Carina Hromada unter den „Top 35 under 35“ des Brigitte-Bierlein Frauenpreises 2025

22. Januar 2026
FHTW-Forscherin wurde für ihre Arbeit zu künstlichen Nerventransplantaten geehrt.
Carina Hromada, Lecturer/Researcher am Department Life Science Engineering, war vergangenes Jahr für ihre Tätigkeit als Leitung des Projekts ArtNerve an der FH Technikum Wien für den Brigitte-Bierlein Frauenpreis 2025 des Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus nominiert und wurde somit zu den „Top 35 under 35“ aus über 100 Bewerbungen gekürt. Der Brigitte-Bierlein Frauenpreis zeichnet erfolgreiche Frauen unter 35 Jahren für ihre herausragenden innovatorischen oder unternehmerischen Leistungen aus.
Hoffnung bei peripheren Nervenverletzungen
Mit ArtNerve entwickelt Carina Hromada künstliche Nerventransplantate, um die Behandlung und Heilung von peripheren Nervenverletzungen zu revolutionieren und Betroffenen Hoffnung auf verbesserte Lebensqualität zu schenken. Dafür kommen Methoden des Tissue Engineering zum Einsatz, indem spezielle Zellen in ein biokompatibles Gel eingebettet und anschließend in einem eigens an der FHTW entwickelten Bioreaktor mechanisch stimuliert werden, wodurch sich Nervenbahnen bilden, die eine Heilung des durchtrennten Nervs ermöglichen sollen.
Preisverleihung im Bundeskanzleramt
Die Preisverleihung fand am 24.11.2025 im Bundeskanzleramt statt, wo der Preis an die finalen Preisträgerinnen durch Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus, sowie durch Maria Rauch-Kallat feierlich übergeben wurde.
Das Projekt ArtNerve wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG im Rahmen eines Spin-off Fellowships gefördert. Dadurch soll der Grundstein für eine mögliche spätere Unternehmensgründung auf Basis der Forschungsergebnisse gelegt werden.
Herzliche Gratulation an Carina Hromada sowie an alle weiteren Nominierten und die Preisträgerinnen für diese wertvolle Anerkennung, die verdeutlicht, wie viel Potenzial in den jungen Frauen Österreichs steckt.
Copyright Gruppenfoto: BKA/Florian Schroetter

