Holacracy: Kommt die Firma ohne Chef?

Führen ohne Führungskraft? Die DiskutantInnen der vierten Startup Lounge an der FHTW stellten die Grundsatzfrage in Sachen Management.

Wenn es um innovative Führungskonzepte geht, ist Holokratie – oder „Holacracy“ – in aller Munde. Mehr und mehr Unternehmen experimentieren mit dem aus den USA stammenden Konzept der partizipativen Entscheidungsfindung. Die 4th Startup Lounge im Rahmen der Entrepreneurship-Initiative widmete sich am 23. Oktober diesem Thema.

Unternehmensberater und FH-Professor Richard Pircher stellte ausgewählte Beispiele aus seinem neuen Buch „Agilstabile Organisationen“ vor. Das Buch versammelt insgesamt zehn Fallbeispiele von Unternehmen, die Strukturen jenseits klassischer Führungshierarchien leben.

Im Anschluss lud Thomas Wala zur Podiumsdiskussion. Peter Lehner, Mitgründer der TEC Gruppe, erklärte, wie Holokratie seinem Unternehmen dabei helfen soll, auf schnelle Veränderungen im Umfeld zu reagieren. Katharina Schwarz von der Wiener Wohnen Gmbh erzählte von den Schwierigkeiten, echte Holokratie selbst mit voller Unterstützung aus der Geschäftsführung umzusetzen. Unternehmensberater Sascha Bernardis von dwarfs and Giants skizzierte die Rahmenbedingungen, die es braucht, um solche Projekte zu stemmen. Hanno Lippitsch, FHTW-Alumnus, Gründer und CEO von Eversports, schilderte seine Erfahrungen mit einer an Verantwortung orientierten Firmenkultur.

Den kompletten Live-Stream des Events zum Nachschauen gibt es hier:

Nach der Startup Lounge ist vor dem nächsten Start me up Monday. Neue Termine (noch für 2018) folgen in Kürze auf www.technikum-wien.at/entrepreneurship sowie in der Facebook-Gruppe.