Master Innovations- und Technologiemanagement: Lehrveranstaltungen und Informationen zum Studium

Fakten zum Studium

  • Start: September
  • Kosten pro Semester: € 363,36 Studiengebbühr, € 75,- Kostenbeitrag für Zusatzleistungen, € 19,20 ÖH-Beitrag
  • Präsenzphasen:  Donnerstag und Freitag Nachmittag/Abend, Samstagvormittag
  • 120 ECTS-Punkte
  • Möglichkeit für ein Auslandssemester

Lehrveranstaltungen

Hier finden Sie die Details der aktuellen Lehrveranstaltungen im Master Innovations- und Technologiemanagement. Diese Übersicht wird aufgrund laufender Aktualisierungen unter Umständen nicht vollständig angezeigt. Eine Übersicht über den modularen Studienplan für das Studienjahr 2016/17 folgt im Laufe des Sommersemesters. 

1. Semester

Bezeichnung Sprache
Advanced Technologies Deutsch

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung beschäftigen sich die Studierenden mit ausgewählten Gebieten moderner Automatisierungstechniken. Aktuelle Schwerpunkte bilden die Themen „Optische Inspektion“ und sowie „Intelligent Manufacturing Systems“

Lehrinhalte

- Optische Sensorsystem
- Optische Inspektionstechniken für Automatisierungsaufgaben
-- Elemente von Intelligent Manufacturing Systems
- Wesentliche zu lösende Herausforderungen und notwendige Entwicklungen im Bereich innovativer Intelligent Manufacturing Systems
- Exkursion

Vorkenntnisse

B2 Deutsch, B2 English Grundlegende technische und mathematische Kenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- für eine gegebene Prüfaufgabe die Vor- und Nachteile des Einsatzes bildgebender Sensorsysteme zu diskutieren und zu bewerten und für einfache Aufgabenstellungen ein geeignetes System auszuwählen.
- im Team eine vorgegebene Aufgabenstellung aus dem Themenbereich „Optische Inspektion“ zu analysieren, einen Lösungsweg zu entwerfen und diesen als Team mit den vorgegebenen Ressourcen innerhalb eines fixen Zeitrahmens erfolgreich umzusetzen.
- den Lösungsweg und die erzielten Ergebnisse in einem Laborprotokoll zu dokumentieren, zu interpretieren und zu diskutieren.
- Intelligent Manufacturing Systems sowie wesentliche Aspekte in diesem Themenfeld zu definieren und abzugrenzen.
- Zentrale Elemente und die wesentlichen, zu lösenden Herausforderungen von Intelligent Manufacturing Systems zu beschreiben.
- diese vorgenannten zentralen Elemente und Herausforderungen sowie ausgewählte Themen tiefergehend im Rahmen eines praxis-relevanten Cases auszuarbeiten

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung Abschlussklausur

Literatur

- Azad P., Gockel T., Dillmann R.(2007): Computer Vision - Das Praxisbuch, Elektor-Verlag

Führen von Projektteams Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt den Studierenden grundsätzliche Prinzipien der Führung von Teams.

Lehrinhalte

- Führungsstile und -handlungen (bei der Führung von Projektteams)
- Führungsinstrumente in Projektteams
- Konsequenzen des „Nicht-Führens“
- Rollenkonflikte "Kollege/Kollegin" und "Projektleiter/in"
- Konflikte und schwierige Situationen in der Führung von Projektteams

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die Rolle der Führung in den unterschiedlichen Phasen der Teamentwicklung (z. B. nach Tuckman) zu erläutern und relevante Führungshandlungen (z. B. direktive Führung in der Forming-Phase) abzuleiten.
- Dynamiken in Projektteams anhand von Modellen (z. B. Rangdynamik, Dramadreieck, TZI) zu diagnostizieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten (z.B. Delegation von Verantwortung, Kritikgespräch) fallbezogen zu entwickeln und zu begründen.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

- Cronenbroeck, W. (2008): Projektmanagement, Verlag Cornelsen, Berlin

- DeMarco, T. (1998): Der Termin – Ein Roman über Projektmanagement, München: Hanser

- Kellner, H. (2000): Projekte konfliktfrei führen. Wie Sie ein erfolgreiches Team aufbauen, Hanser Wirtschaft

- Majer C./Stabauer L. (2010): Social competence im Projektmanagement - Projektteams führen, entwickeln, motivieren, Goldegg-Verlag, Wien

Global Economy English

In dieser Lehrveranstaltung erfolgt eine Auseinandersetzung mit globalen wirtschaftlichen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und eine Vermittlung der erforderlichen Begriffe und Konzepte sowie der notwendigen sprachlichen Strukturen.

Lehrinhalte

- Ökonomische Begriffe und Theorien
- Entwicklungsstufen von Volkswirtschaften
- Aktuelle Ereignisse im wirtschaftlichen Bereich

Vorkenntnisse

Erfolgreicher Abschluss der Lehrveranstaltung des Vorsemesters

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Zusammenhänge zwischen ökonomischen Theorien und der Realpolitik zu erkennen.
- die Auswirkungen der Globalisierung auf Gesellschaft und Umwelt zu analysieren.

Leistungsbeurteilung

LV-immanent, d.h. aktive Mitarbeit sowie zeitgerechte Erfüllung der gestellten Aufgaben

Literatur

- Maderdonner, O. / et al (2014): Global Economy and Case Studies, Skriptum
- Aktuelle Handouts des Lektors und audiovisuelle Unterstützung

Grundzüge des Innovations-/ u. Technologiemanagements Deutsch

Der Kurs vermittelt eine Übersicht über die Grundlagen des Innovations- und Technologiemanagements, ausgehend von den Basisüberlegungen Joseph Schumpeters, mit Vertiefung in konkrete Innovationstechniken.

Lehrinhalte

- Begriffsdefinitionen
- Grundkonzepte des Innovations- und Technologiemanagements
- Einbettung von Innovationsmanagement in das betriebliche strategische Management
- Operative Umsetzung von Innovationsbestrebungen
- Einschlägige Übungen zu ausgewählten Techniken

Vorkenntnisse

Grundlagen des Projektmanagements, der Betriebswirtschaftslehre und der Unternehmensführung.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die Grundkonzepte des Innovations- und Technologiemanagements zu erklären.
- die Einbettung von Innovations- und Technologiemanagement in das betriebliche Gesamtsystem zu erläutern.
- Innovationstechniken bei einfachen Aufgabenstellungen anzuwenden.

Leistungsbeurteilung

Abschlussprüfung

Literatur

- Christensen C.(2011): The Innovator's Dilemma, Harper Business; Reprint

- Hauschildt J./ Salomo S. (2007): Innovationsmanagement, Verlag Vahlen, Auflage: 4.

- Strebel H.(Hg) (2007): Innovations- und Technologiemanagement, Verlag: UTB, Auflage: 2.

- Vahs D./ Brehm A.(2015): Innovationsmanagement, Verlag: Schäffer-Poeschel; Auflage: 5.

Grundzüge des Unternehmensrechts Deutsch

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung beschäftigen sich die Studierenden mit ausgewählten Gebieten des Unternehmensrechts. Schwerpunkte bilden dabei Vertragsrecht, Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Sozialversicherungsrecht und Gewerberecht.

Lehrinhalte

- Grundzüge des österreichischen Zivil- und Unternehmensrechts (z.B. Gesellschaftsformen)
- Grundzüge des österreichischen Steuerrechts (z.B. Einkommensteuer, Umsatzsteuer und Körperschaftssteuer) und Gewerberechts

Vorkenntnisse

- Grundkenntnisse des österreichischen Rechtssystems

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
• Grundstrukturen des österreichischen Unternehmensrechts darzustellen und zu erläutern.
• einfache einschlägige Sachverhalte aufzubereiten und grob zu beurteilen.
• bei vorgegebenen Rahmenbedingungen (z.B. Gesellschaftsverhältnis) zu beurteilen, welche Rechtsfolgen sich daraus ergeben können.
• einen Jahresgewinn zu ermitteln und die dazugehörige Steuer- und Sozialversicherungsabgaben zu berechnen.
• eine eventuelle Umsatzsteuerpflicht zu erkennen.
• zwischen den verschiedenen Arten der Beschäftigung zu unterscheiden, deren Vor- und Nachteile abzuwägen und die dazugehörigen Kosten zu berechnen

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

• Binder, Florian (2013): Das UGB-Firmenrecht, Manz
• Krejci, Heinz (2010): Privatrecht, Manz
• Nowotny, Georg (2009): Gesellschaftsrecht, Verlag Österreich
• Puntigam, Alois (2009): Gewerberecht, Verlag Österreich
• Ratka, Thomas (2011): Unternehmens- und Gesellschaftsrecht 1: Unternehmensrecht, Manz
• Ratka, Thomas (2011): Unternehmens- und Gesellschaftsrecht 2: Gesellschaftsrecht, Manz
• Zankl, Wolfgang (2012): Bürgerliches Recht, Facultas.WUV
• Lebensaft-Melwisch, G./Lebensaft, G. (2015), Überblick Steuerrecht und Sozialversicherung (Skriptum)

Innovationsmanagement - Kreativität Deutsch

Die Lehrveranstaltung bereitet die Studierenden auf den Einsatz situationsadäquater Methoden zur Kreativitätsförderung im Innovationsmanagement vor.

