Geförderte Projekte

Phorsch! - FFG Talente Regional

Photonik für Schulen

Im Rahmen des Projekts Phorsch! wollen wir Schülerinnen und Schülern die Photonik als Schlüsseltech-nologie des 21. Jahrhunderts durch forschendes Lernen erfassbar machen. Dafür nutzen wir bereits entwickelte und erprobte Bildungsformate und führen diese mit Schülern sowie mit Lehrern durch. Im Speziellen wird dazu zum einen der Baukasten „Photonics Explorer“ herangezogen und zum anderen werden die im EU Projekts „Phablabs 4.0“ entwickelten und sehr erfolgreichen Photonik-Workshops verwendet. Darüber hinaus soll im Projekt Phorsch! zusätzlich ein neuer Workshop konzipiert werden, der die Technologie des teilnehmenden Unternehmenspartners, der ams AG, in ein neues photonisches Demonstrationsgerät integriert. Damit sollen junge Menschen einen Einblick in die Hightech-Anwendungen der Photonik bekommen, auf spielerische Weise für naturwissenschaftliche und techni-sche Belange begeistert werden und somit den übermäßigen Respekt vor der MINT-Forschung und den Hochtechnologien verlieren.

Zeitraum

Juni 2020 bis Mai 2022

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Applied Mathematics & Physics

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Langer Karin FHTW

Dr. Karin Langer

Teaching and Learning Center
+43 1 333 40 77 - 6786
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Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-8198
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Mag. Paul Schreivogl

Lektor
+43 1 333 40 77 - 2987
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SAMY - FFG Produktion der Zukunft

Kollaborationsfähiger Robotersysteme können in der industriellen Praxis noch nicht das komplette Potential entfalten da jede Modifikation Einfluss auf die Sicherheit hat. In SAMY werden Methoden entwickelnt um kollaborationsfähiger Industrieroboter basieren auf formalen Aufgabenbeschreibungen autonom zu programmieren und deren Verhalten zu verifizieren.

Projektpartner

  • Fraunhofer Austria Research Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Leadpartner)
  • JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
  • Eberle Automatische Systeme GmbH & Co KG
  • HENKEL CENTRAL EASTERN EUROPE OPERATIONS GESELLSCHAFT MBH
  • TDK Electronics GmbH & Co OG
  • Franz Josef Mayer Gesellschaft m.b.H.
  • SSI Schäfer Automation GmbH

Zeitraum

April 2020 bis September 2022

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Wilfried Wöber, MSc

Researcher
+43 1 333 40 77 – 3157
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Jakob Langthaler, BSc

+43 1 333 40 77 – 7225
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Smart Maintenance - Stadt Wien Call 27

Übergeordnetes Ziel des Projektes SMART MAINTENANCE ist die Demonstration eines konkreten Vorschlags zur Nutzung von Chancen der
digitale Transformation für den Wirtschaftsstandort Wien. Mobilität ist ein Grundbedürfnis der Menschheit, Grundlage des menschlichen
Wirtschaftens und somit wesentlicher Standortvorteil. Ziel der Stadt Wien ist daher die Bereitstellung von optimalem Öffentlichen Personennahverkehr
(ÖPNV). Wesentliches Element der gesicherten Bereitstellung des ÖPNV ist die Instandhaltung der Systeme. Die Digitalisierung erlaubt hier innovative
neue Ansätze in der Instandhaltung – namentlich „Predictive Maintenance“.

Durch Einsatz moderner, digitaler Technologien zur Optimierung des Betriebs (speziell der Instandhaltung) von Fahrzeugen eines öffentlichen
Verkehrsunternehmens (Predicitve Maintenance) können unmittelbar Kosten dieses Unternehmens gesenkt und somit finanzielle Mittel frei gemacht werden.
Ebenso können daraus unternehmerische Innovationen entwickelt sowie gleichzeitig KundInnen- aber auch MitarbeiterInnenzufriedenheit und die Qualität
öffentlicher Leistungen weiter gesteigert werden. Dazu werden innovative digitale Sensorkonzepte mit modernen Data Science/-Mining Methoden kombiniert,
um die Effizienzpotenziale zu heben und Systemverfügbarkeiten zu erhöhen.

Im Rahmen eines inter- und transdisziplinären Forschungsansatzes wird eine umfassende technische Lösung für Predicitve Maintenance entwickelt und
an einem Anwendungsfall des öffentlichen Verkehrsunternehmens demonstriert werden. Diese technische Lösung wird gemeinsam mit den betroffenen
Menschen hinsichtlich BenutzerInnen-Akzeptanz sowie Technikfolgenabschätzung begleitend optimiert. Zusätzlich wird der Mehrwert für den
Wirtschaftsstandort ganzheitlich erforscht. Die Forschungsergebnisse finden breiten Eingang in die Fachhochschullehre sowie in Ausbildungsprogramme
der Technikum Wien Academy für die Wiener Unternehmen.

Zeitraum

März 2020 bis Februar 2023

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Wilfried Kubinger

FH-Prof. Dr. Wilfried Kubinger

Departmentleitung Electronic Engineering
+43 1 333 40 77-2584
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AI Anwenden und Verstehen - Stadt Wien Call 26

Artificial Intelligence bedeutet einen Paradigmenwechsel – für alle Branchen. Potentielle Einsatzmöglichkeiten, konkreter Nutzen sowie Risiken und Gefahren sind allerdings in vielen Anwendungen noch unklar. Die Überführung von theoretischen Ansätzen in die Praxis und die Abschätzung der Auswirkungen im täglichem Geschäft sind im Unternehmen oft nicht leistbar. Das Projekt „AI Anwenden und Verstehen“ ist eine von der FH Technikum Wien initiierte Wissensdrehscheibe. Ziel ist die Identifikation potentieller Nutzen und Risiken durch Artificial Intelligence in Unternehmen. Inhaltlich bestimmt durch Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer und begleitet von den Expertinnen und Experten der FH Technikum Wien wird die Wissensdrehscheibe einerseits Know-How zur Verfügung stellen und andererseits Forschung und Praxis miteinander vernetzen.

Mehr zum Projekt: 

Projektseite AIAV

Zeitraum

März 2020 bis Februar 2023

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Judith Klamert-Schmid

FH-Prof. Mag. (FH) Dr. Judith Klamert-Schmid

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-6691
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Sabine Zangl

Sabine Zangl, MBA

Stv. Leitung
+43 1 333 40 77-4671
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Wilfried Wöber, MSc

Researcher
+43 1 333 40 77 – 3157
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Gerhard Käfer

DI Gerhard Käfer

Projektleiter Technologietransfer & Lektor für Managementlehre
+43 1 333 40 77-2640
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Lars Mehnen

FH-Prof. DI Dr. Lars Mehnen

Senior Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77-5868
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Felix Mödritscher FHTW

DI Dr. Felix Mödritscher

Kompetenzfeldleitung Artificial Intelligence & Data Analytics
+43 1 333 40 77-2863
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A4SEE - EU Erasmus+

Alliance for Sports Engineering Education

Die globale Sportindustrie ist vielfältig, fragmentiert und in schnellem Wandel begriffen, sie ist auch eine große Industrie (vergleichbar mit der Luft- und Raumfahrt) und ein Early Adopter. Sie umfasst zahlreiche verschiedene Sektoren und setzt daher auf Innovation und Technologie, die sich über viele Disziplinen erstreckt. Es ist bekannt, dass Sport eine wichtige positive Rolle bei gesellschaftlichen Herausforderungen wie Gesundheit, demografischem Wandel und Integration spielt.
Diese Vielfalt der Technologiedisziplinen verlangsamt jedoch den Innovationsprozess. Die sektorübergreifende Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Forschungszentren, Industrie und Sportverbänden könnte das unternehmerische Verhalten beschleunigen und das Innovationsklima verbessern. Ein effektiver Wissenstransfer wird jedoch durch Unterschiede in Kultur und Sprache zwischen Industrie und Wissenschaft behindert. Dies behindert auch das akademische Personal bei der Ausbildung von Studenten mit geeigneten transversalen Fähigkeiten.


Die rasanten Veränderungen in der Sportindustrie spiegeln sich nicht immer in der relativ statischen Bereitstellung der sporttechnischen Ausbildung wider. Die aktuellen Universitätsstudiengänge in Sportingenieurwesen bieten keine Ausbildung in neuen Technologien (z.B. große Datenmengen, selbstheilende Materialien, IoT, Künstliche Intelligenz, etc.) oder in gesellschaftlichen Veränderungen (z.B. Demographie, sitzende Verhaltensweisen etc.). Darüber hinaus verfügen Hochschulabsolventen von Lehrplänen für Sportingenieure nicht immer über die für die Bedürfnisse der Sportindustrie geeigneten Innovations- und unternehmerischen Fähigkeiten (auch "transversale Fähigkeiten" oder "Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts"). Die aktuellen Lehrpläne für Industriedesign berücksichtigen diese transversalen Fähigkeiten und konzentrieren sich stark auf das benutzerorientierte Design. Es fehlt ihnen jedoch an spezifischem Wissen und Verständnis für die Anwendung dieser Innovationen und unternehmerischen Fähigkeiten im Sportbereich.
Zusammenfassend lässt sich die Problemanalyse in die folgenden Aspekte bezüglich Sportindustrie und Hochschulen unterteilen.

Sportindustrie

Große, wachsende und frühe Anwender. Fragmentierte Industrie mit wenig sektorübergreifender Zusammenarbeit
Die Abhängigkeit von verschiedenen Technologien verlangsamt den Innovationsprozess
Der Wunsch nach zukünftigen Mitarbeitern mit multidistiplinarer Ausbildung, der Bedarf an lebenslanger Weiterbildung für bestehende Mitarbeiter

Hochschulen

Schwache unternehmerische und fachübergreifende Ausbildung in klassischen Lehrplänen der Sportingenieure vs. mangelnder Einblick in die Sportindustrie in den Lehrplänen für Design/Innovation.
Relative statische Bereitstellung von Kursen, unzureichend an neue Technologien angepasst
Eingeschränktes Verständnis von Unternehmenskultur und Sprache durch Hochschulpersonal

Die spezifischen Probleme/Herausforderungen, mit denen sich dieses Projekt befassen wird, sind daher wie folgt;

  1. Wie kann die Sportindustrie mit geeigneten Lösungen für lebenslanges Lernen versorgt werden?
  2. Wie kann man eine sektorübergreifende Zusammenarbeit in der Sportindustrie ermöglichen?
  3. Wie kann die Übereinstimmung zwischen den aktuellen Hochschullehrplänen und der Sportindustrie verbessert werden?
  4. Wie können die kulturellen Barrieren zwischen Hochschulen und Sportindustrie abgebaut werden?

