studiengangsleitung Informatik
+43 1 333 40 77-236
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Nicolai Sawczynski

Mag. Nicolai Sawczynski, MAS

Department Coordination
+43 1 333 40 77-275
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Nicole Sagmeister

Nicole Sagmeister, MA

Assistenz des Rektors
+43 1 333 40 77-261
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Kurt Sohm

Mag. Dr. Kurt Sohm

Leitung Qualitäts- und Studiengangsentwicklung
+43 1 333 40 77-285
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Sabine Zangl

Sabine Zangl, MBA

Stv. Leitung
+43 1 333 40 77-467
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Otto Maderdonner

FH-Prof. Mag. Dr. Otto Maderdonner

Deputy Program Director Electronics and Business
+43 1 333 40 77-325
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Brückenkurse und STEOP

Mathematisch naturwissenschaftliche Kompetenzen stellen die zentrale Basis für das erfolgreiche Absolvieren eines technischen Studiums dar. Das beantragte Projekt kombiniert, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die bewährten Elemente erfolgreicher Vorgängerprojekte mit innovativen Ansätzen zur Qualitätssicherung der Lehre in verschiedenen Brückenkursen für Mathematik und Physik, sowie in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern in der Studieneingangsphase. Ziel ist zum einen die optimale individualisierte Förderung und Betreuung der Studierenden zu gewährleisten sowie zum anderen die Qualität und Methodenvielfalt der Lehre weiterzu steigern. Die Betreuung beginnt in optionalen Vorbereitungslehrgängen ab der Immatrikulation mit einer gezielter Studienvorbereitung, geht über diese Vorbereitung und ihren Schwerpunkt, der kritischen Studien-Eingangs- und Orientierungsphase (STEOP) hinaus und legt den Grundstein optimaler begleitender Förderung bis zum Studienende.

Inhaltliche Maßnahmen sind der Ausbau des Blended Learnings, die Qualitätssicherung in Brückenkurs-Lehrveranstaltungen sowie die Implementierung von Online-Tutorien und eines Buddy- Systems für weibliche Studierende. Besondere Berücksichtigung finden in diesem Projekt Maßnahmen zur Berücksichtigung der Diversität der Studierendengruppen, Gendergerechtigkeit sowie die nationale Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung. Die interdisziplinär breite Kooperation mit ExpertInnen verschiedener Zugänge und Fachrichtungen hinterfragt, im Sinne des Qualitätsmanagements, bestehende Konzepte und ihre Aspekte. Evaluation und Applikation der evaluierten Ergebnisse zur Qualitätssicherung und -steigerung sind integraler Bestandteil des Projektes.

Zeitraum

September 2017 bis August 2022

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Angewandte Mathematik & Naturwissenschaften

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-511
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Play!Science - Spiele erforschen - spielerisch forschen

Spiele durchwirken immer mehr Bereiche der Gesellschaft (bspw. Persuasive Games) und gewinnen auch in der Forschung sowohl als Methode als auch als Forschungsgegenstand an Bedeutung. Das Projektkonsortium will daher SchülerInnen aller Schulstufen dazu anregen, sich mit dem Thema Spiele vertieft und kritisch auseinanderzusetzen. Im Projekt Play!Science durchlaufen die SchülerInnen in altersadäquaten Workshops verschiedene Bereiche der Forschung und Technologieentwicklung, von Grundlagenforschung zu Spielen über spielerisches Forschen in der Art von Citizen Science Projekten bis zur Entwicklung von Spielen für Computer oder Smartphones. Sie reflektieren über gesellschaftliche Rahmenbedingungen und ihren Umgang mit Spielen und lernen innovative Möglichkeiten wie Virtual Reality Spiele kennen. Es wird darauf geachtet, dass alle Schulfächer einbezogen werden können. 

