Master Mechatronik/Robotik: Lehrveranstaltungen und Informationen zum Studium

Fakten zum Studium

  • Start: September
  • Kosten pro Semester: € 363,36 Studiengebbühr, € 75,- Kostenbeitrag für Zusatzleistungen, € 19,20 ÖH-Beitrag
  • Präsenzphasen im Vollzeit-Studium: Dienstags bis Freitags tagsüber
  • Präsenzphasen im berufsbegleitenden Studium: Dienstag- und Donnerstagabends, Freitagnachmittags- und abends, Samstagvormittags
  • 120 ECTS-Punkte
  • Möglichkeit für ein Auslandssemester

Lehrveranstaltungen

Hier finden Sie die aktuellen Lehrveranstaltungen des Studiengangs. Die Darstellung unterliegt laufenden Aktualisierungen und entspricht nicht zwangsläufig dem Studienplan für das nächste Studienjahr. Module, die sich über mehrere Semester erstrecken, werden jeweils mit der ECTS-Zahl für alle Semester angezeigt. Legende: 

  • kMod kumulatives Modul (jede LV besitzt eine eigene Prüfung)
  • iMod integratives Modul mit abschließender Modulprüfung
  • UE Übung
  • ILV Integrative Lehrveranstaltung
  • SE Seminar
  • LAB Laborstunden
  • TUT Tutorien 

1. Semester

Bezeichnung ECTS
SWS
Modul 1 Mathematik (MOD1 )
German / iMod
6.00
-
Ingenieurwissenschaftliche Mathematik (BIWM)
German / ILV
6.00
4.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung behandelt mathematische Themen und deren Anwendung in der Mechatronik.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • einfache statistische und wahrscheinlichkeitstheoretische Problemstellungen mit Methoden der Kombinatorik sowie der Differential- und Integralrechnung in einer Variablen zu modellieren und zu lösen
  • einfache statistische Schätzaufgaben zu lösen
  • einfache geometrische Problemstellungen im R² und R³ mit Methoden der Vektorrechnung zu modellieren
  • Systeme linearer Gleichungen mit Methoden der linearen Algebra zu beschreiben und zu lösen
  • Methoden der Linearen Algebra anzuwenden, um Matrizen zu Zerlegen sowie um lineare Abbildungen als Matrizen darzustellen
  • die Singulärwertzerlegung von Matrizen sowie die Pseudoinverse zu beschreiben, zu interpretieren und konkret zu bestimmen

Lehrinhalte

  • Teil 1: Lineare Algebra
  • Teil 2: Kombinatorik, elementare Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik

Vorkenntnisse

Mathematik und Robotik (Bachelorniveau), insbes.- Vektorräume, Matrizen, elementare Funktionen und komplexe Zahlen- Folgen, Reihen, Differential und Integralrechnung- Fourierreihen, Fouriertransformation, Laplacetransformation- mehrdimensionale Analysis und Differentialgleichungen

Literatur

  • Teschl G./ Teschl S. (2008), Mathematik für Informatiker, Band 1: Diskrete Mathematik und Lineare Algebra, 3rd ed. Springer
  • Teschl G./ Teschl S. (2007), Mathematik für Informatiker Band 2: Analysis und Statistik, 2nd ed. Springer
  • Stingl, P., Mathematik für Fachhochschulen, 2009, Hanser
  • Sachs, M., Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik für Ingenieurstudenten an Fachhochschulen, Hanser
  • Lang, Ch./ Pucker, N. (2005): Mathematische Methoden in der Physik, 2. Auflage, Spektrum

Leistungsbeurteilung

  • Begleitende Übungsaufgaben und 2 schriftliche Teilprüfungen zu den jeweiligen Teilen

Anmerkungen

Sollten wesentliche Leistungen wesentlicher Teile der immanenten Leistungsbeurteilung negativ sein, oder wegen unentschuldigten Fehlens nicht absolviert worden sein, muss eine Prüfung über den gesamten Stoff abgelegt werden.Es wird empfohlen, vorab die oben angeführten mathematischen Grundkenntnisse in einem warm-up Kurs aufzufrischen.

Modul 2 Programmierkonzepte (MOD2)
German / iMod
6.00
-
Moderne Programmierkonzepte (BMPK)
German / ILV
6.00
4.00

Kurzbeschreibung

Moderne Programmierkonzepte und Grundlagen einiger KI-Methoden.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die grundlegenden Konzepte der objektorientierten Programmierung anzuwenden wie: - Klassen - Operatoren zu überladen - Zusammensetzung und Vererbung - Templates und Iteratoren - Containerklassen
  • Agentensysteme und Umgebungen zu benennen
  • das Konzept rationalen Verhaltens zu beschreiben
  • zwischen verschiedenen Problemumgebungen zu unterscheiden
  • verschiedene Agentensysteme strukturell zu unterscheiden
  • problemlösende Agenten zu benennen
  • zielorientierte Agenten zu designen
  • zwischen Problemtypen unterscheiden zu können
  • einen Graphen mit unvollständiger Information zu durchsuchen
  • eine Problemdefinitionsformulierung zu finden
  • grundlegende Suchalgorithmen zu beschreiben wie - uninformierte Suche - Suche in stark beschränkten Suchräumen - Suchstrategien mit Hintergrundinformation zu beschreiben
  • heuristische Funktionen zu beschreiben und zu definieren
  • simulated annealing Techniken anzuwenden
  • evolutionäre Algorithmen anzuwenden

Lehrinhalte

  • Das Klassenkonzept in der objekt-orientierten Programmierung
  • Operatoren überladen
  • Vererbung
  • Templates und Iteratoren
  • Containerklassen
  • Agenten
  • Problemlösungsstrategien
  • Informed Search
  • Constrain Satisfactory Problems
  • Games

Vorkenntnisse

Mathematik, strukturierte Programmierung.

