Neuer Name, breite Palette an Kompetenzen

Das neue Institut für Advanced Engineering Technologies führt die früheren Institute „Advanced Technologies“ und „Mechatronics“ zusammen. Wir nutzen die Gelegenheit und werfen einen Blick auf die Kompetenzbereiche:

Mobiler Roboter
Mobiler Roboter

Generative Fertigungstechnologien

Dieser Bereich ist auch als Additive Fertigung oder Rapid Prototyping bekannt. Es geht um Verfahren zur schnellen Fertigung von Modellen, Prototypen, aber auch von Endprodukten direkt aus der 3D-Darstellung vom PC. Produktionsabläufe können zukünftig intelligenter gestaltet und Produkte verändert und verbessert werden. Das Generative Fertigen ermöglicht somit eine schnelle, zuverlässige und reproduzierbare Herstellung maßgeschneiderter Produkte. Zukünftige Entwicklungen liegen in der Optimierung und Verbesserung eben dieser Reproduzierbarkeit unter Bedachtnahme sehr hoher Qualitätsanforderungen. An der FH kommen ein Kunststoff-Laser-Sinter-System und ein Stereolithographie-System zum Einsatz. Ersteres ermöglicht die Erstellung individueller Produkte mit komplexen Geometrien. Das Stereolithographie-System ist ein Desktop 3D-Drucksystem zum Druck originalgetreuer Modelle.

Schweißtechnik-Roboter der Firma Panasonic.
Schweißtechnik-Roboter der Firma Panasonic.

Automatisierungstechnik

Die Kooperation mit Unternehmen ermöglicht die Forschung und Entwicklung im Bereich der flexiblen Automatisierung. Während „starre“ Automatisierung darauf ausgelegt ist, Produkte in hohen Stückzahlen zu produzieren, kann flexible Automatisierung rascher auf die Anforderungen des Marktes reagieren. Die Produktion passt sich, ausgehend vom Anforderungsprofil, das von einem ERP-System erstellt wird, an die geänderten Bedingungen an. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Forschung im Bereich der Automatisierung von Mikroproduktionssystemen. Außerdem beschäftigen sich die MitarbeiterInnen des Instituts mit Energieeffizienz und der Echtzeit-Datenerfassung für die Beurteilung der Energieinhalte von Produktionsteilen.

Serviceroboter
Serviceroboter

Industrielle Schweißaufgaben werden immer stärker automatisiert. Es geht darum, lange Rüstzeiten zu vermeiden, indem die Schweißgeräte in verschiedenste Automationslösungen bzw. Robotersysteme integriert werden. Eine weitere Herausforderung besteht darin, in kürzesten Taktzeiten hochqualitative Schweißvorgänge zu beherrschen. Am Institut für Advanced Engineering Technologies kommt hier die sogenannte TAWERS-Technologie zum Einsatz. Diese Schweißtechnik-Roboter der Firma Panasonic arbeiten auf dem neuesten technischen Stand.

Automatisierungstechniklabor

Mobile und Service Robotik

Mobile Roboter sind Maschinen, die autonom Aufgaben erfüllen und sich mittels eigenständiger Antriebsaggregate frei im Raum bewegen können. In der Industrie übernehmen diese Roboter Aufgaben im Bereich der Logistik, Qualitätssicherung und Datenbeschaffung mit spezieller Sensorik. Das Institut arbeitet sowohl mit land- als auch mit wasser- und luftgestützten Robotern (beispielsweise den Quadcopter-Flugdrohnen) und konzentriert sich unter anderem auf die Vernetzung und Einbindung Mobiler Plattformen in automatisierte oder teilautomatisierte Systeme, wie beispielsweise im Katastrophenschutz. Weitere Schwerpunkte sind die Erweiterung und Verbesserung der Mensch-Maschine-Schnittstelle, um eine effizientere Zusammenarbeit zu ermöglichen, sowie Einbindung, Test und Bewertung neuartiger Sensoren und Sensorsysteme mit dem Ziel, eine robuste und ausfallsichere Datenerfassung für Mobile Roboter zu ermöglichen.

Sensorik für Automatisierung und Robotik

Autonomes System
Autonomes System

In diesem Bereich sind die Aktivitäten des Instituts in folgenden Feldern zusammengefasst: Prozessmanagement (Steuerung und Optimierung von Geschäftsprozessen), Logistik und Supply Chain Management (Gestaltung und Management von logistischen Flüssen und unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken), Qualitätsmanagement (Prinzipien und Methoden der Qualitätssicherung, Qualitätsmanagementsysteme) sowie aktuelle Geschäftsmodelle im industriellen Umfeld (Management dynamisch veränderlicher, komplexer und mit Unsicherheit behafteter Geschäftsszenarien, Technologie als Enabler für die Smart Factory).

Moderne Wertschöpfungsketten in der Industrie.
Moderne Wertschöpfungsketten in der Industrie.

In diesem Bereich sind die Aktivitäten des Instituts in folgenden Feldern zusammengefasst: Prozessmanagement (Steuerung und Optimierung von Geschäftsprozessen), Logistik und Supply Chain Management (Gestaltung und Management von logistischen Flüssen und unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken), Qualitätsmanagement (Prinzipien und Methoden der Qualitätssicherung, Qualitätsmanagementsysteme) sowie aktuelle Geschäftsmodelle im industriellen Umfeld (Management dynamisch veränderlicher, komplexer und mit Unsicherheit behafteter Geschäftsszenarien, Technologie als Enabler für die Smart Factory).