Die Zukunft der Mobilität

Von 3. bis 7. November 2014 fand auf der Reed Messe Wien die dritte Ausgabe der International Conference on Connected Vehicles and Expo, die ICCVE 2014, mit weit über 500 internationalen TeilnehmerInnen und unter aktiver Beteiligung mehrerer Studiengängen der FH Technikum Wien statt.

 

Die ICCVE widmet sich der Zukunft der Mobilität, wobei die Vernetzung von Fahrzeugen und ihrer Umwelt als wesentliche Schlüsseltechnologie gesehen wird. Themenbereiche waren etwa Drahtlose Kommunikation und Vernetzung, Mobiles Internet und Internet-of-Things, Location-based Services, Autonomes Fahren, Fahrzeugelektronik oder Elektromobilität, wobei neben technischen Aspekten auch wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen sowie Auswirkungen auf die Gesellschaft zur Sprache kamen.

Die Zukunft der Mobilität

Das vielfältige Programm der ICCVE 2014 setzte sich aus Technischen Sessions, Industrieforen, Workshops und Tutorials sowie einer Exhibition zusammen. Studierende des Bachelor-Studiengangs Verkehr und Umwelt und des Master-Studiengangs Intelligent Transport Systems der FH Technikum Wien waren dabei intensiv in die Organisation der ICCVE 2014 eingebunden und hatten hierbei auch Gelegenheit zum Besuch der zahlreichen Fachvorträge.

Der bewährte „Automotive Demonstrator“ der FH Technikum Wien wurde in der Exhibition Area der Konferenz ausgestellt. Dieser wurde  bereits bei vielen Events, wie etwa der Langen Nacht der Forschung oder den „Technikum Wien Open Days“ einem breiten Publikum präsentiert. Darya Bululukova, BSc, Studierende des Master-Studiengangs Embedded Systems und Mitarbeiterin der FH Technikum Wien hielt einen Vortrag aus dem Kontext des von der MA23 der Stadt Wien geförderten F&E-Projekts ULEA - Unterrichtslabor für Elektromobilität und Assistive Technologien. FH-Prof. DI Dr. Peter Rössler, Lektor und Forscher am Institut für Embedded Systems der FH Technikum Wien, steuerte der Tagung in seiner Eigenschaft als aktueller Chair der IEEE Austria Section schließlich abschließende Closing Remarks im Rahmen der Awards und Closing Ceremony bei.

„Durch Connected Vehicles, also durch Fahrzeuge, die untereinander und mit der Infrastruktur kommunizieren, können wir so manchen Schwierigkeiten des aktuell bestehenden Straßenverkehrs begegnen. Neben den rein technologischen Herausforderungen spielen für eine praxistaugliche Umsetzung aber auch sicherheitsrelevante Aspekte wie etwa Datenschutz eine wesentliche Rolle. In modernen Smart Cities, können so generierte Daten etwa mit Open Data vernetzt werden, um intelligente Lösungen für eine Umwelt orientierte Mobilität zu entwickeln. Für dieses Ziel erarbeiten Studierende des Bachelorstudiengangs Verkehr und Umwelt in ihrer Ausbildung die technologischen Grundlagen und erlangen weiterführendes Know-how, etwa in den Vertiefungsrichtungen Smart Cities oder Intelligenten Verkehrssysteme“, so FH-Prof. DI Harald Wahl, Studiengangsleiter des Bachelor-Studiengangs Verkehr und Umwelt.

 

„Durch die Technischen Sessions gab es die Möglichkeit sich einen guten Überblick über den State-of-the-Art, die Entwicklungen und Forschungsprojekte aus der ganzen Welt zu verschaffen. Für mich war das eine tolle Chance meine aktuellen Erkenntnisse im Bereich der Drahtlosen Energieübertragung mit den Kollegen zu diskutieren und wertvolle Inputs zu sammeln", ergänzt Darya Bululukova, BSc, F&E-Mitarbeiterin am Institut für Embedded Systems.