Wie Requirements Engineering und Testen voneinander profitieren können

Dienstag, 01. März 2016
18: 00 - 20: 00
FH Technikum Wien, Höchstädtplatz 6, 1200 Wien, RAum A1.04

Thema: Wie Requirements Engineering und Testen voneinander profitieren können?

In den meisten Software-Entwicklungsprojekten steht Requirements Engineering ganz am Anfang, und das Testen ganz am Ende des Prozesses.
In diesem Vortrag wird dargestellt, wie ein früh startender Testprozess jedoch die Qualität der Requirements entscheidend verbessern kann. So führt z.B. die Ableitung von Testfällen aus den Requirements dazu, dass Inkonsistenzen und Lücken in den Requirements (rechtzeitig) aufgedeckt werden.
Umgekehrt können gute – und gut dokumentierte – Requirements nicht nur die Qualität und die Effizienz der Tests selbst erhöhen. Sie erleichtern auch eine stärker an den Kundenbedürfnissen orientierte Teststrategie und Testplanung und damit insgesamt eine Reduktion der Kosten.
Bei konsequenter Anwendung agiler Methoden der Softwareentwicklung ist eine an sich stärkere Integration von Anforderungsdefinition und Testen gegeben. Die bewusste Abstimmung der beiden Prozesse kann aber trotzdem zu den genannten Vorteilen führen

Referent: Dipl. Ing. Christoph Wawerda

studierte Informatik an der TU Wien und Wissensmanagement an der Donau-Universität Krems. Er hat mehr als 30 Jahre IT-Erfahrungen in den Branchen Versicherungen, Banken und Telekommunikation. Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren dabei die Methodik der Software-Entwicklung, Projektmanagement, Requirements Management, Qualitätsmanagement und Enterprise IT-Architecture.  Unter anderem war er für die Jahr2000-Umstellung der IT der österreichischen Sparkassen verantwortlich. Seit 2008 ist Christoph Wawerda als Berater und Trainer für Projektmanagement und Requirements Engineering bei SQS Management Consulting tätig. Er weist u.a. Zertifizierungen für Projektmanagement (PMP), Requirements Engineering (IREB Advanced), Testmanagement (ISTQB) und ITIL auf.

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