Lehrinhalte

- Struktur, Ablauf und Gruppen-Prozesssteuerung einer Moderation mit dem Schwerpunkt Kreativität und Ideenfindung
- Intuitive, diskursive und kombinierte Kreativitätstechniken
- Fortgeschrittene Kreativitätstechniken und systematische Problemlösungsmethoden (z.B. Reizwortanalyse, morphologische Analyse, Triz, Synektik, Bionik)

Vorkenntnisse

Boos, Evelyn (2011): Das große Buch der Kreativitätstechniken, Compact (Pre-Class: Kapitel 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 2.7)

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Kreativitätstechniken für eine konkrete Problemstellung begründet auszuwählen.
- ausgewählte Kreativitätstechniken und systematische Problemlösungsmethoden zu beschreiben und in einfachen Fallbeispielen anzuwenden.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

- Birkenbihl, Vera F. (2007): ABC-Kreativ / Techniken zur kreativen Problemlösung, Ariston

- Boos, Evelyn (2011): Das große Buch der Kreativitätstechniken, Compact

- Schnetzler, Nadja (2004): Die Ideenmaschine: Methode statt Geistesblitz - wie Ideen industriell produziert werden, Wiley-VCH

- Zobel, Dietmar (2001): Systematisches Erfinden / Methoden und Beispiele für den Praktiker, expert-Verlag

Innovationsmanagement - Schutz geistigen Eigentums Deutsch

In dieser Lehrveranstaltung wird ein ausgewähltes juristisches Thema, nämlich Immaterialgüterrecht, vermittelt. Dazu zählen z.B. Patentrecht oder Urheberrecht, entsprechend der österreichischen und europäischen Rechtslage.

Lehrinhalte

Grundzüge des Immaterialgüterrechts (Marken-, Patent-, Muster- und Urheberrecht) mit österreichischem und europäischem Fokus

Vorkenntnisse

Kenntnisse des österreichischen und europäischen Rechtssystems

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Grundstrukturen des Immaterialgüterrechts (z.B. Patentrecht) darzustellen und zu erläutern.
- in ausgewählten spezialisierten Datenbanken einfache juristisch-technische Recherchen durchzuführen.
- juristische Entscheidungen im Immaterialgüterrecht zu erläutern und zu reflektieren.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung

Literatur

- Burgstaller, Peter/ Bürscher Alexander (2014): Erfindungsvergütung für Dienstnehmer, Verlag Medien und Recht
- Ciresa, Meinhard (2009): Urheberwissen für die Praxis, Linde
- Gratzl, Florian (2012): Grundriss der gewerblichen Schutzrechte, Facultas WUV
- Haybäck, Gerwin (2009): Das Recht am geistigen Eigentum, LexisNexis Verlag ARD Orac
- Höhne, Thomas (2011): Urheberrecht für die Praxis, Verlag Österreich
- Koppensteiner, Hans-Georg (2012): Markenrecht, LexisNexis Verlag ARD Orac
- Schuhmacher, Florian (2010): Europäisches Marken-. Muster- und Urheberrecht, Manz
- Wartinger, Christine (2006): Urheberrecht und Arbeitsverhältnis, Verlag Österreich
- Wiltschek, Lothar (2013): Patentrecht, Manz

Innovationsmanagement - Unternehmensführung/Controlling Deutsch

Diese Lehrveranstaltung vermittelt vertiefte Kenntnisse der Unternehmenssteuerung und kennzahlenbasierter allgemeiner Betriebswirtschaft in der industriellen Anwendung.

Lehrinhalte

Management und Unternehmensführung:
- Führung
- Controlling
- Bilanz und G&V
- Cash Flow
- Unternehmenskennzahlen
- Investitionsrechnung
- Business Modelling
- Szenarioanalysen
- Business Planning

Vorkenntnisse

Buchhaltungs- und Kostenrechnungsgrundlagen

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- erprobte Methoden der Unternehmenssteuerung zu erklären und in einfachen Fällen anzuwenden.
- Kennzahlen der Unternehmensleistung auszuwählen, zu interpretieren und Ansätze zu deren Optimierung zu entwickeln.

Leistungsbeurteilung

Abschlussprüfung

Literatur

- Dillerup R., Stoi R. (2013): Unternehmensführung, Vahlen, 4. Aufl.
- Jung R., Bruck J., Quarg S. (2008): Allgemeine Managementlehre, Erich Schmidt Verlag, 3. Aufl.

- Voigt K.(2008): Industrielles Management, Springer

Management Concepts for Innovation English

Ausgehend von aktuellen Fallbeispielen werden Managementkonzepte, die den Innovationsprozess fördern, in Hinblick auf die Umsetzungsmöglichkeit im eigenen Firmenumfeld untersucht.

Lehrinhalte

- Schumpeters kreative Zerstörung / Schien's Theorie der Führung /Cameron und Quinn's Modell für die Diagnose von Unternehmenskultur

- Fallbeispiele Innovativer Firmen, zB.. Google, Apple, Toyota

Vorkenntnisse

B2 Englisch

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die Bedeutung der „Kultur“ für ein Unternehmen zu verstehen.
- den Begriff der „innovativen Kultur“ zu erläutern.
- Ansätze zu entwickeln, wie eine Organisation innovativer werden kann.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

Material des/der Vortragenden

Projektarbeit 1 Deutsch

Aus einer vom Studiengang vorbereiteten Anzahl an Projektaufgaben-stellungen wählt – nach Maßgabe freier Plätze – jede/r Studierende eine Aufgabenstellung aus. Diese komplexen technisch-wirtschaftlichen Aufgabenstellungen sind in Gruppen innerhalb eines Semesters zu bearbeiten. Die Ergebnisse sind dem Auftraggeber zu präsentieren und in Form eines umfassenden Projektberichtes zu dokumentieren.

Lehrinhalte

- Bearbeitung eines ausgewählten Themas
- Anwendung der Konzepte guter Projekt- und Teamarbeit
- Verhalten in realen Projektsituationen
- Erstellen hochqualitativer, guter wissenschaftlicher Praxis entsprechender Projektberichte

Vorkenntnisse

- Grundlagen des Projektmanagements
- Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
- Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens
- Grundlagen der Teamarbeit

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die im Vorstudium vermittelten Konzepte erfolgreicher Projekt- und Teamarbeit praktisch anzuwenden und zu reflektieren.
- einen Projektbericht in Form einer Arbeit, die den Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis entspricht, in der Gruppe anzufertigen.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

- Kerzner H.(2013): Project Management, 11. Aufl. Wiley Verlag

- Patzak G. / Rattay G., (2013): Projektmanagement, 6. Auflage Linde Verlag,

- PMBoK (2013) 5. Ausgabe

- Rattay G (2013): Führen von Projektorganisationen, 3. Auflage Linde Verlag

Projektmarketing, -controlling und Risikomanagement Deutsch

Die Lehrveranstaltung befasst sich mit der Bedeutung einer adäquaten aktiven Projektlenkung als Schlüsselwerkzeug für Projektleitung / Projektteams und für die Unternehmensleitung. Schwerpunktthemen sind Projektkalkulation, Projektkostenerfassung und Evaluierung des Fortschrittes, Projektmarketing unter weitgehender Nutzung der betrieblich bereits existenten Strukturen in finanzieller wie kommunikativer Hinsicht. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Risikomanagement bei Projekten.

Lehrinhalte

- Querbeziehungen von Projektcontrolling und betrieblicher Kosten- und Leistungsrechnung, betriebliche Kostenerfassung für Projekte
- Leistungserfassung und -bewertung bei Projekten nach der Earned Value Methode
- Erstellung von Projektberichten
- Projektrisikomanagement
- Grundlagen des Marketings von Projekten
- Ansätze des internen und externen Verkaufens von Projekten

Vorkenntnisse

- Grundlagen der Kostenrechnung
- Grundlagen des Projektmanagements
- Grundlagen des Marketing

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die Querbeziehungen zwischen betrieblichem Rechnungswesen, Projektkalkulation und Projektberichterstattung zu erklären.
- Projektleistungsevaluierungen unter Verwendung der Earned Value Methode auszuführen.
- Projektmarketingkonzepte für einfache Aufgaben zu erstellen.
- Projektrisiken zu identifizieren und zu bewältigen.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung

Literatur

- Fiedler R. (2010): Controlling von Projekten, 5. Auflage, Vieweg + Teubner

- Kerzner H.(2013): Project Management, 11. Auflage Wiley Verlag

- Patzak G. / Rattay G., (2013): Projektmanagement, 6. Auflage Linde Verlag

- PMBoK (2013): 5. Ausgabe

- Wallmüller E.(2004): Risikomanagement, Hanser Verlag

Texten - Von komplexen Zusammenhängen zum Marketingtext Deutsch

Die LV "Texten von komplexen Zusammenhängen zum Marketingtext" bietet eine Einführung in die Grundlagen des Werbetextens. Komplexe Sachverhalte werden für Nicht-SpezialistInnen verständlich und interessant aufbereitet.

