Sportgerätetechnik: Berufsaussichten nach dem Studium

SportgerätetechnikerInnen sind zu einer beruflichen Karriere in der Sportartikelindustrie sowie in verwandten Industriezweigen befähigt, insbesondere in der Forschung und Entwicklung oder Sportgeräteproduktion. Darüber hinaus können sie im Bereich der Planung und Betreuung von Sportstätten, sowie spezifischen Einrichtungen des Hochleistungssports tätig sein. Absolventinnen und Absolventen des Master-Studiengangs haben ihre Kenntnisse weiter vertieft und sind ideal für Leitungsfunktionen in den genannten Bereichen qualifiziert.

In welchen Branchen und Sektoren kommen Absolventinnen und Absolventen zum Einsatz?

  • Sportindustrie
  • Sport-, Freizeit- und Spielstätten
  • Sportveranstaltungen und Events
  • Sportbekleidung
  • Therapeutische-Fitness/Wellness-Bereich
  • Biomechanische Messtechnik
  • Sportwissenschaftszentren/Leistungszentren

Welche Jobs und Funktionen üben sie aus?

  • LeiterIn von Innovations- und Forschungsabteilungen in der Industrie, in Bezug auf Fertigungs- und Verfahrenstechnik, Materialkonzeption und/oder Gerätedesign
  • MessingenieurIn im Bereich biomechanische und physiochemische Messtechnik
  • ProduktionsleiterIn und MaterialexpertIn bei Sportgeräteherstellern
  • LeiterIn der Qualitätssicherung für die Einhaltung erforderlicher Standards
  • technische BeraterIn in Leistungs- und Kompetenzzentren im Sport
  • TrainingstechnikexpertIn im Leistungssport
  • LeiterIn technischer Schulungen
  • Sporteventorganisation und technische BeraterIn bei Sportevents
  • Technische KompetenzträgerIn in Vertrieb, Logistik und/oder Kundendienst von Sportgeräten

Wie sehen typische Aufgaben und Tätigkeiten aus?

  • Entwicklung und Planung von Sportgeräten bzw. Sportanlagen und/oder Adaption bzw. Ergänzung zu vorhandenen Konzepten
  • Konzeption, Konstruktion sowie Erstellung von Prototypen und Überprüfung der Funktionalität und Einsatztauglichkeit
  • Erstellung und Umsetzung sowie Koordination von Designstudien
  • Erstellung und Evaluierung von Logistikkonzepten
  • Erstellung, Überwachung und Koordination von Prozessabläufen wie: Einkauf von Materialien, Lagerbestand, Produktionsprozess
  • Prüfung der Funktion und Sicherheit von Erzeugnissen. Überwachung der Produktion unter technischen und wirtschaftlichen Aspekten. Kontrolle über die Sicherheitstechnik der Produktion.
  • Schulungen der VerkaufsleiterInnen der Firmen, der FilialleiterInnen der Sportartikelhändler etc.
  • Werkstoffauswahl und Konzeption des Anlagendesigns, bezogen auf die speziellen Anwendungen bzw. Belastungen der Materialien.
  • Entwicklung und Gestaltung von Sportevents unter Berücksichtigung technischer, wirtschaftlicher und sportartspezifischer Aspekte. Organisation und Leitung der technischen Logistik des Ablaufprozesses der Veranstaltung selbst.
  • Erstellung von Konzepten zur Erfassung von Daten beispielsweise im Bereich der Bewegungsanalyse, der Ergonomie, der Ergometrie oder biomedizinischer Wechselwirkungen. Zusammenstellung, Aufbau und Betreuung von entsprechenden Messanlagen, sowie Betrieb und Wartung dieser.
  • Leitung wissenschaftlicher Studien, Führung von Entwicklungsprozessen, Prozessmanagement, Projektmanagement, Verantwortlich für die gesamte technische Realisierung einer Konzeptidee.
  • Koordination laufender F&E-Projekte, Schaffung relevanter Strukturen zur organisierten Durchführung von Projekten. Beratung bei Förderung und Finanzierung von Projekten. Unterstützung der Projektplanung und des Controllings, sowie Berichtswesen.
  • Erstellung Mechanischer Berechnungen und Anwendung von FEM zur theoretischen Überprüfung von Material- und Bauteilverhalten.
  • Beratung von Verantwortlichen in medizinischen Bereichen; Einschulung von medizinischem Personal, Demonstration von Anwendungstechniken bezüglich der Anwendung und des Einsatzes von beispielsweise physiotherapeutischen Gerätetechnologien.