Master Internationales Wirtschaftsingenieurwesen: Lehrveranstaltungen und Informationen zum Studium

Fakten zum Studium

  • Start: September
  • Kosten pro Semester: € 363,36 Studiengebbühr, € 75,- Kostenbeitrag für Zusatzleistungen, € 19,20 ÖH-Beitrag
  • Präsenzphasen: 16 Einheiten pro Woche (Mittwoch- und Freitagabends, Samstagvormittags)
  • 4 Stunden Fernlehre pro Woche
  • 120 ECTS-Punkte
  • Möglichkeit für ein Auslandssemester

Studienplan zum Download

Lehrveranstaltungen

Hier finden Sie die aktuellen Lehrveranstaltungen des Studiengangs. Die Darstellung unterliegt laufenden Aktualisierungen und entspricht nicht zwangsläufig dem Studienplan für das nächste Studienjahr. Module, die sich über mehrere Semester erstrecken, werden jeweils mit der ECTS-Zahl für alle Semester angezeigt. Legende: 

  • kMod kumulatives Modul (jede LV besitzt eine eigene Prüfung)
  • iMod integratives Modul mit abschließender Modulprüfung
  • UE Übung
  • ILV Integrative Lehrveranstaltung
  • SE Seminar
  • LAB Laborstunden
  • TUT Tutorien 

1. Semester

Bezeichnung ECTS
SWS
Modul 11 Grundlagen des Maschinen- und Anlagenbaus (MOD11)
German / iMod
4.50
-
Elemente des Maschinen- und Anlagenbaus (EMA)
German / ILV, FL
4.50
3.00

Kurzbeschreibung

Die Studierenden erlernen die Auswahl von Fördermaschinen, Förderwegen und deren Betriebseigenschaften für flüssige, gasförmige und feste Fördergüter zur Planung fördertechnischer Anlagen

Methodik

Integrierte Lehrveranstaltung

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • ...
  • die geeigneten Fördermaschinen für Stückgüter auszuwählen
  • die geeignete Förderwege für Schüttgüter auszuwählen
  • Pumpen und Rohrleitungen zu dimensionieren
  • geeignete Armaturen für Rohrleitungssysteme auszuwählen
  • die Betriebseigenschaften dieser Maschinen zu beschreiben

Lehrinhalte

  • Krane, Aufzüge, Stetig- und Flurförderer
  • Ventilatoren, Pumpen, Kompressoren und Verdichtern
  • Hydrodynamik
  • Rohrleitungen und deren Verbindungsmöglichkeiten
  • Absperr- und Regelarmaturen

Vorkenntnisse

Grundlagen der:- Mechanik- Werkstoffkunde- Fertigungstechnik- Hydrostatik

Leistungsbeurteilung

  • Schriftliche Abschlussprüfung
Modul 12 Produktionsverfahren (MOD12)
German / kMod
7.50
-
Angewandte Fertigung und Materialprüfung (AFM)
German / SE
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Produktions- und zugehörige Prüfprozesse im industriellen Zusammenhang im Rahmen von Exkursionen kennenzulernen und Mess- und Prüfmaßnahmen (Sensorik, Messtechnik, Prüfregime, Dokumentation, Standards, Regelwerke) in ihrer Gesamtheit durch die Studierenden nachvollziehbar darzustellen.

Methodik

Besuch von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, Erstellung einer Seminararbeit und einer Präsentation.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • ...
  • Methoden und Verfahren zu Produktions- und Prüfprozessen für die industrielle Fertigung aus Literatur, Normen und Standards zusammenzufassen, gegenüberzustellen und wissenschaftlich zu formulieren;
  • relevante Mess- und Prüfmaßnahmen (Sensorik, Messtechnik, Prüfregime, Dokumentation, Regelwerke) in konkreten Anwendungsfällen zu identifizieren, analysieren und beurteilen sowie die Ergebnisse detailliert und verständlich darzustellen;
  • generative Fertigungsverfahren zu unterscheiden und gegenüberzustellen sowie einfache Beispiele mit einem CAD-System zu konstruieren und für den 3D-Druck aufzubereiten.

Lehrinhalte

  • Produktions- und Prüfprozesse
  • Sensorik
  • Messtechnik
  • Prüfregime
  • Dokumentationsstandards
  • Standards, Regelwerke
  • Qualitätsmanagement
  • Generative Fertigungsverfahren

Vorkenntnisse

- Prozess- und Qualitätsmanagement- Selbstständiges Informieren über die Exkursionsziele

Literatur

  • Online Information zu relevanter Literatur in Abhängigkeit von den besuchten Firmen

Leistungsbeurteilung

  • Teilnahme an den Exkursionen
  • Gruppenweise Erstellung einer Seminararbeit
  • Gruppenweise Erstellung eines Foliensatzes und Präsenation

Anmerkungen

Die Exkursionen können auch außerhalb der standardmäßigen Unterrichtszeiten stattfinden.

Produktionsverfahren und -systeme (PVS)
German / ILV, FL
4.50
3.00

Kurzbeschreibung

Unterschiedliche Konzepte und Bauformen von Werkzeug- und Umformmaschinen werden vorgestellt. Verschiedene Arten von Vorschubantrieben, Führungen, Gestellen und Messsystemen, sowie Grundlagen der Maschinensteuerung und der NC-Programmierung werden erläutert. Möglichkeiten und Grenzen der Prozess- und Maschinen-überwachung werden dargestellt.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • ...
  • die verschiedenen Arten von Werkzeug- und Umformmaschinen zu beschreiben und die Vor- und Nachteile von unterschiedlichen Konzepten von Maschinen zu bewerten.
  • den Aufbau und die Arbeitsweise von mechanischen Komponenten (Führungen, Vorschubsysteme, Antriebe und Gestelle) von Maschinen zu erläutern und unter Berücksichtigung der zu produzierenden Produkte, auszuwählen
  • die verschiedenen Komponenten, die zur Steuerung von Maschinen notwendig sind, zu benennen und zu erläutern, sowie die Struktur eines NC-Programmes zu verstehen.
  • die unterschiedlichen Strategien bei der Werkzeug- und Maschinenüberwachung zu beschreiben und eine Entscheidung über den Einsatz von Prozess- und Maschinenüberwachung zu treffen.

