Master Data Science: aus Daten Mehrwert schaffen

Der Master-Studiengang Data Science der FH Technikum Wien bildet Analytiker*innen für die wertvollste Ressource der Informationsgesellschaft aus.

„Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts“, heißt es oft. Doch wie lässt sich der Schatz bergen? Der Master-Studiengang Data Science der FH Technikum Wien vermittelt Studierenden das dazu notwendige Rüstzeug. In einer Online-Infosession am 18.5. um 17 Uhr können sich Interessent*innen über die Inhalte des Studiums und die beruflichen Möglichkeiten informieren. Bewerbungen für den Master-Studiengang sind noch bis 31. Mai möglich.

Ingenieure für die Data-Science-Pipeline

„In der Praxis liegen 80 Prozent der Wertschöpfung in der Behandlung der Daten selbst“, erklärt Studiengangsleiter David Meyer. Ein Schwerpunkt in der Lehre liegt entsprechend im Data Engineering. Häufig sind in Betrieben zwar umfangreiche Datenbestände vorhanden, doch nur Teile davon sind aussagekräftig. „Oft ist Zusatzinformation erforderlich, die erst beschafft oder erzeugt werden muss, oder externe Daten müssen mit den internen verschnitten werden“, erklärt Meyer. Absolvent*innen des Master-Studiengangs sind in der Lage, ihr Fachwissen in die Problemlösung einzubringen, die Daten zu analysieren und zu bewerten. Falls sehr große Datenmengen (z.B. Streams von Bildern oder Sprache) verarbeitet werden müssen, verwenden sie spezielle Big-Data-Werkzeuge. Um die Daten für die anschließende Modellierung vorzubereiten, führen sie eine Datenbereinigung durch, um beispielsweise Verzerrungen durch falsche, fehlende oder redundante Daten zu vermeiden.

Auf Basis dieser „sauberen“ Daten erfolgt das Solution Engineering mit Methoden der Statistik, des Machine Learnings und Methoden der künstlichen Intelligenz. Typisch ist die Erstellung eines Vorhersagemodells, oder das Auffinden spannender Zusammenhänge in hochdimensionalen Daten. Anwendungen finden sich in vielen Domänen, etwa bei der Früherkennung von Ausfällen maschineller Anlagen („Smart Maintenance“), der Vorhersage des Energieverbrauchs von Haushalten („Smart City“), dem Erkennen von Kreditkartenmissbrauch („Fraud Detection“), dem Auffinden von Tumoren in Bildern von Computertomographen („Medical Imaging“), der Bestimmung von Kundensegmenten auf Basis des Nutzungsverhaltens auf Websites, oder der Entwicklung neuer, innovativer Produkte basierend auf Chats in Internetforen.

Die Umsetzungskompetenz des Data Scientists endet aber nicht bei der Erstellung von Prototypen. Studierende lernen zusätzlich, die entwickelten Modelle in anwendbare Lösungen überzuführen (Solution Deployment), sodass sie im betrieblichen Alltag gewinnbringend genutzt werden können – sei es durch die automatisierte Einbindung in bestehende IT-Systeme, oder mittels Erstellung einer interaktiven Visualisierung zur intuitiven Nutzbarkeit durch Endanwender.

Praxisnahe Ausbildung

Studierende wenden während des Studiums die erlernten Kenntnisse in praxisnahen Projekten an. Auch die Masterarbeit dient der Entwicklung konkreter Lösungen für reale Anforderungen, sei es aus dem Arbeitsumfeld der Studierenden, oder im Rahmen von Forschungsprojekten der FH Technikum Wien, welche in Zusammenarbeit mit Unternehmen durchgeführt werden.

Ungebrochene Nachfrage am Jobmarkt

Die Nachfrage nach Data Scientists ist ungebrochen hoch. Absolvent*innen sind in allen Branchen in vielfältigen Positionen gesucht – als Data Scientist, Data Engineer oder Data Analyst entwickeln sie neue, innovative Geschäftsmodelle, optimieren interne Prozesse oder sind in der Beratung tätig.

Voraussetzungen für das Studium

Als Voraussetzung für den Master-Studiengang Data Science wird ein Bachelor-Abschluss mit insgesamt 60 ECTS aus den Bereichen Informatik, Mathematik, Statistik und Management benötigt. Sollten punktuell Kenntnisse fehlen, können diese im Rahmen von Sommerkursen oder auch während des Studiums nachgeholt werden.

Anmeldung zu Online-Infosession am 18.5. um 17 Uhr hier.

Rückfragen & Kontakt:

Dipl.-Ing. Thomas Prlić
FH Technikum Wien - Marketing & Communications
+43 1 333 40 77–2726
thomas.prlic@technikum-wien.at