Verkehr und Umwelt: Lehrveranstaltungen und Informationen zum Studium

Fakten zum Studium

  • Start: Oktober
  • Kosten pro Semester: € 363,36 Studiengebbühr, € 75,- Kostenbeitrag für Zusatzleistungen, € 19,20 ÖH-Beitrag
  • 20 Wochenstunden
  • Berufspraktikum im 6. Semester
  • 2 Bachelor-Arbeiten
  • 180 ECTS-Punkte
  • Möglichkeit für ein Auslandssemester
  • Ein Quereinstieg in das 3. Semester ist für facheinschlägige HTL-AbsolventInnen möglich

Lehrveranstaltungen

Hier finden Sie die Details der aktuellen Lehrveranstaltungen des Bachelor-Studiengangs Verkehr und Umwelt. Der Studienplan wird aufgrund laufender Aktualisierungen unter Umständen nicht vollständig angezeigt.

1. Semester

Bezeichnung Sprache
Betriebssysteme Deutsch

Einführung in die Aufgaben von Betriebssystemen mit praktischen Übungen und Beispielen.

Lehrinhalte

- Computerarchitektur
- Peripheriekomponenten
- Computergeschichte
- Betriebssystem-Aufgaben: Hardwareabstraktion, Multitasking, Speichermanagement, Filemanagement
- Verwendung der Command-Shell, einfache shell-scripts

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- mit einer Linux-Shell zu arbeiten und grundlegende Aufgaben von der Kommandozeile aus auszuführen
- wichtige Aufgaben und Konzepte von Betriebssystemen zu erklären (Files, Prozesse, Scheduling, Netzwerke, …)
- grundlegende administrative Aufgaben auf Betriebssystemebene durchzuführen

Leistungsbeurteilung

- Prüfung über theoretische Inhalte
- Lösung von Übungsbeispielen

Literatur

- Tanenbaum, Andrew S. (2014): Modern Operating Systems by (4th edition), Pearson, 978-0133591620

Betriebswirtschaftslehre 1 Deutsch

Diese LV bietet einen Einstieg in die Betriebswirtschaftslehre. Dabei wird die Kostenrechnung in ihren Grundzügen dargestellt und anhand von Beispielen praktisch angewendet.

Lehrinhalte

- Begriffe der Kostenrechnung
- BÜB
- Kostentypologien
- Kostenrechnungssysteme
- Kostenarten-
- Kostenstellen-
- Kostenträgerrechnung
- Deckungsbeitragsrechnung

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- den Begriff „Kosten“ zu erklären
- den Break-Even-Point eines Fertigungsbetriebes zu berechnen
- den Preis von Speicherchips zu berechnen
- das Produktionsprogramm eines auf die Fertigung von U-Bahnen spezialisierten Unternehmens zu optimieren

Leistungsbeurteilung

- LV-Immanente schriftliche Leistungsbeurteilung (30%)
- schriftliche Abschlussprüfung (70%)

Literatur

- Capone, Roberto (2011): Kostenrechnung für Elektrotechniker, Vieweg+Teubner Verlag.
- Klaus, Olfert (2013): Kompakt-Training Praktische Betriebswirtschaft: Kostenrechnung, 7., verbesserte und aktualisierte Auflage, Friedrich Kiehl Verlag GmbH, Ludwigshafen.
- Thommen, Jean-Paul / Achleitner, Ann-Kristin (2012): Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 7. überarbeitete Auflage, Gabler Verlag, Berlin.

Grundlagen der Informatik Deutsch

Das Ziel der Lehrveranstaltung ist, den Teilnehmern den Einstieg in die Grundlagen der theoretischen Aspekte der Informatik zu ermöglichen und die Voraussetzungen für weiterführende Programmierlehrveranstaltungen zu vermitteln.

Lehrinhalte

- Zahlensysteme
- Kodierung
- Automaten und formale Sprachen
- Turing Maschinen
- Komplexität
- Einführung in Algorithmen
- Flussdiagramme

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Informationen im Binärsystem zu kodieren und Umwandlungen in für die Informatik relevanten Stellenwertsystemen durchzuführen.
- einfache abstrakte Aufgabenstellungen der formalen Sprachen als endliche Automaten zu modellieren und/oder als regulären Ausdruck bzw. kontextfreie Grammatik darzustellen.
- eine Problemstellung mittels Flussdiagramm zu modellieren und damit den Begriff Algorithmus zu erklären.

Leistungsbeurteilung

- Übungspräsentationen
- Test (open book)

Literatur

- Vossen, Witt (2004):Grundkurs Theoretische Informatik(3.Auflage, Vieweg Verlag)

Grundlagen des Verkehrswesens 1 Deutsch

Grundlagen des Verkehrswesens wie Verkehrsangebot, Verkehrsnachfrage, Planungsmethoden, Umweltauswirkungen, Erhebung, Darstellung und Interpretation von Verkehrsdaten, Grundzüge der Raumplanung, Straßennetze

Lehrinhalte

- Einführung
- Verkehrsangebot
- Verkehrsnachfrage
- Verkehrsplanungsmethoden
- Erhebung und Beurteilung der (eigenen) Mobilität und Beurteilung von verkehrlicher Maßnahmen (Übung)
- Wechselwirkungen im Verkehr
- Verkehrserhebungen
- Darstellung und Interpretation von Verkehrsdaten
- Raumordnung und Verkehr
- Verkehrsnetze und Straßenraumgestaltung

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Kenngrößen der Mobilität abzuschätzen
- Verkehrliche Maßnahmen zu beurteilen (Basiswissen)
- Umweltauswirkungen von Verkehr abzuschätzen (Basiswissen)
- gängige Erhebungsmethoden im Verkehrswesen sowie deren Anwendungsfelder zu beschreiben.
- gängige Darstellungsformen von Verkehrsdaten zu beschreiben und so dargestellte Verkehrsdaten zu interpretieren.
- die grundlegenden Aufgaben und Planungsinstrumente der Raumplanung zu nennen.
- die Eigenschaften von Straßennetzen und deren Elementen zu beschreiben und deren Relevanz für die Planung zu nennen.
- eine Kreuzungsstromzählung durchzuführen und die erhobenen Daten auszuwerten

Leistungsbeurteilung

- Mitarbeitsbewertung
- Beurteilung dreier Übungsteile (Einzelarbeitsteil, Gruppenarbeitsteil)
- Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

Skriptum und sonstige Unterlagen zum Download auf CIS

Mathematik 1 Deutsch

Einführungskurs mit Schwerpunkten elementare Vektorrechnung im 2- und 3-dimensionalen Euklidischen Raum, Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie, elementare Funktionen, Einführung in die Differential- und Integralrechnung, komplexe Zahlen

Lehrinhalte

Euklidischer 3-dimensionaler Raum, Vektoren - Statistik (beschreibende Statistik, Zufallsvariablen, diskrete und kontinuierliche Verteilungen) und elementare Wahrscheinlichkeitsrechnung, Funktionen: Grenzwerte, Stetigkeit und Ableitungen, Graph elementarer Funktionen; Folgen und Reihen, unbestimmte und bestimmte Integrale, komplexe Zahlen

Vorkenntnisse

Elementare Mittelschulmathematik

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- einfache statistische und wahrscheinlichkeitstheoretische Problemstellungen mit Methoden der Kombinatorik sowie der Differential- und Integralrechnung in einer Variablen zu modellieren und zu lösen.
- einfache geometrische Problemstellungen im R² und R³ mit Methoden der Vektorrechnung zu modellieren und zu lösen sowie Rechenoperationen und Darstellungswechsel komplexer Zahlen durchzuführen und geometrisch zu deuten

Leistungsbeurteilung

Schriftliche und mündliche Prüfung; LV-immanente Beurteilung der Uebung; um die Übungen positiv abzuschließen sind mindestens 50% der Übungsaufgaben anzukreuzen; die Gewichtung von Übung, schriftlicher und mündlicher Prüfung ist 20% - 30% - 50%. Jede Teilprüfung muss positiv abgeschlossen werden. Bei einer Wiederholungsprüfung müssen nur die negativen Teilprüfungen wiederholt werden, wobei die Übungsnote nicht mehr mitgerechnet wird und das Gewicht der schriftlichen Prüfung auf 50% erhöht wird.

Literatur

- Cain, G. / Herod, J.(1997): Multivariable Calculus, Georgia Institute of Technology, https://people.math.gatech.edu/~cain/notes/calculus.html
- Skripten der University of Toronto at Scarborough
- Teschl, S. / Teschl, G. (2013): Mathematik für Informatiker, Springer
- Sachs, M. (2009): Einführung in die Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik, Hanser
- Jedes einführende Buch zur höheren Mathematik

Öffentlicher Personennahverkehr Deutsch

Die Lehrveranstaltung hat zum Ziel, den Studierenden einen Einblick in die Wissensgebiete zu geben, die für die Planung und den Betrieb des Öffentlichen Verkehrs notwendig sind.
Ziel der Vorlesung ist es, die Studierenden zum Nachdenken über das eigene Mobilitätsverhalten anzuregen. Die gelehrten theoretischen Grundlagen sollen in Verbindung mit praktischen Anwendungsbeispielen dazu dienen, die Funktionsweise von bestehenden ÖPNV-Systeme zu verstehen und zu hinterfragen.

Lehrinhalte

Die Lehrinhalte gliedern sich in 6 Themenbereiche:
- Einführung in das Thema ÖPNV
- Planung von ÖPNV-Systemen
- Verkehrssysteme im ÖPNV
- Infrastruktur für den ÖPNV
- Betrieb von ÖPNV-Systemen
- Der Fahrgast im ÖPNV-System

Vorkenntnisse

Für die Lehrveranstaltung sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die aufmerksame Nutzung des ÖPNV im Alltag und das Hinterfragen der Funktionsweise der Systeme wird empfohlen.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Grundsätze und Einflussgrößen für die Gestaltung von ÖPNV-Systemen zu erläutern und Kenngrößen im ÖPNV abzuschätzen
- verkehrliche Maßnahmen im ÖPNV zu beurteilen (Basiswissen)
- die Eigenschaften von ÖPNV-Systemen und deren Elementen zu beschreiben und deren Relevanz für die Planung zu nennen.

Leistungsbeurteilung

Abschlussprüfung:

Die Leistungsbeurteilung erfolgt in Form eines schriftlichen Tests. Der Test gliedert sich in 4 Fragestellungen, für deren Beantwortung jeweils max. 10 Punkte vergeben werden. Insgesamt können maximal 40 Punkte erreicht werden. Der Test ist positiv, wenn mind. 20 Punkte erreicht werden.

Literatur

- Reinhardt, Winfried (2012): Öffentlicher Personennahverkehr – Technik – rechtliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen, Vieweg+Teubner Verlag-Springer Fachmedien, Wiesbaden GmbH

Ökologie Deutsch

Vermittlung der Grundlagen der Ökologie mit spezieller Berücksichtigung der Einflüsse von Verkehrssystemen, Städten, landwirtschaftlicher Nutzung und damit verbundenen Maßnahmen.

Lehrinhalte

- Biotische und abiotische Faktoren
- Populationsökologie und Beziehungen zwischen Populationen
- Biozönosen und Ökosysteme

Vorkenntnisse

Basiswissen über:
- Biologie
- Chemie
- Physik
- Mathematik

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die Auswirkungen von menschlichen Eingriffen in Ökosysteme abzuschätzen.
- die wesentlichen Einflussgrößen von aquatischen und terrestrischen Ökosystemen zu analysieren.
- Einschätzungen der Auswirkungen von Verkehrsbauten und Verkehr auf die Umwelt vorzunehmen.

Leistungsbeurteilung

- Seminararbeit
- Abschlussprüfung via Moodle

Literatur

- Nentwig, W. / Bacher, S. / Brandl, S. (2007): Ökologie kompakt, Spektrum Akademischer Verlag (Übersichtlich aufbereitetes Lehrbuch)
- Nentwig / Bacher / Beierkuhnlein / Brandl / Grabherr (2004): Ökologie, Spektrum Akademischer Verlag/Gustav Fischer (Ähnlich Townsend et al)
- Odum, Eugene P. (1999): Ökologie, Grundlagen, Standorte, Anwendung, Thieme Verlag (Klassiker von einem der Begründer der modernen Ökologie.)
- Townsend / Harper / Begon. (2003): Ökologie, Springer Verlag (für alle, die sich über die Lehrveranstaltung hinaus mit Ökologie befassen wollen.)
- Wittig, R. / Streit, B. (2004): Ökologie (UTB Basics) Verlag Eugen Ulmer (Übersichtliches Kurzlehrbuch)

Physik 1 Deutsch

Eine Einführung in die Physik und ihre Methode anhand der klassischen Mechanik

Lehrinhalte

Klassische Mechanik:
- Kinematik
- Dynamik
- Newton'sche Gesetze
- Physik rotierender Körper
- Bezugssyteme und Koordinaten
- Bewegungsgleichungen
- Energie und Feldbegriffe

Vorkenntnisse

Elementare Mittelschulmathematik- und Physik- Kenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- mit den Einheiten des SI-Basis-Systems rechnen. Umrechnungen können von Nicht-SI-Einheiten nach SI-Einheiten und umgekehrt vorgenommen werden.
- die SI-Präfixe aufzuzählen und können Sie in Einheitenumrechnungen anwenden.
- Bewegungsgleichungen für gleichförmige Bewegung, und gleichförmig beschleunigte Bewegung anhand gegebener Situationen aufzustellen und Fragestellungen dazu zu beantworten.
- können Bewegungen im R3 parametrisieren und aus der Bewegungsgleichung interpretieren.

Leistungsbeurteilung

Die Note setzt sich zusammen aus Vorlesungsprüfung und Laborprotokollen.

Literatur

- Giancoli D. (2006): Physik, Pearson, ISBN-13: 978-3827371577
- Wagner / Reischl / Steiner (2009): Einführung in die Physik, ISBN-13: 9783708903224

Programmieren, Algorithmen und Datenstrukturen Deutsch

Basiskurs zur Einführung in das Programmieren

Lehrinhalte

- 1. Block: Einführung, Problemanalyse, Grundbegrifflichkeiten, Datentypen
- 2. Block: Kontrollstrukturen (Verzweigungen & Schleifen)
- 3. Block: Fundamentale Datenstrukturen
- 4. Block: Funktionen
- 5. Block: Basis Algorithmen
- 6. Block: Strukturen
- 7. Block: Pointer

Vorkenntnisse

Maturaniveau in Mathematik

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Basic Datatypes in ANSI C Programmen zu verwenden
- Kontrollsturkturen in ANSI C Programmen zu benutzen
- C Arrays, Strings, deren Manipulation sowie Input/Output
- Methoden in ANSI C Programmen zu verwenden
- ANSI C Funktionen zu planen und zu entwickeln
- die Prinzipien "per value" und "per reference" anhand der Verwendung von Pointern in ANSI C Programmen anzuwenden
- ANSI C Strukturen zur Erstellung von Datenstrukturen zu designen und zu verwenden.

Leistungsbeurteilung

- Finales Examen: Theoretische Fragen und praktische Beispiele
- Übungseinheiten mit kontinuierlicher Leistungsüberprüfung

Literatur

- Wolf, Jürgen (2006): C von A bis Z. Das umfassende Handbuch für Linux, Unix und Windows, 2., aktualisierte und erweiterte Auflage, Galileo Press

Teamtraining, Zeit- und Selbstmanagement    Deutsch

Die Lehrveranstaltung dient den Studierenden zum Kennenlernen ihrer KollegInnen, ihres gewählten Studiums und der FH Technikum selbst, sowie der reflexiven Auseinandersetzung mit Grundelementen der Teamentwicklung. Die Lehrveranstaltung vermittelt Techniken und Methoden des Zeit- und Selbstmanagements zur effektiven Arbeitsorganisation und systematischen Planung.

Lehrinhalte

- Inhalte des Studiums und Organisation des Studienganges
- Grundlagen der Teamentwicklung
- Formulierung von Erwartungen
- Bevorzugte Rollen bzw. persönliche Entwicklungspotentiale
- Teamregeln
- Zielvereinbarungen
- Informationsflüsse effizient gestalten bzw. aktiv entwickeln
- Persönliche Ziele
- Prinzipien des Zeit- und Selbstmanagements und zugehörige Instrumente (z.B.: Aktivitätsliste, Tagesplan)
- Unterbrechungen, Störungen, Zeitdiebe
- Persönliche Umsetzungsstrategien

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Feedback in der neuen Teamsituation anzuwenden.
- eine aktive, reflektierende Rolle in ihrer neuen Strukturen einzunehmen (Teams, Organisationen, Studiengang).
- Teamregeln zu entwickeln und anzuwenden.
- unter Anwendung verschiedener Methoden (z. B. ABC-Analyse, ALPEN-Methode) Aktivitäten begründet zu priorisieren und deren zeitlich Ablauf zu planen.
- persönliche Stressauslöser und Verhaltensmuster zu bezeichnen und Möglichkeiten zur Musterunterbrechung zu entwickeln und zu beschreiben.
- den Nutzen von Zielfestlegungen zu erklären und einen Zielkatalog (nach SMART) zu definieren.