Lehrinhalte


  • Psychologische Grundlagen des Werbetextens
  • Einführung in das Schreiben von Werbetexten (Briefing, USP etc.)
  • Grundregeln des Textens (AIDA etc.)
  • Aufbau und Elemente unterschiedlicher Texte (Handzettel, PR-Aussendung etc.) für verschiedene Medien
  • Schlagzeilen als wichtiges Element
  • Tipps für erfolgreiches Texten
  • Wortwahl und Stil - Worte, die zum "Kauf" anregen

Vorkenntnisse


  • Grundlagen des Marketing
  • Bachelorniveau

Lernergebnisse


  • Die AbsolventInnen haben ihre Fähigkeit verbessert, komplexe Sachverhalte (wie z.B. aus Studien, Produktbeschreibungen etc.) auf ihre wesentlichen Inhalte zu analysieren und gelernt, sie zielgruppenadäquat, prägnant und leicht verständlich für Nicht-SpezialistInnen aufzubereiten
  • Sie verwandeln komplexe Inhalte in gut lesbare Botschaften und allgemein verständliche Informationen
  • Sie kreieren "pfiffige" Headlines - Aufmacher, die bei der Zielgruppe Interesse wecken
  • Sie haben elementare Grundkenntnisse bei der Textarbeit erworben; können recherchieren, strukturieren und den Kundennutzen auf den Punkt bringen
  • Sie können Inhalte aussagekräftig verpacken und klarer kommunizieren
  • Ihre Texte sind glaubwürdig formuliert und unterstützen das Image des "Produzenten" bzw. Produktes

Leistungsbeurteilung


  • LV-immanent
  • Fernlehranteil

Literatur

Literaturliste zu Seminarbeginn.

Wahlpflichtfach
Wissensmanagement Deutsch

Diese Lehrveranstaltung vermittelt grundlegende strategische Wissensmanagementkonzepte, deren Übertragung auf Situationen in der Wirtschaftspraxis und die Umsetzung mittels entsprechender Werkzeuge.

Lehrinhalte

- Wissensmanagement - Warum?
- Begriffsklärungen rund um den Begriff Wissen
- Aktionsfelder des Wissensmanagements anhand von grundlegenden WM-Modellen
- WM-Werkzeuge und ihr Einsatz entsprechend des WM Ansatzes (Management of Information, Management of People)
- Social Media Einsatz im Wissensmanagement
- Einführungsszenarien von WM unter Berücksichtigung von Barrieren

Vorkenntnisse

- Grundkenntnisse der Kommunikations- und Informationstechnologie
- Grundkenntnisse der Aufbauorganisation
- Grundkenntnisse organisatorischer Prozesse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die grundlegenden Begriffe des Wissensmanagements (Wissen, Information, Daten,...) zu erläutern.
- die Aktivitätsfelder des Wissensmanagements anhand von gängigen Modellen zu beschreiben und auf Situationen des Berufslebens zu transferieren.
- Werkzeuge des Wissensmanagements (WM) entsprechend ihres Einsatzgebiets (Stichwort: dokumentenzentriertes WM, kommunikationszentriertes WM) zu beurteilen und anzuwenden.
- die Barrieren bei der Einführung von WM in Organisationen zu analysieren und entsprechende Einführungsszenarien zu entwickeln.

Leistungsbeurteilung

Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung

Literatur

- Hasler-Roumois U. (2010): Studienbuch, Wissensmanagement, UTB
- Probst G./Raub S./Romhardt K. (2013): Wissen managen, Gabler Verlag, 7. Auflage
- Schönefeld F. (2009): Praxisleitfaden Enterprise 2.0, Carl Hanser Verlag

2. Semester

Bezeichnung Sprache
Ausgewählte Kapitel Innovationsmanagement Deutsch

Durch Gastvortragende werden ausgewählte Kapitel aus dem angewandten Innovationsmanagement vermittelt.

Lehrinhalte

- Entwicklung von Innovationsstrategien
- Internationale Best Practice Beispiele
- Typische Herausforderungen des Technologiemanagements

Vorkenntnisse

Grundlagen des Projekt- und Innovationsmanagements

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die Grundkonzepte der vorgetragenen Ansätze zu erklären.
- die vermittelten Ansätze in einfachen Situationen anzuwenden.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung

Literatur

Materialien der jeweiligen Vortragenden

Betriebliche Anwendungssysteme Deutsch

Diese Lehrveranstaltung gibt eine Einführung in Betriebliche Anwendungssysteme (Auswahl, Aufbau, Funktionsweise) und deren Unterstützung für betriebliche Kernprozesse (z.B.: Einkauf, Produktion, Verkauf). Schwerpunkte sind ERP-Systeme, Business-Intelligence-Systeme sowie Knowledge Management-Werkzeuge.

Lehrinhalte

- Betriebliche Informationssysteme, IS-Planung, Architekturen
- Grundbegriffe ERP-Systeme (Definition, Entwicklung, Marktüberblick, Technischer Aufbau)
- Auswahl von ERP-Systemen
- Produktionsprozesse
- Data Warehousing
- Business Intelligence
- Knowledge Management-Werkzeuge
- Beschaffung und Produktion am Beispiel von MS Dynamics NAV
- Ein Thema der Wirtschaftsinformatik im Rahmen einer Seminararbeit vertiefen und präsentieren

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse der Betriebswirtschaftslehre.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- IT-bezogene Problemfelder in Betrieben den entsprechenden IT-Management-Bereichen zuzuordnen.
- typische Informationsflüsse in einem Betrieb anhand eines Beispiel-Workflows aufzuzeigen.
- die Vor- und Nachteile von integrierten Informationssystemen anhand von Beispielen einander gegenüberzustellen.
- die wichtigsten Phasen bei Auswahl und Implementierung von ERP-Systemen in ihrem Ablauf zu erläutern.
- die Phasen einer einfachen Produktionsplanung und -durchführung in ihrem Zusammenhang zu erklären.
- für ein einfaches Fertigprodukt Stückliste, Arbeitsplan, Durchlaufterminierung und Herstellkosten zu ermitteln.
- im ERP-System MS Dynamics NAV die wichtigsten Stammdaten für Beschaffung und Produktion anzulegen, sowie Beschaffungs- und Produktionsaufträge zu verarbeiten.
- Kriterien für die Auswahl eines Knowledge-Management-Systems zu recherchieren und verschiedene Systeme mit Hilfe der Nutzwertanalyse zu vergleichen.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung

Literatur

- Hansen H. / Mendling J. / Neumann G. (2015): Wirtschaftsinformatik, De Gruyter, 11. Auflage
- Handouts des/der LektorIn

Erneuerbare Energien Deutsch

Diese Lehrveranstaltung vermittelt eine Einführung in die Thematik der „erneuerbare Energietechnologien“ mit Themenschwerpunkten aus den Bereichen Bioenergien, Solarenergien, Wasserkraft, Windkraft und intelligente Netze.

Lehrinhalte

- Potentiale erneuerbarer und konventioneller Energieträger
- Technologiestatus
- Kennzahlen
- Themenschwerpunkte in Bioenergien
- Solarenergien (gebäudeintegrierte Systeme)
- Wasserkraft
- Windkraft
- Energienetze

Vorkenntnisse

Technische und wirtschaftliche Grundlagen.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die Grundformen erneuerbarer Energiesysteme zu beschreiben und typische Anwendungsfälle von Bioenergien, Solarenergien, Wasserkraft und Windkraft sowie die Möglichkeiten intelligenter Energienetze zu erklären.
- einfache Anwendungsfälle der genannten Energieformen zu beurteilen.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

Materialien der Vortragenden

Ethik und Technikphilosophie Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt den Studierenden Grundkenntnisse der Technik- und Wirtschaftsethik. Das Bewusstmachen der Relevanz ethischer Fragestellungen zu Technik und Wirtschaft und deren ethischen Auswirkungen auf die Gesellschaft und das Trainieren ethischer Urteilsbildung und Argumentation stehen im Mittelpunkt.

Lehrinhalte

• Grundpositionen ethischer Urteilsbildung
• Methoden ethischer Argumentation
• Verantwortungsbegriff
• Technikbegriff und normative Grundlagen Technischen Handelns
• Ingenieursethik und Technikfolgeabschätzung
• Einführung in die Integrative Wirtschaftsethik (P. Ulrich)
• Grundfragen der Wirtschaftsethik: Mikro-(Individuum), Meso-(Unternehmen), Makro-Ebene (Wirtschaft, Staat)
• Nachhaltigkeit als ethisches Kriterium

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
• ausgewählte Grundbegriffe und Grundpositionen der Technik- und Wirtschaftsethik (z.B. Formen technischen Handelns, Technikfolgeabschätzung) anhand einfacher Fallbeispiele zu erläutern.
• den Verantwortungsbegriff zu erklären und auf Situationen der beruflichen Praxis zu übertragen.
• die Schritte ethischer Urteilsbildung und Argumentation zu beschreiben und in Fallbeispielen aus der wirtschaftlich-technischen Praxis anzuwenden..

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Seminararbeit

Literatur

• Literaturliste bei Seminarbeginn

Innovationsradar
Nachhaltige Informationstechnologien Deutsch

Die Lehrveranstaltung befasst sich mit Themenstellungen „des Potentials der nachhaltigen IKT Anwendung“.