Das Projekt A4SEE wird drei wichtige Projektmaßnahmen durchführen, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

  1. Erstellung und Durchführung gemeinsamer Lernaktivitäten (Industry Collaboration Experience, Special Topics Week und Innovation Marketplace)
  2. Erstellung und Durchführung von offenen Online-Kursen (Grundlagen-, Fortgeschrittenen- und Profikurse Sporttechnik)
  3. Schaffung und Durchführung von Innovationsstipendien für sportliche Innovationen und neue Technologien. (Akademien für die Industrie, Industrie für die Akademie und Studenten für die Industrie)

Als Verbreitungsmaßnahme werden A4SEE-Symposien und eine Online-Plattform eingerichtet. Diese Symposien und die Plattform werden es Studenten und Arbeitgebern der Sportindustrie ermöglichen, sich über die folgenden Wege zu verbinden: Unternehmenspräsentationen, (Technologie-)Demonstrationsmarkt und akademische Einblicke (Doktoranden-, Masterprojekt-Poster).
Das Projekt wird eine transnationale Plattform und Aktivitäten entwickeln und etablieren, die ein starkes und nachhaltiges Ökosystem aufbauen, das fest in Industrie und Universitäten verankert ist. Durch die Gewinnung weiterer assoziierter Projektpartner bleibt dieses nachhaltige Ökosystem auch nach der Förderperiode mit den Zielgruppen verbunden und liefert weiterhin Aktivitäten, die dies ermöglichen:

  • Entwicklung neuer, innovativer und multidisziplinärer Ansätze für das Lehren und Lernen
  • Förderung des Unternehmertums und der unternehmerischen Fähigkeiten von Hochschullehrern und Unternehmensmitarbeitern
  • den Austausch, die Weitergabe und die gemeinsame Schaffung von Wissen zu erleichtern.

Zeitraum

Januar 2020 bis Dezember 2022

Fördergeber

Erasmus+

Institut

Life Science Engineering

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Stefan Litzenberger FHTW

DI (FH) Stefan Litzenberger, MSc

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-4810
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Aufreinigungskaskade - BMNT Altlastenforschung

Das Forschungsprojekt „Aufreinigungskaskade“ fokussiert auf innovative physikalische und biochemische Verfahren zur in-situ Sanierung von persistenten Kohlenwasserstoff­schäden (MKW, aber auch PAK) und prüft Anwendungsmöglichkeiten für einen kombinierten Einsatz am Beispiel der Altlast N77 „Petroleumfabrik Drösing“. Der Großteil der Arbeiten wird in den Labors der wissenschaftlichen Partner mit kontaminiertem Material aus Drösing durchgeführt und dient der Entwicklung neuartiger Verfahren, die in einem ersten Schritt die Hauptfracht an Schadstoffen durch Einsatz von Pflanzenöl-Mikroemulsionen und Vliesen aus dem Untergrund bergen. In einem zweiten Schritt werden im Untergrund verbliebene Kontaminanten mittels Enzymen metabolisiert. Dadurch soll der in-situ Abbau von persistenten Kohlenwasserstoff-Gemischen, wie sie an gealterten Schadensfällen bzw. Altlasten vorzufinden sind, ermöglicht und signifikant beschleunigen werden. Daraus resultiert eine erhebliche Verkürzung von Sanierungszeiten und eine Reduktion der damit verbundenen Kosten. Durch die Einbindung von wirtschaftlichen Partnern (KMU) wird die Feldanwendung von Erkenntnissen bereits zu Beginn der Forschungsarbeiten mitgedacht und in weiterer Folge in der Verfahrensentwicklung berücksichtigt. Das gegenständliche Projekt baut auch auf einem abgeschlossenem KPC-Projekt auf (ISPAK - Entwicklung eines Pflanzenöl-basierenden Verfahrens zur in-situ-Sanierung von PAK-kontaminierten Böden). Die Vorteile dieser Technologie sollen auf MKW-Kontaminationen umgelegt und in die neue Verfahrenskombination integriert werden. Das Konsortium besteht aus drei KMU, einer Fachhochschule und einer Universität. Die federführenden Wissenschaftler sind Prof. Dr. Andreas Loibner, Dr. Doris Ribitsch, PD DI Dr. Maximilian Lackner und Dr. Hermann J. Heipieper.

Zeitraum

September 2019 bis August 2021

Fördergeber

Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus

Institut

Computer Science

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Maximilian Lackner

PD DI Dr. Maximilian Lackner , MBA

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-8926
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Wissenstransferzentrum - Kooperationsvorhaben MINT - AWS WTZ

Das WTZ Projekt dient zur Förderung des inter-, intradisziplinären & institutionsübergreifenden Wissenstransfers mit Wirtschaft und Gesellschaft an einem der größten Hochschulstandorte im deutschsprachigen Raum. Die FH Technikum Wien koordiniert und betreut in diesem Projekt:

Die Erhebung bestehender MINT-Initiativen im WTZ Ost an Universitäten und Fachhochschulen. Sowie zielgruppenspezifische Erhebungen bei LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern und WissenschafterInnen. Entwicklung von neuen Vermittlungsinitiativen und -formaten.

Nähere Informationen:  www.wtz-ost.at

Projektpartner: Universität Wien (LP), Technische Universität Wien, Medizinische Universität Wien, Universität für Bodenkultur Wien, Veterinärmedizinische Universität Wien, Wirtschaftsuniversität Wien, Akademie der bildenden Künste Wien, Universität für angewandte Kunst Wien, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Fachhochschule Campus Wien, Fachhochschule St. Pölten

Zeitraum

Juli 2019 bis Dezember 2021

Fördergeber

WTZ Ost - gefördert durch aws, aus Mittlen der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung (Österreich-Fonds)

Institut

Applied Mathematics & Physics

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-8198
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Giuliana Sabbatini

Dr. Giuliana Sabbatini

Leitung Forschungsorganisation
+43 1 333 40 77-2574
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addmanu knowledge - FFG Qualifizierungsnetze

Wissenstransfer additive Fertigung - aktuelle Forschung für die österreichische Wirtschaft

Das Gebiet der additiven Fertigung (AM) entwickelt sich mit hoher Dynamik. Das Zusammenwirken von Forschung, Entwicklung und technischen Umsetzung ist der Faktor für erfolgreiche Umsetzung am Markt. Sowohl von nationaler Seite als auch europäischer Seite laufen eine Reihe von geförderten F&E Projekten, die eine Vielzahl von relevanten Erkenntnissen für die Anwendung von additiver Fertigung hervorbringen.

Für den wirtschaftlichen Erfolg bildet der rasche Transfer von Wissen in die Unternehmen einen essentiellen Erfolgsvorteil.
Ausgehend vom addmanu Konsortium soll frei verfügbares Wissen aus den Forschungsprojekten für die Weitergabe in Form eines Lehrganges aufbereitet werden und so an interessierte Unternehmen weitergegeben werden.

Die Inhalte des Lehrgangs, der im Rahmen eines FFG Qualifizierungsnetzwerk‐ Projektes entwickelt und durchgeführt werden, konzentriert sich auf die Vermittlung folgender Inhalte.

  • Neue Werkstoffe für additive Fertigung – Metalle, Kunststoffe, Keramiken und Hybride
  • Neue AM Verfahren für additive Verarbeitung dieser Materialien, incl. neuer Ansätze im Postprocessing
  • Bauteilcharakteristik‐ und Eigenschaften von gedruckten Bauteilen
  • Anwendung von Software für Design und Topologie‐Optimierung in der additiven Fertigung
  • Design und Konstruktionsrichtlinien für AM Bauteile
  • Aufbereitung von Konstruktionsdaten für den additiven Druck
  • Automatisierung von additiver Fertigung und digitale Einbindung in Produktionsketten
  • Robotik und additive Fertigung
  • Neue Businessmodell, Kennzahlen zur Bewertung und Einführung von AM Lösungen, Kostenbetrachtungen in der Produktionskette
  • Begleitthemen der additiven Fertigung, wie zum Beispiel Sicherheitskonzepte bei Pulverhandling und Anlagensicherheit
  • Qualitätssicherungskonzepte und Prozess‐ bzw. Bauteilüberwachung

Das zu vermittelnde Wissen soll in Lehreinheiten in Form von Vorlesungen, Laborübungen und Workshops angeboten werden; zur Vertiefung des erlernten Wissens und zur nachhaltigen Verankerung im Unternehmen ist eine abschließende Projektarbeit geplant.

addmanu knowledge Logo

Zeitraum

Februar 2019 bis Juli 2020

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Wilfried Kubinger

FH-Prof. Dr. Wilfried Kubinger

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-2584
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Maximilian Lackner

PD DI Dr. Maximilian Lackner , MBA

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-8926
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FPGA 4.0 - Stadt Wien Call 19

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:
embsys.technikum-wien.at

 

Zeitraum

November 2018 bis Dezember 2021

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Computer Science

Projektteam

Roland Höller

DI Roland Höller

Research & Development, Lektor
+43-1-3334077-299
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Innovative Plattformen für Elektronische Systeme - CDG Josef Ressel Zentrum

Am 7. März 2019 fand an der FH Technikum Wien die offizielle Eröffnung des nunmehr zweiten Josef Ressel Zentrums der Fachhochschule statt. Fünf Jahre lang wird in Kooperation mit Unternehmen aus der Branche an „Innovativen Plattformen für Elektronische Systeme“ geforscht. Die Finanzierung des Josef Ressel Zentrums trägt das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen.

„Innovative Hardware ist eine der Voraussetzung der Digitalisierung“, sagt Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. „Flexible, reprogrammierbare Hardware wird viele Bereiche weiter voranbringen, darunter elektronische Mautsysteme, autonome Fahrzeuge und Industrie 4.0. Dieses JR-Zentrum wird dazu einen wertvollen Beitrag leisten und stärkt damit gleichzeitig wichtige österreichische Unternehmen und die österreichische Forschungslandschaft.“
„Wir freuen uns über das bereits zweite Josef Ressel Zentrum an der FHTW“, sagte Rektor Fritz Schmöllebeck im Rahmen der Eröffnung. „Es unterstreicht sowohl die Qualität unserer Forschung im Bereich Embedded Systems and Cyber-Physical Systems als auch das Vertrauen von Fördergeber und Industrie in unsere Kompetenz.“

Standortfaktor: Komplexe Mikroelektronik mit verringerten Kosten

Das neue Josef Ressel Zentrum beschäftigt sich mit sogenannten Field-Programmable Gate Arrays (FPGAs). Dabei handelt es sich um mikroelektronische Bauelemente, mit denen heute ganze Multiprozessor-Systeme auf einem Chip realisiert werden können. Das macht FPGAs zu hochinnovativen Plattformen für elektronische Systeme. Als Bauelemente kommen sie etwa in der Telekommunikation, aber auch in Bereichen wie Fahrzeug- oder Unterhaltungselektronik zur Anwendung. Marktstudien sehen einen weiter steigenden Bedarf nach diesen hochentwickelten Komponenten in den nächsten Jahren. Gerade für KMU-dominierte Länder wie Österreich eröffne die FPGA-Technologie die Möglichkeit zur Realisierung komplexer Elektronik, unter Vermeidung der in diesem Bereich mittlerweile exorbitanten Einmalkosten bei der Herstellung anwendungsspezifischer Schaltkreise (sogenannten „ASICs). Darüber hinaus kann das Josef Ressel Zentrum an aktuelle österreichische Initiativen wie „Silicon Austria Labs“ oder „Silicon Alps“ im Bereich der „Electronic Based Systems“ anknüpfen.