Lehrinhalte

  • Bauformen von Werkzeugmaschinen
  • Komponenten der Werkzeugmaschine
  • Steuerungen von Werkzeugmaschinen
  • Werkzeugsysteme und Werkzeugvoreinstellung
  • Prozess- und Maschinenüberwachung
  • Umformen (Blechumformen, Massivumformen), Umformmaschinen
  • Fertigungsorganisation und -systeme

Vorkenntnisse

Technische Mechanik

Literatur

  • Einführung in die Fertigungstechnik: Engelbert Westkämper; Hans-Jürgen Warnecke
  • Fertigungstechnik für Wirtschaftsingenieure: Reinhard Koether, Wolfgang Rau
  • Fertigungstechnik: Alfred Herbert Fritz; Günter Schulze, Springer Verlag Berlin, Heidelberg
  • Fertigungstechnik: Willy Schal, Verlag Handwerk und Technik, Hamburg
  • Fertigungsverfahren (1 - 5): Wilfried König; Fritz Klocke, Springer Verlag, 2005
  • FFS-Handbuch: Hans B. Kief, Carl Hanser Verlag, 2012
  • Grundlagen der Fertigungstechnik: Awiszus; Bast; Dürr; Matthes, Fachbuchverlag Leipzig
  • Materials and Processes in manufacturing: Ronald A. Koheser, J T. Black
  • NC/CNC Handbuch: Hans B. Kief, Carl Hanser Verlag, 2012
  • Taschenbuch der Fertigungstechnik: Gerd Witt u. a., -Fachbuchverlag Leipzig
  • Werkzeugmaschinen Fertigungssysteme (Band 1): Manfred Weck, VDI Verlag, 2008

Leistungsbeurteilung

  • Prüfung
  • Fernlehreausarbeitung
Modul 13 Produktionsstrukturen (MOD13)
German / iMod
6.00
-
Produktionsstrukturen und -design (PSD)
German / ILV, FL
6.00
4.00

Kurzbeschreibung

Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es, - die Grundlagen der Planung von Netzwerk-, Standort-, Produktions-, Lager und Logistikstrukturen sowie Lean Production-Ansätze zur Optimierung von Produktionsprozessen theoretisch und anhand von praxisnahen Beispielen vermittelt zu bekommen- die in der Planung und Optimierung von Produktionsstrukturen und -prozessen in der Praxis eingesetzten Modelle, Methoden und Werkzeuge in Kleinprojekten selbst anzuwenden

Methodik

Folienpräsentation, Planspiele, Fernlehre

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Produktionsstandorte und deren strategische Einbindung in globale Wertschöpfungsnetzwerke zu unterscheiden, zu bewerten und Änderungen in der Produktionsnetzwerkskonfiguration abzuleiten
  • strukturierte Anforderungen an Produktionsstandorte zu definieren und eine systematische Standortvorplanung, -suche, -bewertung und -auswahl durchzuführen
  • Produktionsbereiche inkl. Lager- und Logistikbereiche zu dimensionieren, Struktur-, Layout- und Materialflussplanungen durchzuführen und die Produktionsorganisation optimale zu konzipieren (Fabrikplanung)
  • Produktions-, Lager- und Logistikprozesse zu planen oder unter Einsatz von Lean Production-Ansätzen zu optimieren (Fabrikoptimierung)
  • Produktions-/Bestelllosgrößen zu planen, optimale Lagerhaltungsstrategien abzuleiten und eine Lagerdimensionierung durchzuführen (Lagerplanung)

Lehrinhalte

  • Vermittlung der theoretischen Grundlagen, Methoden und Werkzeuge sowie Vorstellung von Projektbeispielen aus der Praxis in den Themenbereichen:
  • Produktionsnetzwerke & Standortstrategien
  • Fabrikplanung und Produktionsorganisation
  • Layout- und Materialflussplanung
  • Produktionsoptimierung, Lean Production und Wertstromdesign
  • Lagerplanung
  • In Fernlehreübungen erfolgt die praktische Anwendung der erlernten Vorgehensweisen, Methoden und Werkzeuge in den Bereichen Fabrik- und Lagerplanung durch Bearbeitung von 2 praxisnahen Planungsaufgaben in Projektteams.
  • In Planspielform erfolgt die praktische Anwendung von Lean Production-Ansätzen und -methoden zur Optimierung eines mehrstufigen Montageprozesses unter Simulation eines realen Montageumfelds in Kleingruppen.

Vorkenntnisse

Grundlagenkenntnisse in Produktionsmanagement, Produktionsplanung und -steuerung, Logistik und Supply Chain Management.

Literatur

  • Arnold, D., Isermann, H., Kuhn, A. (2008): Handbuch Logistik, Springer-Verlag 
  • Gudehus, T. (2010): Logistik: Grundlagen - Strategien – Anwendungen
  • Kinkel, S. (2009): Erfolgsfaktor Standortplanung: In- und ausländische Standorte richtig bewerten, Springer-Verlag
  • Pawellek, G. (2014): Ganzheitliche Fabrikplanung: Grundlagen, Vorgehensweise, EDV-Unterstützung, Springer-Verlag
  • Tempelmeier, H., Günther H.-O. (2014): Produktion und Logistik: Supply Chain und Operations Management, BoD-Verlag
  • Wiendahl H.-P., Reichardt, J., Nyhuis, P. (2014): Handbuch Fabrikplanung: Konzept, Gestaltung und Umsetzung wandlungsfähiger Produktionsstätten, Carl Hanser-Verlag

Leistungsbeurteilung

  • Fernlehrübung, beide Übungen müssen positiv absolviert werden (40%)
  • Abschlussprüfung (60%)
Modul 14 Unternehmensanalyse (MOD14)
German / kMod
6.00
-
Global Economy and Case Studies 1 (GECS)
English / SE
1.50
1.00

