FEEI und FH unterstützen mit „1.000 Euro statt Blumen“

Aktion 1000 Euro statt Blumen 2015

v.l.n.r.: Fritz Schmöllebeck (Rektor der FH Technikum Wien); Angelika Ott (stv. Geschäftsführerin FH Technikum Wien); Lothar Roitner (FEEI-Geschäftsführer); Elisabeth Geiger (Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie); Marion Medlitsch (APG); Daniela Koller (Biomedical Engineering); DI Corinna Thöni (Kapsch TrafficCom); Eva Kollenz-Rötzl (HR Managerin Siemens AG Österreich); Irina Schell (Infineon Technologies Austria AG); Kerstin Kolb (Softwareentwicklung); Claudia Herczeg (Otto Bock GmbH); Manuela Kaindl (Gesundheits- und Rehabilitationstechnik) 

Hervorragende Leistungen werden belohnt: Der FEEI-Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie und die FH Technikum Wien haben zum neunten Mal sechs Studentinnen der größten rein technischen Fachhochschule in Österreich für ihre herausragenden Studienleistungen geehrt und unterstützen die Nachwuchstechnikerinnen mit 1.000 Euro in bar sowie dem Ersatz der Studiengebühren für ein Jahr. Erstmals wird das Stipendium mit einem Mentorinnenprogramm ergänzt. Sechs erfolgreiche Technikerinnen aus der Elektro- und Elektroindustrie werden die Gewinnerinnen bei ihrem Berufseinstieg begleiten.

"Wir konnten erfreulicherweise sechs Technikerinnen aus der Elektro-und Elektronikindustrie gewinnen, die unsere High Potentials in den nächsten Monaten begleiten werden. Besonders freut mich, dass wir auch so bekannte Frauen wie Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer, Vorstandsvorsitzende der APG und Mag.ª DI Dr. Brigitte Bach, Head of AIT Energy Department, für unser Mentorinnenprogramm gewinnen konnten", so FEEI-Geschäftsführer Dr. Lothar Roitner.

Mit dem Stipendium "1.000 Euro statt Blumen" rücken der FEEI und die FH Technikum Wien als größte rein technische Fachhochschule Österreichs erfolgreiche Studierende ins Rampenlicht. "Unsere Aktion soll Frauen Mut für ein technisches Studium machen und Berührungsängste abbauen", so FH-Prof. DI Dr. Fritz Schmöllebeck, Rektor der FH Technikum Wien.

Mentorinnenprogramm für junge Technikerinnen

Sechs Technikerinnen aus der Elektro- und Elektronikindustrie konnten gewonnen werden, die erfolgreichen Studentinnen bei ihrem Berufseinstieg zu begleiten. "Es entsteht hier für beide Seiten eine Win-Win Situation", ist Lothar Roitner überzeugt. "Die Studentinnen haben eine kompetente Ansprechperson für karrierespezifische Fragen, speziell im technischen Bereich. Die Mentorinnen erhalten einen persönlichen Kontakt mit vielversprechenden Nachwuchskräften sowie einen Austausch mit der Fachhochschule", erklärt Roitner. Das Mentorinnenprogramm ist für ein Jahr geplant und beinhaltet den Besuch des Unternehmens und den persönlichen Austausch zwischen Mentorin und Mentee, der individuell gestaltet werden kann.

Die Mentorinnen "1.000 Euro statt Blumen" 2015 sind:

Mag.ª DI Dr. Brigitte Bach, Austrian Institute of Technology 
Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer 
DI Marion Medlitsch, Austrian Power Grid AG 
DI Karin Kroneder, Siemens AG Österreich 
DI Irina Schell, Infineon Technologies Austria AG 
DI Corinna Thöni, Kapsch TrafficCom 
DI (FH) Claudia Herczeg, Otto Bock GmbH

Life Science Technologies am gefragtesten

Jeder sechste Studierende an der FH ist weiblich: der Anteil der Frauen unter den Studierenden ist kontinuierlich auf zuletzt 17,3 Prozent gestiegen. Life Science Technologies sind als Studienrichtungen an der FH Technikum Wien bei Frauen am beliebtesten. Aktuell sind die drei von Frauen meistbesuchten Bachelorstudiengänge Biomedical Engineering, Verkehr und Umwelt sowie Wirtschaftsinformatik. Bei den Master-Studiengängen sind dies: Tissue Engineering and Regenerative Medicine, Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie, Gesundheits- und Rehabilitationstechnik, Biomedical Engineering Sciences und Wirtschaftsinformatik.

"1.000 Euro statt Blumen" für die besten Studentinnen eines Jahrgangs

Für das Leistungsstipendium "1.000 Euro statt Blumen" müssen die Studentinnen einen Notendurchschnitt unter 1,5 haben. "In der Realität können die Gewinnerinnen sogar mit Notendurchschnitten von 1,0 bis 1,08 aufwarten", weiß Angelika Ott, stellvertretende Geschäftsführerin der FH Technikum Wien. Bereits zum dritten Mal werden zusätzlich Stipendien für die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie vergeben. "Dieses Jahr wurde je eine Studentin ausgezeichnet, die neben ihrer Berufstätigkeit bzw. ihrer Familie ein Studium an der FH absolvieren und damit ein Vorbild für die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium sind. Besonders beeindruckt hat uns die Verbindung der Bildungskarenz für ein Auslandssemester einer berufstätigen Studentin", so Ott abschließend.

Die Gewinnerinnen im Studienjahr 2013/14 sind:

  • Theresa Fischer, BSc, Sports Equipment Technology 
  • DI (FH) Elisabeth Geiger, MSc, Technisches Umweltmanagement und Ökotoxikologie 
  • Manuela Kaindl, Gesundheits- und Rehabilitationstechnik 
  • Kerstin Kolb, BSc, Softwareentwicklung 
  • Daniela Koller, Biomedical Engineering Sciences 
  • Maria Moser, BSc, Erneuerbare Urbane Energiesysteme.