Leben und Lernen in Lissabon – Ein Auslandssemester in ungewöhnlichen Zeiten

Simon Salzer, Studierender des Masters Innovations- & Technologiemanagement, beschloss trotz Pandemie ein Semester am renommierten Instituto Superior Técnico (IST) der Universidade de Lisboa zu absolvieren. Obwohl der Aufenthalt von Reiseeinschränkungen und Distance-Learning geprägt war, sammelte er tolle Erfahrungen, besuchte wunderschöne Orte und lernte neue Freunde aus aller Welt kennen. In den folgenden Zeilen berichtet er vom Leben, dem Studium und dem Reisen in Portugal.

Cable Car in Lisboa

Night in Lisboa

©Simon Salzer

 

„Die Stadt Lissabon ist mit etwa 500.000 Einwohnern im Vergleich zu Wien recht übersichtlich und verfügt über ein relativ dichtes und zuverlässiges öffentliches Netz (im Vergleich zu anderen großen Städten in europäischen Südländern) bestehend aus Bus, Straßenbahn und Metro. Da viele Hotels mit leeren Zimmern zu kämpfen hatten, boten diese Zimmer zur Langzeitmiete an Studierende oder Selbstständige an. Wir entschieden uns letztendlich für ein zentral-gelegenes Hotelzimmer, wovon wir die Stadt auch zu Fuß entdecken konnten. So entschieden wir uns für die Dauer des Semesters die öffentlichen Verkehrsmittel mit einfachen One-Way Tickets zu nutzen. Diese sind mit weniger als €1,50 pro Fahrt auch relativ günstig.“

„Die Técnico ist generell ähnlich wie die FH Technikum organisiert, da auch sehr viel Wert auf Praxisprojekte und Teamarbeit in kleinen Gruppen gelegt wurde. Das IST hat drei Standorte, die sich allesamt im Großraum Lissabon befinden: Alameda in Lissabon, Taguspark und Loures, beide jeweils etwa 35 Minuten vom Hauptcampus entfernt. Die meisten unserer Kurse hätten eigentlich am neuen Campus in Taguspark stattfinden sollen. Da aber über Distance Learning unterrichtet wurde, konnten wir die meisten Kurse von zu Hause aus erledigen und mussten nicht mit dem Uni-eigenen Shuttlebus zum Campus fahren.“

Instiuto superior Técnico

„Die Leistungsbeurteilung setzte sich zumeist aus 3-5 Leistungsnachweisen (wissenschaftliche Arbeiten, selbst erstellte Videos, Prüfungen, Präsentationen, Quiz nach den LVs) zusammen. Man wählt für ein Semester jeweils 4 Lehrveranstaltungen, die während des Semesters immer zu den gleichen Zeiten stattfinden. Sehr empfehlenswert waren die „Seminars on Innovation and Sustainable Development“ und die Fächer „Foundations of IT-Systems“ und „Technology Based Entrepreneurship“ waren auch sehr gut.“

©Simon Salzer

Study abroad in Lisboa

Neben dem Leben und Studieren in einem anderen Land, zählt auch das Reisen zu den Erfahrungen eines Auslandssemesters:

„Trotz den Reiseeinschränkungen, die mit der Pandemie einhergingen, schaffte ich es tolle Plätze in Portugal zu bereisen: Porto, die Algarve-Küste (Faro, Lagos) und auch die Azoren im Atlantik. Reisen war immer mit sehr großen Unsicherheiten verbunden – man musste daher besonders flexibel sein. Dennoch sind die Erfahrungen, die ich in Lissabon und auch an den anderen Orten sammeln durfte und auch die neuen StudienkollegInnen, aber auch die abseits der Universität neu gewonnenen Freunde, unbezahlbar. Abschließend kann ich allen Studierenden nur empfehlen, die Chance, ein Semester im Ausland zu studieren, zu nützen!“

 

Studierende finden weitere Erfahrungsberichte im Online-Portal, und Infos zur Bewerbung im FHTW International Moodle Kurs und können bei Interesse an einem Auslandssemester das International Office über outgoing.students@technikum-wien.at kontaktieren .

Die Bewerbungsfrist für Auslandssemester im Wintersemester 2021/22 ist am 01. März 2021!

Portugal