Wirtschaftsministerium fördert: Anwendungsfälle in Telekom, Industrie 4.0 und AI

Im Forschungszentrum werden etwa neue Entwurfsmethoden, Möglichkeiten zur Stromverbrauchsminimierung oder Aspekte bei der Realisierung sicherheitskritischer Systeme mittels FPGAs untersucht – stets anwendungsnahe und an konkreten Applikationen der
Unternehmenspartner Elektrobit Austria GmbH, Kapsch TrafficCom AG und Oregano Systems Design & Consulting GmbH. Die Anwendungsfelder umfassen Automobilelektronik und -diagnose, Automatisierungstechnik, elektronische Mautsysteme und den Bereich der hochgenauen Uhrensynchronisation.

„Auch für viele Anwendungen im Bereich der Artificial Intelligence, Industrie 4.0 oder des Internet-of-Things stellen moderne elektronische Systeme wesentliche Basisplattformen dar“, sagt Dr. Peter Rössler, Leiter des Josef Ressel Zentrums. „Der rasche
technologische Fortschritt der Mikroelektronik macht es notwendig, sich permanent mit den neuesten Entwicklungen in diesem Bereich zu beschäftigen. Geförderte Projekte wie die Josef Ressel Zentren schaffen eine sehr gute Möglichkeit, sich als Hochschule gemeinsam mit Industriepartnern durch anwendungsnahe Forschung dieser Entwicklungen anzunehmen und diese auch in einem gewissen Rahmen mitzugestalten.“


Josef Ressel Zentren: Internationale Best-Practice, offen für weitere Unternehmen

In Josef Ressel Zentren wird anwendungsorientierte Forschung auf hohem Niveau betrieben, hervorragende ForscherInnen kooperieren dazu mit innovativen Unternehmen. Für die Förderung dieser Zusammenarbeit gilt die Christian Doppler Forschungsgesellschaft international als Best-Practice-Beispiel. Josef Ressel Zentren werden vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und den beteiligten Unternehmen gemeinsam finanziert. Durch das flexible Fördermodell können sich während der fünfjährigen Laufzeit des Zentrums auch weitere interessierte Unternehmen an der Kooperation beteiligen. Das neue Josef Ressel Zentrum ist die zweite solche Einrichtung in Wien und zugleich das zweite Josef Ressel Zentrum an der FH Technikum Wien: Von 2013 bis 2018 wurde hier mit der Verifikation eingebetteter Computersysteme bereits in einem eng verknüpften Bereich geforscht.
Zusätzliche Informationen gibt es hier.

Zeitraum

Juli 2018 bis Juni 2023

Fördergeber

Christian Doppler Forschungsgesellschaft

Institut

Electronic Engineering

Projektteam

Peter Rössler

FH-Prof. DI Dr. Peter Rössler

Program Director
+43 1 333 40 77-6977
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Servicecenter Lehre - Stadt Wien Call 21

Das Projekt Servicecenter Lehre dient der Förderung der Fachhochschulentwicklung durch die Etablierung qualitativ hochwertiger Serviceangebote im Lebenszyklus Lehre, sowie der Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung bereits vorhandener Lehrveranstaltungen und Module an der FH Technikum Wien. Die Serviceleistungen des Servicecenters Lehre werden nicht nur auf Lehrveranstaltungs- und Modulebene der Qualitätssteigerung didaktischer Konzepte und deren Umsetzung in der Hochschullehre dienen, sondern auch auf Studiengangs- bzw. Institutsebene, durch Studiengangs-spezifische Weiterbildungs- und Beratungsangebote, zur Qualitätssicherung der modularisierten Curricula der Hochschule beitragen. Auch der Gender-Mainstreaming und Diversity-Management Strategie der FH Technikum Wien trägt das vorliegende Projekt durch zahlreiche Maß-nahmen, welche im Kapitel 5 angeführt wurden, Rechnung. Alle in diesem Antrag definierten Projektziele und deren Ergebnisse dienen der Qualitätsverbesserung und –sicherung der Hochschullehre aller Studienangebote der FH Technikum Wien.

Projektziele
Das hier beantragte Projekt verfolgt die anschließend angeführten fünf Kernziele:

  • Die Anforderungserhebung an ein Servicecenter Lehre, sowie die Entwicklung eines auf diesen Anforderungen basierenden Servicekatalogs.
  • Die Analyse und Modellierung des Lebenszyklus Lehre an der FHTW, sowie die anschließende Hinterlegung der Prozessschritte mit den Serviceleistungen des Servicecenters Lehre und die Veröffentlichung des Lebenszyklus Lehre an der FHTW.
  • Die Einrichtung des Servicecenters Lehre in Bezug auf Personal, Raum und Material, sowie dessen Bewerbung und Veröffentlichung der Servicezeiten und Räumlichkeiten.
  • Die Planung, Entwicklung und Umsetzung der Beratungs- und Weiterbildungsangebote, sowie der Produktionsleistungen des Servicecenters Lehre, sowie die anschließende Evaluierung der durchgeführten Angebote und Leistungen.
  • Die Hinführung des Servicecenters Lehre zum Normalbetrieb. Der Normalbetrieb umfasst dann sowohl die Durchführung der Beratungs- und Weiterbildungsangebote, als auch die Produktionsleistungen des Servicecenters Lehre und die Förderung der Informations- und Kommunikationspolitik und des Wissenstransfers im Bereich Hochschuldidaktik und eLearning.

Zeitraum

März 2018 bis Februar 2021

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Applied Mathematics & Physics

Projektteam

Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-8198
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Gabriela Brezowar

FH-Prof. Mag. Gabriela Brezowar

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-5070
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EsprESSO-IT - Stadt Wien Call 21

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:
embsys.technikum-wien.at

 

Zeitraum

März 2018 bis Februar 2021

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Projektteam

Christian Kaufmann

DI (FH) Mag. DI Christian Kaufmann

Program Director IT Security
+43 1 333 40 77-6255
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StudyATHome Internationally - Stadt Wien Call 22

Projektbeschreibung auf den Seiten des Forschungsbereichs Embedded Systems:
embsys.technikum-wien.at

Zeitraum

Februar 2018 bis Januar 2022

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Projektteam

deinhofer martin

Martin Deinhofer, MSc

Research & Development
+43 1 333 40 77 - 297
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ENGINE: Engineering goes international - Stadt Wien Call 22

Zur Vorbereitung auf unterschiedliche Arbeitsmärkte und für die Rekrutierung internationaler Studierender wird das Angebot fremdsprachiger (insbesondere englischer) Hochschullehre mit internationalem Profil immer wichtiger. Das Projekt ENGINE adressiert diesen Bedarf mit mehreren Maßnahmen.

Gemeinsam mit internationalen Partnern entwickelt ENGINE auf Basis umfassender Vorerfahrungen aus hochschulübergreifenden Workshops und Fallstudien eine Engineering-Fallstudie in international gemischten Teams, die auch Studierenden mit eingeschränkter physischer Mobilität (z.B. aufgrund von Berufstätigkeit) eine – virtuelle – Auslandserfahrung ermöglicht: Im Rahmen einer typischen Produktentwicklung lösen die Teams technische und nicht-technische, länderspezifisch unterschiedliche Aufgaben und präsentieren dies online den weltweit verteilten LektorInnen. Zur Absicherung der Berufsfeldorientierung beruhen die Fallstudienszenarien auf Anwendungsfällen aus Unternehmen. Ein kleiner (20%) Forschungsanteil des Projektes dient der Entwicklung länderspezifisch parametrierbarer Demonstratoren für die Fallstudie (z.B. 3D-gedrucktes Roboterfahrzeug).

Im Zuge der Fallstudienentwicklung erweitert ENGINE das bestehende internationale Hochschulnetzwerk und festigt für die FHTW-Studiengänge Mechatronik/ Robotik, Maschinenbau und internationales Wirtschaftsingenieurwesen jeweils 1-3 Fokuspartner, mit denen eine besonders intensive Kooperation gepflegt werden soll (z.B. Joint Degree, gemeinsame Curriculumsentwicklung, FuE-Projekte).

Um die Studiengänge dauerhaft international anschlussfähig (d.h. als Hochschulpartner attraktiv) zu machen, prüft ENGINE, in welchen Bereichen der Engineering-Ausbildung gemeinsam mit den internationalen Partnern ein fremdsprachiges Lehrangebot geschaffen werden kann, und verankert entsprechende Internationalisierungsmaßnahmen in den Curricula (Lernziele, -inhalte, Methoden, Vortragende, Literatur und auch Mobilitätsfenster). Inhaltlich identifiziert ENGINE dazu fachspezifi-sche Differenzierungsnotwendigkeiten der Lehre im Engineering-Umfeld (z.B. aufgrund unterschiedlicher technischer Standards, interkultureller Besonderheiten, abweichender Finanz-/ Rechtssysteme). Lehrende können ggf. durch Fortbildung unterstützt werden. Wichtig sind auch Gender-/ Diversity-Ziele, z.B. gendergerechte Lehre (Berücksichtigung der heterogenen Berufswelten von IngenieurInnen, die weltweit in prinzipiell gleichartigen Engineering-Projekten tätig sind).
Studierende der FHTW profitieren von diesem Angebot vielfach: Sie sind befähigt, ihre Fachkenntnis¬se in der internationalen Wissenschaftssprache aktiv anzuwenden. Sie sind fachlich besser auf den internationalen Arbeitsmarkt vorbereitet und verfügen selbst dann über erste eigene interkulturelle Erfahrungen, wenn ihre persönliche Situation (z.B. Beruf, Pflegeverpflichtung, Finanzierung, gesundheitliche Einschränkung) keinen Auslandsaufenthalt erlaubt. Als Synergieeffekt steigert ENGINE durch die Festigung des weltweiten Partnernetzwerks die Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte bzw. ermöglicht internationale Begegnungen mit Incoming Students „at home“.

