Weitere Forschungsprojekte

SIP 4.0 - Sicherheit in intelligenten Produktionsumgebungen

gefördert

Das Projekt ist im Stärkefeld Smart Production angesiedelt. Es beforscht eine essentielle Voraussetzung der intelligenten Produktion: die Sicherheit. Intelligente Produktionskonzepte wie Industrie 4.0, Smart Production (etc.) verändern Arbeitssituationen und damit die Anforderungen an die Sicherheit. Das hat mehrere Ursachen: Einerseits verschmelzen in der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine die Grenzen (Collaborative Robotics), sodass zu klären ist, wie im gleichen Arbeitsraum Sicherheit erreichbar ist. Andererseits ist aufgrund des zunehmenden Softwareanteils in der intelligenten Produktion die Maschinensicherheit immer stärker von der IT-Sicherheit bestimmt. Maschinensicherheit (Safety) und IT-Sicherheit (Security) sind nicht mehr trennbar. Hinzu kommen neue Risiken und die Tatsache, dass sich aufgrund der Vernetzung lokale Risiken u.U. im Maschinennetzwerk exponentiell verstärken.

Aktuelle Sicherheitskonzepte genügen künftigen Anforderungen noch nicht. Kritisch ist insbesondere die fehlende Integration von Safety und Security. Eine wichtige Frage ist z.B., wie man in Sicherheitskonzepten mittels IT-Security die funktionale Safety gewährleisten kann. Da die Entwicklung technischer Standards und Normen hinter dem Tempo der Technologieentwicklung zurückbleibt, fehlen den Unternehmen technische Leitlinien und rechtssichere Regelwerke. Das fehlende Know-how gefährdet heutige und künftige Wettbewerbspositionen.

Hier sind aus Sicht des Innovations- und Wirtschaftsstandorts Wien insbes. die FHs gefordert, dem Arbeitsmarkt hochqualifizierte Fachkräfte zur Verfügung zu stellen. Allerdings entspricht der Erfah-rungsstand österreichischer FHs, die sich mit Sicherheit in der Produktion beschäftigen, meist erst dem Stand Industrie 3.0. Insbes. fehlt derzeit die wichtige Integration der Gebiete Safety und Security.

 

Das Projekt analysiert die komplexen Wechselwirkungen von Safety und Security in der Smart Produktion für relevante Gefährdungen in 4 Anwendungsszenarien und entwickelt auf dieser Basis ein integriertes Sicherheitskonzept incl. Umsetzungsleitfaden in die Praxis, das TÜV-Anforderungen an zukunftsfähige, rechtssichere Sicherheit genügt. Dieses Sicherheitskonzept wird in der Digitalen Fabrik der FHTW als Pilotprojekt implementiert, validiert, und vom TÜV Austria zertifiziert; die Digitale Fabrik wird so zum „Living Lab“ für den Wissenstransfer an Unternehmen (insbes. KMUs) und Hochschulen. Anschließend wird in einem Leitprojekt mit einem Wiener Unternehmen die Praxistauglichkeit abgesichert. Das Forschungswissen wird breit in Fachartikeln publiziert und auf Veranstaltungen präsentiert.

Das Projekt ist in den FTI Schwerpunktfeldern IKT und Smart Production der Strategie „Innovatives Wien 2020“ angesiedelt, die Projektziele tragen zu 100% zur Wiener FTI Strategie bei. Die Digitale Fabrik soll zur Lern- und Forschungsplattform für Sicherheitslösungen mit Vordenkercharakter im Bereich Smart Production entwickelt werden, die allen WienerInnen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter (etc.) attraktive Bildungs- und Innovationschancen eröffnet. Das Projekt fördert damit nachhaltig die Zukunfts-fähigkeit der FH Technikum Wien, und stärkt den Standort Wien mit den ansässigen Unternehmen, Hochschulen und weitere Institutionen im Umfeld der intelligenten Produktion.

„Technologiehotspots“ für die Smart Production wie Aspern IQ und die Digitale Fabrik der FHTW sind als FuE-Zentren, Lernstätte, Pilotplattform, Testfeld und Multiplikator gerade für Hochlohnstandorte unverzichtbarer Hebelfaktor im internationalen Wettbewerb. Sicherheit – im Sinne integrierter Safety und Security auf Industrie 4.0 Standard – ist hierfür unverzichtbar und sichert die Zukunftsfähigkeit vorhandene Stärkefelder nachhaltig ab.