Kurzbeschreibung

Auseinandersetzung mit globalen wirtschaftlichen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft – Vermittlung der erforderlichen Begriffe und Konzepte sowie der notwendigen sprachlichen Strukturen

Methodik

Studium relevanter Texte und Berichte internationaler Medien (e.g. Financial Times, Economist, IHT, Foreign Affairs, CNN, BBC; etc.)Seminararbeiten und Präsentationen

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • ...
  • Zusammenhänge zwischen ökonomischen Theorien und der Realpolitik zu erläutern
  • die Auswirkungen der Globalisierung auf Gesellschaft und Umwelt zu analysieren

Lehrinhalte

  • Ökonomische Begriffe und Theorien
  • Entwicklungsstufen von Volkswirtschaften
  • Aktuelle Ereignisse im wirtschaftlichen Bereich

Literatur

  • Maderdonner, O. / et al (2014): Global Economy and Case Studies, Skriptum
  • Aktuelle Handouts und audiovisuelle Unterstützung

Leistungsbeurteilung

  • Seminararbeiten
  • Präsentationen
International Finance (ITF)
English / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Studierenden in die Lage zu bringen die betrieblichen Kennzahlen eines Unternehmens kennenzulernen und sie zu interpretieren.

Methodik

VorlesungVortragBeispiele

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • den Jahresabschluss eines Unternehmens nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu analysieren
  • wichtige Kennzahlen und deren Aussagekraft zu beurteilen
  • finanziellen Risiken zu beurteilen und abzusichern

Lehrinhalte

  • Jahresabschlussanalyse und spezielle Fragen der Gestaltung
  • Kennzahlen
  • Betriebliche Kennzahlen (absolute, relative)
  • Kennzahlensysteme (DuPont, Werttreiber, BSC)
  • Wertorientierte Kennzahlen (EVA, CVA)
  • Interpretation von Kennzahlen (Praktische Beispiele)
  • Risikomanagement
  • Arten von Unternehmensrisiko
  • Absicherungsinstrumente für Zins- und Währungsrisiko (Derivative)
  • Export- und Projektfinanzierung

Literatur

  • Jeff Madura, Roland Fox, International Financial Management, Thomson, 2014

Leistungsbeurteilung

  • Unternehmensanalyse (Gruppenarbeit) 30%Schriftliche Abschlussprüfung (70%) Die Prüfung bzw. die Unternehmensanalyse müssen jeweils mit mindestens der Note „Genügend“ absolviert werden, um die Lehrveranstaltung insgesamt positiv abschließen zu können. Unternehmensanalyse (Einzelarbeit) 30%Schriftliche Wiederholungsprüfung 70%
Unternehmensanalyse und –bewertung (UAB)
German / ILV
1.50
1.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung vermittelt anhand einer Fallstudie die Grundlagen der Unternehmensanalyse und -bewertung auf strategischer und operativer Ebene.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • ...
  • für ein konkretes geschäftliches Szenario (hier die Fallstudie) adäquate Sanierungsmaßnahmen zu definieren, die das Unternehmen nachhaltig (wieder) ertragreich machen
  • ein strategisches Vorgehen zu entwickeln, das (exemplarisch in der Fallstudie) den Eigentümern einer profitablen Tochtergesellschaft zu empfehlen wäre
  • ein Kennzahlensystem für die strategische und operative Führung des Unternehmens aufzubauen
  • eine Strategie für einzelne Einheiten eines Unternehmens (exemplarisch in der Fallstudie die betreffende Filiale) zu entwickeln

Lehrinhalte

  • Stakeholder
  • Unternehmensreorganisationsgesetz (URG)
  • Analyse von Bilanz und gewinn- und Verlustrechnung (GRV)
  • Markt
  • Kreditverträge

Vorkenntnisse

Grundwissen Betriebswirtschaft

Literatur

  • Ballwieser, W./ Hachmeister, D. (2013), Unternehmensbewertung: Prozess, Methoden und Probleme, Schäfer-Poeschl
  • Eisl, C./ Losbichler, H. (2012), Grundlagen der finanziellen Unternehmensführung: Band 4: Controlling, Linde
  • Praxishandbuch Unternehmensbewertung: Grundlagen, Methoden, Fallbeispiele (German Edition) Taschenbuch – 2. April 2012, von Ulrich Schacht (Herausgeber)
  • Controlling im Handel: Innovative Ansätze und Praxisbeispiele Taschenbuch – 17. Februar 2012, von Michael Buttkus (Herausgeber), Altfrid Neugebauer (Herausgeber)
  • Wettbewerbsstrategie: Methoden zur Analyse von Branchen und Konkurrenten Gebundene Ausgabe – 14. Februar 2013 von Michael E. Porter

Leistungsbeurteilung

  • Schriftliche Abschlussprüfung
Modul 15 Management-Supporttools (MOD15)
German / kMod
6.00
-
Applied Mathematics & Modelling (AMM)
German / ILV, FL
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die LV ist eine Einführung in die lineare Programmierung mit dem Inhalt: 1. Lineare Programme 2. Simplexmethode 3. Dualtheorie 4. Sensitivitätsanalyse

Methodik

Die Lehrveranstaltung besteht aus den Elementen Vortrag, selbständiges Bearbeiten von Aufgaben zu Hause und gemeinsame Besprechung der Lösungen in späteren Einheiten.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • ... reale Fallbeispiele als lineare Programme zu schreiben.
  • ... die Simplexmethode zu beschreiben und einfache lineare Programme damit zu lösen
  • ... das duale Programm zu bilden, den Zusammenhang zwischen primalem und dualem Programm zu beschreiben, und die Bedeutung des dualen Programms für die Interpretation des primalen Programms zu erklären.
  • ... die Methodik der Sensitivitätsanalyse zu beschreibn und an einfachen Beispielen anzuwenden.