Leistungsbeurteilung

Reflexionspapier (Note)

Literatur

- Franken, Swetlana (2010): Verhaltensorientierte Führung – Handeln, Lernen und Diversity in Unternehmen, 3. Auflage, Verlag Gabler, Wiesbaden
- Knoblauch, Jörg / Hüger, Johannes / Mockler, Marcus (2005): Ein Meer an Zeit: Die neue Dimension des Zeitmanagements, Frankfurt/Main: Campus
- Nussbaum, Cordula (2007): 300 Tipps für mehr Zeit: Soforthilfe gegen Alltagsstress. Von Perfektionismus bis Energieräuber, München: gu
- Seiwert, Lothar (2002): Life Leadership (Verlag Gabal)

Umweltchemie Deutsch

Die Lehrveranstaltung Umweltchemie umfasst grundlegende Konzepte der Chemie, sowie Basiswissen zur Umweltchemie erläutert an Hand von Beispielen aus dem Bereich Verkehr. Im praktischen Teil erfolgt eine Vertiefung der Theorie im Umweltchemielabor.

Lehrinhalte

- Grundverständnis des Periodensystems
- chemische Reaktionen und chemisches Rechnen
- chemische Grundlagen von Energieträgern
- Emission und Immission von Schadstoffen
- Auswirkungen von Schadstoffen auf die Umwelt
- Abgasbehandlungsverfahren
- Einführung in grundlegende Arbeitstechniken im Chemie-Labor an Hand von Experimenten mit Bezug zu Umwelt und Verkehr (Maßanalyse
- Synthese eines Esters ähnlich dem Biodiesel mit nachfolgenden Charakterisierung
- spektroskopische Messung von Luftschadstoffen)

Vorkenntnisse

Basiswissen in Mathematik und Physik

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- chemische Verbindungen einem chemischen Bindungstyp zuzuordnen, deren Eigenschaften zu erklären und physikochemische Eigenschaften aus dem Periodensystem abzuleiten
- einfache Reaktionsgleichungen für chemische Vorgänge in der Umwelt als Basis für Berechnungen stöchiometrisch korrekt zu formulieren sowie Reduktions-Oxidations Reaktionen durch die Bestimmung der Oxidationszahlen zu identifizieren.
- die funktionellen Gruppen der organischen Chemie korrekt zu benennen und in organischen Umweltschadstoffen zu identifizieren.
- einfache chemische Bestimmungen nachvollziehbar in einem Laborprotokoll zusammenzufassen und darin die erhaltenen Daten schlüssig auf ihre Auswirkung auf die Umwelt zu interpretieren.

Leistungsbeurteilung

- Laufende Mitarbeit und Laborprotokoll (=30%)
- schriftliche Abschlussprüfung (=70%)

Literatur

- Bliefert, C. (2010): Umweltchemie, Wiley-Verlag
- Wawra, E. / Dolznig, H. / Müllner, E. (2009): Chemie verstehen, UTB-Verlag
- Lehr-/ Lernunterlagen / Arbeitsvorschriften der Lehrenden

2. Semester

Bezeichnung Sprache
Alternative Antriebe und Treibstoffe Deutsch

Die Vorlesung behandelt alternative Kraftstoffe im Vergleich zu Benzin und Diesel und gibt einen Überblick über Alternative Antriebssysteme im Transportbereich. Ausgehend von der Definition wichtiger Begriffe, einem geschichtlichen Rückblick sowie die Motivation für alternative Antriebe und Treibstoffe werden Vor- und Nachteile sowie Optimierungsmöglichkeiten heutiger Antriebssysteme vorgestellt.

Beginnend mit einer Einteilung von Alternativen von Verbrennungskraftmaschinen werden die unterschiedlichen Hybridisierungsmöglichkeiten und – grade vorgestellt. Dabei wird im Detail darauf eingegangen, unter welchen Gesichtspunkten Hybridfahrzeuge in unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden können, und die Vor- und Nachteile der Hybridarten erklärt. Dies beinhaltet die Vorstellung aktuell am Markt verfügbarer Fahrzeuge.

Im Weiteren werden alternative Antriebe und Treibstoffe fossilen Ursprungs sowie regenerative Treibstoffe vorgestellt und positive bzw. negative Auswirkungen diskutiert.

Auf der anderen Seite der Herangehensweise steht die Elektromobilität, der ausgehend von einem geschichtlichen Rückblick, Konzeptvorstellungen, der notwendigen Ladeinfrastruktur und Einbindung in das Stromnetz und dem Thema Intermodale Mobilität ein großer Schwerpunkt gewidmet wird.

Am Ende der Vorlesung wird auf aktuelle Zukunftskonzepte für den Transport eingegangen, die gerade diskutiert werden. Da mithilfe der Gesetzgebung Entwicklungen zu einem gewissen Grad gesteuert werden können, wird auf die Gesetzgebung insbesondere in Österreich (als Heimatland der Lehrveranstaltung), Deutschland (als Land mit der größten Transportnachfrage Europas), Frankreich (als Land mit sehr hoher Dieselnachfrage auch im PKW Bereich) und der EU eingegangen.

Lehrinhalte

- Energie und Umwelt, Relevanz des Verkehrs
- Gesetzliche Rahmenbedingungen für PKW (EU, USA)
- Alternative Kraftstoffe, Überblick und Vergleich
- Brennstoffzelle, Grundlagen
- Elektrische Antriebe, Überblick
- Alternative Antriebssysteme im Überblick
- Vorstellung eines Hybridfahrzeug, Aufbau, Systemelemente, Funktion

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- unterschiedliche Arten von alternativen Treibstoffen in Bezug auf Ihre Eigenschaften, Herstellungsmöglichkeiten sowie deren Vor- und Nachteile zu vergleichen
- unterschiedliche Optimierungsmöglichkeiten von heutigen Benzin- und Dieselmotoren in Bezug auf weitere Treibstoffeinsparungen zu nennen
- unterschiedliche Hybridisierungsmöglichkeiten und – grade in Bezug auf deren Funktionsweise, deren Vor- und Nachteile sowie am Markt verfügbarer Fahrzeuge zu erklären
- das Zukunftspotential von Brennstoff- und Elektrofahrzeugen unter Berücksichtigung der Herausforderungen zu beurteilen
- revolutionäre Zukunftskonzepte in Bezug auf deren Realisierbarkeit und Potentiale zu vergleichen
- die unterschiedliche Gesetzgebung in Österreich, Deutschland und Frankreich in Bezug auf die jeweiligen Schwerpunkte zu erklären

Leistungsbeurteilung

Insgesamt können 100 Punkte erreicht werden und zwar mit folgenden Aufteilungsschlüssel:
70 Punkte Schriftliche Prüfung
30 Punkte Referat

Folgender Notenschlüssel wird angewendet:
1. Sehr gut: ab 91 Punkten
2. Gut: 78 - 90 Punkte
3. Befriedigend: 65 - 77 Punkte
4. Genügend: 50 - 64 Punkte

Literatur

- Stan, Cornel (2012): Alternative Antriebe für Automobile, Springer
- Hofmann, Peter (2014): Hybridfahrzeuge, Springer
- Reif, Konrad (2010): Konventioneller Antriebsstrang und Hybridantriebe, Springer
- Ostmann, Bernd (2011): Alternative Antriebe – So fahren wir in die Zukunft, Motorbuch
- Präsentation für Vorlesung

Betriebswirtschaftslehre 2 Deutsch

In dieser Lehrveranstaltung werden Grundlagen zur Bewertung und Auswahl von Investitionen vermittelt.

Lehrinhalte

- Grundlagen des externen Rechnungswesen
- Finanzmathematische Grundlagen
- Investitionsarten
- Investitionsrechenverfahren
- Investitionsprogramme und Lineare Programmierung

Vorkenntnisse

Grundlagen der Kostenrechnung

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- den Zusammenhang von betrieblicher Mittelherkunft und Mittelverwendung zu erklären
- statische und dynamische Investitionsrechenverfahren anzuwenden und
- den Kapitalbedarf für einen Flugzeughersteller zu berechnen

Leistungsbeurteilung

schriftliche Abschlussprüfung (100%)

Literatur

- Kruschwitz, Lutz (2014): Investitionsrechnung, 14. Auflage, Verlag De Gruyter, Oldenbourg.
- Olfert, Klaus (2012): Kompakt-Training Praktische Betriebswirtschaft: Investition, 6., durchgesehene und aktualisierte Auflage, Friedrich Kiehl Verlag GmbH, Ludwigshafen.
- Thommen, Jean-Paul / Achleitner, Ann-Kristin (2012): Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 7. überarbeitete Auflage, Gabler Verlag, Berlin.

Elektrotechnik Grundlagen 1 Deutsch

Einführung in die Grundprinzipien der Elektrotechnik. Diskussion elementarer Prinzipien der Berechnung von Grundschaltungen. Einfachste Rechenbeispiele mit Anwendungen in der Sensorik.

Lehrinhalte

- Elektrische Widerstände und deren Bauformen
- Kapazitive Bauelemente und deren Bauformen
- Grundlagenwissen zur Erfassung und Behandlung von elektronischen Signalen

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Einfache Stromkreise mit den dargebrachten Methoden zu berechnen
- Die Ersatzschaltung für einfache Stromkreise zu berechnen

Leistungsbeurteilung

Leistungsbeurteilung bei abschließender Laborübung und Prüfung.

Literatur

Skriptum zum Download im CIS. Im Skriptum dokumentierte weiterführender Literatur zum jeweiligen Vorlesungsinhalt..

Embedded Systems Deutsch

Grundlagen der Programmierung von Mikrocontrollern und Embedded Systems Software Design

Lehrinhalte

- Bitmanipulation
- Special Function Registers
- GPIO
- UART
- ADC

Vorkenntnisse

C-Programmierung

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die wichtigsten Komponenten eines Mirkocontrollers zu benennen;
- hardwarenahe Programmierung von Mikrocontrollern in C durchzuführen
- C-Programme für Mikrocontroller zu debuggen

Leistungsbeurteilung

Test
Mitarbeit in der LV

Literatur

- Ungerer, Theo (2010): Mikrocontroller und Mikroprozessoren, Springer
- Dausmann, Manfred / Brockl, Ulrich / Goll, Joachim (2010): C als erste Programmiersprache, Springer
- Flik, T. / Liebig, H.: Mikroprozessortechnik (2005). Springer, ISBN:3-54064019-3, FHTW-Bibliothek

Grundlagen der Telekommunikation 1 Deutsch

Technologische Aspekte der Telekommunikation hinsichtlich Informations- und Datenaustausch mittels Übertragungstechnologien unter Zuhilfenahme von Elektronik und Elektrotechnik

Lehrinhalte

- Begriffsbestimmung und Unterscheidungsmerkmale der Telekommunikation, sowie die Abgrenzung zur Telematik
- Elemente der drahtlosen Übertragung (Frequenzen, Signale, Dämpfung, Mehrwegausbreitung).
- Anwendungen für Kommunikationsgeräte/Klassen in Verkehr, Sensorik und integrierter Steuerung
- OSI Referenzmodell (speziell für mobile/drahtlose Kommunikation)
- Signale, Signalausbreitung und Darstellungsarten
- Multiplexverfahren und Bandspreizverfahren
- Multiplexing versus Vielfachzugriff (Multiple Access)
- Modulations- und Medienzugriffsverfahren
- Quellen-, Kanal-, und Leitungscodierung
- Kanalkapazität, Übertragungsraten, Flusskontrolle und Fehlerkorrektur

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die grundlegenden Eigenschaften von Telekommunikationsnetzen und Diensten zu erklären
- analoge/digitale Modulationsverfahren und Medienzugriffsverfahren
- zu analysieren und Vor- und Nachteile dieser Verfahren zu bewerten
- die Anforderungen an drahtgebundene/drahtlose Netze zu definieren/präsentieren

Leistungsbeurteilung

Leistungsbeurteilung bei abschließender Prüfung und laufender Mitarbeit.

Literatur

- Conrads Dieter (2013). Telekommunikation: Grundlagen, Verfahren, Netze, Vieweg Friedrich+ Sohn
- Häckelmann, Heiko. (2013). Kommunikationssysteme: Technik und Anwendungen. Springer
- Schiller, Jochen. (2003). Mobilkommunikation, Pearson Studium

Grundlagen des Verkehrswesens 2 Deutsch

Vermittlung von Grundkenntnissen aus dem Verkehrswesen in Bezug auf die Fahrdynamik, Fahrgeometrie, Querschnittsgestaltung von Straßen sowei Verkehrsorganisation

Lehrinhalte

- Fahrdynamik, Fahrgeometrie
- Querschnittsgestaltung von Straßen
- Verkehrsorganisation

Vorkenntnisse

Grundlagen des Verkehrswesens 1

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Fahrwiderstände zu benennen
- Fakten zur Fahrt von Fahrzeugen in Kurven, Übergangsbögen sowie auf Kuppen und Wannen zu erläutern (z.B. fahrdynamische Begründung des Übergangsbogens, Fahrgeometrie bei Bogenfahrt)
- Krümmungsverhältnisse darzustellen und zu erläutern
- Querschnittselemente von Straßen zu benennen
- Grundsätze und Einflussgrößen für die Querschnittsgestaltung von innerorts/außerorts Straßen (z.B. Verkehrs-, Lichtraum, Dimensionierung von Querschnittselementen) zu erläutern

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

Skriptum und Materialien zum Download im CIS

Mathematik 2 Deutsch

- Einführungskurs
- Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie: Dichte- und Verteilungsfunktion von diskreten und stetigen Zufallsvariablen; Punkt- und Intervallschätzungen
- Anwendungen der Differential- und Integralrechnung: Skizzieren von Funktionsgraphen; Ermitteln von Effektivwerten
- Approximation von Funktionen durch Taylor- und Fourierreihen bzw -polynome
- Mehrdimensionale Analysis
- Lineare Algebra (Lineare Abbildungen und Matrizen)
- Komplexe Zahlen (Anwendung in der Elektrotechnik)

Lehrinhalte

- Skizzieren von Graphen: Manipulation elementarer Funktionsgleichungen und ihre Auswirkungen auf den zugehörigen Funktionsgraph; rechnerisches Ermitteln von Funktionseigenschaften u.a. mit Hilfe der Differentialrechnung oder der Regel von de L'Hospital;
- Approximation von Funktionen: Berechnen von Taylorpolynomen elementarer Funktionen und deren Approximationsfehler; Verstehen der Idee und Zweck von Fourierreihen und -polynome
- Berechnen von (un-)bestimmten und uneigentlichen Integralen mit Hilfe der Methoden: partielle Integration und Integration durch Substitution; Berechnung von Effektivwerten
- Anwenden der Integralrechnung in der Statistik: Dichte- und Verteilungsfunktionen von diskreten und stetigen Zufallsvariablen, sowie Berechnung von Erwartungswert und Varianz
- Mehrdimensionale Analysis: Skalarfeldern und Kurven; Beschreiben einfacher Kurven im Raum (Beschleunigung, Torsion,..); Anwendung der Differentialrechnung auf Skalarfelder (Gradient, Richtungsableitung)
- Komplexe Zahlen: Elementare Werte eines Stromkreises (komplexer Widerstand, effektive Stromstärke,..) sollen in einfachen Aufgaben berechnet werden können.
- Lineare Algebra: Beschreibung von linearen Abbildungen mit Hilfe von Matrizen (Drehungen, Transformationen)

Vorkenntnisse

Mathematik I

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Methoden er Differential- und Integralrechnung anzuwenden, um Funktionsgraphen zu skizzieren, Funktionen zu approximieren
- einfache Methoden der mehrdimensionalen Analysis anzuwenden, um Funktionen (etwa Skalarfelder oder Kurven) zu beschreiben
- einfache statistische Schätzaufgaben zu lösen
- Systeme linearer Gleichungen mit Methoden der linearen Algebra zu beschreiben und zu lösen

Leistungsbeurteilung

Schriftliche und mündliche Prüfung; LV-immanente Beurteilung der Übung; um die Übungen positiv abzuschließen sind mindestens 50% der Übungsaufgaben anzukreuzen; die Gewichtung von Übung, schriftlicher und mündlicher Prüfung ist 20% - 30% - 50%. Jede Teilprüfung muss positiv abgeschlossen werden. Bei einer Wiederholungsprüfung müssen nur die negativen Teilprüfungen wiederholt werden, wobei die Übungsnote nicht mehr mitgerechnet wird und das Gewicht der schriftlichen Prüfung auf 50% erhöht wird.