Das Smartphone ist für Kinder und Jugendliche (insbesondere mit Migrationshintergrund) das wichtigste Identifikations- und Statussymbol. Gleichzeitig nutzen sie nur einen Bruchteil des wissenschaftlich-technischen Potenzials ihrer Smartphones und Computer. Aus unseren Schul-Workshops wissen wir, dass ein Großteil der Mediennutzung im Spielen von Computer-, Konsolen- und Handyspielen besteht. Wir holen die Kinder und Jugendlichen dort ab, wo sie mit viel Kreativität und Einsatz bei der Sache sind. Sie lernen, was unter der Oberfläche von Computerspielen an Naturwissenschaft, Technik, Forschung und Innovation steckt. Auf diese Weise können sie die „Geheimnisse“ der Wissenschaft und Technologieentwicklung entdecken, finden Interesse an einem spannenden technologischen Forschungsfeld und reflektieren zugleich auch kritisch gesellschaftliche und persönliche Auswirkungen. 

Die Ziele des Projekts sind: 

  • Steigerung des Interesses von Kindern und Jugendlichen an FTI
  • Aktive Einbindung der Kinder und Jugendlichen in die Projekte
  • Spezielle Einbindung von SchülerInnen und ForscherInnen mit Migrationshintergrund
  • Vermitteln von Gender-Aspekten im Rahmen von Technologieentwicklung 

Mit einem extra für das Projekt entwickelten altersadäquaten Forschungsspiel erheben SchülerInnen aller Schulstufen in ihrem Umfeld Daten zu Medienkompetenz, Gender und Gewalt in Computer- und Smartphone-Spielen. In Workshops an der FH Technikum Wien experimentieren die Kinder und Jugendlichen mit Virtual Reality und Eye Tracking. In weiteren Workshops erfinden, designen und programmieren sie selbst erfundene Spiele und experimentieren mit Elektronik. In weiteren Workshops reflektieren sie die gesellschaftlichen und persönlichen Folgen von Computerspielen hinsichtlich Geschlechterrollen, Gewalt und Technikfolgen. SchülerInnen der Oberstufe werten mit der Programmiersprache „R“ die Ergebnisse der Datenerhebung zu Spielen aus und halten Referate für die Jüngeren. In 3 schulübergreifenden Fortbildungen lernen die Lehrkräfte die Spieldesign- und –programmierInhalte und können sie danach in sehr unterschiedlichen Fächern einsetzen. Die Eltern erhalten vier mehrsprachige Info-Karten damit sie ihre Kinder möglichst gut unterstützen.

Zeitraum

Mai 2017 bis April 2019

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Informatik

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Dominik Dolezal

Dominik Dolezal, MSc

Stadt Wien Kompetenzteam Usability von IT
+43 1 333 40 77-896
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Sabrina Rubenzer

Sabrina Rubenzer, MA

Robotics in Education – RoboCup Junior
+43 1 333 40 77-234
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Benedikt Salzbrunn

Benedikt Salzbrunn, MSc

Lehrgangsleitung User Experience Management
+43 1 333 40 77-901
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PersonalFilmAssistant

Intelligentes Assistenzsystem zur Videoerstellung auf Mobilgeräten

Moderne Mobilgeräte wie Smartphones ermöglichen es Laien heute auf einfache Weise qualitativ hochwertige Fotos zu erstellen. Neben dem technologischen Fortschritt bei der Bildsensorik führte vor allem das Integrieren von benutzerunterstützenden Analyse- und Korrekturtechniken (z.B. automatische Belichtung und Gesichtserkennung) zu deutlichen Verbesserungen der Fotoqualität. Im Gegensatz zur Einzelbildaufnahme ist das Erstellen von qualitativ hochwertigen Videos für AmateuranwenderInnen immer noch sehr anspruchsvoll, da zumeist kein filmtechnisches Fachwissen vorhanden ist.

Dieses Projekt – eine Kooperation des Unternehmens emotion3D, spezialisiert auf Softwareentwicklung und Bildverarbeitung (z. B. für 3D Vision Systeme) für die Filmproduktion und Post-Produktion, mit der Forschungsgruppe für Image and Video Analysis & Synthesis der TU Wien und ExpertInnen bezüglich User-Centered Design der Technikum Wien GmbH - zielt auf die Entwicklung von Algorithmen und deren Umsetzung in Softwarewerkzeugen zur Unterstützung der BenutzerInnen bei der Videoaufnahme auf Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablets ab. Dabei werden den BenutzerInnen Vorschläge in Form von für Laien verständlichen Regieanweisungen für die Umsetzung eines Videoclips gemacht (d. h. Storyboardbasiertes Aufnahmekonzept) und dann bei der Aufnahme Feedback bzw. Verbesserungsvorschläge geliefert.

