Master Innovations- und Technologiemanagement: Lehrveranstaltungen und Informationen zum Studium

Fakten zum Studium

  • Start: September
  • Kosten pro Semester: € 363,36 Studiengebbühr, € 75,- Kostenbeitrag für Zusatzleistungen, € 19,20 ÖH-Beitrag
  • Präsenzphasen:  Donnerstag und Freitag Nachmittag/Abend, Samstagvormittag
  • 120 ECTS-Punkte
  • Möglichkeit für ein Auslandssemester

Lehrveranstaltungen

Hier finden Sie die aktuellen Lehrveranstaltungen des Studiengangs. Die Darstellung unterliegt laufenden Aktualisierungen und entspricht nicht zwangsläufig dem Studienplan für das nächste Studienjahr. Module, die sich über mehrere Semester erstrecken, werden jeweils mit der ECTS-Zahl für alle Semester angezeigt. Legende: 

  • kMod kumulatives Modul (jede LV besitzt eine eigene Prüfung)
  • iMod integratives Modul mit abschließender Modulprüfung
  • UE Übung
  • ILV Integrative Lehrveranstaltung
  • SE Seminar
  • LAB Laborstunden
  • TUT Tutorien 

1. Semester

Bezeichnung ECTS
SWS
Advanced Technologies (BMOD2)
German / iMod
6.00
-
Advanced Technologies (ADTV)
German / ILV, FL
6.00
4.00

Kurzbeschreibung

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung beschäftigen sich die Studierenden mit ausgewählten Gebieten moderner Automatisierungstechniken. Aktuelle Schwerpunkte bilden die Themen „Optische Inspektion“ und sowie „Intelligent Manufacturing Systems“

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • für eine gegebene Prüfaufgabe die Vor- und Nachteile des Einsatzes bildgebender Sensorsysteme zu diskutieren und zu bewerten und für einfache Aufgabenstellungen ein geeignetes System auszuwählen.
  • im Team eine vorgegebene Aufgabenstellung aus dem Themenbereich „Optische Inspektion“ zu analysieren, einen Lösungsweg zu entwerfen und diesen als Team mit den vorgegebenen Ressourcen innerhalb eines fixen Zeitrahmens erfolgreich umzusetzen.
  • den Lösungsweg und die erzielten Ergebnisse in einem Laborprotokoll zu dokumentieren, zu interpretieren und zu diskutieren.
  • Intelligent Manufacturing Systems sowie wesentliche Aspekte in diesem Themenfeld zu definieren und abzugrenzen.
  • Zentrale Elemente und die wesentlichen, zu lösenden Herausforderungen von Intelligent Manufacturing Systems zu beschreiben.
  • diese vorgenannten zentralen Elemente und Herausforderungen sowie ausgewählte Themen tiefergehend im Rahmen eines praxis-relevanten Cases auszuarbeiten

Lehrinhalte

  • Optische Sensorsystem
  • Optische Inspektionstechniken für Automatisierungsaufgaben-- Elemente von Intelligent Manufacturing Systems
  • Wesentliche zu lösende Herausforderungen und notwendige Entwicklungen im Bereich innovativer Intelligent Manufacturing Systems
  • Exkursion

Vorkenntnisse

B2 Deutsch, B2 English Grundlegende technische und mathematische Kenntnisse

Literatur

  • Azad P., Gockel T., Dillmann R.(2007): Computer Vision - Das Praxisbuch, Elektor-Verlag

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung, Abschlussklausur

Anmerkungen

Versäumte Seminar- bzw. Laboreinheiten sowie Exkursion müssen durch Kompensationsarbeiten nachgeholt werden.

Innovationsmanagement (MOD4)
German / kMod
6.00
-
Grundzüge des Innovations-/ u. Technologiemanagements (EIT)
German / VO
1.00
0.70

Kurzbeschreibung

Der Kurs vermittelt eine Übersicht über die Grundlagen des Innovations- und Technologiemanagements, ausgehend von den Basisüberlegungen Joseph Schumpeters, mit Vertiefung in konkrete Innovationstechniken.

Methodik

Vortrag & Diskussion

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die Grundkonzepte des Innovations- und Technologiemanagements zu erklären.
  • die Einbettung von Innovations- und Technologiemanagement in das betriebliche Gesamtsystem zu erläutern.
  • Innovationstechniken bei einfachen Aufgabenstellungen anzuwenden.

Lehrinhalte

  • Begriffsdefinitionen
  • Grundkonzepte des Innovations- und Technologiemanagements
  • Einbettung von Innovationsmanagement in das betriebliche strategische Management
  • Operative Umsetzung von Innovationsbestrebungen
  • Einschlägige Übungen zu ausgewählten Techniken

Vorkenntnisse

Grundlagen des Projektmanagements, der Betriebswirtschaftslehre und der Unternehmensführung.

Literatur

  • Christensen C.(2011): The Innovator's Dilemma, Harper Business; Reprint
  • Hauschildt J./ Salomo S. (2007): Innovationsmanagement, Verlag Vahlen, Auflage: 4.
  • Strebel H.(Hg) (2007): Innovations- und Technologiemanagement, Verlag: UTB, Auflage: 2.
  • Vahs D./ Brehm A.(2015): Innovationsmanagement, Verlag: Schäffer-Poeschel; Auflage: 5.

Leistungsbeurteilung

  • Abschlussprüfung
Innovationsmanagement - Kreativität (IMK)
German / UE
1.50
1.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung bereitet die Studierenden auf den Einsatz enstprechender Methoden zur Kreativitätsförderung im Innovationsmanagement vor.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Kreativitätstechniken für eine konkrete Problemstellung begründet auszuwählen.
  • ausgewählte Kreativitätstechniken und systematische Problemlösungsmethoden zu beschreiben und in einfachen Fallbeispielen anzuwenden.

Lehrinhalte

  • Struktur, Ablauf und Gruppen-Prozesssteuerung einer Moderation mit dem Schwerpunkt Kreativität und Ideenfindung
  • Intuitive, diskursive und kombinierte Kreativitätstechniken
  • Fortgeschrittene Kreativitätstechniken und systematische Problemlösungsmethoden (z.B. Reizwortanalyse, morphologische Analyse, Triz, Synektik, Bionik)

Vorkenntnisse

Boos, Evelyn (2011): Das große Buch der Kreativitätstechniken, Compact (Pre-Class: Kapitel 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 2.7)

Literatur

  • Birkenbihl, Vera F. (2007): ABC-Kreativ / Techniken zur kreativen Problemlösung, Ariston
  • Boos, Evelyn (2011): Das große Buch der Kreativitätstechniken, Compact
  • Schnetzler, Nadja (2004): Die Ideenmaschine: Methode statt Geistesblitz - wie Ideen industriell produziert werden, Wiley-VCH
  • Zobel, Dietmar (2001): Systematisches Erfinden / Methoden und Beispiele für den Praktiker, expert-Verlag

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Anmerkungen

keine

Innovationsmanagement - Schutz geistigen Eigentums (IMSGE)
German / ILV
1.50
1.00

Kurzbeschreibung

In dieser Lehrveranstaltung wird ein ausgewähltes juristisches Thema, nämlich Immaterialgüterrecht, vermittelt. Dazu zählen z.B. Patentrecht oder Urheberrecht, entsprechend der österreichischen und europäischen Rechtslage.