Literatur

- Cain, G. / Herod, J.(1997): Multivariable Calculus, Georgia Institute of Technology, https://people.math.gatech.edu/~cain/notes/calculus.html
- Skripten der University of Toronto at Scarborough
- Teschl, S. / Teschl, G. (2013): Mathematik für Informatiker, Springer
- Sachs, M. (2009): Einführung in die Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik, Hanser
- Jedes einführende Buch zur höheren Mathematik

Objektorientierte Methoden Deutsch

In dieser Lehrveranstaltung werden die Konzepte der objektorientierten Programmierung praxisnahe erläutert.

Lehrinhalte

- Grundlagen objektorientierten Programmierung
- GUI Programmierung
- Dynamische Datenstrukturen

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse im Programmieren

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die Prinzipien der Objekt Orientierten Programmierung am Beispiel der Programmiersprache Java anzuwenden
- Objekt und Data Encapsulation Strukturen in Java anzuwenden
- language fundamentals in Java anzuwenden
- Java’s Daten Strukturen zu verwenden
- high quality exception handling in Java Programmen anzuwenden
- User Interfaces in Java SE Programmen zu planen und zu entwickeln
- die Prinzipien der Vererbung, Polymorphie und Interfaces in Java Programmen anzuwenden
- eine Java Software in Form eines Semesterprojektes zu planen und umzusetzen

Leistungsbeurteilung

- Testate am Beginn der Übungen
- Praktische finale Abschlussprüfung
- Bonusprojekt

Literatur

- Ullenboom, Christian: Java ist auch eine Insel, Galileo open book

Physik 2 Deutsch

Der (insgesamt dreisemestrige) Überblick über die grundlegenden Phänomene der Physik und die damit assoziierten mathematischen Strukturen wird mit der Thematisierung der Schwingungen, Wellen und Thermodynamik fortgesetzt.

Lehrinhalte

- Physik von schwingenden Systemen
- Wellen in der klassischen Mechanik
- Grundlagen der Thermodynamik

Vorkenntnisse

Physik I

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die Konzepte und Begriffe der Schwingungslehre einordnen und erläutern zu können, Schwingungsgleichungen zu interpretieren, die Parameter "Amplitude", "Periodendauer", "Frequenz", "Kreisfrequenz" zu erklären.
- die vollständige Fourierreihe zur einer Funktion anzuschreiben.
- die Differentialgleichung zu einer gegebenen physikalischen Situation aus dem Bereich der newtonschen Mechanik schwingfähiger Systeme aufzustellen

Leistungsbeurteilung

- Schriftliche Prüfung am Ende der Vorlesung
- Protokoll im Labor

Literatur

- Giancoli D. (2006): Physik, Pearson, ISBN-13: 978-3827371577
- Wagner, Reischl, Steiner (2009): Einführung in die Physik, ISBN-13: 9783708903224

Präsentation Deutsch

Die Lehrveranstaltung bereitet die Studierenden darauf vor, Sachverhalte in einer zielgruppenadäquaten Form zu präsentieren.

Lehrinhalte

- Aufbereitung, Strukturierung und Reduktion von Informationen
- Ziele und Aufbau einer Präsentation
- Medien und Medieneinsatz
- Strukturhilfen
- Körpersprache, Sprache und Stimme

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- einen gegebenen Sachverhalt in freier Rede strukturiert vorzutragen (gegebenenfalls mit Stichwortzettel).
- einfache technische Sachverhalte zielgruppenspezifisch (insbesondere für „Nicht-TechnikerInnen“) aufzubereiten.
- unterschiedliche Varianten der Ein- und Ausstiege in der Präsentation zu nutzen.

Leistungsbeurteilung

Note

Literatur

- Hartmann, Martin/Funk, Rüdiger/Nietmann, Horst (2012): Präsentieren, 9. Auflage, Verlag Beltz, Weinheim
- Hierhold, Emil (2005): Sicher präsentieren, wirksamer vortragen, 7. Auflage, Redline Wirtschaft, Ueberreuter, Heidelberg
- Lehner, Martin (2013): Viel Stoff - wenig Zeit; 4. Auflage, Haupt Verlag, Bern, Stuttgart
- Schilling, G. (2006): Angewandte Rhetorik und Präsentationstechnik, Berlin: Schilling
- Will, Hermann (2006): Mini-Handbuch Vortrag und Präsentation, Verlag Beltz, Weinheim

Sensorik für Verkehr und Umwelt 1 (inkl. Laborübung) Deutsch

Einführung in die Grundprinzipien der Sensorik. Diskussion elementarer Bauelemente der Elektronik mit Anwendungen in der Sensorik zur Erfassung physikalischer Größen und deren Darstellung als elektrische Größe.

Lehrinhalte

- Physikalische Grundlagen der Stromleitung in Festkörpern
- Elektrische Widerstände und deren Bauformen (inkl. Potentiometer und Trimmer)
- Thermisch veränderliche Widerstände, Thermistoren, magnetoresisitive Sensoren
- Piezoresistive Sensoren
- Kapazitive Bauelemente und deren Bauformen
- Kapazitiven Sensoren, Feuchtemessung und Grundlagen der MEMS
- Simulation des Verhaltens von Sensoren mit LT Spice
- Charakterisierung und Berechnung von Signalkennwerten
- Grundlagenwissen zur Erfassung und Behandlung von elektronischen Signalen
- Elementare Methoden zur Gleichrichtung von Wechselgrößen und deren Verarbeitung.

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Rauschsignale nach ihrer Wirkungssystematik zu unterscheiden
- Effektivwerte unterschiedlicher Signal zu berechnen

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Prüfung und eigenverantwortliches Lernen; 50% der Übungsbeispiele sowie adäquate Präsentationen der Übungsbeispiele während der Übung sind Voraussetzung für einen positiven Abschluss der Lehrveranstaltung. Negatives Abschneiden bei der Übung, beim Eigenverantwortlichen Lernen oder bei der schriftlichen Prüfung wird als negative Note gewertet.

Literatur

Skriptum zum Download im CIS. Im Skriptum dokumentierte weiterführender Literatur zum jeweiligen Vorlesungsinhalt.

Technical English Deutsch

Festigung und Ausbau des für die jeweiligen Berufsfelder der Studierenden und für die persönliche und sozial Interaktion erforderlichen Wortschatzes sowie der notwendigen sprachlichen Strukturen aufbauend auf Niveau B1+

Lehrinhalte

- Persönlicher Werdegang
- Technikfolgenbeschreibung
- Beschreibung von technischen Prozessen mittleren Schwierigkeitsgrades mit Abstimmung sprachlicher und inhaltlicher Komplexität auf die Zielgruppe

Vorkenntnisse

Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen Niveau B1+
Erfolgreicher Abschluss der Lehrveranstaltung des Vorsemesters

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- in privaten Rollen im internationalen Kontext adäquat zu agieren, und berufliche Kontakte aufzunehmen und zu pflegen
- ein technisches Verfahren in englischer Sprache für die jeweilige Zielgruppe nachvollziehbar zu gliedern und zu beschreiben;

Leistungsbeurteilung

aktive Mitarbeit sowie zeitgerechte Erfüllung der gestellten Aufgaben

Literatur

- Maderdonner, O. / et al (2014): Technical and Creative Communication, Skriptum
- Connolly, P. / Kingsbury, P. et al. (2014): eSNACK, Lernplattform
- Aktuelle Handouts und audiovisuelle Unterstützung
- Additional current handouts and audio-visual support

3. Semester

Bezeichnung Sprache
Arbeiten im Team Deutsch

Die Lehrveranstaltung bereitet die Studierenden auf kommende Projektarbeiten im Studium bzw. im beruflichen Kontext vor.

Lehrinhalte

- Kennzeichen und Erfolgskriterien von Teamarbeit
- Teamentwicklung
- Teamrollen
- Persönlichkeitsstrukturen im Teamprozess
- bevorzugte Rollen bzw. persönliche Entwicklungspotentiale
- Konstruktives Feedback in Konflikten

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Phasenmodelle der Teamentwicklung (z. B. Tuckman) zu erläutern und Interventionen für ihre eigene Praxis abzuleiten.
- Teamrollen (z. B. Belbin) zu erklären und mit einfachen Praxisbeispielen zu identifizieren.
- Feedback in Teamkonflikten konstruktiv einzusetzen.

Leistungsbeurteilung

Note

Literatur

- Haug, Christoph V. (2009): Erfolgreich im Team. Praxisnahme Anregungen für effizientes Teamcoaching und Projektarbeit, 4.überarbeitete Auflage, München: dtv-Verlag
- Niermeyer, Rainer (2008): Teams führen, 2.Auflage, Freiburg: Haufe Verlag
- Van Dick, Rolf van/ West Michael A. (2005): Teamwork, Teamdiagnose, Teamentwicklung, Verlag Hogrefe, Göttingen
- Werth, Lioba (2004): Psychologie für die Wirtschaft. Grundlagen und Anwendungen [S. 253-309: Arbeit in Gruppen], Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg

Business English Deutsch

Vermittlung der für den beruflichen Erfolg erforderlichen Begriffe und Konzepte sowie der notwendigen sprachlichen Strukturen aufbauend auf Niveau B2

Lehrinhalte

- Lebenslauf und Motivationsschreiben
- Verhandlung
- Präsentation des BVU-Teamprojekts

Vorkenntnisse

Erfolgreicher Abschluss der Lehrveranstaltung des Vorsemesters

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die Techniken für eine erfolgreiche Stellenbewerbung zu ihrem Vorteil anzuwenden
- Konzepte für Projekte in englischer Sprache erfolgreich zu präsentieren und zu verhandeln

Leistungsbeurteilung

aktive Mitarbeit sowie zeitgerechte Erfüllung der gestellten Aufgaben

Literatur

- Maderdonner, O. (2014): English for Business, Skriptum
- Aktuelle Handouts und audiovisuelle Unterstützung
- Additional current handouts and audio-visual support

Datenbanken und Datenmanagement Deutsch

In der Lehrveranstaltung werden die Grundlagen relationaler Datenbanken, deren Modellierung und die Abfrage bzw. Bearbeitung gespeicherter Daten vermittelt.

Lehrinhalte

- Definition und Spezifikation relationaler Datenbanken
- Entwurf semantischer und physikalischer Datenmodelle
- Datenmodellierung mit ER-Diagrammen
- Normalisieren von Datenbank-Tabellen
- Integritätsbedingungen
- SQL (DDL, DML, DCL)

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Datenbankarchitekturen zu erläutern und Relationale Datenbanken in der Praxis anzuwenden
- Relationale Datenbanken mit einem ER Diagramm zu modellieren
- anhand eines ER-Diagramms mittels SQL eine Relationale Datenbank zu erstellen
- eine Relationale Datenbank mittels SQL zu befüllen, zu verändern und abzufragen

Leistungsbeurteilung

Zwei Teilprüfungen

Literatur

- Elmasri, R.A. / Navathe, S.B. / Shafir, A. (2011): Grundlagen von Datenbanksystemen, Bachelorausg., 3., aktualisierte Aufl., ed, IT - Informatik. Pearson Studium, München.
- Elmasri, R. / Navathe, S. (2014): Fundamentals of database systems, 6. ed., Pearson new international ed. ed. Pearson Education, Harlow.
- Faeskorn-Woyke, H. (Ed.) (2007): Datenbanksysteme: Theorie und Praxis mit SQL2003, Oracle und MySQL, IT - Informatik. Pearson Studium, München.
- Heuer, A. / Saake, G. / Sattler, K.-U. (2003): Datenbanken kompakt, 2. Aufl. ed. mitp-Verl, Bonn.
- Kemper, A. / Eickler, A. (2013): Datenbanksysteme: eine Einführung, 9., erweiterte und aktualisierte Auflage. ed. Oldenbourg verlag, München.

Einführung in die Verkehrstelematik Deutsch

Einführung in die wichtigsten Themengebiete der Verkehrstelematik:
- Allgemeine Hintergründe Telematik
- Sensoren
- Maut
- Simulation, Prognose
- ADAS, Cooperative Systeme
- HMI, Usability, telematische Dienste
- Flotten und Flottenlogistik

Lehrinhalte

Diskussion und Analyse von telematischen Services an Hand von Anwendungsfällen. Grundlagen aus Sicht eines ganzheitlichen Systemansatzes. Dabei werden insbesondere Verkehrsinformationsdienste der Infrastrukturbetreiber und fahrzeugseitige Anwendungen behandelt.

Vorkenntnisse

Grundlagen Verkehrswesen

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Stakeholder, Konsumenten, Motive für Telematik und Aufgaben und Anwendung von telematischen Systemen beschreiben,
- grundlegende Sensortechnologien in der Telematik zu benennen
- Anwendungsfälle im Bereich Mautsysteme, Fahrerassistenzsysteme, Flottenmanagement zu beschreiben
- Kriterien im Bereich Mensch – Maschine anzuwenden.

Leistungsbeurteilung

schriftliche Abschlussprüfung

Literatur

Elektrotechnik Grundlagen 2 Deutsch

Einführung in die Grundprinzipien der Elektronik. Diskussion elementarer aktiver Bauelemente wie Transistoren und Operationsverstärker. Einfache Rechenbeispiele mit Anwendungen in der Sensorik.

Lehrinhalte

Halbleiterbauelemente wie Dioden, Transistoren deren Bauformen. Grundlagenwissen zur Erfassung und Behandlung von elektronischen Signalen.

Vorkenntnisse

Grundlagen der Elektrotechnik des 2. Semester.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Signale mittels Operationsverstärkern zu verstärken
- nicht induktive Lasten mit Transistoren zu schalten

Leistungsbeurteilung

Leistungsbeurteilung bei abschließender Laborübung.

Literatur

- Bird, John (2013): Electrical and Electronic Principles and Technology, Owen Bishop Circuits and Systems

Grundlagen der Telekommunikation 2 Deutsch

Der Kurs behandelt den Aufbau und die Komponenten eines lokalen Netzes, das IP-Protokoll und darauf aufbauende Transportprotokolle und
Anwendungen.

Lehrinhalte

- Es werden das IP-Protokoll, die Transportprotokolle UDP und TCP sowie darauf aufbauende Anwendungen behandelt.
- Im Labor werden Tools vorgestellt, die Informationen über die IP-Konfiguration liefern und die Datenpakete analysieren.

Vorkenntnisse

- PC-Grundkenntnisse
- Basiskenntnisse in Netzwerktechnik von Vorteil

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- ein LAN aufzubauen,
- erfolgreich einen Network-Sniffer zu installieren und in der Praxis anzuwenden,
- die Mechanismen und Protokolle der Netzwerkkonfiguration zu erklären
- im LAN die Konfiguration auf Fehler zu prüfen,
- das Routing von IP-Paketen innerhalb und außerhalb eines LANs nachzuvollziehen.

Leistungsbeurteilung

- Schriftliche Prüfung
- Zusatzpunkte in den Übungen, die bei der Prüfung angerechnet werden.

Literatur

- Douglas E. Comer (2011): TCP/IP - Studienausgabe: Konzepte, Protokolle, Architekturen, mitp
- Tanenbaum, Andrew S. / Wetherall, David J. (2012): Computernetzwerke, Pearson Studium – IT

Informationsservices und Mobilitätsplanung Deutsch

Die stetig zunehmende Mobilität von Personen und Gütern der letzten 30 Jahre wird auch in Zukunft anhalten. Informationsdienste- vor allem elektronische -mit real-time Informationen im Personen und Güterverkehr sind in Zukunft wesentliche Voraussetzung für eine effiziente Mobilität. Die vorhandenen IVS Dienste in Europa, ihre technischen Grundlagen und die zukünftigen Entwicklungen werden dargestellt.