Lehrinhalte

  • Lineare Programme
  • Simplexmethode
  • Dualtheorie
  • Sensitivitätsanalyse

Vorkenntnisse

*) Vektorrechnung *) Matrizen und Matrixoperationen

Literatur

  • F. Hillier, G. Lieberman: Introduction to Operations Research, McGraw-Hill, 7th edition, 2001

Leistungsbeurteilung

  • ein schriftlicher Abschlusstest
Professional Writing Skills (PWS)
English / SE
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Vermittlung der für die Abfassung verschiedener beruflich- und fachlich- relevanten Texte erforderlichen sprachlichen und formalen Kriterien

Methodik

Seminar mit Anwesenheitspflicht.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • ...
  • die sprach-bezogenen Eigenschaften einer Vielzahl von Textsorten zu erkennen;
  • englische Texte in verschiedenen Formaten und Registern kompetent zu verfassen;
  • die Interaktion von Textsorte, Textfunktion und Zielgruppe zu begreifen.

Lehrinhalte

  • Strukturierung einer Vielzahl von beruflich-relevanten Textsorten;
  • Zitieren und Paraphrasieren von wissenschaftlichen Textquellen;
  • Eigenschaften eines formellen Sprachregisters in Englisch;
  • Die Phasen des Schreibprozesses;
  • Techniken der Textadaptation für verschiedene Zielgruppen

Vorkenntnisse

Zulassung zum Masterstudium

Literatur

  • Course Reader, Skriptum
  • Aktuelle Handouts

Leistungsbeurteilung

  • Qualität der Mitarbeit sowie Vorbereitung situativer und geplanter schriftlicher Aufgaben und Abschlussprüfung.

2. Semester

Bezeichnung ECTS
SWS
Modul 21 Energie- und Umwelttechnik (MOD21)
German / kMod
6.00
-
Arbeits- und Kraftmaschinen (AKM)
German / ILV, FL
1.50
1.00
Energie- und Umwelttechnik (ENU)
German / ILV, FL
4.50
3.00
Modul 22 Innovative Werkstoffe (MOD22)
German / kMod
6.00
-
Advanced Materials (ADM)
German / ILV, FL
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Einführung in die moderne Werkstoffkunde und deren Anwendungen. Behandelt werden Themen wie:- Mechanisches Verhalten von Keramischen Werkstoffen- Verfestigungsmechanismen in Metallen- Werkstoffversagen- Nanokristalline Materialien- Smart materials

Methodik

Vorträge der LektorenExterne Gastreferenten

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die Struktur der Metalle zu erklären.
  • den Einfluss der Struktur von Metallen auf die Eigenschaften zu beurteilen.
  • für Anwendungen geeignete Materialien auszuwählen.
  • die wichtigsten Versagensmechanismen bei der Bauteildimensionierung zu berücksichtigen.

Lehrinhalte

  • Festigkeit von keramischen Werkstoffen
  • Struktur von Metallen
  • Verfestigungsmechanismen in Metallen
  • Werkstoffversagen

Vorkenntnisse

Grundlagen der Werkstoffkunde

Literatur

  • Ralf Bürgel (2005), Festigkeitslehre und Werkstoffmechanik Band 2: Werkstoffe sicher beurteilen und richtig einsetzen, Vieweg Verlag
  • J. Rösler, H. Harders, M. Bäker (2012), Mechanisches Verhalten der Werkstoffe, Springer Verlag

Leistungsbeurteilung

  • Schriftliche Prüfung
Polymere, Keramik und Nanomaterialien (PKN)
German / ILV, FL
3.00
2.00
Modul 23 Produktionsplanung und -management (MOD23)
German / kMod
7.50
-
Produktionsmanagement (PRM)
German / ILV, FL
3.00
2.00
Produktionsplanung (PPL)
German / SE
4.50
3.00
Modul 24 International Marketing (MOD24)
German / kMod
6.00
-
Entrepreneurship und Businessplan (EPR)
German / ILV, FL
1.50
1.00
Int. Marketing und Product Management (IMP)
English / ILV, FL
3.00
2.00
Marketing Cases (MC)
English / SE
1.50
1.00
Modul 25 Strategic Management (MOD25)
German / kMod
4.50
-
Global Economy und Case Studies 2 (GEC)
English / SE
2.00
2.00
Human Resources und Personalentwicklung (HRP)
German / SE
1.00
1.00
Innovations- und Technologiemanagement (ITM)
German / ILV
1.50
1.00

3. Semester

Bezeichnung ECTS
SWS
Modul 31 Produktions- und Lebenszyklusmanagement (MOD31)
German / kMod
6.00
-
Product Lifecycle Management (PLM)
German / SE
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die LV Produkt-Lebenszyklus-Management (PLM) vermittelt die wesentlichen Methoden und Kenntnisse darüber wie die Material- und Informationsflüsse in den Phasen Entwicklung, Vermarktung und Ausphasung bzw. Neudefinition (Produktlebenszyklusphasen) eines Produktes zu gestalten und zu steuern sind.

Methodik

Die Vorlesung ist in Vorlesungseinheiten und Übungseinheiten gegliedert

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die verschiedenen Produktlebenszyklusphasen zu erläutern
  • in einem konkreten Geschäftsszenario die gegenwärtige Phase eines Produktes zu bestimmen
  • phasengerechte Optimierungs- und Steuerungsmaßnahmen zu definieren
  • das Produktportfolio eines Unternehmens aus PLM-Perspektive zu bewerten und hinsichtlich wirtschaftlicher und technischer Tragfähigkeit weiterzuentwickeln

Lehrinhalte

  • Produktlebenszyklusmodelle (Entstehung, Wachstum, Reife, Sättigung, Auslauf)
  • Nutzen und strategische Ansätze PLM (z.B.: frontloading)
  • Produktstruktur, Versionierung und lebensphasenbezogene Produktentwicklung
  • PLM-Prozesse, Datenmodelle und Softwareunterstützung
  • Integration betrieblicher Funktionen in den PLM-Zyklus

Vorkenntnisse

Prozessmanagement

Literatur

  • Ganzheitliches Life Cycle Management; 2010; Christoph Herrmann; ISBN 978-3-642-01421-5;Springer Verlag
  • Das PLM-Kompendium; 2009; Ulrich Sendler; ISBN 978-3-540-87897-1; Springer Verlag

Leistungsbeurteilung

  • Die Leistungsbeurteilung erfolgt mit einer Seminarbarbeit
Verteilte Produktion und Globale Logistik (VGL)
German / ILV, FL
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Im Rahmen einer durchgehenden Simulation von Produktionsplanung und -steuerung in einem dynamischen Umfeld werden die theoretischen Kenntnisse aus vorangegangenen LVs praktisch angewandt.