Die technische Realisierung des PersonalFilmAssistant erfolgt durch geeignete Videoverarbeitungsalgorithmen, welche Low-Level Informationen wie Objektbewegungen in der Szene extrahieren, um nach einem anschließenden Domain-Transfer auf die Expertenebene der Regieanweisungen einen Abgleich mit den ursprünglichen Vorgaben durchzuführen und Empfehlungen bzgl. Verbesserungen abzugeben.

Zeitraum

Juli 2016 bis Dezember 2018

Fördergeber

Wirtschaftsagentur Wien - Call „Users in Focus“

Institut

Informatik

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Benedikt Salzbrunn

Benedikt Salzbrunn, MSc

Lehrgangsleitung User Experience Management
+43 1 333 40 77-901
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eLearning Stiftungsprofessur

Die eLearning Stiftungsprofessur leistet durch die FH-weite Implementierung einer nachhaltigen eLearning Strategie einen wesentlichen Beitrag zur Flexibilisierung berufsfördernder Studienformen. eDidaktische Methoden und eLearning Tools werden systematisiert, um diese anschließend FH-weit auf alle Studienformen auszurollen. Zusätzlich trägt die Implementierung neuer Blended Learning Studienformen zur Ermöglichung zusätzlicher Flexibilität Studierender berufsfördernder Studiengänge bei. Die Qualitätssicherung und -steigerung der MitarbeiterInnen-Kompetenz wird durch Schulungen zum Einsatz eDidaktischer Methoden und eLearning Tools, sowie zu Gender Mainstreaming und Diversity Management generiert und durch ein zu entwickelndes Qualifikationsprogramm deren Effizienz nachweisbar. Die Online Plattform der eLearning Stiftungsprofessur wird den stetigen Informations- und Wissenstransfer unterstützen.

Die eLearning Stiftungsprofessur verfolgt dabei die anschließend angeführten sechs Projektziele:

  1. Aufbau von Umsetzungsteams und Entwicklung von Kooperationsmodellen zur Umsetzung der FH-weiten eLearning Strategie.
  2. Implementierung von Maßnahmen zum Informationsaustausch und Wissenstransfer im eLearning (Informationsveranstaltungen, Publikationen, Online Plattform)
  3. Systematisierung des Einsatzes von eDidaktischen Lehr-/ Lernmethoden, eLearning Tools und des eSupports (Entwicklung eLearning Toolbox und eDidaktisch Methodenpool, sowie Implementierung im eDidaktik Forum im Forum Hochschuldidaktik („DicFo“))
  4. Implementierung neuer curricularer Modellvarianten für zukünftige BB-Studien
  5. Personalentwicklung durch Förderung der eDidaktik- und eLearning Tool-Kompetenz mittels Schulungs- und Qualifikationsmaßnahmen und dem Qualifikationsprogramm „eQUAL“
  6. Evaluierung der implementierten eLearning Strategie und entwickelten eLearning Elemente und Modelle

Die Projektergebnisse stellen sich demnach wie folgt dar:

  • Eine FH-weite zentrale eLearning Servicestelle, welche die fachhochschulweite eLearning Strategie implementiert und weiterentwickelt, Weiterbildungsmaßnahmen im eLearning durchführt, eLearning Produkte und Prozesse implementiert, den fachhochschulweiten Informations- und Wissensaustausch zur eLearning Strategie fördert und eine zentrale Anlaufstelle als Service- und Beratungsstelle im eLearning darstellt.
  • Einen vielfältigen eDidaktik Methodenpool, sowie die eLearning Toolbox
  • Die Implementierung von Modellen zur Flexibilisierung des Blended Learning Einsatzes
  • Einen umfassenden Weiterbildungskatalog für MitarbeiterInnen und Studierende in berufsfördernden Studiengängen
  • Das Qualifikationsprogramm „eQUAL“, welches die Qualifizierung erworbener Kenntnisse und Fähigkeiten im Zuge der Weiterbildung ermöglicht
  • Implementierte Plattformen zur Präsentation der eLearning Strategie, sowie zum Informations- und Kommunikationsaustausch im eLearning Bereich
  • Evaluationsergebnisse zur Qualität didaktisch eingesetzter Methoden, technischer Implementierungen von didaktischen Vorgehensweisen (eLearning Toolbox), sowie neuer curricularer Modelle