Lehrinhalte

User Needs; Typen von Informationsservices; technische Voraussetzungen, Grundlagen Datenformate. Datenerfassung, Verarbeitung, Aufbereitung und Servicegestaltung. Technologische und psychologische Herausforderungen bei der Gestaltung von Info Services. Schnittstellen zwischen Verkehrsträgern und Verkehrsbetreibern. Integrationspfade von ITS Diensten, Integriertes Ticketing; Intermodalität; politische Aspekte; technologische Unterstützung in der Mobilitätsplanung; Eventmanagement - Mobilitätsaspekte
Aktuelle Entwicklungen in Österreich und international in der EU. Internationale Projektbeispiele.

Vorkenntnisse

- Datenstrukturen
- Verständnis für Mobilitätsfragen

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- IVS Dienste zu analysieren und Ihren Anwendungsbereich (zeitlich, örtlich, im Verkehrsmodus) abzuschätzen.
- Die Arten der verwendeten Daten eines IVS Dienstes zu bestimmen und Unterschiede zu beurteilen
- Die Entwicklungen in einzelnen Aspekten im internationalen Zusammenhang darzustellen

Leistungsbeurteilung

Abschlussprüfung

Literatur

- Vorlesungsfolien
- Zusätzliche Literaturliste wird zu Beginn der Veranstaltung verteilt

Lokalisierung, Positionierung und Navigation Deutsch

Navigationshilfen sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Notwendig sind dazu Technologien zur Lokalisierung und zur Positionierung. Die Grundlagen dieser Technologien und die derzeit hauptsächlich genutzten Technologien werden in der Lehrveranstaltung erarbeitet. Dabei werden auch etwaige Probleme und Grenzen der Verfahren diskutiert.

Lehrinhalte

- Koordinatensysteme
- Messgrößen und ihre Bestimmung
- Berechnungen
- Radar
- SONAR
- GSM-Positionierung
- GNSS
- GIS

Vorkenntnisse

Grundlagenmathematik

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- verschiedene Positionierungsmethoden zu vergleichen
- für eine gegebene Aufgabenstellung eine geeignete Positionierungsmethode zu wählen und die Wahl zu begründen
- neue Positionierungstechniken zu verstehen solange sie auf den bewährten Prinzipien aufsetzen

Leistungsbeurteilung

Abschlussprüfung

Literatur

- Hofmann-Wellenhof, B. / Lichtenegger, H. / Collins, J. (2008): Global Positioning System: Theory and Practice, Springer
- Seeber. G. (1989): Satellitengeodäsie, de Gruyter
- Worboys,M.F. / Duckham, M. (2004): GIS: A Computing Perspective, Taylor&Francis
- Zagel, B. (2000): GIS in Verkehr und Transport: Proceedings des gleichnamigen Symp osiums im Rahmen der AGIT 1999, Wichmann

Mathematik 3 Deutsch

- Einführender Kurs
- Einführung in die Gewöhnlichen Differentialgleichungen
- Einführung in die Lineare Algebra

Lehrinhalte

- Gewöhnliche Differentialgleichungen: Klassifizierung, lineare DGL erster Ordnung; lineare DGL mit konstanten Koeffizienten
- Lineare Algebra: Vektorräume, Matrizen, lineare Abbildungen, lineare Gleichungssysteme, Koordinatentransformation

Vorkenntnisse

Mathematik 1 und 2

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Methoden der Linearen Algebra anzuwenden, um Matrizen zu Zerlegen sowie um lineare Abbildungen als Matrizen darzustellen
- gewöhnliche Differentialgleichungen zu klassifizieren sowie lineare Differentialgleichungen erster Ordnung und lineare Differentialgleichungen mit konstanten Koeffizienten beliebiger Ordnung zu lösen bzw. deren Lösungsverhalten zu beschreiben und gegebenenfalls geometrisch zu interpretieren

Leistungsbeurteilung

Schriftliche und mündliche Pruefung; LV-immanente Beurteilung der Uebung; um die Übungen positiv abzuschließen sind mindestens 50% der Übungsaufgaben anzukreuzen; die Gewichtung von Übung, schriftlicher und mündlicher Prüfung ist 20% - 30% - 50%. Jede Teilprüfung muss positiv abgeschlossen werden. Bei einer Wiederholungsprüfung müssen nur die negativen Teilprüfungen wiederholt werden, wobei die Übungsnote nicht mehr mitgerechnet wird und das Gewicht der schriftlichen Prüfung auf 50% erhöht wird.

Literatur

- Cain, G. / Herod, J.(1997): Multivariable Calculus, Georgia Institute of Technology, https://people.math.gatech.edu/~cain/notes/calculus.html
- Skripten der University of Toronto at Scarborough
- Teschl, S. / Teschl, G. (2013): Mathematik für Informatiker, Springer
- Jedes einführende Buch zur höheren Mathematik

Physik 3 Deutsch

Der (insgesamt dreisemestrige) Überblick über die grundlegenden Phänomene der Physik und die damit assoziierten mathematischen Strukturen wird mit der Thematisierung der Elektrizitäts- und Magnetismuslehre fortgesetzt.

Lehrinhalte

Im dritten Semester wird vor allem die Elektrodynamik behandelt.

Vorkenntnisse

Physik 1, Physik 2 und grundlegende mathematische Methoden aus Vektorrechnung, Differential und Integralrechnung.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die Abstossung und Anziehung von Ladungen anhand des Coulombgesetzes zu erklären.
- den elektrischen Fluss einer Feldverteilung bei gegebenen Flächen zu berechnen
- Gradient, Divergenz und Rotation von Skalar- bzw. Vektorfeldern zu berechnen.
- die physikalischen Grundgrößen zur Beschreibung der Phänomene des Lichts aufzuzählen und zu erläutern.

Leistungsbeurteilung

Die Note setzt sich zusammen aus Vorlesungsprüfung und Laborprotokollen.

Literatur

- Giancoli D. (2006): Physik, Pearson, ISBN-13: 978-3827371577
- Wagner / Reischl / Steiner (2009): Einführung in die Physik, ISBN-13: 9783708903224

Projektvorbereitung Deutsch

Von der Projektidee zur ersten Spezifikation; Betreuung des zu entwickelnden Projektes. Entwicklung der ersten Version der funktionalen Anforderungen und technischen Spezifikation, für das über die nächsten beiden Semester laufende Projekt.

Lehrinhalte

- Entwicklung eines über 3 Semester laufenden Projektes aus dem Umfeld Verkehr und Umwelt.
- Projektspezifikation

Vorkenntnisse

Alle Module aus den ersten beiden Semestern, je nach Projekt

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Ziele, Funktionalitäten und Projektanforderungen zu formulieren und zu dokumentieren
- einfache technische Spezifikationen zu beschreiben
- Hard- und Software für eine Projektumsetzung auszuwählen und Angebote einzuholen und zu vergleichen

Leistungsbeurteilung

Beurteilt wird Projektabwicklung und Projektergebnisse (Doku)

Literatur

Whitepapers; Tutorials; Abhängig vom Projekttyp

Sensorik für Verkehr und Umwelt 2 (inkl. Grundlagen der Regelungstechnik) Deutsch

Vertiefung der Grundprinzipien der Sensorik. Diskussion von induktiven und aktiven Bauelemente der Elektronik mit Anwendungen in der Sensorik zur Erfassung physikalischer Größen und deren Umwandlung in eine elektrische Größe. Diskussion der physikalischen Prinzipien für die Erfassung von fahrzeugrelevanten Daten und Anwendungen in der ITS.

Lehrinhalte

- Induktivitäten und ihre Anwendungen als Sensorelelement in der ITS
- Grundlagen des Operationsverstärker (OPV) und elementare Schaltungstechnik
- Abtastung analoger Signale mit Digitalisierung
- Rekonstruktion von analogen Signalen
- Prinzipien der Analog Digital Wandlung (ADC)
- Simulation des Verhaltens von Sensoren mit LT spice.

Vorkenntnisse

Grundlagen der Sensorik die im 1. Semester vermittelt wurden. Mathematische Grundkenntnisse der Integration von Signalen im Zeitbereich. Keine weiteren fachspezifischen Voraussetzungen notwendig.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- induktive Sensoren zu dimensionieren und zu entwerfen
- Operationsverstärkerschaltungen für die Analyse von Sensorsignales zu entwerfen

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Prüfung und eigenverantwortliches Lernen; 50% der Übungsbeispiele sowie adäquate Präsentationen der Übungsbeispiele während der Übung sind Voraussetzung für positiven Prüfungserfolg. Sensorik Projekt am Ende des Semesters. Negatives Abschneiden bei der Übung, beim eigenverantwortlichen Lernen, dem Sensorik Projekt oder bei der schriftlichen Prüfung wird als negative Note gewertet.

Literatur

Mehrteiliges Skript zum Download im CIS und im Skript dokumentierte weiterführender Literatur.

Softwareentwicklung für Telematikanwendungen Deutsch

In der Lehrveranstaltung SETA soll den Studierenden spezialisierte Programmierkenntnisse für die Softwareentwicklung von Telematikanwendungen vermittelt werden. Die Schwerpunkte liegen hier auf den algorithmischen Strategien für die Lösung typischer Fragestellungen, umfasst Netzwerkalgorithmen und Simulationsgrundlagen, aber auch benötigte Grundlagen des SW-Engineerings.

Lehrinhalte

- SW-Engineering (Planung, Modellierung)
- Grundlagen der Graphentheorie,
- Graphenalgorithmen,
- Grundlagen der Simulation,
- Erweiterte Programmierkonzepte

Vorkenntnisse

- Grundlagen der Programmierung,
- Funktionelle Programmierung,
- Objektorientierte Programmierung

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- fortgeschrittene Programmierkonzepte wie Polymorphie, Vererbung, Threading bei der Entwicklung von Software anzuwenden
- 3rd party software Bibliotheken in eine Software zu integrieren und zu verwenden.
- fortgeschrittene Graphen- und Suchalgorithmen in Java programmen anzuwenden
- das Simulationsprinzip von Nagel-Schreckenberg in einer Java Software anzuwenden
- deren Software Projekte anhand von Software Entwicklungsmodellen (V-Modell) durchzuführen.
- eine simple Software zur graphischen Verkehrssimulation zu planen und zu entwickeln

Leistungsbeurteilung

Softwareprojekt über das gesamte Semester

Literatur

Linkliste zu Entwicklungsseiten und Foren wird aktuell in Moodle bereit gestellt

Umweltorientierte Mobilität Deutsch

Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden unterschiedliche Aspekte der umweltorientierten Mobilität vermittelt: Zusammenhänge zwischen Verkehrsmittelwahl und Gesundheit, Umweltauswirkungen unterschiedlicher Mobilitätsformen, Zusammenhänge zwischen Wirtschaft/Konsum und nachhaltiger Mobilität, Beitrag des Verkehrs zu Klima- und Energiezielen, Zukunftstrends und deren Effekte auf umweltorientierte Verkehrsentwicklung. Die Inhalte werden anhand von Fallbeispielen erläutert.

Lehrinhalte

- Mobilität und Gesundheit
- Verkehrsemissionen
- Klimaschutzziele und -maßnahmen
- Umweltwirkung von Personen- und Güterverkehr
- Modal Split
- internationale Fallbeispiele

Vorkenntnisse

- Grundlagen des Verkehrswesens
- Teamwork-Kompetenzen
- kritisch-wissenschaftliches Denken

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die Umweltwirkungen unterschiedlicher Verkehrsmodi zu beschreiben
- den Beitrag des Personen- und Güterverkehrs zu Klima- und Energiezielen zu erklären
- Klimaschutzmaßnahmen in Österreich im internationalen Vergleich einzuschätzen

Leistungsbeurteilung

- schriftliche Prüfung (60%)
- Mitarbeit (20%)
- Hausübung und Vorbereitung (20%)

Literatur

- VCÖ (2012): Klimaschutz, Rohstoffkrise und Verkehr, Schriftenreihe „Mobilität mit Zukunft“ 2/2012, http://www.vcoe.at/de/publikationen/vcoe-schriftenreihe-mobilitaet-mit-zukunft/details/items/Schriftenreihe-Mobilit%C3%A4t-mit-Zukunft-2-2012
- VCÖ (2010): Energiewende - Schlüsselfaktor Verkehr, Schriftenreihe „Mobilität mit Zukunft“ 3/2010, http://www.vcoe.at/de/publikationen/vcoe-schriftenreihe-mobilitaet-mit-zukunft/details/items/energiewende-schluesselfaktor-verkehr
- VCÖ (2009): Globaler Güterverkehr - Herausforderung für Europa, Schriftenreihe „Mobilität mit Zukunft“ 4/2009, http://www.vcoe.at/de/publikationen/vcoe-schriftenreihe-mobilitaet-mit-zukunft/details/items/globaler-gueterverkehr-herausforderung-fuer-europa
- VCÖ (2008): Klimaschutz im Verkehr, Schriftenreihe „Mobilität mit Zukunft“ 1/2008, http://www.vcoe.at/de/publikationen/vcoe-schriftenreihe-mobilitaet-mit-zukunft/details/items/klimaschutz-im-verkehr
- Weitere Literaturquellen und Material werden im Verlauf der Lehrveranstaltung bereitgestellt

4. Semester

Bezeichnung Sprache
Bewerbung Deutsch

Die Lehrveranstaltung bereitet die Studierenden auf unterschiedliche Bewerbungssituationen in Unternehmen auf individueller Ebene vor.

Lehrinhalte

- Hintergründe im Unternehmen und die Inseratenschaltung
- Bewerbungswege
- Bewerbungsmappe (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, ...)
- Bewerbungsgespräch

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- eine vollständige Bewerbungsmappe mit Anschreiben, Lebenslauf und Motivationsschreiben zu erstellen.
- sich auf ein Bewerbungsgespräch (z.B. durch Unternehmensanalyse, Selbstanalyse) vorzubereiten.

Leistungsbeurteilung

Note

Literatur

- Engst, Judith / Dudenredaktion (2010): Professionelles Bewerben, Dudenverlag, Mannheim-Leipzig-Wien-Zürich
- Hesse, Jürgen / Schrader, Hans Christian (2006): Das perfekte Vorstellungsgespräch, Eichhorn Verlag, Frankfurt am Main
- Hesse, Jürgen / Schrader, Hans Christian (2013): Assessment Center für Hochschulabsolventen, Stark Verlagsgesellschaft, Berlin
- Püttjer, Christian / Schnierda, Uwe (2009): Souverän im Vorstellungsgespräch, Campus Verlag, Frankfurt/New York

Creative English English

Festigung und Ausbau des für die Argumentation und Überzeugung erforderlichen Wortschatzes sowie der notwendigen sprachlichen Strukturen aufbauend auf Niveau B2

Lehrinhalte

- berzeugend reden und schreiben
- Debattieren
- Analyse und Interpretation literarischer Texte

Vorkenntnisse

- Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen Niveau B1+
- Erfolgreicher Abschluss der Lehrveranstaltung des Vorsemesters

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Den Diskursen und Techniken der Argumentation und der Überzeugung erfolgreich einzusetzen;
- Texte der englischsprachigen Literatur zu analysieren und zu interpretieren.

Leistungsbeurteilung

aktive Mitarbeit sowie zeitgerechte Erfüllung der gestellten Aufgaben

Literatur

- Maderdonner, O. / et al (2014): Technical and Creative Communication, Skriptum
- Connolly, P. / Kingsbury, P. et al. (2014): eSNACK, Lernplattform
- Aktuelle Handouts und audiovisuelle Unterstützung
- Additional current handouts and audio-visual support

Eisenbahn, Schifffahrt und Luftfahrt - Systeme und Umweltaspekte Deutsch

Grundlagen von Eisenbahnwesen, Schiff- und Luftfahrt.

