Erste International Week an der FHTW als große Bereicherung

Unter dem Motto „Technology Connects People“ (TCP) fand von 23. bis 27 Mai 2016 die erste International Week an der FH Technikum Wien statt.  Diese intensive Austauschwoche hatte zum einen das Ziel, die Zusammenarbeit mit unseren Key-Partnern zu vertiefen. Zum anderen trug die Woche auch dazu bei, die persönlichen Beziehungen zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Partnerhochschulen und unseren Fachkolleginnen und Kollegen aus den Studienzentren zu stärken. 21 Fachkolleginnen und Kollegen aus 11 Partnerhochschulen der Länder Brasilien, Argentinien, Russland, Portugal, Finnland, Irland und Deutschland fanden sich dazu bei großteils strahlendem Sonnenschein in Wien ein.

Was war die Intention dieser Woche?  

Nach einer Analyse aller Partnerhochschulen im Laufe des Studienjahres 2014/15 wurden die Bereiche Studierenden- und Staffmobilität sowie Forschung evaluiert, wobei sich konkrete Partnerhochschulen pro Studienzentrum herauskristallisierten. Diese wurden auf Wunsch unserer Fachkolleginnen und Kollegen eingeladen, um die bereits bestehende Zusammenarbeit weiter zu planen und zu vertiefen.  

Rektor Fritz Schmöllebeck eröffnete die Woche mit seinen Ideen zum Thema der Woche, wie Technologie die Menschen verbindet. Gefolgt wurden seine Eröffnungsworte von einer Präsentation des Center for International Relations (CIR), der Leiterin Sandra Allmayer und stv. Leiterin Agnes Kriz, die über eine neue Ausrichtung der Internationalisierung sprachen. Diese neue Ausrichtung erfordere einen ganzheitlichen Perspektivenwechsel zu Internationalisierung – von „Internationalization at home“ über die Wichtigkeit von Lehrendenmobilität bis hin zu internationalen Learning Outcomes in den Curricula. Bevor es zu einem gemeinsamem Abendessen in den Esterhazykeller ging, führte Eugene Quinn, bekannt für seine Vienna Ugly Tours, unsere Gäste durch Wien und zeigte ihnen atypische Sehenswürdigkeiten und Aspekte von Smart City in Wien.
 

 
Dienstag und Mittwoch standen den Studienzentren zu ihrer freien Verfügung. Während Dienstagvormittag die Studienzentren Communication Technologies and Electronic Engineering und Information Technologies & Business Solutions ihre Studienprogramme, Institute und Themen wie eLearning und Usability präsentierten, stand der Mittwoch mit Präsentationen der Studienzentren Engineering & Envionrmental Technologies und Life Science Technologies im Zeichen der Themen Erneuerbaren Energien, Biomedical Engineering und Sports Equipment Technologies. Unsere Gäste erhielten dabei Einblicke in Projekte und Labors der FHTW und hatten an den Nachmittagen auch die Chance, konkrete Ideen einer Zusammenarbeit festzuhalten. So wurde beispielsweise auf Basis des Double Degrees in Software Engineering mit dem Instituto Tecnológico de Buenos Aires (ITBA) auch die Möglichkeiten eines PhD an der ITBA besprochen und finalisiert oder die erfolgreiche Studierendenreise des Studiengangs Internationales Wirtschaftsingenieurwesen nach Brasilien und Argentinien präsentiert und diskutiert.

Zu Fronleichnam ging es mit dem Bus nach Dürnstein, wo nach einer Tour durch die Stadt Zeit für den Aufstieg zur Ruine Dürnstein blieb. Bei einem Mittagessen auf der Terrasse des Restaurants „Richard Löwenherz“ wurden in entspannter Atmosphäre gemeinsame Tätigkeiten und institutionelle Unterschiede in Sachen workflows und Prozesse besprochen. Ein gemeinsames Frühstück im Hansen bildete den Abschluss einer erfolgreichen und bereichernden Woche, bei der man das Vertrauen in der gemeinsamen Zusammenarbeit stärkte und dabei gemeinsame Zukunftspläne schmiedete. Die Abschlusszeremonie beinhaltete die Überreichung der Zertifikate und bot Anlass für letzte Fotos mit unseren Gästen.

Wie geht es nun weiter?  
Über den Sommer hinweg sollen in Treffen zwischen dem CIR und den vier Studienzentren die zukünftige internationale Ausrichtung der SZ besprochen und geplant werden. Dieser Fokus auf eine ausgewählte Anzahl an Partnerhochschulen versteht sich nicht nur als Qualitätsentwicklung in der Internationalisierung mittels Vertiefung und Ausweitung von erfolgreichen Partnerschaften, sondern nützt auch zielgerichtet Synergien und Ressourcen, wodurch klarer Mehrwert für alle Stakeholder geschaffen wird. Am Ende profitieren unsere Studierenden von klaren Mobilitätsprozessen, der Auswahl einer Vielfalt an erfolgreichen Hochschulpartnerschaften und zahlreichen Möglichkeiten, interkulturelle Kompetenzen zu erlangen.

Was hat uns diese International Week an der FHTW gezeigt?
Dass die internationale Ausrichtung einer Hochschule schon lange nicht nur ein gewünschter Nebeneffekt ist, sondern sich als jene Voraussetzung versteht, als Hochschule national und international  wettbewerbsfähig und erfolgreich zu sein.

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