Fördermöglichkeiten & Versicherungen

Fördermöglichkeiten

Das International Office administriert folgende Förderprogramme für Ihre Studierenden:

  1. Erasmus+ Zuschuss
  2. Marshall Plan Scholarship

Weiters bietet die österreichische Stipendienstelle für BeziherInnen von Studienbeihilfe und Selbsterhalterstipendien die Auslandsbeihilfe.

Im Rahmen des Mobilitätsprogramms Erasmus + werden Auslandssemester und Auslandpraktika in Erasmus+ Programmländern gefördert. Die Erasmus+ Programmländer sind alle EU-Mitgliedsstaaten, Island, Norwegen, Liechtenstein, Serbien, Mazedonien und die Türkei.

Das IO führt die Beantragung der Erasmusförderung für die Studierenden durch. Für Studierende mit Behinderung, Beeinträchtigung oder chronischer Erkrankung sind zusätzlich Sonderzuschüsse möglich. Studierende mit Kind(ern) können ebenfalls Sonderzuschüsse erhalten.

Alle Studierende haben pro Studienabschnitt (Bachelor/Master) Anspruch auf 12 Monate Erasmus+ Zuschuss. Sollten Studierende bereits in einem anderen Bachelor-/Master-Studium Erasmus+ Mittel bekommen haben, werden diese Monate von dem Gesamtkontingent abgezogen.

Zuschusshöhe Erasmus+ für Auslandssemester und Praktika (2018/2019)

Die Zuschusshöhen können jährlich angepasst werden. Studierende können sich bei der Koordination Outgoing-Studierendenmobilität über die aktuell gültigen Zuschusshöhen informieren.

Das Marshall Plan Scholarship Program (MPS) ist ein Stipendienprogramm, das den wissenschaftlichen Austausch zwischen Studierenden an österreichischen Hochschulen und US-Hochschulen unterstützt.

Im Rahmen des MPS haben Studierende der FH Technikum Wien die Möglichkeit, für einen mindestens dreimonatigen Forschungsaufenthalt an einer Hochschule oder Forschungsinstitution in den USA eine Förderung zu erhalten. Es werden Stipendien in der Höhe € 3.000 bis zu maximal € 10.000 vergeben. Das Ergebnis der Forschung in den USA ist eine wissenschaftliche Arbeit/ die Masterarbeit.

Folgende Bewerbungsvoraussetzungen sind für die Teilnahme am MPS mitzubringen:

  • Ordentliche/r Studierende/r der FH Technikum Wien
  • Wohnsitz in Österreich
  • mindestens dreimonatiger Forschungsaufenthalt in den USA
  • Bestätigung der Gastinstitution über die Aufnahme (letter of admission, invitation)
  • guter Studienerfolg
  • sehr gute Englischkenntnisse

Die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der Marshall Plan Scholarship Website.

Sie erfüllen diese Voraussetzungen und haben Interesse am MPS Programm? Dann kontaktieren Sie bitte die Koordination Outgoing-Studierendenmobilität. Nominierungen für dieses Stipendium werden vom IO durchgeführt. 

Studierende, die laufend österreichische Studienbeihilfe oder ein Selbsterhalterstipendium beziehen, können sich für Ihren Auslandsaufenthalt auch um zusätzliche Auslandsbeihilfe bewerben. Die Auslandsbeihilfe wird von der jeweiligen Stipendienstelle administriert und wird zwischen Studierenden und der Stipendienstelle abgeschlossen. Zusätzlich zur Auslandsbeihilfe können sich Studierende einen einmaligen Reisekostenzuschuss sowie einen vorbereitenden Sprachkurs fördern lassen.