Lehrinhalte

Eisenbahn:
- Einführung in das System Eisenbahn
- Trassierung und Querschnittsgestaltung
- Grundsätze und Funktionsweisen von Bahnhofsanlagen
- Betriebsführung
- Aufbau des Fahrweges, Schwerpunkt Oberbau
- Güterverkehr
- Eisenbahnsicherungstechnik (Signaltechnik, Stellwerke, ERTMS/ETCS)

Luftfahrt:
- Allgemeine Grundlagen der Luftfahrt
- Sicherheitsaspekte
- Das österreichische Air Traffic Management - Austro Control
- Communication - Navigation - Surveillance
- Zukunft und europäische Aspekte des ATM
- Aeronautical Information Management

Schifffahrt:
- Ueberblick Seeschifffahrt
- Definitionen
- Behörden
- Schiffsarten und -dimensionen
- Wirtschaftlicher Überblick
- berblick Binnenschifffahrt
- Binnenschifffahrt in Europa
- Grundlegende Parameter der Binnenschifffahrt
- Güterarten und -mengen auf der Donau
- SWOT Analyse der Binnenschifffahrt auf der Donau
- Telematik-Einsatz in der Schifffahrt
- Nautische Hilfsmittel
- Automatisches Identifizierungssystem (AIS)
- Inland ECDIS
- ECDIS + Radar + AIS
- River Information Services (RIS)
- Verkehrsmanagement (VTS)
- Nachrichten fuer die Binnenschifffahrt
- Vessel tracking & tracing - Inland AIS
- RIS in Oesterreich (DoRIS)

Vorkenntnisse

Grundlagen des Verkehrswesens

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- grundlegende Charakteristika des Systems Bahn (Schieneninfrastruktur und Schienenfahrzeuge) zu benennen, zu beschreiben und zu erklären
- die wesentlichen Merkmale der Eisenbahnbetriebsführung sowie die gängigen Methoden der Zugsicherung zu beschreiben
- die Stakeholder in der Luftfahrt zu benennen und zu beschreiben
- Grundlegende Elemente und Zusammenhänge im Air Traffic Management sowie in der Flugsicherung zu benennen und zu beschreiben
- Grundlegende Prinzipien, Potentiale und Barrieren der See- und Binnenschiffahrt zu beschreiben
- die Funktionalitäten von River Information Services zu erklären

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Prüfung für Eisenbahn, Schifffahrt und Luftfahrt im Anschluss an die Vorlesungsblöcke

Literatur

- Handbuch Entwerfen von Bahnanlagen (Eurailpress, 3. Auflage 2015) http://www.oebb.at/infrastruktur/de/_p_3_0_fuer_Kunden_Partner/
- Vortragsfolien, Videomaterial, Literaturempfehlungen

Linkliste:
- Deutsche RIS Seite: http://www.elwis.de
- Europäische Kommission: http://ec.europa.eu/transport/inland/index_en.htm
- Donaukommission : http://www.danubecom-intern.org
- Zentralkommission für den Rhein: http://www.ccr-zkr.org
- IRIS Europe : http://www.iris-europe.net
- International Maritime Organization: http://www.imo.org
- IALA: http://www.iala-aism.org
- World Vessel Traffic Services: http://www.worldvtsguide.org

Fahrzeug-, Business- und Hybridkonzepte Deutsch

Fahrzeug, Business- und Hybridkonzepte von Elektrofahrzeugen werden analysiert und mögliche Einsatz- und Anwendungsbereiche bewertet.

Lehrinhalte

- Topologien von Hybrid- und Elektrofahrzeugen,
- Energie- und Leistungsbedarf verschiedener Fahrzeugkomponenten: Elektromotor, Energiespeicher

Vorkenntnisse

Module Verkehr und Umwelt 2; Elektrotechnik und Sensorik 2;

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die verschiedenen Fahrzeug- und Hybridkonzepte hinsichtlich ihrer Topologie und ihrer Funktionalität zu beschreiben und können die möglichen Verbrauchseinsparungspotentiale angeben.
- die europäische Gesetzgebung hinsichtlich des maximalen CO2 Ausstoßes und die Methode zur Bestimmung dessen anzugeben und können die Fahrwiderstände den Leistungs- und Energiebedarf für verschiedene Fahrzeuge berechnen.
- die verschiedenen Energiespeichertechnologien (Li-Ionen, Blei, NiMh, NiCd) und deren spezifische Eigenschaften (Energiedichte, Leistungsdichte, SOC, SOH C-Rate etc.) sowie deren Vor- und Nachteile anzugeben und können die Ladestandards und Modi bei Elektrotankstellen beschreiben.
- die TCO Kosten für verschiedene Fahrzeuge zu berechnen, und deren optimale Einsatzgebiete anzugeben.

Leistungsbeurteilung

- Mitarbeit
- abschließende Prüfung

Literatur

- Hofmann, P. (2010): Hybridfahrzeuge: Ein alternatives Antriebskonzept für die Zukunft. Springer-Verlag, Wien
- Korthauer R. (2013): Handbuch Lithium-Ionen-Batterien, Springer Vieweg
- A. Jossen, (2006): Moderne Akkumulatoren, ISBN : 978-3-939359-11-1, Reichard Verlag,
- Wolf-Heinrich Hucho (2005): Aerodynamik des Automobils 5. Auflage, Vieweg und Teubner
- Helms H. (2006): The Potential Contribution of Light-Weighting to Reduce Transport Energy Consumption
- BMWFW, OVE (2013); Kompass Elektromobilität in Österreich.
- sterreichischer Bundesregierung (BMVIT, BMWFJ, BMLFUW 2012); Umsetzungplan Elektromobilität in und aus Österreich.

Mobile Computing Deutsch

Diese Lehrveranstaltung befasst sich, neben den theoretischen Hintergrundinformationen, mit der praktischen Entwicklung von Android Applikationen im Themenbereich Verkehr und Umwelt. Dazu werden moderne Funktionalitäten von Smartphones verwendet um Staudetektion und Analysen durchzuführen, graphisch anzuzeigen und an Server Infrastruktur zu kommunizieren.

Lehrinhalte

- Java => C#
- Android Systemarchitektur
- Android Basics
- Projektarbeit
- Module zu Themenbereichen:
- Sensorik
- Web Services(Interoperabilität)
- GPS & Maps integration
- Datenspeicherung
- Camera Funktion

Vorkenntnisse

Objektorientierte Modelierung und Programmierung

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die Prinzipien des Android Operating System zu beschreiben
- die internen Android Geräte Sensoren in deren Apps zu verwenden
- simple Navigationssysteme mittels Verwendung von GPS in Smartphones zu entwickeln
- effiziente Daten Speicherung mittels Android Tools umzusetzten
- Client – Server Kommunikation zum Daten Austausch zwischen Mobilen Services und Server Systemen zu planen und umzusetzen

Leistungsbeurteilung

-Testate
-Semester Projekt

Literatur

Referenzen zu Tutorials sowie EntwicklerInnenplattformen sind im Moodle Kurs angeführt!

Ökologische Verkehrsplanung und Straßenwesen Deutsch

Vermittlung von (weiterführendem) Wissen im Bereich der Verkehrstechnik, der Straßenplanung und des Straßenbaus

Lehrinhalte

- Grundlagen der Trassierung von Straßen (und Linienführung)
- Entwurfselemente, Umweltwirkungen
- Eingliederung der Straße in die Landschaft und Bepflanzung)
- Einführung Straßenbau
- Einführung: Schichtenaufbau, Straßenbaustoffe
- Erdbau: Bodeneigenschaften, Abtrag/Einbau/Verdichtung/Verbesserung, Böschungssicherung;
- Oberbau: Dimensionierung, Trag-/Deckschichten, Recycling & Straßenerhaltung
- Straßenentwässerung: Längsentwässerung und Gewässerschutzanlagen
- Lärmschutzanlagen
- Knotenplanung
- Kreuzungen,
- Kreisverkehrsanlagen,
- planfreie Knoten
- Grundlagen des Bauvertragsrechts

Vorkenntnisse

Grundlagen des Verkehrswesens II

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- sterr. Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS) im Bereich Straßenplanung anwenden zu können
- die Vorgehensweise bei der Trassierung von Straßen unter Anwendung von Fachbegriffen zu erläutern
- den Vorentwurf einer Freilandstraße in verschiedenen Planebenen ausführen zu können
- wesentliche Umweltwirkungen (z.B. Flächenbeanspruchung, Versiegelung, Trennwirkung) von Straßen zu benennen
- Grundsätze und Maßnahmen zur Eingliederung der Straße in die Landschaft zu erläutern

Leistungsbeurteilung

Übungsbeispiele und schriftliche Prüfung

Literatur

- RVS 03.03.21 Trassierung Räumliche Linienführung
- RVS 03 03 23 Trassierung Linienführung
- RVS 03.03.32 Querschnitte Q-Ausbildung Straßenboeschungen
- RVS 03.08.63_Bautechnische Details Oberbaubemessung
- Natzschka, H. (1997): Straßenbau Entwurf und Bautechnik.Teubner, Stuttgart
- Becker, U.; Gerike, R.; Winter, M. (2009): Grundwissen Verkehrsökologie. Dresden.
- Schnabel, W. / Lohse, >D. (1997): Grundlagen der Straßenverkehrstechnik und der Verkehrsplanung. Verlag für Bauwesen; Berlin
- Weise, G. / Durth, W. (1997): Straßenbau, Planung und Entwurf. 3. Auflage, Verlag für das Bauwesen, Berlin

Projektarbeit 1 Deutsch

Implementierung einer Applikation oder eines Dienstes unter Anwendung des im Rahmen der Sensorik, Telekommunikation und Informatikvorlesungen erworbenen Wissens. Umsetzung des im Vorsemester spezifizierten Projekts

Lehrinhalte

Entwicklung eines über 2 Semester laufenden Projektes unter der Einbindung von Wireless- (z.B. WLAN, Bluetooth, ..) oder Mobilkommunikationstechnik (GSM/SMS/MMS, GPRS; UMTS, Satellitenkommunikation, ..).

Vorkenntnisse

Neben den für das Projekt relevante technischen Inhalten:
- Projektvorbereitung
- Teamtraining, Zeit- und Selbstmanagement
- Präsentation
- Arbeiten im Team

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- ein selbst spezifiziertes Projekt prototyphaft umzusetzen
- Hard- und/oder Softwarekomponenten in ein Gesamtsystem zu integrieren
- Usabilityaspekte auf das Projekt anzuwenden

Leistungsbeurteilung

Beurteilt wird Projektabwicklung und Projektergebnisse

Literatur

- Whitepapers
- Tutorials
- Abhängig vom Projekttyp

Projektarbeit 1- Projektmanagement Deutsch

Grundlagen des Projektmanagements

Lehrinhalte

- Projektmanagement Fachterminologie, Projektdokumentation
- Vorprojekt und ORDER-Model, Spezifikation
- Projektplanung
- Aufwandschätzung
- Vorgehensmodelle: klassisch und agil

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die Basisterminologie im Projektmanagement erklären
- ausgewählte, typische IT Projektmanagement-Modelle und Techniken zu beschreiben und grundsätzlich anwenden zu können

Leistungsbeurteilung

Immanente Leistungsbeurteilung mit Abschlusstest.

Literatur

- Skriptum
- PowerPoint-Slides

Raum- und Siedlungsplanung Deutsch

In der Lehrveranstaltung werden Grundlagen und Instrumente der Raum- und Siedlungsplanung vermittelt sowie Wechselwirkungen zwischen Raumplanung und Verkehr erläutert. Ausgehend von den wichtigsten Einflussfaktoren auf Mobilitätsverhaltensmuster werden Maßnahmen zur Steuerung von Raumnutzung und Mobilität erarbeitet und eingeschätzt.

Lehrinhalte

- Entwicklung, Aufgaben, Kompetenzen und Instrumente der Raumplanung
- kritische Reflexion von Folgen von Raumplanungs- und Verkehrsentscheidungen
- Mobilitätsverhalten
- "harte" und "weiche" Steuerungsmaßnahmen
- Methoden zur Erfassung und Bewertung von Raumnutzungsmustern
- Fallbeispiele

Vorkenntnisse

- Grundlagen des Verkehrswesens
- Umweltorientierte Mobilität
- Teamwork-Kompetenzen
- kritisch-wissenschaftliches Denken

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die Instrumente der überörtlichen und örtlichen Raumplanung zu beschreiben
- Zusammenhänge zwischen Raum- und Verkehrsentwicklungen zu erklären
- die Wirkung von Raum- und Verkehrsplanungsmaßnahmen abzuschätzen
- eine Erhebungsmethode für eine raum- und verkehrsplanungsrelevante Fragestellung zu entwerfen

Leistungsbeurteilung

immanente Leistungsbeurteilung mit Abschlussklausur

Literatur

- MA18 (2015): STEP2025 - Fachkonzept Mobilität, Werkstattbericht 145, http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b008390b.pdf
- ROK (2011): Österreichisches Raumentwicklungskonzept ÖREK 2011. http://www.oerok.gv.at/raum-region/oesterreichisches-raumentwicklungskonzept/oerek-2011/downloads-zum-oerek-2011.html
- VCÖ (2011): Infrastrukturen für nachhaltige Mobilität, Schriftenreihe „Mobilität mit Zukunft“ 3/11, http://www.vcoe.at/de/publikationen/vcoe-schriftenreihe-mobilitaet-mit-zukunft/details/items/infrastrukturen-fuer-nachhaltige-mobilitaet
- VCÖ (2010): Wie Wohnen Mobilität lenkt, Schriftenreihe „Mobilität mit Zukunft“ 4/10, http://www.vcoe.at/de/publikationen/vcoe-schriftenreihe-mobilitaet-mit-zukunft/details/items/wie-wohnen-mobilitaet-lenkt
- VCÖ (2008): Ballungsräume – Potenziale für nachhaltige Mobilität, Schriftenreihe „Mobilität mit Zukunft“ 3/2008, http://www.vcoe.at/de/publikationen/vcoe-schriftenreihe-mobilitaet-mit-zukunft/details/items/ballungsraeume-potenziale-fuer-nachhaltige-mobilitaet
- Weitere Literaturquellen und Material werden im Verlauf der Lehrveranstaltung bereitgestellt

Smart City Einflussfaktoren Deutsch

Grundlagen von Smart City Konzepten und Resilienz im urbanen Raum; Grundlegende Konzepte der integralen Planung; Wechselwirkung zwischen Stadtplanung, Gebäuden, Energieinfrastruktur, Mobilität und Industrie in Städten

Lehrinhalte

- Urbanisierung und Klima
- Politische Strategien und Rahmenbedingungen
- Smart City Konzept
- Sektoren in der Smart City
- Bereichsübergreifende Planung

Vorkenntnisse

- Team-Work Kompetenzen
- Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Smart City als Konzept zu beschreiben
- die Umsetzung von Smart City Konzepten im internationalen Kontext zu vergleichen
- die Sektoren einer Smart City zu benennen
- die Auswirkungen und Wechselwirkung zwischen Stadtplanung, Verkehr, Gebäude, Industrie und Energieplanung zu definieren

Leistungsbeurteilung

Mitarbeit in den Unterrichtseinheiten; Gruppenarbeit; mündliche Prüfung zur Gruppenarbeit

50% Gruppenarbeit; 50% Prüfung

Literatur

Referenzen werden in den Unterrichtseinheiten zur Verfügung gestellt

Soziotechnische Aspekte in Smart Cities Deutsch

Einführung das Themenfeld Gesellschaft und Technik unter besonderer Berücksichtigung von Geschlechter- und Diversitätsfragen; Vorstellen und Bearbeiten von sozio-technischen Aspekten von Smart Cities - Fokus: Energie, Mobilität und IKT

Lehrinhalte

Ausgewählte Kapitel aus dem Bereich Gesellschaft und Technik unter besonderer Berücksichtigung von Geschlechter- und Diversitätsfragen; Einführung in Smart Cities mit besonderem Fokus auf die Teilbereiche Mobilität, Energie und IKT; angewandte Methoden der Sozial- und Planungswissenschaften

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- aus der Gender- und Diversitätsperspektive, konkrete Fragestellungen abzuleiten, die in den Schwerpunkten Energie, Mobilität und IKT für Smart Cities einen Mehrwert ergeben
- kleinere) empirische Erhebungen zu den Themen zu konzipieren, durchzuführen und Lösungsvorschläge zu entwickeln
- ihre eigenständigen Forschungs- und Arbeitsergebnisse zu präsentieren

Leistungsbeurteilung

- Anwesenheit und Mitarbeit
- eigenständige Arbeiten (zwischen den LVA-Terminen)
- Abschlussklausur