Gezielte Dissemination-Maßnahmen stellen die FH-interne Mehrfachnutzung und die externe Zugänglichkeit der Projektergebnisse für Wiener (Hoch-)schulen, Firmen und die Bevölkerung sicher.

Zeitraum

November 2017 bis Oktober 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Electronic Engineering

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Corinna Englehardt-Nowitzki

FH-Prof. Dr. Corinna Engelhardt-Nowitzki

Departmentleitung
+43 1 333 40 77-8723
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Biokunststoffe - vom Wissen zur Anwendung

An fünf Tagen erfolgt eine umfassende Schulung von zehn österreichischen Unternehmen zum Thema Biokunststoffe. Neben Experten und Expertinnen der FH Technikum Wien, wo zwei Tage der Schulung abgehalten werden, tragen Fachleute aus Österreich und Deutschland vor. Am TCKT (Wels) werden auch Versuche zur Verarbeitung von Biokunststoffen durchgeführt. Weitere Vortraege gibt es an der NDU St. Pölten und am IFA Tulln/BOKU.

Es wird ein maßgeschneidertes Seminar über Biokunststoffe und deren Anwendung durchgeführt. Motivation: „Biokunststoffe“ sind Werkstoffe, die aus nachwachsenden Ressourcen herstellt werden und/oder biologisch abbaubar sind. Bekannte Beispiele sind thermoplastische Stärke (TPS) und Polymilchsäure (PLA); Biokunststoffe zeichnen sich durch eine höhere Nachhaltigkeit gegenüber fossilen Kunststoffen aus (Stichworte Ressourcenerschöpfung, Klimawandel, Mikroplastik im Meer). Allerdings sind sie auch teurer als fossile Kunststoffe und haben ein engeres Verarbeitungsfenster. Heute haben Biokunststoffe einen Marktanteil von 2%, und ihre Verbreitung nimmt stetig zu. In der Praxis kämpfen Firmen mit unbekannten Eigenschaften und Verarbeitungsschwierigkeiten von Biokunststoffen, sowie mit Fragestellungen der Positionierung. Angebot Bildung/Wissensstand Biokunststoffe: Bei konventionellen Kunststoffen gibt es einen hohen Wissensstand; Biokunststoffe erfordern spezielles Wissen, welches nicht gängig ist. Dieses Wissen wird typischerweise von den Herstellern individuell aufgebaut, und es gibt kein breites Bildungsangebot in Bezug auf Biokunststoffe. Dies wurde durch eine Recherche bei gängigen Bildungsinstituten im deutschsprachigen Raum im Juli 2017 bestätigt. Geplante Qualifikations-Ziele: Die teilnehmenden Firmen haben Erfahrung mit konventionellen Kunststoffen; Das Wissen zu Biokunststoffen ist bei ihnen derzeit noch sehr eingeschränkt. Ziel ist es, das Wissensniveau der Biokunststoffe auf das der konventionellen Kunststoffe zu bringen. Das Seminar zielt auf konkrete Anwendungen ab (1 Produkt pro Teilnehmerfirma). Im Rahmen dieses Projekts soll den Firmen geholfen werden, produktionssichere und marktgängige Biokunststoffprodukte zu identifizieren, zu entwickeln und zu positionieren. Im Vorfeld gab es einen gemeinsamen Vorbereitungsworkshop (1/2 Tag am 09. Juni 2017) zur Detailausarbeitung des Bedarfs der Firmen. Die Maßnahme besteht aus einer 5-tägigen Schulung. Nach der Schulung gibt es ein individuelles Follow-up mit den Teilnehmern (jeweils 1 Tag), um den Transfer in die Praxis sicherzustellen (außerhalb von Projektbudget und -umfang, gestellt von den Organisatoren). Der Fokus der Qualifizierungsmaßnahme liegt auf der praktischen Umsetzbarkeit. Daher wird angestrebt, dass die Firmen Mitarbeiter aus ihrer gesamten Wertschöpfungskette zum Seminar entsenden (Einkauf, Entwicklung, Produktion, Marketing/Verkauf). In Parallelsessions wird für die jeweiligen Experten relevante Wissensvermittlung angeboten, um die Firmen zu befähigen, Biokunststoffprodukte erfolgreich einzuführen.

Zeitraum

Oktober 2017 bis März 2018

Fördergeber

FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Maximilian Lackner

PD DI Dr. Maximilian Lackner , MBA

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-8926
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IoCEST - Stadt Wien Call

Das Projekt IoCEST („Internationalization of the Curricula in Engineering, Environmental, Smart Cities and Sport Technologies“) hat das Ziel, auf struktureller und curricularer Ebene Rahmenbedingungen für die Internationalisierung der Lehre zu schaffen, sodass alle Studierenden an der FH Technikum Wien die Möglichkeit haben, die auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt als Schlüsselqualifikationen nachgefragten interkulturellen und internationalen Kompetenzen zu erlangen. Wenngleich Internationalisierung an der FH Technikum Wien strategisch verankert ist, findet – vor allem basierend auf der Diversität der Studierenden – derzeit nur ein Teil der Studierenden die optimalen Rahmenbedingungen vor; Internationalisierung ist in den einzelnen Studiengängen unterschiedlich verankert.

Um der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie als Hochschule nachzukommen, alle Studierenden auf den Arbeitsmarkt dahingehend bestens vorzubereiten, gliedert sich das Projekt in drei Themenbereiche: Primär werden die Curricula von 13 ausgewählten Studiengängen der FH Technikum Wien internationalisiert, sodass die Erlangung von internationalen und interkulturellen Kompetenzen im Curriculum verankert ist. Ausgangspunkt ist somit die Formulierung von „international learning outcomes“, auf Basis derer studiengangspezifische Maßnahmen zur Internationalisierung getroffen werden. Mit 9 strategischen internationalen Partnerhochschulen der FH Technikum Wien sollen auch – im Rahmen einer international Week – Synergien in Bezug auf Curricula, Mobilität in allen Bereichen und Forschungszusammenarbeit ausgetauscht und nachhaltig Mehrwert für alle Beteiligten geschaffen werden. Zweitens soll ein „Certificate for Cross Cultural Competences for Engineers“ entwickelt und umgesetzt werden. Auf Modulbasis sollen alle Studierenden der FH Technikum Wien extracurricular die Möglichkeit haben, sich im interkulturellen Bereich ein zusätzliches Zertifikat zu erwerben, um ihre damit erworbenen internationalen und interkulturellen Kompetenzen sichtbar zu machen. Drittens sollen zwei Module im Bereich „Industrial Engineering“ entwickelt und umgesetzt werden, welche aus Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 30 ECTS im Bereich Maschinenbau, erneuerbare Energie, Smart Cities, Mechatronik, Sports Technologies und Aspekten zu Gender & Diversity in englischer Sprache bestehen und vorrangig für Incoming-Studierende angeboten werden. Diese Module werden mit dem Certificate for Engineers verbunden und im Sinne der „Internationalization at home“ für alle Studierenden nutzbar gemacht. 

IoCEST basiert auf der Diversität der Studierenden und kombiniert Internationalisierung mit der Individualität der einzelnen Fachdisziplinen; die Studierenden sind im technischen Bereich wie auch interkulturell bestmöglich auf den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt vorbereitet. Damit positioniert sich die FH Technikum im Sinne ihrer internationalen strategischen Ausrichtung und in den Bereichen Industrie 4.0, Erneuerbare Energien, Smart Cities und Sports Technologies als qualitativ hochwertige und zukunftsorientierte Hochschule sowohl im Raum Wien als auch international und stärkt damit nachhaltig den Wirtschafts- und Industriestandort Wien. 

 

Zeitraum

September 2017 bis August 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Entrepreneurship & Communications

Projektteam

Thomas Wala

FH-Prof. Mag. Dr. Thomas Wala, MBA

Head of Competence Center Management, Business & Law
+43 1 333 40 77-2376
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Florian Ellinger FHTW

Mag. Florian Ellinger

Incoming-Studierendenmobilität
+43 1 333 40 77-6959
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Peter Franz FHTW

FH-Prof. DI Peter Franz

Internationaler Koordinator Fakultät Industrial Engineering
+43 1 333 40 77-2433
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tabakovic momir

Ing. Momir Tabakovic, MSc

+43 1 333 40 77-573
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Patricia Kafka FHTW

DI (FH) Patricia Kafka

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-364
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Stefan Litzenberger FHTW

DI (FH) Stefan Litzenberger, MSc

Program Director
+43 1 333 40 77-4810
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Harald Wahl

FH-Prof. DI Dr.techn. Harald Wahl

Studiengangsleitung Informatik
+43 1 333 40 77-2549
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Nicolai sawczynski

Mag. Nicolai Sawczynski, MAS

Head of Competence Center
+43 1 333 40 77-275
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Nicole Sagmeister

Nicole Sagmeister, MA

Assistenz des Rektors
+43 1 333 40 77-261
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sohm kurt

Mag. Dr. Kurt Sohm

Leitung Qualitäts- und Studiengangsentwicklung
+43 1 333 40 77-6139
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Sabine Zangl

Sabine Zangl, MBA

Stv. Leitung
+43 1 333 40 77-4671
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Health-CONNECT - Stadt Wien Call

Das Projekt Health-CONNECT hat zum Ziel die Kompetenzen in der Schnittmenge des multidisziplinären und zukunftsorientierten Themengebiets „eHealth“ an der FH Technikum zu stärken. Dies wird vor allem durch eine auf- und auszubauende Internationalisierungsstrategie für diesen Themenbereich ermöglicht. Dabei werden die Curricula, Lernziele und Inhalte mit dem Thema befasster Studiengänge an der FH Technikum Wien mit Partneruniversitäten in Portugal und in Deutschland verstärkt synchronisiert. Die kompetenz- und themenorientierte Vertretung durch Lehrende und ForscherInnen der FH Technikum Wien wird im Mittelpunkt der Projektumsetzung stehen. Die betroffenen Studiengänge, welche an 2 Instituten der FH Technikum Wien angesiedelt und mit dem interdisziplinären Forschungsschwerpunkt „Secure Services, eHealth & Mobility“ eng verbunden sind, werden durch dieses Projekt einer verstärkten Internationalisierung und engeren Abstimmung zur Gewinnung synergistischer Effekte in der Ausbildung im Bereich eHealth unterzogen.

