Programmier-Battle am CERC 2014

Programmier-Battle am CERC 2014
Programmier-Battle am CERC 2014

Jedes Jahr findet der ACM –Programming Contest, kurz ACM-ICPC, statt, bei dem Studierende ihre Programmierkenntnisse unter Beweis stellen können. Die Studierenden bilden dazu Teams aus bis zu drei Personen und müssen gemeinsam bis zu 10 oder auch mehr Aufgaben lösen.

 

Um zu ermitteln, wer sich für das Weltfinale qualifizert, finden rund um den Globus zahlreiche “Regional Contests” statt. Die Teams aus Österreich messen sich dabei gemeinsam mit Ungarn, Slowenien, Kroatien, der Slowakei, Tschechien und Polen beim Central European Regional Contest, CERC, der jedes Jahr im November stattfindet. 

 

In den vergangenen Jahren fehlten jedoch österreichische Beiträge bei diesem renommierten Bewerb. Umso größer war die Freude, dass unter der Obhut der Initiative „Studierendenwettbewerbe“ von Alexander Hofmann mit finanzieller Unterstützung des Bachelor-Studiengangs Informatik und des Master-Studiengangs Game Engineering und Simulation heuer sogar zwei Teams die Reise nach Krakow im südlichen Polen antreten konnten.

 

Insgesamt nahmen 79 Teams am Bewerb in der Jagellionen-Universität Krakow teil, davon fast die Hälfte aus Polen, aber auch die anderen Länder stellten zahlreiche Teams von unterschiedlichen Hochschulen.

Die Studierenden stellen ihre Programmierkenntnisse unter Beweis
Die Studierenden stellen ihre Programmierkenntnisse unter Beweis

Im Wettbewerb selbst werden interessante Aufgabenstellungen aus der Algorithmik gestellt. In diesem Jahr gab es Programmieraufgaben von Programmierern, die in der Früh Milch für den Morgenkaffee erwärmen und vor Müdigkeit die Finger nur in zwei Richtungen bewegen können, um Stadtverwaltungen, die möglichst viele Paraden abhalten wollen, oder um angreifende Aliens. Diese in lustige Geschichten verpackten Aufgaben entsprechen dabei häufigen Problemen in der Algorithmik, wenn es beispielsweise um DNA-Sequenzierung oder um Optimierungsaufgaben geht.

 

Die Sieger des heurigen Jahres, ein Team aus Zagreb, schaffen es, zehn Aufgaben innerhalb von fünf Stunden zu lösen. Insgesamt fahren fünf Teams aus Mitteleuropa zum Weltfinale in Marokko.

 

Die Teams der FH belegten bei ihrem erstmaligen Antreten hintere Ränge. Resümee von Karl Gmeiner vom Institut für Informatik: "Abschließend bleibt nach dem Wettbewerb, neben einigen schönen T-Shirts und Ballons, die Erkenntnis, wie wir uns sich in den nächsten Jahren sukzessive verbessern können."

 

Die gesammelten Erfahrungen in Krakow lassen bereits die Vorfreude auf kommendes Jahr aufkommen. "Wir freuen uns scon aufs nächste Jahr und hoffen auf weitere Interessenten für den Bewerb. Dann findet der CERC in Zagreb statt", so Karl Gmeiner erwartungsvoll.