Literatur

  • Hubbard, John, Schaum's Outline of Programming with C++, McGraw-Hill, ISBN-10: 3826609107, ISBN-13: 978-3826609107
  • Russell, Stuart/ Norvig, Peter, Künstliche Intelligenz, Pearson, ISBN: 978-3-8689-4098-5

Leistungsbeurteilung

  • Schriftlicher Test
  • Projekt

Anmerkungen

In dieser Lehrveranstaltung werden grundlegende Programmierkenntnisse vorausgesetzt. Falls diese noch nicht vorhanden sind, wird dringend empfohlen einen Auffrischungskurs zu besuchen!

Modul 3 Grundlagen Robotiksysteme (MOD3)
German / kMod
6.00
-
Industrierobotik (BIRB)
German / LAB
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung behandelt Themen im Zusammenhang mit der Entwicklung und Auslegung industrieller Robotersysteme (z.B. Aufbau, Kinematik, Dynamik, Bahnplanung und Simulation von Industrierobotern (IR)).

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die Komponenten eines Industrieroboters zu benennen und ihr Zusammenwirken darzulegen
  • wesentliche Regelungskonzepte für Industrieroboter zu erläutern.
  • nichtlineare Gleichungen mit Relevanz für die Robotik numerisch zu lösen
  • mit der DH Methode einen bestehenden Roboter in seiner Kinematik zu beschreiben
  • die inverse Kinematik anzuwenden, um aus einer gegebenen Bahn die erforderlichen Gelenksparameter zu kalkulieren
  • die sich aus der Bewegung ergebenden Kräfte und Drehmomente auf die einzelnen Antriebe zu berechnen und nachfolgend einen realen Servomotor aus einem Katalog auszuwählen
  • das Verhalten eines gegebenen Manipulators mit einem Modell (in MatLab) zu simulieren und in gegebenen Arbeitspunkten in ein lineares Modell zu überführen
  • eine formale mathematische Beschreibung eines konkreten Roboters aufzustellen
  • Verlagerungen des TCP aufgrund der begrenzten Steifheit und der Belastung zu berechnen
  • parallele Kinematiken invers und direkt zu berechnen, sowie ihre Dynamik zu simulieren

Lehrinhalte

  • Entwicklungsphasen und Methoden für das Berechnen, Konstruieren und Optimieren von Robotern und Robotersubsystemen (kinematische Strukturen, Getriebe, Antriebe,...)
  • Roboter-Kinematik (parallel und seriell)
  • Vertiefung in paralleler Kinematik
  • Grundlagen der Lagebeschreibung (Euler, Quaternionen, ...)
  • Vorwärts- und Rückwärtstransformationen
  • Roboterdynamik
  • Lagrange-Euler Formulierung
  • Steuerungs- und Regelungsalgorithmen
  • Trajektorien-Planung Steuerungsstrategien und Programmierung
  • Aufstellung von Modellen eines endlich steifen Manipulators
  • Erstellen von Simulationsmodellen serieller Roboter in Matlab/Simulink unter Berücksichtigung der Durchbiegungen und Verdrillungen der einzelnen Körper und Achsen
  • Linerarisieren des Versatzes des TCP, um daraus regelungstechnische Gegenmaßnahmen setzen zu können.

Vorkenntnisse

- Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen- Grundlagen der Mechatronik- Grundlagen der Robotik, industrielle Robotik- Mechatronische Systeme - Auslegung von Robotern (wird teils wiederholt)

Literatur

  • Spong, M., Hutchinson, S., Vidyasagar, M. (2006), Robot Modeling and Control. Wiley & Sons; Auflage 1 ISBN-10: 0471649902
  • Sciavicco, L., Siciliano, B., (2005), Modelling and Control of Robot Manipulators; Springer
  • John, J. C., 2003. Introduction to robotics - Mechanics and control second edition; Addison Wesley Publishing Company ISBN 0-201-09528-9
  • Murray, Richard M., 1994. A mathematical introduction to robotic manipulation Verlag: Crc Pr Inc; Auflage: 0002 ISBN-10: 0849379814
  • Brillowski, K., 2004. Einführung in die Robotik. Auslegung und Steuerung serieller Roboter. Shaker Verlag ISBN-10: 3832234160

Leistungsbeurteilung

  • Gesamtnote aus Projektbericht (Robotikprojekt, MatLab Simulation) und Präsentation
Leistungselektronik (BEL)
German / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung vermittelt den Studierenden wesentliche Elemente der Leistungselektronik im Anwendungsfeld Mechatronik und Robotik

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • das Schaltverhalten von aktiven und passiven elektronischen Schaltern zu beschreiben
  • das Spannungsübersetzungsverhältnis eines DC/DC Wandlers zu berechnen
  • wichtige Auslegungskriterien von Konvertern zu interpretieren
  • die Ausgangsspannung von Gleichrichtern konstruieren
  • Treiberstufen auszuwählen und zu dimensionieren
  • Überspannungen, die beim Schalten induktiver Lasten entstehen, unter Laborbedingungen zu messen und Maßnahmen zur Reduktion durchzuführen
  • das Spannungsübersetzungsverhältnis eines Tiefsetzstellers unter Laborbedingungen zu messen, parasitäre Effekte zu beurteilen und deren Ursache zu erklären

Lehrinhalte

  • Leistungselektronik: Aufbau, Funktion, wichtige Zusammenhänge von leistungselektronischen Konvertern beispielhaft an Gleichrichtern, Gleichspannungswandlern und Wechselrichtern
  • EMV (elektromagnetische Verträglichkeit)
  • Konsequenzen des „Nicht-Führens“
  • Elektronik zur Ansteuerung von Konvertern
  • vertiefende Laborübungen: - Messung des Schaltverhaltens von Bauelementen - Messung an einem Tiefsetzsteller - Messung der Einkopplung bei Leitungen - ursachengerechte Beurteilung parasitärer Effekte - Beurteilung relevanter Störungen

Vorkenntnisse

Maturawissen Physik

Literatur

  • Bumiller, Horst, et al., Fachkunde Elektrotechnik, (2008), Europa Lehrmittel
  • Mohan, N./ Undeland, T./ Robbins, W., Power Electronics (2002), Jon Wiley & Sons Inc.
  • Zach, F., Leistungselektronik, (2009), Springer

