2. Jahrestag Erasmus+ und 3. Jahrestag Erasmus+Hochschule

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Die Erasmus+ Jahrestagung fand dieses Jahr bereits zum zweiten Mal statt und wurde am 10. Mai im Europahaus in Wien abgehalten. Ziel der Veranstaltung war es, die Auswirkungen des Programms Erasmus+ in Österreich zu beleuchten, aufzuzeigen, welche Projekte erfolgreich umgesetzt werden und wie damit nachhaltige Wirkung erzielt werden kann.

Sandra Allmayer vertrat als Leiterin des Centers for International Relations der FH Technikum Wien den Hochschulsektor bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Verbreitung, Wirkung und Nachhaltigkeit von Erasmus+“.

„Es ist unsere Verantwortung und Aufgabe als Hochschule, unsere Absolventinnen und Absolventen auf den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt vorzubereiten. Und ob national oder international – durch Globalisierung und Migration ist der Umgang mit unterschiedlichen Kulturen und Diversitäten im Alltags- und Berufsleben nicht mehr wegzudenken“ ist Sandra Allmayer überzeugt.

Am darauffolgenden Tag, dem 11. Mai, ging die dritte Jahrestagung Erasmus+ Hochschule ebenfalls im Europahaus über die Bühne. Schwerpunktthema der Konferenz war „internationalization @ home“ und wie diese konkret in nationalen Hochschulen umgesetzt wird.

Sandra Allmayer stellte in einer Session die Etablierung des International Board der FH Technikum Wien in Verbindung mit Auswirkungen auf "internationalization @ home" vor und erläuterte, was „internationalization @ home“ für unsere Hochschule bedeutet und wie es künftig weiterentwickelt wird.

„Um auf die zukünftige, globalisierte Arbeitswelt vorbereitet zu sein, braucht es interkulturelle Kompetenzen, Fremdsprachenkenntnisse, Erfahrung und vor allem Know how im Umgang mit unterschiedlichen Kulturen und Diversitäten“, meint Allmayer. Als genauso wichtig stuft sie „eine hohe Ambiguitätstoleranz, Konfliktlösungskompetenz und Eigenreflexion“ ein.

Um dies zu erreichen, führe laut Sandra Allmayer „kein Weg daran vorbei, Internationalisierung in die Curricula zu integrieren und International Learning Outcomes zu definieren. Somit brauche es neben Mobilitätsfenstern auch ein umfassendes Angebot im Bereich „internationalization @ home“, vor allem für berufsbegleitend Studierende“. Damit schließt sich Sandra Allmayer den beiden Key-Note-Speakerinnen Eva Werner und Elisabeth Brunner-Sobanski an, die Hand de Wit wie folgt zitierten:

„Internationalisation must focus on the curriculum, the teaching and learning process and consider Internationalisation at Home and the Internationalised Curriculum as the core elements.“