Maschinenbau: Lehrveranstaltungen und Informationen zum Studium

Fakten zum Studium

  • Start: September
  • Kosten pro Semester: € 363,36 Studiengebbühr, € 75,- Kostenbeitrag für Zusatzleistungen, € 19,20 ÖH-Beitrag
  • 22 Wochenstunden
  • Berufspraktikum im 6. Semester
  • 2 Bachelor-Arbeiten
  • 180 ECTS-Punkte
  • Möglichkeit für ein Auslandssemester

Lehrveranstaltungen

Hier finden Sie die Details der aktuellen Lehrveranstaltungen des Bachelor-Studiengangs Maschinenbau. Der Studienplan wird aufgrund laufender Aktualisierungen unter Umständen nicht vollständig angezeigt. 

1. Semester

Bezeichnung Sprache
Ausgewählte Kapitel der BWL 1 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundlagen der Betriebswirtschaft mit einem Fokus auf dem Themenbereich Kosten- und Leistungsrechnung

Lehrinhalte

- Kostenrechnungsbegriff
- Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung
- Betriebsabrechnungsbogen

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die Unterschiede zwischen Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger, verschiedenen Arten von Kostentypen, Aufgaben und Funktion der Kostenrechnung zu benennen
- betriebliche Kostenrechnungssysteme zu nutzen und von den Fachkräften erstellte Kostenberichte zu analysieren und zu interpretieren

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- K. Olfert, (2008), Kostenrechnung, Kiehl, p. 534
- N. Varnholt, U. Lebefromm, P. Hoberg, (2008), Kostenrechnung und operatives Controlling, Oldenburg, p. 354
- R. Capone, (2011) Kostenrechnung für Elektrotechniker, Vieweg+Teubner, p.190

Chemie für Maschinenbau 1 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt für das Studium Maschinenbau wesentliche Grundlagen der Chemie, insbesondere aus den Teilgebieten anorganische Chemie, organische Chemie und physikalische Chemie

Lehrinhalte

- Anorganische Chemie: Periodensystem; Atommodelle; Aufbau der Materie; Bindungen und Reaktivität; Chemisches Gleichgewicht
- Organische Chemie: Grundlagen der Kohlenwasserstoffe; funktionelle Gruppen und Reaktionsmechanismen; Polymere (Überblick)
- Physikalische Chemie: Chemische Kinetik: Zeitskala und Geschwindigkeitsgesetze für reaktive Veränderungen, Reaktionsmechanismen, Möglichkeiten der Beeinflussung von Reaktionsgeschwindigkeiten

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Chemie auf Maturaniveau

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- chemische Reaktionsmechanismen (organisch, anorganisch, physikalisch) zu beschreiben, zu erläutern und zu beurteilen

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Hollemann, A., Wiberg, E.: Lehrbuch der anorganischen Chemie, deGruyter, 101. Auflage
- Beyer, W. : Lehrbuch der Organischen Chemie, 24. Auflage, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 2004

Darstellende Geometrie Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse der konstruktiven Geometrie für Ingenieure – insbesondere betreffend die Darstellung von Projektionen

Lehrinhalte

Arten der Projektion (Ansichten, Schnittdarstellung, etc.):
- Kegelschnitte
- Kurven
- Ellipsen

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, im Rahmen der Erstellung technischer Grobkonzepte Projektionen sachgerecht darzustellen

Leistungsbeurteilung

LV-immanente Beurteilung

Literatur

- Brauner,H.: Lehrbuch der Konstruktiven Geometrie, Springer-Verlag, Wien-New York
- Giering,O./Seybold,H.: Konstruktive Ingenieurgeometrie, C. Hanser Verlag, München-Wien

Englisch1: Professonal and Social Communication Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt und übt in didaktisch vielfältigen Formaten und mit hoher Interaktivität (Theorie-Inputs, Fallbeispielen, Übungen und Diskussionen in Kleingruppen) grundlegende Kommunikationsfähigkeiten in Englischer Sprache. Neben sprachlichen Fähigkeiten wie Grammatik und Ausdruck liegt der Fokus vor allem auch auf zielgruppen- und kontextspezifisch adäquater und wirksamer Kommunikation.

Lehrinhalte

- Effektiv über die eigene Person sprechen und schreiben
- Interviewdurchführung und Formulierung von Instruktionen
- Small talk und “social English”
- Intensive Arbeit an Grammatik und Sprache (bedarfsorientiert)
- Gruppen Diskussionen
- Überzeugendes Sprechen und Argumentieren
- Analytisches Schreiben und präzises Argumentieren

Vorkenntnisse

Englischkenntnisse auf Matura-Niveau

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- in privaten Rollen internationalen Kontext adäquat zu agieren und berufliche Kontakte aufzunehmen und zu pflegen
- in beruflichen Situationen über Sprachgrenzen hinweg alle vier sprachlichen Fertigkeiten erfolgreich einzusetzen
- für die berufliche Kommunikation notwendige Textsorten nach den international üblichen Vorgaben zu produzieren

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Zwischentests und Präsentation

Literatur

Murphy: English Grammar In Use

Fertigungstechnik 1 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse der Fertigungstechnik. Dies umfasst eine kurze Einführung in die Entwicklung des Faches, zu Grundlagen der ablaufbezogenen Sichtweise einer Fertigung sowie betreffend relevante Parameter für Entscheidungen betreffend die Auswahl von Fertigungsverfahren. Anschließend werden wesentliche Fertigungsverfahren im Detail vorgestellt und diskutiert.

Lehrinhalte

- Überblick zu herkömmlichen Fertigungsverfahren, Verfahrensablauf, Hauptparameter der Fertigungsverfahren, Anwendungen in der Industrie, Kombination mehrerer Fertigungsverfahren im Herstellprozess
- technische, wirtschaftliche und werkstoffbezogene Parameter von und Auswahlkriterien für Fertigungsverfahren
- Urformen aus dem dampfförmigen, flüssigen (breiigen), ionisierten und pulverisierten Zustand (z. B. Gießen, Sintern etc.)
- Umformen: Druckumformen, Zugdruckumformen, Zugumformen, Biegeumformen, Schubumformen (z. B. Walzen, Gesenkbiegen etc.)
- Trennende Verfahren: Zerteilen, mit geometrisch bestimmter und unbestimmter Schneide, (z. B. Sägen Drehen, Bohren, Fräsen, Gewinden, Schleifen, Honen, Läppen etc.)
- Fügen: Stoffschlüssiges, Kraftschlüssiges und Formschlüssiges Fügen; Kleben, Löten, Schweißtechnik etc.
- Beschichten aus dem flüssigen (breiigen) Zustand (z. B. Lackieren etc.)

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Physik und Chemie auf Maturaniveau

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Fertigungsverfahren zu benennen, zu erläutern
- die chemischen und physikalischen Prinzipien und Elementarvorgänge dieser Fertigungsverfahren zu erläutern
- deren Einsatzbereiche anhand konkreter Industriebeispiele zu erklären und voneinander abzugrenzen
- wirtschaftliche, technologische und ablaufbezogene Auswahlkriterien für die Auswahl einzelner sowie für die Kombination verschiedener Fertigungsverfahren zu benennen

Leistungsbeurteilung

LV-immanente Beurteilung

Literatur

- Awiszus et al., (2009), Grundlagen der Fertigungstechnik, Hanser Verlag
- Böge et al., (2012), Handbuch Maschinenbau, Springer
- Fritz A.H., Schulze G. (2009) Fertigungstechnik, Springer
- König, W.; Klocke, F., (2008) Fertigungsverfahren Band 4 und 5, Springer
- Tschätsch, H., (2001) Praxis der Umformtechnik, Vieweg
- Lange, K., (2001), Umformtechnik, Springer
- Schuler GmbH, (1996), Handbuch der Umformtechnik, Springer

Fertigungstechnik - Labor 1 Deutsch

Die Lehrveranstaltung beinhaltet ausgewählt praktische Übungen in Kleingruppen zu wesentlichen Fertigungsverfahren

Lehrinhalte

Ausgewählte, beispielhafte Übungen zu den Lehrinhalten der Vorlesung Fertigungstechnik 1, z.B. zu Verfahren des Urformens, Umformens, Trennens, Fügens und Beschichtens

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Physik und Chemie auf Maturaniveau

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die Durchführung der praktizierten Fertigungsverfahren praktisch zu erläutern und dabei grundlegende Vorbereitungstätigkeiten und Sicherheitsaspekte zu erklären
- die Einsatzbereiche der praktizierten Fertigungsverfahren anhand des geübten Beispiels zu erklären
- technische Dokumentationen zu erstellen

Leistungsbeurteilung

Laborprotokoll

Literatur

- König, W.; Klocke, F (2008).: Fertigungsverfahren Band 1, Springer
- König, W.; Klocke, F (2005).: Fertigungsverfahren Band 2, Springer

Jahrgangs KickOff Deutsch

Die Lehrveranstaltung führt in das Studium ein, und behandelt in didaktisch vielfältigen Formaten mit hoher Interaktivität (Theorie-Inputs, Fallbeispielen, Übungen und Diskussionen in Kleingruppen) einerseits Informationen zu Inhalt und Organisation des Studiums sowie andererseits das Teambuilding und die Zusammenarbeit in Teams.

Lehrinhalte

- Inhalte des Studiums
- Formulierung von Erwartungen
- Organisation des Studienganges
- Grundlagen der Teamentwicklung
- Teamregeln, Zielvereinbarungen, Kommunikation und Kooperation, Problemlösungsstrategien

Vorkenntnisse

keine Vorkenntnisse erforderlich

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, den Rollenwechsel vom Schüler/der Schülerin zum eigenverantwortlichen Studierenden zu vollziehen und sich reflexiv mit Grundelementen der Teamentwicklung auseinander zu setzen

Leistungsbeurteilung

Keine Leistungsbeurteilung (Mit Erfolg teilgenommen)

Literatur

- Haug, C (2009): Erfolgreich im Team. Praxisnahe Anregungen für effizientes Teamcoaching und Projektarbeit, 4.überarbeitete Auflage, München: dtv-Verlag
- Van Dick, R./ West, M. A. (2005): Teamwork, Teamdiagnose, Teamentwicklung, Göttingen: Hogrefe Verlag

Mathematik 1 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt für das Studium Maschinenbau wesentliche Grundlagen der höheren Mathematik, insbesondere Teilgebiete aus Algebra und Analysis sowie statistische Wahrscheinlichkeitsrechnung. In den Übungsteilen werden ausgewählte Rechenaufgaben behandelt.

Lehrinhalte

- Elementare Algebra: Zahlenmengen; algebraische Strukturen; Gleichungen und Ungleichungen; Zahlenfolgen und Zahlenreihen
- Abbildungen: Relationen und Funktionen, Umkehrabbildungen, Symmetrien; Exponentialfunktionen, Logarithmusfunktionen; trigonometrische Funktionen; Grenzwert; Stetigkeit
- Lineare Algebra: Vektorräume; Matrizen, Determinanten, Gleichungssysteme, lineare Abbildungen, Eigenwerte und Eigenvektoren
- Differentialrechnung: Ableitungsregeln, Taylorreihen, Regel von de l'Hospital
- Integralrechnung: Stammfunktionen; partielle Integration und Partialbruchzerlegung; uneigentliche Integrale.
- Grundzüge der Statistik
- ausgewählte Rechenaufgaben zu den genannten Gebieten

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Mathematik auf Maturaniveau

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- grundlegende Integrationsregeln (z.B. Partialbruchzerlegung) anzuwenden
- Stammfunktionen von linearen Funktionen höherer Ordnung zu ermitteln
- Grenzwerte (Reihen, Folgen, u.a.) zu berechnen
- lineare Gleichungssysteme zu berechnen
-Kenngrößen der deskriptiven Statistik (z.B. Standardabweichung, Varianz) zu ermitteln

Leistungsbeurteilung

Zwischentests in den Übungen, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Kurt Meyberg, Peter Vachenauer (2001) Höhere Mathematik 1; Springer-Verlag

Mathematik 1 - Übung
Präsentation Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt und übt in didaktisch vielfältigen Formaten und mit hoher Interaktivität (Theorie-Inputs, Fallbeispielen, Übungen und Diskussionen in Kleingruppen) grundlegende Präsentationstechniken.

