World Usability Congress 2020: spannende Live-Talks mit virtuellen Kaffeepausen

Drei engagierte Studierende - Katrin Riemann, Thomas Ferenci und Daniel Pairitsch - aus dem 3. Semester des Master-Lehrgangs User Experience Management berichten über den Mitte Oktober erstmals online stattgefundenen World Usability Congress „Connect“ in Graz, der seit vielen Jahren von Herrn DI (FH) Hannes Robier organisiert wird. Hannes Robier unterrichtet auch als externer Lektor an der Technikum Wien Academy.

Der World Usability Congress fand von 19. bis 23. Oktober, dieses Jahr zum ersten Mal online, statt. Die Registrierung zur Teilnahme an dem Kongress erfolgte über eine App. Dort war es möglich direkt an den „Live Talks“ teilnehmen.

World Usability Congress

Insgesamt gab es Vorträge zu den folgenden Themenbereichen:

- UX Psychology
- UX Buy-In & Measurement
- UX Research
- UX Skills
- UX Strategy 

Der Kongress deckte viele Themen rund um das Thema User Experience ab und gab einen Einblick in aktuelle Trends und Entwicklungen, da Teilnehmer und Vortragende weltweit teilgenommen haben.

Von der Rolle von AI in CX bis zur Bedeutung von UX Writing, von Messbarkeit von UX bis hin zur Implementierung einer unternehmensweiten UX Strategie – die Themen waren breit gefächert. Die Podiumsdiskussionen zu den jeweiligen Themenschwerpunkten mit herausragenden Fachpersonen waren oft das Highlight des Tages.

Am ersten Tag starteten die Talks zwischen 08:30 und 08:50 und gingen bis ca. 19:00 Uhr. Zwischen 13:00 und 17:00 Uhr gab es eine Pause. Berufstätige konnten die Zeit nach der Mittagspause zum Arbeiten nutzen.

Am zweiten Tag gab einen spannenden Workshop zu dem Thema „Storytelling“, in dem Johannes Robier zusammen mit Joe Lanzisero (ehemaliger Senior Vice President von Disney Creative) praktische Einblicke in das Thema gegeben haben.

 

World Usability CongressWorld Usability Congress 2020

Es war auch interessant zu erfahren, welche Trends in der Branche abzusehen sind. Das Thema Experience Design wird z.B. immer umfassender gedacht - bis zu Human Experience bzw. Public Experience Design. Accessibility spielt eine immer größere Rolle und Artificial Intelligence hat immer mehr Einfluss auf Interaktionen und Designs.

Damit ein wenig Austausch auch abseits des geplanten Programms möglich ist, wurde ein virtueller Kaffeepausenraum eingerichtet. Hier konnte man sich unverbindlich mit anderen Teilnehmer/innen über die Talks oder fachliche Erfahrungen austauschen.

„Auch wenn das Format dieses Jahr sicherlich gut gelungen war, freuen wir uns doch darauf nächstes Jahr in Graz persönlich dabei zu sein“, so die Studierenden.