Weichenstellungen für die Smart City

Technology Platform Smart Cities Austria
TIPSCA

Unsere Städte sollen intelligenter, effizienter, grüner und sozialer werden – dieses Bestreben nach mehr Lebensqualität wird unter dem Begriff Smart City zusammengefasst. Seit einem Jahr arbeitet unsere FH im von der Stadt Wien geförderten Projekt EU-ASCIN daran, ein akademisches Smart Cities Netzwerk aufzubauen. Nun trägt diese Arbeit neue Früchte. Im Dezember wurde die FH Technikum Wien offizielles Mitglied der Technology Platform Smart Cities Austria.

 

Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Industrieunternehmen und Stakeholdern, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Zu den Zielen gehört es, Städten und Gemeinden zu ermöglichen, hervorragende Lebensqualität für die BewohnerInnen sowie einen attraktiven Wirtschaftsstandort zu bieten und dabei in immer höherem Maße energie- und ressourceneffizient zu werden.

Neue Vertiefungen

Im Jahr 2015 findet die intelligente Stadt der Zukunft auch verstärkt Eingang in die Lehre. In den Bachelor-Studiengängen Verkehr und Umwelt sowie Urbane Erneuerbare Energietechnologien wird ab dem kommenden Sommersemester für Studierende im vierten und fünften Semester die Vertiefungsrichtung Smart Cities angeboten. In Verkehr und Umwelt sind in dieser Vertiefung vier Lehrveranstaltungen als zusätzliche Auswahlmöglichkeit vorgesehen:

  • Soziotechnische Aspekte in Smart Cities
  • Smart City Einflussfaktoren (beide viertes Semester)
  • Big Data in Smart Cities
  • Urbane Energieversorgung (beide fünftes Semester)

 

Urbane Erneuerbare Energietechnologien nähert sich dem Thema in Form von Spezialisierungsprojekten mit den Schwerpunkten: 

  • Integrale Planung von Smart Buildings in Smart Cities
  • Energieinnovationen und systemische Integration im urbanen Raum
  • Nutzeraspekte mit Schwerpunkt Diversität und soziale Inklusion
  • Diskurs Energie – Architektur 

 

Innerhalb des thematisch vielfältigen Bereichs positioniert sich die FH Technikum Wien hauptsächlich rund um die Themen Mobilität und Energie sowie natürlich Informations- und Kommunikationstechnologien als „Enabler“ für neue Entwicklungen.