Lehrinhalte

- Vorbereitung einer Präsentation
- Grundlagen der Aufbereitung und Strukturierung von Informationen
- professioneller Einsatz von Blickkontakt, Stimme und Gestik
- Aufbau einer Informations- bzw. Überzeugungspräsentation
- Visualisierungsmethoden und Gestaltungsprinzipien für verschiedene Medien (Flipchart, Folien, Pinwand, Powerpoint)
- Umgang mit Fragen aus dem Publikum
- Bewerbungsschreiben, Lebenslauf

Vorkenntnisse

keine Vorkenntnisse erforderlich

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Präsentationen zielgruppenspezifisch zu planen, zu strukturieren, zu gestalten und die Durchführung vorzubereiten
- Präsentationen mit geeigneter Medienunterstützung und professionellem persönlichem Auftritt durchzuführen
- Bewerbungsschreiben und Lebensläufe professionell zu verfassen

Leistungsbeurteilung

Präsentationsübungen

Literatur

- Hartmann, Martin/Funk, Rüdiger/Nietmann, Horst (2012): Präsentieren
- Hierhold, E. (2002): Sicher und wirksam präsentieren, Wien, Frankfurt: Ueberreuter
- Schilling, G. (2006): Angewandte Rhetorik und Präsentationstechnik, Berlin: Schilling
- Will, H. (2006): Mini-Handbuch Vortrag und Präsentation, Landsberg: Beltz
- Wöss, F. (2004): Der souveräne Vortrag, Wien: Linde Verlag

Selbst- und Zeitmanagement Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt in didaktisch vielfältigen Formaten und mit hoher Interaktivität (Theorie-Inputs, Fallbeispielen, Übungen und Diskussionen in Kleingruppen) grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten des Selbst- und Zeitmanagements, die im Laufe eines Studiums relevant sind.

Lehrinhalte

- Was ist effizient genutzte Zeit?
- Vom „Zeit-Verbraucher“ zum „Lebens-Gestalter“
- Persönliche Ziele
- Prinzipien des Zeitmanagements und Hilfsmittel: z.B. Aktivitätsliste, Tagesplan
- Techniken und Werkzeuge effizienten Selbstmanagements
- Unterbrechungen und Störungen reduzieren
- Zeitdiebe entlarven
- Erarbeiten persönlicher Umsetzungsstra

Vorkenntnisse

keine Vorkenntnisse erforderlich

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- effektiver und effizienter mit der Zeit umzugehen
- Prioritäten zu setzen, ihre Arbeit bewusster und produktiver zu gestalten und die Wichtigkeit einer guten persönlichen Work-Life-Balance einzuschätzen
- entsprechende Selbstmanagement-Techniken anzuwenden und mit Störfaktoren besser umzugehen

Leistungsbeurteilung

Reflexionsbericht

Literatur

- Harvard Business Essentials (2005): Time Management. Increase Your Personal Productivity and Effectiveness
- Knoblauch, J./Hüger, J./Mockler, M. (2005): Ein Meer an Zeit: Die neue Dimension des Zeitmanagements, Frankfurt/Main: Campus
- Nussbaum, Cordula (2007): 300 Tipps für mehr Zeit: Soforthilfe gegen Alltagsstress. Von Perfektionismus bis Energieräuber, München: gu
- Seiwert, Lothar J. (2002): Life Leadership – So bekommen Sie Ihr Leben in Balance, Offenbach: Gabal

Technisches Zeichnen Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse des technischen Zeichnens mittels entsprechender Konstruktionsgrundsätze und -methoden – von der Handskizze zur CAD-Zeichnung

Lehrinhalte

- Vorgangsweisen und Methoden der Konstruktion: Darstellung und Bemaßung von Werkstücken versehen mit den Zeichen für Oberflächenqualität und Toleranzen
- Anfertigung von Handskizzen
- Erstellen einer CAD Zeichnung für ein Werkstück

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- technische Sachverhalte – z.B. Werkstücke sachgerecht zu zeichnen (Freihand und CAD

Leistungsbeurteilung

LV-immanente Beurteilung

Literatur

- Frischherz, A., Piegler, H., Semrad, K.: Technisches Zeichnen Fachzeichnen, Jugend & Volk Verlag
- Hoischen, H.: Technisches Zeichnen, Cornelsen Verlag
- Viebahn: Technisches Freihandzeichnen, Springer-Verlag
- Roth, K.: Konstruktionslehre für den Maschinenbau, Springer Verlag
- Vajna u.a.: CAD/CAM für Ingenieure, Vieweg Verlag

Werkstoffkunde1 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt für das Studium Maschinenbau wichtige grundlegende Werkstoffkenntnisse, insbesondere zu metallischen Werkstoffen. Dies betrifft die Auswahl von Werkstoffen und die Beurteilung von Aspekten der Werkstoffauswahl, die die Umwelt beeinflussen.

Lehrinhalte

- Gefüge-/Kristallstrukturen (Verfestigungsmechanismen; Vorgänge im Metallgitter)
- Eisen-Kohlenstoff-Diagramm
- Stähle
- Legierungen
- Wärmebehandlung
- Eisen-Guss-Werkstoffe
- Nicht-Eisen-Metalle

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Chemie auf Maturaniveau

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- eine einsatzgerechte Werkstoffauswahl insbesondere metallischer Werkstoffe hinsichtlich maschinenbaulicher Kriterien (z.B. Biegefestigkeit, Beständigkeit) zu treffen
- Umwelteinflüsse auf metallische Werkstoffe zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu setzen

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- W. Weißbach: Werkstoffkunde 17. Aufl. Vieweg +Teubner | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2010
- Seidel W. (2009) Werkstofftechnik: Werkstoffe, Eigenschaften, Prüfung, Anwendung, Hanser
- Dillinger J., Dobler H., u.w. (2007) Fachkunde Metall, Europa-Verlag
- Fritz A.H., Schulze G. (2009) Fertigungstechnik, Springer

2. Semester

Bezeichnung Sprache
Ausgewählte Kapitel der BWL 2 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundlagen der Betriebswirtschaft mit einem Fokus auf dem Themenbereich Finanzwirtschaft und Investitionsrechnung

Lehrinhalte

- Betriebsüberleitungsbogen
- Deckungsbeitrags-Rechnung
- Profit-Center-Rechnung
- Grundlagen des externen Rechnungswesens
- Finanzmathematik
- Investitionsarten, Investitionsrechenverfahren, Investitionsprogramm
- Finanzierungsarten
- Innen- und Außenfinanzierung

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- den Unterschied zwischen Verfahren der Investitionsbewertung sowie unterschiedliche Arten von Finanzierungsinstrumenten zu erläutern.
- einfache Preisermittlungen durchzuführen, Investitions- und Finanzierungsalternativen zu entwickeln, zu bewerten und qualifizierte Entscheidungshilfen zu liefern

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- K. Olfert, (2008), Kostenrechnung, Kiehl, p. 534
- N. Varnholt, U. Lebefromm, P. Hoberg, (2008), Kostenrechnung und operatives Controlling, Oldenburg, p. 354
- L. Kruschwitz, (2005), Investitionsrechnung, Oldenburg, p. 559
- T. Obermeier, R. Gasper, (2007), Investitionsrechnung und Unternehmensbewertung, Oldenburg, p. 212
- K. Olfert, C. Reichel, (2008), Finanzierung, Kiehl, p. 580
- M. Hauser, C. Warns, (2008), Grundlagen der Finanzierung anschaulich dargestellt, Pdverlag, p. 279

Englisch 2: Technical Communication Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt und übt in didaktisch vielfältigen Formaten und mit hoher Interaktivität (Theorie-Inputs, Fallbeispielen, Übungen und Diskussionen in Kleingruppen) fortgeschrittene Kommunikationsfähigkeiten in Englischer Sprache. Neben sprachlichen Fähigkeiten wie Grammatik und Ausdruck liegt der Fokus vor allem auf der zielgruppenspezifischen Strukturierung und Formulierung technischer Sachverhalte im internationalen Kontext in Abhängigkeit von der eigenen beruflichen Rolle.

Lehrinhalte

- Arbeit an Grammatik und Sprache (bedarfsorientiert)
- Professionelle technische Kommunikation
- über technische Zusammenhänge sprechen und schreiben
- Anpassung an Zielgruppe bzw. Zuhörerschaft und Zweck der Kommunikation
- Analyse des Zusammenhangs zwischen Form und Funktion
- Prozessbeschreibungen und -Instruktionen
- Laborberichte

Vorkenntnisse

Lehrveranstaltung Englisch 1

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- technische Sachverhalte zielgruppenspezifisch („Nicht-Techniker“) aufzubereiten und strukturiert vorzutragen
- rational begründete Urteile zum ethischen Diskurs zu bilden und in der beruflichen Praxis verantwortlich zu handeln
- in privaten Rollen im internationalen Kontext adäquat zu agieren und berufliche Kontakte aufzunehmen und zu pflegen

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Zwischentests und Präsentation

Literatur

- Murphy: English Grammar In Use
- Brusaw: Handbook of Technical Writing

Kommunikation und Konfliktmanagement Deutsch

Die Lehrveranstaltung führt in das Studium ein, und vermittelt in didaktisch vielfältigen Formaten mit hoher Interaktivität (Theorie-Inputs, Fallbeispielen, Übungen und Diskussionen in Kleingruppen) Voraussetzungen und Fertigkeiten für eine zielorientierte schriftliche und mündliche Kommunikation im beruflichen Umfeld sowie betreffend den Umgang mit Konflikten in bilateralen Kommunikationssituationen bzw. im Kontext der Zusammenarbeit in einem Team.

Lehrinhalte

- Grundlagen der Kommunikation: Vier Ohren-Modell und andere verbale und nonverbale Kommunikation
- Gesprächsförderer, Gesprächsstörer
- Fragetechnik und aktives Zuhören
- Umgang mit Kritik und schwierigen Gesprächssituationen, Behandlung von Einwänden
- zielorientierte Kommunikation
- Vorteile positiver Formulierungen
- Gestaltung von schriftlicher Kommunikation: E-Mails, Briefe, Protokolle, etc.
- Ursachen und Entstehung von Konflikten, Reflexion des persönlichen Konfliktverhaltens, Konfliktarten und Konfliktdiagnose, Konflikte als Chance: Nutzen von Konfliktbearbeitung, Umsetzung von Konfliktlösungsstrategien, Konfliktgespräche führen, Konfliktlösung im Organisationskontext

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- mit technischen und nicht-technischen Fachleuten beim Entwurf von Fachkonzepten und deren Umsetzung erfolgreich zu kommunizieren und die Zusammenarbeit in Teams konstruktiv mit zu gestalten
- das eigene Kommunikationsverhalten in Bezug auf relevante Modelle (Schulz v. Thun, TA, etc.) zu analysieren
- ein Konfliktklärungsgespräch in einfachen Situationen einzusetzen

Leistungsbeurteilung

Kurzpräsentationen

Literatur

- Franken, S. (2007): Verhaltensorientierte Führung – Handeln, Lernen und Ethik in Unternehmen, 2. Auflage, Wiesbaden: Gabler
- Glasl, F. (2004): Selbsthilfe in Konflikten, Stuttgart: Verlag Freies Geistesleben/Haupt, 4.Auflage
- Haeske, U. (2002): Team- und Konfliktmanagement, Berlin: Cornelsen
- Schulz von Thun, F. (2009): Miteinander reden – Band 1, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt
- Schwarz, G. (2005): Konfliktmanagement, Wiesbaden: Gabler Verlag, 7.Auflage
- Simon, W. (2004): GABALs großer Methodenkoffer: Grundlagen der Kommunikation, Offenbach: Gabal Verlag
- Weisbach, C.-R. (2003): Professionelle Gesprächsführung, München: dtv-Beck-Verlag
- Werth, L. (2004): Psychologie für die Wirtschaft, Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag

Maschinenelemente 1 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundlagen des Fachgebiets Maschinenelemente. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Auswahl, Dimensionierung und Berechnung von nicht lösbaren bzw. lösbaren Verbindungen und Drehbewegungselementen. In den Übungsteilen werden ausgewählte Beispiele vertieft.

Lehrinhalte

Einteilung und normgemäße Bezeichnung der Maschinenelemente
- statischer und dynamischer Beanspruchungszustand
- lösbare und nicht lösbare Verbindungen (Schrauben-, Bolzen- , Schweiß-, Löt- und Klebeverbindungen)
- Elemente der Drehbewegung (Achsen, Wellen, ...)
- ausgewählte, beispielhafte Übungen zu den Lehrinhalten der zugehörigen Vorlesung (z.B. Dimensionierung eines Achslagerbocks)

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Mathematik, Chemie, Physik auf Maturaniveau, Kenntnisse aus Teilen der Lehrveranstaltungen aus dem 1. Semester: Mathematik 1, Fertigungstechnik 1, Chemie für Maschinenbauer

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die geeigneten Maschinenelemente für maschinenbauliche Anforderungen (nicht lösbare / lösbare Verbindungen und Drehbewegungselemente) auszuwählen
- Maschinenelemente unter Berücksichtigung der gegebenen Umweltbedingungen und der geforderten Sicherheiten zu dimensionieren und zu berechnen

Leistungsbeurteilung

Zwischentests in den Übungen, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Decker, K-H: Maschinenelemente, Hanser Verlag, München
- Haberhauer, H., Bodenstein, F.: Maschinenelemente, Springer, Berlin
- Roloff, H. Matek, W.: Maschinenelemente, Vieweg, Wiesbaden

Maschinenelemente 1 - Übung
Mathematik 2 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt für das Studium Maschinenbau wesentliche Inhalte der höheren Mathematik. Der Schwerpunkt liegt auf Differentialgleichungen, Oberflächenintegralen und Fourierreihen. In den Übungsteilen werden ausgewählte Rechenaufgaben behandelt.