Zeitraum

April 2017 bis März 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Advanced Engineering Technologies

Projektteam

DI Walter Wölfel

Stv. Leitung Bachelor Internationales Wirtschaftsingenieurwesen

+43 1 333 40 77-501
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Ing. Maria Cecilia Perroni, MSc

Lecturer

+43 1 333 40 77-492
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DI Dr. Kemajl Stuja

Simulationstechnik

+43 1 333 40 77-489
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Bernhard Kauzinger, BSc

Laborant

eLearning Stiftungsprofessur

gefördert

Die eLearning Stiftungsprofessur leistet durch die FH-weite Implementierung einer nachhaltigen eLearning Strategie einen wesentlichen Beitrag zur Flexibilisierung berufsfördernder Studienformen. eDidaktische Methoden und eLearning Tools werden systematisiert, um diese anschließend FH-weit auf alle Studienformen auszurollen. Zusätzlich trägt die Implementierung neuer Blended Learning Studienformen zur Ermöglichung zusätzlicher Flexibilität Studierender berufsfördernder Studiengänge bei. Die Qualitätssicherung und -steigerung der MitarbeiterInnen-Kompetenz wird durch Schulungen zum Einsatz eDidaktischer Methoden und eLearning Tools, sowie zu Gender Mainstreaming und Diversity Management generiert und durch ein zu entwickelndes Qualifikationsprogramm deren Effizienz nachweisbar. Die Online Plattform der eLearning Stiftungsprofessur wird den stetigen Informations- und Wissenstransfer unterstützen.

Die eLearning Stiftungsprofessur verfolgt dabei die anschließend angeführten sechs Projektziele:

  1. Aufbau von Umsetzungsteams und Entwicklung von Kooperationsmodellen zur Umsetzung der FH-weiten eLearning Strategie.
  2. Implementierung von Maßnahmen zum Informationsaustausch und Wissenstransfer im eLearning (Informationsveranstaltungen, Publikationen, Online Plattform)
  3. Systematisierung des Einsatzes von eDidaktischen Lehr-/ Lernmethoden, eLearning Tools und des eSupports (Entwicklung eLearning Toolbox und eDidaktisch Methodenpool, sowie Implementierung im eDidaktik Forum im Forum Hochschuldidaktik („DicFo“))
  4. Implementierung neuer curricularer Modellvarianten für zukünftige BB-Studien
  5. Personalentwicklung durch Förderung der eDidaktik- und eLearning Tool-Kompetenz mittels Schulungs- und Qualifikationsmaßnahmen und dem Qualifikationsprogramm „eQUAL“
  6. Evaluierung der implementierten eLearning Strategie und entwickelten eLearning Elemente und Modelle

Die Projektergebnisse stellen sich demnach wie folgt dar:

  • Eine FH-weite zentrale eLearning Servicestelle, welche die fachhochschulweite eLearning Strategie implementiert und weiterentwickelt, Weiterbildungsmaßnahmen im eLearning durchführt, eLearning Produkte und Prozesse implementiert, den fachhochschulweiten Informations- und Wissensaustausch zur eLearning Strategie fördert und eine zentrale Anlaufstelle als Service- und Beratungsstelle im eLearning darstellt.
  • Einen vielfältigen eDidaktik Methodenpool, sowie die eLearning Toolbox
  • Die Implementierung von Modellen zur Flexibilisierung des Blended Learning Einsatzes
  • Einen umfassenden Weiterbildungskatalog für MitarbeiterInnen und Studierende in berufsfördernden Studiengängen
  • Das Qualifikationsprogramm „eQUAL“, welches die Qualifizierung erworbener Kenntnisse und Fähigkeiten im Zuge der Weiterbildung ermöglicht
  • Implementierte Plattformen zur Präsentation der eLearning Strategie, sowie zum Informations- und Kommunikationsaustausch im eLearning Bereich
  • Evaluationsergebnisse zur Qualität didaktisch eingesetzter Methoden, technischer Implementierungen von didaktischen Vorgehensweisen (eLearning Toolbox), sowie neuer curricularer Modelle

Zeitraum

September 2015 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Management, Wirtschaft & Recht

Projektteam

Daniela Waller,, MSc

eLearning Stiftungsprofessur (Stadt Wien)

+43 1 333 40 77 - 397
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Technology Transfer Initiative

gefördert

Die Erkenntnisse der Wissenschaft sollen auch für die Wirtschaft nutzbar sein. Leider gibt es auf dem Weg dorthin eine Menge Hemmschwellen. Um solche Hindernisse aus dem Weg zu räumen und den Technologietransfer von der Fachhochschule Technikum Wien hin zu Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMUs) in der Region zu forcieren, wurde die Technology Transfer Initiative ins Leben gerufen. Das von der Stadt Wien geförderte Projekt startete vor kurzem und läuft noch bis Ende 2017. 

