Studierende evaluierten Usability von buergerkarte.at

Auf Herz und Nieren geprüft: die Plattform buergerkarte.at
Auf Herz und Nieren geprüft: die Plattform buergerkarte.at

Studierende des Bachelor-Studiengangs Informatik evaluierten im Rahmen der Vertiefungsrichtung User Experience und Interaction Design des fünften Semesters die Gebrauchstauglichkeit von buergerkarte.at, der offiziellen Webseite zur österreichischen Handy-Signatur und Bürgerkarte.

Unter Leitung von Benedikt Salzbrunn, MSc wurden insgesamt 27 Testpersonen unterschiedlicher Benutzergruppen (berufstätige Frauen, Studierende, gemischt) in das hauseigene Usability Labor für die Evaluierung eingeladen. Bei den Tests kam unter anderem Eyetracking zum Einsatz: Bei dieser Methode werden die Augenbewegungen der Testpersonen aufgezeichnet und geben anschließend Aufschluss über Wahrnehmung und Informationsverarbeitung. So können beispielsweise Elemente einer Webseite identifiziert werden, die bei BenutzerInnen weitgehend unentdeckt bleiben.

Verbesserungsvorschläge umgesetzt

Die Erkenntnisse und Verbesserungsvorschläge stießen bei den Auftraggebern der Evaluierung, den MitarbeiterInnen des Bundeskanzleramts, auf großes Interesse. Bei vielen der identifizierten Herausforderungen für BenutzerInnen handelte es sich um Kleinigkeiten, die größtenteils bereits geändert wurden. So konnte das Benutzererlebnis weiter verbessert und dazu beigetragen werden, die Handy-Signatur und die Bürgerkarte noch weiter zu verbreiten.

Die Plattform buergerkarte.at informiert darüber, welche Unterschiede zwischen Handy-Signatur und Bürgerkarte in Kartenform bestehen, wie BürgerInnen zu einer solchen Karte kommen und was die Vorzüge und Möglichkeiten dieser digitalen Identität (elektronische Unterschrift und Online-Ausweis) sind. So können beispielsweise Amtswege, die eine eigenhändige Unterschrift benötigen, trotzdem von zuhause online durchgeführt werden.