Lehrinhalte

- Fourierreihen: periodische Funktionen; Symmetrien; trigonometrische Form; komplexe Form; Spektren
- Mehrdimensionale Analysis: Flächen zweiter Ordnung; Kegelschnitte; partielle Ableitungen; vollständiges Differential; Extrema; Gradient; Parameterintegrale; Bereichsintegrale
- Differenzialgleichungen: lineare Differenzialgleichungen erster und zweiter Ordnung; partielle Differenzialgleichungen; Integraltransformationen; Laplace-Transformation
- ausgewählte Rechenaufgaben zu den genannten Gebieten

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Mathematik auf Maturaniveau, Kenntnisse der Lehrveranstaltung Mathematik 1 (1. Semester)

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- grundlegende Differentialgleichungen (lineare und ausgewählte partielle DG) zu berechnen
- Oberflächenintegrale mit den dazugehörigen Kenngrößen zu berechnen
- Fourierreihen zu bestimmen und zu transformieren

Leistungsbeurteilung

Zwischentests in den Übungen, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Kurt Meyberg, Peter Vachenauer (2001) Höhere Mathematik 2; Springer-Verlag

Mathematik 2 - Übung Deutsch


  • Einführungskurs

  • Lineare Algebra

  • Anwendungen der Differential- und Integralrechnung: Skizzieren von Funktionsgraphen;

  • Approximation von Funktionen durch Taylor- und Fourierreihen bzw -polynome

  • Mehrdimensionale Analysis

  • Mehrdimensionale Integration (Bereichs-, Parameterintegrale)

  • Flächen zweiter Ordnung

  • lineare Differentialgleichungen

  • Integraltransformationen

  • partielle Differentialgleichungen

Lehrinhalte


  • Lineare Algebra: Beschreibung von linearen Abbildungen mit Hilfe von Matrizen (Rotation, Translation); Berechnen von Determinanten, Eigenwerten und Eigenvektoren

  • Skizzieren von Graphen: Manipulation elementarer Funktionsgleichungen und ihre Auswirkungen auf den zugehörigen Funktionsgraph; rechnerisches Ermitteln von Funktionseigenschaften u.a. mit Hilfe der Differentialrechnung oder der Regel von de L'Hospital;

  • Approximation von Funktionen: Berechnen von Taylorpolynomen elementarer Funktionen und deren Approximationsfehler; Verstehen der Idee und Zweck von Fourierreihen und -polynome

  • Mehrdimensionale Analysis: Skalarfeldern und Kurven; Beschreiben einfacher Kurven im Raum (Beschleunigung, Torsion,..), Parametrisierung; Anwendung der Differentialrechnung auf Skalarfelder (Gradient, Richtungsableitung); Minima und Maxima

  • Flächen 2. Ordnung

  • mehrdimensionale Integration(Bereichs- und Parameterintegrale)

  • Lösen linearer Differentialgleichungen mit den Methoden: Trennen der Variablen, charakteristisches Polynom, Variation der Konstanten

  • Integraltransformation: Anwendung von LaPlace Transformation auf Differentialgleichungen

  • Konkretes Beispiel einer partiellen Differentialgleichung

Vorkenntnisse

Mathematik 1

Lernergebnisse


  • Erwerb grundlegender mathematischer Fähigkeiten
  • Umgang mit formalen und abstrakten Beschreibungen mathematischer Sachverhalte
  • Kenntnis einfacher Denkweisen der Analysis
  • Revidierung von negativen Gewohnheiten aus der Schule - Kochrezeptdenken, Angst vor Mathematik

  • Die, in der Vorlesung vorkommenden mathematischen Objekte, sollen definiert und beschrieben werden können; Anwendung der Theorie auf einfache Aufgaben

Leistungsbeurteilung

  • 60% der Übungsbeispiele, Präsentieren an der Tafel

  • Schriftliche Prüfung über Übungsaufgaben am Ende des Semesters

  • Mündliche Prüfung am Ende des Semesters (Definitionen der vorgekommenen Begriffe, sowie deren Zusammenhänge)

Für eine positive Note, müssen alle drei Bereiche positiv absolviert werden. Siehe auch Datei Benotung im Unterlagenordner.

Literatur


  • Skripten der University of Toronto at Scarborough; "Multivariable Calculus" von G. Cain und J. Herod
  • "Mathematik für Informatiker" von S. und G. Teschl
  • www.mathe-online.at (Mathematische Hintergruende)
  • Jedes einführende Buch zur höheren Mathematik

Mechanik 1 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundlagen der technischen Mechanik. Der Schwerpunkt liegt auf Statik, Festigkeitslehre und Kinematik. In den Übungsteilen werden ausgewählte Rechenaufgaben behandelt.

Lehrinhalte

- Statik: Kraftbegriff, zentrales Kraftsystem, resultierende Kraft, allgemeine Kraftsysteme; Momentenbegriff; Haften und Gleiten; Schwerpunkt und Massenmittelpunkt; Flächenträgheitsmoment; Ermittlung Gleichgewichtslagen; Grundlagen der Beurteilung ihrer Stabilität
- Festigkeitslehre: Spannungsbegriff, Verzerrungen; Einachsiger Zug, Hookesches Gesetz; Torsion gerader Stäbe; Biegebeanspruchung und Biegeverformung; Schubbelastung dünner Querschnitte, Knicken; Schnittgrößen; Spannungen und Beanspruchungsarten; zusammengesetzte Beanspruchung
- Kinematik: Translatorische Bewegung; Rotatorische Bewegung; Übersetzungen; Zwangssteuerungen
- ausgewählte Rechenaufgaben zu den genannten Gebieten

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Mathematik auf Maturaniveau, Kenntnisse der Lehrveranstaltung Mathematik 1 (1. Semester)

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Auflagereaktionen und Gleichgewichtslagen zu berechnen
- Kontaktprobleme hinsichtlich Haften und Gleiten zu erkennen und zu berechnen
- Schwerpunkte von Flächen und Körpern (Volumen, Massenschwerpunkte, Kippmomente) sowie Flächenträgheitsmomente einfacher und zusammengesetzter Querschnitte zu ermitteln
- Gleichgewichtslagen zu ermitteln und zu beurteilen
- statische Belastungen von Bauteilen zu ermitteln und zu dimensionieren
- Koppelgetriebe zur Bewegungssteuerung auszulegen (z.B. kinematische Beziehungen, Übersetzungen)

Leistungsbeurteilung

Zwischentests in den Übungen, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- R. C. Hibbeler: Technische Mechanik 1 - Statik. 10. Auflage, Pearson Studium, München 2006
- D. Gross, W. Hauger, W. Schnell (2002): Technische Mechanik, Band 1: Statik. Springer Lehrbuch
- W. Hauger, W. Schnell, and D. Gross (2009). Technische Mechanik, Band 2: Elastostatik. Springer Lehrbuch

Mechanik 1 - Übung
Werkstoffkunde 2 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt für das Studium Maschinenbau wichtige grundlegende Werkstoffkenntnisse, insbesondere zu nicht-metallischen Werkstoffen. Dies betrifft die Auswahl von Werkstoffen und die Beurteilung von Aspekten der Werkstoffauswahl, die die Umwelt beeinflussen.

Lehrinhalte

- Keramiken: Herstellung; Kennwerte; Eigenschaften; Einsatzgebiete
- Pulver- und Sinterwerkstoffe: Werkstoffkennwerte; Pulvermetallurgie; Sintern; Nachbehandlung; Polykristaline Diamanten (PKD); Cubisch kristallines Bornitrid (CBN)
- Kunststoffe: Entstehung der Polymere; Bindungskräfte; Maschinenbaurelevante Einsatzgebiete; Zusatzstoffe und Einfluss auf die Eigenschaften
- Verbundwerkstoffe und faserverstärkte Werkstoffe: Werkstoffkennwerte; Struktur und Einordnung von Verbundwerkstoffen; Faserverbundwerkstoffe; Teilchenverbundwerkstoffe; Keramik-Matrix-Verbundwerkstoffe

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Chemie auf Maturaniveau, sowie Lehrveranstaltungen des 1. Semester: Werkstoffkunde 1, Chemie für Maschinenbau, Fertigungstechnik 1 incl. Labor

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- eine einsatzgerechte Werkstoffauswahl insbesondere metallischer Werkstoffe hinsichtlich maschinenbaulicher Kriterien (z.B. Biegefestigkeit, Beständigkeit) zu treffen
- Umwelteinflüsse auf metallische Werkstoffe zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu setzen

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- W. Weißbach: Werkstoffkunde 17. Aufl. Vieweg +Teubner | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2010
- Franck A., Biederbick K. (1990) Kunststoff-Kompendium, Vogel
- Seidel W. (2009) Werkstofftechnik: Werkstoffe, Eigenschaften, Prüfung, Anwendung, Hanser
- Ehrenstein G. (1999) Polymer-Werkstoffe: Struktur – Eigenschaften – Anwendung, Hanser

3. Semester

Bezeichnung Sprache
Ausgewählte Kapitel der Physik Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundlagen der Physik. Der Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis grundlegender physikalischen Größen sowie auf der maschinenbaulichen Betrachtung von Akustik, Schall und Optik. In den Übungsteilen werden ausgewählte Inhalte geübt bzw. in praktischen Experimenten umgesetzt.

Lehrinhalte

- Grundlagen der physikalischen Größen / SI-Einheitensystem
- Maschinenbauliche Betrachtung von Akustik, Schall und Optik
- ausgewählte Übungen bzw. Experimente zu den genannten Gebieten

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Physik auf Maturaniveau, Kenntnisse in Mathematik (Matura, sowie Teile der Lehrveranstaltungen Mathematik 1 und 2), Basiswissen auf maschinenbaulichen Gebieten entsprechend dem bisherigen Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Zusammenhänge zwischen physikalischen Kenngrößen (z.B. Arbeit und Zeit) zu erläutern
- mithilfe von akustischen und optischen Kenngrößen (z.B. Frequenz) maschinenbauliche Leistungsmerkmale zu berechnen (z.B. Leistungsaufnahme von Antriebsmaschinen)

Leistungsbeurteilung

Zwischentests bzw. bewertete Abgaben in den Übungen, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Stuart, H. A., Klages, G., Kurzes Lehrbuch der Physik, Springer Spectrum
- Geuter A.; Koch E., Lehrbuch der Physik: Optik, Akustik, Band 3
- Demtröder, W., Experimentalphysik 1, Springer Verlag

Elektronik für Maschinenbau Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundlagen der Elektronik. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Halbleiterbauelemente und deren Grundschaltungen.

Lehrinhalte

- Halbleiter allgemein
- Diode und Gleichrichterschaltungen
- Zener-Diode, Leuchtdiode, Schottky-Diode
- Bipolartransistor, Feldeffekttransistor
- Operationsverstärker (ideal und real)
- Grundschaltungen mit Operationsverstärkern
- Komparator, Schmitt-Trigger
- Pulsweitenmodulation (PWM)
- Tiefsetzsteller

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Physik und Mathematik auf Maturaniveau sowie ingenieurwissenschaftliche Grundkenntnisse und Basiswissen auf maschinenbaulichen Gebieten entsprechend dem bisherigen Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Grundprinzipien der Halbleitertechnik sowie deren Bauelemente zu erläutern
und diese in Grundschaltungen anzuwenden
- typische Schaltungselemente und Schaltungsstrukturen von Operationsverstärkern zu erläutern und zu dimensionieren
- Messsignale von Sensoren umzuformen bzw. zu verstärken um diese mit ADCs von z.B. Mikroprozessoren, PC-Schnittstellen, etc. verarbeiten zu können
- Anwendungen und Funktion von Komparatoren und Schmitt-Triggern zu erläutern
- Grundprinzipien des Tiefsetzstellers zu erläutern und diesen zur Versorgung von Verbrauchern wie z.B. Gleichstrommotoren, aktiven Sensoren, Mikroprozessoren, Bussystemen, etc. anzuwenden.

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Heinz Meister: Elektronische Grundlagen/Elektronik 1, Vogel Verlag, 2012.
- Erwin Böhmer: Elemente der angewandten Elektronik, Vieweg+Teubner Verlag, 2010.
- Joachim Federau: Operationsverstärker, Springer Verlag, 2013.
- Ulrich Tietze, Christoph Schenk: Halbleiter-Schaltungstechnik, Springer Verlag, 2013.

Elektrotechnik- & Elektronik-Labor Deutsch

Die Lehrveranstaltung vertieft in praktischen Laborübungen das in den Lehrveranstaltungen „Elektrotechnik für Maschinenbau“ und „Elektronik für Maschinenbau“ vermittelte Grundlagenwissen.