Das Projekt soll (1) eine nachhaltige Integration von Lehrenden- und Studierendenmobilität in das jeweilige Curriculum ermöglichen, (2) die Erweiterung der individuellen interkulturellen Kompetenzen und Erfahrungen unterstützen und (3) gleichzeitig die Lernziele und Inhalte internationalisieren. Das Projekt Health-CONNECT wird dazu ein Bachelorstudiengang und drei Masterstudiengänge an der FH Technikum Wien, die inhaltliche Schwerpunkte im Themenbereich eHealth aufweisen, analysieren und die Lernziele und Inhalte sowie Möglichkeiten zur Mobilität mit den Partneruniversitäten abgleichen und exemplarisch in das jeweilige Curriculum integrieren. Dazu zählen auch die Möglichkeiten zur Ergreifung einer weiteren akademischen Laufbahn in diesem Umfeld (Bsp. BSc in Jena, MSc in Wien, PhD in Vila Real).

Darüber hinaus ist durch eine Pilotierung der identifizierten Maßnahmen zur Internationalisierung und deren Evaluierung eine exemplarische Umsetzung geplant. Da das Thema eHealth zum Teil als stark abstrakt wahrgenommen wird, sind jährliche „eHealth Summer Schools“ im Rotationsprinzip an den beteiligten Universitäten geplant. Dabei können die Inhalte und unterschiedlichen Wissensgebiete des Themas vernetzt und „angreifbar“ vorgestellt werden und auch mögliche Hemmschwellen und Vorurteile zum Thema „Technik und Gesundheit“ adressiert und verringert werden. Ebenso soll dadurch die Attraktivität des themenbezogenen Studienangebots an der FH Technikum Wien gesteigert werden und der Ausbildungs- und Kompetenzstandort Wien gestärkt werden.

Zeitraum

September 2017 bis August 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Life Science Engineering

Projektteam

frohner matthias

Matthias Frohner, PhD, MSc

Forschung & Entwicklung
+43 1 333 40 77-354
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Natascha Bayer

Natascha Bayer, MSc

Lektorin, F&E
+43 1 333 40 77 - 557
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pasteka richard

Ing. Richard Pasteka, MSc

Lektor
+43 1 333 40 77 - 2602
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Stefan Sauermann

FH-Prof. DI Dr. Stefan Sauermann

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-2555
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mense alexander

FH-Prof. DI Alexander Mense

Fakultätsleitung
+43 1 333 40 77-2535
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Andreas Drauschke

FH-Prof. Dr. Andreas Drauschke

+43 1 333 40 77-4212
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Michael Windisch

DI (FH) Michael Windisch, MA

Head of Department Electronic Engineering
+43 1 333 40 77-8587
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Johannes Martinek

FH-Prof. DI Dr. Johannes Martinek

Program Director
+43 1 333 40 77-2291
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Brückenkurse und STEOP - Stadt Wien Call 21

Mathematisch naturwissenschaftliche Kompetenzen stellen die zentrale Basis für das erfolgreiche Absolvieren eines technischen Studiums dar. Das beantragte Projekt kombiniert, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die bewährten Elemente erfolgreicher Vorgängerprojekte mit innovativen Ansätzen zur Qualitätssicherung der Lehre in verschiedenen Brückenkursen für Mathematik und Physik, sowie in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern in der Studieneingangsphase. Ziel ist zum einen die optimale individualisierte Förderung und Betreuung der Studierenden zu gewährleisten sowie zum anderen die Qualität und Methodenvielfalt der Lehre weiterzu steigern. Die Betreuung beginnt in optionalen Vorbereitungslehrgängen ab der Immatrikulation mit einer gezielter Studienvorbereitung, geht über diese Vorbereitung und ihren Schwerpunkt, der kritischen Studien-Eingangs- und Orientierungsphase (STEOP) hinaus und legt den Grundstein optimaler begleitender Förderung bis zum Studienende.

Inhaltliche Maßnahmen sind der Ausbau des Blended Learnings, die Qualitätssicherung in Brückenkurs-Lehrveranstaltungen sowie die Implementierung von Online-Tutorien und eines Buddy- Systems für weibliche Studierende. Besondere Berücksichtigung finden in diesem Projekt Maßnahmen zur Berücksichtigung der Diversität der Studierendengruppen, Gendergerechtigkeit sowie die nationale Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung. Die interdisziplinär breite Kooperation mit ExpertInnen verschiedener Zugänge und Fachrichtungen hinterfragt, im Sinne des Qualitätsmanagements, bestehende Konzepte und ihre Aspekte. Evaluation und Applikation der evaluierten Ergebnisse zur Qualitätssicherung und -steigerung sind integraler Bestandteil des Projektes.

Zeitraum

September 2017 bis August 2022

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Applied Mathematics & Physics

Projektteam

Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-8198
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PBL-Problem-based Learning - Stadt Wien Call 21

Im Projekt „Problem-based Learning (PBL) in Molecular Life Science Technologies und Technisches Umweltmanagement“ soll durch einen umfassenden Ausbau der vorhandenen Expertise in Problem-based Learning (PBL) und einer signifikanten Erhöhung des Anteils an PBL-Ansätzen vor allem in den beiden berufsbegleitenden Master-Studiengängen Tissue Engineering and Regenerative Medicine und Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie sowie im Bachelor Studiengang Biomedical Engineering die Qualität der Lehre weiter erhöht werden.

Problem-based Learning (PBL) soll als Grundsatz der Wissensvermittlung Studierendenteams die eigenständige Arbeit an interdisziplinären, berufsfeldspezifischen Problemstellungen unter Anwendung praktischer und überfachlicher (sozial-kommunikativer) Kompetenzen ermöglichen. Die Entwicklung realitätsnaher Lernumgebungen mit hohem Laboranteil und Lehrende, die individuell auf Kleingruppen eingehen können, sorgen hierbei für einen hohen Anwendungsbezug und den Erwerb von in Unternehmen stark nachgefragten berufsspezifischen Fertigkeiten. Die systematische Erweiterung der fachdidaktischen und methodischen PBL Expertise des Lehrpersonals in der Organisation wird durch ein intensives Train-the-Trainer Konzept und durch Methodencoaching sowie durch ein Supportsystem, begleitende Evaluierung und Wissensmanagement umfassend unterstützt. Diese reflektierten Begleitmaßnahmen sichern die nachhaltige Verankerung von PBL an der FH Technikum Wien und Tragen zu einer Verbesserung der Studierbarkeit durch Flexibilität und gut abgestimmte und vorbereitete Lehrveranstaltungen bei. Der Aufbau eines internationalen Didaktik-Netzwerks, öffentliche Veranstaltungen, Workshops und Konferenzbesuche tragen zur Sichtbarkeit der FH Technikum Wien und des Standorts Wien für innovative und hochwertige Lehre in den Zukunftsbereichen der Life Sciences; Biomedizin, Umwelt und Biotechnologie; und zur Nutzbarkeit der Projektergebnisse auch für andere Bildungsträger bei.

Zeitraum

September 2017 bis August 2022

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Life Science Engineering

Projektteam

leitner rita

Rita Leitner, MA

Projektleitung PBL in Life Science Technologies
+43 1 333 40 77-3918
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Natural3D - FFG Produktion der Zukunft

3D-Druck (FDM, fused deposition modeling) ist eine beliebte, aufstrebende Fertigungstechnik geworden, allerdings nutzt das Verfahren durch den schichtweisen Aufbau nicht das volle Potential der Werkstoffe. In diesem Projekt „Natural3D“ werden Werkstoffe und Prozesse zum Freiform-3D-Drucken entwickelt, um Kunststoffstränge frei im Raum, in Richtung der Kraftflüsse, zu deponieren. Dazu kommen kurz- und endlosfaserverstärkte Biokunststoffe zum Einsatz, die über einen Roboter manipuliert werden. Das Projekt, welches von K Wood geleitet wird und an dem auch die Shanghai Universitaet mitarbeitet, dauert 3 Jahre. Der Schwerpunkt der Forschung an der FH Technikum Wien liegt im Bereich Material- und Prozessenwicklung. Bachelor- und Masterstudenten sollen in das Projekt eingebunden werden.

Der traditionelle 3-Achs-3D-Druck hat in den letzten Jahren viel Aktivität erlebt, was zu zahlreichen Materialien, die verarbeitet werden können, geführt hat. Allerdings arbeiten praktisch alle Techniken an einem kartesischen 3-Achsen-Prinzip (x, y, z), sodass jede Materialschicht in 2D aufgebaut wird und aufeinanderfolgend eine Schicht auf die nächste Seite gestapelt wird, um einen 3D-Teil zu erzeugen. Diese Methode erzeugt in vielen Fällen Teile mit unzureichenden mechanischen Eigenschaften, einem Bedarf an Stützstrukturen und geometrischen Einschränkungen. Daher sind diese Teile aufgrund ihrer Einschränkungen, die durch das Additivherstellungsverfahren gegeben werden, oftmals nicht für industrielle Anwendungen geeignet.

In diesem Projekt werden sowohl die angewandten Materialien als auch der Prozess verbessert, um einen echten 3D-Druck mit hochfesten Materialien zu realisieren. Verbundwerkstoffe aus harten, aber biobasierten Polymeren werden mit langen Fasern (Naturfasern und karbonisierten Fasern) verstärkt, und die resultierenden Materialien werden in Richtung des erwarteten Kraftflusses frei in den Raum gedruckt (vergleiche die Wachstumsstruktur eines Baumes). Dabei kann das anisotrope Verhalten von orientierten Fasern ausgenutzt werden, da deutlich höhere Lasten aufgenommen werden können (was den Anwendungsbereich von 3D-Druckobjekten auf größere Strukturen erweitert und / oder die Verringerung des Materialverbrauchs ermöglicht). Dieser Ansatz erfordert einen Freiform-Oberflächendruck, daher wird das Projekt die Erzeugungsmethode der 5-Achs-Fused Filament Fabrication (FFF, zusätzliche Bewegung der Bauplattform) sowie 6 Achsen (Druckkopf auf Roboterarm) 3D-Druck auf der Grundlage der erwarteten Kraftflussrichtungen der Zielstrukturen. Die Druckstrategie kann entsprechend den Anforderungen der Endanwendung des Teils sowie den anisotropen Eigenschaften der faserverstärkten Polymermatrixsysteme angepasst werden. Die Realisierung von 5-Achsen- und 6-Achs-3D-Druckprozessen kann den Bedarf an Stützmaterial erheblich reduzieren oder ganz vermeiden sowie die geometrische Flexibilität erhöhen.

Zusätzlich ist die Anpassung der vorliegenden FFF-Druckkopf-Designs an die Bedürfnisse von Kompositmaterialien, die mit langen Fasern gefüllt sind, bis zu einer Faserbeladung von 60 bis 70%, Projektziel. Dies wird in Verbindung mit der gedruckten Lastpfadverstärkung die mechanische Leistung der gedruckten Teile stark erhöhen.

Im Laufe dieses Projekts werden sowohl die Materialien als auch das Druckverfahren entwickelt und verbessert, um ein fortschrittliches 3D-Druck-Verfahren zu realisieren, z.B. 5- und 6-Achs-Druck, wobei gleichzeitig faserverstärkte Naturmaterialien verwendet werden.