Methodik

Vortrag und Übung

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Grundstrukturen des Immaterialgüterrechts (z.B. Patentrecht) darzustellen und zu erläutern.
  • in ausgewählten spezialisierten Datenbanken einfache juristisch-technische Recherchen durchzuführen.
  • juristische Entscheidungen im Immaterialgüterrecht zu erläutern und zu reflektieren.

Lehrinhalte

  • Grundzüge des Immaterialgüterrechts (Marken-, Patent-, Muster- und Urheberrecht) mit österreichischem und europäischem Fokus

Vorkenntnisse

Kenntnisse des österreichischen und europäischen Rechtssystems

Literatur

  • Burgstaller, Peter/ Bürscher Alexander (2014): Erfindungsvergütung für Dienstnehmer, Verlag Medien und Recht
  • Ciresa, Meinhard (2009): Urheberwissen für die Praxis, Linde
  • Gratzl, Florian (2012): Grundriss der gewerblichen Schutzrechte, Facultas WUV
  • Haybäck, Gerwin (2009): Das Recht am geistigen Eigentum, LexisNexis Verlag ARD Orac
  • Höhne, Thomas (2011): Urheberrecht für die Praxis, Verlag Österreich
  • Koppensteiner, Hans-Georg (2012): Markenrecht, LexisNexis Verlag ARD Orac
  • Schuhmacher, Florian (2010): Europäisches Marken-. Muster- und Urheberrecht, Manz
  • Wartinger, Christine (2006): Urheberrecht und Arbeitsverhältnis, Verlag Österreich
  • Wiltschek, Lothar (2013): Patentrecht, Manz

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung
Innovationsmanagement - Unternehmensführung/Controlling (IMUFU)
German / ILV
2.00
1.20

Kurzbeschreibung

Diese Lehrveranstaltung vermittelt Kenntnisse der Unternehmensführung, im Rechnungswesen und Controlling

Methodik

Vortrag, Diskussion, Fallbeispiele, Gruppenarbeit, Projektarbeit

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Visionen als Grundlage und Vorstufe einer Unternehmensstrategie unter Berücksichtigung der Erfolgskriterien zu formulieren.
  • Die Arten der Unternehmensstrategien und deren Ausrichtung im Markt zu unterscheiden sowie kritische Erfolgsfaktoren der Strategien zu erläutern.
  • Die wesentlichen Elemente eines Geschäftsmodells zu benennen und den Aufbau eines Businessplans zu definieren.
  • Den Aufbau und die Elemente einer Strategie zu erläutern.
  • Die Wichtigkeit von Corporate Governance im Unternehmenn zu begründen.
  • Die Bedeutung der Bilanzierung, Erfolgsrechnung und Kostenrechnung zu erläutern und diese als Grundlage für Unternehmens-Analysen zu beschreiben.
  • Das Controlling sowie die Planung und Budgetierung als einer der wesentlichen operativen Elemente der Steuerung erläutern.
  • Verschiedene Organisationssysteme zu nennen und den Unterschied einer Aufbau- und Ablauforganisation zu beschreiben.
  • Die Vorteile der Nutzung von Kennzahlen und des Benchmarking zur Steuerung eines Unternehmens oder deren Funktionsbereiche zu formulieren.
  • Maßnahmen vom Krisenmanagement zum Lösungsmanagemenet zu erläutern.

Lehrinhalte

  • Bedeutung der Vision/Mission auf die Unternnehmensstrategie
  • Ausarbeitung einer Unternehmensstrategie
  • Darstellung von Geschäftsmodellen und Business Plänen
  • Wichtigkeit der Corporate Governance im Unternehmen
  • Planungssysteme und Budgetierung im operativen Betrieb
  • Bedeutung einer Bilanz, Erfolgsrechnung, Kostenrechnung und Cash Flow
  • Organisationssysteme und die Unterschiede zu Aufbau- und Ablauforganisationen
  • Einsatz von Kennzahlensystemen und der Balanced Scorecard
  • Krisenmanagement im Unternehmen

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse betriebswirtschaftlicher Abläufe in Unternehmen

Literatur

  • Ralf Dillerup/Roman Stoi/Unternehmensführung, 2013 Franz Vahlen
  • Wittmann/Reiter/Magerl, Unternehmensstrategie, 2007 Redline

Leistungsbeurteilung

  • Ergebnis der Projektarbeit und schriftliche Abschlußprüfung in "Multiple Choice" - Durchführung
Praktische Umsetzung von Innovationsprojekten 1 (MOD5)
German / kMod
6.00
-
Projektarbeit 1 (INPR)
German / PRJ
4.00
3.00

Kurzbeschreibung

Aus einer vom Studiengang vorbereiteten Anzahl an Projektaufgaben-stellungen wählt – nach Maßgabe freier Plätze – jede/r Studierende eine Aufgabenstellung aus. Diese komplexen technisch-wirtschaftlichen Aufgabenstellungen sind in Gruppen innerhalb eines Semesters zu bearbeiten. Die Ergebnisse sind dem Auftraggeber zu präsentieren und in Form eines umfassenden Projektberichtes zu dokumentieren.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die im Vorstudium vermittelten Konzepte erfolgreicher Projekt- und Teamarbeit praktisch anzuwenden und zu reflektieren.
  • einen umfassenden Projektbericht in Form einer gehaltvollen Arbeit, die den Anforderungen guter wissenschaftlicher Praxis entspricht, in der Gruppe anzufertigen.

Lehrinhalte

  • Bearbeitung eines ausgewählten Themas
  • Anwendung der Konzepte guter Projekt- und Teamarbeit
  • Verhalten in realen Projektsituationen
  • Erstellen hochqualitativer, guter wissenschaftlicher Praxis entsprechender Projektberichte

Vorkenntnisse

Grundlagen des Projektmanagements, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, Grundlagen der Teamarbeit

Literatur

  • Kerzner H.(2013): Project Management, 11. Aufl. Wiley Verlag
  • Patzak G. / Rattay G., (2013): Projektmanagement, 6. Auflage Linde Verlag,
  • PMBoK (2013) 5. Ausgabe
  • Rattay G (2013): Führen von Projektorganisationen, 3. Auflage Linde Verlag

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Anmerkungen

Detaillierungen zu spezifischen Projektaufgabenstellungen erfolgenzu Semesterbeginn in „Projektsteckbriefen".

Wissensmanagement (WM)
German / ILV, FL
2.00
1.40

Kurzbeschreibung

Diese Lehrveranstaltung vermittelt grundlegende strategische Wissensmanagementkonzepte, deren Übertragung auf Situationen in der Wirtschaftspraxis und die Umsetzung mittels entsprechender Werkzeuge.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die grundlegenden Begriffe des Wissensmanagements (Wissen, Information, Daten,...) zu erläutern.
  • die Aktivitätsfelder des Wissensmanagements anhand von gängigen Modellen zu beschreiben und auf Situationen des Berufslebens zu transferieren.
  • Werkzeuge des Wissensmanagements (WM) entsprechend ihres Einsatzgebiets (Stichwort: dokumentenzentriertes WM, kommunikationszentriertes WM) zu beurteilen und anzuwenden.
  • die Barrieren bei der Einführung von WM in Organisationen zu analysieren und entsprechende Einführungsszenarien zu entwickeln.

