Tissue Engineering & Molecular Life Science Technologies

Die Gefährdungen der Umwelt sind ebenso komplex und vielfältig wie die der Gesundheit des Menschen. Nur mit dem Verständnis für die zugrunde liegenden molekularen Vorgänge können nachhaltige Lösungsstrategien entwickelt werden. Der F&E-Schwerpunkt Molecular Life Science Technologies nutzt die Biochemie als Basiswissenschaft molekular- und zellbiologischer Techniken, um Lösungsansätze zu entwickeln.

Tissue Engineering erlaubt verletztes bzw. zerstörtes Gewebe bei Patienten zu ersetzen, indem im Labor aus gesunden Zellen neues funktionelles Gewebe gezüchtet wird. In der regenerativen Medizin sind es vor allem Stammzellen, die direkt im Körper zur Regeneration angeregt werden. Zellen können auch als Biosensoren und Nachweissysteme genutzt werden, um hormonell wirksame Substanzen in der Umwelt nachzuweisen. Die Ökotoxikologie erlaubt durch den Einsatz von Zellen und einfachen Organismen wie Bakterien oder Algen eine Abschätzung der Gefährdung durch Chemikalien in der Umwelt. Dabei dienen molekularbiologische Techniken zur Aufklärung der Wirkung der unerwünschten Stoffe auf Mensch und Umwelt.

Tissue Engineering & Molecular Life Science Technologies

Kompetenzen im Bereich „Tissue Engineering & Molecular Life Science Technologies”:

Tissue Engineering

  • Biomaterialien als bioaktive 3D Gerüststrukturen mit Modifikationen zur verbesserten Zelladhäsion
  • Bioreaktoren zur mechanischen Stimulierung von Muskel, Sehnen, Band und Knorpelgewebe
  • Signaltransduktion / Mechanotransduktionsmodelle in 3D Zellkultur zur optimierten Steuerung der Nachzüchtung von funktionellem Gewebe
  • Krankheitsmodelle (Disease Models) auf zellulärer Basis zur Reduktion von Tierversuchen

Regenerative Therapien

  • Aufklärung der Wirkweise extrakorporaler Stoßwellentherapie bei skelettomuskulären Erkrankungen und chronischen Wunden
  • Einsatz von adulten Stammzellen bei Zelltherapien

Zellkulturmethoden und Molekularbiologische Methoden

  • Methoden zur Isolierung von primären Zellen aus Geweben
  • Differenzierung von adulten Stammzellen in 2D und 3D Zellkultur
  • Isolierung und Quantifizierung von Proteinen und Nukleinsäuren
  • Genome Editing mittels CRISPR / Cas-System

Ökotoxikologie und Umweltchemie

  • Zellkultur-basierte Assays zur Quantifizierung hormonaktiver Stoffe in Umweltproben
  • Ökotoxikologische Testmethoden
  • Miniaturisierung
  • Design und Entwicklung Zell-basierter Mikrosysteme und Biochips

 

Kontakt

Andreas Teuschl

DI Dr. Andreas Teuschl

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