Lehrinhalte

- Halbleiterbauelemente: Speicherbausteine; Ein- und Ausgabe; Transistoren; p-n-Übergänge
- Systembus und Adressverwaltung
- Einfache Mikroprozessoren und besondere Betriebsarten

Vorkenntnisse

Inhalte der Lehrveranstaltungen Elektrotechnik für Maschinenbau und Elektronik für Maschinenbau, sowie ingenieurwissenschaftliche Grundkenntnisse und Basiswissen auf maschinenbaulichen Gebieten entsprechend dem bisherigen Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- einfache Schaltungen aufzubauen und nach Erstellung auf deren Funktionalität zu testen
- Verfahren der elektrischen Messtechnik anzuwenden
- Mikroprozessoren anzuwenden

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

Keine spezifische Literatur, ggf. kann ergänzend zu den Basisvorlesungen Elektrotechnik bzw. Elektronik die dort angegeben Literatur herangezogen werden:
- Flegel, Birnstiel, Nerreter: Elektrotechnik für Maschinenbau und Mechatronik
- Führer, Heidemann, Nerreter: Grundlagen der Elektrotechnik I und II, Hanser Verlag
- Altmann, Schlayer: Lehr- und Übungsbuch Elektrotechnik, Fachbuchverlag Leipzig
- Meister, Heinz: Elektronische Grundlagen/Elektronik 1, Vogel Verlag
- Klaus Wüst: Mikroprozessortechnik: Grundlagen, Architekturen, Schaltungstechnik und Betrieb von Mikroprozessoren und Mikrocontrollern. 4. Auflage. Vieweg & Teubner Verlag
- Thomas Tille, Doris Schmitt-Landsiedel: Mikroelektronik: Halbleiterbauelemente und deren Anwendung in elektronischen Schaltungen Springer Verlag

Elektrotechnik für Maschinenbau Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundlagen der Elektrotechnik. Der Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau von Schaltungen (Gleich- und Wechselstromtechnik), dem Betriebsverhalten elektrischer Maschinen und grundlegenden Verfahren der elektrischen Messtechnik

Lehrinhalte

- Gleichstromtechnik: Einfache und zusammengesetzte Gleichstromkreise; Wirkung von Strom und Spannung (Magnetismus, elektrisches Feld, Arbeit, Leistung); leistungselektronische Bauelemente und Schaltungen, Vertiefung
- Wechselstromtechnik: Grundbegriffe (Scheitelwert, Mittelwert, Effektivwert, etc.); einfache und zusammengesetzte Wechselstromkreise
- Betriebsverhalten von elektrischen Maschinen
- Elektrische Messtechnik

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Physik auf Maturaniveau sowie ingenieurwissenschaftliche Grundkenntnisse und Basiswissen auf maschinenbaulichen Gebieten entsprechend dem bisherigen Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- einfache Schaltungen zu entwerfen, und die benötigten Bauteile festzulegen
- das Betriebsverhalten von elektrischen Maschinen einzuschätzen und die Verfahren der elektrischen Messtechnik zu erläutern

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Flegel, Birnstiel, Nerreter: Elektrotechnik für Maschinenbau und Mechatronik
- Führer, Heidemann, Nerreter: Grundlagen der Elektrotechnik I und II, Hanser Verlag
- Altmann, Schlayer: Lehr- und Übungsbuch Elektrotechnik, Fachbuchverlag Leipzig

Englisch 3: Technology and Society Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt und übt in didaktisch vielfältigen Formaten und mit hoher Interaktivität (Theorie-Inputs, Fallbeispielen, Übungen und Diskussionen in Kleingruppen) fortgeschrittene Kommunikationsfähigkeiten in Englischer Sprache. Neben sprachlichen Fähigkeiten wie Grammatik und Ausdruck liegt der Fokus vor allem auf kulturellen Gegebenheiten und sozialen Zusammenhängen in einer nach Innovation strebenden, globalisierten Weltwirtschaft und Gesellschaft.

Lehrinhalte

- Arbeit an Grammatik und Sprache (bedarfsorientiert)
- überzeugendes sprechen und schreiben – Auswirkung von Technologien auf die Gesellschaft
- Unternehmenskultur und soziale Verantwortung im Zeitalter der Globalisierung
- Fallstudien betreffend die kreative Zerstörung und Innovation in relevanten Industrien
- Präsentation technischer und unternehmerischer Themen auch aus fachfremder Perspektive oder fachfremden Bereichen

Vorkenntnisse

Lehrveranstaltungen Englisch 1 und Englisch 2

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- auch betreffend komplexe Sachverhalte, die einen kritischen Diskurs erfordern, die das Durchdenken fachfremder Perspektiven voraussetzen, oder die ambivalente Aspekte aufweisen erfolgreich zu kommunizieren (z.B. Verhandlung, Teamarbeit, Konferenzen, Präsentationen, etc. im internationalen Kontext)
- für die berufliche Kommunikation notwendige Textsorten nach den international üblichen Vorgaben zu erstellen
- Präsentationen in englischer Sprache auf die Zuhörerschaft abzustimmen und in Verhandlungen situationsadäquat zu agieren

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Zwischentests und Präsentation

Literatur

- Murphy: English Grammar In Use
- Brusaw: Handbook of Technical Writing

Grundlagen der Informatik Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundkonzepte des Programmierens

Lehrinhalte

- Programmiersprachen und ihre Anwendungsgebiete
- Algorithmen und Aufbau eines Programmes
- Datentypen und Variablen anhand ausgewählter Beispiele

Vorkenntnisse

Mathematik auf Matura-Niveau

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Grundkonzepte des Programmierens zu erläutern
- Elemente von Programmen, ihren Anwendungszweck und ihre Verwendung im Rahmen eines Programmablaufs zu erläutern
- ein Flussdiagramm (Programmablauf) zu modellieren
- einen Programmablauf (grob) logisch zu entwerfen

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Heinz-Peter Gumm, Manfred Sommer: Einführung in die Informatik. 9. Auflage. Oldenbourg, München
- Uwe Schneider, Dieter Werner (Hrsg.): Taschenbuch der Informatik. 6. Auflage. Fachbuchverlag, Leipzig

Informatik für Maschinenbau Deutsch

Die Lehrveranstaltung vertieft Grundkonzepte des Programmierens in der Anwendung auf typische maschinenbauliche Fragestellungen und Applikationen – insbesondere betreffend Maschinenprogrammierung und CAD-Schnittstellen

Lehrinhalte

- Maschinenprogrammierung an ausgewählten Objekten
- Programmiertechniken und Entwicklungswerkzeuge
- CAM Schnittstellen

Vorkenntnisse

Mathematik auf Matura-Niveau, grundlegende Programmierkonzepte aus der Lehrveranstaltung Grundlagen der Informatik, maschinenbauliches Basiswissen entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- ein einfaches Programm für Testzwecke zu schreiben
- die maschinellen Funktionalitäten in ein IT-technisches Anforderungsprofil zu überführen

Leistungsbeurteilung

Übungen und Tests, Voraussetzung für schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Heinz-Peter Gumm, Manfred Sommer: Einführung in die Informatik. 9. Auflage. Oldenbourg, München
- Uwe Schneider, Dieter Werner (Hrsg.): Taschenbuch der Informatik. 6. Auflage. Fachbuchverlag, Leipzig

Marketing Grundlagen
Maschinenelemente 2 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundlagen des Fachgebiets Maschinenelemente. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Auswahl, Dimensionierung und Berechnung von Zahnrädern, Hülltrieben sowie Führungselementen für Flüssigkeiten und Gase. In den Übungsteilen werden ausgewählte Beispiele vertieft.

Lehrinhalte

Entwurf, Berechnung, Konstruktion
- Festigkeitsnachweis nach DIN743
- Statisch unbestimmte Lagerungen
- Schwingungen
- Tribologie (Gleitlager, Wälzlager)
- Hertz'sche Pressung
- Grundlagen für Zahnräder und Getriebe
- Gestaltung von Stirn- und Kegelrädern
- Hülltriebe (Kettentriebe, Flachriementriebe)
- Führungselemente für Flüssigkeiten und Gase (Rohrleitungen, Armaturen)
- ausgewählte, beispielhafte Übungen zu den Lehrinhalten der zugehörigen Vorlesung (z.B. Dimensionierung eines Hülltriebes)

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Mathematik, Chemie, Physik auf Maturaniveau, Kenntnisse aus Teilen der Lehrveranstaltungen aus dem 1. Semester: Mathematik 1, Fertigungstechnik 1, Chemie für Maschinenbauer, maschinenbauliches Basiswissen entsprechend dem Studienfortschritt, Kenntnisse der Lehrveranstaltung Maschinenelemente 1 (2. Semester)

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die geeigneten Maschinenelemente für maschinenbauliche Anforderungen (Zahnräder, Hülltriebe, Führungselemente für Flüssigkeiten und Gase) auszuwählen
- Maschinenelemente unter Berücksichtigung der gegebenen Umweltbedingungen und der geforderten Sicherheiten zu dimensionieren und zu berechnen

Leistungsbeurteilung

Zwischentests in den Übungen, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Decker, K-H: Maschinenelemente, Hanser Verlag, München
- Haberhauer, H., Bodenstein, F.: Maschinenelemente, Springer, Berlin
- Roloff, H. Matek, W.: Maschinenelemente, Vieweg, Wiesbaden

Maschinenelemente 2 - Übung
Mechanik 2 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundlagen der technischen Mechanik. Der Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Dynamik. In den Übungsteilen werden ausgewählte Rechenaufgaben behandelt.

Lehrinhalte

Dynamik:
- Newtonsches Grundgesetz
- Impulssatz
- Drehimpuls
- Drallsatz
- Eulersche Kreiselgleichungen
- Lagrange-Mechanik
- Stoß
- ausgewählte Rechenaufgaben zu den genannten Gebieten

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Mathematik auf Maturaniveau, Kenntnisse der Lehrveranstaltung Mathematik 1 (1. Semester)

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Zusammenhänge zwischen Kräften und Bewegungen (z.B. Pendel) abzuleiten
- Bewegung durch vektorielle Größen mittels Newton’scher Axiome zu begründen
- die Euler‘sche Formulierung des Drehimpulssatzes anzuwenden
- Schwingungen zu berechnen und zu beurteilen (z.B. hinsichtlich des Resonanzverhaltens)

Leistungsbeurteilung

Zwischentests in den Übungen, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- R. Mahnken: Lehrbuch der Technischen Mechanik – Dynamik. 2. Aufl. Springer, Berlin 2012
- R. C. Hibbeler: Technische Mechanik 3 - Dynamik. 10. Auflage, Pearson Studium, München 2006

Mechanik 2 - Übung
Wissenschaftliches Arbeiten Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt in didaktisch vielfältigen Formaten mit hoher Interaktivität (Theorie-Inputs, Fallbeispielen, Übungen und Diskussionen in Kleingruppen) Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens. Die Inhalte orientieren sich dabei an den Fragen und Aufgaben, die auf Studierende im Rahmen der Definition, Ausarbeitung und Präsentation einer akademischen Abschlussarbeit zukommen – insbesondere der Bachelorarbeit.

Lehrinhalte

- Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens
- Arbeitstechniken (Recherchieren, Forschungsmethoden)
- Hypothesenbildung, Formulieren, Zitieren, Präsentieren
- Selbständige Erarbeitung und Präsentation einer Fragestellung (Abstract)
- Bestandteile und Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten, insbes. Gliederung, zentrale Thesen, Forschungsdesign sowie weitere Bestandteile einer Bachelorarbeit
- Organisation der Aktivitäten und Ressourcen zur Anfertigung einer wiss. (Abschluss-)arbeit
- Akademikerverantwortung in unserer Gesellschaft

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- eine Fragestellung nach wissenschaftlichen Richtlinien und Methoden selbständig zu identifizieren, zu bearbeiten und zu präsentieren
- qualitativ hochwertige wissenschaftliche Abstracts von weniger hochwertigen zu unterscheiden, und diese Unterscheidungsfähigkeit bei der Verfassung des eigenen Abstracts zu nutzen
- während des gesamten Arbeitsprozesses an einer Bachelorarbeit die erlernte Methodik des wissenschaftlichen Arbeitens bei der Anfertigung der Arbeit anzuwenden (Definition von Forschungsfrage und -zielen, Forschungsdesign, Aufbau und Verfassen der Arbeit, Präsentation der Ergebnisse)

Leistungsbeurteilung

LV-immanent

Literatur

- Matthias Karmasin, Rainer Ribing, (2002), Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten, UTB
- Hans Karl Wytrzens, Elisabeth Schauppenlehner-Kloyber, Monika Sieghardt, Georg Gratzer, (2009), Wissenschaftliches Arbeiten – Eine Einführung; Facultas Verlag Wien
- Norbert Frank, Joachim Stary; (2009); Die Technik des wissenschaftlichen Arbeitens; 15.Auflage; Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn
- Kornmeier, Martin (2007): Wissenschaftstheorie und wissenschaftliches Arbeiten, Physica, Heidelberg
- Stella Cottrell, (2011), Critical Thinking Skills, Palgrave

4. Semester

Bezeichnung Sprache
Arbeiten im Team Deutsch

Die Lehrveranstaltung führt in das Studium ein, und vermittelt in didaktisch vielfältigen Formaten mit hoher Interaktivität (Theorie-Inputs, Fallbeispielen, Übungen und Diskussionen in Kleingruppen) Wissen und erste praktische Erfahrungen zum Thema Teammanagement und Teamarbeit.