Lehrinhalte

  • Wissensmanagement - Warum?
  • Begriffsklärungen rund um den Begriff Wissen
  • Aktionsfelder des Wissensmanagements anhand von grundlegenden WM-Modellen
  • WM-Werkzeuge und ihr Einsatz entsprechend des WM Ansatzes (Management of Information, Management of People)
  • Social Media Einsatz im Wissensmanagement
  • Einführungsszenarien von WM unter Berücksichtigung von Barrieren

Vorkenntnisse

- Grundkenntnisse der Kommunikations- und Informationstechnologie- Grundkenntnisse der Aufbauorganisation- Grundkenntnisse organisatorischer Prozesse

Literatur

  • Hasler-Roumois U. (2010): Studienbuch, Wissensmanagement, UTB
  • Probst G./Raub S./Romhardt K. (2013): Wissen managen, Gabler Verlag, 7. Auflage
  • Schönefeld F. (2009): Praxisleitfaden Enterprise 2.0, Carl Hanser Verlag

Leistungsbeurteilung

  • Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung
Project Management & Leadership (BMOD1)
German / kMod
6.00
-
Führen von Projektteams (FPSE)
German / SE, FL
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung vermittelt den Studierenden grundsätzliche Prinzipien der Führung von Teams.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die Rolle der Führung in den unterschiedlichen Phasen der Teamentwicklung (z. B. nach Tuckman) zu erläutern und relevante Führungshandlungen (z. B. direktive Führung in der Forming-Phase) abzuleiten.
  • Dynamiken in Projektteams anhand von Modellen (z. B. Rangdynamik, Dramadreieck, TZI) zu diagnostizieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten (z.B. Delegation von Verantwortung, Kritikgespräch) fallbezogen zu entwickeln und zu begründen.

Lehrinhalte

  • Führungsstile und -handlungen (bei der Führung von Projektteams)
  • Führungsinstrumente in Projektteams
  • Konsequenzen des „Nicht-Führens“
  • Rollenkonflikte "Kollege/Kollegin" und "Projektleiter/in"
  • Konflikte und schwierige Situationen in der Führung von Projektteams

Vorkenntnisse

Grundlagen des Projektmanagements

Literatur

  • Cronenbroeck, W. (2008): Projektmanagement, Verlag Cornelsen, Berlin
  • DeMarco, T. (1998): Der Termin – Ein Roman über Projektmanagement, München: Hanser
  • Kellner, H. (2000): Projekte konfliktfrei führen. Wie Sie ein erfolgreiches Team aufbauen, Hanser Wirtschaft
  • Majer C./Stabauer L. (2010): Social competence im Projektmanagement - Projektteams führen, entwickeln, motivieren, Goldegg-Verlag, Wien

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Anmerkungen

keine

Projektmarketing, -controlling und Risikomanagement (PMCV)
German / ILV, FL
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung befasst sich mit den Anforderungen an eine adäquate aktive Projektlenkung als Schlüsselwerkzeug für Projektleitung / Projektteams und für die Unternehmensleitung. Schwerpunktthemen sind Projektkalkulation, Projektkostenerfassung und Evaluierung des Fortschrittes und Projektmarketing. Zur Vermeidung unnötiger Aufwände werden die Möglichkeiten der weitgehenden Nutzung betrieblich bereits existenter Strukturen in finanzieller wie kommunikativer Hinsicht thematisiert. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Risikomanagement bei Projekten. Im Wege des Blendes Learnings werden die Querbeziehungen zwischen Projektsteuerung und finanzieller Unternehmenssteuerung behandelt.

Methodik

Blended Learning (Vortrag, Übung, Ausarbeitung)

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die Querbeziehungen zwischen betrieblichem Rechnungswesen, Projektkalkulation und Projektberichterstattung zu erklären.
  • Projektleistungsevaluierungen unter Verwendung der Earned Value Methode auszuführen.
  • Projektmarketingkonzepte für einfache Aufgaben zu erstellen.
  • Projektrisiken zu identifizieren und zu bewältigen.

Lehrinhalte

  • Querbeziehungen von Projektcontrolling und betrieblicher Kosten- und Leistungsrechnung, betriebliche Kostenerfassung für Projekte
  • Leistungserfassung und -bewertung bei Projekten nach der Earned Value Methode
  • Erstellung und Interpretation von Projektstatusberichten
  • Projektrisikomanagement
  • Grundlagen des Marketings von Projekten
  • Ansätze des internen und externen Verkaufens von Projekten

Vorkenntnisse

Grundlagen der Kostenrechnung, Grundlagen des Projektmanagements, Grundlagen des Marketing

Literatur

  • Fiedler R. (2010): Controlling von Projekten, 5. Auflage, Vieweg + Teubner
  • Kerzner H.(2013): Project Management, 11. Auflage Wiley Verlag
  • Patzak G. / Rattay G., (2013): Projektmanagement, 6. Auflage Linde Verlag
  • PMBoK (2013): 5. Ausgabe
  • Wallmüller E.(2004): Risikomanagement, Hanser Verlag

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung
Wahlmodul 1 (WPF7)
German / kMod
6.00
-
Wahlmodul 1A (WPF1A)
German / kMod
6.00
-
Global Economy (GLE)
English / ILV, FL
3.00
2.00
Grundzüge des Unternehmensrechts (GUR)
German / ILV, FL
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung beschäftigen sich die Studierenden mit ausgewählten Gebieten des Unternehmensrechts. Schwerpunkte bilden dabei Vertragsrecht, Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Sozialversicherungsrecht und Gewerberecht.

Methodik

Vortrag, Übung und Diskussion

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • • Grundstrukturen des österreichischen Unternehmensrechts darzustellen und zu erläutern.
  • • einen Jahresgewinn zu ermitteln und die dazugehörige Steuer- und Sozialversicherungsabgaben zu berechnen.
  • • einfache einschlägige Sachverhalte aufzubereiten und grob zu beurteilen.
  • • eine eventuelle Umsatzsteuerpflicht zu erkennen.
  • • bei vorgegebenen Rahmenbedingungen (z.B. Gesellschaftsverhältnis) zu beurteilen, welche Rechtsfolgen sich daraus ergeben können.
  • • zwischen den verschiedenen Arten der Beschäftigung zu unterscheiden, deren Vor- und Nachteile abzuwägen und die dazugehörigen Kosten zu berechnen.

Lehrinhalte

  • Grundzüge des österreichischen Zivil- und Unternehmensrechts (z.B. Gesellschaftsformen)
  • Grundzüge des österreichischen Steuerrechts (z.B. Einkommensteuer, Umsatzsteuer und Körperschaftssteuer) und Gewerberechts

Vorkenntnisse

- Grundkenntnisse des österreichischen Rechtssystems

Literatur

  • • Binder, Florian (2013): Das UGB-Firmenrecht, Manz
  • • Lebensaft-Melwisch, G./Lebensaft, G. (2016), Überblick Steuerrecht und Sozialversicherung (Skriptum)
  • • Krejci, Heinz (2010): Privatrecht, Manz
  • • Nowotny, Georg (2009): Gesellschaftsrecht, Verlag Österreich
  • • Puntigam, Alois (2009): Gewerberecht, Verlag Österreich
  • • Ratka, Thomas (2011): Unternehmens- und Gesellschaftsrecht 1: Unternehmensrecht, Manz
  • • Ratka, Thomas (2011): Unternehmens- und Gesellschaftsrecht 2: Gesellschaftsrecht, Manz
  • • Zankl, Wolfgang (2012): Bürgerliches Recht, Facultas.WUV

Leistungsbeurteilung

  • schriftliche Ausarbeitung
Wahlmodul 1B (WPF1B)
German / kMod
6.00
-
Management Concepts for Innovation (MCI)
English / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Ausgehend von aktuellen Fallbeispielen werden Managementkonzepte, die den Innovationsprozess fördern, in Hinblick auf die Umsetzungsmöglichkeit im eigenen Firmenumfeld untersucht.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die Bedeutung der „Kultur“ für ein Unternehmen zu verstehen.
  • den Begriff der „innovativen Kultur“ zu erläutern.
  • Ansätze zu entwickeln, wie eine Organisation innovativer werden kann.