Literatur

- Ahrend, Christine / Herget, Melanie (2012): Umwelt- und familienfreundliche Mobilität im ländlichen Raum. Handbuch für nachhaltige Regionalentwicklung. Online verfügbar unter http://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Forschung/Projekte/Laendlicher_Raum/ufm-handbuch.pdf
- Knoll, Bente (2008): Gender Planning. Grundlagen für Verkehrs- und Mobilitätserhebungen. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller.
- Knoll, Bente (im Erscheinen): Genderaspekte und Mobilitätserhebungen in Österreich. Herausforderungen und Grenzen beim Messen des Unterwegs-Seins von Menschen. In: Angela Wroblewski, Udo Kelle und Florian Reith (Hg.): Gleichstellung messbar machen –die Entwicklung von Gender-Indikatoren. Methodische und theoretische Herausforderungen (Arbeitstitel).
- Knoll, Bente / Posch, Patrick / Schwaninger, Teresa / Spreitzer, Georg (2013): Auswertung der Tiroler Mobilitätserhebung nach gender- und gesellschaftsrelevanten Fragestellungen. Im Auftrag des Amtes der Tiroler Landesregierung Abteilung Verkehrsplanung. Online verfügbar unter http://www.b-nk.at/images/download/B-NK-2013-Bericht_Mobilitaet_in_Tirol_B-NK_finale_gesamt.pdf
- Steierwald, Gerd / Künne, Hans-Dieter (Hg.) (1994): Stadtverkehrsplanung, Grundlagen, Methoden, Ziele. Berlin, Heidelberg: Springer Verlag.
- Unbehaun, Wiebke / Favry, Eva / Gerike, Regine / Hader, Thomas / Knoll, Bente / Schwaninger, Teresa / Uhlmann, Tina (2014): Unterwegs zwischen Erwerbs- und Familienarbeit. Eine Analyse in den niederösterreichischen Regionen Triestingtal und Schneebergland. Hg. v. AK Wien. Online verfügbar unter http://www.regionale-mobilitaet.at/images/Unterwegs_zwischen_Erwerbs-und_Familienarbeit_2014.pdf
- VCÖ - Verkehrsclub Österreich (2009): Soziale Aspekte von Mobilität. Hg. v. VCÖ - Verkehrsclub Österreich. Wien (VCÖ-Schriftenreihe "Mobilität mit Zukunft").
- Bundesamt für Energie, Schweiz (Hg.) (2014): Smart City. Alles wird „smarter“! Online verfügbar unter http://www.smartcity-schweiz.ch/de/smart-city/
- Büro für nachhaltige Kompetenz (Hg.) (2013): Zukunftsfähige Berufe. Umweltberufe - modern und vielfältig. Unter Mitarbeit von Bente Knoll, Patrick Posch, Georg Spreitzer. Wien: Forum Umweltbildung. Online verfügbar unter http://www.b-nk.at/images/download/Zukunftsfhige%20Berufe_Exkurse%2010.pdf
- Caragliu, Andrea / Del Bo, Chiara / Nijkamp, Peter: Smart citiesin Europe. In: Proceedings. 3rd Central European Conference in Regional Science (CERS), 2009, S. 45–59. Online verfügbar unter http://www.inta-aivn.org/images/cc/Urbanism/background%20documents/01_03_Nijkamp.pdf
- Loew, Thomas / Rohde, Friederike (2015): Die Wiener Smart City Definition -Verwendung und Weiterentwicklung. Working Paper. Online verfügbar unter http://www.4sustainability.de/fileadmin/redakteur/bilder/Publikationen/Loew-Rohde_Wiener-Smart_City-Definition_Betrachtungen-zur-Verwendung2015.pdf
- Magistrat der Stadt Wien (Hg.) (2014): Smart City Wien Rahmenstrategie. Unter Mitarbeit von MA 18, WWTF, TINA Vienna und ÖIR. Wien. Online verfügbar unter https://smartcity.wien.gv.at/site/wp-content/blogs.dir/3/files/2014/08/Langversion_SmartCityWienRahmenstrategie_deutsch_doppelseitig.pdf
- Rohde, Friederike / Loew, Thomas (2011): Smart City: Begriff, Charakteristika und Beispiele. Hg. v. Wiener Stadtwerke Holding AG (Materialien der Wiener Stadtwerke zur nachhaltigen Entwicklung, 7). Online verfügbar unter http://www.nachhaltigkeit.wienerstadtwerke.at/fileadmin/user_upload/Downloadbereich/WSTW2011_Smart_City-Begriff_Charakteristika_und_Beispiele.pdf
- VDE - Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (Hg.) (2014): DKE/DIN Roadmap. Die deutsche Normungs-Roadmap Smart City. Version 1.0. Frankfurt. Online verfügbar unter http://www.dke.de/de/std/documents/nr_smart%20city_de_version%201.0.pdf
- Zusätzliche Literatur wird in Moodle bereit gestellt

Systemintegration Deutsch

Die Lehrveranstaltung Systemintegration (SYIN) beschäftigt sich mit dem Design und der Entwicklung von standardisierten Backend-Services für Verkehrstelematikanwendungen.

Lehrinhalte

- Grundlagen Webtechnologien (HTML, CSS, PHP, JavaScript)
- LAMP-Architektur
- Frameworks, JavaScript Libaries
- JSON
- XML
- SOAP-Webservices

Vorkenntnisse

- Programmierkenntnisse
- Datenbankkenntnisse SQL

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Websites mit html, css und Java Script zu implementieren
- dynamische html Seiten mittels PHP zu entwickeln
- Schnittstellen zur Datenübertragen zu verwenden
- Server Backends zu planen und umzusetzen

Leistungsbeurteilung

- Präsentation der Projektarbeit mit Fachspezifischen Fragen
- Projektarbeit

Literatur

- Pomaska, G. (2012): Webseiten-Programmierung.(Springer Online Books
- http://wiki.selfhtml.org/
- http://www.w3schools.com/ (HTML, Javascript, CSS; Jquery)

Urban Telematics Deutsch

Vorlesung, Analyse und Übungen zur Verkehrstelematik im städtischen Umfeld. Erforderliche Daten und Umgang mit Daten für telematische Anwendungen für alle Verkehrsarten und Verkehrsteilnehmer.

Lehrinhalte

- Analyse von aktuellen intermodalen Routenplanern und deren zu Grunde liegenden Daten
- Datenhaltung und Datenaustausch mit Spezialisierung auf räumliche Daten
- Probleme von Referenzierungsmethoden und deren Auswirkungen
- Erarbeitung der organisatorischen und rechtlichen Aspekte im ITS Umfeld
- Exkursionen zum Oberflächen RBL der Wiener Linien und der Verkehrsleitzentrale Wien der Polizei
- Anwendungen im Verkehrsmanagement

Vorkenntnisse

Programmieren, Datenstrukturen, Datenhaltung

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Datenmodellierung und Datenhaltung von räumlichen Daten zu erklären und gebräuchliche Referenzierungsmethoden anzuwenden
- Detektion und Datenerfassung im Verkehr zu charakterisieren
- Standarddatenformate und Schnittstellen im ITS Bereich zu analysieren
- den Zusammenhang zwischen Netzen und Verkehrsdaten zu beurteilen

Leistungsbeurteilung

Schriftliche Prüfung

Literatur

- Vorlesungsfolien
- Linkliste für praktische Entwicklung
- Daten- und Codebeispiele

Verkehrsleit-, Informations- und Mautsysteme Deutsch

Die Lehrveranstaltung behandelt Methoden und Technologien zu Verkehrsleit-, Informations- und Mautsystemen.

Lehrinhalte

- Verkehrstelematik im Spannungsfeld der Verkehrspolitik
- Verkehrsdatengenerierung
- Verkehrsdatenfusion
- Verkehrsleitsysteme
- Verkehrsinformationssysteme
- Verkehrsüberwachung und Mautsysteme werden in Hinblick auf Anforderungen und Realisierung analysiert.

Vorkenntnisse

Grundverständnis von Verkehr

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Methoden zur Verkehrsdatengenerierung und Verkehrsmodellierung zu beschreiben und deren Vor- und Nachteile zu erklären.
- unterschiedliche Varianten von Verkehrsleit-, Informations- und Mautsystemen zu unterscheiden, zu charakterisieren und deren Vor- und Nachteile zu erklären.
- für eine bestimmte Aufgabenstellung entsprechende Planungsvarianten auszuarbeiten und hinsichtlich technischer, kommerzieller und rechtlicher Randbedingungen zu analysieren.

Leistungsbeurteilung

- Ausarbeitung eines Verkehrstelematikprojektes
- Projektpräsentation und Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung.

Literatur

- European parliament and council (2006): Directive 2006/38/EC on the charging of heavy goods vehicles for the use of certain infrastructures, Official Journal of the European Union
- European Union, DG for Mobility and Transport (2011): European Electronic Toll Service (EETS), Publications Office of the European Union, ISBN 978-92-79-18637-0
- Pfliegl, R. / Düh, J. / Fastenbauer, M. / et al (2004): Telematikrahmenplan Österreich, via donau – Entwicklungsgesellschaft mbH für Telematik und Donauschifffahrt im Auftrag des bmvit

5. Semester

Bezeichnung Sprache
Advanced Communication English Deutsch

Theorie, Struktur und Wortschatz für die Vorbereitung und Ausführung technischer Projektpräsentationen und für die Verfassung eines Abstracts bzw einer kurzen wissenschaftlichen Arbeit, aufbauend auf Niveau B2+

Lehrinhalte

- Präsentationen strukturieren
- Englische Redewendungen für Präsentationen
- Vorbereitung und Ausführung der Präsentation des BVU Teamprojektes
- Abstrakt vs. Kurzfassung
- Verfassung des Abstracts für die Bachelorarbeit

Vorkenntnisse

Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen Niveau B2+

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Ein technisches Projekt effektiv, fließend und selbstsicher in englischer Sprache zu präsentieren
- Abstracts bzw. kurze wissenschaftliche Arbeiten nach den vorgegebenen formalen und sprachlichen Kriterien zu gliedern und zu verfassen

Leistungsbeurteilung

aktive Mitarbeit sowie zeitgerechte Erfüllung der gestellten Aufgaben

Literatur

- Maderdonner, O. / et al (2014): Privacy, Skriptum
- Aktuelle Handouts und audiovisuelle Unterstützung
- Additional current handouts and audio-visual support

Big Data in Smart Cities Deutsch

Dieser Kurs verschafft einen Überblick über die State-of-the-Art Themen im Bereich Big Data. Insbesondere werden solche Aspekte wie Datenerhebung in Smart Cities (Smartphones, Sensoren, Web, elektronische Mautsysteme, Open Goverment, etc.), Datenspeicherung und –verarbeitung (skalierbare relationale Datenbanken, Hadoop, Spark, etc.), Datenüberführung von unstrukturierten in strukturierte Datensätze, Systemaspekte (Security, Multicore-Verarbeitung), Analytik (maschinelles Lernen, Datenkompression, effiziente Algorithmen), einige Aspekte der Visualisierung und ausgewählten Anwendungen, behandelt.

Lehrinhalte

- Verteilte Cluster Algorithmen (MapReduce)
- NoSQL Datenbanken
- Strukturierte / Nicht Strukturierte Daten
- Big Data Analytik
- Skalierbares Maschinelles Lernen

Vorkenntnisse

- Datenbanken & Datenmanagement
- Objektorientierte Programmierung
- Algorithmen und Datenstrukturen

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Die Herausforderungen der Big Data (Volume, Velocity, Variety), insbesondere der Datenquellen und der möglichen Auswirkungen für Smart Cities Domäne zu analysieren und zu erklären
- Zwischen relationalen (SQL) und nicht relationalen (NoSQL) Datenbankmodellen zu unterscheiden und geeignetes Model für einen bestimmten Anwendungsfall zu wählen
- Aktuelle Data-Curation Tools (OpenRefine) an einem vorgegebenen Problem Fall anzuwenden
- Ein vorgegebenes Problem in eine Big Data Lösung zu überführen
- Fortgeschrittene massive-parallele Programmierparadigmen (z.B. MapReduce) an einfachen Beispielen (z.B Text Mining) anzuwenden
- Anforderungen an die Big Data Frameworks zu definieren und einen geeigneten Framework zu wählen
- Einfache Data Science Anwendungen in einem definierten (e.g. Apache Spark) Big Data Framework zu implementieren und die zur Verfügung stehende Framework-Funktionen (z.B. Streaming, Maschinelles Lernen) zu nutzen

Leistungsbeurteilung

LV- immanenter Prüfungscharakter

Literatur

- Zaharia, Matei et. al. (2015): Learning Spark, O'Reilly Media, Inc.
- Berger, Helmut et. al. (2014): Conquering Data in Austria
- Verborgh, Ruben et. al. (2013): Using OpenRefine, Packt Publishing
- Lakhe, Bhushan (2013): Practical Hadoop Security, Apress
- Databricks, Databricks Spark Reference Applications, GitBook
- Databricks, Databricks Spark Knowledge Base, GitBook
- White, Tom (2013): Hadoop, The Definitive Guide, O’Reilly Media, Inc.

Fahrerunterstützungssysteme Deutsch

Die Vorlesung erläutert die wesentlichen Elemente von Fahrerunterstützungssystemen. Es werden die zugrunde liegenden Sensoren und Technologien besprochen und darauf aufbauend ausgewählte Applikationen.

Lehrinhalte

Standortbestimmungsverfahren, Car2X Kommunikation, Fahrzeug Bussysteme, ausgewählte Sensoren. ABS, ADAS, sowie erweiterte FUS Systeme

Vorkenntnisse

Grundlagen der Sensorik und des Verkehrswesens

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Fahrerassistenzsysteme nach Systemarchitektur, Fahraufgabe und Unterstützungsart zu klassifizieren und zu beschreiben
- die Funktionsweise sowie Vor- und Nachteile, der in Fahrerassistenzsystemen eingesetzten Sensoren wie Ultraschall, GPS, Video, Lidar, Radar, zu benennen
- verschiedene Fahrzeugbussysteme zu vergleichen und zu beschreiben
- Anforderungen an Kommunikations- und Positionierungssysteme für Fahrerassistenzsysteme zu definieren

Leistungsbeurteilung

mündliche Prüfung

Literatur

- H. Winner / S. Hakuli / G. Wolf (2009): Handbuch Fahrerassistenzsysteme, Vieweg+Teubner
- Rola Naja (2013): Wireless Vehicular Networks for Car Collision Avoidance, Springer

Netzwerksicherheit Deutsch

Einführung in die grundlegenden Aspekte der IT Sicherheit mit besonderem Focus auf Netzwerksicherheit

Lehrinhalte

- Einführung in die Computer Security
- Cryptography
- Authentication & Authorization
- Database Security
- Malicious Software
- Denial-of-Service Attacks & Intrusion Detection
- Firewalls and Intrusion Prevention Systems
- Internet Security
- Netzwerksicherheit

Vorkenntnisse

Grundlagen der Netzwerktechnik

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Grundlegende Security Begriffe (z.B. CIA Triade, Firewall, Intrusion Detection usw.) benennen und erläutern
- die kryptographischen Methoden zu kategorisieren und deren unterschiedlichen Einsatz zu erläutern
- Bedrohungen der IT Infrastruktur aufzuzählen und entsprechend Gegenmaßnahmen zuzuordnen
- Sicherheitspläne hinsichtlich Backup und Systemaktualisierung zu planen
- Methoden der Authentifizierung und Autorisierung zu benennen

Leistungsbeurteilung

- schriftlicher Test
- Übungen

Literatur

- Stallings, William. / Brown, Lawrie.(2012): Computer Security Principles and Practice, Pearson

Projektarbeit 2 Deutsch

Implementierung des im 3. Semester spezifizierten und im 4. Semester gestarteten Projektes: eine Applikation oder ein Dienstes im weiteren Umwelt der Telematik, im Verkehr oder Umweltbereichs unter Anwendung des im Rahmen der Sensorik, Telekommunikation und Informatikvorlesungen erworbenen Wissens

Lehrinhalte

- Projektteilplanung
- Marketing
- Technische Dokumentation
- Live Demonstration
- Projektpräsentation

Vorkenntnisse

- Projektarbeit 1
- alle Lehrveranstaltungen des 4.Semesters

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- ein Projekt zu planen
- eine technische Dokumentation zu erstellen
- Marketingaspekte auf ein Projekt, eine Projektidee anzuwenden

Leistungsbeurteilung

Beurteilt wird Projektabwicklung und Projektergebnisse

Literatur

- Whitepapers
- Tutorials
- Abhängig vom Projekttyp

Prozessmodelle Deutsch

Die Lehrveranstaltung zeigt wie Geschäftsprozesse definiert, modelliert und umgesetzt werden

Lehrinhalte

- Grundlagen Geschäftsprozesse
- Definition und Modellierung
- Ereignisgesteuerte Prozessketten
- ARIS
- BPMN

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die Einsatzmöglichkeiten von Geschäftsprozessen aufzuzählen
- Prozessabläufe mit Petrinetzen nachzustellen
- die Modellierungssyntax der wichtigsten ARIS Modelle (Organigramm, Wertschöpfungskettendiagramm, Ereignisgesteuerte Prozesskette und Erweiterte Ereignisgesteuerte Prozesskette) zu interpretieren
- die Modellierungssyntax von BPMN zu beschreiben und erläutern
- selbst Prozesse nach ARIS oder BPMN zu modellieren

