Teilnahme am Central European Regional Contest 2015

CERC Contest 2015: Das Team der FHTW

Jedes Jahr finden zahlreiche Programmierwettbewerbe für Studierende statt mit unterschiedlichen Zielstellungen. Ein sehr prominenter Vertreter in der Reihe dieser Wettbewerbe ist der ACM-Programming-Contest, ein weltweit ausgetragener Bewerb, bei dem die Studierenden insbesondere ihr Wissen im Bereich der Algorithmik unter Beweis stellen müssen.

Die Auswahl, wer am weltweiten Finalbewerb teilnehmen darf, wird in vielen verschiedenen “Regional Contests” ermittelt. Österreich befindet sich dabei in der Gruppe der mitteleuropäischen Staaten, gemeinsam mit Ungarn, Polen, Tschechien, der Slowakei, Slowenien und Kroatien. Insgesamt nehmen an diesem Bewerb jedes Jahr über 60 Teams teil. Seit vorigem Jahr ist auch die FH Technikum Wien mit ihren Teams vertreten. Die Teilnahme wurde durch die Aktion „Studierendenwettbewerbe“ von FH-Prof. DI Alexander Hofmann finanziell ermöglicht.

Nachdem das Technikum vergangenes Jahr das erste Mal seit zehn Jahren Teams aus Österreich zu diesem Bewerb schickte, wollten wir es dieses Jahr, um einige Erfahrungen reicher, besser machen.

Der Central European Regional Contest (CERC’15) fand dieses Jahr in Zagreb statt. Nach der Anreise mit dem Zug konnten unsere Studierenden ihre Welcome-Packages in Empfang nehmen. Neben Rucksäcken, diversen Trinkflaschen und zum Amusement aller verkehrt bedruckten T-Shirts gab es traditionell eine unglaublich große Menge an Luftballons am Informatik-Institut der Universität Zagreb.

Am Samstag, dem 14.11., fand eine “Practice-Session” statt, bei der einfachere Programmieraufgaben gelöst werden mussten, um mit dem von der Universität zur Verfügung gestellten System vertraut zu werden. Auch für unsere Gastgeber, die den Contest zum ersten Mal ausrichteten, war es eine gute Gelegenheit, kleinere und größere Bugs auszubügeln.

Beim Contest selbst verlief alles reibungslos. Die Teams zu drei Personen bekamen anspruchsvolle Aufgaben, verpackt in kleine Geschichten, um Algorithmen zu entwickeln, die die gestellte Aufgabe lösen. Dafür waren fünf Stunden Zeit. Manche Teams schafften die meisten Aufgaben, für unser Team reichte es am Ende für einen Platz im hinteren Mittelfeld - nichtsdestotrotz eine Verbesserung gegenüber dem letzten Jahr.

Als Ziele für die Zukunft erhoffen wir, dass auch andere Universitäten und Fachhochschulen bei diesem Contest mitmachen, um uns durch eine österreichweite Konkurrenz weiter zu verbessern, damit wir nächstes Jahr, ebenso wie in Zagreb, mit mehr Teams vertreten sind und uns in kleinen Schritten weiter nach vorne orientieren können.

Studierende, die an Studierendenwettbewerben teilnehmen wollen und finanzielle Unterstützung suchen, melden Sie sich bei alexander.hofmann@technikum-wien.at

(DI Dr. Karl Gmeiner)