Lehrinhalte

  • Schumpeters kreative Zerstörung / Schien's Theorie der Führung /Cameron und Quinn's Modell für die Diagnose von Unternehmenskultur
  • Fallbeispiele Innovativer Firmen, zB.. Google, Apple, Toyota

Vorkenntnisse

B2 Englisch

Literatur

  • Material des/der Vortragenden

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung
Texten - Von komplexen Zusammenhängen zum Marketingtext (TZM)
German / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die LV vermittelt den Studierenden Grundlagen des Werbetextens und Möglichkeiten komplexe Sachverhalte für Nicht-ExpertInnen verständlich und interessant aufzubereiten

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Schreibregeln für Marketingtexte zu erläutern und beispielhaft anwenden
  • komplexe Inhalte (z.B. aus Studien, Produktbeschreibungen) auf ihre wesentlichen Inhalte zu analysieren und in Botschaften zielgruppenadäquat (z.B. für Nicht-SpezialistInnen) und leicht verständlich aufzubereiten.
  • Headlines - Aufmacher, die bei der Zielgruppe Interesse wecken, zu entwickeln

Lehrinhalte

  • Grundregeln des Textens (z.B. AIDA) für Nicht-SpezialistInnen
  • Aufbau und Elemente unterschiedlicher Texte für verschiedene Medien
  • Schlagzeilen als wichtiges Element
  • Einführung in das Schreiben von Marketingtexten (z.B. Briefing, USP)
  • Psychologische Grundlagen des Marketingtextens
  • Tipps für erfolgreiches Texten
  • Wortwahl und Stil - Worte, die zum „Kauf“ anregen

Vorkenntnisse

keine

Literatur

  • Förster, Hans-Peter (2006): Texten wie ein Profi. Ein Buch für Einsteiger und Könner. Mit über 5.000 Wortideen zum Nachschlagen, Frankfurt: Frankfurter Allgemeine Buch
  • Folten, Bärbel (2005): Professionelles Texten leicht gemacht. Schreibst du noch oder textest du schon, Heidelberg: Redline Wirtschaftsverlag
  • Wensky, Judith(2003): 25 heiße Tipps für tolle Texte. Heidelberg: Redline Wirtschaftsverlag
  • Jürries, Alexander (2005): Perfekte Werbebriefe. Erfolgreich Kunden akquirieren Freiburg: Haufe Verlag

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Anmerkungen

keine

2. Semester

Bezeichnung ECTS
SWS
Ausgewählte Kapitel aus dem angewandten Innovations-management (MOD11)
German / iMod
6.00
-
Ausgewählte Kapitel Innovationsmanagement (AKIF)
German / ILV, FL
6.00
4.00
Betriebl. Anwendungssysteme (MOD6)
German / iMod
6.00
-
Betriebliche Anwendungssysteme (BAS)
German / ILV, FL
6.00
4.00
Industrielle Prozessgestaltung (BMOD3)
German / kMod
6.00
-
Organisations- und Personalentwicklung (OESE)
German / SE, FL
3.00
2.00
Prozessmanagement (PMVO)
German / ILV, FL
3.00
2.00
Prakt. Umsetzung von Innovations-Projekten 2 (MOD12)
German / kMod
6.00
-
Nachhaltige Informationstechnologien (NIT)
German / VO
2.00
1.30
Projektarbeit 2 (PA2)
German / PRJ
4.00
3.00
Wahlmodul 2 (MOD8)
German / kMod
6.00
-
Wahlmodul 2A (MOD)
German / kMod
6.00
-
Innovationsradar (IR)
German / SE, FL
3.00
2.00
Unternehmensplanspiel - Analyse von Bilanzen (UAB)
German / ILV
3.00
2.00
Wahlmodul 2B (WPF2B)
German / kMod
6.00
-
Technik und Wirtschaftsethik (ETP)
German / ILV, FL
3.00
2.00
The European Union - Democracy and Lobbying (LEU)
German / ILV
3.00
2.00

3. Semester

Bezeichnung ECTS
SWS
Labor (LAB)
German / iMod
3.00
2.00
Usability Design Lab (UDL)
German / LAB
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung dient dem Kennenlernen praktischer Konzepte von Usability-Testmethoden und deren Anwendung auf die Erstellung von Userinterfaces anhand selbst in Gruppen durchgeführter Übungen im Labor.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • einen Überblick über aktuelle Usability-Testmethoden zu geben.
  • die technischen und organisatorischen Bestandteile eines Usability-Labors zu erläutern.
  • einfache Usability-Tests mit Systemen von Techsmith Morae und XSplit selbstständig durchzuführen.
  • Testergebnisse einfacher Aufgabenstellungen auszuwerten und mittels standardisierter Berichtvorlagen zu dokumentieren.

Lehrinhalte

  • Psychologische und technische Grundlagen des Usability Designs
  • Technische Grundlagen des User Centered Designs
  • Planung, Durchführung und Analyse eines Usability-Tests (einfache Aufgabenstellung) in Kleingruppen unter Verwendung von Usability-Software
  • Aufbereitung der Testergebnisse für AuftraggeberInnen

Vorkenntnisse

Grundlagen der Informatik

Literatur

  • Material des/der Vortragenden Rubin J., Chisnell D. (2008): Handbook of Usability Testing, Wiley VerlagDumas J. S. (1999): Practical Guide to Usability Testing, Intellect Ltd.

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung
Methoden der empirischen Forschung (EMPF)
German / kMod
6.00
-
Forschungsdesign und Methoden der Datenerhebung (FDMD)
German / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

In dieser Lehrveranstaltung erhalten die Studierenden einen Einblick in die methodischen Grundlagen und Instrumente der empirischen Forschung.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • State of the art Ansätze für Forschungsdesigns zu erklären.
  • die passende Methodologie und Methoden für ihre Projekte auszuwählen.
  • Forschungsdesigns für unterschiedliche Fragestellungen und Zielsetzungen zu konzipieren.

