Robotics Engineering: Master-Studiengang an der FH Technikum Wien

Mit dem Wintersemester 2022 startet der Master-Studiengang Robotics Engineering an der FH Technikum Wien (bislang: Mechatronik/Robotik). Das Studium bietet eine fundierte Ausbildung an der Schnittstelle von Mechanik, Elektronik und Informatik – mit dem Fokus auf Industrie- sowie Mobil-/Servicerobotik.

Online-Infosession am 2. Februar 2022

Alle Infos und Anmeldung
 

Aufbauend auf das Grundlagenwissen des Bachelor-Studiums Mechatronik/Robotik oder eines anderen technischen FH- oder Universitätsstudienganges widmet sich der Studiengang einer komplexen und zukunftsträchtigen technischen Disziplin: der Robotik in all ihren Facetten.

Das Studium kann wahlweise in Tagesform oder Abendform absolviert werden.

Welche Möglichkeiten bietet das optionale Double Degree Program?

Der Studiengang wird auch als Double Degree Program in Kooperation mit der Hochschule Luzern in der Schweiz angeboten. Ein Double Degree ist ein Doppelabschluss zwischen zwei Hochschulen und ermöglicht Studierenden beider Hochschulen, Auslandserfahrung zu sammeln und gleichzeitig einen zweiten Studienabschluss zu erhalten. In einem Double Degree Programm sind der genaue Ablauf des Studiums sowie die gegenseitige Anerkennung von Lehrveranstaltungen vertraglich geregelt, die Abschlussarbeiten werden gegenseitig anerkannt.

Alle Details dazu erfahren Sie beim Studiengang.

Was macht Robotik-Ingenieur*innen aus?

  • Ob in der Automobil-, Luftfahrt- oder Weltraumindustrie, Medizintechnik und Pharmaindustrie oder im Bereich Automatisierungstechnik – überall sind sie zu finden.
  • Sie denken interdisziplinär und haben eine sehr gute Kenntnis in den Bereichen Maschinenbau, Elektronik und Informatik.
  • Sie sind von der Idee, wie eine Maschine entsteht, deren Konzeption und Entwurf, über deren Konstruktion und Fertigung, bis zur Inbetriebnahme überall dabei.
  • Sie erstellen für intelligenten Maschinen Konstruktions-, Fertigungs-, Montage-, Schalt- und Installationspläne.
  • Sie konstruieren die mechanischen, elektronischen und elektrotechnischen Teile und bauen sie zu einem Robotersystem zusammen.
  • Sie wenden verschiedene Metallbearbeitungs- und -verbindungstechniken an und verkabeln die elektronischen und elektrotechnischen Elemente.
  • Sie montieren die Antriebssysteme, Sensoren und Schalter, die sie anschließend einstellen.
  • Sie entwickeln  die  Software zur Programmierung der Roboter und beschäftigen sich mit den Methoden der Signalverarbeitung und Steuerung.
  • Sie untersuchen den fertigen Roboter nach Inbetriebnahme auf Fehler und Störungen um diese zu beheben.
  • Sie führen an Robotern regelmäßig Wartungsarbeiten durch, tauschen Bauteile aus und dokumentieren diese Tätigkeiten.
  • Sie arbeiten in der Forschung und untersuchen vor allem neue Zugänge, Methoden und Einsatzmöglichkeiten für Roboter: d. h. wie können Roboter gebaut werden, welche Materialien sind geeignet, wie wird die Energieversorgung gewährleistet, wie kann mit ihnen kommuniziert werden und welche Einsatzmöglichkeiten ergeben sich daraus.
  • Sie untersuchen die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter und wie ein Roboter konstruiert sein muss, damit keine Verletzungsgefahr für den Menschen besteht, die Fortbewegungsmöglichkeiten von Robotern in unstrukturierter Umgebung oder wie Roboter intelligent werden können und versuchen Fragen zu beantworten, wie Roboter künftig lernen, sich selbst zu steuern und zu organisieren.
  • Sie konstruieren Prototypen, die sie in unterschiedlichen Situationen testen.
  • Sie erleben die Digitalisierung und Automatisierung nicht nur live sondern gestalten diese auch aktiv mit.

