Traumberuf Game Developer: FHTW-Studierende designen kreative Computerspiele

Vier Studierende der FH Technikum Wien dürfen ihr Abschlussprojekt „Container Masters“ im August auf der Messe Gamescom in Köln präsentieren. Anmeldungen zum Studium sind noch bis Ende Mai möglich.

Die Entwicklung eigener Spieleprojekte ist ein wesentlicher Bestandteil im Game Engineering-Schwerpunkt des Master-Studiengangs AI Engineering an der FH Technikum Wien. In kleinen Teams setzen die Studierenden für ihre Abschlussarbeiten ihre ganz individuellen Games-Ideen von der Konzeption über das Design und die Grafik bis hin zur Programmierung um. Am Ende des dritten Semesters präsentieren sie vor Publikum und einer Fachjury ihre Projekte. Diese vergibt dann den „Best of Class“-Award, den sich heuer die Studierenden Sebastian Hofer, Beate Kulha, John Kulha und Lukas Weiss mit ihrem Spiel „Container Masters“ sichern konnten. Als Preis wartet auf das siegreiche Team ein Besuch auf der Spielemesse Gamescom im August in Köln mitsamt der Möglichkeit, das Spiel dort öffentlich zu präsentieren. Der Studiengang wird im Rahmen der Fachmesse wieder am österreichischen Gruppenstand der Außenwirtschaft Austria in der Business Area vertreten sein.

Vertiefungsschwerpunkt Game Engineering

Seit vergangenem Jahr bietet die Fachhochschule den Schwerpunkt Game Engineering im Rahmen einer Spezialisierungsmöglichkeit im neuen Master-Studiengang AI-Engineering an. Anmeldungen für das kommende Studienjahr sind noch bis Ende Mai möglich. „Wir vermitteln den Studierenden im Rahmen der Vertiefung ein umfassendes technisches, rechtliches und wirtschaftliches Know-how im Bereich der Entwicklung von Computer- und Videospielen“, sagt Studiengangsleiter Bernhard Knapp. Zu den Fächern im Schwerpunkt zählen etwa Advanced Game Design, Content Creation and Design Aspects, Multiplayer und Realtime Networking sowie Multiplatform Development. Darüber hinaus erlernen die Studierenden aber auch die Grundlagen im Bereich Machine Learning, AI-Konzepte und Algorithmen, Mixed Reality und Simulation, die notwendigen Skills in Sachen Programmierung sowie unternehmerisches und rechtliches Know-how.

Abschlussprojekte mit innovative Spieleideen

Für die Studierenden gilt es, am Ende des Studiums ihr erlerntes Fachwissen im Rahmen eines Pitches bei der Präsentation ihrer Abschlussarbeiten unter Beweis zu stellen. Die Projektbandbreite im aktuellen Jahrgang reichte dabei vom Twin-Stick-Shooter „Recursio“ über das Cook’n’Slash-Partyspiel „Pizza Arena“ und den Mulitplayer „Rogue Together“ bis zum 2D-Plattformer „Complementary“. Im siegreichen Spiel Container Masters gilt es, die Container eines großen Frachtschiffs auszuliefern und im Team gegen das Chaos im Hafen anzukämpfen. Ihren Messe-Besuch in Köln können die vier Studierenden auch zum Netzwerken und zum Knüpfen von Kontakten in die Branche nutzen. „Für unsere Alumni bieten sich in diesem Segment vielfältige berufliche Möglichkeiten wie beispielsweise als (Mobile) Game Developer, Gamification Expert, Game Engine Developer oder Game Designer. Es gibt aber auch spannende Tätigkeiten im Bereich Computersimulation und Visualisierungen“, erklärt Bernhard Knapp.

Voraussetzungen für das Studium

Wer im Master AI Engineering studieren möchte, benötigt dazu einen facheinschlägigen Bachelor-Abschluss. Dazu zählen beispielsweise Studiengänge wie Software-Engineering, Informatik oder Wirtschaftsinformatik. All jene, die kein Studium in diesem Segment absolviert haben, müssen 60 ECTS-Punkte in Fachbereichen wie Informatik, Mathematik oder bestimmten anderen Fächern mit Technikbezug nachweisen können. Detaillierte Informationen dazu gibt es auf der Website oder direkt beim Studiengang AI Engineering.


Weitere Infos zu den Games-Projekten des aktuellen Jahrgangs gibt es hier.

Download eines Screenshots aus dem Spiel „Container Mastershier.

Bildcredit: FHTW

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