Lehrinhalte

  • Einführung in die Methoden der empirischen Forschung
  • Diskussion von Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Methoden und Passungen für verschiedene Zielsetzungen
  • Qualitative Beurteilung der Forschungsansätze
  • Planung und Gestaltung von Forschungsvorhaben
  • Praktische Übungen am Beispiel europäischer Projektanträge
  • Übung der Ansätze anhand von selbst erhobenem Datenmaterial

Vorkenntnisse

- Grundlagen des Innovationsmanagements und Wissensmanagements

Literatur

  • Diekmann, A. (2007): Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Rowohlt
  • Flick, U. (2007): Triangulation - Eine Einführung. VS
  • Flick, U. (2007): Qualitative Sozialforschung: Eine Einführung. Rowohlt
  • Froschauer, U.; Lueger, M. (2009): Interpretative Sozialforschung: Der Prozess, facultas wuv UTB
  • Froschauer, U.; Lueger, M. (2003): Das qualitative Interview. Zur Praxis interpretativer Analyse sozialer Systeme. WUV-UTB Verlag
  • Schnell, R.; Hill, P.B.; Esser, E. (2008): Methoden der empirischen Sozialforschung. Oldenbourg

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung
Statistische und qualitative Auswertungsverfahren (SQAV)
German / UE
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

In dieser Lehrveranstaltung werden den Studierenden Kenntnisse und Kompetenzen in der deskriptiven und schließenden Statistik vermittelt.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • für statistische Standardaufgabenstellungen quantitative Daten aufzubereiten.
  • grundlegende statistische Auswertungen quantitativer Daten auszuführen und zu interpretieren.

Lehrinhalte

  • Einfache Häufigkeitsverteilungen, Grafiken, Wahrscheinlichkeitsberechnungen, deskriptive Statistik, Kreuztabellen, Assoziationen und Korrelationen
  • Schließende Statistik
  • Einführung in die multivariaten Analyseverfahren
  • Praktische Übungen an Beispielen mit Analysesoftware (SPSS oä)

Vorkenntnisse

Entsprechend der Zugangsvoraussetzungen des Studiengangs

Literatur

  • Backhaus, K., Erichson, B., Plinke, W., & Weiber, R. (2008). Multivariate Analysemethoden. Eine anwendungsorientierte Einführung. Berlin: Springer
  • Bortz, J., & Schuster, C. (2010). Statistik für Human- und Sozialwissenschaftler. Berlin: Springer
  • Bühl, A. (2014). SPSS 22. Einführung in die moderne Datenanalyse. München: Pearson

Leistungsbeurteilung

  • Abschlussprüfung
Techniksoziologie (EINF)
German / kMod
3.00
2.00
Einführung in die Techniksoziologie und Technikakzeptanz (ETT)
German / VO
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Diese Lehrveranstaltung befasst sich mit der Identifikation sozialer Risikofaktoren in der Technologieentwicklung und Innovation.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Techniknutzung aus soziologischer Sicht qualifiziert zu beurteilen.
  • Akzeptanz und Nutzungsmuster unterschiedlicher sozialer Gruppen und deren Erklärungsansätze abzuschätzen sowie die Abschätzung zu begründen.
  • die sozialen Folgen sozio-technischer Veränderungen ansatzweise darzustellen.
  • kulturelle Einflüsse auf Fragen der Technikakzeptanz zu erkennen und qualifiziert zu diskutieren.

Lehrinhalte

  • Identifizierung der sozialen und kulturellen Bedingungen und Folgen von sozio-technischen Veränderungen
  • Verfolgen (tracking) der sozialen Prozesse, die zur Entwicklung, Erzeugung und unterschiedlichen Nutzung technologischer Systeme führen
  • Soziale Erfolgsabschätzung / Bewertung der sozialen Machbarkeit von Entwicklung, Übernahme und Modifikation technologischer Innovationen und Systeme
  • Vermittlung soziologischer Ansätze zur Erklärung von Technikeinstellungen in unterschiedlichen sozialen Kontexten
  • Bewertung des Zusammenhangs zwischen Technikeinstellungen und Technikakzeptanz
  • Bedeutung der Materialität und Agency von Objekten und Systemen für die Akzeptanz von sozio-technischen Innovationen

Vorkenntnisse

keine

Literatur

  • Latour, B. (2005): Reassembling the Social – An Introduction to Actor-Network-Theory. Oxford University Press
  • Rammert, W. (Hrsg.) (1998): Technik und Sozialtheorie. Frankfurt am Main, Campus
  • Rammert, W. (2007): Technik – Handeln – Wissen. Zu einer pragmatischen Technik- und Sozialtheorie. Wiesbaden, VS
  • Weyer, J. (2008): Techniksoziologie. Genese, Gestaltung und Steuerung sozio-technischer Systeme. Weinheim, Juventa

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung
Vertiefungsrichtung (VTR)
German / kMod
12.00
-
Vertiefungsrichtung "Soziales Innovationsmanagement" (VSI)
German / kMod
12.00
8.00
End-user involvement und Prosuming (EIP)
German / SE
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Diese Lehrveranstaltung befasst sich mit Vorstellung und Diskussion verschiedener Konzepte und Intensitäten des End-User Involvements.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Gestaltungsmöglichkeiten und Management von user-orientierten und user-generierten Innovationsprozessen (z.B. Prosuming) zu erklären.
  • zielgruppen- und milieuspezifisches Marketing zu erklären und an einfachen Fällen in ihrem beruflichen Umfeld anzuwenden.

Lehrinhalte

  • Definition zentraler Begriffe (end-user, stakeholder, prosumer, participatory design, inclusive design, etc.)
  • Vorstellung und Diskussion verschiedener Konzepte und Intensitäten des End-User Involvements
  • Darstellung soziologischer Ansätze zur Bestimmung und Merkmalsdefinition von Zielgruppen und des End-User Involvements, mit Fokus ältere Menschen / AAL
  • Untersuchung ausgewählter Fallbeispiele von innovativem und traditionellem Zielgruppenmarketing, Good und Bad Practices
  • Eigenständige Erarbeitung eines Konzepts des End-User Involvements zu einem ausgewählten Produkt/Service in Gruppenarbeit

Vorkenntnisse

- Grundlagen des Innovationsmanagements - Einführung in die Techniksoziologie

Literatur

  • Blättel-Mink; B.; Hellmann, K. U. (Hrsg.) (2010): Prosumer Revisited. Zur Aktualität einer Debatte. VS
  • Coleman, R.; Clarkson, J.; Dong, H.; Cassim, J. (2007): Design for Inclusivity: A practical guide to Accessible, Innovative and User-Centered Design
  • Fischer, G.; Giaccardi E. (2004): Meta-design: A Framework for the Future of End-User Development. In Lieberman V., Paternò H., Wulf F., (Eds): End User Development - Empowering People to Flexibly Employ Advanced Information and Communication Technology, Kluwer Academic Publishers, Dordrecht, The Netherlands
  • Neven, L. (2010). ‘But obviously not for me’: robots, laboratories and the defiant identity of elder test users. In: Sociology of Health & Illness, 32 (2), 335–347.
  • Peek, S; Aartsa, S. & Wouters, E. (2015). Can Smart Home Technology Deliver on the Promise of Independent Living? A Critical Reflection Based on the Perspectives of Older Adults. In: van Hoof, J.; Demiris, G. & Wouters, E. (Hrsg.). Handbook of Smart Homes, Health Care and Well-Being. Switzerland: Springer International Publishing.
  • Journal of Engineering Design. Special Issue: Inclusive design, Volume 21, Issue 2-3, 2010.
  • Nedopil, Ch.; Schauber, C.; Glende, S. (2013). The Art and Joy of End-User Integration in AAL projects. White paper for the integration of users in AAL projects, from idea creation to product testing and business model development. Luxembourg: Ambient Assisted Living Association. URL:http://www.aal-europe.eu/wp-content/uploads/2015/02/AALA_Guideline_YOUSE_online.pdf
  • Nedopil, Ch.; Schauber, C.; Glende, S. (2013). AAL Stakeholders and their Requirements. A collection of characteristics and requirements of primary, secondary, and tertiary users of AAL solutions, and a guideline for user-friendly AAL design. Luxembourg: Ambient Assisted Living Association. URL:http://www.aal-europe.eu/wp-content/uploads/2015/02/AALA_Knowledge-Base_YOUSE_online.pdf
  • Toolbox: Methods of User Integration for AAL Innovations. URL:http://www.aal-europe.eu/wp-content/uploads/2015/02/AALA_ToolboxA5_online.pdf