Um mehr Technologietransfer-Projekte anzustoßen, sollen bereits im Akquisitionsprozess von Technologietransfer-Partnern potenzielle Hemmschwellen identifiziert und adäquat adressiert werden. Neben einer Palette an Kommunikationsmaßnahmen und Veranstaltungen ist der Kernpunkt des Projektes der Aufbau eines Netzwerks mit Wirtschaftsintermediären. Über dieses Netzwerk soll das Kompetenzangebot der FH potentiellen Kooperationspartnern gegenüber sichtbar, attraktiv und transparent gemacht werden. Zunächst einmal  geht es darum, den Bedarf zu analysieren. Welche von den vielen hundert KMUs allein in Wien wären passende Partner im Rahmen des Technologietransfers? Was brauchen die Unternehmen, was kann die FH bieten? 

„Wir als FH sind gefragt, Orientierung zu geben“, sagt Projektleiter DI Gerhard Käfer. „Dafür müssen wir unser Beratungskompetenz stärken. Ich würde die Leute auch gerne in unsere Labore holen um den Technologietransfer anzuregen. An solchen Orten, weg vom Tagesgeschäft entstehen neue Ideen. Außerdem würde  sich so die Bekanntheit der Infrastruktur unserer Fachhochschule erhöhen."

Wo Technologietransfer bislang nicht funktioniert, liegt es nicht zwangsläufig daran, dass die Technik nicht stimmt. Oft hapert es eher an den Rahmenbedingungen. „Neue Technologien erzeugen mancherorts Ängste und Abwehrhaltung. Wenn wir gute Partner für Technologietransfer sein wollen, müssen wir über Technik hinausblicken und einen kulturellen Wandel begleiten, besonders gegenüber nicht-technolgieaffinen Unternehmen“, so Käfer. 

Am Ende soll eine noch engere Vernetzung und Verzahnung der FH mit der regionalen Wirtschaft stehen. Dafür sollen, überall wo möglich, auch Studierende eingebunden werden, die dadurch ihre wirtschaftlichen und sozialen Kompetenzen stärken können.  

Zeitraum

Februar 2015 bis Dezember 2017

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Management, Wirtschaft & Recht

Projektteam

DI Gerhard Käfer

Projektleiter Technologietransfer – Projekt aus dem Call 16 der MA 23 der Stadt Wien

+43 1 333 40 77-471
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Innovative Technik im Schlittensport

gefördert

Im Projekt Innovative Technik im Schlittensport werden für den österreichischen Rodelverband messtechnisch unterstützte Analysen durchgeführt, um innovative Konzepte zur Optimierung von Material und Technik entwickeln zu können. Daten aus Windkanalmessungen und Laborversuchen, unter Zuhilfenahme verschiedenster Sensorik und Messtechnik, sollen dabei Aufschluss über Potentiale im Bereich der Geräteentwicklung geben. Die Aerodynamik und die Tribologie spielen hier eine wesentliche Rolle. All zu viel soll an dieser Stelle jedoch nicht verraten werden, vielleicht zeichnet sich ein erster Erfolg schon bei den nächsten Olympischen Spielen ab.

 

Zeitraum

Januar 2015 bis Dezember 2016

Fördergeber

Sportministerium

Institut

Biomedical, Health & Sports Engineering

Projektteam

DI (FH) Patricia Kafka

Stv. Studiengangsleiterin Master Sports Equipment Technology

+43 1 333 40 77-364
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Photonik - Grundlagen und industrielle Anwendungen

gefördert

Der Schwerpunkt des Projektes liegt in der Umsetzung einer möglichst praxisnahen Photonik­ausbildung der Studierenden. Dies soll durch mehr Wissensvermittlung in Laborübungen und mit experimentellen Demonstratoren für Vorlesungen erreicht werden. Geplant sind Grundlagenlaborversuche aus den Themenbereichen bildgebende Systeme, LEDs, Quantenkryptographie und photonische Grundlagen, die in großer Zahl realisiert werden sollen, um in der Lehre in Kleingruppen zum Einsatz zu kommen. In Studierendenprojekten wird unter anderem die Farb- und Helligkeitssteuerung von Lichtquellen vermittelt. Darüber hinaus werden photonische Konzepte der Sensorik und Messtechnik sowie der Optomechatronik entwickelt und der Einsatz photonischer Technologien aus der Verkehrstechnik in Laborübungen zur intelligenten Bilderfassung, Augmented Reality Darstellung und Sichtfelderweiterung demonstriert.