Leistungsbeurteilung

- Abschlussprüfung
- schriftliche Prüfung

Literatur

- Gadatsch, A. (2012): Grundkurs Geschäftsprozess-Management: Methoden und Werkzeuge für die IT-Praxis: Eine Einführung für Studenten und Praktiker, Springer Verlag

Smart Grids und Energieoptimierung Deutsch

Die Lehrveranstaltung "Smart Grid und Energieoptimierung" behandelt nach einer Einführung in die Energietechnik und den heutigen Herausforderungen die unterschiedlichsten Aspekte von Smart Grids. Dies Beinhaltet sowohl die "smarte" Erzeugung von Energie, die Übertragung als auch die Verteilung von Energie. Behandelt werden auch Spezialthemen wir der Zusammenhang von Smart Grids und Elektromobilität und Smarte Städte. Die Absolventen lernen die unterschiedlichen Aspekte vom Schlagwort "Smart Grid" kennen. Neben Grundkenntnissen der Energietechnik werden die verschiedensten Aspekte von Smart Grids behandelt und die Absolventen kennen die Herausforderungen und mögliche Lösungswege der heutigen Energiesysteme

Lehrinhalte

- Smarte Erzeugung
- Smarte Übertragung
- Smarte Verteilung
- Smart Metering
- Smart Cities
- E-Mobility
- Virtuelle Kraftwerke
- Smart Home
- Smart Buildings

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die Herausforderungen der heutigen Energieversorgung in Bezug auf Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit zu nennen
- unterschiedliche Arten der elektrischen Energieerzeugung in Bezug auf deren Marktreife, Wirtschaftlichkeit und Marktpotential zu vergleichen
- die Herausforderungen der heutigen Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze in Bezug auf die Versorgungssicherheit, Steuer- und Wartbarkeit zu erklären
- die Entwicklung des Energienetzes hin zu einem „Smart Grid“ in Bezug auf die marktwirtschaftlichen, technischen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen zu beurteilen
- den Zusammenhang zwischen Elektromobilität und „Smart Grid“ in Bezug auf deren gegenseitige Abhängigkeit zu erklären
- die Chancen und Risken zu benennen, die eine breite Markteinführung von „Smart Meters“ für Endkunden und Energieversorger mit sich bringt

Leistungsbeurteilung

Insgesamt können 100 Punkte erreicht werden und zwar mit folgenden Aufteilungsschlüssel:
70 Punkte Schriftliche Prüfung
30 Punkte Referat

Folgender Notenschlüssel wird angewendet:
1. Sehr gut: ab 91 Punkten
2. Gut: 78 - 90 Punkte
3. Befriedigend: 65 - 77 Punkte
4. Genügend: 50 - 64 Punkte

Literatur

- Buchholz, Bernd Michael (2014): Smat Grids - Grundlagen und Technologien der elektrischen Netze der Zukunft, VDE, ISBN-13: 978-3800735624
- Vorlesungsfolien

Telematik für Elektromobilität Deutsch

In dieser Vorlesung wird speziell auf die Anforderungen in der Telematik für Elektromobilität eingegangen. Neben konzeptionellen Unterschieden stehen hier konkrete Anwendungsfälle Ladeinfrastrukturen, Incar Lösungen, Zahlungs- und Buchungssysteme und Logistikkonzepte im Vordergrund. Dabei werden unterschiedliche Fahrzeugkonzepte von E-Fahrrädern über (Spezial-) Flotten bis hin zu Flurförderfahrzeugen betrachtet.

Lehrinhalte

- Strategische Initiativen, Organisationen,
- Unterschiede zu konventioneller Telematik
- Ladeinfrastruktur
- Intermodale Tripplanungen, Zahl- und Buchungssysteme
- Fahrerassistenzsysteme, Sensorik und Sicherheitssysteme, Akustische Systeme
- Flottenmanagement
- Güterlogistik
- Forschungsthemen im Bereich Elektromobilität

Vorkenntnisse

- Einführung in die Verkehrstelematik positiv abgeschlossen
- technisches Grundverständnis für Elektronik und Fahrzeugtechnik

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- mit ihren Kenntnissen über strategische Pläne, Politik, Organisationen, Initiativen in der eMobility eigene Konzepte strukturell zu entwickeln
- konzeptuelle Unterschiede im Bereich von Safety, Ladeinfrastruktur (Funktionen, Aufstellorte, Verfügbarkeit, Ausbaupläne) sowie über Zahlsysteme, Buchungssysteme, Flottenmanagement, Logistiksysteme zu beschreiben
- ganzheitlich Anwendungsfälle zu analysieren und beurteilen

Leistungsbeurteilung

- Prüfung am Ende der Vorlesung
- Mitarbeit bei Gruppenarbeiten

Literatur

-Wird in der Vorlesung behandelt / readers are provides in lecture

Linkliste:
- http://www.goingelectric.de/
- http://blog.wienenergie.at/tag/e-mobility/
- http://adacemobility.wordpress.com/
- http://www.emobility-web.de/blogs/
- http://www.seewelle.de/blog/
- http://www.teslafahren.at/

Telematik in der Logistik Deutsch

Die gegenständliche Lehrveranstaltung „Telematik in der Logistik“ bietet einen prägnanten Einblick in die Transportlogistik-Branche samt Querverbindungen zur Verkehrstelematik.

Lehrinhalte

- Logistik (Grundbegriffe und Definitionen),
- IT in Logistik (Gegenüberstellung Barcode und RFID),
- Transportplanung (Einführung in die Kernelemente von Transportplanung),
- Tracking und Tracing (Arten und Elemente von Sendungsverfolgung),
- Flottenmanagement (Einführung in die Kernelemente von Flottenmanagement).

Vorkenntnisse

Verkehrsmittel

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die elementarsten Grundbegriffe im Umfeld der Transportlogistik im nationalen Praxisumfeld entsprechend einzusetzen.
- die wichtigsten Prozessschritte (Transportplanung und –durchführung) der Transportlogistik samt dazugehörigen Technologien zu erklären.
- grundlegende Unterschiede zwischen traditionellen Papier-basierten und innovativen Technologie-basierten Anwendungen (insb. Barcode vs. RFID, analoger vs. digitaler Tachograph, Transportverfolgung) in der Transportlogistik gegenüberzustellen.

Leistungsbeurteilung

- Schriftliche Kursarbeit und -vortrag (30%), basierend auf gemeinsamer Gruppenarbeit. Mindestens 50% notwendig für positive Note.
- Schriftliche Klausur (70%), basierend auf individueller Leistungsbeurteilung. Mindestens 50% notwendig für positive Note und Gesamtbeurteilung.

Literatur

- Klatt, Gerhard (2014): Telematik in der Logistik, Wien (Skript). (Nur in deutscher Sprache verfügbar)

Urbane Energieversorgung Deutsch

Grundlagen von Energiesystemen im urbanen Raum; Einflussfaktoren auf den Energiebedarf; Einbindung von erneuerbaren Energiesystemen; Wechselwirkung zwischen Energieverbrauch und Energiebereitstellung

Lehrinhalte

- Urbaner Energiebedarf
- Energiesysteme im urbanen Raum
- Schnittstellen der Energieinfrastruktur
- Beispiel der Szenarienentwicklung und Modellbildung
- Nationale und Internationale Forschungsprojekte

Vorkenntnisse

- Team-Work Kompetenzen
- Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens
- 4-SCE (Smart City Einflussfaktoren)

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die Einflussfaktoren auf den urbanen Energiebedarf zu definieren
- für den urbanen Raum passende Energiesysteme zu vergleichen
- Beispiele der Modellierung und Szenarienbildung zu beschreiben
- nationale und internationale Forschungsprojekte in diesem Thema zu benennen

Leistungsbeurteilung

50% Gruppenarbeit / 50% Abschlussprüfung

Literatur

Literatur / Referenzen werden in den Unterrichtseinheiten zur Verfügung gestellt

Verkehrsmanagement Deutsch

Die Lehrveranstaltung gibt einen Einblick in den aktuellen Stand der Technik der Verkehrsbeeinflussung auf Autobahnen. Neben den erforderlichen technischen und organisatorischen Grundlagen werden die verschiedenen Formen und Wirkungsweisen von Verkehrsbeeinflussung auf Autobahnen erarbeitet. Abschluss der LV bildet eine Exkursion zur Verkehrszentrale der ASFINAG, in der das erlernte theoretische Wissen in der Praxis umgesetzt ist.

Lehrinhalte

- Überblick über Verkehrsbeeinflussungssysteme auf Autobahnen
- Grundlagen und Regelwerke
- Verkehrstechnische Grundlagen
- Betriebliche Aspekte
- Planung von Verkehrsbeeinflussungsanlagen
- Verkehrsdatenerfassung und -steuerung
- Applikationen im Verkehrsmanagement
- Überblick über Kooperative Systeme
- Systemarchitekturen im Verkehrsmanagement
- Projektmanagement und Vorgehensmodelle im Verkehrsmanagement
- Exkursion zur Verkehrszentrale der ASFINAG

Vorkenntnisse

- Grundkenntnisse in der Verkehrstechnik und Verkehrsplanung
- IT-Grundkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Ziele und Nutzen von Verkehrssteuerung auf Autobahnen zu beschreiben
- die Funktionsweisen und Maßnahmen der Verkehrssteuerung auf Autobahnen zu beschreiben
- für verkehrliche Problembereiche auf Autobahnen die geeigneten verkehrstechnischen Maßnahmen zu planen
- Verkehrsdaten zu interpretieren
- Kosten und Nutzen von Verkehrsbeeinflussungsmaßnahmen zu ermitteln
- Systemarchitekturen für Verkehrsrechnerzentralen zu entwerfen

Leistungsbeurteilung

Abschlussprüfung
- schriftliche Prüfung von 90min

Literatur

- FGSV (2012): Hinweise zur Strukturierung einer Rahmenarchitektur für Intelligente Verkehrssysteme (IVS) in Deutschland – Notwendigkeit und Methodik
- BASt (2011): Manfred Boltze, Philip Krüger, Achim Reusswig, Ingo Hillebrand; Internationale und nationale Telematik - Leitbilder und IST - Architekturen im Straßenverkehr, BASt - Bericht F 79
- BASt (1999): „Merkblatt für die Ausstattung von Verkehrsrechner - und Unterzentralen“ (MARZ) 1999
- BASt (2012): „Technische Lieferbedingungen für Streckenstationen“ (TLS) 2012
- ASFINAG (2007): PLaNT 135.221.10 TLS over IP
- ASFINAG (2007a): PLaNT 420.111.10 Kommunikationsrechner Inselbus 2
- NERZ (2009): Arbeitskreis Verkehrsrechnerzentralen Systemarchitektur, V6.0, 2009, http://www.nerz-ev.de/www.nerz-ev.de/download/ftp/produkte/01-Basissystem/00%20Gesamt/SysArc_BSVRZ-Gesamt_FREI_V6.0_D2009-11-19.doc
- ETSI (2009): Intelligent Transport Systems (ITS), Communications Architecture, ETSI EN 302 665, European Telecommunications Standards Institute
- ETSI (2014): Intelligent Transport Systems (ITS), Vehicular Communications, Basic Set of Applications Part 2: Specification of Cooperative Awareness Basic Service; ETSI EN 302 637-2, European Telecommunications Standards Institute
- ETSI (2014a): Intelligent Transport Systems (ITS), Vehicular Communications, Basic Set of Applications Part 3: Specification of Decentralized Environmental Notification Basic Service; ETSI EN 302 637-3, European Telecommunications Standards Institute
- FGSV (1986): Verkehrssystemmanagement; Forschungsgesellschaft für das Straßen und Verkehrswesen, Köln
- FGSV (2002): Verkehrsmanagement – Einsatzbereich und Einsatzgrenzen; FGSV - Arbeitspapier Nr. 56, Forschungsgesellschaft für das Straßen- und Verkehrswesen, Köln
- FGSV (2003): Hinweise zur Strategieentwicklung im dynamischen Verkehrsmanagement; Forschungsgesellschaft für das Straßen- und Verkehrswesen, Köln
- Boltze, Breser (2005): Vernetzung dynamischer Verkehrsbeeinflussungssysteme auf Ringstrukturen überörtlicher Straßen und städtischen Verkehrsnetzen unter Einsatz dynamischer, kollektiver Wechselverkehrszeichen. Berichte des BASt, Heft V132, Bergisch-Gladbach
- Busch, Boltze, Dinkel, Jentsch (2006): Leitfaden für die Vernetzung dynamischer Verkehrsbeeinflussungssysteme im zuständigkeitsübergreifenden Verkehrsmanagement (Entwurf). München, Darmstadt
- FGSV (2007): Hinweise zu Planung und Betrieb von Betreiber übergreifenden Netzsteuerungen in der Verkehrsbeeinflussung (Entwurf); Forschungsgesellschaft für das Straßen- und Verkehrswesen, Köln

Verkehrsrecht und Umweltverträglichkeitsprüfung Deutsch

Umweltverträglichkeitsprüfung:
Einführung und Überblick zum Thema Umweltverträglichkeitsprüfung in Österreich unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorgaben der Europäischen Union. Umsetzung aus rechtlicher, technischer und organisatorischer Sicht. Grundlagen, Maßnahmen und Konzepte zur Umweltverträglichkeit, Anwendung von Leitfäden und Checklisten, Überblick über das einschlägige und angewandte Umweltrecht.

Verkehrsrecht: Vermitteln der wichtigsten relevanten gesetzlichen Grundlagen des Straßenrechts, Schifffahrtsrechts, Eisenbahnrechts sowie Luftfahrtrecht und deren Anwendung

Lehrinhalte

Umweltverträglichkeitsprüfung:
Die Umweltverträglichkeitsprüfung umfasst rechtliche, naturwissenschaftliche, technische und organisatorische Aspekte, die in Abwägung zu bringen sind In diesem Zusammenhang wird die Umweltverträglichkeit verstanden und umgesetzt. Mit den erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen wird die Qualität der Umweltverträglichkeitsprüfung gehoben und verstärkt.
Verkehrsrecht:
Kenntnis der wichtigsten Gesetze zu Straßenrechts, Schifffahrtsrechts, Eisenbahnrechts sowie Luftfahrtrecht, deren Interpretation und Anwendung

Vorkenntnisse

Umweltverträglichkeitsprüfung:
Basisverständnis der EU und nationalen Gesetzgebung, Prozess- und Planungsverständnis
Verkehrsrecht:
Keine Voraussetzungen außer Kenntnisse der STVO (Führerschein), hilfreich sind aber Grundverständnis für Recht und Interpretation von Gesetzen.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Fragestellungen einer UVP unter dem Hintergrund widerstreitender Interessenslagen der Beteiligten zu verstehen und umzusetzen.
- Mit dem erworbenen Wissen und Kompetenzen angewandt an einer Umweltverträglichkeitsprüfung und Planung im Straßen, Schienen, Schifffahrt-kontext mitzuwirken.
- Grundwissen zum gesetzlichen Rahmen im Rechtsbereich zu Straße, Schiene, Schifffahrt und Luftfahrt in der Praxis (Verkehrsplanung, Genehmigungsverfahren, Maßnahmenumsetzung) unter Beiziehung von Experten anzuwenden.

Leistungsbeurteilung

- Verkehrsrecht und Umweltverträglichkeitsprüfung:
- Abschlussprüfung schriftlich

Literatur

- Schnedl, G. (2012): Umweltrecht im Überblick, Facultas Verlag
- Praxisbeispiele in der Vorlesung (elektronisch auf der Ablage).
- Die relevanten Gesetze werden elektronisch bereitgestellt.
- UVP-Gesetz
- UVE-Leitfade
- UVE-Checkliste

Wireless Communication Deutsch

Der Kurs behandelt die Architektur funkbasierter Kommunikationsnetze und ihre Anwendungen.