Methodik

Interaktives Planspiel

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die Planung eines wertschöpfenden mehrperiodigen Produktionsprozesses durchzuführen,
  • auf Veränderungen der Marktsituation zu reagieren,
  • deren Konsequenzen abzuleiten und die Produktionsplanung entsprechend anzupassen,
  • die erwarteten Kosten zu berechnen und steuern,
  • eine Supply Chain für ein bestimmtes Produkt aufzubauen und diese unternehmensübergreifend zu steuern.

Lehrinhalte

  • Angewandte Produktionsplanung u. -steuerung (Kapazitäten, Kosten, Materialwesen, Auftragswesen)
  • Erkennen und Nutzung des Potenzials von Supply Chain Management
  • Aktives Prozessmanagement zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Logistik- bzw. Produktionskette

Vorkenntnisse

- Prozess- und Qualitätsmanagement- Mehrperiodige Produktionsplanung- Gozinto-Graph- Treffen von Produktionsentscheidungen

Literatur

  • Kuhn A. / Hellingrath B. (2002): Supply Chain Management, Springer
  • Kurbel K. (2005): Produktionsplanung und -steuerung im Enterprise Resource Planning und Supply Chain Management, Oldenbourg
  • SCC, Supply Chain Council (2008): SCOR 9.0 Overview Booklet
  • Stadtler H. (2005): Supply chain management and advanced planning, Springer
  • Stölzle W. / Otto A. (2003): Supply Chain Controlling in Theorie und Praxis, Gabler
  • Wannenwetsch H. (2005): Vernetztes Supply Chain Management, Springer

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung
Modul 32 Quality and Sustainability Management (MOD32)
German / kMod
6.00
-
Intercultural Management (ICM)
German / SE
1.50
1.00

Kurzbeschreibung

Seminar zur Förderung und Erweiterung des interkulturellen Verständnisses

Methodik

Seminar mit Anwesenheitspflicht.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die Herausforderungen der Kommunikation mit Angehörigen anderer Kulturkreise zu bewältigen
  • die Chancen der Arbeit in interkulturellen Teams zu erkennen
  • in fremden Umgebungen flexibel und mit Selbstvertrauen zu agieren

Lehrinhalte

  • Kulturbegriffe und -theorien: Johari Fenster, Eisbergtheorie etc.
  • Arten der Manifestation von Kultur
  • Innen- und Außensicht
  • Englisch als Lingua franca für interkulturelle Begegnungen

Vorkenntnisse

Erfolgreicher Abschluss der Lehrveranstaltungen des Vorsemesters

Literatur

  • Lewis, R.D. et al (2012) When Cultures Collide 3rd ed., Nicholas Brealey International
  • Aktuelle Handouts und audiovisuelle Unterstützung

Leistungsbeurteilung

  • Qualität der Mitarbeit
  • Vorbereitung situativer und geplanter schriftlicher Aufgaben
  • Abschlussprüfung
Total Quality Management (TQM)
German / ILV
1.50
1.00

Kurzbeschreibung

Die Studierenden lernen aufbauend auf den Grundlagen des Qualitätsmanagements vertiefende Anwendungen kennen. Sie verstehen die Bedeutung von TQM-Modellen und Standards und einige damit zusammenhängende Methoden und Werkzeuge für den Erfolg einer Organisation.

Methodik

VortragÜbungenFallstudien

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • TQM und TQM-Modelle zu beschreiben
  • Werkzeuge und Methoden zu TQM in ihrer Bedeutung für Verbesserungen zu verstehen

Lehrinhalte

  • Unternehmenskultur, Organisationsqualität und TQM
  • EFQM Modell für Excellence
  • ISO 9001 und ISO 9004
  • Kundenorientierung: Lückenmodell und KANO Modell
  • Benchmarking
  • Six Sigma
  • Der DMAIC Zyklus zur Verbesserung
  • Die Six Sigma Belts
  • Statistische und Management-Werkzeuge in Six Sigma Projekten

Vorkenntnisse

Grundlagen Qualitätsmanagment

Literatur

  • Camp, Benchmarking; Hanser
  • Magnusson; Six Sigma umsetzen; Hanser
  • Masing; Handbuch Qualitätsmanagement; Hanser
  • Zink, Business Excellence durch TQM; Hanser
  • Zink; TQM als integratives Managementkonzept; Hanser

Leistungsbeurteilung

  • Integrierte LehrveranstaltungAbschlussprüfung
Umweltmanagement (UMM)
German / ILV, FL
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden die Grundlagen von Umweltmanagementsystemen und deren organisatorische Verankerung im Unternehmen vermittelt. Die wichtigsten Umweltmanagementsysteme werden im Detail besprochen und miteinander verglichen. Mittels konkreter Anwendungsbeispiele wird das Verständnis von Umweltmanagementsystemen vertieft. Grundsätze und Konzepte nachhaltigen Wirtschaftens werden ebenso besprochen wie die Verantwortung betrieblicher Beauftragter mit Umweltbezug.

