Geschäftsmodelle für Smart Grids und Co.

Workshop im Rahmen des Projekts Smart Energy Services
Diskutieren, grübeln, Ideen entwickeln: Workshop im Rahmen des Projektes Smart Energy Services am FHTW-Standort ENERGYbase.

Bis zum Jahr 2019 sollen 95 Prozent aller Strombezieher mit digitalen Zählern (Smart Meter) ausgestattet werden. Das bietet Unternehmen aus verschiedenen Bereichen die Chance neue Geschäftsmodelle im Bereich intelligente Netze oder Smart Grids zu  entwickeln. Genau an dieser Schnittstelle setzt das Projekt „Smart Energy Services“ der FH Technikum Wien an. Noch bis Jänner 2016 werden mit zahlreichen UnternehmenspartnerInnen – darunter Netzbetreiber, Energieversorger, Hard- und Softwarehersteller und PV-Planer und Errichter  – maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahmen erarbeitet und umgesetzt. 

 

„Ziel ist es, den Unternehmen Know-how rund um den Bereich Smart Grids zu vermitteln und parallel dazu gemeinsam neue Geschäftsmodelle zu erarbeiten“, sagt Projektleiter Kurt Leonhartsberger, MSc, vom Institut für Erneuerbare Energie. Seit Jahresbeginn und noch bis einschließlich Oktober 2015 finden insgesamt 23 Schulungstage statt. Neben Impulsvorträgen steht vor allem das praxisorientierte Arbeiten im Rahmen von Workshops, Übungen, Gruppenarbeiten und Diskussionen im Vordergrund. So haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit neues Wissen anhand konkreter Aufgaben anzuwenden und in die Praxis umzusetzen.

Workshop im Rahmen des Projekts Smart Energy Services
Workshop im Rahmen des Projekts Smart Energy Services

Am Ende wird es eine Broschüre mit Ideen geben, die zeigen, was im Bereich Smart Grids möglich ist. „In Deutschland haben bereits erste innovative Unternehmen neue Geschäftsmodelle im Bereich Smart Grids entwickelt und sind mit diesen am Markt erfolgreich. Auch in Österreich gibt es hier großes Potenzial. Um österreichischen Unternehmen die Möglichkeit zu geben dieses Potenzial zu erschließen,  haben wir das Projekt ins Leben gerufen“, so Leonhartsberger.

Brainstorming im Rahmen des Workshops Smart Energy Services
Brainstorming im Rahmen des Workshops Smart Energy Services

Gerade in Diskussionen und Workshops stellt die Heterogenität der UnternehmenspartnerInnen im Projekt einen großen Mehrwert dar, da unterschiedliche Interessen und Sichtweisen eingebracht werden. Damit das Qualifizierungsangebot auch wirklich den Bedürfnissen der Partner entspricht, wurden diese schon früh in die Ausarbeitung der Inhalte mit einbezogen.

Workshop im Rahmen des Projekts Smart Energy Services
Workshop im Rahmen des Projekts Smart Energy Services

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft“ vom BMWFW gefördert und von der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG abgewickelt.  Neben Smart Energy Services werden 10 weitere Qualifizierungsnetzegefördert. Dabei ist die FH Technikum gemeinsam mit dem Austrian Institute auf Technology auch in das Qualifizierungsnetz „HKLS&E-Netzwerk“eingebunden. Dieses richtet sich vor allem an Installateurbetriebe und Fertighausproduzenten, die ihre Kompetenzen im Bereich energieeffizientes und intelligentes Bauen steigern wollen.