Lehre am Institut für Sozialkompetenz & Managementmethoden

Lehrveranstaltungen

  • Lehrveranstaltungen
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Bachelor-Prüfung
  • Master-Prüfung
  • Literatur-Tipps

Lehre

Das Institut für Sozialkompetenz & Managementmethoden deckt ein breites Feld an Themenbereichen und Lehrveranstaltungen in den einzelnen Studiengängen der Fachhochschule Technikum Wien ab. Interessierte finden hier einen Überblick über Lehrveranstaltungen, Hilfestellungen für erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten, die Modalitäten der Bachelor-Prüfung und Literatur-Tipps.

Themenbereiche und Lehrveranstaltungen

Unser Programm umfasst die folgenden Themenbereiche und Lehrveranstaltungen:

Bereich Team

  • Jahrgangs-Kick-Off
  • Arbeiten im Team
  • Moderation & Problemlösungstechniken


Bereich Kommunikation

  • Kommunikation
  • Konfliktmanagement

 

Bereich Methoden

  • Präsentation
  • Verkauf
  • Selbstmanagement
  • Bewerbung
  • Lernreflexion
  • Zeitmanagement


Bereich Führung

  • Mitarbeiterführung
  • Führen von Projektteams

 

 Bereich Ethik

  •  Ethik in Medizin und Technik

 

 Bereich Organisation

  • Veränderungsmanagement
  • Personal- und Organisationsentwicklung
  • HR-Management

 

In jedem Studiengang ist eine Auswahl dieser Lehrveranstaltungen vertreten.

Wissenschaftliches Arbeiten

Tipps für Studierende

Wissenschaftliches Arbeiten ist eine Fähigkeit, die nicht nur für das Studium notwendig, sondern auch für das Berufsleben sehr nützlich ist. Das systematische Recherchieren, Aufbereiten und Vermitteln von Inhalten und Argumentationen spielt in allen qualifizierten Tätigkeiten eine wichtige Rolle.


Informationen über formale Richtlinien für Diplom- und Bachelorarbeiten, Seminararbeiten und Laborprotokolle finden Studierende der FH Technikum Wien im internen Campus Information System (CIS):

 

Literaturempfehlungen

  • Eco, Umberto: Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt. Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Heidelberg (UTB/C.F.Müller Verlag) 10. Auflage 2005
  • Karmasin, Matthias / Ribing, Rainer: Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. Wien (UTB/WUV Verlag) 2006
  • Langer, Inghard / Schulz von Thun, Friedemann / Tausch, Reinhard: Sich verständlich ausdrücken. München (Reinhardt Verlag) 8. Auflage 2002

 

Ergänzende Informationen für Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten

  • Richtig zitieren
  • Wissenschaftliche Literatur nutzen
  • Verständlich schreiben

 

Richtig Zitieren - das Wichtigste

Das direkte Zitat

Der Text wird wörtlich genau zitiert und in Anführungszeichen gesetzt. Zitieren Sie nur Kernsätze oder kurze Passagen direkt, deren Wortlaut wichtig ist.

Beispiel: "Es gibt nach allen Erfahrungen keinen guten Inhalt in einer schlechten Form." (Hundt 2007, S. 1)

Das indirekte Zitat

Der Text wird sinngemäß und mit eigenen Worten wiedergegeben; deshalb keine Anführungszeichen.

Beispiele:

  • In einer neuen Studie hat Maier (2005, S.109) argumentiert, dass….

oder

  • Eine neue Studie (Maier 2005, S.119) zeigte, dass…

 

Literaturverzeichnis

Im Literaturverzeichnis führen Sie nur in der Arbeit zitierte Quellen an. Die Auflistung erfolgt in alphabetischer Reihenfolge der Autorennamen.

Beispiele:

  • Lehner, M., 2006. Viel Stoff - wenig Zeit. Bern: Haupt Verlag.
  • Hundt, S., 2007. Hinweise zum Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten. Bremen, Hochschule Bremen. Verfügbar bei: www.informatikdidaktik.de (Zugang am 13. März 2009).

 

Wissenschaftliche Literatur nutzen

Berücksichtigen Sie den aktuellen Forschungsstand, indem Sie Literatur recherchieren. Fragen Sie Ihren Auftraggeber, wie erschöpfend bestehende Literatur recherchiert werden muss.