Zeitraum

September 2015 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Management, Wirtschaft & Recht

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Technology Transfer Initiative

Die Erkenntnisse der Wissenschaft sollen auch für die Wirtschaft nutzbar sein. Leider gibt es auf dem Weg dorthin eine Menge Hemmschwellen. Um solche Hindernisse aus dem Weg zu räumen und den Technologietransfer von der Fachhochschule Technikum Wien hin zu Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMUs) in der Region zu forcieren, wurde die Technology Transfer Initiative ins Leben gerufen. Das von der Stadt Wien geförderte Projekt startete vor kurzem und läuft noch bis Ende 2017. 

Um mehr Technologietransfer-Projekte anzustoßen, sollen bereits im Akquisitionsprozess von Technologietransfer-Partnern potenzielle Hemmschwellen identifiziert und adäquat adressiert werden. Neben einer Palette an Kommunikationsmaßnahmen und Veranstaltungen ist der Kernpunkt des Projektes der Aufbau eines Netzwerks mit Wirtschaftsintermediären. Über dieses Netzwerk soll das Kompetenzangebot der FH potentiellen Kooperationspartnern gegenüber sichtbar, attraktiv und transparent gemacht werden. Zunächst einmal  geht es darum, den Bedarf zu analysieren. Welche von den vielen hundert KMUs allein in Wien wären passende Partner im Rahmen des Technologietransfers? Was brauchen die Unternehmen, was kann die FH bieten? 

„Wir als FH sind gefragt, Orientierung zu geben“, sagt Projektleiter DI Gerhard Käfer. „Dafür müssen wir unser Beratungskompetenz stärken. Ich würde die Leute auch gerne in unsere Labore holen um den Technologietransfer anzuregen. An solchen Orten, weg vom Tagesgeschäft entstehen neue Ideen. Außerdem würde  sich so die Bekanntheit der Infrastruktur unserer Fachhochschule erhöhen."

Wo Technologietransfer bislang nicht funktioniert, liegt es nicht zwangsläufig daran, dass die Technik nicht stimmt. Oft hapert es eher an den Rahmenbedingungen. „Neue Technologien erzeugen mancherorts Ängste und Abwehrhaltung. Wenn wir gute Partner für Technologietransfer sein wollen, müssen wir über Technik hinausblicken und einen kulturellen Wandel begleiten, besonders gegenüber nicht-technolgieaffinen Unternehmen“, so Käfer. 

Am Ende soll eine noch engere Vernetzung und Verzahnung der FH mit der regionalen Wirtschaft stehen. Dafür sollen, überall wo möglich, auch Studierende eingebunden werden, die dadurch ihre wirtschaftlichen und sozialen Kompetenzen stärken können.  

Zeitraum

Februar 2015 bis Dezember 2018

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Management, Wirtschaft & Recht

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Gerhard Käfer

DI Gerhard Käfer

Projektleiter Technologietransfer & Lektor für Managementlehre
+43 1 333 40 77-471
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Photonik - Grundlagen und industrielle Anwendungen

Der Schwerpunkt des Projektes liegt in der Umsetzung einer möglichst praxisnahen Photonik­ausbildung der Studierenden. Dies soll durch mehr Wissensvermittlung in Laborübungen und mit experimentellen Demonstratoren für Vorlesungen erreicht werden. Geplant sind Grundlagenlaborversuche aus den Themenbereichen bildgebende Systeme, LEDs, Quantenkryptographie und photonische Grundlagen, die in großer Zahl realisiert werden sollen, um in der Lehre in Kleingruppen zum Einsatz zu kommen. In Studierendenprojekten wird unter anderem die Farb- und Helligkeitssteuerung von Lichtquellen vermittelt. Darüber hinaus werden photonische Konzepte der Sensorik und Messtechnik sowie der Optomechatronik entwickelt und der Einsatz photonischer Technologien aus der Verkehrstechnik in Laborübungen zur intelligenten Bilderfassung, Augmented Reality Darstellung und Sichtfelderweiterung demonstriert.