Die Auslandsbeihilfe kann für drei verschiedene Arten des Auslandsaufenthaltes beantragt werden:

  1. Auslandssemester im Rahmen eines Erasmus+ Aufenthalts
    In diesem Fall bewerben sich Studierende zuerst um den Erasmus+ Zuschuss. Sie sind verpflichtet bei der Bewerbung bekannt zu geben, ob sie eine der beiden Beihilfen beziehen. Ab dem Studienjahr 2019/20 bekommen Studierende zusätzlich zum Erasmus+ Zuschuss auch Auslandsbeihilfe der Stipendienstelle. Damit ergibt sich folgende finanzielle Unterstützung:
    Auslandssemester im Rahmen eines Erasmus+ Aufenthalts
  2. Auslandssemester bei einer außereuropäischen Partnerhochschule oder als Freemover
    Studierende, die an einer Hochschule außerhalb des Erasmus+ Raumes studierenden wollen, können dies an einer Partnerhochschule oder an einer Hochschule ihrer Wahl, als Freemover, tun. Da es außerhalb des Erasmus+ Raumes keine reguläre Förderung seitens der FH Technikum Wien gibt, bekommen die Studierenden sowohl Inlandsbeihilfe und Auslandsbeihilfe von der Stipendienstelle ausbezahlt.
     

  3. Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit im Ausland (Praktika/Semester)
    Wenn Studierende im Rahmen eines Auslandsaufenthalts (Semester und Praktika) an ihrer Bachelor- oder Masterarbeit arbeiten, so ist es ebenfalls möglich sich für Auslandsbeihilfe zu bewerben. Ist dieser Auslandsaufenthalt im R ahmen eines Erasmus+ Aufenthalts (Praktikum oder Semester) bekommen Studierende ab dem Studienjahr 2019/20 sowohl zusätzliche Mittel von der Auslandsbeihilfe als auch vom Erasmus+ Zuschuss.
    Ist der Auslandsaufenthalt nicht mit einem Erasmus+ Aufenthalt verbunden, so bekommen Studierende zusätzliche Mittel von der Auslandsbeihilfe der Stipendienstelle.

    Für die Bewerbung um Auslandsbeihilfe wenden sich Studierende direkt an die Stipendienstelle.

Versicherung während des Auslandsaufenthaltes

Unabhängig davon, wohin und in welchem Rahmen die Studierenden ins Ausland gehen, sollten sie sich während Ihres Auslandsaufenthaltes gegen Schäden, Unfälle und Krankheitsfälle absichern.

Studierenden wird grundsätzlich nahegelegt, sich für den Zeitraum im Auslandüber eine zusätzliche Reiseversicherung abzusichern. Diese sollte Unfall- und Haftpflichtschäden in der Freizeit decken. Das Außenministerium listet dafür folgende Versicherungsanbieter auf:

Ebenso sind Reiseversicherungen teilweise bei Kreditkarten inkludiert (für den/die KarteninhaberIn, oft nur mit gewissem Kreditkartenumsatz) sowie im ÖAMTC-Schutzbrief bzw. ARBÖ-Sicherheitspass.

Da Outgoing-Studierende auch während ihres Auslandssemesters oder Freiwilligen- oder Pflichtpraktikums den ÖH-Beitrag zahlen, sind sie dadurch bei Unfällen, die im Zusammenhang mit dem Studium geschehen haftpflicht- und unfallversichert. Ausnahmen von der Haftpflichtversicherung bestehen jedoch für die USA, Kanada und Australien. Hier kann aber eine Deckungserweiterung beantragt werden.

Es lohnt sich daher, einen Blick in die eigene, bzw. bei Mitversicherung in die elterliche Haftpflichtversicherungspolizze zu werfen, um zu überprüfen, inwieweit Schäden, die im Ausland passieren, gedeckt sind.

Die e-card (europäische Krankenversicherungskarte) ist auch bei Vertragsärzten im EU und EWR-Raum sowie in der Schweiz gültig, beinhaltet jedoch nur die medizinisch notwendigsten Behandlungen. Studierende sind maximal bis zum vollendeten 27. Lebensjahr bei ihren Eltern mitversichert.

Abhängig von der Art der Krankenversicherung und dem Versicherungsträger müssen Studierende die Vorkehrungen treffen, dass ihre Krankenversicherung auch im Ausland greift. Informationen vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger finden Sie hier.

Sollten Studierende außerhalb der EU und EWR Länder unterwegs sein, gilt auch hier, dass eine zusätzliche Reise- und Krankenversicherung empfohlen wird.