Energiewende vorantreiben: FHTW-Bachelorarbeit als Basis für PV-Anlage bei Henkel

Manuel Seifriedsberger analysierte für seine Bachelorarbeit im Studium Erneuerbare Energien das Henkel-Areal im dritten Wiener Gemeindebezirk. Nun errichtet der Hersteller eine 2000 m² große Photovoltaik-Anlage.

FHTW-Student Manuel Seifriedsberger (3.v.li.) mit Johannes Hiergeist, Anna Kiss und Florian Döring von der Firma Henkel.
FHTW-Student Manuel Seifriedsberger (3.v.li.) mit Johannes Hiergeist, Anna Kiss und Florian Döring von der Firma Henkel. Foto: Henkel/Richard Tanzer

Aus einer Bachelorarbeit, die sich mit bauwerksintegrierten PV-Potentialen auseinandersetzte und dafür Beispiele aus dem Nichtwohnbereich untersuchte, ergab sich die Umsetzung einer PV-Anlage mit über 2000 m² Fläche. Mit dieser lassen sich im Vergleich zum österreichischen Strommix bis zu 110 Tonnen CO2 jährlich einsparen.

Manuel Seifriedsberger studiert an der FH Technikum Wien im sechsten Semester im Bachelor-Studium Erneuerbare Energien und wählte für seine Analyse das Henkel-Areal im dritten Wiener Gemeindebezirk, das sich in seiner Nachbarschaft befindet. Mit einer ersten Kontaktaufnahme stieß er beim Unternehmen Henkel auf offene Ohren. Es folgten Vor-Ort- Begehungen, Simulationen von unterschiedlichen Varianten, Recherche von Fördermöglichkeiten sowie Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Die Ergebnisse waren überzeugend und so kam Ende April die Nachricht, dass die PV-Anlage gebaut wird. Sie wird voraussichtlich im Spätsommer 2021 in Betrieb gehen und soll einen Teil des täglichen Strombedarfs der Verwaltungsgebäude sowie der Produktion abdecken.

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