Lehrinhalte

- Kennzeichen von Teamarbeit
- Auswirkung der unterschiedlichen, Persönlichkeitsstrukturen auf Teamprozesse
- Entwicklungsstand eines Teams
- Merkmale erfolgreicher Teams
- Teamrollen
- Meine bevorzugte Rolle bzw. meine persönlichen Entwicklungspotentiale
- Meetings planen, durchführen, nachbereiten
- Konstruktives Feedback
- Konflikte in Teams

Vorkenntnisse

keine Vorkenntnisse erforderlich

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- typische Phänomene in und dynamische Entwicklungsverläufe von Teams zu erklären
- den Entwicklungsstand eines Teams zu benennen, und abhängig davon geeignete Maßnahmen zur Teamentwicklung zu definieren
- Teamrollen zu erläutern, sowie ein Team daraufhin zu beurteilen, welche Teamrollen wie ausgeprägt vertreten sind, und was das für die Zusammenarbeit und Weiterentwicklung dieses Teams bedeutet
- typische Teamsituationen in den diversen Entwicklungsphasen zu gestalten und zu begleiten – z.B. durch Meetinggestaltung, Kommunikation und Gespräch (insbes. Feedbackgespräch, Konfliktgespräch)
- die eigene Rolle in einem Team kritisch zu reflektieren

Leistungsbeurteilung

Kurzpräsentationen

Literatur

- Belbin, M. R. (1999): Team Roles at Work, Oxford: Butterworth & Heinemann
- Franken, S. (2007): Verhaltensorientierte Führung – Handeln, Lernen und Ethik in Unternehmen, 2. Auflage, Wiesbaden: Gabler
- Haeske, U. (2002): Team- und Konfliktmanagement, Berlin: Cornelsen
- Haug, C (2009): Erfolgreich im Team. Praxisnahme Anregungen für effizientes Teamcoaching und Projektarbeit, 4.überarbeitete Auflage, München: dtv-Verlag
- Niermeyer, R. (2008): Teams führen, 2. Auflage, Freiburg: Haufe Verlag
- Van Dick, R./ West, M. A. (2005): Teamwork, Teamdiagnose, Teamentwicklung, Göttingen: Hogrefe Verlag
- Werth, L (2004): Psychologie für die Wirtschaft. Grundlagen und Anwendungen [S. 253-309: Arbeit in Gruppen], Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag

Automatisierungstechnik 1 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt für das Studium Maschinenbau wesentliche Grundlagen der Automatisierungstechnik und deren Anwendung in den Bereichen Produktion, Montage, Rüsten, Wartung und Instandhaltung

Lehrinhalte

- Prozessautomatisierung (Begriffe, Konzepte, Definitionen)
- Methoden der Montage- und Produktionsautomatisierung
- Entwicklung von Programmen für die Automatisierung der Produktionsvorgänge, Umrüstvorgänge, Leitstand, Ablaufszenarien, Ablaufplanung und Ablaufsteuerung, Steuerungsstrategien
- Einführung in Wartung und Instandhaltung

Vorkenntnisse

Ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Grundbegriffe und -konzepte der Automatisierungstechnik zu erklären
- Lösungen im Bereich der Automatisierungstechnik zu erstellen, zu analysieren und zu bewerten
- den sachgerechten Einsatz von manipulierenden Systemen und die dazu erforderlichen Funktionsträger zu definieren

Leistungsbeurteilung

LV-immanent, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Lotter/ Wiendahl, (2005): Montage in der industriellen Fertigung, Springer Verlag Hesse, (1993): Montagemaschinen, Vogel Verlag
- Watter, (2008):Hydraulik und Pneumatik, Verlag Springer
- Hagemann, (2013): Grundlagen der Elektrotechnik, Verlag Aula
- Fuest/ Döring, (2008):Elektrische Maschinen und Antriebe, Verlag Vieweg + Teubner
- Becker, (2008): Automatisierungstechnik, Verlag Vogel Würzburg 2006
- Lunze, (2008): Automatisierungstechnik, Verlag Oldenbourg München
- Langmann,(2010): Automatisierung, Verlag Hanser

Englisch 4: Business Communication for Engineers Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt und übt in didaktisch vielfältigen Formaten und mit hoher Interaktivität (Theorie-Inputs, Fallbeispielen, Übungen und Diskussionen in Kleingruppen) fortgeschrittene Kommunikationsfähigkeiten in Englischer Sprache. Neben sprachlichen Fähigkeiten wie Grammatik und Ausdruck liegt der Fokus vor allem auf kulturellen Gegebenheiten und sozialen Zusammenhängen in einer nach Innovation strebenden, globalisierten Weltwirtschaft und Gesellschaft.

Lehrinhalte

- Arbeit an Grammatik und Sprache (bedarfsorientiert)
- Geschäftliche Kommunikation für Ingenieure
- Geschäftsreisen und Konferenzausschreibungen
- Verhandlungs- und Präsentationsfertigkeiten und -strategien
- Umgang mit technischen und geschäftlichen Themen auch fachfremder Gebiete
- Bewerbungsprozess

Vorkenntnisse

Lehrveranstaltungen Englisch 1, 2 und 3

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- im internationalen Kontext berufliche Kontakte aufzunehmen und zu pflegen
- im internationalen Kontext in beruflichen Situationen über Sprachgrenzen hinweg alle vier sprachlichen Fertigkeiten erfolgreich einzusetzen

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Zwischentests und Präsentation

Literatur

- Murphy: English Grammar In Use
- Brusaw: Handbook of Technical Writing

Fertigungstechnik 2 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt weiterführende Kenntnisse der Fertigungstechnik. Dies umfasst die Vertiefung der ablaufbezogenen Sichtweise einer Fertigung, und die intensive – auch quantitativ angelegte - Analyse relevanter Parameter für Entscheidungen betreffend die Auswahl und den Einsatz von Fertigungsverfahren. Vertieft werden des Weiteren die Themenbereiche CAD-/ CAM und Rapid Prototyping. Zudem werden Fertigungsverfahren der Hauptgruppen „Beschichten“ und „Änderung der Stoffeigenschaften“ im Detail vorgestellt und diskutiert.

Lehrinhalte

- Vertiefung der Kenntnisse von Fertigungsverfahren, Verfahrensablauf, Kombination mehrerer Fertigungsverfahren im Herstellprozess
- Berechnung der technologischen Parameter und ihrer Zusammenhänge zu wirtschaftlichen und weiteren relevanten Parametern (z.B. Ressourceneffizienz, Werkstoffentscheidungen, Umweltwirkung, Risikodisposition, spezifische Kenngrößen im Kundenkontext
- CAD/ CAM Schnittstelle und Simulationsstudien
- Beschichten aus dem dampfförmigen, flüssigen (breiigen), ionisierten und festem Zustand
- Stoffeigenschaft ändern: Verfestigen, Wärmebehandeln, Thermochemisches Behandeln, Magnetisieren und Sonderverfahren. (z. B. Strahlen, Härten, Nitrieren, Magnetisieren)
- Rapid Prototyping

Vorkenntnisse

Fertigungstechnik 1, Kenntnisse aus Physik, Chemie und Werkstoffwissenschaften, sowie ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die behandelten Fertigungsverfahren zu benennen, zu erläutern
- die chemischen und physikalischen Prinzipien und Elementarvorgänge dieser Fertigungsverfahren zu erläutern
- deren Einsatzbereiche anhand konkreter Industriebeispiele zu erklären und voneinander abzugrenzen – ggf. auch im Zusammenhang mit Rapid Prototyping Konzepten oder Verfahren
- relevante Parameter von Fertigungsverfahren in ihrem Zusammenwirken qualitativ und quantitativ zu beurteilen
- Prinzipien, Werkzeuge und Einsatzszenarien für CAD-/CAM Konzepte zu beschreiben und in einen konsistenten Anwendungszusammenhang mit Simulationsmethoden zu stellen

Leistungsbeurteilung

LV-immanente Beurteilung

Literatur

- Awiszus et al., (2009), Grundlagen der Fertigungstechnik, Hanser Verlag
- Böge et al., (2012), Handbuch Maschinenbau, Springer
- Fritz A.H., Schulze G. (2009) Fertigungstechnik, Springer
- König, W.; Klocke, F., (2008) Fertigungsverfahren Band 4 und 5, Springer
- Spur, G.; Stöferle, Th.: Handbuch der Fertigungstechnik, Band 1 und 2

Fertigungstechnik 2 - Labor Deutsch

Die Lehrveranstaltung beinhaltet ausgewählt praktische Übungen in Kleingruppen zu wesentlichen Fertigungsverfahren

Lehrinhalte

Ausgewählte, beispielhafte Übungen zu den Lehrinhalten der Vorlesung Fertigungstechnik 2, z.B. zu Verfahren des Beschichtens oder der Änderung von Stoffeigenschaften

Vorkenntnisse

Fertigungstechnik 1+2, Kenntnisse aus Physik, Chemie und Werkstoffwissenschaften, sowie ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die Durchführung der praktizierten Fertigungsverfahren praktisch zu erläutern und dabei grundlegende Vorbereitungstätigkeiten und Sicherheitsaspekte zu erklären
- die Einsatzbereiche der praktizierten Fertigungsverfahren anhand des geübten Beispiels zu erklären
- technische Dokumentationen zu erstellen

Leistungsbeurteilung

Laborprotokoll

Literatur

- König, W.; Klocke, F (2008).: Fertigungsverfahren Band 1, Springer
- König, W.; Klocke, F (2005).: Fertigungsverfahren Band 2, Springer

Mess-, Steuer- und Regelungstechnik Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt für das Studium Maschinenbau wesentliche Grundlagen der Steuer- und Regelungstechnik.

Lehrinhalte

- Grundlagen und Einteilung der Steuerungen
- Techniken der Systembeschreibung
- Entwurf und Optimierung von Reglern
- Durchführung von Stabilitätsanalysen
- Übungsbeispiele zu ausgewählten Themen

Vorkenntnisse

Ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Grundbegriffe und -konzepte der Steuerung- und Regelungstechnik zu erläutern und in Systembeschreibungen für praktische Anwendungsszenarien im Maschinenbau umzusetzen
- regeltechnische Problemstellungen in einschleifigen Regelkreisen zu lösen
- Reglersysteme abzugleichen und deren Stabilität zu analysieren

Leistungsbeurteilung

LV-immanent, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- F. Tröster, (2005): Steuerungs- und Regelungstechnik für Ingenieure
- J. Lunze (2013), Regelungstechnik, Verlag Springer

Projektmanagement Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundlagen und Werkzeuge des Projektmanagements

Lehrinhalte

- Grundkonzept und Werkzeuge des Projektmanagements, insbes. Arbeit mit einem Projektstrukturplan; Termin- und Kostenplan, Ressourceneinsatzplanung
- Grundlagen des Risikomanagements im Zusammenhang mit Projekten, verkettete Risiken
- Projektfortschrittsverfolgung
- Effektiver Projektabschluss
- Führung von Projektteams
- Anwendung von Projektmanagement-Tools in geeigneten Fallbeispielen/ Simulationen

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Grundbegriffe und Werkzeuge des Projektmanagements – vor allem auch in Abgrenzung bzw. an der Schnittstelle zu Prozessmanagement und Risikomanagement zu erläutern
- typische Anwendungsbeispiele für Projektmanagementmethoden im Kontext des Maschinenbaus zu nennen und zu beschreiben
- die geeigneten Werkzeuge für die Planung, Steuerung und Überwachung von Projekten auszuwählen und diese Kompetenz erfolgreich in einem Fallbeispiel oder einer Projektsimulation anzuwenden
- die eigene Rolle in einem Team kritisch zu reflektieren

Leistungsbeurteilung

LV-immanent und schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- G. Patzak, G. Rattay: "Projektmanagement", Linde, p. 744, 2008
- H. Kessler, G. Winkelhofer: "Projektmanagement", Springer, p. 287, 2008
- E. Verzuh: "Fast Forward MBA in Projectmanagement", Wiley, p. 416, 2005
- PMI Projectmanagement Body of Knowledge, 5th ed. 2013

Sensorik und Signalverarbeitung Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt für das Studium Maschinenbau wesentliche Grundlagen der Sensorik und Signalverarbeitung.