Methodik

LehrvorträgeEinzel- und Gruppenarbeiten

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die Zusammenhänge zwischen Umwelt- bzw. Klimapolitik und Energiepolitik zu erläutern und Beispiele für konkurrierende Ziele zu geben
  • das Säulenmodell des Umweltmanagements zu beschreiben
  • die Vorgangsmodelle der gängigsten Umweltmanagementsysteme anhand von Flow-Charts zu erläutern
  • Vorgangsmodelle für die Einführung eines Umweltmanagementsystems zu erstellen
  • die verschiedenen Nachhaltigkeitskonzepte zu erläutern und kritisch zu diskutieren
  • die gesetzlichen Grundlagen für betriebliche Beauftragte zu kennen

Lehrinhalte

  • Einführung in das Umweltmanagement
  • Rahmenbedingungen des Umweltmanagements
  • Umweltmanagementsysteme - Übersicht - ISO/EMAS
  • Beauftragte mit Umweltbezug

Literatur

  • BAUMAST Annett, PAPE Jens (Hrsg.): Betriebliches Umweltmanagement, 3. Aufl., Verlag Ulmer, Stuttgart 2008,ISBN 978-3-8001-5564-4
  • DYCKHOF Harald, Rainer SOUREN:Nachhaltige Unternehmensführung, Verlag Springer, Berlin 2008, ISBN 978-3-540-74052-0
  • TSCHANDL Martin, POSCH Alfred (Hrsg.): Integriertes Umweltcontrolling, 2. Aufl., Verlag Gabler, Wiesbaden 2012, ISBN ISBN 978-3-8349-6844-9
  • Zusätzlich erhalten TeilnehmerInnnen Skripten zu ausgewählten Kapiteln

Leistungsbeurteilung

  • Die Beurteilung gliedert sich in eine schriftliche Endklausur und Ausarbeitungen im Rahmen der Fernlehre.
Modul 33 Resource Planning (MOD33)
German / kMod
6.00
-
Enterprise Resource Planning (ERP)
German / SE
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Dieser Kurs gibt eine Einführung in ERP-Systeme (Aufbau, Funktionsweise, Integration) und deren Unterstützung für betriebliche Kernprozesse (Einkauf, Produktion, Verkauf).

Methodik

Integrierte Lehrveranstaltung Vorlesungen Übungen Fernlehre Diskussion

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die Auswirkungen (Vorteile, Nachteile, Risiken, Änderung der Systemlandschaft) einer ERP-System Einführung hinsichtlich der Organisation eines Betriebes (Aufbau-, Ablauforganisation) zu beschreiben.
  • die Aufgaben der Materialwirtschaft (Verwaltung der betrieblichen Grunddaten, Beschaffung, Disposition, Bestandsführung und Rechnungslegung) zu erklären.
  • bestimmte Analyseverfahren (ABC, XYZ) und ausgewählte Dispositionsverfahren (Plangesteuert, Losgrößen) in der Materialdisposition anhand von Fallbeispielen anzuwenden.
  • rollenspezifische Tätigkeiten (Einkauf, Lager, Buchhaltung) im Beschaffungsprozess eines Unternehmens mit dem ERP-System MS Dynamics NAV durchzuführen.
  • den Planungsphasen in der Produktionsplanung und –steuerung (PPS) die Planungsresultate zuzuordnen und den Zusammenhang zu erklären.
  • rollenspezifische Tätigkeiten (Produktionsplanung, Lager, Werkstatt) im Produktionsprozess eines Unternehmens mit dem ERP-System MS Dynamics NAV durchzuführen.
  • die wesentlichen Geschäftsvorfälle des Vertriebs (Akquisition,
  • Kundenanfrageabwicklung, Versand und Fakturierung) sowie die Kondition (Preise, Zu- und Abschläge) zu beschreiben.
  • Kundenanfrageabwicklung, Versand und Fakturierung) im Vertriebsprozess eines Unternehmens mit dem ERP-System MS Dynamics NAV rollenspezifisch (Verkauf, Lager & Versand, Buchhaltung) durchzuführen
  • den Auswahl- und Einführungsprozess von ERP-Systemen zu beschreiben.

Lehrinhalte

  • Grundbegriffe ERP (Definitionen, Abgrenzungen, Marktüberblick, Systemarchitekturen)
  • Materialwirtschaft (Daten, Prozesse, Informationsflüsse, Qualitätsmanagement, ERP-Systemunterstützung)
  • Produktionsmanagement (Grundlagen, Bedarfe, Kapazitäten, Produktionsplanung und –steuerung, ERP-Systemunterstützung)
  • Vertrieb (Daten und Prozesse, Funktionen, ERP-Systemunterstützung)
  • ERP System: Microsoft Dynamics NAV 2009 (Bedienkonzept, praktische Anwendung von rollenspezifischen Aufgaben in betrieblichen Prozessen)
  • Auswahl und Einführung von ERP Systemen

Vorkenntnisse

- Allgemeine Betriebswirtschaftslehre- Prozessmanagement- Marketing & Verkauf

Literatur

  • Gronau, N. (2010) Enterprise Resource Planning: Architektur, Funktionen und Management von ERP-Systemen, Oldenbourg Wissenschaftsverlag; Auflage: erweiterte Auflage (5. Mai 2010) –Madlberger, M., Meyer, D., Nebenführ, C. (2012): Enterprise ResourcePlanning. LectureNotes / Skriptum WU Wien (englisch-sprachig). Version 0.6.
  • Priebernig, R. / Waller, D. (2016): Folienskript zur LV Enterprise Resource Planning. LectureNotes / Skriptum FH Technikum Wien–Vana, H. (2008). Enterprise ResourcePlanning. LectureNotes / Skriptum FH Technikum Wien

Leistungsbeurteilung

  • Aktive Mitarbeit
  • 40% Abgaben der Übungen
  • 60% Abschlussprüfung

Anmerkungen

Dieser Kurs wird durch Moodle unterstützt.

Managerial Economics and Operations Research (MEOR)
English / ILV, FL
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Operations ResearchSpieltheorie, Markov-Ketten & Netzwerke

Methodik

Vorlesung mit Übungsbeispielen zur Vertiefung.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die Analyseelemente der Spieltheorie unter Beachtung deren Einschränkungen auf reale Beispiele anzuwenden.
  • Markov-Ketten modellieren und reale Prozesse damit abzubilden, zu beschreiben und zu simulieren.
  • Warteschlangenmodelle zu konzipieren und reale Prozesse damit abzubilden, zu beschreiben und zu simulieren.
  • unterschiedliche Algorithmen zur Berechnung von Netzwerken auf deren Anwendbarkeit auf konkrete Beispiele zu beurteilen.