Schwerpunkte bilden einerseits die Rolle der IKT bei der signifikanten Senkung von CO2 Emissionen bei deren Anwendung (Schwerpunkt Rechenzentren) andererseits die Unterstützung unterschiedlicher Wirtschaftssektoren durch Optimierung energielastiger Prozesse.

Lehrinhalte

- Systematik von Optimierungspotenzialen der nachhaltigen Informationstechnologien
- Evaluierung von technischen und wirtschaftlichen Argumentationsansätzen auf Basis schlüssiger Business Cases
- Klassifikation von first und second-order Prozessen sowie Berücksichtigung von Rebound Effekten
- Gesamtwirtschaftliche Wirkungsabschätzung potentieller Maßnahmen

Vorkenntnisse

- Grundlagen des Projektmanagements, Projektmarketing, -controlling und Risikomanagements
- Grundzüge des Innovationsmanagements und der Unternehmensführung
- Kenntnisse der aktuellen Informations- und Kommunikationstechnologien

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- wesentliche Hebel zur Erzielung von energetischen Einsparungspotentialen beim Einsatz von IKT als Enabler zu erklären.
- Konzepte für IKT gestützte optimierte Standardindustrieprozesse zu entwickeln.
- den Energieverbrauch in einem Rechenzentrum systematisch gemäß der Struktur des Energy Stack zu analysieren.
- die Nachhaltigkeit eines multimodalen Verkehrskonzepts zu bewerten.

Leistungsbeurteilung

Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

SMART 2020: Enabling the low carbon economy in the information Age
A report by The Climate Group on behalf of the Global eSustainability Initiative (GeSI) 2008
http://www.smart2020.org/_assets/files/02_smart2020Report.pdf

Organisations- und Personalentwicklung Deutsch

Die Lehrveranstaltung bereitet die Studierenden darauf vor, organisationale und personale Entwicklungsprozesse in Organisationen zu planen und durchzuführen.

Lehrinhalte

- Systemisches Denken und Handeln in Organisationen
- Konzepte und Instrumente der Personalentwicklung
- Grundsätze, Vorgehensmodelle und Instrumente der Organisationsentwicklung
- Kontextklärung, Hypothesenbildung, Interventionsmöglichkeiten, Beobachterperspektive
- Umgang mit Widerständen

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Grundbegriffe und Aufgaben der Personal- und Organisationsentwicklung (z.B. strategische Personalentwicklung) darzustellen.
- ausgewählte Instrumente der Personal- und Organisationsentwicklung (z.B. Laufbahnplanung) konzeptionell sowie praktisch anhand von einfachen Beispielen zu erläutern.
- Praxis-Situationen in Hinblick auf die Instrumente der Personal- und Organisationsentwicklung zu analysieren und Handlungsalternativen begründet zu entwickeln.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

Material des/der Vortragenden

Projektarbeit 2 Deutsch

Aus einer vom Studiengang vorbereiteten Anzahl an Projektaufgaben-stellungen wählt – nach Maßgabe freier Plätze – jede/r Studierende eine Aufgabenstellung aus. Diese komplexen technisch-wirtschaftlichen Aufgabenstellungen sind in Gruppen innerhalb eines Semesters zu bearbeiten. Die Ergebnisse sind dem Auftraggeber zu präsentieren und in Form eines umfassenden Projektberichtes zu dokumentieren.

Lehrinhalte

- Bearbeitung eines ausgewählten Themas
- Anwendung der Konzepte guter Projekt- und Teamarbeit
- Verhalten in realen Projektsituationen
- Umsetzen der Erfahrungen aus Projektarbeit 1
- Erstellen hochqualitativer, guter wissenschaftlicher Praxis entsprechender Projektberichte

Vorkenntnisse

- Grundlagen des Projektmanagements
- Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
- Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens
- Grundlagen der Teamarbeit

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die im Vorstudium vermittelten Konzepte erfolgreicher Projekt- und Teamarbeit praktisch anzuwenden und zu reflektieren.
- unter Nutzung der Erfahrungen aus Projektarbeit 1 die Prozesse der Projektarbeit 2 zu gestalten und nach Ende der Projektarbeit 2 die erzielten Fortschritte zu evaluieren.
- einen Projektbericht in Form einer Arbeit, die den Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis entspricht, in der Gruppe unter Nutzung der Erfahrungen aus Projektarbeit 1 anzufertigen.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

- Kerzner H.(2013): Project Management, 11. Auflage Wiley Verlag

- Patzak G. / Rattay G., (2013): Projektmanagement, 6. Auflage Linde Verlag

- PMBoK (2013) 5. Ausgabe

- Rattay G (2013): Führen von Projektorganisationen, 3. Auflage Linde Verlag

Prozessmanagement Deutsch

Es werden die Grundlagen des Prozessmanagements sowie des Prozessdesigns vermittelt. Weiters wird die Prozesskostenrechnung als Mittel zur verursachungsgerechten Zuordnung von Gemeinkosten behandelt. Es wird ein Überblick über Managementkonzepte und -methoden gegeben, mit dem Ziel die Unternehmen optimal auf die Kundenbedürfnisse auszurichten.

Lehrinhalte

- Funktions- versus Prozessorganisation
- Gründe für Einsatz von Prozessmanagement
- Beschreibung von Geschäftsprozessen (Prozesslandkarte)
- Planung, Kontrolle und Steuerung von Geschäftsprozessen
- Prozesskostenrechnung
- Grundlagen des Qualitätsmanagements (ISO 9000 ff)
- Methoden der Optimierung (wie Kaizen und Six Sigma)

Vorkenntnisse

- Grundlagen der Unternehmensorganisation
- Grundlagen der Kostenrechnung
- Grundlagen der Statistik
- Darstellung von Unternehmensabläufen (Flussdiagramme)
- Grundlegende Team-Methoden (z.B. Brainstorming)

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- einfache Prozesse zu designen und messbar zu machen.
- begleitende Managementmethoden aus einem Repertoire an vermittelten Standardansätzen auszuwählen und einzusetzen.
- mit Hilfe der Prozesskostenrechnung die echten Kosten einfacher Prozesse zu ermitteln.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung

Literatur

- Remer D., Mühlhaupt E.(2005): Einführen der Prozesskostenrechnung: Grundlagen, Methodik, Einführung und Anwendung der verursachungsgerechten Gemeinkostenzurechnung, Schäffer Poeschl Verlag
- Schmelzer H. J., Sesselmann W. (2010): Geschäftsprozessmanagement in der Praxis, 7. Auflage, Hanser Verlag
- Wagner K. W., Käfer R., (2013):PQM - Prozessorientiertes Qualitätsmanagement: Leitfaden zur Umsetzung der ISO 9001, Hanser Verlag

Technik und Wirtschaftsethik Deutsch

In der Lehrveranstaltung werden den Studierenden Grundkenntnisse der Technik- und Wirtschaftsethik vermittelt. Die Relevanz ethischer Fragestellungen zu Technik und Wirtschaft und deren ethischen Auswirkungen auf die Gesellschaft sowie das Trainieren ethischer Urteilsbildung und Argumentation stehen im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung.

Lehrinhalte

• Grundpositionen ethischer Urteilsbildung
• Methoden ethischer Argumentation
• Verantwortungsbegriff
• Technikbegriff und normative Grundlagen technischen Handelns
• Ingenieursethik und Technikfolgeabschätzung
• Einführung in die Integrative Wirtschaftsethik (P. Ulrich)
• Grundfragen der Wirtschaftsethik: Mikro-(Individuum), Meso-(Unternehmen), Makro-(Wirtschaft, Staat) Ebene
• Nachhaltigkeit als ethisches Kriterium

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
• ausgewählte Grundbegriffe und Grundpositionen der Technik- und Wirtschaftsethik (z.B. Formen technischen Handelns, Technikfolgeabschätzung) anhand einfacher Fallbeispiele zu erläutern.
• den Verantwortungsbegriff zu erklären und auf Situationen der beruflichen Praxis zu übertragen.
• die Schritte ethischer Urteilsbildung und Argumentation zu beschreiben und in Form von Fallbeispielen aus der wirtschaftlich-technischen Praxis anzuwenden.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Seminararbeit

Literatur

Material des/der Vortragenden

The European Union - Democracy and Lobbying Deutsch

Der Kurs gibt den Studierenden einen Überblick über die Europäische Union (EU): Institutioneller Rahmen und Rechtssystem; Demokratie in der EU; Lobbyarbeit als legitimer Bestandteil jeder Demokratie und ihre Herausforderungen.

Institutionen der EU hinsichtlich Struktur, Nominierung von Mitgliedern der Institutionen und ihre Kompetenzen werden betrachtet. EU-Recht einschließlich der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit, der guten Regierungsführung und Lobbying in der EU werden diskutiert. Gesetzte Maßnahmen der EU zur Gewährleistung der Demokratie und Handlungsbedarf zur Überbrückung des wahrgenommenen Demokratiedefizites als Folge eines Mangels an Transparenz werden besprochen. Aktuelle Herausforderungen der EU werden diskutiert, insbesondere im Hinblick auf den demografischen Wandel und die Globalisierung.