Dabei kann die Anwendung dieser neuartigen Methoden in Kombination mit dem verstärkten Material dazu beitragen, die Druckprozesszeit zu reduzieren und die Qualität des Endteils in Bezug auf die mechanischen Eigenschaften zu steigern.

Zeitraum

Juli 2017 bis Juni 2020

Fördergeber

FFG

Institut

Industrial Engineering

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Maximilian Lackner

PD DI Dr. Maximilian Lackner , MBA

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-8926
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Mohamed Aburaia FHTW

Dr.techn. Mohamed Aburaia, MSc

Head of Competence Center

Play!Science - FFG Talente Regional

Spiele durchwirken immer mehr Bereiche der Gesellschaft (bspw. Persuasive Games) und gewinnen auch in der Forschung sowohl als Methode als auch als Forschungsgegenstand an Bedeutung. Das Projektkonsortium will daher SchülerInnen aller Schulstufen dazu anregen, sich mit dem Thema Spiele vertieft und kritisch auseinanderzusetzen. Im Projekt Play!Science durchlaufen die SchülerInnen in altersadäquaten Workshops verschiedene Bereiche der Forschung und Technologieentwicklung, von Grundlagenforschung zu Spielen über spielerisches Forschen in der Art von Citizen Science Projekten bis zur Entwicklung von Spielen für Computer oder Smartphones. Sie reflektieren über gesellschaftliche Rahmenbedingungen und ihren Umgang mit Spielen und lernen innovative Möglichkeiten wie Virtual Reality Spiele kennen. Es wird darauf geachtet, dass alle Schulfächer einbezogen werden können. 

Das Smartphone ist für Kinder und Jugendliche (insbesondere mit Migrationshintergrund) das wichtigste Identifikations- und Statussymbol. Gleichzeitig nutzen sie nur einen Bruchteil des wissenschaftlich-technischen Potenzials ihrer Smartphones und Computer. Aus unseren Schul-Workshops wissen wir, dass ein Großteil der Mediennutzung im Spielen von Computer-, Konsolen- und Handyspielen besteht. Wir holen die Kinder und Jugendlichen dort ab, wo sie mit viel Kreativität und Einsatz bei der Sache sind. Sie lernen, was unter der Oberfläche von Computerspielen an Naturwissenschaft, Technik, Forschung und Innovation steckt. Auf diese Weise können sie die „Geheimnisse“ der Wissenschaft und Technologieentwicklung entdecken, finden Interesse an einem spannenden technologischen Forschungsfeld und reflektieren zugleich auch kritisch gesellschaftliche und persönliche Auswirkungen. 

Die Ziele des Projekts sind: 

  • Steigerung des Interesses von Kindern und Jugendlichen an FTI
  • Aktive Einbindung der Kinder und Jugendlichen in die Projekte
  • Spezielle Einbindung von SchülerInnen und ForscherInnen mit Migrationshintergrund
  • Vermitteln von Gender-Aspekten im Rahmen von Technologieentwicklung 

Mit einem extra für das Projekt entwickelten altersadäquaten Forschungsspiel erheben SchülerInnen aller Schulstufen in ihrem Umfeld Daten zu Medienkompetenz, Gender und Gewalt in Computer- und Smartphone-Spielen. In Workshops an der FH Technikum Wien experimentieren die Kinder und Jugendlichen mit Virtual Reality und Eye Tracking. In weiteren Workshops erfinden, designen und programmieren sie selbst erfundene Spiele und experimentieren mit Elektronik. In weiteren Workshops reflektieren sie die gesellschaftlichen und persönlichen Folgen von Computerspielen hinsichtlich Geschlechterrollen, Gewalt und Technikfolgen. SchülerInnen der Oberstufe werten mit der Programmiersprache „R“ die Ergebnisse der Datenerhebung zu Spielen aus und halten Referate für die Jüngeren. In 3 schulübergreifenden Fortbildungen lernen die Lehrkräfte die Spieldesign- und –programmierInhalte und können sie danach in sehr unterschiedlichen Fächern einsetzen. Die Eltern erhalten vier mehrsprachige Info-Karten damit sie ihre Kinder möglichst gut unterstützen.

Zeitraum

Mai 2017 bis April 2019

Fördergeber

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Computer Science

Projektteam

dolezal dominik

Dominik Dolezal, MSc

Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77-2006
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Sabrina Rubenzer

Sabrina Eckerl, MA

Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77-5180
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Benedikt Salzbrunn

Benedikt Salzbrunn, MSc

Lehrgangsleitung User Experience Management
+43 1 333 40 77-2875
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SIP 4.0 - Stadt Wien Call 19

Das Projekt ist im Stärkefeld Smart Production angesiedelt. Es beforscht eine essentielle Voraussetzung der intelligenten Produktion: die Sicherheit. Intelligente Produktionskonzepte wie Industrie 4.0, Smart Production (etc.) verändern Arbeitssituationen und damit die Anforderungen an die Sicherheit. Das hat mehrere Ursachen: Einerseits verschmelzen in der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine die Grenzen (Collaborative Robotics), sodass zu klären ist, wie im gleichen Arbeitsraum Sicherheit erreichbar ist. Andererseits ist aufgrund des zunehmenden Softwareanteils in der intelligenten Produktion die Maschinensicherheit immer stärker von der IT-Sicherheit bestimmt. Maschinensicherheit (Safety) und IT-Sicherheit (Security) sind nicht mehr trennbar. Hinzu kommen neue Risiken und die Tatsache, dass sich aufgrund der Vernetzung lokale Risiken u.U. im Maschinennetzwerk exponentiell verstärken.

Aktuelle Sicherheitskonzepte genügen künftigen Anforderungen noch nicht. Kritisch ist insbesondere die fehlende Integration von Safety und Security. Eine wichtige Frage ist z.B., wie man in Sicherheitskonzepten mittels IT-Security die funktionale Safety gewährleisten kann. Da die Entwicklung technischer Standards und Normen hinter dem Tempo der Technologieentwicklung zurückbleibt, fehlen den Unternehmen technische Leitlinien und rechtssichere Regelwerke. Das fehlende Know-how gefährdet heutige und künftige Wettbewerbspositionen.

Hier sind aus Sicht des Innovations- und Wirtschaftsstandorts Wien insbes. die FHs gefordert, dem Arbeitsmarkt hochqualifizierte Fachkräfte zur Verfügung zu stellen. Allerdings entspricht der Erfahrungsstand österreichischer FHs, die sich mit Sicherheit in der Produktion beschäftigen, meist erst dem Stand Industrie 3.0. Insbes. fehlt derzeit die wichtige Integration der Gebiete Safety und Security.

 

Das Projekt analysiert die komplexen Wechselwirkungen von Safety und Security in der Smart Produktion für relevante Gefährdungen in 4 Anwendungsszenarien und entwickelt auf dieser Basis ein integriertes Sicherheitskonzept incl. Umsetzungsleitfaden in die Praxis, das TÜV-Anforderungen an zukunftsfähige, rechtssichere Sicherheit genügt. Dieses Sicherheitskonzept wird in der Digitalen Fabrik der FHTW als Pilotprojekt implementiert, validiert, und vom TÜV Austria zertifiziert; die Digitale Fabrik wird so zum „Living Lab“ für den Wissenstransfer an Unternehmen (insbes. KMUs) und Hochschulen. Anschließend wird in einem Leitprojekt mit einem Wiener Unternehmen die Praxistauglichkeit abgesichert. Das Forschungswissen wird breit in Fachartikeln publiziert und auf Veranstaltungen präsentiert.

Das Projekt ist in den FTI Schwerpunktfeldern IKT und Smart Production der Strategie „Innovatives Wien 2020“ angesiedelt, die Projektziele tragen zu 100% zur Wiener FTI Strategie bei. Die Digitale Fabrik soll zur Lern- und Forschungsplattform für Sicherheitslösungen mit Vordenkercharakter im Bereich Smart Production entwickelt werden, die allen WienerInnen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter (etc.) attraktive Bildungs- und Innovationschancen eröffnet. Das Projekt fördert damit nachhaltig die Zukunfts-fähigkeit der FH Technikum Wien, und stärkt den Standort Wien mit den ansässigen Unternehmen, Hochschulen und weitere Institutionen im Umfeld der intelligenten Produktion.

„Technologiehotspots“ für die Smart Production wie Aspern IQ und die Digitale Fabrik der FHTW sind als FuE-Zentren, Lernstätte, Pilotplattform, Testfeld und Multiplikator gerade für Hochlohnstandorte unverzichtbarer Hebelfaktor im internationalen Wettbewerb. Sicherheit – im Sinne integrierter Safety und Security auf Industrie 4.0 Standard – ist hierfür unverzichtbar und sichert die Zukunftsfähigkeit vorhandene Stärkefelder nachhaltig ab.

Zeitraum

April 2017 bis März 2020

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Computer Science

Forschungsschwerpunkt

Automation & Robotics

Projektteam

Vinzenz Sattinger

DI(FH) Dr. Vinzenz Sattinger

Studiengangsleiter
Cecilia Perroni

Ing. Maria Cecilia Perroni, MSc

Lecturer
+43 1 333 40 77-2879
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Kemajl Stuja

DI Dr. Kemajl Stuja

Lektor
+43 1 333 40 77-3951
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Mann schwarz weiß Icon

Bernhard Kauzinger, BSc

Lektor
+43 1 333 40 77-3957
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GreisslerPlus - FFG Benefit

Die Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs stellt für alle Menschen ein Grundbedürfnis dar. Besonders im ländlichen Raum ist die Versorgung mit diesen Gütern zunehmends schwieriger. Große Warenketten siedeln sich nur in größeren Gemeinden an, kleine lokale NahversorgerInnen können nicht mehr überleben. Besonders für ältere und weniger mobile Menschen gefährdet diese Entwicklung die Versorgung. Gibt es kein Geschäft mehr im Ort, müssen weitere Strecken für den Einkauf zurückgelegt werden – oder der Einkauf gänzlich von jemand anderem übernommen werden. Ältere und mobilitätseingeschränkte Personen verlieren damit die Möglichkeit weiterhin für sich selbst zu sorgen und auch im Alter ein selbständiges und unabhängiges Leben zu führen. Neben der Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs geht gleichzeitig auch die soziale Funktion der lokalen NahversorgerInnen, als Treffpunkt und Austauschmöglichkeit, verloren und ist für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen nicht mehr zugänglich.