Lehrinhalte

  • Die Entwicklung der Spieltheorie, deren Anwendung und deren Einschränkungen.
  • Die Anwendung von Markov-Ketten und Warteschlagenmodellen auf einschlägige Prozesse aus den Bereichen Produktion und Logistik
  • Beschreibung und begründete Auswahl von Algorithmen zur Beschreibung und Berechnung von Netzwerken.

Vorkenntnisse

Produktionsplanung, Lineare Optimierung

Literatur

  • Alba, E.; Nakib, A. & Siarry, P. (2013) “Metaheuristics for Dynamic Optimization” Springer
  • Brucker, P. & Knust, S. (2012) “Complex Scheduling” Springer
  • Eiselt, H.A. & Sandblom, C.-L. (2010 & 2012) "Operations Research - A Model-Based Approach" Springer
  • Fransoo, J.C.; Waefler, T. & Wilson, John R. (2011) “Behavioral Operations in Planning & Scheduling” Springer
  • Giannoccaro, I (2013) “Behavioral Issues in Operations Management” Springer
  • Rao, R: Venkata (2013) “Decision Making in Manufacturing Environment Using graph Theory and Fuzzy Multiple Attribute Decision Making Methods” Springer
  • Saha Ray, S. (2013) “Graph Theory with Algorithms and its Applications” Springer

Leistungsbeurteilung

  • Schriftliche Abschlussprüfung
Modul 34 Management internationaler Projekte (MOD34)
German / kMod
6.00
-
Internationale Projekte und Programm-Management (IPPM)
German / SE
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung fördert in Form einer komplexen Fallstudie mit neun, durch Leistungsbeziehungen und Wettbewerbsverhältnisse gekennzeichneten fiktiven Unternehmen, die Fähigkeit der Studierenden, konkrete Geschäftsszenarien zu analysieren, kritische Erfolgsfaktoren für ein geschäftliches Szenario zu identifizieren und die Erkenntnisse in strategische Initiativen und taktische Optimierungsprojekte zu überführen.

Methodik

Fallstudie mit Gruppenarbeiten, Coaching Sitzungen, Präsentationen

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • gegebene Geschäftsszenarien und damit verbundene Fragen oder Aufgabenstellungen der Top-Managementebene aus Perspektive eines Netzwerkverständnis zu konkretisieren, zu analysieren, bei Bedarf zu präzisieren und auf die nach diesen Analyseerkenntnissen tatsächlich relevanten Schwerpunkte zu fokussieren oder zu modifizieren
  • trotz unvollständiger, teils inkonsistenter Daten kritische Handlungsfelder und Erfolgsfaktoren zutreffend zu benennen und in strategische Hebel zu transformieren – nötigenfalls Vergleich mehrerer Szenarien
  • eine für die Sicht des Top-Managements adäquat aggregierte Einschätzung der geschäftlichen Lage, sowie der Chancen, Potentiale und Risiken anstehender Geschäftsentscheidungen zu erarbeiten und komprimiert – aber dennoch umfassend zu präsentieren (Managementpräsentation)
  • aus den Ergebnissen einer strategischen Geschäftsfeld- bzw. Unternehmensanalyse geeignete strategische Initiativen und taktische Optimierungsprojekte für das Unternehmen abzuleiten und als konkrete Aktivitäten zu projektieren

Lehrinhalte

  • Stakeholderrollen im Kontext der strategischen Geschäftsentwicklung (business development)
  • Instrumente und Werkzeuge des internationalen Projektmanagements, Schnittstellen internationaler Projektaufträge
  • Realitätsnahe Geschäftsfälle aus verschiedenen Branchen (Fokus: Industrie)
  • Integration theoretischer Wissenselemente mit praktischen “on the job” Projektaufgaben
  • Wertschöpfungsnetzwerkdesign und operative Geschäftssteuerung in einem internationalen Supply Netzwerk
  • von Wettbewerb geprägte Kunden-Lieferanten Beziehungen
  • Strategische Unternehmensentscheidungen
  • Problemlösungsinstrumente, Analysemethoden
  • Coaching der Studierenden durch Senior Consultants
  • Verhandlung mit Geschäftspartnern
  • Erarbeitung einer Managementpräsentation

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Prozessmanagement, Projektmanagement, Betriebswirtschaft, Problemlösungs- und Analysemethoden

Literatur

  • Ellet, W., (2007), The Case Study Handbook: How to Read, Discuss, and Write Persuasively About Cases, Harvard Business Review Press

Leistungsbeurteilung

  • LV-immanent
Supply Chain Management (SCM)
German / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung vermittelt Fach- und Methodenwissen zu ausgewählten Teilgebiete aus dem strategischen, taktischen und operativen Supply Chain Management (SCM).

Methodik

Vortrag, Beispiele, Fallstudien

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • den Begriff SCM in einem modernen Netzwerkverständnis zu definieren
  • einem Praktiker einen gesamthaften Überblick über Problemstellungen, Modelle und Methoden des SCM zu geben, der einerseits in der Theorie fundiert ist, und der andererseits praxisnah und konkret an spezifische Geschäftsszenarien angepasst ist
  • für ein gegebenes Unternehmensszenario eine SC-Strategie, eine sinnvolle strategische Netzwerkabgrenzung und ein angemessenes SC Design auszuarbeiten
  • konkrete Kooperations- und Anliefermodelle für Unternehmensszenarien anhand geeigneter Kriterien auszuwählen und zu erwartende Optimierungspotentiale aus der Anwendung dieser Modelle abzuschätzen
  • die aus der Anwendung ausgewählter Kooperations- und Anliefermodelle für ein Unternehmensszenario zu erwartenden operativen Einflüsse auf Planung, Produktion, Beschaffung etc. zu identifizieren und zu bewerten
  • relevante Kennzahlen aus SCM und Logistik (Bestände, Durchlaufzeiten, Durchsatz, Kapazität, Auslastung, Flussfaktor, First Pass Yield) in ihrem Zusammenwirken und ihren Zielkonflikten zu erklären
  • die wirtschaftlichen Auswirkungen der Veränderung logistischer und SCM-Kennzahlen für ein Unternehmensszenario zu analysieren – sowohl strategisch (Kundenbezug, Effizienz, Auslastung der Assets) als auch operativ und insbesondere bezogen auf betriebswirtschaftliche Spitzenkennzahlen wie z.B. ROCE – return on capital employed
  • die Rolle und Wirkung moderner Informationsmanagementkonzepte (z.B. im Zusammenhang mit dem Internet of Things, real time Information, big data etc.) für SCM zu erläutern und konkrete Empfehlungen für Unternehmen abzuleiten