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung
Organisations- und Innovationssoziologie (OIS)
German / VO
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung vermittelt den Studierenden die zentralen Konzepte der Organisations- und Innovationssoziologie. Es werden sowohl theoretische Grundlagen, empirische Studien und praktische Anwendungsbeispiele zur sozialen Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationsprozessen in Organisationen behandelt. Die Lehrveranstaltung diskutiert und reflektiert vor allem kritisch den Steuerungsanspruch dieser Ansätze.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • sozio-technische Innovationen in Organisationen aus verschiedenen Positionen zu betrachten und zu erklären.
  • den Wandel von Innovationskonzeptionen zu analysieren.
  • Strukturen und Prozesse, die Innovationen innerhalb der Organisation bedingen, fördern oder behindern, zu beschreiben und kritisch zu reflektieren.

Lehrinhalte

  • Einführung in die Konzepte der Organisationssoziologie
  • Einführung in die Konzepte der Diffusion und Aneignung von Technologien in Organisationen
  • Zentrale Begriffe von Innovationskonzeptionen und deren Wandel
  • Organisationale Bedingungen von Innovation
  • Studien und Fallbeispiele

Vorkenntnisse

- Grundlagen des Innovationsmanagements, Einführung in die Techniksoziologie

Literatur

  • Becker, H. (1995) „The Power of Inertia“, Qualitative Sociology 18(3): 301-9.
  • Bohlen, J. M.; Beal, G. M., Rogers, E.M. (1957): The Diffusion Process, Special Report, 18 (1), 56–77. http://www.soc.iastate.edu/extension/pub/comm/SP18.pdf
  • Czarniawska, B.; Hernes, T. (2005): Actor-Network Theory and Organizing. Copenhagen Business School Press.
  • Howaldt, J.; Jacobsen, H. (2010): Soziale Innovation: Auf dem Weg zu einem postindustriellen Innovationsparadigma. Springer-Verlag.
  • Kühl, S.; Moldaschl, M. (Hrsg.) (2010): Organisation und Intervention. Ansätze für eine sozialwissenschaftliche Fundierung von Organisationsberatung, Rainer Hampp Verlag.
  • Latour, B. (2015): Der Berliner Schlüssel. Botopress.
  • Lueger, M.; Froschauer, U. (2011): Grenzen und Bedingungen organisationaler Steuerung. In: Mikl-Horke, G. (Hrsg.): Sozioökonomie: Die Rückkehr der Wirtschaft in die Gesellschaft. Metropolis, S.: 239 – 269.
  • Orlikowski, W. (2010): The sociomateriality of organisational life: Considering technology in management research. Cambridge Journal of Economics, 34: 125-141.
  • Rammert, W. (2007): Technik – Handeln – Wissen. Zu einer pragmatischen Technik- und Sozialtheorie. Wiesbaden, VS
  • Suchman, L. and Bishop, L. (2000) „Problematizing ‚Innovation’ as a Critical Project“, Technology Analysis & Strategic Management, 12(3): 327-333.
  • Burns, T. und Stalker, G. M. (1961): The Management of Innovation, London: Tavistock.

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung
Spezialisierung: Aktuelle Fragen der Zukunftsforschung (SAFZ)
German / SE
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

In dieser Lehrveranstaltung werden ausgewählte Beispiele von Projekten der Zukunftsforschung in Technik und Gesellschaft bearbeitet.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • ausgewählte Methoden und Techniken zukunftsbezogener Forschung zu erläutern sowie einzelne einschlägige Forschungsprojekte zu präsentieren und zu diskutieren.
  • einfache Projekte der angewandten Zukunftsforschung in Technik und Gesellschaft bzw. des Technologiemanagements zu planen und durchzuführen.

Lehrinhalte

  • Diskussion aktueller Forschungsfragen (auf der Basis der Lehrveranstaltung „Zukunftsforschung als Innovationshilfe in Technik und Gesellschaft“)
  • Studium aktueller Forschungsergebnisse
  • Ausführung eigener kleiner empirischer Erhebungen

Vorkenntnisse

- Module des 1. und 2. Semesters

Literatur

  • Fink, A./ Siebe, A. (2006): Handbuch Zukunftsmanagement. Werkzeuge der strategischen Planung und Früherkennung. Frankfurt a. M.
  • Hof, H./ Engenroth, U. (Hrsg.) (2010): Innovationsforschung. Ansätze, Methoden, Grenzen und Perspektiven. Berlin
  • Hitzler, R./ Pfadenhauer, M. (Hrsg.) (2005): Gegenwärtige Zukünfte. Interpretative Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Diagnose und Prognose. Wiesbaden
  • Hug, T./ Poscheschnik, G. (2010): Empirisch forschen. Konstanz
  • Pillkahn, U. (2007): Trends und Szenarien als Werkzeuge der Strategieentwicklung. Wie Sie unternehmerische und gesellschaftliche Zukunft planen und gestalten. Erlangen
  • Popp, R./Schüll, E. (Hrsg.) (2009): Zukunftsforschung und Zukunftsgestaltung. Berlin-Heidelberg
  • Popp, R. (Hrsg.) (2012): Zukunft & Wissenschaft. Zukunftsforschung auf dem Prüfstand. Berlin-Heidelberg
  • Popp, R.; Zweck, A. (Hrsg.) (2013): Zukunftsforschung im Praxistest. Wiesbaden
  • Rust, H. (2008): Zukunftsillusionen. Kritik der Trendforschung. Wiesbaden
  • Stockmann, R. (Hrsg.) (2007): Handbuch zur Evaluation. Eine praktische Handlungsanleitung. Münster

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung
Techniksoziologie und Technikakzeptanz Praxisfelder: Spezialisierung (TTAP)
German / SE
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Diese Lehrveranstaltung ist ein forschungsbasiertes Seminar zur Vertiefung des erworbenen Wissens und der Spezialisierung in einem Anwendungsfeld der Techniksoziologie.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Planung und Steuerung von Innovationsprozessen zielgerichteter auszuführen.
  • soziale Risikofaktoren und Fehlentwicklungen bei typischen Innovationsbestrebungen abzuschätzen.
  • grundlegend die Rolle der End-user in Veränderungsprozessen aus soziologischer Sicht zu beschreiben.