Leistungsbeurteilung

  • LV-immanente Leistungsbeurteilung und schriftliche Abschlussprüfung
Modul 4 Grundlagen Mechatronik (MOD4)
German / iMod
6.00
-
Mechatronik 1 (BMECH)
German / ILV
6.00
4.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung vermittelt wesentliche Aspekte der Mikro- und Nanotechnologie betreffend die Mechatronik, die Automation – insbesondere Produktionsautomation – und die Robotik (Teil 1)Des Weiteren werden Grundlagen der Energieelektronik behandelt (Teil 2)

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Teil 1)
  • gezielt Prinzipien und Methoden der Mikro- und Nanosystemtechnik für den Entwurf, die Entwicklung und die Optimierung von Automatisierungssystemen und-anlagen einzusetzen – insbes. bezogen auf Anwendungen im Fertigungsbereich
  • einfache Mikro- und Nanosysteme zu testen und zu analysierenTeil 2)
  • die Typenschilder von elektrischen Maschinen zu interpretieren und wichtige Kenngrößen zu extrahieren
  • das Kreisdiagramm der Asynchronmaschine zu konstruieren und daraus das stationäre Betriebsverhalten zu bestimmen
  • die Funktionsweise von Antriebsmaschinen zu beschreiben
  • die erforderliche Größe der Antriebsmaschine für verschiedene Situationen auszuwählen
  • Schutzmaßnahmen zu beurteilen und anzuwenden

Lehrinhalte

  • Teil 1)
  • Einführung in die Mikro- und Nanotechnologie / -systeme
  • Modellgesetze der Mikro- und Nanotechnologie
  • Mikromanufacturing, Produktion und Robotik im Mikro- und Nanobereich
  • Analyse- und Testverfahren
  • Zuverlässigkeitsbewertung mechatronischer Systeme
  • Handhabungsprozesse
  • Mikromontageverfahren und MikrorobotikTeil 2)
  • Vertiefung elektrische Maschinen: permanent erregte und fremderregte Gleichstrommaschine, bürstenlose Gleichstrommaschine und Synchronmaschine, Asynchronmaschine, Reluktanzmaschine, oszillierende Maschinen; wichtigste Daten zur Auslegung von Antriebsmaschinen, Extraktion der wichtigsten Daten aus dem Typenschild
  • Energieversorgung: Dreiphasensysteme und Sicherheitsmaßnamen, Fehler in der Energieversorgung, Brennstoffzellen, Batterien, Solarpaneele, „Energy harvesting“

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse betreffend Aktuatoren und Sensoren, der Elektronik, der Automatisierungstechnik und der Robotik

Literatur

  • Bertsche, B. et al. (2009), Zuverlässigkeit mechatronischer Systeme, Springer
  • Gerlach, Gerald/ Dötzel, Wolfram, Einführung in die Mikrosystemtechnik - Ein Kursbuch für Studierende, (2006), Fachbuchverlag Leipzig im Carl Hanser Verlag München
  • Bumiller, Horst, et al., Fachkunde Elektrotechnik, (2008), Europa Lehrmittel
  • Mohan, N./ Undeland, T./ Robbins, W., Power Electronics (2002), Jon Wiley & Sons Inc.
  • Zach, F., Leistungselektronik, (2009), Springer

Leistungsbeurteilung

  • LV-immanente Leistungsbeurteilung
Modul 5 Anwendung mechatronischer Systeme (MOD5)
German / kMod
6.00
-
Advanced Sensor Systems (BASS)
German / ILV
2.00
1.00
Führen von Projektteams (BFPT)
German / SE
2.00
2.00
Intelligent Manufacturing Systems (BIMS)
German / ILV
2.00
1.00

2. Semester

Bezeichnung ECTS
SWS
Modul 10 - Grundlagen Management und Betriebswirtschaft (MOD10bb)
German / kMod
6.00
-
International project management (BIPM)
English / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung bietet einen Überblick über Projektportfoliomanagement und internationales Projektmanagement. Sie zeigt einige kritische Erfolgsfaktoren, um heterogene Projekte in einem Projektportfolio und internationale Projekte zu leiten. Spezielles Augenmerk wird jenen Faktoren geschenkt, die in einem nationalen Projekt nicht auftreten oder dort weniger wichtig sind.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • die Bestandteile eines Projektportfolios zu identifizieren, zu kategorisieren, zu beurteilen, auszuwählen und zu priorisieren
  • die Risiken in einem Projektportfolio zu identifizieren und zu analysieren
  • Maßnahmen zur Behandlung von Risiken in einem Projektportfolio zu entwickeln
  • bezüglich in einem Unternehmensszenario relevanter Parameter wie z.B. Fristigkeit, regionale Ausgewogenheit, Zielmarktpriorität, Ressourcenauslastung etc. ein Gleichgewicht in einem Projektportfolio herzustellen
  • die Leistung eines Projektportfolios zu überwachen und zu steuern
  • den Einfluss von Kultur auf internationale Projekte zu bewerten
  • die Notwendigkeit verschiedener Managementstile in internationalen Projekten zu erklären
  • die Teamführung in internationalen Projekten situationsadäquat zu analysieren und bei Fehlverläufen geeignete Korrekturmaßnahmen zu definieren
  • die Herausforderungen der Zusammenarbeit virtueller Teams zu erklären und in einem konkreten Geschäftsszenario geeignete Indikatoren für gut bzw. weniger gut funktionierende Zusammenarbeit zu identifizieren
  • Kommunikationsprobleme in internationalen Projekten zu identifizieren und bei Fehlverläufen geeignete Korrekturmaßnahmen zu definieren
  • ursachengerechte Lösungsvorschläge für konkrete Problemstellungen in internationalen Projekten vorzuschlagen

Lehrinhalte

  • Unterschiede zwischen Projekten, Projektportfolien und Programmen
  • Programmanagement und Multi Projektmanagement
  • Verantwortlichkeiten in Programmen und Projektportfolien
  • Rollen in Projektportfolien
  • Die Interessenten eines Projektportfolios
  • Zusammenhang zwischen Projektportfolien und der Unternehmensstrategie
  • Prozesse im Projektportfolio Management
  • Was bedeutet Kultur?
  • Warum scheitern internationale Projekte?
  • Führung in internationalen Projekten
  • Multikulturelle Teams in Projekten
  • Management virtueller Projektteams
  • Internationale Kommunikation

Vorkenntnisse

Grundlegende Kenntnisse in Projekt Management.

