Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming spricht unsere gesellschaftliche Verantwortung als Hochschule und auch als Arbeitgeberin an. Im Bereich Gender Mainstreaming, Sicherstellung von Chancengleichheit, Förderung und Nutzung von Vielfalt werden auf der Grundlage des Satzungsteils „Gender Mainstreaming und Diversity Management“ hochschulweit zahlreiche Maßnahmen umgesetzt.

Institutionelle Ebene

  • Die Stabstelle Gender & Diversity Management ist strukturell verankert; die/der Gender-Beauftragte hat das Recht, beratend an den Sitzungen des FH-Kollegiums teilzunehmen; der „Think Tank Gender Management“ ist die Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung von Gender- und Diversitätsthemen an der FH.
  • Im Satzungsteil Berufungsverfahren ist die beratende Teilnahme der/des Gender & Diversitäts- Beauftragen bei Berufungsverfahren festgelegt und gender- und diversitäts-relevanten Aspekte in Lehre und Forschung sind in den Anforderungen für die Verleihung der FH-Professur integriert.
  • Im Zuge des Reportings stehen Auswertungen für die Analyse des Studienerfolgs unter Berücksichtigung von Geschlecht, Alter und Vorbildung zur Verfügung.
  • Um den Kulturwandel an der FH bewusst zu unterstützen und voranzutreiben gibt es zahlreiche Unterstützungs- und Weiterbildungsangebote zum Thema Gender & Diversity in Lehre, Forschung und Administration (Seminar Gender & Diversity nach AMS-Zertifikat, Gender Didaktik, Checkliste Gender & Diversity in Forschungsvorhaben, Mentoring für F&E, Gender & Diversity Workshop speziell für die Zielgruppe IT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Vernetzungsaktivitäten für Frauen u.a.).
  • Die FHTW führt seit 2014 das Zertifikat „Familienfreundliche Hochschule“. Dabei wurden z.B. folgende Maßnahmen bereits umgesetzt: ein Leitfaden zu Schwangerschaft, Karenz und Elternteilzeit mit Information zu Familienzeit wurde erstellt; das bestehende Kinderbetreuungsangebot an schulfreien Arbeitstagen und in der ersten Sommerferienwoche für Mitarbeiter*innen als auch Studierende wurde ausgebaut. Mit der Re-Zertifizierung, die alle 3 Jahre erfolgt, wird dieser Weg mit der weiteren Entwicklung vereinbarkeitsfördernder Maßnahmen fortgesetzt.