Robocup 2015: Österreich verhilft Australien zum Erfolg

Austrian Kangaroos beim RoboCup 2015 in China

Einmal pro Jahr duellieren sich beim RoboCup die besten Roboterfußballteams der Welt. Traditionell mit dabei: die Austrian Kangaroos, das Gemeinschaftsteam unseres Instituts für Informatik mit dem Institut für Computersprachen der TU Wien. Diesen Sommer ging für die WM-Veteranen die Reise nach China und alles in allem hat das Team wieder einen beachtlichen Erfolg hingelegt: Im Hauptturnier scheiterten die Kangaroos zwar in der Gruppenphase, erreichten dafür in der sogeannnten Dropin Competition einen guten 10. Platz. Darüber hinaus können die ÖsterreicherInnen von sich behaupten, einen technischen Anteil am WM-Sieg des Australischen Teams UNSW Engineering zu haben.
 
Die Kangaroos haben eine Softwarekomponente entwickelt, die es ermöglicht, dass die Nao-Roboter mithilfe von Mikrofonen auf den Pfiff des Schiedsrichters hören. Die anderen Teams empfangen gleichzeitig mit dem Pfiff ein WLAN-Signal, auf das sie "hören". So starten sie mitunter etwas zeitversetzt. Die Kangaroos gaben ihre eigene Technologie an die Australier weiter, diese holten den Sieg und bedankten sich mit T-Shirts. Maria Schimkovitsch vom Master-Studiengang Game Engineering und Simulation hat hier fließig mitentwickelt.  

Weltmeister-Titel bei den Junioren 

Beim RoboCup-Junior, der parallel stattfindenden Ausgabe für SchülerInnen, war Österreich wieder mit 8 Teams vertreten. Die erfolgreichste Mannschaft stellte die HTL-Weiz. Zum insgesamt fünften Mal stellte diese Schule ein Weltmeisterteam, dieses Mal im Bewerb "Cospace Rescue - Superteam". 

Maria Schimkovitsch, Studentin an der FHTW, entwickelte Erweiterung im Simulator Robocup Junior 2015: Weltmeister HTL Weiz Robocup 2015