Literatur

  • Adler, Nancy J., Gundersen, Allison (2007): International Dimensions of Organizational Behavior, 5th edition, Ohio: Thomson South-Western
  • Binder, Jean (2007): Global Project Management: Communication, Collaboration and Management Across Borders, Farnham: Ashgate Publishing
  • Hofstede, Geert, Hofstede, Gert Jan (2004): Culture and Organizations: Software of the Mind, 3rd edition, New York: McGraw-Hill
  • Hofstede, Gert Jan, Pedersen, Paul B., HOofstede, Geert (2002): Exploring Culture: Exercises, Stories and Synthetic Cultures, Boston: Nicholas Brealey
  • Köster, Kathrin (2009): International Project Management, London: Sage
  • Lientz, Bennet, REA, Kathryn (2002): International Project Management, San Diego: Academic Press
  • Lomnitz, Gero (2008): Multiprojektmanagement. Projekte erfolgreich planen, vernetzen und steuern, 3. Auflage, Frankfurt am Main: Moderne Industrie
  • Solomon, Charlene, Schell, Michael (2009): Managing Across Cultures: The Seven Keys to Doing Business with a Global Mindset, New York: McGraw-Hill

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung Abgabe Fallstudien, laufende Beurteilung und Abschlussprüfung

Anmerkungen

Die Lehrveranstaltung wird in Englisch abgehalten

Planung und Controlling (BPUC)
German / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Zunächst erhalten die Studierenden einen Überblick über unterschiedliche Sichtweisen des Controllings. Im Mittelpunkt dieser LV steht anschließend die Erklärung und praktische Anwendung essentieller Controlling-Werkzeuge.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • den Begriff „Controlling“ zu erklären
  • die Aufgaben und Funktionen des Controlling zusammenzufassen
  • ausgewählte Controlling-Werkzeuge zu erklären und anzuwenden
  • als Beispiel für die Anwendung dieser Controllingkenntnisse in einem Praxisszenario die strategische und operative Lücke (Soll-Ist Performance) für das Geschäft eines Fahrzeugherstellers anhand der Berechnung relevanter Kennzahlen zu analysieren
  • eine Stellenbeschreibung für einen Controlling-Verantwortlichen zu formulieren

Lehrinhalte

  • Historischer Abriss, Etymologische Wurzeln
  • Begriffe und Definitionen
  • Aufgaben und Funktionen
  • Klassifikationsoptionen
  • Werkzeugkasten Controlling
  • Fallbeispiel

Vorkenntnisse

betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse

Literatur

  • Horváth, Peter (2011): Controlling, 12. überarbeitete Auflage, Vahlen Verlag, München.
  • Weber, Jürgen / Schäffer, Utz (2014): Einführung in das Controlling, 14. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart.
  • Ziegenbein, Klaus (2012): Controlling, 12. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Friedrich Kiehl Verlag, Ludwigshafen.

Leistungsbeurteilung

  • Fallstudie (40%)Abschlussprüfung (60%)

Anmerkungen

Arbeiten Sie bitte bereits vor der ersten LV die Audiofiles im Download des CIS (https://cis.technikum-wien.at/documents/Fernlehre/OperativesControlling/) durch.

Modul 6 - Grundlagen Fertigungstechnik (MOD6bb)
German / kMod
6.00
-
Computer Aided Engineering (BCAE)
German / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die LVA erläutert die Methoden des Computer Aided Engineering (CAE) und insbesondere die Finite Elemente Methode (FEM), und leitet die Studierenden dabei an, eine FE-Simulation als Projektarbeit selbstständig durchzuführen.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • CAE zu definieren und insbes., wesentliche Methoden des CAE zu erklären sowie Anwendungszweck und typische Einsatzgebiete zu beschreiben
  • FEM Grundlagen zu erläutern und anhand von Beispielen zu veranschaulichen
  • selbst eine FE Simulation mit SolidWorks Simulation oder Nastran durchzuführen

Lehrinhalte

  • CAE Überblick
  • Simulationskette
  • FEM Berechnungsablauf
  • FEM Grundlagen
  • Elementtypen (Integrationspunkte, Ansatzfunktionen)
  • Unterschiede CAD-integrierte Berechnung versus stand-alone FEM Tools
  • Simulation in der Produktentwicklung
  • Beurteilung von Ergebnissen
  • Ergebnisinterpretation
  • Einflussfaktoren auf die Genauigkeit
  • Diskretisierungsregeln
  • Voraussetzungen für realistische Simulation

Vorkenntnisse

Modellbildung, Mechanik, Werkstoffkunde, (Strömungslehre)

Literatur

  • Um, D. (2015), Solid Modeling and Applications: Rapid Prototyping, CAD and CAE Theory, Springer

Leistungsbeurteilung

  • LV-immanente Leistungsbeurteilung und mündliche Abschlussprüfung
Generative Fertigungsverfahren (BGFE)
German / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

In diesem Kurs werden alle gängigen Generativen Fertigungstechnologien ausführlich vorgestellt und ihre Vor- und Nachteile erläutert. In den Übungen wird die komplette Prozesskette der generativen Fertigung von der Digitalisierung physischer Modelle bis zur Erstellung von generativ gefertigten Bauteilen praktisch durchgeführt.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • ein geeignetes Verfahren für eine Anwendung auszuwählen
  • die Vor- und Nachteile verschiedener Verfahren aufzuzeigen und entsprechend der Anwendung gegeneinander abzuwägen
  • Bauteile zu fertigen

Lehrinhalte

  • Materialeigenschaften
  • Generative Fertigung
  • Einleitung und Überblick
  • Rapid Prototyping Systeme - flüssige Photopolymere - pulverbasierte Verfahren - Feststoffe - Verfahrensvergleich
  • Datenaufbereitung und Software
  • Reverse Engineering

Literatur

  • Abts, G. (2014): Kunststoff-Wissen für Einsteiger, Hanser
  • Gebhart, A. (2007): Generative Fertigungsverfahren, Rapid Prototyping – Rapid Tooling – Rapid Manufacturing, Hanser

