Dominik & Lukas

  • Stellenbosch, Südafrika
  • Staff Mobility
  • Stellenbosch University
  • Sommersemester 2024/2025
Drei Personen stehen mit erhobenen Armen hinter zwei hölzernen Schildern mit der Aufschrift Kap der Guten Hoffnung, dem südwestlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents, in der Nähe einer felsigen Küste und der Wellen des Ozeans unter einem teilweise bewölkten Himmel.
Staff Training Week an der Stellenbosch University (7.–11. April 2025)

Wir, Lukas (Teaching & Learning Center, TLC) und Dominik (Infocenter), hatten die wunderbare Gelegenheit die Universität Stellenbosch in Südafrika zu besuchen und an der Staff Training Week zu dem Thema Cultivating Global Excellence: Empowering Internationalisation Practitioners teilzunehmen. Die Ziele unserer Reise waren, gemeinsam mit internationalen Kolleg*innen zu überlegen, wie Studieren inklusiv(er) gestaltet werden kann, unser Netzwerk zu erweitern und Impulse mit nach Wien zu bringen. Das ist uns gelungen und zusätzlich durften wir viele bereichernde Erfahrungen sammeln.

Die ganze Woche war geprägt von Solidarität, Offenheit und „Ubuntu“. Ich nehme mit, noch offener zu sein – und mich selbst kritisch zu reflektieren.

Dominik Schneider

Aufbau der Woche

Die Woche war dicht und abwechslungsreich: begonnen mit einem Überblick zur Universität und dem Center for Global Engagement, gefolgt von Sessions zu interkultureller Kompetenz und einer methodischen Einführung in die UNESCO Story Circles. Mitte der Woche standen inklusive Studierendenservices, ein Besuch im Language Center und ein Ausflug ans Sustainability Institute im Fokus. Es folgte individuelles Job-Shadowing quer durch die Universität und der Abschluss mit Präsentationen der individuellen Erkenntnisse für die eigene Hochschule.

Campus & Maties

Der Campus in Stellenbosch ist riesig und irrsinnig lebendig: eine Mischung aus historischer Architektur und modernen Learning Spaces, vielen grünen Lernnischen und (Pop-Up) Cafés – und im Hintergrund immer die Berge.

Wir hatten das Glück auch ein Liga-Heimspiel der Maties – der Rugby Mannschaft der Universität – zu erwischen: Studierende, Familien und Alumni mit Gesängen, Fahnen und Cheerleadern. Die Stimmung war ansteckend und für uns eine neue Erfahrung, die spürbar gemacht hat, wie sehr Sport zu einer „Campus-Identität“ beitragen kann.

Eindrücke & Learnings

Besonders beeindruckend war, wie selbstverständlich Mehrsprachigkeit auf dem Campus gelebt wird: Beschilderungen, Services und Lehrveranstaltungen werden durchgehend in den Sprachen Englisch, Afrikaans und isiXhosa angeboten – das schafft ein einladendes Klima sowohl für Studierende aus der lokalen Umgebung (besonders in Anbetracht der geschichtlichen Herausforderungen Südafrikas), als auch internationalen Studierenden.

Besonders den Reminder, dass kulturelle Unterschiede keine Hürde oder Herausforderung, sondern vielmehr wertvolle Ressourcen für Zusammenarbeit sind, nehme ich mit.

Lukas Schnabel


Eine Gruppe von Menschen steht im Freien unter Bäumen in einem Kreis. Im Vordergrund ist eine Person mit einer kastanienbraunen Matjesmütze und einer Anstecknadel mit der südafrikanischen Flagge zu sehen, die sich anderen Personen gegenübersieht, die im Hintergrund verschwommen sind.