Zeitraum

September 2014 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Advanced Engineering Technologies
Angewandte Mathematik & Naturwissenschaften
Elektronik und Telekommunikation
Embedded Systems

Projektteam

Ing. Mag. Gerd Krizek

Vorbereitungskurse

+43 1 333 40 77-511
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FH-Prof. Dr. Wilfried Kubinger

Automation & Robotics

+43 1 333 40 77-493
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FH-Prof. DI Dr. Christian Kollmitzer

Vizerektor

+43 1 333 40 77-270
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FH-Prof. DI Mag. Emil Simeonov

Leitung MSc Intelligent Transport Systems

+43 1 333 40 77-380
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Brückenkurse

gefördert

Im Projekt sollen diagnostische Methoden entwickelt und evaluiert werden, die die Qualität der Lehre in den Brückenkursen sichern und verbessern. Das Projekt gliedert sich in zwei aufeinander abgestimmte Arbeitspakete AP_AMUN und AP_SPK, welche die unterschiedlichen fachdidaktischen Methoden in den Gebieten Mathematik/Naturwissenschaften bzw. Sprachen/Kulturwissenschaften berücksichtigen.

Durch die individuelle Beseitigung von Defiziten in Bezug auf schulisches Vorwissen sowie die Festigung und den Ausbau der Sprach- und Kommunikationskompetenz wird die Qualiät der Lehre in den Brückenkursen verbessert. Dadurch wird die Schwelle für den Studieneintritt unabhängig von Geschlecht und soziokulturellem Hintergrund niedrig gehalten und die Durchlässigkeit des Bildungssystems gefördert.

Die Homogenisierung der Vorkenntnisse in Mathematik und Physik sowie eine ausreichende Sprach- und Kommunikationskompetenz in Deutsch und Englisch schafft zudem eine wesentliche Voraussetzung für den Studienerfolg in allen naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen. Dadurch verbessert das Projekt die Qualität der Lehre in allen Studiengängen der Fachhochschule nachhaltig und liefert somit einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung von qualifizierten Fachkräften.

Zeitraum

März 2013 bis Februar 2016

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Angewandte Mathematik & Naturwissenschaften
Sprachen & Kulturwissenschaften

Projektteam

Ing. Mag. Gerd Krizek

Vorbereitungskurse

+43 1 333 40 77-511
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Berufsfeldforschung - Stiftungsprofessur der Stadt Wien

gefördert

Die Stiftungsprofessur Berufsfeldforschung für Technikberufe untersucht die Entwicklung von beruflichen Tätigkeitsfeldern im tertiär aus- und weitergebildeten Ingenieurswesen. In dieser Funktion unterstützt sie als Teil der Servicestelle Qualitäts- und Studiengangsentwicklung (QSE) Neu- und Weiterentwicklungen von Studiengängen der Fachhochschule Technikum Wien im Sinne des Fachhochschul-Studiengesetzes (FHStG, vor allem § 3, Abs. 1 Z 2): "Die Vermittlung der Fähigkeit, die Aufgaben des jeweiligen Berufsfeldes dem Stand der Wissenschaft und den Anforderungen der Praxis entsprechend zu lösen". Ziel ist somit die sozialwissenschaftliche Erhebung von technikorientierten Sektor-, Berufs- und Arbeitsprozessen, um dadurch eine systematische und anlassbezogene Abstimmung zwischen curricularen Studiengangserfordernissen und berufspraktischen Kompetenzprofilen zu unterstützen. In diesem Sinne kommt der Berufsfeldforschung eine inhärente Servicerolle bei der (Weiter-)Entwicklung von Studiengängen zu, die dafür ein breites Spektrum an theoretischen und methodischen Analysemöglichkeiten bereitstellt.

Zeitraum

März 2012 bis Februar 2017

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Servicestelle Qualitäts- und Studiengangsentwicklung

Projektteam

Mag. Dr. Günter Essl

Koordination Wissenschaftliches Arbeiten

+43 1 333 40 77-382
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