FH Technikum Wien als neuer Forschungs-Partner von Nagarro

Für die Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt Nagarro praktische Anwendungsfälle in der Testautomatisierung, wodurch der Testaufwand drastisch reduziert wird. Die FH Technikum Wien ist jetzt mit an Bord und bezieht Studierende mit in das Projekt ein.

Die Ergebnisse des ersten Jahres von AI4T (Advanced Intelligence for Testing) - einem Nagarro-Forschungsprojekt zum Thema „Künstliche Intelligenz im Prüfwesen“ – liegen vor. Die Daten bestätigen die These des Unternehmens, dass Kosten und Zeitaufwand für das Testen von Software durch die Nutzung der Vorteile der Künstlichen Intelligenz (KI) und des Maschinellen Lernens (ML) um 38 bis 75 Prozent (je nach Bereich) gesenkt werden könnten.

Mit der Fachhochschule ist ein wertvoller Forschungspartner an Bord gekommen, um die nächste Generation von Studierenden in das Projekt einzubeziehen. Über diese Partnerschaft meinte Philipp Urbauer: „In unserem Schwerpunkt "Data-Driven, Smart & Secure Systems" an der FH Technikum Wien konzentrieren wir uns auf praktisch angewandte Forschungsthemen, in diesem Fall auf aktuelle Ansätze der Künstlichen Intelligenz. Durch die aktive Beteiligung der Studierenden wird zukunftsweisendes Wissen direkt in unser Curriculum integriert und erweiterte Kompetenzen für zukünftige Berufe erworben.“

Das von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geförderte Projekt untersucht die Einsatzmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz in der Testautomatisierung. Durch ML konnte das Forschungsteam den Umfang, die Trefferquote und die Relevanz der Testfälle deutlich verbessern. Der Zeitaufwand für die Analyse der Testergebnisse konnte auf ein Viertel der ursprünglichen Zeit reduziert werden.

Das Testen oder die Testautomatisierung ist für die digitale Welt unerlässlich und unverzichtbar. Nicht getestete Anwendungen bergen existenzielle Risiken, weshalb das Testen ein kritischer Faktor für Innovationsprojekte ist.

Thomas Steirer, Projektleiter und Experte im globalen Nagarro Testing Competence Team, ist überzeugt: „Wenn es uns gelingt, Testlebenszyklen weitgehend zu automatisieren, wird dies ein Meilenstein für die Qualitätssicherung und für zukünftige softwarebasierte Innovationsprojekte weltweit sein“.