Leistungsbeurteilung

  • Mitarbeit, Prüfung oder schriftliche ArbeitAntestat zur Überprüfung der Vorkenntnisse
Modul 7 - Automatisierung mechatronischer Systeme (MOD7bb)
German / kMod
6.00
-
Advanced Automation (BAAU)
German / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung sollen die Studierenden ihre Fähigkeiten anwenden, verbessern und vertiefen, ein komplexes mechatronisches System (z.B. einen Roboter oder einen PKW) zu modellieren, zu simulieren und zu regeln

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Begriffe der fortgeschrittenen Regelungstechnik wie Zustandsregler, Riccati-Regler, Zustandsbeobachter, Kalmanfilter sowie Prinzipien der robusten und nichtlinearen Regelung zu definieren und zu erklären
  • eine Regelstrecke im Zustandsraum darzustellen und darauf basierend einen Zustandsbeobachter und einen Zustandsregler nach unterschiedlichen – auch robusten – Gütekriterien auszulegen
  • nichtlineare Systemen durch Linearisierung in eine lineare Zustandsraumdarstellung überzuführen und dafür eine Zustandsregelung zu entwerfen
  • die erlernten Methoden mit MatLab/ Simulink und der Control System Toolbox auf mechatronische Aufgabenstellungen anzuwenden und mittels Simulation zu evaluieren und zu vergleichen
  • das statische und dynamische Verhalten einer Zustandsregelung zu diskutieren, zu interpretieren und zu optimieren

Lehrinhalte

  • fortgeschrittene Regelungstechnik - Zustandsregler - Zustandsbeobachter, Kalmanfilter - robuste Regelungen - nicht-lineare Regelungen
  • MatLab/ SIMULINK, Control System Toolbox
  • Beispiele
  • mehrere Aufgabenstellungen (z.B., aus der Längs- und Querdynamik eines PKWs oder eines Industrieroboters) zur selbstständigen Ausarbeitung

Vorkenntnisse

Grundlagen Regelungstechnik, Sensorik und Aktorik (auf Bachelorlevel), Mathematik (auf Bachelorlevel), Grundkenntnisse Matlab/ Simulink

Literatur

  • U. Kramer, Kraftfahrzeugführung, Modelle - Simulation - Regelung, Carl Hanser Verlag München, 2008. ISBN 978-3-446-40671-1
  • H. Lutz, W. Wendt, Taschenbuch der Regelungstechnik: Mit MATLAB und Simulink, Verlag Harri Deutsch, 2007. ISBN 978-3817118076

Leistungsbeurteilung

  • Abschlussklausur, Laborprotokolle
Mobil- und Servicerobotik 1 (BMUS)
English / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung behandelt Grundlagen und aufbauende Themen der Mobil- und Servicerobotik, und insbesondere die Funktionsweise und Implementierung fachspezifischer Algorithmen sowie die Anwendung statistischer Methoden in der Robotik

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Grundkonzepte der mobilen Robotik wie Kinematik und Lokalisierung zu erläutern, und diese gegebenen Robotern zuzuordnen
  • deterministische und statistische Methoden zur Positionsbestimmung anwendungsspezifisch zu analysieren, die Vor- und Nachteile relevanter Fachkonzepte für eine bestimmte Anwendung abzuschätzen, die zutreffende Methode für eine praktische Anwendung auszuwählen, und darauf basierend geeignete praktische Lösungen für eine spezifische Anwendung der mobilen Robotik zu implementieren
  • Basismethoden für die Navigation inclusive der entsprechenden Kartendarstellung des Roboters auszuwählen, zu planen und umzusetzen

Lehrinhalte

  • Einführung in die mobile Robotik (Fortbewegung, Kinematik mobiler Roboter, grundlegende Sensorik)
  • Lokalisation und Kartendarstellung
  • Statistische Robotik: Repräsentation von Unsicherheit, Fehlerfortpflanzung, Sensor- und Aktormodellierung
  • Praktische Übungen, Implementierung von Methoden
  • Gruppenseminararbeit zur Auslegung eines mobilen Roboters

Vorkenntnisse

Grundlagen der mobilen Robotik, der Sensorik, der Statistik und der linearen Algebra auf dem Niveau eines facheinschlägigen Bachelorstudiums

Literatur

  • Roland Siegwart, Illah R. Nourbakhsh (2010): Introduction to Autonomous Mobile Robots, The MIT Press, Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, Massachusetts 02142, ISBN 0-262-01535-8

Leistungsbeurteilung

  • praktische Übungen
  • Seminararbeit
  • Vortrag
  • Abschlussprüfung
Modul 8 - Ausgewählte Vertiefungsfächer der Mechatronik (MOD8bb)
German / kMod
6.00
-
Air- und Hydromechatronik (BAHM)
German / ILV
3.00
2.00
Optomechatronik (BOPT)
German / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundlagen optischer Systeme und Anwendungen in der Industrie.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • das Funktionsprinzip eines optischen Systems zu erkennen
  • die Einsatzmöglichkeiten von optischen Systemen zu beurteilen
  • fundamentalen Elemente der optischen Theorie zu erklären
  • grundlegende Zusammenhänge betreffend die Funktionsweise optischer Systeme und Instrumente zu erläutern und an typischen Anwendungsbeispielen optischer Systeme in der Industrie zu veranschaulichen

Lehrinhalte

  • Darstellung der Natur und Eigenschaften von Licht und Lichtquellen
  • Darstellung der Grundlagen der geometrischen und physikalischen Optik
  • Darstellung der Grundlagen der Quantenoptik
  • Anwendung optischer Systeme in der Industrie