In der Kleinregion Schneebergland versucht man derzeit mit dem ETZ-Forschungsprojekt „Active Ageing“ die Möglichkeiten des aktiven Alterns in verschiedenen Lebensbereichen in der Region darzustellen. Teil dieses Projekt ist auch die Erhebung der Nahversorgungsstruktur in den Gemeinden bzw. der Region und sich daraus ergebender Versorgungslücken. Diese ergeben sich insbesondere in den stark dispers verteilten Gemeinden, welche auch von der Altersstruktur tendenziell älter sind. Ziel des Projekts „GreisslerPLUS“ ist es nun, dieser Herausforderung mit einer IKT-Plattform zur Nahversorgung in der Kleinregion Schneebergland entgegen zu kommen und eine funktionsfähige IKT-Plattform zur Verknüpfung von NahversorgerInnen, lokalen ProduzentInnen und KonsumentInnen unter Rücksichtnahme auf lokale/regionale Bedürfnisse und Gegebenheiten zu entwickeln. Kern des Projektes ist eine kooperative Entwicklung, in die einerseits das Konsortium und andererseits KonsumentInnen und lokale AnbieterInnen eingebunden sind. In einem ersten Schritt werden daher Workshops mit den verschiedenen Zielgruppen der Plattform durchgeführt um eine Bedürfnismatrix und einen Kriterienkatalog zu erstellen, der vorgibt, welche Anforderungen potentielle NutzerInnen an die Plattform stellen.

Die technische Umsetzung der IKT-Plattform erfolgt inklusive eines Testbetriebes. Hierfür eine umfassende Prozessbegleitung durch das Projektteam, die den NutzerInnen die Scheu vor neuen Techniken nehmen soll und sie in der Anwendung, insbesondere in den ersten Testphasen, unterstützen kann.

Am Ende des Projekts steht eine marktreife IKT-Plattform zur Verbesserung der Nahversorgung in ländlichen Gebieten mit Fokus auf ältere und mobilitätseingeschränkte Personen inkl. Businessmodell und der Einbindung der lokalen NutzerInnen sowie weiterer lokaler und regionaler Stakeholder.

Presseberichte

"Nahversorgung in Zeiten des Greißlersterbens"

24.03.2017, Der Standard

http://derstandard.at/2000054576363/Nahversorgung-in-Zeiten-des-Greissle...

 

"Die Waren des täglichen Bedarfs"

23.03.2017, total regional

http://www.tips.at/zeitung-epaper/?ausgabe=tips-wiener-neustadt-land&id=...

 

"Nahversorgt im Schneebergland"

06.03.2017, Bezirksblätter Wiener Neustadt

https://www.meinbezirk.at/wiener-neustadt/wirtschaft/nahversorgt-im-schn...

Projektpartner

RaumRegionMensch (http://www.raumregionmensch.at)

FH Technikum Wien (http://www.technikum-wien.at/)

LEADER-Region NÖ Süd, gemeinnütziger Verein zur Regionalentwicklung (http://www.leader-noe-sued.at/)

OPESTRA (http://www.opestra.com/)

Zeitraum

Januar 2017 bis Dezember 2018

Fördergeber

FFG - Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Institut

Computer Science

Projektteam

Harald Wahl

FH-Prof. DI Dr.techn. Harald Wahl

Program Director
+43 1 333 40 77-2549
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Lukas Rohatsch

Lukas Rohatsch, MSc

Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77 - 4330
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SignalTissue - Stadt Wien Call 18

Die Ziele des Projekts umfassen die Sicherung  als auch die Vertiefung der bereits bestehenden Kompetenzen im Bereich Bioreaktoren und Stoßwelle. Außerdem sollen diese Kompetenzen mit den neuen Bereichen Biomaterialien und Signaltransduktion erweitert werden. Damit kann die Gewebebildung und -regeneration einerseits genauer verstanden sowie gezielt gesteuert werden und andererseits auch für technische Lösungen besser nutzbar gemacht werden. Die produktive Forschungsarbeit und die aufgebauten nationalen und internationalen Kooperationen tragen zur Sichtbarkeit Wiens als F&E Standort für Tissue Engineering und Regenerative Medizin bei, liefern topaktuelle Inhalte für die Lehre in dem berufsbegleitenden Master-Studiengang Tissue Engineering and Regenerative Medicine und dem Bachelor-Studiengang Biomedical Engineering und sichern somit den hohen Stellenwert der FH Technikum Wien als Ausbildungsstandort für exzellente Fachkräfte im Tissue Engineering.

Zeitraum

September 2016 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Life Science Engineering

Projektteam

Anna Weihs

Anna Weihs, PhD

Projektleitung SignalTissue
+43 1 333 40 77-5347
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Elisabeth Simböck FHTW

Mag. Dr. Elisabeth Simböck

Kompetenzteam SignalTissue
+43 1 333 40 77 - 5115
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Carina Hromada FHTW

Carina Hromada, BSc

Junior Researcher SignalTissue
+43 1 333 40 77-8658
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INNOVATE - Stadt Wien Call 19

eHealth und mHealth Lösungen stehen rund um die Welt ganz oben auf der Agenda von Strategien zur Verbesserung und Effizienzsteigerung der Gesundheitsversorgung. Österreich befindet sich in Europa momentan mit an der Spitze. Innovationen sind in diesem Bereich auch in nächster Zukunft hochgradig notwendig um bestehende Entwicklungen und Technologien breit nutzbar zu machen, um neue Ansätze zu finden und den Vorsprung zu halten und auszubauen. Die Einstiegshürden sind jedoch sehr hoch. In der Praxis zeigen sich wesentliche Herausforderungen für die Umsetzung innovativer Ideen: interoperable Integration von Gesamtsystemen, die Umsetzung von Security und Privacy oder die Bereitstellung von geeigneten Test-, Simulations- und Präsentationsumgebungen.

In dem gegenständlichen Projekt soll daher an der FH Technikum Wien ein Innovation Lab für Medizintechnik und eHealth umgesetzt werden. Das Lab bietet eine einfach nutzbare technologische Basis, auf der datenschutzkonforme, einfach bedienbare Lösungen auch ohne hochrangiges Spezialwissen entwickelt werden können. Das Test- und Demonstrationslabor senkt die technologische Einstiegsschwelle für Entwicklungsteams und macht innovative Produkte für alle angreifbar und erlebbar. Das Lab demonstriert auch strukturierte Innovationsprozesse, ausgehend von den BenutzerInnenanforderungen bis zur Implementierung von Systemen.

Das Innovation Lab ermöglicht es, die Wissensgesellschaft der Zukunft aktiv mitzugestalten, In dieser Umgebung können Studierende, JungforscherInnen aber auch Unternehmen selbst innovative Anwendungen und Lösungen erforschen und bestehende Lösungen erweitern und verbessern. Für die Wirtschaft kann die entwickelte technologische Basis die Einstiegshürde für die Implementierung zukünftiger innovativer neuer (mobiler) eHealth Produkte für Österreich und den Weltmarkt wesentlich senken.

 

Zeitraum

September 2016 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Life Science Engineering
Computer Science

Projektteam

frohner matthias

Matthias Frohner, PhD, MSc

Research & Development
+43 1 333 40 77-354
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Philipp Urbauer

FH-Prof. Philipp Urbauer, PhD MSc

Research Coordinator “Data-Driven, Smart & Secure Systems"
+43 1 333 40 77-2485
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Birgit Pohn

DI (FH) Birgit Pohn, MSc

Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77-2930
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mense alexander

FH-Prof. DI Alexander Mense

Fakultätsleitung
+43 1 333 40 77-2535
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dolezal dominik

Dominik Dolezal, MSc

Lecturer/Researcher
+43 1 333 40 77-2006
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PersonalFilmAssistant

Intelligentes Assistenzsystem zur Videoerstellung auf Mobilgeräten

Moderne Mobilgeräte wie Smartphones ermöglichen es Laien heute auf einfache Weise qualitativ hochwertige Fotos zu erstellen. Neben dem technologischen Fortschritt bei der Bildsensorik führte vor allem das Integrieren von benutzerunterstützenden Analyse- und Korrekturtechniken (z.B. automatische Belichtung und Gesichtserkennung) zu deutlichen Verbesserungen der Fotoqualität. Im Gegensatz zur Einzelbildaufnahme ist das Erstellen von qualitativ hochwertigen Videos für AmateuranwenderInnen immer noch sehr anspruchsvoll, da zumeist kein filmtechnisches Fachwissen vorhanden ist.

Dieses Projekt – eine Kooperation des Unternehmens emotion3D, spezialisiert auf Softwareentwicklung und Bildverarbeitung (z. B. für 3D Vision Systeme) für die Filmproduktion und Post-Produktion, mit der Forschungsgruppe für Image and Video Analysis & Synthesis der TU Wien und ExpertInnen bezüglich User-Centered Design der Technikum Wien GmbH - zielt auf die Entwicklung von Algorithmen und deren Umsetzung in Softwarewerkzeugen zur Unterstützung der BenutzerInnen bei der Videoaufnahme auf Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablets ab. Dabei werden den BenutzerInnen Vorschläge in Form von für Laien verständlichen Regieanweisungen für die Umsetzung eines Videoclips gemacht (d. h. Storyboardbasiertes Aufnahmekonzept) und dann bei der Aufnahme Feedback bzw. Verbesserungsvorschläge geliefert.

Die technische Realisierung des PersonalFilmAssistant erfolgt durch geeignete Videoverarbeitungsalgorithmen, welche Low-Level Informationen wie Objektbewegungen in der Szene extrahieren, um nach einem anschließenden Domain-Transfer auf die Expertenebene der Regieanweisungen einen Abgleich mit den ursprünglichen Vorgaben durchzuführen und Empfehlungen bzgl. Verbesserungen abzugeben.

Zeitraum

Juli 2016 bis Dezember 2018

Fördergeber

Wirtschaftsagentur Wien - Call „Users in Focus“

Institut

Computer Science

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Benedikt Salzbrunn

Benedikt Salzbrunn, MSc

Lehrgangsleitung User Experience Management
+43 1 333 40 77-2875
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eLearning Stiftungsprofessur

Die eLearning Stiftungsprofessur leistet durch die FH-weite Implementierung einer nachhaltigen eLearning Strategie einen wesentlichen Beitrag zur Flexibilisierung berufsfördernder Studienformen. eDidaktische Methoden und eLearning Tools werden systematisiert, um diese anschließend FH-weit auf alle Studienformen auszurollen. Zusätzlich trägt die Implementierung neuer Blended Learning Studienformen zur Ermöglichung zusätzlicher Flexibilität Studierender berufsfördernder Studiengänge bei. Die Qualitätssicherung und -steigerung der MitarbeiterInnen-Kompetenz wird durch Schulungen zum Einsatz eDidaktischer Methoden und eLearning Tools, sowie zu Gender Mainstreaming und Diversity Management generiert und durch ein zu entwickelndes Qualifikationsprogramm deren Effizienz nachweisbar. Die Online Plattform der eLearning Stiftungsprofessur wird den stetigen Informations- und Wissenstransfer unterstützen.