Lehrinhalte

Wichtige EU-Institutionen, Ernennung von Funktionären und deren
- Kompetenzen
- Gewaltenteilung
- EU-Recht einschließlich der Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit
- Verantwortungsbewusste Führung
- Lobbying - Rolle der Lobbyarbeit in der Demokratie
- Bürgerinitiative (Vertrag von Lissabon)
- Transparenz - Demokratiedefizit
- Erfolge und Herausforderungen

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die institutionelle Struktur der EU und die Trennung der Macht in Brüssel, die Wahl und Ernennung von Funktionären zu erklären.
- die Grundprinzipien des Europarechts einschließlich der Vorrangstellung des EU-Rechts, der Subsidiarität und der Proportionalität sowie das Demokratiedefizit und Lobbyarbeit in der EU zu erläutern.
- kritisch und analytisch zu diskutieren: Transparenz in der Lobbyarbeit, „gute Regierungsarbeit“, Erfolge und Herausforderungen der EU.

Leistungsbeurteilung

Immanente Leitungsbeurteilung

Literatur

Material des/der Vortragenden

Unternehmensplanspiel - Analyse von Bilanzen Deutsch

Das Planspiel lässt die Studierenden die vernetzten Zusammenhänge im Unternehmen hautnah erleben, insbesondere die Zielkonflikte, die sich bei der Führung eines Unternehmens systembedingt ergeben.

Lehrinhalte

Im Rahmen des Planspiels lernen die Studierenden diverse unternehmerische Aufgabenstellungen zu verknüpfen. Die Themenstellungen sind:

- Konkurrenzanalyse
- Marketing-Mix
- Produktlebenszyklen
- Produkt-Relaunch
- Produkt-Neueinführung
- Markteintritt in einen neuen Markt mit Fremdwährung
- Umstellung von einem Ein-Produkt- auf einen Zwei- Produktbetrieb
- Deckungsbeitragsrechnung
- Marktforschungsberichte als Informationsgrundlage für Marketingentscheidungen

Produktentwicklung:
- Technologie
- Ökologie
- Wertanalyse

Beschaffung/Lagerhaltung:
- Optimale Bestellmenge

Fertigung:
- Investition inklusive Typenentscheidung
- Devestition
- Eigenfertigung oder Fremdbezug
- Auslastungsplanung
- Ökologische Produktion

Personal:
- Planung
- Qualifikation
- Produktivität
- Fehlzeiten
- Fluktuation

Finanz- und Rechnungswesen:
- Kostenarten-, Kostenstellen-, Kostenträgerrechnung
- Stufenweise Deckungsbeitragsrechnung
- Break-Even-Analyse
- Finanzplanung
- Bilanz- und Erfolgsrechnung
- Cash-Flow
- Wertorientierte Unternehmensführung und Aktienkurs

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse aus:
- Betriebswirtschaftslehre
- Unternehmensführung
- Marketing

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die systembedingt einander widersprechenden Zielstellungen von Unternehmen zu erklären.
- die Grundkonzepte der Unternehmensführung und Betriebswirtschaftslehre anzuwenden.
- die Auswirkungen von Managemententscheidungen abzuschätzen.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

- Ein Teilnehmerhandbuch mit allen wesentlichen Informationen wird von der Lehrveranstaltungsleiterin / vom Lehrveranstaltungsleiter online zur Verfügung gestellt

Verkehrstelematik Deutsch

Die Studierenden lernen in dieser Lehrveranstaltung die wichtigsten Anwendungen und Technologien der Verkehrstelematik kennen sowie deren Entstehen im Wechselspiel von Stakeholder-Interessen und technischer Machbarkeit.

Lehrinhalte

- Verkehrsinformationssysteme
- Routenführung und Navigation
- Verkehrsmanagement
- Gebührentelematik
- Fahrzeug-Infrastruktur-Interaktion

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Analogien mit vergangenen Projekten herzustellen und deren Relevanz zu bewerten, um den Werdegang aktueller Innovationen (insbesondere im Verkehrssegment) beurteilen zu können.
- die Wechselwirkung von Stakeholderinteressen als Einflussfaktoren in der Technologieentwicklung zu beurteilen.
- Hemmnisse und Begünstigungen im Innovationswesen der Verkehrstelematik zu erkennen, zu erklären und Lösungsansätze zu entwickeln.

Leistungsbeurteilung

Abschlussprüfung

Literatur

- Duke University: Dijkstra’s Routing Algorithm, 2012
- Flinsenberg I. (2004): Route Planning Algorithm for Car Navigation, TU Eindhoven
- Peters K. (2006): Verkehrslogistik, TU Dresden
- Siemens ITS (2005): Traffic Control Systems Handbook

3. Semester

Bezeichnung Sprache
Corporate Foresight Einführung - Theorie Deutsch

In dieser Lehrveranstaltung werden Grundlagen des „Corporate Foresight“, das als Scouting Medium am „fuzzy end of innovation“ mit dem weak signals sowie neueste Technologieentwicklungen erkannt und internen Innovationsprozessen zugänglich gemacht wird, vermittelt. Weiters wird die Aufnahme von Zielen, Roadmaps und Aktionsplänen in Unternehmens- und Innovationsstrategien aufgezeigt.

Lehrinhalte

- Grundlagen des „Corporate Foresight“
- Formulierung strategischer Technologie-Roadmaps
- Assessment geplanter, interner F&E-Programme bzw. Entscheidungen zu Investitionen in neue (Produktions-)Technologien

Vorkenntnisse

- Lehrveranstaltungen des 1. und 2. Semesters

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- den Foresight Ansatz im Umfeld technologisch orientierter Unternehmen im Unterschied zur traditionellen Zukunftsforschung zu erklären.
- den Corporate Foresight Ansatz anzuwenden und von "Strategieentwicklung" zu unterscheiden.
- die Bedeutung von vorausschauendem Denken in technisch/technologischer Forschung und betrieblicher Praxis zu erkennen und bei einfachen Fällen anzuwenden.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung

Literatur

Wilhelmer, D., Nagel, R. (2013): Foresight Managementhandbuch. Das Gestalten von Open Innovation, Carl Auer Verlag

Rohrbeck R. (2010): Corporate Foresight. Towards a Maturity Model for the Future Orientation of a Firm, Physica-Verlag, Springer

Pillkahn, U. (2007): Trends und Szenarien als Werkzeuge zur Strategieent-wicklung. Wie sie die unternehmerische und gesellschaftliche Zukunft planen und gestalten, Erlangen (Publicis)

Müller, A. W./Müller-Stewens G. (2009): Strategic Foresight. Trend- und Zukunftsforschung in Unternehmen. Instrumente, Prozesse, Fallstudien. Stuttgart (Schäffer-Poeschel)

Einführung in die Techniksoziologie und Technikakzeptanz Deutsch

Diese Lehrveranstaltung befasst sich mit der Identifikation sozialer Risikofaktoren in der Technologieentwicklung und Innovation.

Lehrinhalte

- Identifizierung der sozialen und kulturellen Bedingungen und Folgen von sozio-technischen Veränderungen
- Verfolgen (tracking) der sozialen Prozesse, die zur Entwicklung, Erzeugung und unterschiedlichen Nutzung technologischer Systeme führen
- Soziale Erfolgsabschätzung / Bewertung der sozialen Machbarkeit von Entwicklung, Übernahme und Modifikation technologischer Innovationen und Systeme
- Vermittlung soziologischer Ansätze zur Erklärung von Technikeinstellungen in unterschiedlichen sozialen Kontexten
- Bewertung des Zusammenhangs zwischen Technikeinstellungen und Technikakzeptanz
- Bedeutung der Materialität und Agency von Objekten und Systemen für die Akzeptanz von sozio-technischen Innovationen

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Techniknutzung aus soziologischer Sicht qualifiziert zu beurteilen.
- Akzeptanz und Nutzungsmuster unterschiedlicher sozialer Gruppen und deren Erklärungsansätze abzuschätzen sowie die Abschätzung zu begründen.
- die sozialen Folgen sozio-technischer Veränderungen ansatzweise darzustellen.
- kulturelle Einflüsse auf Fragen der Technikakzeptanz zu erkennen und qualifiziert zu diskutieren.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung

Literatur

- Latour, B. (2005): Reassembling the Social – An Introduction to Actor-Network-Theory. Oxford University Press
- Rammert, W. (Hrsg.) (1998): Technik und Sozialtheorie. Frankfurt am Main, Campus
- Rammert, W. (2007): Technik – Handeln – Wissen. Zu einer pragmatischen Technik- und Sozialtheorie. Wiesbaden, VS
- Weyer, J. (2008): Techniksoziologie. Genese, Gestaltung und Steuerung sozio-technischer Systeme. Weinheim, Juventa

Emerging & Converging Technologies Einführung Deutsch

Diese Lehrveranstaltung vermittelt Grundwissen zu Emerging & Converging Technologies (ET/CT) sowie Methoden zur Identifikation, Analyse und Management von Zukunftstechnologien.