Vorkenntnisse

- Mechatronik- Mathematik

Literatur

  • Bennamoun M./ Mamic G.J., (2002), Object Recognition – Fundamentals and Case Studies, Springer
  • Burkhardt T./ Feinäugle A./ Fericean S./ Forkl A., (2004) Lineare Weg- und Abstandssensoren – Berührungslose Messsysteme für den industriellen Einsatz, moderne Industrie
  • Hügel H./ Graf T., (2009), Laser in der Fertigung – Strahlenquellen, Systeme, Fertigungsverfahren, 2. Auflage, Vieweg und Teubner
  • Löffler-Mang M., (2012), Optische Sensorik – Lasertechnik, Experimente, Light Barriers, Vieweg und Teubner
  • Losurdo M./ Hingerl K., (2013), Ellipsometry at the Nanoscale, Springer
  • Ruge I./ Mader H., (1991), Halbleiter-Technologie, 3. Auflage, Springer
  • Weissler G. A., (2007), Einführung in die industrielle Bildverarbeitung, Franzis
  • Wirsum S., (1990), Optoelektronik – Schalten, Steuern und Übertragen mit Licht, Franzis

Leistungsbeurteilung

  • Schriftliche Abschlussprüfung
Modul 9 - Advanced Mechatronik (MOD9bb)
German / iMod
6.00
-
Mechatronik 2 (BMECH)
German / ILV
6.00
4.00

Kurzbeschreibung

TEIL MIKRO/NANOTECHNOLOGIEGrundlagen von Mikro-Nanotechnologie und Aspekte, Einsatz und Methoden für Automatisierung, Produktion und Robotik in Mikro- und Nanobereich.

Methodik

TEIL MIKRO/NANOTECHNOLOGIEVorlesungen (30 Lehreinheiten, davon 16 Fernlehre und 14 Präsenz). Theorie Grundlagen und Übungen

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • TEIL MIKRO/NANOTECHNOLOGIE.Grundkenntnisse von Mikro- und Nanosystemtechnik; Verständnis der Anforderungen, Aspekten und Einsätze von Automatisierung in Mikro-Nanobereich,

Lehrinhalte

  • TEIL MIKRO/NANOTECHNOLOGIE.Einführung zu Mikro/Nanotechnologie, Modellgesetze, Mikronanomanufacturing, Observation Tools, Handhabungsprozessen, Mikromontageverfahren und Mikrorobotik.

Vorkenntnisse

TEIL MIKRO/NANOTECHNOLOGIE.Allgemeine Kenntnisse von Aktuatoren und Sensoren, Elektronik, Automatisierung, Robotik

Literatur

  • TEIL MIKRO/NANOTECHNOLOGIE.Lehrbuch Mikrosystemtechnik: Anwendungen, Grundlagen, Materialien und Herstellung von Mikrosystemen“ Norbert Schwesinger / Carolin Dehne /Frederic AdlerOldenbourg Verlag München, 2009

Leistungsbeurteilung

  • TEIL MIKRO/NANOTECHNOLOGIE.Endprüfung; Möglichkeit, die Note mit einer Zusatzarbeit zu verbessern

3. Semester

Bezeichnung ECTS
SWS
Modul 11 Produktionsmanagement (MOD11)
German / kMod
6.00
-
Produktionsplanung (BPPL)
German / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundwissen und ausgewählte Methoden zum Themengebiet Produktionsplanung und -steuerung sowie Operations Research

Methodik

Einsatz von Scheduling und Simulationswerkzeugen.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Ziele, Aufgaben und wesentliche Prinzipien der Produktionsplanung und -steuerung aus Sicht der Mechatronik bzw. insbes. der Produktionsautomation heraus zu erläutern
  • zu erklären, wo Berührungspunkte zwischen Digitalisierung, Automatisierung und technischer Prozesssteuerung einerseits sowie Materialfluss, Geschäftsprozessmanagement im produzierenden Bereich und Produktionsplanung und -steuerung andererseits liegen, und diese Schnittstelle für ein praktisches Anwendungsszenario anforderungsgerecht zu beschreiben
  • wichtige Methoden der Produktionsplanung und -steuerung und des Operations Research in ihrer Funktionsweise zu erklären sowie ihre Anwendung in praktischen Anwendungsszenarien der produzierenden Industrie zu erläutern

Lehrinhalte

  • Grundverständnis, Prinzipien, Ziele und Aufgaben der Produktionsplanung und -steuerung mit Fokus auf Produktionsprozesse und Produktionsautomation
  • Rolle des Operations Research in integrierten Material- und Informationsflüssen und typische Anwendungsfelder im Fertigungsbereich
  • Ausgewählte Methoden der Produktionsplanung und -steuerung
  • Ausgewählte Methoden des Operations Research und praktische Anwendung im industriellen Umfeld
  • Schnittstelle zwischen technischen Prozessen/ Systemstruktur und Materialflussmanagement – Integration und wechselseitige Anforderungen für den Informations-und Datenaustausch
  • Praktische Beispiele und Übungen

Vorkenntnisse

- Grundkenntnisse Geschäftsprozessgestaltung- Produktionsautomation- Mathematik

Literatur

  • Nyhuis, P./ Wiendahl, H.-P., (2012) ,Logistische Kennlinien: Grundlagen, Werkzeuge und Anwendungen, Springer
  • Hopp, W.J./ Spearman, M., Factory Physics (2000), McGraw-Hill

Leistungsbeurteilung

  • Schriftliche Prüfung
  • Mündliche Prüfung
Prozessmanagement (BPZM)
German / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Industrie- und Wirtschaftsleben, aber auch Forschung, Entwicklung, Lehre und öffentliche Verwaltung basieren auf funktionierenden Prozessen, um für ihre Kunden erfolgreich Produkte zu erzeugen bzw. Dienstleistungen zu erbringen. Diese LV vermittelt Grundlagen und Methoden des Prozessmanagements – in unternehmensübergreifenden Abläufen in sog. Supply Networks (Wertschöpfungs- oder Liefernetzwerken), im operativen Geschäft eines Unternehmens / einer Organisation sowie operativ in den einzelnen Produktions- bzw. Dienstleistungsprozessen. Dies umfasst strategische Aspekte (Führung von Abläufen und Prozessen) und die operative Abwicklung (Design/Modellierung, Planung, Kontrolle) von Prozessen.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Grundlagen und Definitionen zu Liefernetzwerken (Supply Networks), Arbeitsabläufen (Operations) und Prozessen zusammenzufassen und zu erklären
  • Grundlagen, Ziele und Methoden des strategischen Prozessmanagements (wie Stakeholder, Vision, Leistungsziele/Kennzahlen, Geschäftsmodelle, Lebenszyklus) zu beschreiben und auf ausgewählte Praxisbeispiele zu übertragen
  • für Beispiele in Supply Networks und (Innovations-) Prozesse ein konkretes Vorgehen (Positionierung, Analyse, Design) und adäquate Methoden der Prozessmodellierung (wie z.B. Festlegung von Sourcing, Kapazität, Bestand, Prozess Typen und Layout, Konfiguration, Variabilität) zu identifizieren und anzuwenden
  • beispielhaft die Planung und Kontrolle laufender Prozesse mittels geeigneter Methoden aus Supply Chain Management, Bedarfs- und Kapazitätsmanagement, Lagerhaltung, Ressourcenplanung und -kontrolle zu entwickeln

