Erneuerbare Urbane Energiesysteme: Berufsaussichten nach dem Studium

Unser Energiesystem steht vor einem Umbruch. Bis zum Jahr 2020 soll in der EU der Anteil der Energie aus erneuerbaren Quellen von derzeit ca. 10% auf 20% gesteigert werden. Das European Renewable Energy Council schätzt die dafür erforderlichen Investitionen auf bis zu 450 Milliarden Euro. Diese dynamische Marktentwicklung führt zu einem entsprechenden Wachstum im Bereich neuer Energiedienstleistungen. Dementsprechend gut sind für Absolventinnen und Absolventen des Master-Studiengangs Erneuerbare Urbane Energiesysteme die Berufsaussichten.

In welchen Branchen und Sektoren kommen Absolventinnen und Absolvenen zum Einsatz?

  • Energieerzeugung
  • Energiehandel
  • Energieverteilung
  • Energiewirtschaft
  • Bau/Gebäudetechnik
  • Heizungs-Lüftungs-Klimatechnik
  • Spezialisierte Elektro- und Wärmeinstallation (Neue Anwendungen)
  • Forschung
  • Verwaltung
  • Regulierungsbehörden
  • Energieagenturen
  • Interessensverbände
  • Umwelttechnik
  • Stadtplanung – urbane Energiekonzepte

Welche Jobs und Funktionen üben sie aus?

  • technisch-wissenschaftliche MitarbeiterIn
  • ProjektantIn
  • AngebotserstellerIn
  • AuftragsabwicklerIn
  • Mess- und RegeltechnikerIn
  • VerfahrenstechnikerIn
  • EnergiesystemanalytikerIn
  • EnergiesystemkonzeptentwicklerIn
  • Wissenschaftliche Verwaltungskraft im öffentlichen Dienst
  • ForschungsleiterIn
  • Selbstständige/r Energieexpertin und Experte
  • EnergieberaterIn
  • IngenieurkonsulentIn
  • ZiviltechnikerIn
  • BeraterIn für energierelevante Unternehmen

Wie sehen typische Aufgaben und Tätigkeiten aus?

  • Entwicklung von Energiekonzepte im Bereich der energierelevanten Städteplanung,
  • Arbeiten als BeraterIn oder Produkt- und QualitätsmanagerIn in Energieagenturen, Wohnbauträger, Interessensverbände
  • Erstellung von Regelkonzepten für Erzeugungs- und Verteilanlagen, sowie von Netzen, Konzepterstellung für Automatisierungshierarchien für Erzeugungs- und Verteilanlagen,
  • Schaffung von informationstechnischen Voraussetzungen für ein Supply and Demand Side Management
  • Entwicklung von Konzepten, Ausarbeitung von sozio-ökonomischen Studien und Ökobilanzen, Umweltverträglichkeitsprüfungen
  • Technikfolgenabschätzung, ökologischer Bewertungsverfahren, CO2 Bilanzen
  • Erstellen von kommunalen Umweltmanagementsystemen
  • Erstellen von Statistiken, Energiebilanzen und Energieflussdiagrammen, Energieprognosen, Analyse der Energiemärkte
  • Bewertung der Energieträger im städtischen Bereich
  • Konzepterstellung zur Anbindung von zentralen und dezentralen Energieumwandlungsanlagen und Speichern an das Netz
  • Konzepterstellung für den nachhaltigen Einsatz von Energieumwandlungsanlagen
  • Auswahl geeigneter Simulationsprogramme zur Berechnung und Optimierung von Energiesystemen
  • Durchführung von Simulationen des Verhaltens vernetzter Energiesysteme
  • Erstellung und/oder Analyse von Energieprognosen und -fahrplänen
  • Planung des Einsatzes verschiedener Energieträger im Rahmen eines Supply and Demand Side Managements, Bewertung der Auswirkungen von energieeffizienten Geräten auf eine Versorgungsstruktur unter Einbeziehung von NutzerInnenverhalten
  • Erstellen von Energiekonzepten für Städte und Stadtteile
  • Konzepterstellung zur energieautarken Versorgung von Städten oder Stadtteilen
  • Konzepterstellung für energetisches Sanieren von Gebäuden