Expert Consulting: Proof-of-Concept für länderübergreifende, virtuelle Lehrveranstaltung

Acht Studierende aus dem Bachelor-Studiengang Smart Homes und Assistive Technologien (BSA) bekamen in einer virtuellen Lehrveranstaltung digitale Kompetenzen vermittelt. In Zusammenarbeit mit der Partneruniversität Czech Technical University Prague (CTU) wurden interkulturelle Kollaboration und Kommunikation anhand des Themas Web Security vermittelt.

Die moderne, internationale Arbeitswelt verlangt ausgezeichnete Fähigkeiten in der virtuellen Zusammenarbeit und dem produktiven Einsatz von digitalen Kommunikationswerkzeugen. Das Konzept Expert Consulting wurde im Rahmen des Projektes StudyATHome Internationally (Grant-Nr 22-07, MA23) entwickelt und im Wintersemester 2020 erstmal in die Lehre integriert und erprobt.

Das Konzept zielt darauf ab, die virtuelle Interaktion in Lehrveranstaltungen zu integrieren; dabei soll den Studierenden durch die Kooperation mit internationalen Hochschulen auch die Möglichkeit zur Zusammenarbeit und mehrsprachigen Kommunikation in einem länderübergreifenden Umfeld geboten werden.

Virtuelle Interaktion - Ziele und Kompetenzen

Länderübergreifende, virtuelle Lehrveranstaltung

Im Rahmen einer Vertiefungslehrveranstaltung (Full Stack Web Development) konnten die Studierenden dabei ihre Kenntnisse in Sachen „Web Application Security“ erweitern. Einen Einblick in das brandaktuelle Thema bot zum Start ein virtueller Gastvortrag von Deniz Özdemir (CTU Prag). Neben den Grundbegriffen der IT-Security befassten sich die TeilnehmerInnen dabei auch mit den gängigsten Sicherheitslücken und mehrstufigen Sicherheitsstrategien. Anhand praxisnaher Beispiele konnten sich die Studierenden mit moderner Applikationsentwicklung aus technischer und analytischer Sicht auseinandersetzen und innovative Herangehensweisen in der Verteidigung gegen die stetig wachsende Zahl an Sicherheitslücken im Internet kennenlernen.

Web-Apps gegen Sicherheitsangriffe schützen

Für ihre Bachelor-Arbeiten entwickeln die Studierenden unterschiedlichste Web-Applikationen. Die Bandbreite im aktuellen Jahrgang reicht dabei von einer Quiz-Plattform inklusive Augensteuerung, zu einer webbasierten Netzwerküberwachung für Smart Homes bis hin zu einem barrierefreien Shisha-Webshop. Für ihre Web-Apps mussten die Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung schließlich mögliche Angriffsflächen auf Basis der häufigsten Bedrohungen identifizieren. Diese wurden bei einem weiteren virtuellen Treffen präsentiert und diskutiert.

Eingebettet in ein realistisches Szenario konnten die Studierenden so ihre digitalen Kompetenzen erweitern und die Gelegenheit zur Kollaboration und Kommunikation in englischer Sprache nützen.