Die FHTW auf der 9th Week of Innovative Regions in Europe

Das Projekt GREISSLER.PLUS präsentierte sich auf der Konferenz der regionalen Innovationsgemeinschaft Europas.

Von 4. bis 6. Juli 2018 fand die 9th Week of Innovative Regions in Europe (WIRE2018) in Innsbruck statt. Diese Konferenz widmete sich den Themengebieten Wissenschaft & Forschung, Unternehmertum und Konnektivität für regionale Ökosysteme der Innovation und stellt seit 2010 eine Plattform dar, um wichtige Themen der regionalen Innovationsgemeinschaft Europas anzusprechen, zu entwickeln und voranzutreiben.

Im F&E-Projekt GREISSLER.PLUS der FH Technikum Wien wird das Thema der regionalen Nahversorgung in entlegenen Gebieten behandelt:

Die Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs stellt für alle Menschen ein Grundbedürfnis dar. Besonders im ländlichen Raum ist die Versorgung mit diesen Gütern zunehmend schwierig. Für ältere und weniger mobile Menschen gefährdet diese Entwicklung die Versorgung, aber auch Berufstätige und Menschen mit Pflegeaufgaben sind zunehmend auf Alternativen angewiesen. Neben der Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs geht gleichzeitig die soziale Funktion der lokalen NahversorgerInnen, als Treffpunkt und Austauschmöglichkeit verloren.


Bildrechte: Standortagentur Tirol

Das Projekt GREISSLER.PLUS hat sich zum Ziel gesetzt, neue Lösungen für die Nahversorgung in der Pilotregion Schneebergland zu finden.

Umrahmt von spannenden Vorträgen und Podiumsdiskussionen während der Konferenz, wurde das Projekt GREISSLER.PLUS mehrmals im Ausstellungsbereich präsentiert und mit interessierten Teilnehmenden diskutiert. Im Zuge dieser Präsentationen des F&E-Projekts wurden vor allem die Entwicklung, der Prozessablauf und die Logistik des umgesetzten Modells, sowie potentielle alternative Herangehensweisen näher erläutert und zur Diskussion gestellt.

Zusätzlich zur Konferenz wurden verschiedene Rahmenprogramme, wie die Führung durch die Baustelle des Brenner Basistunnels oder die Besichtigung der Werkstätte Wattens geboten.

„Neben dem wissenschaftlichen Austausch über unser präsentiertes Projekt verhalf mir die Teilnahme an der WIRE2018 auch zum Knüpfen neuer Kontakte im Bereich Smart Cities, sowie zu Förderungen von F&E-Projekten.“ – Lukas Rohatsch

Junior Researcher Lukas Rohatsch widmete sich auch in seiner Masterarbeit diesem Forschungsprojekt.