Lehrinhalte

  • Einführung SCM, Supply Chain vs. Supply Network
  • SC-Abgrenzung, SC-Design, SC-Strategie
  • Statische & dynamische Prozessaspekte i.V.m. logistischen Aufgaben in Auftragsmanagement und Produktion
  • SC-Execution
  • Kooperationen im SCM, Anliefermodelle (JIT/JIS, VMI, QR, Cross Docking etc.)
  • Informationsflussmanagement und Zusammenhang zu Geschäftsmodellen und Steuerungslogik von Material-, Informations- und Finanzflüssen
  • internationale Fallstudie

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Prozessmanagement, Logistik, Informationsmanagement, Betriebswirtschaft

Literatur

  • Bretzke, W.-R., (2010), Logistische Netzwerke, 2. Auflage, Springer
  • Christopher, M. (2010), Logistics and Supply Chain Management, Prentice Hall, Financial Times Series
  • Kummer, S./ Jammernegg, W./ Grün, O. (2013), Grundzüge der Beschaffung, Produktion und Logistik, Pearson Verlag

Leistungsbeurteilung

  • Schriftliche Prüfung
Modul 35 Führung und Recht (MOD35)
German / kMod
6.00
-
Coaching als Führungsinstrument (CAF)
German / SE
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung führt die Studierenden ins Coaching ein und bereitet sie darauf vor Coaching als Führungsinstrument von Teams einzusetzen.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • • systemisches Coaching als Führungsinstrument zu erläutern und den Coachingprozess zu beschreiben.
  • • Coachingtools (z. B. systemische Fragen, Lösungsfokussierung) zu beschreiben und beispielhaft zur fachlichen und persönlichen Förderung einzelner Teammitglieder einzusetzen.
  • • Möglichkeiten der gezielten Teamförderung anhand des Coachings zu beschreiben.
  • • Gesprächssituationen anhand von Grundmodellen der Kommunikation und des Konflikts (z. B. Schulz v. Thun, Korzybski, Berne, Glasl) zu analysieren
  • • die Haltung eines systemischen Coach in Gesprächssituationen zu analysieren und beispielhaft in Einzelcoachings und Teamcoachings (z.B. zur Förderung der Problemlösungskapazität) in einfachen Situationen umzusetzen.

Lehrinhalte

  • • Systemisches Coaching und dessen Einsatzmöglichkeiten als Führungsinstrument
  • • Coaching: Gesprächsablauf und -instrumente
  • • Die Haltung des systemischen Coachs
  • • Selbst- und Fremdeinschätzung der eigenen Coaching-Kompetenz
  • • Moderation von Team-Entwicklungsprozessen
  • • Förderung der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und Leistung zu erbringen
  • • Ausschöpfung der Problemlösungskapazität der Gruppe und jedes Einzelnen
  • • Teamführung durch Organisation der Selbstorganisation

Vorkenntnisse

keine

Literatur

  • • König, Eckard/Volmer Gerda (2012): Handbuch systemisches Coaching, Weinheim: Beltz Verlag
  • • Müller, Gabriele (2006): Systemisches Coaching im Management, Landberg: Beltz-Verlag
  • • Radatz, Sonja (2008): Beratung ohne Ratschlag, Verlag Systemisches Management Wien

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Prüfung (Note)

Anmerkungen

keine

International Law (IR)
English / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung vermittelt Struktur, Aufgaben und Einfluss der wesentlichen europäischen Institutionen und erläutert wesentliche Materien des internationalen Unternehmensrechts.

Methodik

Auf Basis von drei grundsätzlichen Rechtsgeschäftstypen (internationaler Warenverkehr, grenzüberschreitende Unternehmenskäufe, internationale Projekte), werden relevante Rechtsmaterien erläutert und ihre Anwendung in Form von Case Studies vertieft.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die wesentlichen Organe der Europäischen Union, ihre Aufgaben und ihre Bedeutung für das unternehmerische Wirken zu erläutern
  • relevante Materien des internationalen Unternehmensrechts aufzuzählen und ihre Bedeutung für das unternehmerische Handeln zu erklären
  • die wesentlichen Unterschiede des internationalen Steuer-, Wettbewerbs- und Unternehmensrechts zu nationalen, österreichischen Regelungen zu erklären

Lehrinhalte

  • Grundzüge des Europarechts und Funktionieren seiner Institutionen
  • Beihilfenrecht
  • INCOTERMS
  • Aktien- und Gesellschaftsrecht
  • Internationales Steuerrecht (Personen- und Gesellschaftssteuern)
  • Kartell- und Wettbewerbsrecht (Zusammenschlussverfahren)

Literatur

  • Asif H. Qureshi and Andreas R. Ziegler, 2nd edition 2007, International Economic Law,
  • Andreas F. Lowenfeld, 2nd edition 2008, International Economic Law,
  • Matthias Herdegen, 8. Aufl. 2009, Internationales Wirtschaftsrecht,
  • Streinz, Europarecht, 7. Aufl. 2005

Leistungsbeurteilung

  • Participation in class (20%)
  • Presentations (30%)
  • Management Paper/Final exam (50%)Maximal können 100 Punkte erzielt werden.

4. Semester

Bezeichnung ECTS
SWS
Modul 41 Master Thesis (MOD41)
German / kMod
30.00
-
Diplomandenseminar (DS)
German / SE
3.00
2.00
Master Thesis (DA)
German / BE
27.00
0.00