Die eLearning Stiftungsprofessur verfolgt dabei die anschließend angeführten sechs Projektziele:

  1. Aufbau von Umsetzungsteams und Entwicklung von Kooperationsmodellen zur Umsetzung der FH-weiten eLearning Strategie.
  2. Implementierung von Maßnahmen zum Informationsaustausch und Wissenstransfer im eLearning (Informationsveranstaltungen, Publikationen, Online Plattform)
  3. Systematisierung des Einsatzes von eDidaktischen Lehr-/ Lernmethoden, eLearning Tools und des eSupports (Entwicklung eLearning Toolbox und eDidaktisch Methodenpool, sowie Implementierung im eDidaktik Forum im Forum Hochschuldidaktik („DicFo“))
  4. Implementierung neuer curricularer Modellvarianten für zukünftige BB-Studien
  5. Personalentwicklung durch Förderung der eDidaktik- und eLearning Tool-Kompetenz mittels Schulungs- und Qualifikationsmaßnahmen und dem Qualifikationsprogramm „eQUAL“
  6. Evaluierung der implementierten eLearning Strategie und entwickelten eLearning Elemente und Modelle

Die Projektergebnisse stellen sich demnach wie folgt dar:

  • Eine FH-weite zentrale eLearning Servicestelle, welche die fachhochschulweite eLearning Strategie implementiert und weiterentwickelt, Weiterbildungsmaßnahmen im eLearning durchführt, eLearning Produkte und Prozesse implementiert, den fachhochschulweiten Informations- und Wissensaustausch zur eLearning Strategie fördert und eine zentrale Anlaufstelle als Service- und Beratungsstelle im eLearning darstellt.
  • Einen vielfältigen eDidaktik Methodenpool, sowie die eLearning Toolbox
  • Die Implementierung von Modellen zur Flexibilisierung des Blended Learning Einsatzes
  • Einen umfassenden Weiterbildungskatalog für MitarbeiterInnen und Studierende in berufsfördernden Studiengängen
  • Das Qualifikationsprogramm „eQUAL“, welches die Qualifizierung erworbener Kenntnisse und Fähigkeiten im Zuge der Weiterbildung ermöglicht
  • Implementierte Plattformen zur Präsentation der eLearning Strategie, sowie zum Informations- und Kommunikationsaustausch im eLearning Bereich
  • Evaluationsergebnisse zur Qualität didaktisch eingesetzter Methoden, technischer Implementierungen von didaktischen Vorgehensweisen (eLearning Toolbox), sowie neuer curricularer Modelle

Zeitraum

September 2015 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Entrepreneurship & Communications

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Daniela Waller

Daniela Waller, MSc

Hochschullektorin
+43 1 333 40 77 - 397
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Technology Transfer Initiative

Die Erkenntnisse der Wissenschaft sollen auch für die Wirtschaft nutzbar sein. Leider gibt es auf dem Weg dorthin eine Menge Hemmschwellen. Um solche Hindernisse aus dem Weg zu räumen und den Technologietransfer von der Fachhochschule Technikum Wien hin zu Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMUs) in der Region zu forcieren, wurde die Technology Transfer Initiative ins Leben gerufen. Das von der Stadt Wien geförderte Projekt startete vor kurzem und läuft noch bis Ende 2017. 

Um mehr Technologietransfer-Projekte anzustoßen, sollen bereits im Akquisitionsprozess von Technologietransfer-Partnern potenzielle Hemmschwellen identifiziert und adäquat adressiert werden. Neben einer Palette an Kommunikationsmaßnahmen und Veranstaltungen ist der Kernpunkt des Projektes der Aufbau eines Netzwerks mit Wirtschaftsintermediären. Über dieses Netzwerk soll das Kompetenzangebot der FH potentiellen Kooperationspartnern gegenüber sichtbar, attraktiv und transparent gemacht werden. Zunächst einmal  geht es darum, den Bedarf zu analysieren. Welche von den vielen hundert KMUs allein in Wien wären passende Partner im Rahmen des Technologietransfers? Was brauchen die Unternehmen, was kann die FH bieten? 

„Wir als FH sind gefragt, Orientierung zu geben“, sagt Projektleiter DI Gerhard Käfer. „Dafür müssen wir unser Beratungskompetenz stärken. Ich würde die Leute auch gerne in unsere Labore holen um den Technologietransfer anzuregen. An solchen Orten, weg vom Tagesgeschäft entstehen neue Ideen. Außerdem würde  sich so die Bekanntheit der Infrastruktur unserer Fachhochschule erhöhen."

Wo Technologietransfer bislang nicht funktioniert, liegt es nicht zwangsläufig daran, dass die Technik nicht stimmt. Oft hapert es eher an den Rahmenbedingungen. „Neue Technologien erzeugen mancherorts Ängste und Abwehrhaltung. Wenn wir gute Partner für Technologietransfer sein wollen, müssen wir über Technik hinausblicken und einen kulturellen Wandel begleiten, besonders gegenüber nicht-technolgieaffinen Unternehmen“, so Käfer. 

Am Ende soll eine noch engere Vernetzung und Verzahnung der FH mit der regionalen Wirtschaft stehen. Dafür sollen, überall wo möglich, auch Studierende eingebunden werden, die dadurch ihre wirtschaftlichen und sozialen Kompetenzen stärken können.  

Zeitraum

Februar 2015 bis Dezember 2018

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Entrepreneurship & Communications

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Gerhard Käfer

DI Gerhard Käfer

Projektleiter Technologietransfer & Lektor für Managementlehre
+43 1 333 40 77-2640
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Photonik - Grundlagen und industrielle Anwendungen

Der Schwerpunkt des Projektes liegt in der Umsetzung einer möglichst praxisnahen Photonik­ausbildung der Studierenden. Dies soll durch mehr Wissensvermittlung in Laborübungen und mit experimentellen Demonstratoren für Vorlesungen erreicht werden. Geplant sind Grundlagenlaborversuche aus den Themenbereichen bildgebende Systeme, LEDs, Quantenkryptographie und photonische Grundlagen, die in großer Zahl realisiert werden sollen, um in der Lehre in Kleingruppen zum Einsatz zu kommen. In Studierendenprojekten wird unter anderem die Farb- und Helligkeitssteuerung von Lichtquellen vermittelt. Darüber hinaus werden photonische Konzepte der Sensorik und Messtechnik sowie der Optomechatronik entwickelt und der Einsatz photonischer Technologien aus der Verkehrstechnik in Laborübungen zur intelligenten Bilderfassung, Augmented Reality Darstellung und Sichtfelderweiterung demonstriert.

Zeitraum

September 2014 bis August 2019

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Industrial Engineering
Electronic Engineering
Electronic Engineering
Applied Mathematics & Physics

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-8198
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Wilfried Kubinger

FH-Prof. Dr. Wilfried Kubinger

Departmentleitung Electronic Engineering
+43 1 333 40 77-2584
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Christian Kollmitzer

FH-Prof. DI Dr. Christian Kollmitzer

Vizerektor
Emil Simeonov

FH-Prof. DI Mag. Emil Simeonov

Leitung MSc Intelligent Transport Systems
+43 1 333 40 77-2119
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Brückenkurse

Im Projekt sollen diagnostische Methoden entwickelt und evaluiert werden, die die Qualität der Lehre in den Brückenkursen sichern und verbessern. Das Projekt gliedert sich in zwei aufeinander abgestimmte Arbeitspakete AP_AMUN und AP_SPK, welche die unterschiedlichen fachdidaktischen Methoden in den Gebieten Mathematik/Naturwissenschaften bzw. Sprachen/Kulturwissenschaften berücksichtigen.

Durch die individuelle Beseitigung von Defiziten in Bezug auf schulisches Vorwissen sowie die Festigung und den Ausbau der Sprach- und Kommunikationskompetenz wird die Qualiät der Lehre in den Brückenkursen verbessert. Dadurch wird die Schwelle für den Studieneintritt unabhängig von Geschlecht und soziokulturellem Hintergrund niedrig gehalten und die Durchlässigkeit des Bildungssystems gefördert.

Die Homogenisierung der Vorkenntnisse in Mathematik und Physik sowie eine ausreichende Sprach- und Kommunikationskompetenz in Deutsch und Englisch schafft zudem eine wesentliche Voraussetzung für den Studienerfolg in allen naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen. Dadurch verbessert das Projekt die Qualität der Lehre in allen Studiengängen der Fachhochschule nachhaltig und liefert somit einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung von qualifizierten Fachkräften.

Zeitraum

März 2013 bis Februar 2016

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Applied Mathematics & Physics
Entrepreneurship & Communications

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Gerd Krizek

FH-Prof. Ing. Mag. Dr. Gerd Krizek

Departmentleitung Applied Mathematics & Physics
+43 1 333 40 77-8198
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Berufsfeldforschung - Stiftungsprofessur der Stadt Wien

Die Stiftungsprofessur Berufsfeldforschung für Technikberufe untersucht die Entwicklung von beruflichen Tätigkeitsfeldern im tertiär aus- und weitergebildeten Ingenieurswesen. In dieser Funktion unterstützt sie als Teil der Servicestelle Qualitäts- und Studiengangsentwicklung (QSE) Neu- und Weiterentwicklungen von Studiengängen der Fachhochschule Technikum Wien im Sinne des Fachhochschul-Studiengesetzes (FHStG, vor allem § 3, Abs. 1 Z 2): "Die Vermittlung der Fähigkeit, die Aufgaben des jeweiligen Berufsfeldes dem Stand der Wissenschaft und den Anforderungen der Praxis entsprechend zu lösen". Ziel ist somit die sozialwissenschaftliche Erhebung von technikorientierten Sektor-, Berufs- und Arbeitsprozessen, um dadurch eine systematische und anlassbezogene Abstimmung zwischen curricularen Studiengangserfordernissen und berufspraktischen Kompetenzprofilen zu unterstützen. In diesem Sinne kommt der Berufsfeldforschung eine inhärente Servicerolle bei der (Weiter-)Entwicklung von Studiengängen zu, die dafür ein breites Spektrum an theoretischen und methodischen Analysemöglichkeiten bereitstellt.

Zeitraum

März 2012 bis Februar 2017

Fördergeber

Stadt Wien

Institut

Servicestelle Qualitäts- und Studiengangsentwicklung

Forschungsschwerpunkt

Weitere Forschungsgebiete

Projektteam

Günther Essl

Mag. Dr. Günter Essl

Koordination Wissenschaftliches Arbeiten
+43 1 333 40 77-5355
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