Lehrinhalte

  • Grundlagen Prozessmanagement
  • strategisches Prozessmanagement
  • Prozessmodellierung (Positionierung, Analyse, Design)
  • Supply Chain Management
  • Bedarfs- und Kapazitätsmanagement
  • Lagermanagement
  • Ressource Planung u. Kontrolle
  • Lean Synchronisation

Vorkenntnisse

- Grundlagen Qualitätsmanagements - Produktionsmethoden - Betriebswirtschaft

Literatur

  • Slack, N./ Chambers, S./ Johnston, R./ Betts, A., (2012) Operations and Process Management - Principles and Practice for Strategic Impact, Pearson

Leistungsbeurteilung

  • LV-Immanente Leistungsbeurteilung und Abschlussprüfung
Modul 12 - Ausgewählte Felder der Robotik (MOD12bb)
German / kMod
7.00
-
Industrial Handling (IHA)
German / ILV
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung vermittelt einen Überblick über industrielle Handhabungstechnik mit den Schwerpunkten Manipulatoren und Montageautomatisierung

Methodik

VorlesungenDurcharbeiten von Übungsaufgaben mit ProblemdiskussionAusgewählte Berechnungen

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Lösungen zum Einsatz konventioneller Handhabungstechnik zu beschreiben, zu analysieren und in ihrer Funktionsweise zu erklären
  • Funktionsweise, Einsatz und Anwendungsbeispiele von Manipulator(Balancer-)technik und automatisierte Montagemaschinen zu beschreiben
  • Funktionsweise und Einsatz von Kurven- und Kurvenschrittgetrieben zu erläutern

Lehrinhalte

  • Ausgewählte Probleme konventioneller Handhabungstechnik
  • Aufbau, Konstruktion und Einsatz manuell geführter Manipulatoren
  • Handhabungsvorgänge in der Montage und ausgewählte Produktbeispiele
  • Maschinenverkettung
  • Bandzuführung
  • Bewegungsdesign
  • Kurven- und Kurvenschrittgetriebe
  • Intelligente Handhabungsgeräte

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse Mechanik und Handhabungstechnik

Literatur

  • Malisa V./ Hesse, S. (2010), Taschenbuch Robotik-Montage-Handhabung; Fachbuchverlag Leipzig im Hanser Verlag
  • Hesse, S., et al., (2001), Manipulatorpraxis, Vieweg, Wiesbaden
  • Hesse, S. (2008), Handhabungstechnik von A bis Z. Hoppenstedt, Darmstadt
  • Volmer, J., Hrsg., (1989), Kurvengetriebe. Verlag Technik, Berlin

Leistungsbeurteilung

  • schriftliche Abschlussprüfung
Mobil- und Servicerobotik 2 (BMUS2)
German / ILV
4.00
2.50
Modul 13 - Management- und Sprachkompetenzen (MOD13bb)
German / kMod
6.00
-
Agile Entwicklungsmethoden im Innovationszyklus (BINN)
German / ILV
3.00
2.00
Technical English (BENG)
English / SE
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Vermittlung der für das Masterstudium erforderlichen Fertigkeiten wie das Verfassen von wissenschaftlichen Abstracts und Arbeiten sowie die Präsentation eines technischen Projektes in englischer Sprache

Methodik

Seminar

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • Abstracts und wissenschaftliche Arbeiten in englischer Sprache nach den vorgegebenen formalen und sprachlichen Kriterien zu gliedern und zu verfassen
  • technische Projekte und Schriften wie die Masterarbeit in englischer Sprache vor einer Prüfungskommission zu präsentieren und anschließend Fragen zu beantworten

Lehrinhalte

  • Englisch für wissenschaftliche Arbeiten
  • Struktur und Sprache eines englischen Abstracts
  • Verfassen eines Abstracts für das 3. Semesterprojekt
  • Aufbau einer technischen Projektpräsentation
  • Präsentationstechniken und sprachliche Mittel
  • Präsentation des 3. Semesterprojektes

Literatur

  • Göschka, M. et al (2014) Guidelines for Scientific Writing
  • Handouts zu aktuellen Themen

Leistungsbeurteilung

  • Beurteilt wird die Qualität der mündlichen und schriftlichen Arbeit, sowie die Teilnahme an Diskussionen.
Modul 14 Projekt Mechatronik/Robotik (MOD14)
German / iMod
6.00
-
Projekt (PRJ)
German / PRJ
6.00
4.00

Kurzbeschreibung

Selbstständiges Bearbeiten und Lösen einer individuellen Projektaufgabe im Themenfeld Mechatronik/ Robotik

Methodik

Projektarbeit

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • eine grob formulierte Aufgabenstellung zu als Vorbereitung für einen Projektplan zu präzisieren
  • aus generischen Phasenmodellen des System Engineering ein konkretes Vorgehen abzuleiten – je nach gewähltem Thema unter Verwendung von (rapid) prototyping Methoden
  • einen Projektplan in den Dimensionen Zeit, Finanzbedarf und Ressourceneinsatz bzw.-allokation aufzustellen (Gantt-Chart und Projektstrukturplan (PSP))
  • zu geeignetem Projektzeitpunkt eine Machbarkeitsprüfung (nach Bedarf 2-stufig für logisches und physisches Modell) durchzuführen sowie Projektplan und PSP entsprechend anzupassen
  • im Rahmen der Lehrveranstaltungstermine (vorgegebene Projektmeetings und Präsentationstermine) das Projekt vom Kick-off via Kundenbedarfsanalyse und 1-2 Zwischenbericht(e)/ -präsentation(en) bis hin zur Inbetriebnahme, Endpräsentation und Dokumentation umzusetzen