Lehrinhalte

- Grundwissen zu Emerging & Converging Technologies (ET/CT)
- Übersicht und Abschätzung des Innovationspotentials ausgewählter Themenstellungen
- Methoden zur Identifikation, Analyse und Managements von Zukunftstechnologien

Vorkenntnisse

Entsprechend der Positionierung der Lehrveranstaltung im Curriculum.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- bei ausgewählten Emerging Technologies die Grundkonzeption und das erwartete Potential zu erklären.
- Innovationsdynamiken in ausgewählten Bereichen einzuschätzen und bei einfachen Aufgabenstellungen die vermittelnden Inhalte und Methoden anzuwenden.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung

Literatur

- Material des/der Vortragenden
- Fröhlich, J., Leitner, K.-H. und Weber, K.M. (Hrsg.), Innovationsforschung und Technologiepolitik in Österreich: Neue Perspektiven und Gestaltungsmöglichkeiten, Studienverlag, Wien
- Donald E. Stokes (1997): Pasteur's Quadrant – Basic Science and Technological Innovation, Brookings Institution Press
- Meyer, A./Schmidt, M./Wächter, P. (2011): Converging Technologies in Österreich. ITA Wien
- Roco, M. C. und Bainbridge, W. S. (2002): Converging Technologies for Improving Human Performance. Nanotechnology, Biotechnology, Information Technology and Cognitive Science, Dordrecht, Springer

Emerging Technologies Lab Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt den Studierenden einen praktischen Einblick in ausgewählte aktuelle Emerging Technologies im Bereich der Assistiven Technologien.

Lehrinhalte

Darstellung des aktuellen Standes der "Emerging Technologies im Bereich Ambient Assisted Living" im Speziellen
- Smart Homes (drahtgebundene und drahtlose Sensornetzwerke)
-Assistive Technologies (eHealth, Wearable Sensorics)

Es wird auf verbreitete, offene und standardisierte Technologien, Standards und Software (z.B. KNX, EnOcean, NFC, Bluetooth, AsTeRICS Framework, ...) eingegangen. Nach einer theoretischen Einführung werden die Kenntnisse durch praktische Übungen im Labor vertieft.

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- den aktuellen Stand der Technologien in den Bereichen Smart Homes und assistive Technologies zu erklären.
- einfache Aufgabenstellungen der genannten Technologien in einer Laborumgebung zu lösen.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

- Material des/der Vortragenden
- Merz, H. / Hansemann, T. / Hübner, C. (2009): Gebäudeautomation - Kommunikationssysteme mit EIB/KNX, LON und BACnet, 2., neu bearbeitete Auflage
- Robitaille, S. (2010): The Illustrated Guide to Assisitve Technology and Devices, Demos Health Publishing
Veigl, C. / Weiß, C. / Ibanez, d. / Soria-Frisch, A. / Carbone, A. (2013): Model-based Design of Novel Human-Computer Interfaces: The Assistive Technology Rapid Integration and Construction Set (AsTeRICS), 4th IEEE Biosignals and Biorobotics Conference (ISSNIP), Rio de Janeiro, Brasil

End-user involvement und Prosuming Deutsch

Diese Lehrveranstaltung befasst sich mit Vorstellung und Diskussion verschiedener Konzepte und Intensitäten des End-User Involvements.

Lehrinhalte

- Definition zentraler Begriffe (end-user, stakeholder, prosumer, participatory design, inclusive design, etc.)
- Vorstellung und Diskussion verschiedener Konzepte und Intensitäten des End-User Involvements
- Darstellung soziologischer Ansätze zur Bestimmung und Merkmalsdefinition von Zielgruppen und des End-User Involvements, mit Fokus ältere Menschen / AAL
- Untersuchung ausgewählter Fallbeispiele von innovativem und traditionellem Zielgruppenmarketing, Good und Bad Practices
- Eigenständige Erarbeitung eines Konzepts des End-User Involvements zu einem ausgewählten Produkt/Service in Gruppenarbeit

Vorkenntnisse

- Grundlagen des Innovationsmanagements
- Einführung in die Techniksoziologie

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Gestaltungsmöglichkeiten und Management von user-orientierten und user-generierten Innovationsprozessen (z.B. Prosuming) zu erklären.
- zielgruppen- und milieuspezifisches Marketing zu erklären und an einfachen Fällen in ihrem beruflichen Umfeld anzuwenden.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

- Blättel-Mink; B.; Hellmann, K. U. (Hrsg.) (2010): Prosumer Revisited. Zur Aktualität einer Debatte. VS
- Coleman, R.; Clarkson, J.; Dong, H.; Cassim, J. (2007): Design for Inclusivity: A practical guide to Accessible, Innovative and User-Centered Design
- Fischer, G.; Giaccardi E. (2004): Meta-design: A Framework for the Future of End-User Development. In Lieberman V., Paternò H., Wulf F., (Eds): End User Development - Empowering People to Flexibly Employ Advanced Information and Communication Technology, Kluwer Academic Publishers, Dordrecht, The Netherlands
- Neven, L. (2010). ‘But obviously not for me’: robots, laboratories and the defiant identity of elder test users. In: Sociology of Health & Illness, 32 (2), 335–347.
- Peek, S; Aartsa, S. & Wouters, E. (2015). Can Smart Home Technology Deliver on the Promise of Independent Living? A Critical Reflection Based on the Perspectives of Older Adults. In: van Hoof, J.; Demiris, G. & Wouters, E. (Hrsg.). Handbook of Smart Homes, Health Care and Well-Being. Switzerland: Springer International Publishing.
- Journal of Engineering Design. Special Issue: Inclusive design, Volume 21, Issue 2-3, 2010.
- Nedopil, Ch.; Schauber, C.; Glende, S. (2013). The Art and Joy of End-User Integration in AAL projects. White paper for the integration of users in AAL projects, from idea creation to product testing and business model development. Luxembourg: Ambient Assisted Living Association. URL:http://www.aal-europe.eu/wp-content/uploads/2015/02/AALA_Guideline_YOUSE_online.pdf
- Nedopil, Ch.; Schauber, C.; Glende, S. (2013). AAL Stakeholders and their Requirements. A collection of characteristics and requirements of primary, secondary, and tertiary users of AAL solutions, and a guideline for user-friendly AAL design. Luxembourg: Ambient Assisted Living Association. URL:http://www.aal-europe.eu/wp-content/uploads/2015/02/AALA_Knowledge-Base_YOUSE_online.pdf
- Toolbox: Methods of User Integration for AAL Innovations. URL:http://www.aal-europe.eu/wp-content/uploads/2015/02/AALA_ToolboxA5_online.pdf

Forschungsdesign und Methoden der Datenerhebung Deutsch

In dieser Lehrveranstaltung erhalten die Studierenden einen Einblick in die methodischen Grundlagen und Instrumente der empirischen Forschung.

Lehrinhalte

- Einführung in die Methoden der empirischen Forschung
- Diskussion von Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Methoden und Passungen für verschiedene Zielsetzungen
- Qualitative Beurteilung der Forschungsansätze
- Planung und Gestaltung von Forschungsvorhaben
- Praktische Übungen am Beispiel europäischer Projektanträge
- Übung der Ansätze anhand von selbst erhobenem Datenmaterial

Vorkenntnisse

- Grundlagen des Innovationsmanagements und Wissensmanagements

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- State of the art Ansätze für Forschungsdesigns zu erklären.
- die passende Methodologie und Methoden für ihre Projekte auszuwählen.
- Forschungsdesigns für unterschiedliche Fragestellungen und Zielsetzungen zu konzipieren.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung

Literatur

- Diekmann, A. (2007): Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Rowohlt
- Flick, U. (2007): Triangulation - Eine Einführung. VS
- Flick, U. (2007): Qualitative Sozialforschung: Eine Einführung. Rowohlt
- Froschauer, U.; Lueger, M. (2009): Interpretative Sozialforschung: Der Prozess, facultas wuv UTB
- Froschauer, U.; Lueger, M. (2003): Das qualitative Interview. Zur Praxis interpretativer Analyse sozialer Systeme. WUV-UTB Verlag
- Schnell, R.; Hill, P.B.; Esser, E. (2008): Methoden der empirischen Sozialforschung. Oldenbourg

Organisations- und Innovationssoziologie Deutsch

Die Lehrveranstaltung vermittelt den Teilnehmenden theoretische Grundlagen, empirische Studien und praktische Anwendungsbeispiele zur sozialen Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationsprozessen. Darüber hinaus diskutiert und reflektiert die Lehrveranstaltung kritisch den Steuerungsanspruch dieser Ansätze.