 

Bibliotheken

  • Nutzen Sie die Bibliothek des Technikums um Literaturrecherchen zu betreiben sowie Medien vor Ort zu benutzen bzw. zu entlehnen. Informationen zur Bibliothek finden Sie auf http://technikum-wien.at/bibliothek.
  • Neben der Fachbibliothek der FH Technikum Wien steht den Studierenden auch die Bücherei der Stadt Wien zur Verfügung: Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien, http://www.buechereien.wien.at/ 
  • Die größte Bibliothek Österreichs ist die Nationalbibliothek: Josefsplatz 1, 1010 Wien, http://www.onb.ac.at/. Universitäten und Universitätsinstitute verfügen über teils umfangreiche und teils auf Fachgebiete spezialisierte Bibliotheken.
  • Neben Büchern sind Fachzeitschriften aus Bibliotheken oft sehr nützlich, um sich einen Überblick über Forschungsstand und Forschungstrends zu verschaffen. Auch im Zeitalter des Internets ist das Durchblättern von Fachzeitschriften eine sinnvolle Methode, um Informationen zu sammeln.

 
Literatursuche im Internet

Beachten Sie bei Literatursuche im Internet, dass Sie relevante von irrelevanter Information trennen müssen. Hilfreich für Ihre Recherche kann sein, gezielt bei Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Behörden oder in Portalen oder Foren zu suchen. Verwenden Sie nur Quellen, die wissenschaftlichen Standards entsprechen. Wichtig ist dafür, dass in der Quelle offen gelegt wird, wie die Information gewonnen wurde.


Gerade im Internet kursiert viel Datenmaterial, das auf Websites verwendet wird, ohne die ursprünglichen Autoren anzugeben (Plagiate). Wie bei jeder anderen Quelle müssen Sie auch Informationen aus dem Internet korrekt zitieren. Gerade das „schnelle“ Medium Internet kann dazu verleiten, fremde Texte als eigene auszugeben, was für Studierende im negativsten Fall zur Aberkennung eines akademischen Titels führen kann.

 

Verständlich schreiben

Verständliche Texte sind nicht nur in der Alltagskommunikation, sondern auch im wissenschaftlichen Arbeiten erfolgreicher als unverständliche Texte. Vier Faktoren sind dabei entscheidend:

 

  • Einfachheit

Schreiben Sie kurze Sätze: Hauptsachen in Hauptsätze, Nebensachen in Nebensätze! Verzichten Sie auf unnötige Fremdwörter und erklären Sie Fachbegriffe. Verben sind verständlicher als die zugehörigen Substantive mit Endungen wie –ung, -heit, -keit und ähnlichem. Aktiv ist verständlicher als passiv: Verwenden Sie die Passivform nur, wenn sie grammatikalisch passend und notwendig ist.

 

  • Gliederung und Ordnung

Machen Sie die Gliederung des Textes durch Überschriften, Absätze und andere Markierungen erkennbar. Achten Sie auf eine logische, schrittweise nachvollziehbare Gesamtstruktur beim Aufbau des Textes. Ihr roter Faden soll für LeserInnen immer nachvollziehbar sein. Ein wichtiges Hilfsmittel dafür ist das Inhaltsverzeichnis am Beginn der Arbeit sowie die Nennung des jeweiligen Kapitels in der Kopfzeile.

 

  • Auflockerung und Anregung

Ein gut gegliederter Text gewinnt an zusätzlicher Verständlichkeit durch Eye-Catcher wie z.B. Fotos, Grafiken, Zitate oder Fragen. Das richtige Maß hängt dabei von der Zielsetzung Ihres Textes ab.

 

  • Kürze und Prägnanz

Studierende befürchten manchmal am Beginn einer Arbeit, dass der Umfang nicht ausreichend werden könnte. Ein Problem liegt jedoch oft im Gegenteil darin, dass zu viele Inhalte in einen Text verpackt werden sollen. Prägnanz bedeutet, dass ein Text sich auf das Wesentliche konzentriert. Schreiben Sie zielorientiert so kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig. Holen Sie Feedback (z.B. von KollegInnen) ein, ob Ihre Arbeit in dem gewählten Umfang prägnant und gleichzeitig verständlich ist.

 

(Langer, Inghard / Schulz von Thun, Friedemann / Tausch, Reinhard: Sich verständlich ausdrücken, München, 8. Auflage 2002, S. 15-23)

Die Bachelor-Prüfung im Bereich Sozialkompetenz & Managementmethoden

Die Bachelor-Prüfung findet als Prüfungsgespräch über die Bachelor-Arbeit (in der Regel die zweite) vor einem facheinschlägigen Prüfungssenat statt.