Lehrinhalte

- Evolution der Netzwerkarchitektur von funkbasierten Kommunikationsnetzen von 2G bis 4G
- Geschichte der drahtlosen und mobilen Kommunikation
- Einsatzgebiete von GSM, GPRS, UMTS, HSPA, LTE, Satellitenkommunikation, Mobile IP, Voice over IP, RFID & NFC
- Moderne Anwendungen drahtloser Kommunikationsnetze, z.B. in der
- Biometrie, Smart Home und Smart Office
- Sicherheitsaspekte drahtloser Kommunikationsnetze

Vorkenntnisse

Technisches Englisch

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die Architektur von funkbasierten Kommunikationsnetzen und Diensten sowie ihre Anwendungsgebiete in der Verkehrstelematik zu erklären und zu bewerten
- funkbasierte Anwendungen (z.B. RFID & NFC) zu analysieren sowie deren technischen Vor- und Nachteile zu bewerten und zu präsentieren

Leistungsbeurteilung

- Übungsbeispiele
- Präsentationen

Literatur

- Greiner, Thomas (2013); RFID in der Verkehrstelematik, Grin
- Hoheisl, Ralf (2012); Informationstechnik, Telekommunikation, Neue Netze., Europa-Lehrmittel, Auflage: 6
- Homla, Harry. / Toskala, Antti (2011); LTE for UMTS: Evolution to LTE-Advanced, John Wiley & Sons, Auflage: 2. Auflage Greiner, Thomas (2013); RFID in der Verkehrstelematik, Grin
- Hoheisl, Ralf (2012); Informationstechnik, Telekommunikation, Neue Netze., Europa-Lehrmittel, Auflage: 6
- Homla, Harry. / Toskala, Antti (2011); LTE for UMTS: Evolution to LTE-Advanced, John Wiley & Sons, Auflage: 2. Auflage

Wirkung von Verkehr - Sicherheit und Planung Deutsch

LV-Teil Planung
Die LVA vermittelt einen Überblick über die Kernthemen der Planung von Verkehrsinfrastruktur (Planungsprozesse, Genehmigungsläufe, technische Abwägungen) und wesentlichen Instrumente der Entscheidungsfindung im Rahmen der Nutzen-Kosten-Untersuchung.

LV-Teil Sicherheit:
Die LV vermittelt den Studierenden ein grundlegendes Verständnis von Verkehrssicherheitsarbeit für den Straßenverkehr, insbesondere Erhebung und Auswertung von Unfalldaten sowie Entwicklung und Bewertung von Maßnahmen.

Lehrinhalte

LV-Teil Planung:
Die LVA vermittelt einen Überblick über die Kernthemen der Planung von Verkehrsinfrastruktur und wesentlichen Instrumente der Entscheidungsfindung im Rahmen der Nutzen-Kosten-Untersuchung.

LV-Teil Sicherheit:
- berblick über das aktuelle Straßenverkehrsunfallgeschehen in Europa und Österreich
- Methoden der statistischen Erfassung und Beschreibung von Straßenverkehrsunfällen
- Häufigkeit von Ursachen von Straßenverkehrsunfällen
- Beispiele für Verkehrssicherheitsmaßnahmen
- Typische sicherheitsrelevante Verhaltensweisen von Verkehrsteilnehmern
- Methoden zur Bewertung von Verkehrssicherheitsmaßnahmen

Vorkenntnisse

Grundlegende Kenntnisse des Verkehrswesens

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die wesentlichen Phasen einer Projektentwicklung zu benennen und in den korrekten zeitlichen und inhaltlichen Kontext zu setzen
- die drei unterschiedlichen Arten der Systemabgrenzung und wesentliche Zeitpunkte und Zeiträume der zeitlichen Systemabgrenzung zu nennen
- die vier gängigsten Verfahren der Nutzen-Kosten-Untersuchung zu nennen
- die vier gängigsten Verfahren der Nutzen-Kosten-Untersuchung anhand ihrer wesentlichen Unterscheidungsmerkmale zu differenzieren.
- die Sicherheitswirkung von (vorrangig technischen) Verkehrssicherheitsmaßnahmen grob abzuschätzen
- Forschungsmethoden aufzuzählen und zu erklären, die für die genaue Feststellung der Sicherheitswirkung von Verkehrssicherheitsmaßnahmen zur Verfügung stehen
- Datenquellen aufzuzählen und zu erklären, die bei der Feststellung der Sicherheitswirkung von Verkehrssicherheitsmaßnahmen benutzt werden können
- die Bedeutung des Sicherheitswirkungen einzelner Maßnahmen im Kontext des Gesamtunfallgeschehens einzuordnen
- typische Verhaltensweisen von Menschen im Straßenverkehr aufzuzählen und zu erläutern, anhand derer der Umgang von Verkehrsteilnehmern mit unterschiedlichen Sicherheitsmaßnahmen erklärt werden kann

Leistungsbeurteilung

LV-Teil Planung:
LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung
Diskussion / Fragen im Rahmen der Vorlesung. Schriftliche Prüfung am Ende der LVA (Beurteilung nach Punktesystem, max. Punkteanzahl 100, positive Note ab 51 Punkten, 4-6 Fragen mit Angabe der maximal erreichbaren Punkte pro Frage).

LV-Teil Sicherheit:
schriftliche Prüfung, sowie LV-immanent, d.h. aktive Mitarbeit sowie zeitgerechte Abgabe einer Seminararbeit

Jeder LV-Teil geht zu 50% in die Beurteilung der Gesamtnote ein.

Literatur

LV-Teil Planung
- Forschungsgemeinschaft Straße – Schiene – Verkehr (FSV) (2010): Entscheidungshilfen - Nutzen-Kosten-Untersuchungen im Verkehrswesen, Richtlinien und Vorschriften für den Straßenbau (RVS) 02.01.22, Wien.
- Stempkowski, R. / Jodl, H. (2003): Projektmarketing im Bauwesen: Strategisches Umfeldmanagement zur Realisierung von Bauprojekten, Wien, 2003
- Walcher, A. / Pöcheim, M./ Stempkowski R.(2006): Implementierung eines Projektmanagement-Systems und erfolgreiche Anwendung des Projektmanagements am Beispiel der ASFINAG Bau Management GmbH (BMG). In: Fachzeitschrift Netzwerk Bau, Nr. 06-006. Perchtoldsdorf.
- Pöcheim, M. (2013): Nutzen-Kosten-Untersuchungen: Darstellung und Bewertung ausgewählter formalisierter Entscheidungsverfahren an Beispielen der Bundesstraßenplanung in Österreich, Österr. Kunst- u. Kulturverlag, 173 S. Wien.

LV-Teil Sicherheit:
- Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (2011): Das Österreichische Verkehrssicherheitsprogramm 2011-2020.
- Elvik, R. / Hoye, A. / Vaa, T., Sorensen, M. (2009): The Handbook of Road Safety Measures, 2nd Edition, Emerald Publishing Group Limited, ISBN 978-1-84855-250-0
- European Road Safety Observatory www.erso.eu
- Herry et al (2007): Unfallkostenrechnung Straße 2007, Forschungsarbeiten aus dem Verkehrswesen Band 177, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Wien
- Höhnscheid et al (2005): ROSEBUD: Framework for Efficiency Assessment, Handbook of Assessed Road Safety Measures; Demonstration Course, Bergisch-Gladbach. www.rosebud-eu.org.
- Kuratorium für Verkehrssicherheit: Unfallstatistik. http://www.kfv.at/unfallstatistik/
- OECD/ECMT (2006): Speed Management. ISBN 92-821-0377-3
- Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS) 02.02.21: Verkehrssicherheitsunter-suchung, Österreichische Forschungsgemeinschaft Straße und Verkehr (FSV), Arbeitsgruppe "Stadtverkehr" (Hrsg.), Wien
- Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS) 03.02.12 (2004): Fußgängerverkehr, Österreichische Forschungsgemeinschaft Straße und Verkehr (FSV), Arbeitsgruppe "Stadtverkehr", Arbeitsausschuss "Radverkehr" (Hrsg.), Wien
- Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS) 03.02.13 (2001): Radverkehr, Österreichische Forschungsgemeinschaft Straße und Verkehr (FSV), Arbeitsgruppe "Stadtverkehr", Arbeitsausschuss "Radverkehr" (Hrsg.), Wien
- Robatsch, K. / Schrammel, E. (2001): Grundlagen der Verkehrssicherheit. IVS-Schriftenreihe, Band 13. TU-Wien
- Schnabel, W. / Lohse, D. (1997): Grundlagen der Straßenverkehrstechnik und der Verkehrsplanung, Verlag für Bauwesen, Band 1 und Band 2, Berlin

Wissenschaftliches Arbeiten Deutsch

LV untergliedert sich in 3 Teile (Zeitstrecke: 4./5./6.Semester):
- Darlegung der Basiselemente wissenschaftlichen Arbeitens auf Grundlage des Leitfadens V2013 (4. Sem)
- Ausarbeitung eines Fragekatalogs für die ersten Beratungsgespräche mit dem eigenen SupervisorIn/ BetreuerIn der Bachelorarbeiten (4. Sem)
- Besuch und Einführung in die Bibliothek – erste Rechercheerfahrungen + Literaturrecherche und korrekte Zitierung mittels Citavi (4. Sem. + Hausaufgabe über Sommermonate)
- erste schriftlich zu erarbeitende Frage- und Hypothesenformulierungen aufgrund der eigenen Bachelorarbeiten + Methoden (5. Sem.)
- Besprechung der Ausarbeitungen im Plenum (5. Sem.)
- Einzelcoachings nach individuellen Schwerpunkten (5. Sem.)
- Durchführung der warming-up Präsentationen vor dem Lektorenstaff (6. Sem.)

Lehrinhalte

- Vorstellung des Leitfadens zur Verfassung einer Bachelorarbeit nach V2013
- Wie hilft mir IMRAD beim Strukturaufbau meiner Bachelorarbeit?
- Wie interpretiert man in kritischer Erkenntnisdistanz wissenschaftliche Literatur und empirische Quellen im Kontext des State-of-the-Art?
- Wie ist richtig zu zitieren?
- Wann sprechen wir von einem variablenbasierten Theoriemodell?
- Was ist eine wissenschaftsorientierte Fragestellung?
- Warum helfen uns Hypothesen zur Schärfung empirischer Indikatoren?
- Wie komme ich zu empirischen Daten?
- Auf welche Weise begründe ich die empirisch eingesetzte Methodenwahl im Verhältnis zu Forschungsfrage, Hypothese, Datenqualität, Ethik?

Vorkenntnisse

Keine, daher allmähliches Einarbeiten in die Themen der eigenen Bachelorarbeiten (ab 4. Sem.)

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- unter Bezug auf den Leitfaden zum wissenschaftlichen Arbeiten (Version 2013) den Strukturaufbau einer Bachelorarbeit und die hierbei besonders relevanten operativen Forschungstätigkeiten im Rahmen einer schriftlichen Prüfung zu beschreiben sowie wissenschaftliche Literatur des State-of-the-Art unter Nennung der zentralen Keywords des Fachgebietes schriftlich zu exzerpieren und in die Recherche- und Wissensdatenbank CITAVI in korrekter Zitierweise einzupflegen (LE01).
- für das erste Coaching mit den BachelorbetreuerInnen einen Erstentwurf (a) zum inhaltlichen Strukturaufbau in Form eines Proposals und (b) zum zeitlichen Projektmanagement in Form eines Gantt-Diagramms schriftlich auszuarbeiten und sowohl den Bachelortitel als auch die Forschungsfrage mittels zitierter Forschungsliteratur aus dem aktuell diskutierten State-of-the-Art verbal zu begründen und schriftlich als Erkenntnisgegenstand für die jeweiligen Bachelorarbeiten zu entwickeln (LE02).
- kausale und zirkuläre Ursache-Wirkungszusammenhänge mit Hilfe theoretischer Modelle in Form von Hypothesen schriftlich zu erläutern und angesichts der in den Hypothesen behaupteten Kausalzusammenhänge eine empirisch nachvollziehbare Methodenwahl zu treffen und zwar unter schriftlich ausgewiesener Nennung (a) von deren jeweiligen methodischen Erkenntnismöglichkeiten und (b) von deren gleichzeitig wirksamen methodischen Erkenntnisgrenzen/ Limitationen (LE03).
- ein für ihre Bachelorarbeit methodologisch begründetes Erhebungsdesign als Flussdiagramm grafisch zu entwerfen und in seiner Handlungssequenzierung ableitungslogisch zu begründen und in Bezug auf die Datenqualität ihrer verfügbaren Datenquellen die Forschungsfrage und etwaigen Hypothesen und die darauf begründete Methodenwahl erkenntniskritisch und somit auch quellenkritisch zu bewerten (LE04).
- die aufgefundenen Erhebungsergebnisse mit Blick auf Forschungsfragen und Hypothesen im Kleingruppencoaching zu analysieren und die Schlussfolgerungen aus den analysierten Befunden in der Seminargruppe zu interpretieren unter Verweis auf besonders relevante Literaturquellen im aktuellen State-of-the-Art (Forschungsdiskurs der Scientific Community) (LE05).
- in peer-to-peer Reviews gegenseitig schriftliche Textproben (bis hin zu Abstracts soweit bereits vorhanden) auf stilistische und logische Stärken und Schwächen u.a. mit Bezug auf das Arbeitsbuch Writing scientific English von Tim Skern zu evaluieren und dann entsprechend zu optimieren bzw. zu korrigieren (LE06).
- die BVU-Themen und Titel in den für das 6. Semester eingeplanten warming-up Bachelor-Präsentationen sozio-technisch zu positionieren und damit einer breiteren gesellschaftlichen, ökonomischen und ethischen Workshop-Diskussion aus LektorInnenstaff und Studierendenhearing zu öffnen sowie technikwissenschaftliche Empfehlungen ihrer Bachelorergebnisse in Form von neuen und offenen Fragestellungen im Kapitel Schlussfolgerungen / Conclusio schriftlich zu generieren und mit zusätzlichem Verweis auch auf technikwissenschaftliche Bezugsdisziplinen von BVU (etwa Verkehrssoziologie, -psychologie, -planung, Biologie, Medizin, Politologie) zu legitimieren (LE07).

Leistungsbeurteilung

- Mitarbeit
- Hausaufgaben
- Vorbereitetes Material für Coaching
- Vorbereitetes Material für warming-up Präsentationen + Hearing (gem. mit Harald Wahl und den Peer-Studierenden als Auditorium und kritische Feedbackgeber + Leistungsbeurteilung)

Literatur

- Günter Essl, Karl Göschka, Susanne Teschl (2013), Leitfaden Bachelorarbeit Master Thesis V2013.
- Skern, T. (2011), Writing scientific English: A workbook, 2nd. ed, Facultas Verlag, Wien.

6. Semester

Bezeichnung Sprache
Bachelorseminar Deutsch

Inhaltliche Auseinandersetzung und Reflexion der 2. Bachelorarbeit

Lehrinhalte

- Struktur und Aufbau einer Bachelorarbeit
- Wissenschaftliche Fragestellungen

Vorkenntnisse

allew Module der Semester 1-5

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,
- ein Konzept für eine Bachelorarbeit zu entwickeln
- das Thema für eine Bachelorarbeit zu strukturieren und nach Richtlinien der FH Technikum Wien zu verfassen

Leistungsbeurteilung

beurteilt wird das Konzept der Arbeit (Problem- und Aufgabenstellung, Zielpublikum, Wissenschaftliche Fragestellung und wissenschaftliche Methoden, ...) sowie Termintreue und Fortschritt

Literatur

abhängig vom gewählten Thema

Berufspraktikum Deutsch

Berufspraktikum im Firmenumfeld

Lehrinhalte

Mitarbeit an einem Firmenprojekt im Firmenumfeld

Vorkenntnisse

alle Lehrveranstaltungen der vorigen Semester

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- die eigenen Kenntnisse und Kompetenzen für die Arbeit im Firmenumfeld einzuschätzen und zu benennen
- in einem Team in einer Firme mitzuarbeiten und die Abläufe im Unternehmen zu beschreiben

Leistungsbeurteilung

Beurteilung geschieht durch Firmenbetreuung lt. FH Beurteilungskriterien

Literatur

abhängig vom Themenumfeld und Fimrenprojekt

Praxissemesterbegleitung Deutsch

Organisatorische und fachliche Unterstützung der Studierenden während des Berufspraktikums

Lehrinhalte

Praxissemsterorganisation und Dokumentation sowie Berichtwesen zur praktischen Arbeit

Vorkenntnisse

alle Lehrveranstaltungen der Semester 1-5

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...
- Statusberichte zum aktuellen Stand verfassen
- einen Abschlussbericht zur Praktikumstätigkeit verfassen
- eine reflektierende Arbeit zum Praktikum verfassen

Leistungsbeurteilung

Beurteilung der Qualität der Berichte unter Einbeziehung der Termintreue

Literatur

abhängig vom gewählten Thema