FEMtech-Expertin des Monats Jänner

Mit der 2015 ins Leben gerufenen, monatlichen Auszeichnung macht das bmvit Frauen in Forschung und Technologie sichtbar. Zur Expertin des Monats Jänner wurde Mag. (FH) Dr. Natalie Prüggler, Expertin der Energiewirtschaft, Projektleiterin von EU-ASCIN an der FH Technikum Wien, gewählt.

 

Die studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlerin ist als geschäftsführende Gesellschafterin des Unternehmens MOOSMOAR Energies OG an nationalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit Schwerpunkt Smart Grids und Smart Cities beteiligt. Zum Beispiel hat sie auch die Projektleitung an dem an der FH Technikum Wien angesiedelten Projekt & Netzwerk „European Academic Smart Cities Network“ inne (www.eu-ascin.at). Somit haben der hohe Innovationsgrad der Projekte sowie Zuverlässigkeit, Objektivität und Termintreue zur Erreichung der Auszeichnung "FEMtech Expertin des Monats Jänner 2016" geführt.

 

Als die größten Herausforderungen für die Energiebranche sieht Natalie Prüggler die Umgestaltung des Energiesystems in Richtung Nachhaltigkeit, die damit verbundene Integration neuer AkteurInnen in die Energiemärkte sowie den Einsatz flexibler Technologien. „ Ziel ist es, das vorhandene Flexibilitätspotential bei der Erzeugung und bei den Verbrauchslasten bestmöglich zu aktivieren. Somit soll die Integration Erneuerbarer Energieträger in das Energiesystem bei gleichzeitiger Erhöhung der Robustheit erleichtert werden.“ argumentiert die Energieexpertin.

 

Die Nominierung der „Expertin des Monats“ erfolgt durch die ÖGUT, die Auswahl durch eine interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft und des Personalmanagements. FEMtech setzt Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung, zur Sensibilisierung, zur Sichtbarmachung sowie zur Förderung der Karrieren von Frauen in Forschung und Technologie. „Gerade als Wirtschaftswissenschaftlerin in einem sehr technischen Bereich habe ich nicht viel Zeit damit verbracht, daran zu denken, dass ich (noch) eine der wenigen Frauen in meinem Umfeld bin. Allgemein ist es wichtig, dass „frau“ ihren Kollegen auf derselben Augenhöhe begegnet. Sprich, selbstbewusst auftreten, mit fachlichen Kenntnissen punkten, immer sehr gut vorbereitet sein, das Netzwerk stetig pflegen, den Diskurs mitgestalten und natürlich laufende Weiterbildung“, so Prüggler.

 

Weitere Informationen zu FEMtech unter: www.femtech.at