GameLab auf neuestem Stand: Master-Studierende entwickeln für PC, Konsole und Virtual Reality

Der Master-Studiengang Game Engineering und Simulation an der FH Technikum Wien hat sein modernes GameLab weiter aufgerüstet. Studierenden stehen die aktuellsten Developer-Kits für Sony Playstation 3 und 4 sowie demnächst auch Microsoft Xbox One zur Verfügung. Für ihre Projekte arbeiten die angehenden Spiele-Entwickler mit High-End Gaming-PCs, einem voll ausgestatteten Surround System und allen gängigen Controllern. Außerdem hat der Studiengang seine technische Infrastruktur weiter in Richtung Virtual Reality (VR) ausgebaut: Die Virtual Reality Brille Oculus Rift DK 2 steht ebenso zur Verfügung wie das Zusatzgerät Leap Motion, mit dem Handbewegungen im virtuellen Raum nachvollzogen werden können. Zwei Samsung Gear VR mit jeweils aktuellen Samsung-Smartphones runden die  Ausstattung ab.

„Wir rüsten laufend nach, um unseren Studierenden ein Arbeiten auf dem neuesten technischen Stand zu ermöglichen“, sagt Studiengangsleiter Alexander Hofmann. „Neben der herkömmlichen Spieleentwicklung sollen neue Ansätze von VR Games mit wissenschaftlichen Methoden getestet werden. Wie damals, als Angry Bird in der Startphase der Smartphones mit Gestensteuerung gearbeitet hat, steht jetzt mit VR eine neue Technologie in den Startlöchern, die auf massentaugliche Spiele- und Anwendungskonzepte wartet“, so Hofmann.
 

Louie & LOOP ist ein klassischer 2D sidescrolling Platformer, verfeinert durch vielschichtige Puzzleelemente mithilfe einer kniffligen Teleportationsmechanik.

Aktuelle Projekte

Jedes Jahr entwickeln die Master-Studierenden von Null auf komplette Videospiele. Nicht nur werden diese von einer Fachjury aus der heimischen Spielebranche und Branchenmedien begeistert getestet und bewertet, mehr als einmal holten FH-Projekte bereits nationale und internationale Preise, beispielsweise den Microsoft Imagine Cup und den Subotron Live Pitch: Überblick über die Jahrgangsprojekte aus dem Studiengang

Auch Projekte über das herkömmliche Verständnis von Computerspielen hinaus sind bereits aus dem Studiengang hervorgegangenen. Gemeinsam mit einem Psychologen hat eine Studierendengruppe beispielsweise „Exposure“ entwickelt. Damit kann man für die Angsttherapie die PatientInnen mit dem Gegenstand ihrer Phobie konfrontieren, beispielsweise einer größeren Menschenmenge in der U-Bahn.

Ausbildung und Vernetzung

Seit dem Jahr 2008 bietet die FH Technikum Wien in Form des Master-Studiengangs Game Engineering und Simulation eine in dieser Form für Österreich einzigartige Spielentwickler-Ausbildung. Neben einer Hochschulausbildung auf aktuellem, technischen Stand gehört auch die Vernetzung mit der nationalen und internationalen Gaming-Branche zur Arbeit des Studiengangs.

Mittlerweile jährlicher Fixpunkt ist die Präsenz auf der GamesCom in Köln, der größten Branchenmesse Europas. Auch von 17. bis 21.8. wird der Studiengang wieder auf dem Gemeinschaftsstand der WKO präsent sein und auch einer ausgewählten Studierendengruppe ermöglichen, sich mit internationalen Branchenvertretern zu vernetzen und die neuesten Trends vorab kennen zu lernen.

Bewerbungsfrist läuft

Noch bis 30. Juni gibt es die Möglichkeit, sich für das Studienjahr 2016/17 zu bewerben. Alle Informationen zum Master-Studiengang Game Engineering und Simulation sowie die Möglichkeit zur Bewerbung: www.technikum-wien.at/mgs