Lehrinhalte

  • Vertiefung des erworbenen Wissens und Spezialisierung in einem Anwendungsfeld der Techniksoziologie
  • Erarbeitung eines Portfolios (z.B. Ambient Assisted Living, Informations- und Kommunikationstechnologien, Emerging and Converging Technologies)

Vorkenntnisse

Einführung in die Techniksoziologie und Technikakzeptanz

Literatur

  • Latour, B. (2005): Reassembling the Social – An Introduction to Actor-Network-Theory. Oxford University Press
  • Rammert, W. (Hrsg.) (1998): Technik und Sozialtheorie. Frankfurt am Main, Campus
  • Rammert, W. (2007): Technik – Handeln – Wissen. Zu einer pragmatischen Technik- und Sozialtheorie. Wiesbaden, VS
  • Weyer, J. (2008): Techniksoziologie. Genese, Gestaltung und Steuerung sozio-technischer Systeme. Weinheim, Juventa

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung
Vertiefungsrichtung "Techniktransfer" (VTR)
German / kMod
12.00
8.00
Emerging & Converging Technologies Einführung (ECT)
German / VO
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Diese Lehrveranstaltung vermittelt Grundwissen zu Emerging & Converging Technologies (ET/CT) sowie Methoden zur Identifikation, Analyse und Management von Zukunftstechnologien.

Methodik

Vortrag, Diskussion der Themen; Übungen als Heimarbeit in Kleingruppen, die am Ende der LV verteidgt werden müssen.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • bei ausgewählten Emerging Technologies die Grundkonzeption und das erwartete Potential zu erklären.
  • Innovationsdynamiken in ausgewählten Bereichen einzuschätzen und bei einfachen Aufgabenstellungen die vermittelnden Inhalte und Methoden anzuwenden.

Lehrinhalte

  • Grundwissen zu Emerging & Converging Technologies (ET/CT) in allen Bereichen, beinhaltet auch gesellschaftliche Aspekte und Standardisierung.
  • Übersicht und Abschätzung des Innovationspotentials ausgewählter Themenstellungen
  • Methoden zur Identifikation, Analyse und Managements von Zukunftstechnologien

Vorkenntnisse

Entsprechend der Positionierung der Lehrveranstaltung im Curriculum.

Literatur

  • Material des/der Vortragenden
  • Fröhlich, J., Leitner, K.-H. und Weber, K.M. (Hrsg.), Innovationsforschung und Technologiepolitik in Österreich: Neue Perspektiven und Gestaltungsmöglichkeiten, Studienverlag, Wien
  • Donald E. Stokes (1997): Pasteur's Quadrant – Basic Science and Technological Innovation, Brookings Institution Press
  • Meyer, A./Schmidt, M./Wächter, P. (2011): Converging Technologies in Österreich. ITA Wien
  • Roco, M. C. und Bainbridge, W. S. (2002): Converging Technologies for Improving Human Performance. Nanotechnology, Biotechnology, Information Technology and Cognitive Science, Dordrecht, Springer
  • Robert G. Cooper, (2008), Perspective: The Stage Gate - Idea to Lauch Process Update, What's New and Next Gen Systems. (C) Stage Gate International
  • Scott J. Edgett, Michelle Jones, (2013, 2015): 10 (5) Tips for Successfully Implementing a Stage-Gate Product innovation process. (C) Stage Gate International
  • ECSEL Austria, bmvit, AustriaTech, ITS Austria, A3PS et al., (2016), Austrian Research, Development & Innovation Roadmap for Automated Vehicles.

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung, Beurteilung der Heimarbeit (in Kleingruppen) und Abschlussdiskussion
Emerging Technologies Lab (ETL)
German / LAB
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung vermittelt den Studierenden einen praktischen Einblick in ausgewählte aktuelle Emerging Technologies im Bereich der Assistiven Technologien.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • den aktuellen Stand der Technologien in den Bereichen Smart Homes und assistive Technologies zu erklären.
  • einfache Aufgabenstellungen der genannten Technologien in einer Laborumgebung zu lösen.

Lehrinhalte

  • Darstellung des aktuellen Standes der "Emerging Technologies im Bereich Ambient Assisted Living" im Speziellen
  • Smart Homes (drahtgebundene und drahtlose Sensornetzwerke)-Assistive Technologies (eHealth, Wearable Sensorics) Es wird auf verbreitete, offene und standardisierte Technologien, Standards und Software (z.B. KNX, EnOcean, NFC, Bluetooth, AsTeRICS Framework, ...) eingegangen. Nach einer theoretischen Einführung werden die Kenntnisse durch praktische Übungen im Labor vertieft.

Vorkenntnisse

keine

Literatur

  • Material des/der Vortragenden
  • Merz, H. / Hansemann, T. / Hübner, C. (2009): Gebäudeautomation - Kommunikationssysteme mit EIB/KNX, LON und BACnet, 2., neu bearbeitete Auflage
  • Robitaille, S. (2010): The Illustrated Guide to Assisitve Technology and Devices, Demos Health Publishing Veigl, C. / Weiß, C. / Ibanez, d. / Soria-Frisch, A. / Carbone, A. (2013): Model-based Design of Novel Human-Computer Interfaces: The Assistive Technology Rapid Integration and Construction Set (AsTeRICS), 4th IEEE Biosignals and Biorobotics Conference (ISSNIP), Rio de Janeiro, Brasil

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung
Spezialisierung: Anwendung des Corporate Foresight Ansatzes bei ausgewählten Technologiefeldern (SACF)
German / SE
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

In dieser Lehrveranstaltung wird anhand von Fallstudiendiskussionen die Bedeutung externer Partner (wie technischer Universitäten/Hochschulen und Forschungseinrichtungen) für Unternehmen beleuchtet. Weiters wird die Aufnahme von Zielen, Roadmaps und Aktionsplänen in Unternehmens- und Innovationsstrategien aufgezeigt.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • auf Basis der vorgestellten Fallstudien einfache Projekte in Corporate Foresight zu planen und durchzuführen.
  • die Zweckmäßigkeit ausgewählter Methoden und Techniken zukunftsbezogener Forschung zu beurteilen sowie einzelne einschlägiger Projekte zu präsentieren und zu diskutieren.

Lehrinhalte

  • Diskussion aktueller Forschungsfragen (auf der Basis der Lehrveranstaltung „Corporate Foresight“)
  • Studium aktueller Forschungsergebnisse
  • Entwicklung eigener kleiner Konzepte

Vorkenntnisse

- Module des 1. und 2. Semesters

Literatur

  • Wilhelmer, D., Nagel, R. (2013): Foresight Managementhandbuch. Das Gestalten von Open Innovation, Carl Auer Verlag
  • Rohrbeck R. (2010): Corporate Foresight. Towards a Maturity Model for the Future Orientation of a Firm. Physica-Verlag, Springer
  • Pillkahn, U. (2007): Trends und Szenarien als Werkzeuge zur Strategieent-wicklung. Wie sie die unternehmerische und gesellschaftliche Zukunft planen und gestalten. Erlangen (Publicis)
  • Müller, A. W., Müller-Stewens G. (2009): Strategic Foresight. Trend- und Zukunftsforschung in Unternehmen. Instrumente, Prozesse, Fallstudien. Stuttgart (Schäffer-Poeschel)

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung
Technologietransferinstrumente (z.B. Netzwerke, LIVING Labs, Transitionsprozesse...) (TTI)
German / VO
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

In dieser Lehrveranstaltung werden erprobte Instrumente, die Unternehmen für den erfolgreichen Technologietransfer aus der Forschung in die industrielle Umsetzung zur Verfügung stehen, diskutiert. Die Bedeutung der Intermediäre als wichtige Akteure im Technologietransfer mit ihren Unterstützungsangeboten wird exemplarisch aufgezeigt.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • unterschiedliche Zugangsmodelle und damit verbundene Instrumente des Technologietransfers zu erklären.
  • die Wirkungsmechanismen von Intermediären zu erläutern.
  • Innovationsdynamiken in ausgewählten Bereichen einzuschätzen und bei einfachen Aufgabenstellungen die vermittelnden Inhalte und Methoden anzuwenden.