Lehrinhalte

- Sensorik zur Erfassung: mechanische und fluidische Größen
- Sensorik in der Automatisierung und Robotik
- Modellierung und Analyse von Messergebnissen
- Analoge und digitale Signalverarbeitung

Vorkenntnisse

Ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Grundbegriffe und -konzepte der Sensorik und der Signalverarbeitung zu erklären
- die Anwendung von Sensorkonzepten für maschinenbauliche Fragestellungen zu erläutern – einerseits auf Ebene einzelner Maschinen (z.B. Fertigungsmaschinen, Industrieroboter), sowie andererseits im Kontext der Automation einer Fabrik oder Teilen davon (z.B. Fertigungsinseln, verkettete Anlagen)

Leistungsbeurteilung

LV-immanent, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- S. Hesse, G. Schnell, (2009): Sensoren für die Fabrikautomation, Funktion - Ausführung - Anwendung, Vieweg + Teubner, 4. Auflage
- U. Tietze, Ch. Schenk, (1999): Halbleiter-Schaltungstechnik, Springer Verlag Berlin Heidelberg New York, 11. Auflage

Strömungslehre Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt für das Studium Maschinenbau wesentliche Grundlagen der Strömungslehre

Lehrinhalte

- Hydrostatik (Euler-Gleichung, Bernoulli-Gleichung)
- Kontinuitätsgleichung
- Rohrreibung (Laminare/Turbulente Strömungen)
- Wärmeübertragung (Wärmeleitung, Konvektion, Wärmestrahlung)
- T-s und h-s Diagramme
- Lavaldüse
- Übungsbeispiele zu ausgewählten Themen

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Chemie, Physik, Mathematik sowie ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- einfache Rohrleitungssysteme strömungsmechanisch zu berechnen (Druckverlust, Massendurchsatz, Geschwindigkeiten)
- hydrostatische Kräfte und Strömungskräfte auf Bauteile zu berechnen
- die einfache Strahltheorie zu erläutern und die Grundzüge kompressibler Fluide zu erläutern (z.B. Lavaldüse)
- bestimmte Arten der Wärmeübertragung (z.B. Konvektion) zu erläutern und an Beispielen anzuwenden

Leistungsbeurteilung

LV-immanent, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Oertel jr, H., Böhle, M., Reviol, T. Strömungsmechanik, Vieweg + Teubner Verlag
- Baehr, H. D. Wärme- und Stoffübertragung, Springer Verlag

Thermodynamik Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt für das Studium Maschinenbau wesentliche Grundlagen der Thermodynamik

Lehrinhalte

- Thermodynamische Systeme
- Thermodynamisches Gleichgewicht
- 1. Hauptsatz für ruhende Fluide
- 2. Hauptsatz
- Kreisprozesse (links- und rechtsgängig)
- Zweiphasensysteme (Wasser-Dampf)
- Übungsbeispiele zu ausgewählten Themen

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Chemie, Physik, Mathematik sowie ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Zustandsänderungen und Prozesse thermodynamisch zu beschreiben (z.B. Hauptsätze der Thermodynamik; kalorische Diagramme)
- die wichtigsten links- und rechtsgängigen Prozesse thermodynamisch zu bestimmen

Leistungsbeurteilung

LV-immanent, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Baehr, H.D. Thermodynamik, Eine Einführung in die Grundlagen und ihre technischen Anwendungen, Springer Verlag
- Cerbe, G., Wilhelms, G. Technische Thermodynamik: theoretische Grundlagen und praktische Anwendungen, Hanser Verlag
- Dietzel, F., Wagner, W. Technische Wärmelehre, Vogel Verlag

5. Semester

Bezeichnung Sprache
Arbeits- und Kraftmaschinen Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegende Konzepte im Zusammenhang mit Arbeits- und Kraftmaschinen.

Lehrinhalte

- Aufbau und Baugruppen; Funktionsweise von Arbeits- und Kraftmaschinen; Einsatzfelder und -grenzen von Kraftmaschinen; Auswahl bzw. Dimensionierung von Arbeits- und Kraftmaschinen
- Arbeitsmaschinen: Verdichter, Kreiselpumpen, Gebläse, Ventilatoren, Kolbenpumpen, Kolbenverdichter, Rotationskolbenverdichter, Zahnradpumpen, Membranpumpen
- Kraftmaschinen: Windturbinen, Wasserturbinen, Gasturbinen, Dampfturbinen, Verbrennungskraftmaschinen
- Hybride Strömungsmaschinen: Hydrodynamische Getriebe, Turbolader, Flugtriebwerke
- Praktische Übungen an ausgewählten Beispielen

Vorkenntnisse

Ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Aufbau und Wirkungsprinzipien von Arbeits- und Kraftmaschinen allgemein zu beschreiben
- typische spezifische Arbeits- und Kraftmaschinen hinsichtlich ihrer Funktionsweise und ihrer bevorzugten Einsatzfelder zu erklären
- Arbeits- und Kraftmaschinen bzw. einzelne Baugruppen für bestimmte Einsatzzwecke auszuwählen und zu dimensionieren

Leistungsbeurteilung

LV-immanent, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- K. Menny (2005):Strömungsmaschinen, 5 Auflage, Teubner Verlag.
- H. Sigloch (2006):Strömungsmaschinen, Springer Verlag.
- H. Petermann (2005): Strömungsmaschinen, 5 Auflage, Springer
- E. Bohl (2005):Strömungsmaschinen. 2. Berechnung und Konstruktion, Verlag Vogel
- H. Herr (2004): Kraft- und Arbeitsmaschinen, EUROPA VERLAG
- W. Schömer (2000): Kraft- und Arbeitsmaschinen, EUROPA VERLAG
- W. Böge (2011): Kraft- und Arbeitsmaschinen, Springer

Arbeitswissenschaft und Ergonomie Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt ausgewählte Grundlagen der Arbeitswissenschaft mit einem besonderen Fokus auf Fragen der Arbeitsplatzgestaltung und der Ergonomie.

Lehrinhalte

- Ziele und Methoden der Arbeitswissenschaft
- Definitionen der Arbeit
- Arbeitswissenschaft aus betriebswirtschaftlicher Sicht
- Zeitermittlung
- Ergonomie: Belastung, Beanspruchung und Umgebungseinflüsse auf menschliche Leistung

Vorkenntnisse

Lehrveranstaltung Produktionsmanagement, sowie ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Arbeitsplätze normgerecht zu planen (REFA)
- Arbeitsvorbereitung und Produktionssteuerung in enger wechselseitiger Integration zu optimieren
- im Zuge der Produktionsplanung und Arbeitsvorbereitung die menschliche Leistung und Leistungsfähigkeit einerseits mit der Arbeitseffizienz und den Gestaltungsprinzipien des betreffenden Produktionsprozesses andererseits in guter Balance zu gestalten

Leistungsbeurteilung

LV-immanent, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Grandjean, E., (1995): Physiologische Arbeitsgestaltung, Leitfaden der Ergonomie, Ott Verlag Thun
- REFA – Verband für Arbeitsstudien und Betriebsorganisation e.V., (1993): Ausgewählte Methoden des Arbeitsstudiums, München, Hanser
- Schmidtke, H. (1993): Handbuch der Ergonomie, Carl Hanser Verlag, München, Wien

Automatisierungstechnik 2 Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt für das Studium Maschinenbau Detailkonzepte der Automatisierungstechnik und deren reale oder simulationsbasierte Anwendung im Zuge der Erstellung oder Optimierung von Automationslösungen

Lehrinhalte

- Modellbildung und Simulation von dynamischen Prozessen in der Produktion
- Methoden für die Überwachung und Steuerung kontinuierlicher und ereignisdiskreter Systeme
- Auslegung von flexiblen Fertigungs- und Montagesystemen
- Entwicklung von Programmen für die Automatisierung komplexer Automationsaufgaben betreffend Produktionsvorgänge, Umrüstvorgänge, Leitstand, Ablaufszenarien, Steuerungsstrategien
- Analyse und Synthese von Ablaufplanung und Ablaufsteuerung
- Entwicklungsphasen und Methoden bei Auslegung, Berechnung und Optimierung teil- oder vollautomatisierter Produktionssysteme

Vorkenntnisse

Automatisierungstechnik 1, ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- fortgeschrittene Konzepte der Automatisierungstechnik zu erklären
- auch komplexere Lösungen im Bereich der Automatisierungstechnik zu erstellen, zu analysieren und zu bewerten
- den sachgerechten Einsatz von manipulierenden Systemen und die dazu erforderlichen Funktionsträger auch komplexerer Automatisierungslösungen zu definieren
- Steuerungen für Automatisierungstechnik basierend auf LabView zu programmieren

Leistungsbeurteilung

LV-immanent, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Lotter/ Wiendahl, (2005): Montage in der industriellen Fertigung, Springer Verlag Hesse, (1993): Montagemaschinen, Vogel Verlag
- Watter, (2008):Hydraulik und Pneumatik, Verlag Springer
- Hagemann, (2013): Grundlagen der Elektrotechnik, Verlag Aula
- Fuest/ Döring, (2008):Elektrische Maschinen und Antriebe, Verlag Vieweg + Teubner
- Becker, (2008): Automatisierungstechnik, Verlag Vogel Würzburg 2006
- Lunze, (2008): Automatisierungstechnik, Verlag Oldenbourg München
- Langmann,(2010): Automatisierung, Verlag Hanser

Energietechnik Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Thema Energietechnik

Lehrinhalte

- Rohenergie und ihre Umwandlung (kalorische Kraftwerke, hydraulische KW, Windkraft, Solarthermie, Photovoltaik, ..)
- Brennstoffe und Feuerungen
- Dampf- und Warmwassererzeugung
- Kraft-Wärme-Kältekopplung
- Wärmeüberträger und Heißgaserzeuger
- Energietransport und Energiespeicherung
- Kälteanlagen

Vorkenntnisse

Naturwissenschaftliche, ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Energieeffizienzmaßnahmen – inner- und außerbetrieblich – technisch korrekt zu beurteilen
- selbständig einfache Energiemanagementaufgaben inner- und außerbetrieblich mit dem Ziel der Optimierung des Energie- bzw. Energieaufwandes und unter Beachtung der Auswirkungen dieses Vorganges auf die Umwelt – aus technischer Sicht zu lösen

Leistungsbeurteilung

LV-immanent, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Karl J.: Dezentrale Energiesysteme, Oldenbourg Verlag
- Rebhan E.: Energiehandbuch, Springer Verlag
- Lehmann H.: Dampferzeugerpraxis, Resch-Verlag
- Cube H, et al.: Wärmepumpen – Grundlagen und Praxis, VDI-Verlag
- Kaltschmitt M., et al.: Erneuerbare Energien – Systemtechnik, Wirtschaftlichkeit, Umweltaspekte, Springer-Verlag
- Veith H.: Grundkurs der Kältetechnik, VDE-Verlag

Energiewirtschaft Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Thema Energiewirtschaft

Lehrinhalte

- Energiefluss in Österreich und der EU (Energieversorgung, Energieumsatz, Energiekonzept)
- Rationelle Energieumwandlung und Energienutzung
- Energiemanagement – praktische Beispiele zur Steigerung der Energieeffizienz
- Energiekosten und -Controlling
- Möglichkeiten der Anhebung der Energieeffizienz in Österreich

Vorkenntnisse

Lehrveranstaltung Energietechnik, naturwissenschaftliche, ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Struktur und Modalitäten der Energieversorgung in Österreich und der EU zutreffend zu beschreiben und aus volkswirtschaftlicher sowie unternehmerischer Sicht (aus Perspektive des Sektors Maschinenbau) zu beurteilen
- Konzepte zur Verbesserung des Energiemanagements bzw. zur Steigerung der Energieeffizienz in Betrieben aus technischer und wirtschaftlicher Sicht zu entwickeln
- Energiemanagementaufgaben inner- und außerbetrieblich mit dem Ziel der Optimierung des Energie- bzw. Energieaufwandes und unter Beachtung der Auswirkungen dieses Vorganges auf die Umwelt – aus Sicht des Energiemanagements zu lösen

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Winje D., et al.: Energiewirtschaft, Springer-Verlag
- Feidt H., e.a.: Effizientes Energiemanagement in Unternehmen, Transfer-Verlag
- Heinloth K.: Die Energiefrage – Bedarf und potentiale, Nutzung, Risiken und Kosten, Vieweg-Verlag
- Cassedy E.: Introduction to Energy, Cambridge University Press
- Quaschning V.: Regenerative Energiesysteme, Hanser-Verlag

Englisch 5: Advanced Technical Communication Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt und übt in didaktisch vielfältigen Formaten und mit hoher Interaktivität (Theorie-Inputs, Fallbeispielen, Übungen und Diskussionen in Kleingruppen) fortgeschrittene Kommunikationsfähigkeiten in Englischer Sprache. Neben sprachlichen Fähigkeiten wie Grammatik und Ausdruck liegt der Fokus vor allem auf der Struktur und Formulierung ingenieurwissenschaftlicher Texte

Lehrinhalte

- Arbeit an Grammatik und Sprache (bedarfsorientiert)
- Strukturanalyse längerer Texte und Konferenzartikel
- Korrektes Zitieren und ethische Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens
- Schreibworkshop
- Phasen des Schreibprozesses
- Präsentation eines Papiers

Vorkenntnisse

Lehrveranstaltungen Englisch 1-4

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- längere technische Texte in Englischer Sprache zu verstehen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse entsprechend anzuwenden
- technische Sachverhalte darzustellen und diese auf nachvollziehbare Art und Weise in Englisch zu kommunizieren

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Zwischentests und Präsentation

Literatur

- Murphy: English Grammar In Use
- Brusaw: Handbook of Technical Writing
- Conference Papers, diverse aktuelle Materialien

Fahrzeug- und Fahrwerktechnik für Transportaufgaben Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegende Konzepte und Methoden der Fahrzeug- und Fahrwerktechnik. Dabei liegt der Fokus auf Fahrzeugen zur Erfüllung von Transportaufgaben.