Lehrinhalte

- Einführung in die Konzepte der Organisationssoziologie
- Einführung in die Konzepte der Diffusion und Aneignung von Technologien in Organisationen
- Zentrale Begriffe von Innovationskonzeptionen und deren Wandel
- Organisationale Bedingungen von Innovation
- Intra- und interorganisationales sowie user-orientiertes Innovationsmanagement
- Studien und Fallbeispiele

Vorkenntnisse

- Grundlagen des Innovationsmanagements, Einführung in die Techniksoziologie

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- sozio-technische Innovationen in Organisationen aus verschiedenen Positionen zu betrachten und zu analysieren.
- den Wandel von Innovationskonzeptionen (z.B. bei Produktinnovationen, Dienstleistungsinnovationen) durch Einbeziehung sozialer Aspekte zu erklären.
- die Strukturen und Prozesse, die Innovationen innerhalb von Organisationen bedingen, fördern oder behindern, zu beschreiben.
- Formen des inter-organisationalen Innovationsmanagements (z.B. Open Innovation) und das Management von user-orientierten und user-generierten Innovationsprozessen (z.B. Prosuming) zu erläutern.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

- Czarniawska, B.; Hernes, T. (2005): Actor-Network Theory and Organizing. Copenhagen Business School Press.
- Froschauer, U. (2012): Organisationen in Bewegung. Beiträge zur interpretativen Organisationsanalyse, Facultas wuv.
- Howaldt, J.; Jacobsen, H. (2010): Soziale Innovation: Auf dem Weg zu einem postindustriellen Innovationsparadigma. Springer-Verlag.
- Kühl, S.; Moldaschl, M. (Hrsg.) (2010): Organisation und Intervention. Ansätze für eine sozialwissenschaftliche Fundierung von Organisationsberatung, Rainer Hampp Verlag.
- Lueger, M.; Froschauer, U. (2011): Grenzen und Bedingungen organisationaler Steuerung. In: Mikl-Horke, G. (Hrsg.): Sozioökonomie: Die Rückkehr der Wirtschaft in die Gesellschaft. Metropolis, S.: 239 – 269.
- Rammert, W. (2007): Technik – Handeln – Wissen. Zu einer pragmatischen Technik- und Sozialtheorie. Wiesbaden, VS
- Latour, B. (2015): Der Berliner Schlüssel. Botopress.
- Orlikowski, W. (2010): The sociomateriality of organisational life: Considering technology in management research. Cambridge Journal of Economics, 34: 125-141.
- Shove, E.; Watson, M.; Hand, M.; Ingram, J. (2007):The Design of Everyday Life. Oxford: Berg.
- Bohlen, J. M.; Beal, G. M., Rogers, E.M. (1957): The Diffusion Process, Special Report, 18 (1), 56–77. http://www.soc.iastate.edu/extension/pub/comm/SP18.pdf
- Wenger, E.; White, N.; Smith, J.D. (2009): Digital Habitats: stewarding technology for communities. Portland, OR: CPsquare

Spezialisierung: Aktuelle Fragen der Zukunftsforschung Deutsch

In dieser Lehrveranstaltung werden ausgewählte Beispiele von Projekten der Zukunftsforschung in Technik und Gesellschaft bearbeitet.

Lehrinhalte

- Diskussion aktueller Forschungsfragen (auf der Basis der Lehrveranstaltung „Zukunftsforschung als Innovationshilfe in Technik und Gesellschaft“)
- Studium aktueller Forschungsergebnisse
- Ausführung eigener kleiner empirischer Erhebungen

Vorkenntnisse

- Module des 1. und 2. Semesters

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- ausgewählte Methoden und Techniken zukunftsbezogener Forschung zu erläutern sowie einzelne einschlägige Forschungsprojekte zu präsentieren und zu diskutieren.
- einfache Projekte der angewandten Zukunftsforschung in Technik und Gesellschaft bzw. des Technologiemanagements zu planen und durchzuführen.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

- Fink, A./ Siebe, A. (2006): Handbuch Zukunftsmanagement. Werkzeuge der strategischen Planung und Früherkennung. Frankfurt a. M.
- Hof, H./ Engenroth, U. (Hrsg.) (2010): Innovationsforschung. Ansätze, Methoden, Grenzen und Perspektiven. Berlin
- Hitzler, R./ Pfadenhauer, M. (Hrsg.) (2005): Gegenwärtige Zukünfte. Interpretative Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Diagnose und Prognose. Wiesbaden
- Hug, T./ Poscheschnik, G. (2010): Empirisch forschen. Konstanz
- Pillkahn, U. (2007): Trends und Szenarien als Werkzeuge der Strategieentwicklung. Wie Sie unternehmerische und gesellschaftliche Zukunft planen und gestalten. Erlangen
- Popp, R./Schüll, E. (Hrsg.) (2009): Zukunftsforschung und Zukunftsgestaltung. Berlin-Heidelberg
- Popp, R. (Hrsg.) (2012): Zukunft & Wissenschaft. Zukunftsforschung auf dem Prüfstand. Berlin-Heidelberg
- Popp, R.; Zweck, A. (Hrsg.) (2013): Zukunftsforschung im Praxistest. Wiesbaden
- Rust, H. (2008): Zukunftsillusionen. Kritik der Trendforschung. Wiesbaden
- Stockmann, R. (Hrsg.) (2007): Handbuch zur Evaluation. Eine praktische Handlungsanleitung. Münster

Spezialisierung: Anwendung des Corporate Foresight Ansatzes bei ausgewählten Technologiefeldern Deutsch

In dieser Lehrveranstaltung wird anhand von Fallstudiendiskussionen die Bedeutung externer Partner (wie technischer Universitäten/Hochschulen und Forschungseinrichtungen) für Unternehmen beleuchtet. Weiters wird die Aufnahme von Zielen, Roadmaps und Aktionsplänen in Unternehmens- und Innovationsstrategien aufgezeigt.

Lehrinhalte

- Diskussion aktueller Forschungsfragen (auf der Basis der Lehrveranstaltung „Corporate Foresight“)
- Studium aktueller Forschungsergebnisse
- Entwicklung eigener kleiner Konzepte

Vorkenntnisse

- Module des 1. und 2. Semesters

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- auf Basis der vorgestellten Fallstudien einfache Projekte in Corporate Foresight zu planen und durchzuführen.
- die Zweckmäßigkeit ausgewählter Methoden und Techniken zukunftsbezogener Forschung zu beurteilen sowie einzelne einschlägiger Projekte zu präsentieren und zu diskutieren.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

- Wilhelmer, D., Nagel, R. (2013): Foresight Managementhandbuch. Das Gestalten von Open Innovation, Carl Auer Verlag
- Rohrbeck R. (2010): Corporate Foresight. Towards a Maturity Model for the Future Orientation of a Firm. Physica-Verlag, Springer
- Pillkahn, U. (2007): Trends und Szenarien als Werkzeuge zur Strategieent-wicklung. Wie sie die unternehmerische und gesellschaftliche Zukunft planen und gestalten. Erlangen (Publicis)
- Müller, A. W., Müller-Stewens G. (2009): Strategic Foresight. Trend- und Zukunftsforschung in Unternehmen. Instrumente, Prozesse, Fallstudien. Stuttgart (Schäffer-Poeschel)

Statistische und qualitative Auswertungsverfahren Deutsch

In dieser Lehrveranstaltung werden den Studierenden Kenntnisse und Kompetenzen in der deskriptiven und schließenden Statistik vermittelt.

Lehrinhalte

- Einfache Häufigkeitsverteilungen, Grafiken, Wahrscheinlichkeitsberechnungen, deskriptive Statistik, Kreuztabellen, Assoziationen und Korrelationen
- Schließende Statistik
- Einführung in die multivariaten Analyseverfahren
- Praktische Übungen an Beispielen mit Analysesoftware (SPSS oä)

Vorkenntnisse

Entsprechend der Zugangsvoraussetzungen des Studiengangs

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- für statistische Standardaufgabenstellungen quantitative Daten aufzubereiten.
- grundlegende statistische Auswertungen quantitativer Daten auszuführen und zu interpretieren.

Leistungsbeurteilung

Abschlussprüfung

Literatur

- Backhaus, K., Erichson, B., Plinke, W., & Weiber, R. (2008). Multivariate Analysemethoden. Eine anwendungsorientierte Einführung. Berlin: Springer
- Bortz, J., & Schuster, C. (2010). Statistik für Human- und Sozialwissenschaftler. Berlin: Springer
- Bühl, A. (2014). SPSS 22. Einführung in die moderne Datenanalyse. München: Pearson

Techniksoziologie und Technikakzeptanz Praxisfelder: Spezialisierung Deutsch

Diese Lehrveranstaltung ist ein forschungsbasiertes Seminar zur Vertiefung des erworbenen Wissens und der Spezialisierung in einem Anwendungsfeld der Techniksoziologie.

Lehrinhalte

- Vertiefung des erworbenen Wissens und Spezialisierung in einem Anwendungsfeld der Techniksoziologie
- Erarbeitung eines Portfolios (z.B. Ambient Assisted Living, Informations- und Kommunikationstechnologien, Emerging and Converging Technologies)

Vorkenntnisse

Einführung in die Techniksoziologie und Technikakzeptanz

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- Planung und Steuerung von Innovationsprozessen zielgerichteter auszuführen.
- soziale Risikofaktoren und Fehlentwicklungen bei typischen Innovationsbestrebungen abzuschätzen.
- grundlegend die Rolle der End-user in Veränderungsprozessen aus soziologischer Sicht zu beschreiben.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

- Latour, B. (2005): Reassembling the Social – An Introduction to Actor-Network-Theory. Oxford University Press
- Rammert, W. (Hrsg.) (1998): Technik und Sozialtheorie. Frankfurt am Main, Campus
- Rammert, W. (2007): Technik – Handeln – Wissen. Zu einer pragmatischen Technik- und Sozialtheorie. Wiesbaden, VS
- Weyer, J. (2008): Techniksoziologie. Genese, Gestaltung und Steuerung sozio-technischer Systeme. Weinheim, Juventa

Technologietransferinstrumente (z.B. Netzwerke, LIVING Labs, Transitionsprozesse...) Deutsch

In dieser Lehrveranstaltung werden erprobte Instrumente, die Unternehmen für den erfolgreichen Technologietransfer aus der Forschung in die industrielle Umsetzung zur Verfügung stehen, diskutiert. Die Bedeutung der Intermediäre als wichtige Akteure im Technologietransfer mit ihren Unterstützungsangeboten wird exemplarisch aufgezeigt.