Zeitraum

September 2014 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Advanced Engineering Technologies
Elektronik und Telekommunikation
Embedded Systems
Angewandte Mathematik & Naturwissenschaften

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-511
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Wilfried Kubinger

FH-Prof. Dr. Wilfried Kubinger

Kompetenzfeldleitung
+43 1 333 40 77-493
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Christian Kollmitzer

FH-Prof. DI Dr. Christian Kollmitzer

Vizerektor
Emil Simeonov

FH-Prof. DI Mag. Emil Simeonov

Leitung MSc Intelligent Transport Systems
+43 1 333 40 77-380
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Brückenkurse

Im Projekt sollen diagnostische Methoden entwickelt und evaluiert werden, die die Qualität der Lehre in den Brückenkursen sichern und verbessern. Das Projekt gliedert sich in zwei aufeinander abgestimmte Arbeitspakete AP_AMUN und AP_SPK, welche die unterschiedlichen fachdidaktischen Methoden in den Gebieten Mathematik/Naturwissenschaften bzw. Sprachen/Kulturwissenschaften berücksichtigen.

Durch die individuelle Beseitigung von Defiziten in Bezug auf schulisches Vorwissen sowie die Festigung und den Ausbau der Sprach- und Kommunikationskompetenz wird die Qualiät der Lehre in den Brückenkursen verbessert. Dadurch wird die Schwelle für den Studieneintritt unabhängig von Geschlecht und soziokulturellem Hintergrund niedrig gehalten und die Durchlässigkeit des Bildungssystems gefördert.

Die Homogenisierung der Vorkenntnisse in Mathematik und Physik sowie eine ausreichende Sprach- und Kommunikationskompetenz in Deutsch und Englisch schafft zudem eine wesentliche Voraussetzung für den Studienerfolg in allen naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen. Dadurch verbessert das Projekt die Qualität der Lehre in allen Studiengängen der Fachhochschule nachhaltig und liefert somit einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung von qualifizierten Fachkräften.

Zeitraum

März 2013 bis Februar 2016

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Angewandte Mathematik & Naturwissenschaften
Sprachen & Kulturwissenschaften

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-511
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Berufsfeldforschung - Stiftungsprofessur der Stadt Wien

Die Stiftungsprofessur Berufsfeldforschung für Technikberufe untersucht die Entwicklung von beruflichen Tätigkeitsfeldern im tertiär aus- und weitergebildeten Ingenieurswesen. In dieser Funktion unterstützt sie als Teil der Servicestelle Qualitäts- und Studiengangsentwicklung (QSE) Neu- und Weiterentwicklungen von Studiengängen der Fachhochschule Technikum Wien im Sinne des Fachhochschul-Studiengesetzes (FHStG, vor allem § 3, Abs. 1 Z 2): "Die Vermittlung der Fähigkeit, die Aufgaben des jeweiligen Berufsfeldes dem Stand der Wissenschaft und den Anforderungen der Praxis entsprechend zu lösen". Ziel ist somit die sozialwissenschaftliche Erhebung von technikorientierten Sektor-, Berufs- und Arbeitsprozessen, um dadurch eine systematische und anlassbezogene Abstimmung zwischen curricularen Studiengangserfordernissen und berufspraktischen Kompetenzprofilen zu unterstützen. In diesem Sinne kommt der Berufsfeldforschung eine inhärente Servicerolle bei der (Weiter-)Entwicklung von Studiengängen zu, die dafür ein breites Spektrum an theoretischen und methodischen Analysemöglichkeiten bereitstellt.

Zeitraum

März 2012 bis Februar 2017

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Servicestelle Qualitäts- und Studiengangsentwicklung

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Günther Essl

Mag. Dr. Günter Essl

Koordination Wissenschaftliches Arbeiten
+43 1 333 40 77-382
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