Lehrinhalte

- Antriebsenergie: Energiebedarf; Leistungsbedarf; Bedarfscharakteristika; Einsatzprofile
- Antriebsübertragung: Antriebsstrang; Getriebe; Massenbetrachtung
- Fahrzeugtechnik: Rahmentechnologie; Plattformauslegung; Integrations-/ Flexibilitätsansatz
- Fahrwerktechnik: Aufhängung; Laufwerk; Lenkgeometrien

Vorkenntnisse

Lehrveranstaltung Fördertechnik, ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Grundzüge der angewandten Mechanik und der Antriebstechnik zielgerichtet in der Fahrzeug- und Fahrwerktechnik anzuwenden
- grundlegende Konzepte der Fahrzeugtechnik und der Fahrwerktechnik zu beschreiben, und anhand konkreter Fahrzeugbeispiele zu erläutern
- wichtige Prinzipien der Antriebsübertragung sowie der Antriebsdimensionierung zu erläutern
- Fahrzeug- und Fahrwerkkomponenten einsatzgerecht auszuwählen

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

Reimpell, J., Fahrwerktechnik, Grundlagen, Vogel Business Media/VM; Auflage: 4., veränd. Aufl. (Januar 2000)

Fertigungsmaschinen und Produktionsanlagen Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegende Konzepte betreffend Aufbau, Funktionsweise und Einsatz von Fertigungsmaschinen, Werkzeugmaschinen und Produktionsanlagen.

Lehrinhalte

- Werkzeugmaschinen: Aufbau und Baugruppen
- Gestelle, Vorschubantriebe, Hauptspindel, Werkstück- und Werkzeugsysteme
- Auswahl und Auslegung von Werkstückspannvorrichtungen
- Positionsmesssysteme; Steuerungstechnik
- Urformenmaschinen (z. B. Druckgussmaschinen, Sinteranlagen
- Umformmaschinen (Pressmaschinen, Hämmermaschinen etc.)
- Praktische Übungen an ausgewählten Beispielen

Vorkenntnisse

Ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Aufbau und Wirkungsprinzipien von Fertigungs- und Werkzeugmaschinen allgemein zu beschreiben
- typische Werkzeugmaschinen bzw. Produktionsanlagen hinsichtlich ihrer Funktionsweise und ihrer bevorzugten Einsatzfelder zu erklären
- Werkzeugmaschinen und Produktionsanlagen bzw. einzelne Baugruppen für bestimmte Einsatzzwecke auszuwählen und zu dimensionieren
- die notwendigen Ausrüstungen (Werkzeuge, Werkzeugaufnahmen, Werkstückspannvorrichtungen etc.) für Maschinen auszuwählen oder eigenständig zu entwerfen

Leistungsbeurteilung

LV-immanent, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- M. Weck (2010): Werkzeugmaschinen Band 1 bis 5
- H. B. Kief (2012): NC/CNC Handbuch
- K-J. Konrad (2012) Taschenbuch der Werkzeugmaschinen
- H. Tschätsch: Werkzeugmaschinen der spanlosen und spanenden Formgebung

Finite Elemente Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegendes Wissen zum Thema Finite Elemente (FE).

Lehrinhalte

- Anwendungen aus dem Bereich der Strukturmechanik (Betriebsfestigkeitsanalyse)
- Lineare und nichtlineare Problemstellungen
- Lokale Ansatzfunktionen
- Ablauf einer FE-Analyse (Preprocessing, Jobmanagement, Postprocessing)

Vorkenntnisse

Mechanik 1+2, Maschinenelemente 1+2 sowie ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Grundkonzepte der Finite Elemente Methode zu beschreiben
- über die Funktionsweisen und Einsatzmöglichkeiten der Methode der Finiten Elemente in Hinblick auf die Maschinenentwicklung Auskunft zu geben
- die erlernten Methode auf maschinenbauliche Anwendungsfälle und Praxisbeispiele anzuwenden
- aus den Ergebnissen einer solchen durchgeführten FE-Analyse nächste Schritte für ein konkretes praktisches Entwicklungsvorhaben abzuleiten

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Jung, M.; Langer, U.: Methode der finiten Elemente für Ingenieure; Eine Einführung in die numerischen Grundlagen und Computersimulation; Springer Verlag, 2013
- Steinke P., Finite-Elemente-Methode; Rechnergestützte Einführung ̧ Springer Verlag, 2012
- Schier K.: Finite Elemente Modelle der Statik und Festigkeitslehre; 101 Anwendungsfälle zur Modellbildung; 2011

Fördertechnik Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegende Inhalte und Methoden der Fördertechnik

Lehrinhalte

- Lastaufnahmemittel
- Seil-, und Kettentriebe
- Hub-, Fahrwerke, Wipp- und Drehwerke
- beispielhafte Behandlung einiger Fördergeräte (Funktionsweise, konstruktive Gestaltung, wirtschaftliche Auslegung)
- hydrodynamische Antriebselemente
- elektrische und hydrostatische Antriebe

Vorkenntnisse

Ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Funktionsweise, Antriebe und Einsatzfelder gängiger Transport und Fördermittel aus maschinenbaulicher Perspektive zu beschreiben
- Transport und Fördermittel einsatzgerecht auszuwählen

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

Pfeifer, H., Grundlagen der Fördertechnik, Springer Vieweg, 5. Aufl. 1989

Hochmobile Transportkonzepte Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt spezifisches Wissen betreffend Funktionsweise und Einsatz hochmobiler Transportfahrzeuge und -plattformen

Lehrinhalte

- Mobilitätsanforderungen
- Mobilitätsbewertungen
- Laufwerksauswahl
- Untergrundbewertung
- Laufwerk-Untergrund-Interaktion

Vorkenntnisse

Lehrveranstaltung Fördertechnik, Lehrveranstaltung Fahrzeug- und Fahrwerktechnik, sowie ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- grundlegende Konzepte für sehr mobile Transportfahrzeuge zu beschreiben, und anhand konkreter Beispiele zu erläutern
- Mobilitätsanforderungen zu bewerten und diese im Zuge der Entwicklung von Fahrzeugen zur korrespondierenden Mobilitätsleistung in Bezug zu setzen

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

Korlath, G., Zur Mobilität terrestrischer Plattformen, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2011

Industrial Design
Logistik und Supply Chain Management Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt ausgewählte Grundlagen von Logistik und Supply Chain Management. Insbesondere werden Methoden und grundlegende Funktionen der betrieblichen Logistik erläutert und durch die unternehmensübergreifende Sichtweise des Supply Chain Managements ergänzt.

Lehrinhalte

- Logistik Grundlagen
- Materialwirtschaft
- Lagerlogistik
- Produktionslogistik
- Transportlogistik
- Logistische Informationssysteme
- Supply Chain Management

Vorkenntnisse

Ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Aufgabe und typische funktionale Bereiche der Logistik zu nennen und zu erklären – insbesondere im Zusammenhang zu betrieblichen Bereichen mit maschinenbaulicher Relevanz wie z.B. die Produktion oder das automatisierte Lager
- Aufgabe und Anwendungsbereich von Supply Chain Management (SCM) in Abgrenzung zur innerbetrieblichen Logistik zu erklären
- Grundlegende Prinzipien und Methoden aus Logistik und SCM zu erläutern und anhand betrieblicher Anwendungsbeispiele exemplarisch die Anwendung zu beschreiben
- einfache Logistikkonzepte für betriebliche Informations- und Materialflüsse zu erstellen

Leistungsbeurteilung

LV-immanent, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Arnold, D., Isermann, H., Kuhn, A., Tempelmeier, H. (Hrsg.), (2008): Handbuch Logistik, Berlin u. a.: Springer
- Gudehus, T., (2000): Logistik 1 - Grundlagen, Verfahren und Strategien, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg
- Gudehus, T. (2000): Logistik 2 - Netzwerke, Systeme und Lieferketten, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg
- Kuhn, A.; Hellingrath, Bernd, (2002): Supply Chain Management – Optimierte Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York
- Pfohl, H.-C., (2009): Logistiksysteme - Betriebswirtschaftliche Grundlagen, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York

Modellbildung und Simulation Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt für das Studium Maschinenbau relevante Konzepte und Methoden der Modellbildung und Simulation

Lehrinhalte

- Arbeit mit Modellen und Modellbildung, Modelle zur Simulation maschinenbaulicher Prozesse
- Simulation (Definition, Konzepte, Vorgehensweisen)
- Methoden der Montage- und Produktionsautomatisierung
- unterschiedliche Anwendungsbereiche der Simulation, z.B. aus den Bereichen Maschinensimulation, Produktmodellierung und Materialflusssimulation

Vorkenntnisse

Grundlagen der Informatik, ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Grundbegriffe der Arbeit mit Modellen und der Modellbildung im Maschinenbau zu erklären
- Einsatzbereiche, Grundkonzepte und Vorgehensweisen zur Entwicklung von Simulationen und Durchführung von Simulationsexperimenten zu erläutern
- Unterschiedliche Anwendungskontexte für Simulationen (z.B. Anlagensimulation, diskrete Materialflusssimulation) zu unterscheiden, und für einen bestimmten Anwendungskontext jeweils zielführende Simulationskonzepte vorzuschlagen
- maschinenbauliche Flussdiagramme zu modellieren und entsprechende Simulationen durchzuführen

Leistungsbeurteilung

LV-immanent, schriftliche Abschlussprüfung oder -arbeit

Literatur

- Weikert (2005), Modellbildung und Simulation hochdynamischer Fertigungssysteme, Verlag Springer
- Buchholz (2013), Modellbildung und Simulation, Verlag Springer
- Brunner (2010), Einführung in die Modellbildung und Simulation ereignisgetriebener Systeme mit Stateflow , Verlag Springer

Moderation & Problemlösungstechniken Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegende Fähigkeiten zur Moderation und zur Anwendung von Problemlösungstechniken

Lehrinhalte

- Vorbereiten, durchführen und Follow-up einer Moderation
- Die Rolle von Moderator, Protokollführer und Ergebnisverantwortlichen
- Persönliche, methodische und organisatorische Vorbereitung
- Klären der Zielsetzung und Aufgabenstellung
- Struktur, Ablauf und Prozesssteuerung einer Moderation
- Problemlösungstechniken
- Lösungsfindung im Team
- Steuerung von Gruppenprozessen
- Ergebniskontrolle

Vorkenntnisse

Präsentationstechnik

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- mit systematischen Problemlösungstechniken zu arbeiten
- disziplinübergreifende Arbeitsgruppen zu moderieren
- mittels der Anwendung von Moderationstechniken und Problemlösungsmethoden technisch-wirtschaftliche Entscheidungsfindungen zu unterstützen

Leistungsbeurteilung

Kurzpräsentationen

Literatur

- Dörner, Dietrich (2009): Die Logik des Misslingens: Strategisches Denken in komplexen Situationen, Hamburg, Verlag rororo
- Gigerenzer, Gerd (2008): Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition, München Goldmann Verlag
- Hartmann, M./Rieger, M. (2007): Zielgerichtet moderieren, Weinheim: Beltz
- Klein, Z. M. (2006): Kreative Geister wecken. Kreative Ideenfindung und Problemlösungstechniken, Bonn: Manager Seminare Verlag
- Schilling G. (2000): Moderation von Gruppen, Berlin: Schilling Verlag
- Seifert J. W. (2004): Besprechungen erfolgreich moderieren, Offenbach: Gabal Verlag 9. Auflage

Pneumatik, Hydraulik und Antriebstechnik Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt für das Studium Maschinenbau relevante Konzepte und Methoden der Fachgebiete Pneumatik, Hydraulik und Antriebstechnik

Lehrinhalte

- Grundlagen der Fluidtechnik (Hydraulik und Pneumatik)
- Antriebstechnik in der Automatisierung
- Dimensionierung fluidtechnischer Baugruppen
- Praktische Übungen an hydraulischen Kreisläufen

Vorkenntnisse

Strömungslehre, sowie weitere ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Grundbegriffe, -konzepte und Methoden der Pneumatik, Hydraulik und Antriebstechnik mit Relevanz für den Maschinenbau zu erklären
- Einsatzbereiche, Grundkonzepte und Vorgehensweisen zur Entwicklung von Simulationen und Durchführung von Simulationsexperimenten zu erläutern
- Lösungen für den Einsatz von Pneumatik, Hydraulik im Kontext maschinenbaulicher Anwendungen zu entwickeln
- Konzepte für Antriebsmaschinen zu entwickeln

Leistungsbeurteilung

LV-immanent, schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Grollius (2006), Grundlagen der Pneumatik, Verlag Hanser
- Grollius (2012), Grundlagen der Hydraulik, Verlag Hanser
- Watter (2007), Hydraulik und Pneumatik: Grundlagen und Übungen - Anwendungen und Simulation, Verlag Springer
- Krause (2013), Niederspannungs- und Antriebstechnik: Prozessnahe Elektrotechnik für industrielle Automatisierungsanlagen, Verlag Vogel

Produktionsmanagement Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt ausgewählte Grundlagen der Produktionsorganisation, -gestaltung und -steuerung mit Relevanz für den Maschinenbau

Lehrinhalte

- Produktionsorganisation
- Arbeitsteilung, Produktionstypen, Produktionsprinzipien
- Arbeitsvorbereitung
- Arbeitsplanung (Erzeugnisstruktur, Stücklisten, Arbeitspläne, Fristenpläne)
- Produktionsplanung und -steuerung (Ziele, Aufgaben)
- Produktionssteuerungsprinzipen und Steuerungskonzepte
- Grundlagen der Lean Production

Vorkenntnisse

Ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- einen Produktionsprozess sachgerecht zu konzipieren (unter Berücksichtigung der Schnittstellen zu anderen Managementbereichen)
- Arbeitsvorbereitung und Produktionssteuerung in enger wechselseitiger Integration zu optimieren

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- Adam, Dietrich, (1998): Produktions-Management, Wiesbaden: Gabler Produktionsorganisation
- Wiendahl, Hans-Peter, (2009): Betriebsorganisation für Ingenieure, München/Wien: Hanser
- Nyhuis, F. (2003): Betriebliche Kennlinien, Springer

Projekt für Maschinenbau-Ingenieure (Bachelorarbeit 2) Deutsch

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung führen die Studierenden eigenständig ein maschinenbauliches Projekt von der Machbarkeitsstudie bis zur Fertigungsfreigabe durch (Einzelprojekte oder Teamarbeit in einer Kleingruppe). Im Zuge des Projektes fertigt jede(r) Studierende eine Bachelorarbeit (1) an.