Servicerobotik, Industrierobotik, Dienstleistungsrobotik

Robotersysteme sind universell einsetzbare Bewegungsautomaten, die durch das Zusammenwirken der Disziplinen Mechanik/Maschinenbau, Elektronik/Elektrotechnik und Informatik/Informationstechnik entstehen. Die Fähigkeit intelligente, vollautonome Robotersysteme entwickeln zu können ist das Hauptaufgabengebiet des/der Mechatronik-Ingenieurs/In.

Themen & Schwerpunkte:

  • Entwicklung, Simulation und Programmierung von Roboter
  • Umgang mit digitalen Werkzeugen
  • Vernetzung und Verkettung moderner Produktionssysteme

Mechatronische Systeme

In der modernen Produktentwicklung ist die Simulation von virtuellen Prototypen nicht mehr wegzudenken. So können beispielsweise Fahrzeuge als komplexe mechatronische Systeme angesehen werden, deren virtuelle Modellierung und Simulation als auch die praktische Umsetzung ein tiefes fachspezifisches Wissen von EntwicklerInnen verlangt.

Themen & Schwerpunkte:

  • Moderne Programmierkonzepte und Regelungssysteme
  • Entwicklung und Simulation neuer Systeme
  • Intelligente Sensoren und Aktuatoren

Moderne Entwicklungsmethoden in der Produktentwicklung

Ein wichtiger Beitrag zum Erfolg von Unternehmen sind moderne Entwicklungsmethoden und
-prozesse mit dem Ziel insbesondere durch Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und durch schnelle Entwicklung Produkte auf den Markt zu bringen. Anhand praktischer Fallbeispiele werden im Studium Methoden in der Entwicklung von hochkomplexen, mechatronischen Systemen wie einem Automobil vermittelt.

Themen & Schwerpunkte:

  • Digitale Werkzeuge im Produktentwicklungsprozess
  • klassische und agile Entwicklungsmethoden
  • Projekt- und Prozessmanagement

Vielfältiger Praxisbezug in modernen Laborräumlichkeiten

Damit Begriffe wie „Robotik“, „Industrie 4.0“ und „Digitalisierung“ nicht nur theoretisch gelehrt werden, stehen den Studierenden vielfältige Möglichkeiten zur praktischen Anwendung zur Verfügung. Vor allem die modern eingerichteten Laborräumlichkeiten wie u.a. die Digitale Fabrik der FH Technikum Wien ermöglichen dabei eine optimale Durchführung praxisbezogener Projekte und bieten den Studierenden eine Übungsmöglichkeit für ihre Semesterprojekte bzw. Abschlussarbeiten.

Zielgruppe

  • Bachelor-AbsolventInnen der FHTW: bspw. Mechatronik/Robotik
  • Bachelor-AbsolventInnen anderer Hochschulen: bspw. Mechatronik, Automatisierungstechnik, Maschinenbau

Alle Details: Zugangsvoraussetzungen

Was mache ich damit später in der Praxis?

Roboter sind die Maschinen der Zukunft – wir stehen am Beginn einer technischen Entwicklung, die unsere Welt entscheidend prägen wird. Durch nahtlose Integration der klassischen Ingenieurdisziplinen Maschinenbau, Elektronik und Informatik entstehen immer neue Produkte mit hoher Leistungsfähigkeit. AbsolventInnen arbeiten beispielsweise in der Projektierung von Robotiksystemen, im Produktmanagement, im Life Cycle Management von Industrieautomation und Anlagenbau, in der Arbeits- und Anlagensicherheit technischer Betriebe, im Bereich Forschung und Entwicklung oder übernehmen Führungsverantwortung als ProjektleiterIn in der Mechatronikbranche.

Projekte aus der Digitalen Fabrik

Studiengangsleiterin Andrea Mizelli-Ojdanic im Technikum-Podcast

Studiengangsleitung

Ojdanic Andrea FHTW

Dr. Andrea Mizelli-Ojdanic, MSc.

Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-7966
anrufen E-Mail senden

Studiengangsassistenz

Kira Papp Varga FHTW

Kira Papp-Varga, MA

Studiengangsassistenz Master Robotics Engineering
+43 1 333 40 77 - 3515
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