"Verboten guter" Cybersecurity-Nachwuchs

Österreichs Team für die European Cyber Security Challenge
Österreichs Team für die European Cyber Security Challenge

Nach einem langen und fordernden Samstag an der FH Technikum Wien steht das Team Österreich für die European Cyber Security Challenge 2015 fest. Insgesamt 20 junge IT-Sicherheitstalente traten in zwei Altersklassen in insgesamt vier Teams gegeneinander an.

Beim heurigen Bewerb mussten 14 Aufgaben gelöst werden. Je nach Schwierigkeitsgrad stand den Teilnehmern zur Lösung nur eine festgelegte Zeit zur Verfügung. Je schwerer die Aufgabe zu bewältigen war, desto mehr Punkte waren zu erringen. Dabei mussten jede Menge Sicherheitslücken gefunden, verschlüsselte Inhalte lesbar gemacht, Firewalls umgangen und Rootkits analysiert und werden.

Im Anschluss musste eine ausgesuchte Problemlösung vor einer Jury präsentiert werden. Im Hinblick auf den europäischen Bewerb wurde heuer bereits in englischer Sprache präsentiert. Dabei stellten die Teilnehmer dar, wie sie die Challenge gelöst haben und wie sie diese Sicherheitslücken schließen und damit einen Angriff abwehren würden. Aus der Punktezahl des Onlinebewerbs und den Bewertungen der Jury ergaben sich letztendlich eine Gesamtpunktezahl und damit das Siegerteam.

Die heurigen Siegerteams und damit das Team Österreich besteht aus einer Wienerin und einem Wiener, fünf Niederösterreichern, und je einem Burgenländer, einem Oberösterreicher und einem Steirer. Die Sieger - darunter ein Student im Master-Studiengang Informationsmanagement und Computersicherheit - werden Österreich bei der heuer zum zweiten Mal stattfindenden European Cyber Security Challenge vertreten. Im Vorjahr konnte unser Team den ersten Platz gegen die Schweiz und Deutschland erringen. Heuer nehmen bereits sechs Nationen an dem Bewerb vom 19. bis 22. Oktober 2015 in der Schweiz teil.

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