Lehrinhalte

- Durchführung eines Maschinenbau-Projektes (einzeln oder in einer Kleingruppe von der Machbarkeitsstudie bis zur Fertigungsfreigabe
- Auftragsklärung, Anforderungsanalyse und Machbarkeitsprüfung
- Projektplanung und Abstimmung mit Projektstakeholder
- Methodenauswahl, Ressourcenmanagement und Ausarbeitung einer systematischen Vorgehensweise
- Projektdokumentation nach Grundsätzen des wissenschaftlichen Arbeitens
- Verfassen einer umsetzungsorientierten, fächerübergreifenden Arbeit, die in engem Zusammenhang mit dem Maschinenbau-Projekt steht bzw. die darin erarbeiteten Ergebnisse zusammenfasst

Vorkenntnisse

Ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- eine komplexe, industrienahe, gesamtheitliche Aufgabenstellung im Bereich des Maschinenbaus eigenständig von der Entwurfsphase bis zur Fertigungsfreigabe zu bearbeiten
- die für ein solches Projekt notwendige Abstimmung mit ggf. Teammitgliedern, mit Betreuenden und bei Beteiligung z.B. von Unternehmen mit den dortigen Entscheidern, Entwicklern, Konstrukteuren oder Anwendern eigenständig effizient und strukturiert durchzuführen
- Projektziele, Vorgehensweise, Projektverlauf und Ergebnisse in einer nach den Grundsätzen des wissenschaftlichen Arbeitens gestalteten Bachelorarbeit zu dokumentieren
- das Projekt von der ersten Projektidee und -skizze über kick-off, Machbarkeitsanalyse, Projektierung, Test, Implementierung und Abnahme den Projektstakeholdern zu präsentieren und für den Projektfortschritt benötigte Entscheidungen herbeizuführen

Leistungsbeurteilung

Projektabnahme (mündlich), Bachelorarbeit

Literatur

Abhängig von der Aufgabenstellung

6. Semester

Bezeichnung Sprache
Ausgewählte Kapitel der Rechtskunde Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt Überblickswissen zu rechtlichen Zusammenhängen und Fragestellungen mit Relevanz für den Bereich Maschinenbau. Behandelt werden ausgewählte Bereiche des Privatrechts, des Arbeitsrechts und des gewerblichen Rechtsschutzes

Lehrinhalte

- Grundzüge des Rechtssystems (Rechtsquellen, Aufbau)
- Grundzüge des Privatrechts (Schwerpunkt Vertrag, Gewährleistung, Schadensersatz)
- Grundzüge des Arbeitsrechts (Grundelemente des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts)
- Ausblick auf das Immaterialgüterrecht (insbesondere gewerblicher Rechtsschutz)

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die Grundstruktur des österreichischen Rechtssystems, die Grundzüge des Privatrechts, des Arbeitsrechts und des Immaterialgüterrechts zu beschreiben
- Anforderungen an einfache Verträge zu formulieren, mögliche Konsequenzen aus Vertragsbeziehungen abzuschätzen und mit JuristInnen zu kommunizieren

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- M. Welan: "Recht in Österreich", Wuv Universitäts Verlag, p. 163, 2000
- W. Zankl: "Bürgerliches Recht", Facultas Universitätsverlag, p. 343, 2007
- W. Brodil, M. Risak, C. Wolf: "Arbeitsrecht in Grundzügen", LexisNexis ARD ORAC, p. 256, 2008
- G. Kucsko: "Geistiges Eigentum", Manz'sche Verlags- u. Universitätsbuchhandlung, p. 1356, 2003

Berufspraktikum Deutsch

Ziel des Berufspraktikums ist es, auf der Basis des im Studium erworbenen Wissens anwendungstechnische Kenntnisse und praktische Erfahrungen auf dem Gebiet des Maschinenbaus zu sammeln bzw. zu vertiefen. Dies erfolgt anhand der Bearbeitung konkreter Problemstellungen durch Studierende in der täglichen Berufspraxis unter Anleitung.

Lehrinhalte

- Mitarbeit an einem betrieblichen Projekt
- selbständiger Erwerb von speziellem Fachwissen anhand praktischer Aufgaben, die unter Anleitung durchgeführt werden
- selbständige Durchführung einer Teilaufgabe
- Projektdokumentation
- Abschlussbericht
- Präsentation der Ergebnisse

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- wohldefinierte Teilaufgaben in der betrieblichen Praxis selbständig zu lösen und die erforderliche Dokumentation durchzuführen
- die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten umzusetzen
- die betriebliche Praxis hinsichtlich technischer, wirtschaftlicher und organisatorischer, sowie management- und persönlichkeitsrelevanter Aspekte zu reflektieren
- ausbildungsrelevante Aufgabenstellungen mit wissenschaftlichen Methoden selbständig zu bearbeiten

Leistungsbeurteilung

Begleitende Betreuung/ keine Leistungsbeurteilung (Mit Erfolg teilgenommen)

Literatur

- H. Schmelzer, W. Sesselmann: Geschäftsprozessmanagement in der Praxis, Hanser, p. 580, 2006
- A. Gadatsch: Management von Geschäftsprozessen, Vieweg, p. 239, 2002
- K. Zink: TQM als integratives Managementkonzept, Hanser, p. 496, 2004
- T. Pfeifer: Qualitätsmanagement: Strategien, Methoden, Techniken, Hanser, p. 520, 2001
- H.D. Zollondz: Grundlagen Qualitätsmanagement, Oldenburg, p. 422, 2006
- G. Kaminske, J. Brauer: Qualitätsmanagement, Hanser, p. 474, 2007
- W. Geiger, W. Kotte: Handbuch Qualität, Vieweg und Teubner, p. 596, 2007

Berufspraktikumsbegleitung (inkl. Bachelorarbeit 1) Deutsch

Die Erstellung der Bachelorarbeit 2 durch Studierende im Rahmen des Berufspraktikums wird durch diese LV begleitet. Es erfolgen: Reflexion der Erfahrungen im Berufspraktikum, Präsentation und Diskussion des Arbeitsfortschritts und Betreuung bei der Erstellung der Bachelorarbeit 2

Lehrinhalte

- Projektdokumentation nach Grundsätzen des wissenschaftlichen Arbeitens
- Verfassen einer umsetzungsorientierten, fächerübergreifenden Arbeit, die in engem Zusammenhang mit dem Berufspraktikum steht bzw. die darin erarbeiteten Ergebnisse zusammenfasst

Vorkenntnisse

Ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- eine komplexe, industrienahe, gesamtheitliche Aufgabenstellung im Bereich des Maschinenbaus eigenständig von der Entwurfsphase bis zur Fertigungsfreigabe zu dokumentieren
- Literatur zu recherchieren und die erlernte Methodik des wissenschaftlichen Arbeitens bei der Anfertigung der Bachelorarbeit anzuwenden
- Projektziele, Vorgehensweise, Projektverlauf und Ergebnisse in einer nach den Grundsätzen des wissenschaftlichen Arbeitens gestalteten Bachelorarbeit zu dokumentieren
- das Projekt von der ersten Projektidee und -skizze über kick-off, Machbarkeitsanalyse, Projektierung, Test, Implementierung und Abnahme den Projektstakeholdern zu präsentieren und für den Projektfortschritt benötigte Entscheidungen herbeizuführen

Leistungsbeurteilung

Bachelorarbeit

Literatur

Abhängig vom Thema der Bachelorarbeit 2

Life-Cycle-Management Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegendes Wissen zum Thema Life-Cycle-Management. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist dabei das Produktlebenszyklusmanagement, behandelt werden aber auch Fragen im Zusammenhang mit dem Management von Anlagen- oder Technologielebenszyklen

Lehrinhalte

- Grundbegriffe, Ziele, Methoden, Kennzahlen und Umfeldfaktoren des Life-Cycle-Management
- Ausprägungen des Life-Cycle-Management: PLM, Anlagen und Technologien
- Organisatorische und methodische Voraussetzungen des PLM
- Komponenten und Kernfunktionen einer PLM-Lösung

Vorkenntnisse

Ingenieurwissenschaftliche und maschinenbauliche Kenntnisse entsprechend dem Studienfortschritt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Grundkonzepte des Life-Cycle-Management zu beschreiben
- die unterschiedlichen Sichtweisen des Life-Cycle-Management in der Anwendung auf Produkte (PLM), aber auch auf Anlagen oder Technologien zu erklären
- konkrete Anwendungsbeispiele oder Fallstudien in Form prägnanter, theoretisch fundierter und zugleich praxisnaher Kurzpräsentationen aufzubereiten

Leistungsbeurteilung

Kurzpräsentationen

Literatur

- Eigner, M.; Stelzer, R.: Product Lifecycle Management, Ein Leitfaden für Product Development und Life Cycle Management, 2009, Springer Verlag
- Abramovici, M.; Schulte,S. et al.: Benefits of PLM - Nutzenpotentiale des Product Lifecycle Managements in der Automobilindustrie

Prozess- und Qualitätsmanagement Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundlagen und Methoden des Geschäftsprozess- und des Qualitätsmanagements. Vertieft werden einerseits die Prozessvisualisierung, -gestaltung und -optimierung sowie andererseits Qualitätssicherung und -management(systeme).

Lehrinhalte

- Prozessvisualisierung und -Modellierung
- Gestaltung und Optimierung industrieller Prozesse
- Sicherheitsanalyse
- Auswirkungsanalyse (FMEA)
- Total Quality Management
- Qualitätsmanagementsysteme
- rechtliche Aspekte und Informationsmanagement im Rahmen von Konzepten und Systemen zur Qualitätssicherung
- Versuchsplanung und -auswertung

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- in Prozessen zu denken, mit Prozessbeschreibungen umzugehen und Prozessbeschreibungen zu erstellen und zu warten
- Prozesse nach technologischen, wirtschaftlichen, leistungsbezogenen – aber auch risiko- und qualitätsrelevanten sowie umweltwirkungsspezifischen Kriterien zu gestalten und zu optimieren
- Projekte zur Prozessoptimierung zu entwerfen
- wesentliche Konzepte des Qualitätsmanagements zu erläutern sowie in der Relevanz und Anwendung für maschinenbauliche Praxisbeispiele zu erklären
- Idee, Inhalt und Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen zu erläutern
- einfache Qualitätspläne zu erstellen und die Übereinstimmung bestehender Q-Pläne mit den normativen Anforderungen zu prüfen
- grundlegende Methoden des Prozess-, Qualitäts-, und Risikomanagement isoliert sowie in ihrem Zusammenwirken im betrieblichen Kontext mit Relevanz für den Maschinenbau erläutern

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

- H. Schmelzer, W. Sesselmann: Geschäftsprozessmanagement in der Praxis, Hanser, p. 580, 2006
- A. Gadatsch: Management von Geschäftsprozessen, Vieweg, p. 239, 2002
- K. Zink: TQM als integratives Managementkonzept, Hanser, p. 496, 2004
- T. Pfeifer: Qualitätsmanagement: Strategien, Methoden, Techniken, Hanser, p. 520, 2001
- H.D. Zollondz: Grundlagen Qualitätsmanagement, Oldenburg, p. 422, 2006
- G. Kaminske, J. Brauer: Qualitätsmanagement, Hanser, p. 474, 2007
- W. Geiger, W. Kotte: Handbuch Qualität, Vieweg und Teubner, p. 596, 2007