Die Master-Prüfung im Bereich Sozialkompetenz & Managementmethoden

Nachstehend finden Sie die Literaturangaben für die Master-Prüfung. Neben der Grundlagenliteratur wählen Sie bitte ein Spezialgebiet aus und geben Sie dieses Ihrer Prüferin/ Ihrem Prüfer mindestens zwei Wochen vor dem Prüfungstermin bekannt.

 

1) Grundlage

  • Franken, Swetlana (3. Auflage 2010): Verhaltensorientierte Führung, Wiesbaden, Gabler Verlag, 
    Teil B: Interaktion und Gruppenverhalten, S. 128-198
    Teil C: Organisationsverhalten, S. 202-339

 

2) und ein zu wählendes Spezialgebiet:

 

  • Mitarbeiterführung
    • Steinmann, Horst & Schreyögg, Georg (2005): Management, Wiesbaden: Gabler
      Kapitel: Der Vorgesetzte in der Organisation. Das Vorgesetztenverhalten, S. 643-706
    • Kasper, Helmut & Mayerhofer, Wolfgang (2009): Personalmanagement. Führung.
      Organisation, Wien: Linde
      Kapitel: Steyrer, Johannes: Theorie der Führung, S. 25-93

 

  • Konfliktmanagement
    • Glasl, Friedrich (2008): Selbsthilfe in Konflikten; Stuttgart: Freies Geistleben
      komplettes Buch, S. 9-206

 

  • Coaching
    • Radatz, Sonja (2006): Einführung in das systemische Coaching, Heidelberg: Carl-Auer-Systeme
      komplettes Buch, S. 13-120

 

  • Personalentwicklung
    • Kasper, Helmut & Mayerhofer, Wolfgang (2009): Personalmanagement. Führung.Organisation, Wien: Linde
      Kapitel:
      • Mayerhofer, Helene: Beschaffung und Auswahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, S. 365-403
      • Mayerhofer, Helene/Michelitsch-Riedl, Gabriela: Personalentwicklung, S. 405-462
      • Elsik, Wolfgang: Personalbeurteilung, S. 464-499

 

  • Organisationsentwicklung 
    • Schiersmann, Christiane/ Thiel, Heinz-Ulrich (2009): Organisationsentwicklung. Prinzipien und Strategien von Veränderungsprozessen, Wiesbaden: VS/GWV, S. 17-159 
      Kapitel:
      • 2: Rahmenbedingungen einer OE: Auftragsklärung, Aufbaustruktur undProzessarchitektur, S. 17-43
      • 3: OE als Förderung von Problemlöse- und Selbstorganisationsprozessen,S. 44-88
      • 4: Startszenarien einer OE: Kick-off-meeting, Workshops und Großgruppenverfahren, S. 89-159

Ausgewählte Literatur zu den einzelnen Themen

Bewerbung

Gerhard Moshammer & Astrid Hemmer: Bewerbung und Bewerbungsgespräch, Wien 2005

 

Coaching

Sonja Radatz: Beratung ohne Ratschlag, Verlag Systemisches Management, Wien 2004

 

Ethik in Medizin und Technik

Günther Pöltner: Grundkurs Medizin-Ethik, UTB/Faculutas Verlag, Wien 2002

 

HR-Management

Rolf Wunderer: Führung und Zusammenarbeit. Eine unternehmerische Führungslehre, Luchterhand Verlag, München 2007

 
Kommunikation

Christian-Rainer Weisbach: Professionelle Gesprächsführung, Verlag C.H. Beck, München 5. Aufl. 2004

 

Konfliktmanagement

Friedrich Glasl: Selbsthilfe in Konflikten. Konzepte, Übungen, praktische Methoden, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 4. Auflage 2004

 

Lern- und Arbeitstechnik

Verena Steiner: Erfolgreich lernen heißt... Die besten Lernstrategien für Studium und Karriere, Pendo, Zürich 2002

 

Mitarbeiterführung

Fredmund Malik: Führen Leisten Leben, Heyne Verlag, München 4. Aufl. 2006

 

Moderation & Problemlösung

Gert Schilling: Moderation von Gruppen, Gert Schilling Verlag, Berlin 2005

 

Präsentation

Hermann Will: Mini-Handbuch Vortrag und Präsentation, Beltz Verlag, Weinheim 2003

 

Team

R. van Dick/M.A. West: Teamwork, Teamdiagnose, Teamentwicklung, Hogrefe Verlag, Göttingen 2005

 

Veränderungsmanagement

Klaus Doppler/Christoph Lauterburg: Change Management - Den Unternehmenswandel gestalten, Campus Verlag, Frankfurt/Main 2003

 

Verkauf

Robert B. Cialdini: Die Psychologie des Überzeugens, Verlag Hans Huber, Bern 2003