Lehrinhalte

  • Projektdefinition und Präzisierung der Anforderungen, Machbarkeit
  • Kick-off
  • Projektplanung und -abwicklung
  • Funktionsmodell
  • Systementwurf
  • Prototypenentwicklung
  • Zwischen- und Endpräsentation
  • Verfassen eines wissenschaftlichen Projektberichtes

Vorkenntnisse

- Grundkenntnisse wissenschaftliches Arbeiten- Projektmanagement- fachspezifisches Vorwissen Mechatronik/ Robotik (projektabhängig)

Literatur

  • Anglia Ruskin University, (2010), Guide to the Harvard Style of Referencing, 2nd edition
  • Teschl S., Göschka, K.M., (2010), Leitfaden zur Verfassung einer Bachelorarbeit oder Master Thesis, Version 3.0 und Institut für Mechatronics, Änderungen zum Leitfaden, V4, August 2011
  • Skern, T., (2009), Writing Scientific English: A Workbook, UTB, Stuttgart
  • weitere Literatur projektabhängig

Leistungsbeurteilung

  • Beurteilung des Projektergebnisses und des Projektberichtes.
Modul 15 Unternehmensführung (MOD15)
German / kMod
5.00
-
Steuerrecht (BSTR)
German / ILV
2.00
1.50

Kurzbeschreibung

Grundzüge des österreichischen Steuer- und Sozialversicherungsrechts

Methodik

Vorlesung

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • ihre Einkünfte einer Einkunftsart zuzuordnen
  • einen Jahresgewinn zu ermitteln und die dazugehörige Steuer und Sozialversicherungsabgaben zu berechnen
  • eine eventuelle Umsatzsteuerpflicht zu erkennen
  • zwischen den verschiedenen Arten der Beschäftigung zu unterscheiden, deren Vor- und Nachteile abwägen und die dazugehörigen Kosten zu berechnen

Lehrinhalte

  • Einkommensteuer
  • Körperschaftsteuer
  • Umsatzsteuer
  • Arten der Arbeitsvertragsgestaltung im Bereich der Sozialversicherung

Vorkenntnisse

Grundlagen Gesellschaftsrecht

Literatur

  • Lebensaft-Melwisch G./ Lebensaft G., (2016), Überblick Steuerrecht und Sozialversicherung,

Leistungsbeurteilung

  • Schriftliche Abschlussprüfung, Mitarbeit
Unternehmensführung (BUNF)
German / ILV
3.00
2.00

4. Semester

Bezeichnung ECTS
SWS
Modul 16 Master Thesis (MOD16)
German / kMod
30.00
-
DiplomandInnenseminar (DISbb)
German / SE
3.00
2.00

Kurzbeschreibung

Die Lehrveranstaltung vermittelt den Studierenden Grundsätze und Methoden für die Anfertigung ingenieurswissenschaftlicher Arbeiten, insbesondere die Masterarbeit und begleitet ergänzend zu den MasterarbeitsbetreuerInnen die Erstellung der Masterarbeiten.

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • eine Masterarbeit zu definieren, und insbesondere - eine relevante Forschungslücke zu formulieren - für eine Masterarbeit angemessene Forschungsfragen zu definieren - ein wissenschaftlich konsistentes Forschungsdesign zu entwerfen
  • den Themenentwurf für eine Masterarbeit unter Einbeziehung systematisch durchgeführter Recherchen zum state of the art in eine 3-5seitige Disposition zu überführen
  • die Disposition weiter zur Masterarbeit auszuarbeiten
  • die Masterarbeit in der Masterprüfung zu präsentieren

Lehrinhalte

  • Forschungslücke, Forschungsfrage, Forschungsziele
  • Forschungsdesign, wissenschaftliches Vorgehen und Methoden
  • Argumentationsgang von Masterarbeiten
  • Präsentation der Arbeit, peer-feedback
  • Individuelle Unterstützung, Beantwortung individueller Fragen

Literatur

  • In Abhängigkeit vom jeweiligen Thema

Leistungsbeurteilung

  • Beurteilung am LVA-Ende.
Master Thesis (MTbb)
German / BE
27.00
0.00

Kurzbeschreibung

Eigenständige Erstellung einer Masterthesis unter Betreuung durch eine/n fachkundige/n Lektor/in

Lernergebnisse

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, ...

  • eine wissenschaftlichen Arbeit auf Masterniveau zu erstellen
  • die Ergebnisse der Masterarbeit in unterschiedlichen Formen zusammenfassend darzustellen (insbes. 2-seitiges extended abstract, wissenschaftliches Poster, ggf. unter Nutzung von Demonstrationsobjekten oder -vorrichtungen bzw. kurzen Videodemonstrationen)
  • diese Masterarbeit in Deutscher und Englischer Sprache im Sinne einer akademischen Defensio einer Fachkommission zu präsentieren

Lehrinhalte

  • Strukturierung der Arbeit, Forschungsfrage und Forschungsdesign
  • Literaturrecherche
  • ggf. empirische Arbeit (Erhebungsmethodik, Datenerhebung, Auswertung, Ergebnisdokumentation), Programmierung, Durchführung von Experimenten, Prototypenentwicklung, etc. unter Verwendung einschlägiger Methodenliteratur
  • Verfassen der Arbeit und weiterer Dokumente (Abstract, Disposition, wissenschaftliches Poster, Demonstrationsaufbauten)
  • Präsentation

Vorkenntnisse

Diplomandinnenseminar

Literatur

  • Karmasin M./ Ribing, R., (2014), Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten: Ein Leitfaden für Seminararbeiten, Bachelor-, Master- und Magisterarbeiten sowie Dissertationen, UTB

Leistungsbeurteilung

  • Beurteilung durch den Betreuer unter Einbeziehung des Gutachtens des Zweitbetreuers