Lehrinhalte

  • Modelle des Zugangs und Instrumente des Technologietransfers
  • Ansätze für die transdisziplinären, gesellschaftlichen Grundfragen des 21. Jahrhundert (Grand Challenges)
  • Architekturen sowie zentrale Erfolgsfaktoren für intelligente Kontextsteuerung von F&E, Technologietransfer und Innovation
  • Bedeutung und Leistungsangebot von Intermediären im Technologietransferprozess
  • Grundprinzipien und Funktionsweisen des europaweit erfolgreich eingesetzten Technologietransfer-Instrumentes “living lab“ in Form von Fallstudien

Literatur

  • Ståhlbröst, A. (2009): The Living Lab Handbook, Luleå University of Technology
  • Ståhlbröst, A. (2012): A set of key principles to assess the impact of living labs, In: International Journal of Product Development
  • Willke, H. (2004): Einführung in das systemische Wissensmanagement., Carl Auer Systeme Verlag
  • Grossmann, R.; Lobnig, H.; Scala, K. (2007): Kooperationen im Public Management. Theorie und Praxis erfolgreicher OE in Leistungsverbünden, Netzwerken und Fusionen. München, Juventa Verlag
  • Sydow, J., Windeler, A. (1999): Steuerung von Netzwerken. Konzepte und Praktiken. Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung
Zukunftsforschung & Corporate Foresight (ZUKF)
German / kMod
6.00
-
Corporate Foresight Einführung - Theorie (CFT)
German / VO
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

In dieser Lehrveranstaltung werden Grundlagen des „Corporate Foresight“, das als Scouting Medium am „fuzzy end of innovation“angesiedelt ist und mit dem weak signals sowie neueste Technologieentwicklungen erkannt und internen Innovationsprozessen zugänglich gemacht werden, vermittelt. Weiters wird die Aufnahme von Zielen, Roadmaps und Aktionsplänen in Unternehmens- und Innovationsstrategien aufgezeigt.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • den Foresight Ansatz im Umfeld technologisch orientierter Unternehmen im Unterschied zur traditionellen Zukunftsforschung zu erklären.
  • den Corporate Foresight Ansatz anzuwenden und von "Strategieentwicklung" zu unterscheiden.
  • die Bedeutung von vorausschauendem Denken in technisch/technologischer Forschung und betrieblicher Praxis zu erkennen und bei einfachen Fällen anzuwenden.

Lehrinhalte

  • Grundlagen des „Corporate Foresight“
  • Formulierung strategischer Technologie-Roadmaps
  • Assessment geplanter, interner F&E-Programme bzw. Entscheidungen zu Investitionen in neue (Produktions-)Technologien

Vorkenntnisse

- Lehrveranstaltungen des 1. und 2. Semesters

Literatur

  • Wilhelmer, D., Nagel, R. (2013): Foresight Managementhandbuch. Das Gestalten von Open Innovation, Carl Auer Verlag
  • Rohrbeck R. (2010): Corporate Foresight. Towards a Maturity Model for the Future Orientation of a Firm, Physica-Verlag, Springer
  • Pillkahn, U. (2007): Trends und Szenarien als Werkzeuge zur Strategieent-wicklung. Wie sie die unternehmerische und gesellschaftliche Zukunft planen und gestalten, Erlangen (Publicis)
  • Müller, A. W./Müller-Stewens G. (2009): Strategic Foresight. Trend- und Zukunftsforschung in Unternehmen. Instrumente, Prozesse, Fallstudien. Stuttgart (Schäffer-Poeschel)

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung
Zukunftsforschung als Innovationshilfe in Technik und Gesellschaft, Einführung (ZITG)
German / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

In dieser Lehrveranstaltung werden unter besonderer Berücksichtigung der Anwendung im Rahmen von Innovationsprozessen die wissenschaftstheoretischen Grundlagen der Forschung – mit besonderer Berücksichtigung der Zukunftsforschung in Technik und Gesellschaft – behandelt.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die Bedeutung von vorausschauendem Denken in technisch/technologischer Forschung und betrieblicher Praxis zu erklären.
  • die wichtigsten Wissensbestände über die Möglichkeiten und Grenzen angewandter zukunftsbezogener Forschung in Technik und Gesellschaft und die Zugänge zu zukunftsorientiertem Technologiemanagement zu erläutern.
  • einfache Projekte der angewandten Zukunftsforschung in Technik und Gesellschaft bzw. des Technologiemanagements zu planen und durchzuführen.
  • einzelne einschlägige Forschungsprojekte zu präsentieren und zu diskutieren.

Lehrinhalte

  • Zukunftsforschung im Spannungsfeld zwischen Erkenntnisinteressen (mögliche & plausible & wahrscheinliche Zukunft) und Veränderungsinteressen (wünschenswerte Zukunft)
  • Ausgewählte Grundsatzfragen der Zukunftsforschung, u. a.: Prognosen oder Szenarien, Zukunftsbilder oder Vorhersagen, Kritik an der Zukunftsforschung
  • Ausgewählte methodische Zugänge im Spannungsfeld zwischen zukunfts- bzw. innovationsorientierter Forschung und Planung
  • Ausgewählte Beispiele von Projekten der Zukunftsforschung in Technik und Gesellschaft

Vorkenntnisse

- Module des 1. und 2. Semesters

Literatur

  • Fink, A./ Siebe, A. (2006): Handbuch Zukunftsmanagement. Werkzeuge der strategischen Planung und Früherkennung. Frankfurt a. M.
  • Hof, H./ Engenroth, U. (Hrsg.) (2010): Innovationsforschung. Ansätze, Methoden, Grenzen und Perspektiven. Berlin
  • Hitzler, R./ Pfadenhauer, M. (Hrsg.) (2005): Gegenwärtige Zukünfte. Interpretative Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Diagnose und Prognose. Wiesbaden
  • Hug, T./Poscheschnik, G. (2010): Empirisch forschen. Konstanz
  • Pillkahn, U. (2007): Trends und Szenarien als Werkzeuge der Strategieentwicklung. Wie Sie unternehmerische und gesellschaftliche Zukunft planen und gestalten. Erlangen
  • Popp, R./Schüll, E. (Hrsg.) (2009): Zukunftsforschung und Zukunftsgestaltung. Berlin-Heidelberg
  • Popp, R. (Hrsg.) (2012): Zukunft & Wissenschaft. Zukunftsforschung auf dem Prüfstand. Berlin-Heidelberg
  • Popp, R.; Zweck, A. (Hrsg.) (2013): Zukunftsforschung im Praxistest. Wiesbaden
  • Rust, H. (2008): Zukunftsillusionen. Kritik der Trendforschung. Wiesbaden
  • Stockmann, R. (Hrsg.) (2007): Handbuch zur Evaluation. Eine praktische Handlungsanleitung. Münster

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung

4. Semester

Bezeichnung ECTS
SWS
Master Thesis (MOD9)
German / kMod
24.00
0.00
Master Thesis (MT)
German / SO
24.00
0.00
Thesis Begleitung (MOD10)
German / kMod
6.00
-
DiplomandInnenseminar (DSA)
German / SE
3.00
2.10
Technologiefolgenabschätzung (TFA)
German / ILV, FL
3.00
2.10