Lehrinhalte

- Modelle des Zugangs und Instrumente des Technologietransfers
- Ansätze für die transdisziplinären, gesellschaftlichen Grundfragen des 21. Jahrhundert (Grand Challenges)
- Architekturen sowie zentrale Erfolgsfaktoren für intelligente Kontextsteuerung von F&E, Technologietransfer und Innovation
- Bedeutung und Leistungsangebot von Intermediären im Technologietransferprozess
- Grundprinzipien und Funktionsweisen des europaweit erfolgreich eingesetzten Technologietransfer Instrumentes “LIVING Lab“ in Form von Fallstudien

Vorkenntnisse

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- unterschiedliche Zugangsmodelle und damit verbundene Instrumente des Technologietransfers zu erklären.
- die Wirkungsmechanismen von Intermediären zu erläutern.
- Innovationsdynamiken in ausgewählten Bereichen einzuschätzen und bei einfachen Aufgabenstellungen die vermittelnden Inhalte und Methoden anzuwenden.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung

Literatur

- Ståhlbröst, A. (2009): The Living Lab Handbook, Luleå University of Technology
- Ståhlbröst, A. (2012): A set of key-principles to assess the impact of living labs, In: International Journal of Product Development
- Willke, H. (2004): EF in das systemische Wissensmanagement., Carl Auer Systeme Verlag
- Grossmann, R.; Lobnig, H.; Scala, K. (2007): Kooperationen im Public Management. Theorie und Praxis erfolgreicher OE in Leistungsverbünden, Netzwerken und Fusionen. München, Juventa Verlag
- Sydow, J., Windeler, A. (1999): Steuerung von Netzwerken. Konzepte und Praktiken. Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden

Usability Design Lab Deutsch

Die Lehrveranstaltung dient dem Kennenlernen praktischer Konzepte von Usability-Testmethoden und deren Anwendung auf die Erstellung von Userinterfaces anhand selbst in Gruppen durchgeführter Übungen im Labor.

Lehrinhalte

- Psychologische und technische Grundlagen des Usability Designs
- Technische Grundlagen des User Centered Designs
- Planung, Durchführung und Analyse eines Usability-Tests (einfache Aufgabenstellung) in Kleingruppen unter Verwendung von Usability-Software
- Aufbereitung der Testergebnisse für AuftraggeberInnen

Vorkenntnisse

Grundlagen der Informatik

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- einen Überblick über aktuelle Usability-Testmethoden zu geben.
- die technischen und organisatorischen Bestandteile eines Usability-Labors zu erläutern.
- einfache Usability-Tests mit Systemen von Techsmith Morae und XSplit selbstständig durchzuführen.
- Testergebnisse einfacher Aufgabenstellungen auszuwerten und mittels standardisierter Berichtvorlagen zu dokumentieren.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

Material des/der Vortragenden

Rubin J., Chisnell D. (2008): Handbook of Usability Testing, Wiley Verlag

Dumas J. S. (1999): Practical Guide to Usability Testing, Intellect Ltd.

Zukunftsforschung als Innovationshilfe in Technik und Gesellschaft, Einführung Deutsch

In dieser Lehrveranstaltung werden unter besonderer Berücksichtigung der Anwendung im Rahmen von Innovationsprozessen die wissenschaftstheoretischen Grundlagen der Forschung – mit besonderer Berücksichtigung der Zukunftsforschung in Technik und Gesellschaft – behandelt.

Lehrinhalte

- Zukunftsforschung im Spannungsfeld zwischen Erkenntnisinteressen (mögliche & plausible & wahrscheinliche Zukunft) und Veränderungsinteressen (wünschenswerte Zukunft)
- Ausgewählte Grundsatzfragen der Zukunftsforschung, u. a.: Prognosen oder Szenarien, Zukunftsbilder oder Vorhersagen, Kritik an der Zukunftsforschung
- Ausgewählte methodische Zugänge im Spannungsfeld zwischen zukunfts- bzw. innovationsorientierter Forschung und Planung
- Ausgewählte Beispiele von Projekten der Zukunftsforschung in Technik und Gesellschaft

Vorkenntnisse

- Module des 1. und 2. Semesters

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die Bedeutung von vorausschauendem Denken in technisch/technologischer Forschung und betrieblicher Praxis zu erklären.
- die wichtigsten Wissensbestände über die Möglichkeiten und Grenzen angewandter zukunftsbezogener Forschung in Technik und Gesellschaft und die Zugänge zu zukunftsorientiertem Technologiemanagement zu erläutern.
- einfache Projekte der angewandten Zukunftsforschung in Technik und Gesellschaft bzw. des Technologiemanagements zu planen und durchzuführen.
- einzelne einschlägige Forschungsprojekte zu präsentieren und zu diskutieren.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung

Literatur

- Fink, A./ Siebe, A. (2006): Handbuch Zukunftsmanagement. Werkzeuge der strategischen Planung und Früherkennung. Frankfurt a. M.
- Hof, H./ Engenroth, U. (Hrsg.) (2010): Innovationsforschung. Ansätze, Methoden, Grenzen und Perspektiven. Berlin
- Hitzler, R./ Pfadenhauer, M. (Hrsg.) (2005): Gegenwärtige Zukünfte. Interpretative Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Diagnose und Prognose. Wiesbaden
- Hug, T./Poscheschnik, G. (2010): Empirisch forschen. Konstanz
- Pillkahn, U. (2007): Trends und Szenarien als Werkzeuge der Strategieentwicklung. Wie Sie unternehmerische und gesellschaftliche Zukunft planen und gestalten. Erlangen
- Popp, R./Schüll, E. (Hrsg.) (2009): Zukunftsforschung und Zukunftsgestaltung. Berlin-Heidelberg
- Popp, R. (Hrsg.) (2012): Zukunft & Wissenschaft. Zukunftsforschung auf dem Prüfstand. Berlin-Heidelberg
- Popp, R.; Zweck, A. (Hrsg.) (2013): Zukunftsforschung im Praxistest. Wiesbaden
- Rust, H. (2008): Zukunftsillusionen. Kritik der Trendforschung. Wiesbaden
- Stockmann, R. (Hrsg.) (2007): Handbuch zur Evaluation. Eine praktische Handlungsanleitung. Münster

4. Semester

Bezeichnung Sprache
DiplomandInnenseminar Deutsch

In dieser Lehrveranstaltung werden begleitend zur Erstellung der Masterthesis wesentliche Grundlagen guter wissenschaftlicher Arbeit vertieft und der Diskurs mit und zwischen den Studierenden über die Fortschritte der einzelnen Arbeiten geführt.

Lehrinhalte

- Vertiefung der Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens
- Erstellen wissenschaftlicher Präsentationen
- Üben des wissenschaftlichen Diskurses

Vorkenntnisse

- Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens
- Präsentations- und Recherchetechniken

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- die Grundsätze guter wissenschaftlicher Arbeit bei der Masterthesis Erstellung anzuwenden.
- die Ergebnisse ihrer Masterthesen darzustellen und zu begründen.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung

Literatur

Material der LektorInnen.

Master Thesis Deutsch

Ausarbeitung der Masterarbeit unter Anleitung

Lehrinhalte

Begleitung der Masterthesis Erstellung

Vorkenntnisse

Erfolgreiche Absolvierung der Lehrveranstaltungen der Vorsemester

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- eine approbierbare Masterthesis zu verfassen.

Leistungsbeurteilung

Approbation der Masterarbeit

Literatur

- entsprechend der Themenstellung der jeweiligen Masterarbeit

Technologiefolgenabschätzung Deutsch

Diese Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit den nicht intendierten Folgen von Technologieentwicklung und –einsatz, das heißt mit Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Wichtige Fragestellung sind beispielsweise Auswirkungen auf Ökosysteme, Gesundheit oder Fragen der sozialen Inklusion und Exklusion.

Lehrinhalte

- Geschichte und Konzepte der Technikfolgenabschätzung – international
- Grundlagen der Technikbewertung
- Methoden der Technikfolgenabschätzung (Auswahl) aus Natur- und Sozialwissenschaften
- Erstellung eines Kurzassessments

Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage,...
- unintendierte Folgen von Technikeinsatz zu erkennen und zu beschreiben.
- Standardsituationen unintendierter Folgen von Technikeinsatz mit geeigneten Methoden zu bewerten.

Leistungsbeurteilung

LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung

Literatur

- Kowalski, E. (2002): Technology Assessment, vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich
- Grunwald, A.(2010): Technikfolgenabschätzung - eine Einführung, edition sigma, 2. Auflage