Serie Frauen@FHTW

Die erste Interview-Partnerin im neuen Jahr ist Mag. Agnes Kriz, MA, stellvertretende Leiterin des Center for International Relations und verantwortlich für Erasmus+ und die Personalmobilität der FH-MitarbeiterInnen.

 

Frau Kriz, seit wann sind Sie an der FH Technikum Wien tätig?

Seit Oktober 2013. Damals habe im Masterstudiengang Telekommunikation und Internettechnologien als Assistenz begonnen.

 

Auf welchem Weg hat es Sie an die FH Technikum Wien verschlagen?

Ich habe davor an der Universität Wien als Projektangestellte gearbeitet, mein Vertrag war befristet und als mir eine Freundin das Inserat für die Stelle an der FH weitergeleitet hat, habe ich mich beworben. Dass die Stelle aufgrund der vielen internationalen Studierenden als zweisprachig ausgeschrieben war und ich weiterhin im universitären Bereich arbeiten konnte war ausschlaggebend für mein Interesse daran. 

 

Wie kam es zum Wechsel in die jetzige Position?

Die Stelle im Assistenzbereich war als Teilzeitstelle ausgelegt und für mich damals ideal, da ich nebenbei noch mein Masterstudium abschließen wollte. Als die Stelle im Center for International Relations dann intern ausgeschrieben wurde, war ich schon sehr weit mit meiner Masterarbeit und ich wusste, dass ich das Studium bald abschließen würde. Das ausgeschriebene Aufgabengebiet hat gut zu meinen bisherigen Erfahrungen gepasst und daher habe ich mich beworben.

 

Welchen Berufswunsch hatten Sie in der Schule?

Eigentlich war es mein Wunsch, in einem Lektorat oder als Übersetzerin zu arbeiten. Meine damalige Deutschlehrerin hat mir aber davon abgeraten, zwei Hauptfächer zu studieren, obwohl es nie mein Ziel war, zu unterrichten. Ich habe damals dann neben Anglistik/Amerikanistik noch mit Publizistik angefangen, am Ende hat es mich dann aber doch wieder zur Deutschen Philologie verschlagen. Die eigenen Interessen kann man so leicht einfach nicht verdrängen. Jetzt lektoriere und übersetze ich hobbymäßig für Freunde und Bekannte.  

 

Ein berufliches Erfolgserlebnis, das Sie mit uns teilen möchten?

Auf jeden Fall ein tolles Ergebnis unserer Arbeit im letzten Jahr war der Erasmus+ Award, für den die FHTW nominiert war und tatsächlich gewonnen hat. Für das ganze Team war es schön zu sehen, dass unsere internationale Neuausrichtung und die damit verbundene Arbeit sichtbare Früchte trägt.

 

Was bedeutet Erfolg für Sie?

Erfolg hat für mich immer bedeutet, Spaß an der Arbeit zu haben. Das haben nicht immer alle verstanden, mir ist das aber wichtiger als alles andere.

 

Blieb in den letzten Jahren Zeit für Weiterbildung?

Für mich passiert Weiterbildung ständig, nicht nur ganz klassisch durch den Italienischkurs an der VHS oder dem Gender-Zertifikat bei uns an der FHTW, sondern das heißt für mich auch so etwas wie character building, also viel zu reisen, zu lesen und neugierig zu bleiben. Die Zeit für diese Dinge muss ich mir bewusst nehmen.

 

Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrer Arbeit an der FH? 

Das abwechslungsreiche Aufgabengebiet, die vielen internationalen Kontakte, bereichernde Tagungen und Konferenzen und natürlich meine tollen Kolleginnen und Kollegen, weil wir an gemeinsamen Zielen arbeiten und uns gegenseitig motivieren, aber dann auch mal die Arbeit beiseitelassen können und man neben der Arbeit auch andere Interessen miteinander teilt.

 

Ein Ratschlag für KollegInnen um an der FH Technikum erfolgreich zu sein?

Den kann ich schwer geben, das bleibt jedem selbst herauszufinden. Ich wollte selber nie mit dem Strom schwimmen, sondern auch bewusst in die Gegenrichtung gehen. Mit der Einstellung bin ich bis jetzt ganz gut gefahren.

 

Vielen Dank für Ihre Zeit, Frau Kriz!